Computer Innenleben

Ich bewege mich seit ein paar Jahren privat fast nur noch im Apple Ökosystem, das ja bekanntermaßen nicht unbedingt die beste Basis für ambitionierte Gamer bietet. Und trotz einer Playstation 4 im Haushalt ist Microsoft Windows nach wie vor das Betriebssystem Nummer 1. Also stand vor einiger Zeit die Investition in ein Hardwareprojekt für einen Gaming PC an, der allerdings finanziell im überschaubaren Rahmen bleiben sollte.

 

Die Recherche

Da ich mich, wie oben erwähnt, seit einiger Zeit nicht mehr mit der aktuellen Hardwareentwicklung auseinandergesetzt hatte, musste ich mich erstmal wieder auf den momentanen Stand der Technik bringen. Ein guter Anlaufpunkt in solchen Fällen ist natürlich die entsprechende Fachliteratur.  Zu empfehlen ist hier eigentlich immer die PC Games Hardware. Man bekommt neben relevanten Artikeln auch immer gute Tabellen an die Hand, um verschiedene Hardwarekomponenten entsprechend ihres Preis-Leistungs-Verhältnisses einzuordnen. Das, und die Suche nach speziellen Low Budget Gaming Komponenten, brachte mich letztendlich an mein Ziel, einen möglichst leistungsfähigen Gaming PC für mein Hobby zusammenzustellen.

Die Gaming PC Hardware

Nach der ausführlichen Recherche ging es an die Hardwarezusammenstellung. Nach der Abwägung aller relevanten Gesichtspunkt, wie die angestrebte Leistung und Preis, habe ich mich für folgende Einzelkomponenten entschieden:

  • CPU: Intel Core i3-6100 Boxed Edition
  • Mainboard: MSI H110M PRO VH110
  • GPU: XFX 8GB RX 480 Black Edition
  • RAM: Kingston HyperX DIMM 8GB DDR4-2133 Kit
  • Netzteil: Thermaltake Hamburg 530 Watt
  • Festplatte: SanDisk Ultra II SSD 2,5″ 240GB
  • Monitor: BenQ 24″ GL2450 LED
  • Gehäuse: Sharkoon VG4-W PC-Gehäuse mit Window Kit

Dieses System bietet mehr als ausreichende Spiele-Leistung in einer Full-HD-Auflösung für insgesamt ca. 800,- Euro. Die Komponenten wurden von mir live auf der Plattform Twitch.tv zusammengebaut, als Software-Basis kam wie geplant Windows 10 zum Einsatz.

 

Die Gründe

Warum ein Core i3?

Dieser Prozessor bietet für das geplante Einsatzgebiet tatsächlich das beste Preis/Leistungsverhältnis. Er hat zwar nur zwei “echte” Kerne, beherrscht aber Hyperthreading, also das virtuelle Simulieren mehrerer Kerne. Und mit einem Takt von 3,7 GHz bietet er ausreichend Rechenleistung für aktuelle und zukünftige Spieletitel. Ein i5 wäre zwar ebenso sinnvoll, aber auch teurer und würde auch ein besseres Mainboard nach sich ziehen (ein weitere Kostenfaktor).

AMD Prozessoren wären zwar tatsächlich noch ein paar Euro billiger, die “aktuelle” Architektur ist allerdings fast vier Jahre alt, ebenso die dazugehörige Infrastruktur. Also keine wirkliche Empfehlung mehr. “Ryzen”, so die neue Generation an AMD-Prozessoren, steht zwar in den Startlöchern, ist aber noch nicht auf dem Markt und wird auch noch etwas auf sich warten lassen.

Warum dieses Mainboard?

Die kleinste und geringste Ausbaustufe des verbauten Chipsatzes bietet genügend Ausstattung für einen reinen Gaming PC. USB 3.0 ist an Bord, ebenso eine schnelle Anbindung der Grafikkarte. Zwar besitzt das Board nur zwei Slots für Arbeitsspeicher, mehr hatte ich aber sowieso nicht vor zu verbauen. Sollte ich tatsächlich einmal mehr RAM benötigen, würde ich diesen sowieso komplett ersetzen. Eine separate Soundkarte kann noch nachgerüstet werden, andere Erweiterungskarten werden von mir nicht benötigt.

