Mythen der bargeldlosen Bezahlung

Immer wieder kommt es bei Themen welche die Akzeptanz bargeldloser Zahlungsmittel (insbesondere Kartenzahlung) behandeln, zu Angriffen von Menschen die bargeldlose Zahlungsmittel verabscheuen. Hierbei werden oft vermeintliche Argumente verwendet welche Informationen enthalten die sich in der Regel von selbst aufheben.

Mit diesem Dokument möchten wir diese Mythen der bargeldlosen Bezahlung einmal aufklären und zwar mit Logik und Fachwissen aus dem Bereich Finanzwesen.
Es steht jedem Frei die hier genannten Argumente und Informationen durch etwas Nachdenken und frei zugänglichen Informationsquellen für Bildung und Wissen selbst zu prüfen. Niemand muss sie ungeprüft glauben, wenn er sie nicht glauben sollte.
Stand 19.01.2018

Vor- und Nachteile:

Bargeld:
  • +Anonym
  • +Funktioniert überall auch ohne Strom
  • +Hohe Akzeptanz
  • +Perfekt für Trinkgelder
  • +Budgetierung. Man hebt eine Menge X ab und verbraucht Sie. Kann daher nie mehr verbrauchen als man bei sich trägt
  • -Aufgrund Kameras In Geschäften, Seriennummern auf Scheinen und Fingerabdrücken auf Scheinen und Münzen könnte die Anonymität etwas eingeschränkter sein wie manche Glauben
  • -Falschgeld im Umlauf, das erhaltene Geld könnte wertlos sein, bei Verbreitung riskiert man entsprechende Strafen
  • -Hohes Risiko für Diebstahl und Raub
  • -Keine Haftung bei Verlust (Bei Verlust oder einfachem Diebstahl ist der Ersatz von Bargeld sehr schwierig bis unmöglich)
  • -Extra Transport. Man benötigt eine große Geldbörse in der alle Scheine und Münzen vorhanden sind. Firmen müssen größere Mengen in gesicherten transportern transportieren lassen.
  • -Unübersichtlichkeit. Man sieht nicht direkt wie viel Geld man hat, es muss erst gezählt werden.

 

Kartenzahlung:
  • +Einfaches Handling. Man muss die Karte lediglich in das Terminal stecken und die PIN kennen. Alternativ bei Kontaktloser Zahlung reicht bei kleinen Beträgen von unter 25/50 Euro sogar das Ranhalten an das Kontaktlos-Terminal. Ideal auch für Kinder
  • +Leichter Transport: Man benötigt nur eine Karte. Teilweise nicht einmal das, da bei Kontaktloser-Zahlung auch entsprechende Smartphones, Smartwatches oder Armbänder genutzt werden können.
  • +Geringe Haftungsgrenze: Bei nicht fahrlässigem Verlust, Diebstahl oder Raub der Karte beträgt die Haftung des Inhabers maximal 50€
  • +Schnelle Zahlung: Anständige Anbindung der Kasse vorausgesetzt ist eine Kontaktlose Zahlung innerhalb von ca. 4 Sekunden durch.
  • +Hohe Übersichtlichkeit: Jede Transaktion kann heutzutage in einer zum Konto der Karte gehörenden App in Echtzeit angezeigt werden.
  • +Geringe Missbrauchsgefahr: Man kann Kartenlimits oft selbst verwalten, die Karte temporär deaktivieren und wird bei Einsatz der Karte in Echtzeit über die Zahlung informiert. Bei Zahlung im Internet wird ein Rückfragesystem (z.B. Mastercard Identitycheck) verwendet oder der auf der Karte befindliche CVC Code abgefragt. Ohne diese Abfrage liegt die Haftung bei Missbrauch zumeist beim Händler.
  • +Budgetierung: Durch Einstellbare Tageslimits und Transaktionslimit verhindert man an einem Tag mehr Auszugeben als man möchte. Des weiteren bieten manche Banken Unterkonten an auf welche man eine Karte zuweisen kann, so das man z.B. für Partys ein extra Unterkonto hat und nur das Geld für die Party verbrauchen kann was vorhanden ist in diesem Unterkonto
  • +Sicherheit: Die Gefahr eines Raubüberfalls sinkt, einige Länder forcieren deshalb sogar die bargeldlose Zahlung, weil dort viele Händler immer wieder Opfer von Raubüberfällen waren, dies ist bei Mangel an Bargeld nicht mehr Lohnenswert.
  • -Betrag, Datum, Uhrzeit und Firma wo eine Transaktion durchgeführt wurde werden in einer Datenbank erfasst. Der Zahlungsdienstleister (z.B. Samsung Pay, Apple Pay, Google Pay, SEQR etc.) oder die Bank erhält dadurch die Information wann der Kunde welchen Betrag bei welchem Händler getätigt hat. Sollte auch der Standort (z.B. Netto Filiale 213 sag danke) übermittelt werden, so entsteht auch ein Bewegungsprofil.
  • -Es werden Kartenlesegeräte benötigt um die Kartenzahlung anzunehmen
  • -Händler zahlen Transaktionsgebühren (kein richtiger Nachteil, Bargeldakzeptanz kostet Unternehmen im Schnitt 2,75% des Umsatzes)

