VR

Virtual Reality ist der “neue heiße Scheiß”, wie man umgangssprachlich gerne so sagt.

 

Doch was ist VR überhaupt?

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Ich auf dem Barcamp

Am 15. und 16. Oktober fand in den Räumen der Universität Regensburg das 4. BarCamp Regensburg statt. Das Barcamp Regenburg ist ein sogenanntes “offenes Barcamp”, das heißt, das hier alle Themen erlaubt und erwünscht sind. Bei 100 gemeldeten Besuchern war auch einiges an Themen Vielfalt zu erwarten.Wenn ihr wissen wollt, wie ich mein erstes Barcamp erlebt habe oder was ein Barcamp überhaupt ist, könnt ihr das hier nachlesen.

 

Freitag: Der Vorabend

Am Freitag Abend gab es schon ein ersten “Social Event”. Hier ist ein erstes Kennenlernen und Austauschen in einer lockeren und ungezwungener Atmosphäre möglich. Vor allem für Teilnehmer mit einer weiteren Anreise ist das eine schöne Möglichkeit nicht alleine essen zu müssen. Also trafen wir uns mitten im Herzen von Regensburg, im Gasthaus zum goldenen Fass. Eine traditionsreiche bayerische Wirtschaft in der auch schon im Vorjahr das Treffen stattfand. Als Abendessen wählte ich das “Pulled Pork & Spareribs aus dem Smoker mit Süßkartoffel-Pommes” was wirklich ein absoluter Genuss war. Das Fleisch war so zart und weich, das man es förmlich vom Knochen lecken konnte. Für jeden, der einmal unser schönes Regensburg besucht, kann ich dieses Lokal also uneingeschränkt Empfehlen.

Pulled Pork & Spareribs aus dem Smoker mit Süßkartoffel-Pommes

Ein von Robert (@pr3mut05) gepostetes Foto am

Im laufe des Abends kamen wir auch mit unseren – übrigens sehr freundlichen und sympathischen – Kellner Sebastian ins Gespräch. Nachdem wir ihm den Grund unseres Besuches erklärten und was ein Barcamp ist, war er auch gleich interessiert und hat einen Besuch für Sonntag angekündigt.
Auch wenn wir wesentlich weniger Teilnehmer waren als sich für das Treffen angemeldet hatten, war es ein lustiger und gemütlicher Abend und eine Einstimmung auf das Wochenende.

 

Samstag: Tag 1

Als erstes geht es hier ja natürlich zur Anmeldung. Jeder Teilnehmer erhielt hier einen Stoffbeutel mit ein paar kleinen Geschenken wie einen USB-Stick, einen Block mit Kugelschreiber und ein paar  weiteren Giveaways. Unter anderen war auch eine “Barcamp Regensburg Tasse” dabei, die man sogar mit Kreide beschriften kann.

Für die Kaffeetrinker eine gute alternative zu den Pappbechern und ein kleiner Beitrag zur Müllvermeidung.

Nach einen ordentlichen Frühstück und der Vorstellungsrunde kam es dann auch schon zu Session-Planung. Schnell füllte sich das Session-Board mit einer Vielzahl interessanter Themen.

 

Barcamp SessionWall

Hier gab es dann sogar ein paar echte “Highlights”
In diesen Jahr was das  Team von Tasteup und Sweetup zu besuch. Vielleicht kennt ihr sie ja bereits von der republica oder einen anderen Barcamp. Sie boten uns je eine Session mit einer Whisky bzw. mit einer Süßigkeit Verkostung. Auch die Brennerei Penninger war vertreten und versorgte uns mit Blutwurz, Bärwurz und Gin. Hier war also genießen und schlemmen angesagt. Sozusagen “betreutes Trinken”. Mein persönliches Highlight brachte jedoch einer der Sponsoren. Das Unternehmen Tesla-Verleih bat die Möglichkeit an, mit einen Tesla Model S P85D mitzufahren. Auch wenn man hier leider nicht selbst an das Steuer durfte, machte die kurze Spritztour mit gut 700PS verdammt viel Spaß.