Warum nur 8 GB RAM?

Ganz einfach: Mehr hätte mehr gekostet und somit den finanziellen Rahmen gesprengt. 8 GB RAM sind für aktuelle Spiele ausreichend, vor allem, da der PC keine anderen Aufgaben neben dem Spielen erledigen muss.

Keine magnetische Festplatte?

Nein, ich benötige keine großen Speichermöglichkeiten und die SSD ist für das Betriebssystem und ein paar Spiele vollkommen ausreichend.

Warum diese Grafikkarte?

Als ich den PC zusammenstellte, war die aktuelle GPU-Generation von Nvidia noch nicht auf dem Markt verfügbar. AMD allerdings hatte mit seiner Polaris-Architektur eine sehr leistungsfähige GPU auf dem Markt, die noch dazu 8 GB DDR5 RAM mit an Bord hat. Mehr als ausreichende Reserven für aktuelle und kommende Spiele. Selbst jetzt, da die aktuellen GTX Grafikkarten auf dem Markt sind, bereue ich meine Wahl nicht. Diese sind nämlich entweder teurer, haben weniger Arbeitsspeicher oder schlechter Leistungsdaten, als die von mir verbaute Karte.

 

Was haltet Ihr von der Zusammenstellung? Wie schaut Euer Gaming PC aus? Über Rückmeldungen in den Kommentaren würde ich mich freuen.

Amazon EchoDot

Die NSA für das Zuhause?

Da ist sie endlich die Thunfischdose, die mit einem spricht und einem Befehle ausführt.

Endlich die Lampen steuern ohne den Lichtschalter zu betätigen.
Endlich eine Taxi bestellen ohne zum Telefon zu greifen.
Ja, das geht und zwar mit sogenannten  Skills, aber dazu später mehr.


 Alexa ist jetzt auch frei verkäuflich und man muss nicht mehr auf eine Einladung warten.

Das Lieferumfang

Amazon Typisch recht schick verpackt. In einem Blauen Karton mit einem Origami Innenleben kommt  einem der Echo Dot Zuhause an.
Dazu bekommt man 3 kleine Broschüren. In einem stehen die Garantiehinweiße, auf einem anderen werden einem die Ersten Schritte erklärt,
und im letzten ein paar Befehle die man sofort ausprobieren kann.

Dazu bekommt man ein Micro USB – Kabel und einen 9W Netzstecker und zuletzt natürlich der Dot.

Einrichtung

Die Einrichtung ist ziemlich einfach,
den 
Dot an den Strom anschließen und  per App die es für iOS oder Android gibt wird man durch das Setup geführt.
Falls kein Smartphone/Tablet vorhanden ist kann man Alexa auch im Web unter alexa.amazon.de einrichten.
Alexa mit dem WLAN verbinden eine Software Update herunterladen und der Rest erledigt sich so gut wie  von allein.

Amazon Alexa
Amazon Alexa
Entwickler: Amazon Mobile LLC
Preis: Kostenlos
Amazon Alexa
Amazon Alexa
Entwickler: AMZN Mobile LLC
Preis: Kostenlos

Erste Tests

Ich habe mir direkt das Kärtchen mit der Aufschrift “zum Ausprobieren” zur Hand genommen und munter drauflos geredet.

Alexa, erzähl mir ein Witz.
Alexa, wie ist das Wetter?

Alexa, wer war Albert Einstein?


Das hat alles Super geklappt und Alexa konnte mir immer eine passende Antwort geben. 

Als nächstes wollte ich Alexa mit meinem Bluetooth Lautsprecher verbinden um eine bessere Klangqualität zu bekommen, dazu musste ich die Alexa App aufrufen und dort manuell meine Lautsprecher verbinden, da Alexa über den Sprachbefehl anscheint keinen Lautsprecher gefunden hat.

Von jetzt an hatte ich einen vollwertigen Amazon Echo der auch mit dem Großen für 179,99€ mithalten kann.
Der kleine Echo Dot hat nämlich einen Vorteil, man kann ihn an eine Soundanlage entweder mit Bluetooth oder Klinke verbinden. Der Große hat dies nicht.
Alexa hört aber weiterhin über die 7 Mikrofone im Dot zu und nicht über die Soundanlage.