 

Ein kurzer Beitrag noch zu Bitcoin und viele andere Kryptowährungen viele Menschen Glauben diese Zahlungsmittel seien völlig Anonym, weshalb eben auch Kriminelle sie oft verwenden. Aber sie sind nicht ganz so Anonym wie Bargeld. Generell sind sie sogar gar nicht Anonym. Allerdings sind sie Pseudonym. Das bedeutet, dass z.B. bei Bitcoin in jeder Transaktion Empfänger, Absender, Betrag, Datum etc. in der Blockchain verknüpft ist. Theoretisch könnte also bei Ermittlungen das entsprechende Pseudonym ermittelt werden und unter gewissen mythenmständen ebenfalls die reale Person, welche hinter diesem Pseudonym steckt.

 

 

Zitat Imrö Straubing

 

“Argumentationen”

Behauptung: Nur Bares ist Wahres
Gegenargument: …. da dies kein Argument ist sondern eine sinnlose Phrase kann man dazu nichts sagen. Höchstens “Geld ist Geld”

Behauptung: Bargeld ist Freiheit
Gegenargument: Ein Mensch der einen 100.-EUR Schein besitzt ist nicht freier wie ein Mensch der kein Bargeld besitzt, aber 10.000.-EUR auf dem Konto hat. Eher kann derjenige mehr Freiheit genießen, der mehr Geld hat.

Behauptung: Ohne ausreichende Kreditwürdigkeit/Bonität bekommt man keine Karte
Gegenargument: Bei einer Kreditkarte mag das stimmen. Ein Bankkonto beinhaltet jedoch eine sogenannte Debitkarte. Das bedeutet das Konto wird direkt belastet, so das nur über Geld auf dem Konto verfügt werden kann und daher keine oder nur geringe Ansprüche an die Kreditwürdigkeit gestellt werden.

Behauptung: Kinder bekommen keine Karte
Gegenargument: Für Kinder gibt es unter anderem die Möglichkeit sogenannter Prepaidkarten. Diese werden vorher mit Guthaben aufgeladen.

Behauptung: Bargeld ist das einzig anerkannte/gültige Zahlungsmittel in Deutschland
Gegenargument: Im Euroraum ist Euro-Bargeld das gesetzliche Zahlungsmittel; nur die Zentralbanken des Eurosystems dürfen es in Umlauf bringen. Euro-Münzen sind beschränkte gesetzliche Zahlungsmittel, da niemand verpflichtet ist, mehr als 50 Münzen oder Münzen im Wert von über 200 Euro anzunehmen. Sofern keine Monopolstellung besteht kann auch Bargeld abgelehnt werden. Sprich, solange der Kunde die Möglichkeit hat einen anderen Händler aufzusuchen (z.B. Hornbach statt Bauhaus), darf der Händler die Annahme von Bargeld theoretisch verweigern. Es ist daher falsch das Bargeld das einzig gültige Zahlungsmittel ist. Es darf nur nicht abgelehnt werden, wenn der Kunde keine Alternative Möglichkeit hat, da ihm sonst rechtliche Nachteile entstehen würden.

Behauptung: Mit Karte zahlen bedeutet das die Bank und der Staat weiß was man gekauft hat. (Gläserner Bürger)
Gegenargument: Bei Zahlung mit Karte wird Betrag, Datum und ggf. Name des Händlers übermittelt. Der einzige der weiß was man gekauft hat ist der Händler, dieser erhält jedoch die Kartennummer auch nur in anonymisierter Form. Um Daten Personenbezogen auszuwerten benötigt der Händler daher in Deutschland eine entsprechende Zustimmung des Kunden. Dieser erhält für die Nachverfolgung daher eine sogenannte Kundenkarte (auch Paybackkarten funktionieren nach diesem Prinzip). Diese Karten funktionieren allerdings unabhängig vom Zahlungsmittel und können ebenfalls bei Barzahlung eingesetzt werden.
Warum nutzen Händler sowas? Wenn Händler (oder andere Unternehmen) das Kaufverhalten der Kunden kennen, können Sie Ihr Warensortiment entsprechend Optimieren und auch herausfinden was Sie evtl. als neues Produkt auf den Markt bringen könnten um mehr Umsätze zu generieren. Als Anreiz gibt es dafür Treuepunkte oder Rabatte.
Im Übrigen haben Banken tausende bis Millionen von Kunden und interessieren sich eh kein Bisschen dafür ob Max Müller sich Kondome gekauft hat ;)

