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Du bist ein Geek, Nerd oder einfach nur Technik-affin? Du willst deine Meinung zu einem Produkt, einer Dienstleistung oder einem Thema sagen aber hast keine geeignete Plattform? Klasse!
Dann komm doch “an Board” und werde Gastblogger für Bavarian Geek. Egal ob einmalig oder immer wieder. Jeder Beitrag ist willkommen.

Wie du sicher schon bemerkt hast, sind die Themen im Blog relativ recht weit gefächert: Smartphone, Computer, Internet, Hardware, Software, Film und Musik. Es ist nahezu alles möglich was sich um den Berich Technik und Medien dreht.

Richtlinien für Gastbeitrag

 

  • Gastbeiträge müssen einzigartig und unveröffentlicht sein (und dürfen auf keiner weiteren Website veröffentlicht werden, auch nicht zu einen späteren Zeitpunkt)
  • Bleibe stets fair und ehrlich in allen deinen Aussagen
  • Beiträge werden ausschließlich auf Deutsch veröffentlicht und du solltest bemüht sein, sie auf Rechtschreibung und Grammatik zu prüfen
  • Beiträge müssen mindestens 500 Wörter lang sein
  • Bitte formatiere deinen Artikel soweit wie möglich und ein angenehmes Lesen zu ermöglichen
  • Affiliate-Links dürfen nur nach Absprache gesetzt werden
  • Füge nach Möglichkeit Fotos/Bilder zu deinen Beiträgen hinzu. Selbstverständlich musst du alle Rechte am Bild besitzen
  • Bitte beachte, dass dein Beitrag unter Umständen geringfügig bearbeitet wird. Selbstverständlich passiert das nur in Absprache.

 

Die Vorteile für Bavarian Geek

  • Bavarian Geek soll durch einen Gastblogger noch informativer und abwechslungsreicher werden. Jeder hat eine andere Meinung und Sicht der Dinge.

 

Die Vorteile für dich

  • Wenn du vor hast öfter für Bavarian Geek zu schreiben bekommst du unter jeden deiner Beiträge eine “Autoren-Box” mit einem Profilbild und einer kurzen Beschreibung. Gerne Links zu deiner eigen Website oder Profilen in sozialen Netzwerken.
  • Mit guten Beiträgen erreichst du natürlich einen Bekanntheitsgrad und Anerkennung
  • Nach Absprache ist es möglich Affiliate-Links zu setzten. So kannst du mit deinen Beiträgen sogar noch Geld verdienen.
  • Viele Firmen bieten Bloggern vergünstigt oder gar kostenlos Produkte und Dienstleistungen für einen Testbericht an. Auch hier kannst du einen Geldwerten Vorteil daraus ziehen.

 

Falls du noch unentschlossenen bist, findest du hier einen paar interessanten Beiträge warum du Gastblogger werden solltest

Gastautor – ein (un)attraktives Angebot?
Warum Gastbloggen sehr wohl Sinn macht: 3 gute Gründe
Die Vorteile von Gast Artikeln – Werde Gastautor!

 

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Im meinen ersten beiden Blog-Posts habe ich euch die Hardware des Medion Smart Home Systems vorgestellt. Jetzt geht es der Smartphone App an den Kragen.

 

Für die Nutzung der App ist eine Registrierung bzw ein Benutzeraccount nötig. Außer Name, E-Mail und einem Passwort sind jedoch keine weiteren Angaben nötig.

Die Zentrale wurde dann schnell und problemlos gefunden. Dieser muss man einmal sein WLAN Passwort anvertrauen und dann geht es weiter. WPS ist hier leider nicht möglich.
Jede Komponente hat einen Aufkleber mit einem eigenen Zahlen- und Buchstaben Code auf dem Gehäuse. Dieser wird beim Koppeln der Geräte abgefragt. Das schafft schon etwas Vertrauen in Sachen Sicherheit. Die Eingabe in der App ist hier nicht ganz intuitiv gelöst, lässt sich jedoch im großen und ganzen einfach lösen.

Ärgerlich: Bei jeden Start benötigt die App einen Moment für den automatischen Login. Hier ist dann auch der Login-Screen für einen Augenblick Sichtbar. So etwas ist mir bisher noch bei keiner anderen App derart störend aufgefallen.