Wenn man Prime Kunde ist kann man über Alexa auch auf Amazon etwas bestellen. Man kann sich Wecker stellen und den schnellsten Weg zur Arbeit erfragen.
Die Nachrichten kommen standesmäßig von der Tagesschau. Es sind die Nachrichten in 100 Sekunden und werden von der Nachrichten Sprecherin gesprochen und nicht von der Alexa Stimme.
Man kann die Nachrichtenquelle auch in der Alexa App ändern.

Den Rufnamen kann man auch ändern falls die Freundin Alexa heißt. Andere Rufnamen wären Computer  Amazon oder  Echo.

Skills

Man kann in der Alexa App auch Skills herunterladen. Das sind kleine Programme die eigentlich wie Apps  funktionieren.
Ich lud mir den Skill “Chefkoch” auf den Dot. Mit diesem Skill kann man z.B das Rezept des Tages erfragen.
Dazu muss man immer fragen:

Alexa, frage Chefkoch nach dem Rezept des Tages.
Alexa, frage Chefkoch nach einem Nudelrezept.

Danach schickt Alexa einem die Rezepte in die Alexa App.
Was mir aufgefallen ist man muss man immer das jeweilige Schlagwort sagen. Dass heißt wenn man viele Verschiedene Skills hat muss man sich immer alle Schlagwörter merken.
Besser wäre es wenn man zum Beispiel bei Alexa fragt:

Alexa, was ist das Rezept des Tages

Anstatt sich immer diese zum Teil komisch klingende Schlagwörter sich zu merken, aber vielleicht wird das in kommenden Versionen noch verbessert.
Man mit Alexa auch die Wohnung steuern. Das kann ich leider nicht ausprobieren da ich kein Philips Hue oder ähnliches da habe.

Datenschutz?

Amazon sagt zwar das Amazon Echo und Echo Dot nur mit den Amazon Servern kommuniziert wenn man das Schlagwort sagt.
Dafür muss aber Alexa die ganze Zeit mithören und wartet auf das Schlagwort.
Wer also etwas nicht mit Alexa teilen möchte sollte sie Stumm stellen mit der Taste auf der Oberseite oder vom Strom abschließen.


Sobald Alexa “offiziell” zuhört zeigt sie es durch  einen Blau leuchteten Ring auf der Oberseite, dazu zeigt sie aus welcher Richtung gerade die Stimme kommt.

Stellt man sie Stumm leuchtet der Ring permanent Rot.

Fazit

Alexa kann was! Sie steht noch am Anfang in Deutschland.  Wenn sich die Entwickler mit der Entwicklung verschiedener Skills beschäftigen könnten Intelligente Sprachassistenten der nächste neue Trend zu werden.
Alexa ist weitaus weiter als Googles “Ok Google” oder Siri von Apple.  Sie hat viel Potenzial und durch Updates wird sie immer intelligenter. Es reicht wenn man sich den Dot für 59,99€ kauft anstatt den Großen Bruder für 179,99€ da man mit Bluetooth und Klinke eine noch bessere Klangqualität  bekommt. Die beiden Echos können noch einiges mehr als hier beschrieben, dafür wäre aber der Artikel zu lang geworden.

 

Den Amazon Echo Dot könnt ihr HIER kaufen.
Den Amazon Echo könnt ihr HIER kaufen.


Arbeit

Arbeitsabläufe optimieren. Prozesse innerhalb eines Unternehmens verbessern.  Informationslücken schließen. Workflows effizienter gestalten. All das sind Ziele, die Manager für Unternehmen haben. Denn effektivere Prozesse bedeuten höheren Ertrag. Ein Weg, diese Ziele zu erreichen, ist der Einsatz von BPM. Wir erklären, was man unter BPM versteht und wie man es richtig einsetzt.

Was versteht man unter BPM?

Die Abkürzung BPM steht für Business Process Management (ausführlicher Informationen zu BPM finden Sie hier https://www.ser.de/themen/was-ist-bpm.html). Mit Business Process Management sollen Abläufe innerhalb eines Unternehmens analysiert, angepasst und optimiert werden. Ziel ist dabei, den Workflow von komplexen Prozessen zu verbessern. Eine frühe Grundlage von BPM ist die Fließbandarbeit. Diese wurde zur Verbesserung und Effizienzsteigerung von Arbeitsabläufen entwickelt. Aus dieser Grundlegenden Idee, Workflow zu optimieren, entstand in den 70er Jahren das System BPM. Vor allem durch den Einsatz von Software können seitdem Geschäftsprozesse dargestellt werden. So können die einzelnen Prozesse analysiert werden und daraufhin optimiert werden.