Behauptung: Wenn kein Strom da ist kann man mit Karte gar nicht bezahlen!
Gegenargument: Ohne Strom öffnen sich auch die Automatischen Türen der Geschäfte nicht. Die Kasse kann nicht geöffnet werden. Der Geldautomat kann kein Geld ausgeben. Die Bundesdruckerei kann kein neues Bargeld drucken usw… Ja, ohne Strom haben wir sicher ganz andere Sorgen ;)

Behauptung: Mit Karte kann man kein Trinkgeld geben
Gegenargument: Entweder es ist direkt im Terminal einstellbar und man kann gesplittet zahlen, oder man zahlt in Summe und es ist auf einer Rechnung erkennbar. Der Geschäftsführer ist verpflichtet das Trinkgeld an die Mitarbeiter auszuzahlen, ansonsten macht er sich Strafbar. Einige Unternehmen bieten inzwischen an Trinkgelder z.B. extra über Paypal an die Jeweiligen Mitarbeiter zu zahlen.
Es hindert aber auch niemand einen Daran eine Rechnung mit Karte und das Trinkgeld in Bar zu bezahlen ;)

Behauptung: Der Staat kann mein Konto Sperren, so das ich dann Zahlungsunfähig bin wenn es kein Bargeld gibt.
Gegenargument: Also erst einmal ist das nicht Aufgabe des Staates von Lieschen Müller ein Konto zu sperren. Das Passiert eher im Falle einer Strafermittlung, Verdacht auf Geldwäsche, Pfändung oder anderen Vorfällen durch die entsprechend zuständigen Stellen.
Wenn das Konto gesperrt ist kann zudem Miete, Strom, Gas, Versicherungen etc. nicht mehr gezahlt werden, weil das idr. per Lastschrift vom Konto abgebucht wird.
Auch Bargeld kann man nicht abheben wenn ein Konto gesperrt ist. Es macht daher keinen Unterschied ob das Konto mit oder ohne existenz von Bargeld gesperrt ist, weil wichtige Transaktionen seit Jahren unbar erfolgen und man bei einer Konto-Sperrung auch gar kein Bargeld abheben könnte.

Behauptung: Meine Kontaktlose Karte kann jemand aus zig Metern Entfernung Plündern.
Gegenargument: Die Kontaktlos-Funktion von Karten basiert auf NFC, einer Nahfeld-Funktechnologie. Die Reguläre Reichweite beträgt hierfür 4cm. Die Stromverorgung erfolgt über magnetische Induktion von dem Kartenlesegerät. Die Chance das jemand aus mehreren Metern die Karte belastet ist also quasi bei 0. Der Technische Aufwand für entsprechende Ausrüstung ist so hoch, das es sich nicht lohnt. Hinzu kommt das die zugelassenen Terminals Personenbezogen sind und somit die Täter bekannt sind. So dumm sind Kriminelle nun auch wieder nicht. Im übrigen kann man die Karten oft auch jederzeit deaktivieren und haftet bei kontaktloser Zahlung ohne PIN nicht (außer bei grober Fahrlässigkeit).

Behauptung: Man kann meine Kartendaten durch die Kontaktlosfunktion abgreifen und missbrauchen.
Gegenargument: Zunächst einmal sei gesagt das durch das einstecken der Karte, insbesondere wenn Daten auf dem Magnetstreifen sind, gleich die Karte kopiert werden könnte. Bei der Kontaktlos Funktion können in der Tat die Kartennummer und die Gültigkeit ausgelesen werden. Vorausgesetzt man kommt nahe genug an die Karte heran (ein Diebstahl wäre einfacher). Hierbei gibt es keine Haftung für den Kunden, weil Händler zumindest noch den Namen und CVC Code abfragen müssten. Diese Daten übermittelt die Karte aber nicht unverschlüsselt

Behauptung: Die Akzeptanz von Kartenzahlung bedeutet Bargeldverbot
Gegenargument: Das ist natürlich völliger Schwachsinn. Nur weil man öffentliche Verkehrsmittel nutzen darf, bedeutet das ja auch nicht das man kein Auto mehr verwenden darf.

Behauptung: Kartenzahlung ist unübersichtlich, man verliert das Wissen wie viel Geld man noch hat.
Gegenargument: Das Argument mag in den 90er Jahren gestimmt zu haben. Aber im Jahre 2018 ist es veraltet. Wer nicht gerade zur Generation “Kontoauszugdrucker” gehört, der wird seine Finanzen in einer entsprechenden App am Smartphone in Echtzeit überblicken können. Damit hat er eine viel bessere Kontrolle als es mit Bargeld je der Fall war.