Auch beim Design der Smartphone App hat sich Medion wenig Mühe gegeben. Zumindest in Bezug auf die Android Version. Look & Feel sind hier 1zu1 von der iOS Version übernommen. Medion hat es hier nicht für nötig gehalten die Android Design Richtlinien auch nur ansatzweise umzusetzen.

Man scrollt in einer langen Liste durch alle Komponenten. Falls es eine Komponente mehrfach gibt, wie beispielsweise Tür- und Fensterkontakte werden diese gesammelt dargestellt und lassen sich dann durch seitliches wischen wechseln.
Wenn man ein ganzes Haus mit entsprechenden vielen verschiedenen Komponenten ausstattet wird die Liste wohl sehr lange und dadurch unübersichtlich. Es gibt keine Möglichkeit die Komponenten nach Stockwerke oder Räume zu kategorisieren.

Lobenswerte: Bei jeder Komponente wird der letzte Status mit Datum und Uhrzeit angezeigt.

 

 

 

Szenario

 

Mit Hilfe der Szenarien lassen sich automatisierte Abläufe erstellen. Die Komponenten lassen sich über eine WENN – DANN Funktion so mehr oder weniger sinnvoll miteinander verknüpfen.
So könnte man Beispielsweise bei einer zu hohen Luftfeuchtigkeit die über die Wetterstation festgestellt wird, über den Zwischenstecker ein Entfeuchter anschalten.
Ganz klassisch via einen Bewegungssensor die smarte Glühbirne anschalten. Oder so kann man auch das Heizungsthermostat mit dem Fesnterkontakt verbinden.

Ein Negativer Punkt ist hier jedoch die Schaltdauer. Während die Komponenten beziehungsweise Software in der Regel innerhalb einer knappen Sekunde reagieren, musste ich jedoch teilweise Verzögerungen von 5 Sekunden und mehr feststellen. Bei Makros, also einen zusammenspiel von zwei Komponenten kann sich diese Zahl dann natürlich entsprechend verdoppeln. Was bei einer Kombination von Fensterkonstakt und Heizkörperthermostat mit Sicherheit unwesentlich ist kann bei Bewegungsmelder und Beleuchtung schon sehr unangenehm werden.

Des weiteren lassen sich zwar einige Sinnvolle Verknüpfungen ausführen, jedoch hat man keine Möglichkeit diese wieder zurück zu schalten wenn sich der Status erneut ändert.
So schaltet sich die Beleuchtung der Kellertreppe über den Bewegungssensor automatisch an, ausschalten muss man das Licht dann jedoch aufwändig über die Smartphone App. Es gibt keine automatisierte Möglichkeit wie einen Zeitschalter.
Je nachdem welcher Auslöser genutzt wird kann man jedoch ein zweites Szenario anlegen welches eben den Umgekehrten Weg auslöst und steuert.

Als einen weiteren Kritikpunkt sehe ich das man keine Möglichkeit hat unabhängig von der Smartphone App etwas zu steuern. Das System lässt sich nicht in Dienste wie IFTTT oder Conrad Connect verbinden. Nicht einmal eine Integration in die Smartphone App Tasker ist möglich. Medion bietet hier leider keinerlei API oder andere Schnittstellen. Auch das schmälert den Nutzwert eines Smart Home Systems natürlich enorm.

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Smart Home
Smart Home
Entwickler: MEDION AG
Preis: Kostenlos
MEDION Smart Home
MEDION Smart Home
Entwickler: MEDION
Preis: Kostenlos

Fazit:

Für mich ist das Medion Smart Home eine absolute Enttäuschung. Hier wurde sehr offensichtlich sehr schnell und lieblos ein System entwickelt, nur um am Smart Home Markt mitmischen zu können. Die Komponenten sind selbst für den günstigen Preis weitgehend schlecht verarbeitet und vor allem die Software ist alles andere als ausgereift.
Mein Test ist vorüber und ich werde das System wieder aus meiner Wohnung verschwinden lassen.

Republica 2017

Anfang Mai pilgerten rund 9.000 Geeks und Nerd aus 71 Ländern nach Berlin zur Republica. 1000 Redner und 500 Stunden Programm wurden den Besuchern geboten.

Wikipedia beschreibt die Republica wie folgt:

Die re:publica ist eine Konferenz rund um das Web 2.0, speziell Weblogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft.

