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Produktionsoptimierung mit KVP

In Unternehmen, in denen Dinge produziert werden, ist der reibungslose Ablauf der einzelnen Arbeitsschritte essentiell. Der Prozess zum fertigen Produkt soll so einfach und schnell wie möglich gestaltet sein. Oftmals sind die Arbeitsabläufe aber nicht optimiert und es gibt enormes Potenzial zur Verbesserung. Aber wie erkennt man dieses Potenzial als Unternehmer? Eine Möglichkeit dafür, ist KVP: der kontinuierliche Verbesserungsprozess. Wir stellen diese Art der Potenzialanalyse vor.

Vorgestellt: Der Prozess der kontinuierlichen Verbesserung

Die Idee des KVP stammt aus Japan. Die dort verwendete KAIZEN Philosophie bildet die Basis des heutigen kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Ziel von KAIZEN ist es, Arbeitsabläufe zu verbessern um die Effizienz zu steigern. Heutzutage wird dazu als Unterstützung oftmals eine Software eingesetzt. Viele Hersteller haben sich darauf spezialisiert, Lösungen für Unternehmen herzustellen, damit diese die eigenen Arbeitsabläufe optimieren können. Eine beliebte Softwarelösung für KVP-Management ist z.B. die der GIS GmbH (http://www.gisorga.de/loesungen/kvp-management). Die grundlegende Idee ist es, Prozesse innerhalb des Unternehmens darzustellen um diese im Anschluss zu optimieren.

Produktionsprozesse optimieren mit KVP

Um die Produktionsprozesse innerhalb eines Unternehmens mittels KVP zu optimieren, werden gewisse Schritte vorgeschlagen:

Definition der Grundlagen: Bei der Definition der Grundlagen werden die Prozesse innerhalb des Unternehmens ermittelt. Im Anschluss wird mittels der Software ein Prozessmodell entwickelt. Anhand dieses werden die möglichen Potenziale zur Verbesserung aufgedeckt.

Festlegung von Kennzahlen: Nachdem man das Prozessmodell definiert hat, werden gewisse Kennzahlen festgelegt. Durch diese können die Arbeitsabläufe im Hinblick auf Produktivität überwacht werden.

Audit: Durch das Audit werden die Verbesserungen festgehalten und hinterfragt. Zudem haben in diesem Schritt Mitarbeiter die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit einzubringen. Das Audit kann regelmäßig stattfinden, solange, bis man das gewünschte Ergebnis erreicht hat.

Für Unternehmen bietet es sich an, zu Beginn des Verbesserungsprozesses ein Ziel zu definieren. Dieses Ziel kann von Prozess zu Prozess variieren. Beispielweise kann die Verkürzung des Prozesses ein Ziel sein oder aber die Optimierung der einzelnen Schritte. Die Fließbandarbeit war ein erster Schritt zur Verbesserung von Arbeitsabläufen. Früher wurde ein Produkt von einer Person gefertigt. Durch die Fleißbandarbeit spezialisierte man die Mitarbeiter und jeder konzentriert sich auf einen Arbeitsschritt. Dieser Prozess führte zu einer enormen Effizienzsteigerung in Unternehmen.

Der Mensch als wichtigster Faktor der Optimierung

Mitarbeiter sind der wichtigste Baustein von Unternehmen. Sie sind für Erfolg und Misserfolg gleichermaßen verantwortlich. Sie sind an den Prozessen im Unternehmen entscheidend beteiligt. Das Management ist für den reibungslosen Ablauf verantwortlich. Deshalb ist beim KVP die Zusammenarbeit von Management und Mitarbeitern enorm wichtig. Durch die Kritik und die Erfahrungen der Mitarbeiter ist es leichter, die Potenziale zu erfassen. Zudem steigert es die Verbundenheit mit dem Unternehmen, wenn sich Mitarbeiter aktiv in die Entscheidungsprozesse einbringen können. Durch KVP gewinnen die Mitarbeiter nicht nur verbesserte Arbeitsbedingungen, das ganze Unternehmen profitiert durch die Zusammenarbeit der einzelnen Personen.

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