Behauptung: Bargeld ist sicherer.
Gegenargument: Wenn wir mal daran denken das Bargeld permanent gestohlen und geraubt wird und sogar Morde dafür begangen werden, ist diese Behauptung doch sehr weit hergeholt. Hinzukommt das wir z.B. im 2. Halbjahr 2015 etwa 18 Milliarden Euro Falschgeld im Umlauf hatten….

Behauptung: Das Konto kann gehackt werden.
Gegenargument: Hackerangriffe auf Banken-Server betreffen in 1. Linie Konten auf denen mehrere Millionen oder Milliarden liegen. Hacker nutzen für solche Angriffe Sicherheitslücken in den Systemen und Firewalls aus, weshalb diese permanent verbessert werden. Des weiteren sind Banken hiergegen versichert. Die Chance das man Opfer eines Hackers wird ist daher sehr gering.
Das eigentliche Problem stellen Kunden dar welche nicht Wissen wie man Computer oder Smartphones bedient und daher Ihre Daten an Dritte weitergeben. Dies ist jedoch strenggenommen KEIN Hackerangriff, es fällt unter sogenanntes Phishing. Es ist sozusagen das digitale Gegenstück zu Kunden welche Falschgeld nicht erkennen.

Behauptung: Banken werden Negativzinsen erheben wenn es kein Bargeld mehr gibt
Gegenargument: Abgesehen davon dass die Akzeptanz von Bargeldloser Zahlung kein Verbot von Zahlung mit Bargeld bedeutet, bereits heute müssen banken negative Zinsen auf Gelagertes Guthaben zahlen. Auch Bargeld hat negative Zinsen, sie nennen sich Inflation. Wenn negative Zinsen auf Guthabenkonten erhoben werden sollte, dann betrifft dies allerdings in erster Linie Konten mit größerem Vermögen (insb. über 100.000 EUR). Menschen mit soviel Kapital sind in der Regel in der Lage Ihr Vermögen anderweitig und vor allem Gewinnbringend anzulegen (Immobilien, Aktien, Währungshandel, Edelmetallhandel etc.).

Behauptung: Kartenzahlung ist für Händler zu teuer
Gegenargument: Händler zahlen zwischen 0,2-3% für die Akzeptanz von Kartenzahlungen. Der Bargeldverkehr kostet dem Einzelhandel im Schnitt 2,75%. Daher ist Bargeldzahlung nicht unbedingt günstiger für Händler.

Behauptung: Wenn ich mit Karte zahle muss ich dafür extra bezahlen.
Gegenargument: Keine Ahnung woher diese Behauptung einiger Menschen stammt. Aber sie ist gänzlich falsch. Kartenzahlung kostet dem Nutzer keinerlei extra Gebühren im Inland.
Lediglich im Ausland in einer Fremdwährung könnte ein sogenanntes Fremdwährungsentgeld für die Umrechnung hinzukommen.

Behauptung: Amazon sieht die Kontobewegungen der letzten 3 Monate
Gegenargument: “Angstpresse” verbreitete die Information Das jetzt Amazon und andere problemlos in das Konto sehen könnten. Das ist eine Falschmeldung. Mit Inkrafttreten von PSD2 haben Zahlungsdienstleister das Recht eine Schnittstelle der Bank (z.B. API) zu verwenden um Transaktionen abzurufen oder Überweisungen durchzuführen. Dies ist insbesondere für App-Entwickler interessant die sogenannte Multibanking Apps verwenden.
Einige Banken in Europa verfügten bereits früher über eine solche API (z.B. Fidor, bunq etc.), diese wird nun ggf. noch erweitert damit Überweisungen möglich sind und zudem auch mehr Nutzern zur Verfügung gestellt. Jedes Unternehmen das berechtigt ist diese funktion zu verwenden benötigt nicht nur eine Entsprechende Genehmigung der zuständigen Behörden (z.B. BaFin), sondern auch des Kunden. Amazon hat daher weder das Recht noch die Möglichkeit Kontobewegungen einzusehen. Der Amazon Payment-Service könnte dies evtl. schon eher bekommen (genauso wie Paypal etc.), allerdings auch dann nur wenn der Kunde dem zustimmt.

Behauptung: Mit Kartenzahlung verschuldet man sich weil man mehr Ausgibt.
Gegenargument: Man kann nur Geld ausgeben was man hat. Wer einen Kredit hat kann mit diesem Kredit auch Bargeld-Abheben und sich dadurch verschulden das er den Kredit nicht zurückzahlt… ja auch dann wenn er das Geld in Bar verbraucht.
Aufgrund heutiger Banking-Apps sieht man zudem sehr übersichtlich wann man welchen Betrag ausgegeben hat und wie viel noch übrig ist. Durch Suchfunktionen kann man z.B. auch erkennen wie viel man für Lebensmittel im Aldi ausgegeben hat. Die Kartenzahlung hat also mit einer etwaigen Verschuldung nichts zu tun, sondern mehr mit vernünftigem Umgang mit Kapital.