Love out loud

Das wohl am meist fotografierte Motiv auf der #rp17 #loveoutloud

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Dieses Jahr hat sich die Republica ein ganz besonderes Motto einfallen lassen. Selbstverständlich gab es Hate Speech schon immer, aber besonders in den letzten Monaten und Jahren hat es wohl enorme Wellen geschlagen. Überwiegend durch die Flüchtlingspolitik rotierten die sozialen Medien bei diesem Thema regelrecht.

“Love Out Loud!” ist das Motto der re:publica 2017 und möchte damit den Fokus auf all jene Menschen, Organisationen und Projekte richten, die sich gegen Hass, Gewalt und Ungerechtigkeit einsetzen und Licht in die dunklen Ecken der Gesellschaft tragen. Sie verdienen unsere Aufmerksamkeit. (re-publica.com)

Und dazu passend natürlich der bewegende Satz von Tanja Haeusler:

Die Welt, auch die virtuelle, wollen wir nicht den Arschlöchern überlassen.

Fuck yeah! Love out Loud!

 

Die Republica in Zahlen

Mehr als 9.000 Besucher aus 71 Ländern# 20 Bühnen # 1.030 SprecherInnen aus 67 Ländern – davon 47 Prozent Frauen # Über 520 Sessions, davon 244 auf Englisch # 500 Stunden Programm # 484 HelferInnen

Twitter: 20.801 Twitterer # 103.163 Tweets # 129.900 RT & Likes # 633.000.000 Theoretische Reichweite

WLAN: 7TB Daten # 11.000 Geräte – bis zu 4.500 Geräte gleichzeitig # 80 Router an den Ständen # 189 Access Points # 3,42 km Kabel

Video: 10km Kabel # 32 Broadcast Kameras # 485 Aufnahmen

 

Infografik: Wer ist auf der Republica? | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

Mittendrin statt nur dabei

Irgendwie geht es aber bei der Republica gar nicht so um die vielen tollen Vorträge. Das “drumherum” ist oft viel wichtiger. Alte bekannte wieder Treffen. Neue Kontakte knüpfen. Und dann gibt es natürlich noch zahlreiche Neben-Events. Von ein paar möchte ich euch hier berichten.

 

Pre:currywurst

Schon einen Tag vor der Republica fand wieder etwas ganz besonderen statt. Auf Facebook gab es den Event Pre:currywurst auf dem Veranstalter Marco Jahn folgendes ankündigte:

Endlich wieder re:publica. Und was gehört zu ‘nem richtigen Berlin-Besuch? Natürlich ‘ne richtige Currywurst. Weil unsere spontane Aktion im letzten Jahr so lustig war, laden Curry 36 und ZEPTER&KRONE euch auch dieses Jahr wieder zum Currywurstessen am Vorabend der re:publica ein.
Wir treffen uns ab 19:30 Uhr auf dem Hof und werden uns gegen ca. 20 Uhr gemeinsam auf den Weg machen. Die Filiale am Hardenbergplatz ist mit der U2 nur 8 Minuten von der Station entfernt. ?

Wir freuen uns natürlich über eure Postings und Tweets unter #curry36.

Und wenn es euch nicht schmecken sollte, dann postet doch einfach auf Google+ oder StudiVZ. ?

#rp17 #rplLOL #curry36 #übergut

Wenn ihr auf Instagram oder Twitter nach dem Hashtags #rp17 und#curry36  sucht werdet ihr feststellen das alle beteiligten einen Riesen Spaß bei der Aktion hatten. Curry 36 macht sich mit dieser Aktion mit Sicherheit immer wieder eine Menge Freunde und bekommt mit einen Überschaubaren finanziellen Einsatz eine Menge Social-Buzz.

Gerüchten zufolge die Beste #Currywurst der Welt ?? #foodphotography #food #rp17 #curry36

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Sweetup

Ein weiterer Legendärer Event zur Republica ist das Sweetup. Auf Facebook wurde hier folgendes angekündigt:

Am 10. Mai 2017 findet wieder ein Sweetup während der re:publica statt. Wir freuen uns wahnsinnig, dass das Sweetup die letzten Jahre so gut ankam und geht deshalb in die fünfte Runde. Wieder in der CinéSport Sportsbar des Mercure Hotel Berlin Mitte (direkt gegenüber der STATION-Berlin, in der die re:publica 2017 stattfindet) und wieder mit vielen Leckereien, die wir zusammen mit den Teilnehmern vernaschen werden.