Die fünf Schritte von BPM

Das klassische BPM kann in fünf Schritte unterteilt werden:

  1. Planung des Modells: Die Soll-Prozesse eines Unternehmens werde definiert und in ein Prozessmodell eingegliedert.
  2. Anwendung: Mittels einer Software werden die Prozesse ausgeführt. Dieser Schritt erfolgt automatisiert, es können keine Abweichungen auftreten.
  3. Kontrolle: Im Anschluss an die Anwendung werden die Abläufe kontrolliert und visuell dargestellt.
  4. Auswertung: Die im ersten Schritt festgelegte Soll-Situation wird mit den Ergebnissen der Software verglichen. Dadurch werden Potenziale aufgedeckt und mögliche Optimierungen offensichtlich.
  5. Wiederholung: Die einzelnen Schritte werden nach der Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse der Auswertung so lange wiederholt, bis das Ergebnis zufriedenstellend ist.

Warum sollte man eine flexible Softwarelösung für BPM nutzen?

Durch eine BPM Software lassen sich Abläufe in Unternehmen effizienter gestalten. Dazu gehört beispielsweise die Archivierung von digitalen Dokumenten. Alle Dokumente, die in digitaler Form vorliegen, können automatisiert verarbeitet werden. Mittels der Automatisierung dieser Prozesse sparen Unternehmen Zeit und somit Geld. In vielen anderen Bereichen benötigen Unternehmen aber Spielraum, um die persönlichen Erfahrungswerte der Mitarbeiter in die Geschäftsabläufe zu integrieren. Deshalb muss die Softwarelösung des BPM flexibel sein. Mit einer solchen Software lässt sich schnell auf Veränderungen in den Prozessabläufen reagieren und diese Veränderungen analysieren. Zudem lassen sich auf der Grundlage der Daten die Prozesse langfristig optimieren. Vor allem erleichtert man aber die Zusammenarbeit von einzelnen Abteilungen innerhalb eines Unternehmens. Alle Beteiligten eines Prozesses haben den gleichen Zugriff auf Daten, wodurch ein exzellenter Informationsaustausch gewährleistet ist. Und sollte es zu Fehlern im den Abläufen kommen, lassen sich diese durch die BPM Software reproduzieren, analysieren und in Zukunft vermeiden.

Skills

In Unternehmen, in denen Dinge produziert werden, ist der reibungslose Ablauf der einzelnen Arbeitsschritte essentiell. Der Prozess zum fertigen Produkt soll so einfach und schnell wie möglich gestaltet sein. Oftmals sind die Arbeitsabläufe aber nicht optimiert und es gibt enormes Potenzial zur Verbesserung. Aber wie erkennt man dieses Potenzial als Unternehmer? Eine Möglichkeit dafür, ist KVP: der kontinuierliche Verbesserungsprozess. Wir stellen diese Art der Potenzialanalyse vor.

Vorgestellt: Der Prozess der kontinuierlichen Verbesserung

Die Idee des KVP stammt aus Japan. Die dort verwendete KAIZEN Philosophie bildet die Basis des heutigen kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Ziel von KAIZEN ist es, Arbeitsabläufe zu verbessern um die Effizienz zu steigern. Heutzutage wird dazu als Unterstützung oftmals eine Software eingesetzt. Viele Hersteller haben sich darauf spezialisiert, Lösungen für Unternehmen herzustellen, damit diese die eigenen Arbeitsabläufe optimieren können. Eine beliebte Softwarelösung für KVP-Management ist z.B. die der GIS GmbH (http://www.gisorga.de/loesungen/kvp-management). Die grundlegende Idee ist es, Prozesse innerhalb des Unternehmens darzustellen um diese im Anschluss zu optimieren.