 

Typische Fehler

Es kommt sehr oft vor das Nutzer von “EC-Karte” schreiben.
Bei der EC-Karte handelte es sich um eine spezielle Ausweiskarte um sogenannte Eurocheques einzulösen. Später erhielt die EC-Karte eine richtige Debitkarten-Funktion und wurde dann nach 2007 durch die girocard ersetzt.
Mastercard ist Rechteinhaber der Wort & Bildmarke ec und verwendet seit ca. 2016 (also etwa 10 Jahre nach dem Einstampfen der Markenrecht-Nutzung durch die Deutsche Kreditwirtschaft) seine Marke wieder selber und bewirbt damit die Debit-Mastercard, eine Debitkarte auf Basis einer Mastercard. Inzwischen wird ec-Karte seitens Mastercard auch als Synonym für Debitkarte angesehen.

Warum ec-Karte und nicht EC-Karte ?

Nun wie man an dem “ec” Logo erkennt
handelt es sich um KLEINBUCHSTABEN. Zudem gibt Mastercard vor das im Schriftverkehr die Buchstaben Kleingeschrieben werden müssen.

Eine Mastercard/VISA Lastschrift kann ich zurückholen

Nein. Eine Zahlung mit Mastercard ist keine Lastschrift und kann daher auch nicht einfach per Rücklastschrift zurückgebucht werden. Nur eine SEPA-Lastschrift kann innerhalb von 8 Wochen ohne Gründe zurückgebucht werden von Kunden. Bei einer Mastercardzahlung ist dies nur möglich wenn der Händler dies gestattet, da er eine Zahlungsgarantie von Mastercard hat. Einzige Ausnahme, es handelt sich um Betrug. In dem Fall ist ein (oft etwas langwieriges) Chargebackverfahren möglich.

 

Gängige Kartentypen

Debitkarten:
-girocard (Deutsches System, geht quasi nur im Inland. Erkennbar am girocard Logo)
-Debit-Mastercard (Internationales System, geht im Handel und auch Online)
-VISA-Debit (Internationales System, geht im Handel und auch Online)
-V-Pay (in Europa nutzbares CHIP-Only System von VISA)
-Maestro (Internationales System, von Mastercard)

Kreditkarten:
-Mastercard Credit
-VISA Credit
-American Express

 

 

Dieses Dokument darf weiterverbreitet und ergänzt werden. Vorhandene Punkte dürfen bei Form/Schreibfehlern korrigiert werden.

CC0 – nc

 

Dieser Beitrag ist als Zitat anzusehen. Er wurde unter Public Domain (CC0nc) veröffentlicht. Im Original unter diesem Link zu finden.
Der Beitrag wurde lediglich geringfügig formatiert.

Plauzenchallenge – Alle Jahre wieder

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern an Neujahr auch der Vorsatz mal doch etwas abzunehmen. Und das ist bei mir natürlich auch nicht anders. Darum startet auch in diesem Jahr wieder die Plauzenchallenge für mich.

 

Was ist die Plauzenchallenge?

Wie schon im vergangenen Jahr hat “Pixelaffe” Torsten Schmitt auch für die Plauzenchallenge 2018 eine kleine Landingpage für diese Aktion gemacht. Hier schreibt er folgendes dazu.

Auch in diesem Jahr wollen sich die unerschrockenen Recken des Internets ihrer größten Quest stellen und ihrer Pfunde Herr werden. Nachdem die Aktion 2017 doch beim einen oder anderen recht erfolgreich war (ich nehme mich da gerne raus und) soll die Aktion wiederholt werden. Daher wurden die

#Plauzenchallenge2018

ins Leben gerufen.

 

Alles was ihr tun müsst ist eure Gewicht mindestens 1 x die Woche mit dem Hashtag #plauzenchallenge2018 auf twitter zu posten. Die Tweets sollten dann automatisch hier erscheinen. Ganz clevere User besitzen eine von diesen Smarten Waagen, die entweder selbstständig Twittern kann, oder per IFTTT Rezept dazu gezwungen wird.

 

Also hier die Regeln für die #plauzenchallenge2018:

  • jeder kann mitmachen (egal ab wann)
  • 1x pro Woche euer aktuelles Gewicht mit dem Hashtag #plauzenchallenge2018 twittern (Bild nicht vergessen)
  • Ende ist während der IFA 2017 (Anfang September 2018)
  • Ihr dürft machen was ihr wollt (FDH / Sport ….) Jedoch ist Amputation oder ein medizinischer Eingriff verboten und führt zur Disqualifikation
  • Gewinner? Egal was ihr runter habt, jeder Teilnehmer ist ein Champ.
    Ev. lasse ich mir ja auch noch was einfallen wie man besondere Leistungen belohnen kann.