Und denkt bitte daran eure Lieblings-Sweets mitzubringen! ;)

Durch die Veranstaltung führen Christian Kaufmann, Jay F Kay und Jens A. Heim.

Auch dieser Event ist selbstverständlich kostenlos.
Auf eigene Gefahr könnt ihr auch hier in Instagram oder auf Twitter stöbern. Aber Achtung: Euch wird das Wasser im Munde zusammen laufen. Und ihr werdet es sehr bereuen diesen coolen Event verpasst zu haben.

#Mango #Gummy aus #Thailand Sehr sehr Süß ? #sweetup #rp17

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Soan Papdi aus Indien Sieht aus wie Dämmwolle #sweetup #rp17

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#Twinkies So fluffig und flauschig ? #sweetup #rp17

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Tasteup

Ebenfalls von den Herren Christian Kaufmann, Jay F Kay und Jens A. Heim gibt es neben dem SweetUp auch noch das Tasteup. Hier gibt es jedoch nicht Süßes, sondern einen feinen Whisky. Auch hier gab es einen offiziellen Facebook Event.

In exakt einer Woche öffnet die re:publica in Berlin wieder einmal ihre Tore. Zeit also, über Whisky nachzudenken und die letzten Reisevorbereitungen zu treffen. Selbstverständlich gibt es auch wieder Guerilla-Sessions mit kostenlosen Whisky-Verkostungen von den Tasteup-Jungs Christian Kaufmann, Jay F Kay und Jens A. Heim.

Alle weiteren Infos zu den Guerilla-Sessions, die einzuhaltenden Regeln und wie das Ganze ablaufen wird, findet ihr in unserem Blog:https://www.tasteup.de/2017/05/01/neu-im-kalender-guerilla-sessions-waehrend-der-republica-17-in-berlin-tasteup-rp17/

Wichtig:
Um an den Guerilla-Sessions teilnehmen zu können, wird ein Ticket für die re:publica 17 benötigt. Das Whisky-Tasting ist unter Berücksichtigung all unserer Regeln kostenlos, allerdings besteht kein Anspruch auf einen Whisky.

 

Abschluß

Ich hoffe ich konnte euch hier einen ganz kleinen Einblick in die Republica bieten.

Weitere tolle Beiträge findet ihr hier:

859 die re:publica #rp17 #rpLOL in Berlin
Lob und Liebe für die #rp17
Lauter Liebe auf der Republica #rp17
10x re:publica: Fake, Liebe und Sex
re:publica 2017 – wie passt Kritik zu „Love Out Loud“?

 

Und nächstes Jahr

Die re:publica 2018 findet vom 2. bis 4. Mai 2018 statt. Ich werde mit Sicherheit wieder dabei sein.

Kommst du auch?

 

Im Ersten Beitrag über das Medion Smart Home habe ich euch ja nur einen groben Überblick über die Komponenten geboten. Heute will ich euch etwas genauer vorstellen.

 

Medion Smart Home - BasisstationDie Basisstation ist wirklich sehr klein und lässt sich Problemlos überall unterbringen. Sie hat auf der Rückseite lediglich eine Micro-USB Büchse, welche der Stromversorgung dient. Hierfür habe ich gleich den USB-Port meiner FritzBox angezapft, so erspare ich mir ein zusätzliches Netzteil.
Alle weiteren Verbindungen laufen dann via Funk. Die Box verbindet sich via WLAN ins heimische Netzwerk und via Bluetooth LE mit den einzelnen Komponenten. Die Konfiguration dafür läuft hier über die Smartphone App.

 

 

Die Tür- und Fensterkontake sind Dank eines Klebepads schnell und ohne Bohrungen an Fenster oder Türe anzubringen. Durch den angebrachten Klettverschluss lassen sie sich genau so schnell wieder ablösen. beispielsweise für einen Batteriewechsel. Da der Magnet jedoch nur an einer Stelle des Sensors richtig funktioniert ist es jedoch nicht immer ganz einfach diese sinnvoll zu montieren. Mit etwas ausprobieren habe ich es jedoch an meinem Fenster, einen Doppelfenster und an Balkon- sowie Haustüre geschafft.