Produktionsprozesse optimieren mit KVP

Um die Produktionsprozesse innerhalb eines Unternehmens mittels KVP zu optimieren, werden gewisse Schritte vorgeschlagen:

Definition der Grundlagen: Bei der Definition der Grundlagen werden die Prozesse innerhalb des Unternehmens ermittelt. Im Anschluss wird mittels der Software ein Prozessmodell entwickelt. Anhand dieses werden die möglichen Potenziale zur Verbesserung aufgedeckt.

Festlegung von Kennzahlen: Nachdem man das Prozessmodell definiert hat, werden gewisse Kennzahlen festgelegt. Durch diese können die Arbeitsabläufe im Hinblick auf Produktivität überwacht werden.

Audit: Durch das Audit werden die Verbesserungen festgehalten und hinterfragt. Zudem haben in diesem Schritt Mitarbeiter die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit einzubringen. Das Audit kann regelmäßig stattfinden, solange, bis man das gewünschte Ergebnis erreicht hat.

Für Unternehmen bietet es sich an, zu Beginn des Verbesserungsprozesses ein Ziel zu definieren. Dieses Ziel kann von Prozess zu Prozess variieren. Beispielweise kann die Verkürzung des Prozesses ein Ziel sein oder aber die Optimierung der einzelnen Schritte. Die Fließbandarbeit war ein erster Schritt zur Verbesserung von Arbeitsabläufen. Früher wurde ein Produkt von einer Person gefertigt. Durch die Fleißbandarbeit spezialisierte man die Mitarbeiter und jeder konzentriert sich auf einen Arbeitsschritt. Dieser Prozess führte zu einer enormen Effizienzsteigerung in Unternehmen.

Der Mensch als wichtigster Faktor der Optimierung

Mitarbeiter sind der wichtigste Baustein von Unternehmen. Sie sind für Erfolg und Misserfolg gleichermaßen verantwortlich. Sie sind an den Prozessen im Unternehmen entscheidend beteiligt. Das Management ist für den reibungslosen Ablauf verantwortlich. Deshalb ist beim KVP die Zusammenarbeit von Management und Mitarbeitern enorm wichtig. Durch die Kritik und die Erfahrungen der Mitarbeiter ist es leichter, die Potenziale zu erfassen. Zudem steigert es die Verbundenheit mit dem Unternehmen, wenn sich Mitarbeiter aktiv in die Entscheidungsprozesse einbringen können. Durch KVP gewinnen die Mitarbeiter nicht nur verbesserte Arbeitsbedingungen, das ganze Unternehmen profitiert durch die Zusammenarbeit der einzelnen Personen.

Plauzenchallenge

Eigentlich habe ich es ja schon seit einigen Monaten bemerkt. Aber als ich kürzlich wieder einmal beim Blutplasma spenden war und dort auf die Waage musste, war ich leicht schockiert. Ich habe in Sachen Gewicht einen neuen Höchststand erreicht. Vor allem über die Feiertage habe ich ordentlich zugelegt.
Knapp über 89kg auf 173cm sind eindeutig zuviel. Das entspricht einen BMI von über 29. Mein “Idealgewicht” wird mit 60-76kg angegeben. Es müssen also mindestens 10kg runter.

Plauzenchallenge 2017

Ich bin aber nicht der einzige. So hat der Pixelaffe auf seinen Blog zur Plauzenchallenge aufgerufen.

Los geht´s am 01.01.2017 und endet zur IFA 2017, das sind 9 Monate in denen alle Teilnehmer versuchen ihr Gewicht runterzufahren. Es gibt eigentlich keine Regeln was man darf und was nicht, bitte denkt aber dennoch ein wenig an eure Gesundheit.

Und so soll das ganze ablaufen

Alles was ihr tun müsst ist eure Gewicht mindestens 1 x die Woche mit dem Hashtag #plauzenchallenge auf twitter zu posten. Die Tweets sollten dann automatisch hier erscheinen. Ganz clevere User besitzen eine von diesen Smarten Waagen, die entweder selbstständig Twittern kann, oder per IFTTT Rezept dazu gezwungen wird.

Da bin ich dabei. In der Gruppe macht es gleich viel mehr Spaß und wenn man die Erfolge der anderen sieht, spornt einen das gleich noch mehr an.

Eine Smarte Waage habe ich leider (noch) nicht. Ich habe auch bisher keinen anderen Weg gefunden um mein Gewicht automatisch zu Twittern. Um den Überblick über meine täglichen Schritte zu haben, nutze ich schon seit jeher Google Fit.