 

Ich habe mich auch schon im vergangenen Jahr an der Plauzenchallenge beteiligt. Meine Beiträge darüber findet ihr hier und hier.

Wie ihr in den Posts lesen könnt, habe ich Dank der Plauzenchallenge in den neun Monaten über 16kg verloren. Eigentlich keine schlechte Leistung wie ich denke. In den Monaten darauf habe ich mangels Disziplin aber wieder gut 10kg zugelegt. Diese 10kg – wenn nicht sogar mehr – will ich wieder los werden. Daher heißt es jetzt auch für mich wieder…

Das Fett muss weg!

In einen der folgenden Post werde ich euch erzählen mit welchen Tools, Gadgets und Techniken ich in diesem Jahr mein ziel erreichen möchte.

 

Wie sieht es bei euch auch aus?. Plant ihr auch abzuspecken oder seid ihr mit euren Körper und Gewicht zufrieden?

Im Test: Die Nokia Body Cardio – Mehr als nur Gewicht

“Lernen Sie Ihren Körper kennen. Lernen Sie Ihr Herz kennen. Übernehmen Sie die Kontrolle.” Mit diesen Worten wird die Nokia Body Cardio beworben.

Über eine Aktion der Website reviewclub.com bekam ich die Möglichkeit die Nokia Body Cardio für 4 Wochen kostenlos zu testen. Da ich irgendwie immer (mal wieder) versuche etwas an meinem Körpergewicht zu optimieren ist so ein “Spielzeug” natürlich ideal.

Ausgepackt:

Die Verpackung der Nokia Body Cardio macht schon mal einen ganz guten Eindruck. Bunt bedruckt und auf der Rückseite findet man alle nötigen Informationen zu Funktionen und die Technischen Daten. Ein fester, stabiler Karton in dem nichts rumrutscht und wackelt. Einen praktischen Tragegriff hat er noch dazu. In der Umverpackung ist dann der eigentliche Verpackungskarton. Wenn man diesen aufklappt präsentiert sich auch schon die Waage in ihrer ganzen Pracht.
Neben der Nokia Body Cardio an sich befindet sich lediglich noch ein Quick-Start-Guide und ein USB-Kabel zum Laden in der Box. Recht viel mehr braucht es aber auch nicht.

Technische Spezifikationen:

Anschlussmöglichkeiten:

iOS-Kompatbilität (mit iOS 8 oder aktuellerer Version)
iPhone 4S und neuere Generationen
iPod Touch der 5. Generation und neuere Generationen
iPad der 3. Generation und neuere Generationen
Android-Kompatibilität (5.0 oder höher)
Erfordert Internetzugang (mobile Daten oder WLAN)
Drahtlose Synchronisierung
WLAN 802.11 b/g/n, kompatibel mit WEP/WPA/WPA2-Netzwerken Bluetooth-Verbindung (Bluetooth Smart Ready)

Analyse Ihrer Messwerte:

Gewicht
Vier Gewichtssensoren
Patentierte Körperpositionserkennung
Hochpräzises Wiegen
Körperzusammensetzung
Bioelektrische Impedanzanalyse
Athleten-Modus und Normalmodus
Einheiten: Körperfett in %, gesamter Wasseranteil in %, Muskelmasse in kg, Knochenmasse in kg
Herzfrequenz
Technologie der Herzfrequenzmessung zum
Patent angemeldet Einheit: Bpm (Herzschläge pro Minute)
Automatische Benutzererkennung
Bis zu acht verschiedene Benutzer

Sensoren:

Vier Gewichtssensoren
Gewichtsbereich: 5 -> 180 kg 100 g (0,2 lb) Skaleneinteilung
Patentierte Körperpositionserkennung
Patentierte Körperpositionserkennung für hochpräzises Wiegen mit Position Control™-Technologie

Gerät:

Besonders robuste Plattform Hartglas Lackfreies satinweißes Gehäuse Ultraschlankes Design
Maße: 327 x 325 x 23 mm

Großes augenfreundliches und graphisches Display (6 x 4cm) mit 128 x 64 Pixeln
Kontrastreiche Beleuchtung
Gewichtseinheiten: kg, lb, stlb
Aufbewahrung und Speicher
Kostenlose und unbegrenzte Online-Speicherung von Gewichtsmessungen

Wiederaufladbare Lithium-Ionen-Batterie Durchschnittliche
Batterielaufzeit: bis zu 1 Jahr

Die App:

Eine “smarte” Waage ist ja nur halb so smart, ohne die passende App. Die Nokia Health Mate. Diese findet ihr im Google Play Store sowie im iTunes App Store.

‎Withings Health Mate
‎Withings Health Mate
Entwickler: Withings
Preis: Kostenlos+
Health Mate - Total Health Tracking
Health Mate - Total Health Tracking
Entwickler: Withings
Preis: Kostenlos

Die App ist übersichtlich und auch wirklich einfach intuitiv zu bedienen. Die Waage war schnell und einfach mit dem WLAN und somit auch mit dem Nokia Account und der App verbunden.