 

 

LED-Leuchte

Die LED-Birne habe ich im Flur in der Deckenleuchte installiert. Dank des E27 Gewinde passt sie in die meisten gängigen Leuchten.
Die Birne lässt sich an- und ausschalten, sowie in der Helligkeit kontrollieren.
Die Leuchtkraft beträgt dabei bis zu 800 Lumen und hat einem Lichtkegel von 180 Grad. Das weiße Licht hat eine Farbtemperatur von 5.700 Kelvin und will damit für eine anregende Tageslicht-Atmosphäre sorgen.

 

 

Medion Smart Home - Bewegungssensor

Den Bewegungssensor habe ich ebenfalls im Flur angebracht. Dies geschieht am einfachsten über den Klebepad. So kann man sich auch hier Bohrungen ersparen. Genau gegenüber der Eingangstüre.

Mit 160 Grad Weitwinkel und 12 Meter Reichweite lassen sich auch größere Räume abdecken

 

 

HeizkörperthermostatIch habe schon sehr früh erkannt das dieses Medion Smart Home System für mich nicht für den dauerhaften Einsatz in Frage kommt. Daher habe ich das Heizkörperthermostat gar nicht erst montiert. Jetzt im Frühjahr wäre auch gar kein sinnvoller Test möglich gewesen.

Die Verarbeitung lässt hier stark zu wünschen übrig. Die Steuertasten sind klein und klappern. Das winzige Rad zur manuellen Steuerung ist nicht besonders grifft und daher unschön zu bedienen.

Die Monatge des Heizungsthermostates ist wohl das aufwändigste im gesamten Set. Hierfür wird, je nach dem bereit verbauten Thermostat Schraubenzieher oder gar eine Rohrzange benötigt um das bestehende zu demontieren. Es lieben mehrere Adapter bei, so das eine Montage auf allen gängigen Heizkörpern möglich sein sollte.

 

 

RauchmelderBeim Rauchmelder habe ich mir ebenfalls die Montage erspart. In meiner Wohnung befinden sich bereits in allen nötigen Räumen fest montierte Rauchmelder.

 

 

 

 

WetterstationDie Wetterstation liegt bei mir im Wohnzimmer. Das ist wohl der Raum in dem ich mich am meisten Aufhalte. Den kleinen runden “Puck” kann man unauffällig in ein Regal legen.

Es wird Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit gemessen.

 

 

IP KameraDie Kamera war wohl mein persönlicher Knackpunkt im Test. Als erstes sei erwähnt das die Kamera eine separate App benötigt. Sie läuft also relativ eigenständig und unabhängig vom restlichen Smart Home System.
Allerdings habe ich es auch nach zahlreichen Versuchen nicht geschafft, die Kamera mit der App zu koppeln. Ob es sich hier um einen Defekt des Gerätes oder einen Bedienungsfehler meiner seits handelt, kann ich bis jetzt leider nicht sagen. Ich werde wohl mal den Support von Medion um Rat fragen.

 

 

Medion Smart Home - ZwischensteckerDer Zwischenstecker Überzeugt wiederum auf ganzer Linie. Er wird einfach zwischen Verbraucher und Steckdose installiert. Dann lässt sich der Stromkreis für Verbraucher komfortabel über die App an und wieder aus schalten.
Des weiteren zeigt die Medion App auch noch den aktuellen Stromverbrauch in Watt an. So kann man alle Verbraucher durch testen und sieht schnell ob man einen Stromfresser im Haus hat.

 

 

Allgemeines:

 

Bis auf den Zwischenstecker benötigt jede Komponente eine Batterie. Den Verbrauch kann ich biser leider noch nicht bestimmen.

Update: Bereits nach knapp 4 Wochen meldet die Smartphone App bei meiner Wetterstation einen niedrigen Batteriestand. Das ist meiner Meinung nach absolut inakzeptabel.