Aber auch die restlichen Sessions waren Unterhaltsam und interessant. Hier möchte ich euch ein paar meiner persönlichen Favoriten aufzählen:
Von Erik ‏@DerExperte gab es die Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sowie den “Twitter-Führerschein”
Michael @gicklbyte erzählte uns was über Bargeldloses zahlen. Alles über Kreditkarten, Girocard, NFC und mehr
Hans @hhoechtl hat uns das neue CMS Neos vorgestellt und uns die Möglichkeiten des Systems demonstriert und erläutert
Nils @Fripi hat wieder eine mit schwarzen Humor gespickte Session über Suizid gehalten
Natürlich gab es noch eine Vielzahl weiterer toller Sessions, die man gar nicht alle nennen kann.

Für das leibliche wohl war natürlich auch den ganzen Tag gesorgt.

Mittagessen Mit Fleisch und mit ohne Fleisch #bcrgb16

Ein von Robert (@pr3mut05) gepostetes Foto am


Was auch eine Erwähnung Wert ist: Das WLAN – Wie man eben von einer Universität erwarten kann, hatte das ordentlich Speed und Trotz mit Sicherheit über hundert verbundenen Geräten durchweg eine schnelle und stabile Verbindung.
WLAN Speedtest

So verging der erste Tag  sehr schnell und nach dem Abendessen wechselten wir langsam aber sicher zum Abendprogramm.

Auch hier hat sich das Barcamp Regensburg etwas ganz besonderes einfallen lassen. Es gab es die Möglichkeit an einer Stadtführung durch Regensburg teilzunehmen. Diese wurde uns von der Stadtmaus Regensburg geboten. Es war eine sehr interessante Führung durch die Stadt, mit mehreren Humorvollen Schauspiel Einlagen ergänzt. Bei unseren Führer erkannte man schnell das dieser nicht nur ein Script gelernt hat, sondern das dieser die Stadt und seine ganze Geschichte wirklich kennt.
Zu später Stunde ließen wir dann den Abend in einer gemütlichen Cocktailbar ausklingen.

 

Sonntag: Tag 2

Auch der zweite Tag begann natürlich mit einen ordentlichen Frühstück zur Stärkung. Danach auch an diesen Tag wieder die Vorstellung und Planung aller Sessions.
Wie es wohl bei den meisten Barcamps üblich, so ist der zweite Tag deutlich ruhiger und entspannter. Meist sind hier leider nicht mehr alle Teilnehmer anwesend. Aber genau weil man in einer kleineren Gruppe oft intensivere sowie ausführlichere Gespräche möglich sind wir dieser Tag gerne der “Qualitätssonntag” genannt.

Wie oben schon erwähnt hatte sich ja der Kellner unseres Vorabend-Events für einen Besuch angekündigt. Dieser hielt auch gleich seine eigene Session und erzählte und etwas über die Gründung seinen StartUp “Black Burrito” Das erste mal auf einen Barcamp und auch gleich die erste Session halten – genau so muss das sein.
Nach einen weiteren interessanten und abwechslungsreichen Tag ging es darauf über zur obligatorischen “Aufräum-Session”. Bei einem Barcamp ist es üblich das am Schluss alle mit anpacken und beim auf räumen helfen. Nach dem Motto “Viele Hände – schnelles Ende”.

Und so war es dann auch. Wir verabschiedeten uns von einander und es war wohl jeder froh nach den aufregenden Tagen etwas zur Ruhe zu kommen.

Ich auf dem Barcamp

Was ist eigentlich ein Barcamp?

Das habe ich mich auch lange gefragt. Immer wieder mal spülte es mir den Begriff in meine Twitter Timeline. Anfangs konnte ich allerdings nur irgendwas von Seminaren oder Vorträgen erahnen. Erschien mir erst etwas “trocken” und Langweilig den ganzen Tag stur in einen Stuhl zu sitzen und Vorträge zu hören. Allerdings waren die Themen offenbar doch oft ganz interessant. Viel über Internet, Social-Media und vieles andere aus dem Bereich Technik. Dann aber auch Themen wie Fotografie, Handarbeit oder gar Tanzen. “Verrückt” dachte ich. Aber interessiert hat mich die Sache trotzdem. Also habe ich doch mal Google befragen.

Wikipedia ist natürlich immer eine gute Anlaufstelle. Dort fand ich schon mal die erste Erklärung.

Ein Barcamp (häufig auch BarCamp, Unkonferenz, Ad-hoc-Nicht-Konferenz) ist eine offene Tagung mit offenen Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden.