Die App kann man auch mit weiteren Diensten verknüpfen. Hier stehen zum Beispiel Google Fit, MyFitnessPal, Runkeeper, Nike+ und Nest zur Verfügung. Außerdem kann man mit dem Webdienst IFTTT auf das Nokia Konto zugreifen. So lässt sich auf Wunsch nach jeden wiegen das Gewicht automatisch auf Twitter oder Facebook posten. Das kann schon ein ordentlicher Ansporn sein, eine Diät auch wirklich durch zu ziehen ;)

Die Nokia Body Cardio:

So, endlich kommen wir zum eigentlichen Gerät. Die Nokia Body Cardio.

Das Gerät macht einen ordentlichen Eindruck. Ein robustes Gehäuse aus Aluminium und die Trittfläche aus Glas verleihen dem Gerät einen wirklich hochwertigen Eindruck. Hierbei möchte ich jedoch erwähnen das die Waage Staub zieht. Was bei meinem weißen Model wohl nicht so schnell auffällt, kann beim schwarzen wohl lästig sein.

Das große, gut beleuchtete Display ist zu jeder Zeit gut lesbar.

An der Seite findet man eine Funktionstaste, mit welcher man die Gewichtseinheit zwischen kg und lb wählen, sowie einen Reset des Gerätes durchführen kann. Daneben der Micro-USB Anschluss zum Laden des Gerätes. Mein Gerät hat nach etwa 6 Wochen täglichen wiegen rund 11% Akku verloren. Die vom Hersteller angegebene Laufzeit von einem Jahr ist daher durchaus realistisch.

Funktionen:

Die Nokia Body Cardio zeigt neben dem Gewicht auch noch weitere Werte an. Die Nokia Body Cardio liefert außerdem Messwerte wie dem BMI sowie zum prozentualen Körperfett- und Wasseranteil und der Muskel- und Knochenmasse. Zusätzlich misst sie die Herzfrequenz sowie die Pulswellengeschwindigkeit.

Die Funktion Pulswellengeschwindigkeitsmessung wurde inzwischen von Nokia via Software Update entfernt. (mehr Info)

Natürlich sollte man sich auf all diese Werte nicht all zu sehr versteifen. Auch wenn Nokia selbst natürlich mit “äußerst genaue Messwerte” wirbt. Man sollte es lediglich als Richtwerte und keinesfalls als einen medizinischen Wert sehen.

Der Messwert Körperfett bezieht sich beispielsweise genau genommen lediglich auf die Beine. Da der Strom-Impuls an einem Bein hoch läuft und am anderen gleich wieder zurück. Der Oberkörper kann ohne weitere Sensoren gar nicht erfasst werden. Alternativ bieten sich noch die Caliper-Hautfaltenmessung mit einer Caliper-Zange an. Diese kann unter Umständen sogar noch genauer sein, ist aber auch nicht so einfach durchzuführen wie es scheint.

Alle Werte werden hier nacheinander auf dem Display dargestellt. Die Reihenfolge lässt sich hier in der App anpassen. Ein nettes Feature was noch zu erwähnen ist: Die Waage zeigt auch noch die aktuelle Wettervorhersage an.

Mein Fazit:

Nokia selbst verkauft das Gerät für satte 179,95€ – ein mehr als stolzer Preis für eine Waage. Im freien Markt bekommt man diese allerdings bereits für knapp unter 100€ erhältlich, was meiner Meinung jedoch auch immer noch relativ hoch angesetzt ist.

Jedoch ist die Nokia Body Cardio ist ein wirklich nettes Gadget. Sie ist Hochwertig verarbeitet und bietet einen hohen Funktionsumfang. Man hat damit ständig einen Überblick über allerlei Messwerte. Vor allem bei einer Diät kann das durchaus hilfreich sein.

DreamMe – Macht aus deinen Smartphone einen Projektor

Das kleine Gadget DreamMe macht aus deinen Smartphone oder Tablet einen Projektor. Ob das Teil auch hält, was es verspricht erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Über eine Facebook Anzeige bin ich auf das kleine Gadget DreamMe aufmerksam geworden. Es wurde Testgeräte angeboten. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen. Also Name und Anschrift eingetragen und abgewartet. Und schon nach wenigen Tagen hielt ich das kleine Päckchen in Händen.

Was ist DremMe eigentlich genau?

…dein Smartphone kann mehr! Mit DreamMe wird dein Smartphone oder Tablet zum Nachttischprojektionswecker Beamer.