 

Im nächsten Beitrag gehe ich etwas auf die Smartphone App ein

Idee

Auch wenn wir das immer noch gerne glauben: Gute Ideen beruhen nicht auf Zufällen oder Geistesblitzen. Vielmehr kommen hier Ansätze kreativer Problemlösungen ins Spiel. Kurz, Design Thinking – Interdisziplinäre Teams entwickeln durch Visualisierung und klar definierte Schritte neue, herausragende Innovationen und Ideen. Dabei sollen viele verschiedene Erfahrungen, Sichtweise und Meinungen auf ein Problem zusammengebracht werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Voraussetzungen für kreative Lösungsmethoden

Seine Vorteile – Effizienz und Stärke – bezieht Design Thinking (http://www.diegluehbirne.de/was-ist-design-thinking/) daraus, dass Neuerungen in der Schnittmenge aus drei gleichwertigen Faktoren entstehen: Mensch, Technologie und Wirtschaft. So kommen Attraktivität, Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit zusammen. Erst, wenn alle drei Faktoren umgesetzt werden, kann sich eine Innovation auch durchsetzen, so der Ansatz im Design Thinking.

Die Märkte sind heute viel zu komplex, als dass ein einzelner, genialer Erfinder sie noch meistern könnte. Kollaborative Ansätze wie Web 2.0, Open Source und Open Innovation haben sich so erfolgreich durchsetzen können. Hier liegt auch die Basis für Design Thinking: Auch hier geht es um Zusammenarbeit. Die beteiligten Teammitglieder kommen aus verschiedenen Disziplinen und Hierarchieebenen. Damit ist sichergestellt, dass verschiedene Erfahrungswerte und Perspektiven mit eingebracht werden. Fachwissen und methodische Kompetenzen werden untereinander ausgetauscht, die Lösungskompetenzen steigen.

Der Design Thinking Process

Auch wenn Kreativität ganz oben steht, gibt es doch klar definierte Abläufe, wie der Design Thinking Process ablaufen soll. Er unterteilt sich in sechs Phasen:

 

  • Verstehen

 

Zuerst einmal muss die Problemstellung und das Problemfeld von allen Teammitgliedern verstanden werden. Um effektiv miteinander arbeiten zu können, wird in dieser Phase ein Glossar erstellt und ein gemeinschaftlicher Arbeitsplatz eingerichtet. Dann folgen Recherchen. Deren Ziel ist es, das Team durch Verstehen und Beobachten auf einen gemeinsamen Stand zu bringen und alle zu Experten zu machen.

 

  • Beobachten

 

Im zweiten Schritt erfolgt eine Auseinandersetzung mit der Zielgruppe. Durch Beobachtung, Befragung und Interaktion soll das Nutzerverhalten im Alltag erfasst werden.

 

  • Sichtweise festlegen

 

Die bislang gesammelten Informationen werden nun visuell und verbal („Storytelling”) zusammengeführt. Durch den Austausch der Teammitglieder untereinander werden Erkenntnisse und Erfahrungen ausgetauscht und durch den gemeinsamen Dialog zu einem einheitlichen Gesamtbild kombiniert. Dadurch können Muster identifiziert werden, das Wissen lässt sich so besser vermitteln. Am Ende dieser Phase soll das Team über einen gemeinsamen Wissenstand verfügen.

 

  • Ideengenerierung

 

Nun geht es darum, möglichst viele Ideen mit Hilfe von Kreativitätstechniken, wie beispielsweise Brainstorming, zusammenzutragen. Dann werden die Vorschläge strukturiert und zusammengefasst, bevor sie im nächsten Schritt anhand von Attraktivität, Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit ausgewählt werden.

 

  • Prototyping

 

Ob die Ideen funktionieren, wird nun anhand von Prototypen getestet. Hier können verschiedene Formen zum Tragen kommen, wie beispielsweise Storytelling, Rollenspiele oder Papiermodelle. Die Ideen werden so anschaulich gemacht und ermöglichen ein besseres Verständnis und Weiterentwicklungen. Durch den Einsatz der Prototypen können ebenfalls neue Ideen entwickelt werden.

 

  • Testphase

 

Nachdem die Prototypen anschauliche Formen angenommen haben, können sie der Zielgruppe präsentiert werden. Ein offener Dialog führt zu weiteren Alternativen und Varianten.

Das Ziel des Prozesses ist es, eine an der Zielgruppe überprüfte Idee zu erhalten. Im nächsten Schritt kann sie in einem Konzept erläutert und dann umgesetzt werden.

Auch wenn es so aussieht, ist Design Thinking kein Garant für Erfolge. Dennoch sind die durch diese Methode entwickelten Ideen am Kunden ausgerichtet und die Chance einer erfolgreichen Lösung ist wesentlich höher. Es lohnt sich also, diese Methode durchaus einmal auszuprobieren.