Google Fit lässt sich zwar einfach über andere Apps mit Daten “füttern”, das Auslesen von Daten ist offenbar nicht so einfach. Zumindest habe ich dafür noch eine App/Lösung gefunden. Aber das ist wohl das geringste Problem. Dann muss eben meinen “Gewichts-Tweet” manuell absetzen.

Das Fett muss weg

In den vergangen Jahren habe ich schon so einiges ausprobiert. Vom Fitness Studio über einfaches Kalorien-Zählen und einer Low-Carb Ernährung. Alles brachte mehr oder weniger Sichtbare Erfolge und ich habe jedes mal so einige Kilo verloren. Mangels Disziplin war der Erfolg jedoch meist nur von kurzer Dauer. Folglich muss ich grundsätzlich und Dauerhaft etwas an meinen Lebensgewohnheiten ändern. Was sich wohl zum größten Teil bei der Ernährung sichtbar machen wird.

Für welche Form von Diät ich mich dieses mal entscheide weiß ich bis jetzt noch nicht. Ich denke ich werde wohl ganz einfach Kalorien und Fett reduzieren und Kalorienverbrauch so weit wie möglich erhöhen. Dieses “Sport” fällt mir jedoch leider verdammt schwer. Aber vielleicht finde ich ja noch das passende für mich.

Meine persönlichen (Miss-)Erfolge bei der Plauzenchallenge könnt ihr gerne auf meinen privaten Twitter-Kanal verfolgen.
Ansonsten werde ich auch hier im Blog weiter über den Erfolg meiner Plauzenchallenge berichten.

 

Update 1:

Screenshot PlauzeMan muss sagen: Meine Plauzenchallenge ist ein voller Erfolg. Ich habe schon öfters versucht Abzunehmen. Alles mit mehr oder weniger Erfolg. Aber dieses mal läuft es wirklich Überraschend Gut.

Auf knapp 5 Wochen habe ich jetzt fast 10kg runter. Auch wenn es etwas deprimiert das ich weder an meiner “Plauze” noch sonst wo wirkliche Veränderung festgestellt habe. Die Hose sitzt zwar etwas lockerer, aber bei den knapp 10kg könnte man mehr erwarten. Aber man nimmt ja nie genau da ab, wo man es sich Wünscht ;)

Das ganze war aber natürlich keine “Spielerei” Ich muss aber sagen das ich keinen erwähnenswerten Sport dazu gemacht habe. Lediglich habe ich Versucht meine 12.000 Schritte am Tag zu machen, was ich aber in den meisten Fällen alleine schon durch die Arbeit geschafft habe. Dann habe ich mich auch noch an ein paar Sit-Ups und Push-Ups probiert.
Ansonsten knallhart Kalorien reduziert. Ich habe versucht meine Kalorienaufnahme auf 1000-1200kal täglich zu beschränken. Was für mich wohl ein mehr als deutliches Defizit darstellt. Noch dazu wo ich als Lagerarbeiter auch körperlich tätig bin. Auch habe ich aktuell Stress und jede Menge Überstunden an meinen Arbeitsplatz.

Natürlich ist mir Bewusst das dies alles andere als eine “Gesunde” Methode ist und ich möchte so eine Radikal-Diät auf keinen Fall weiter empfehlen!

Aber mit viel Fisch, Geflügel und vor allem Gemüse und etwas Obst habe ich doch hoffentlich das meiste an wichtigen Nährstoffen zu mir genommen.
Vorher habe ich wohl einen enormen Anteil an Kalorien allein durch Trinken zu mir genommen. Was anderes als Softdrinks und Säfte gab es bei mir kaum. Inzwischen trinke ich überwiegend Tee und Gemüsebrühe. Gelegentlich auch Diät-Softdrinks.

Die nächsten Wochen könnten allerdings etwas schwieriger werden. Gleich nächstes Wochenende geht es auf ein Barcamp Wochenende. Da muss die Diät wohl etwas ruhen ;) Und im März folgt gleich das nächste.

Trotzdem Blicke ich zuversichtlich und sehr optimistisch in die Nächsten Wochen. Ich möchte noch weitere 10kg schaffen. Dafür werde ich mir aber jetzt etwas mehr Zeit lassen.