Und bei Youtube fand ich folgendes Video

 

“von den Teilnehmern … selbst entwickelt und … gestaltet”
OK… und das soll funktionieren?!
Ich stolperte dann über die Barcamp-Liste. Einer Übersicht von allen Barcamps im deutschsprachigen Raum. Dort fand ich fand auch heraus das es offenbar Themen-spezifische Barcamps gibt und sogenannte “offene” Barcamps, auf denen alle Themen erlaubt sind. Also mal gestöbert wo es sowas in meiner Umgebung gibt. Erst fand ich nur Orte wie Berlin, Hamburg, Stuttgart. Aber das war mir alles zu weit weg. Doch dann fand ich das Barcamp Regensburg. Gerade mal knapp 50km entfernt. Perfekt dachte ich. Bei einen Ticketpreis von 10€ für zwei Tage inklusive Essen und Trinken zögerte ich auch nicht lange.

Im November 2014 war es dann soweit. Mein erstes Barcamp Wochenende stand bevor.

Nach der Anmeldung gab es dann erst einmal ein ordentliches Frühstück.
Danach folgte die “Vorstellungsrunde”. Wie im Video erklärt stellt sich jeder mit seinen Namen und drei Hashtags bzw. Stichworten vor. Schnell erkannte ich das hier offenbar viele Studenten dabei waren. Da der Veranstaltungsort in den Räumen der Universität Regensburg war das auch nicht weiter verwunderlich. Ansonsten wohl viele aus den Bereichen Medien, Blogger, Social-Media Manager und allgemein viele “Business Menschen”. Da kam ich mir als “einfacher Lagerarbeiter” Anfangs recht “verloren” vor und fragte mich ob ich überhaupt hier rein passe. Diese Angst verflog aber größenteils recht schnell. Unter allen Teilnehmern war von Anfang an ein “Du” selbstverständlich und im allgemeinen ein sehr freundlicher und offener Umgang miteinander.

Danach folgte die Session-Planung.

Barcamp SessionWall
Auch hier verlief es etwa wie im Video erklärt. Die Teilenehmer stellen ihr Thema vor und ihnen wird Zeit und Raum zugeteilt. Es waren wirklich die unterschiedlichsten Themen dabei. Teils sehr spezielle wie Neuro-Marketing, Share Economy oder Transmedialem Storytelling. Begriffe mit denen ich erst mal gar nichts anfangen konnte. Dafür aber auch Vorträge über Snapchat und Twitter, Diskussionen über die Flüchtlings-Problematik oder Workshops über Fotografie. Bei vielen Themen konnte ich zwar weder privat noch beruflich einen wirklichen Nutzen ziehen, fand es jedoch immer unglaublich interessant einen kleinen Einblick in Themen zu bekommen mit denen man sich sonst nie befasst hätte. Häufig tut man sich sogar  schwer für eine Session zu entscheiden, da häufig mehrere interessante Themen zur selben Zeit auf dem Plan stehen.
In den Sessions selbst bemerkte man dann das viele ihre Vorträge lange geplant und vorbereitet haben. Andere hingegen entschieden sich ganz spontan für ein Thema und hielten dies aus dem Stegreif. Wenn eine Session nicht so ist wie man es sich vorstellte, ist es auch jederzeit erlaubt den Raum zu verlassen und einfach in eine andere Session zu wechseln. Alternativ tritt man immer ein paar andere Leute und hält einfach einen kurzen Small-Talk. Für viele Teilnehmer ist genau dieses “socializing” fast noch wichtiger als die eigentlichen Sessions. Reden und vor allem Kontakte knüpfen. Ein wichtiger Punkt bei Barcamps. Auch ich habe einige interessante und auch unterhaltsame Gespräche geführt und viele interessante Leute kennen gelernt. Teils ist auch eine richtige freundschaftliche Basis entstanden.

Im laufe der letzten zwei Jahre habe ich dann Barcamps in ganz Deutschland besucht. Berlin, Stuttgart oder Nürnberg. Man sieht dann zum Teil die selben Gesichter und entdeckt einen “harten Kern” an Barcampern. In jeden Barcamp lernt man allerdings auch neue Leute kennen und es gibt immer viele neue und interessante Themen.

Heute, gut zwei Jahre und etliche Barcamps später unterstütze ich die Orga des Barcamps Regensburg. Ich freue mich Teil dieser interessanten und Unterhaltsamen Veranstaltung zu sein.

Das Fazit aus meinen Beitrag ist also…
Schaut mal auf der Barcamp-Liste vorbei wo in eurer Umgebung ein Barcamp ist und probiert es einfach mal aus. Ihr werdet es sicher nicht bereuen.