Damit wird DreamMe auf auf deren Website beworben. DreamMe war 2015 ein Projekt auf Kickstarter, welches auch erfolgreich finanziert wurde. Wenn man Website oder Kickstarter Projekt ansurft lernt man, das DreamMe lediglich eine Linse ist. Mit der passenden App lassen sich so allerhand Informationen an die Decke werfen. Eigentlich eine ganz gute Idee. Das Smartphone liegt in der Nacht auf dem Nachttisch – App an – Linse aufs Display setzen und fertig ist der Projektor.

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Verpackung & Lieferumfang

 

DreamMe Lieferumfang In dem kleinen bedruckten Karton ist erst einmal das eigentliche Gadget zu finden. Die große Linse. Dazu gibt es noch ein Reinigungstuch und einen Aufbewahtungsbeutel. Im Onlineshop kostet das Gadget knapp 20€ und ist in mehreren Farben erhältlich. Dafür das es eigentlich “nur” ein Kunststoff Zylinder mit einer Linse ist wohl kein Schnäppchen aber dennoch ein – gerade noch- akzeptabler Preis wie ich finde. Soweit macht es Qualitativ auch einen ordentlichen Eindruck. Das rutschfeste und weiche Material hinterlässt auf dem Display mit Sicherheit keine Kratzer und steht stabil.

 

Die App

Die passende App ist für Android und IPhone erhältlich

DreamMe
DreamMe
Entwickler: Yvonne Joh
Preis: Kostenlos+
‎DreamMe
‎DreamMe
Preis: Kostenlos+

Den versierten Android-Nutzer stellt es hier wohl die Haare zu Berge. Man hat das Gefühl man hätte ein IPhone in der Hand. Das Design wurde offenbar 1zu1 von der iOS App Übertragen. Schon der erste Negative Eindruck – zumindest wenn man Android-User ist.

Aber trotzdem mal zu den Funktionen. Unter den “Allgemeinen Einstellungen” stehen folgende Optionen zur Verfügung:

  • Uhrzeit
  • Wecker
  • Wetter
  • Eigener Text
  • Schäfchen zählen
  • Auto ein/aus

Dann gibt es noch “Soziale Netzwerke”. Hier lassen sich Tweets und Emails anzeigen. Wenn man diese Nutzen möchte ist jedoch ein Upgrade auf “DremMe Pro” notwendig. Das kostet aktuell 2,02€ per InApp-Kauf. Dieser Kauf ist auch notwendig wenn man unter Uhrzeit zusätzliche Zeitzonen anzeigen will oder bei Wetter zusätzliche Städte.

Man kauft sich eine Hardware und wenn man diese in vollen Umfang nutzen möchte ist eine kostenpflichtige Software notwendig!

Konfigurationen wie Anzeige Helligkeit und Dauer, sowie “Größerer Text” und “Text spiegeln” sind dann erfreulicherweise doch noch ohne Upgrade möglich.

 

DreamMe in Aktion

DreamMe Screenshot Wenn man in den Einstellungen alles seinen Wünschen entsprechend angepasst hat geht es zum nächsten Screen. Dank des Ringes lässt sich die Linse dann korrekt auf dem Display Platz platzieren.
Nach einen antippen des Displays wird in den “Projektions-Modus” geschaltet. Das Display wird komplett schwarz und es ist nur noch der Info-Text zu lesen.

Die Liste wirft diesen dann als Projektion an die Decke. Das klappt auch grundsätzlich mal. Jedoch hatte ich, trotz unzähligen Versuchen mit justieren immer eine sehr starke Vignettierung. Das bedeutet das lediglich die Mitte der Projektion scharf war, der Rand jedoch unscharf. Leider schaffte ich es nicht, ein aussagekräftiges Foto zu schießen. Das Ergebnis ist jedoch in etwa wie in dieser kleinen Fotomontage.

 

 

DreamMe Projektion

 

Das Ergebnis ist also leider nur Mangelhaft.

 

Fazit:

In meinen Augen ist es vielleicht eine nette Idee. Jedoch mangelhaft umgesetzt. Wirklich verwenden werde ich dieses Gadget auch nicht. Da es lediglich nur einen Bruchteil von relevanten Informationen anzeigen kann. Für Benachrichtigungen von Facebook oder allen möglichen anderen Apps muss ich doch wieder das Smartphone in die Hand nehmen und danach die Linse wieder mühevoll platzieren und justieren.

 

Die IFA kommt – Die Plauzenchallenge geht

Nach 8 Monaten ist es nun soweit: Die IFA ist da – Die Plauzenchallenge ist vorbei. Wie das Ergebnis bei mir aussieht erfahrt ihr in diesen Beitrag.

Anfang des Jahres habe ich euch ja angekündigt, das ich mich an der sogenannten Plauzenchallenge beteilige, welche Torsten aka pixelaffe ins Leben gerufen hat.

Los geht´s am 01.01.2017 und endet zur IFA 2017, das sind 9 Monate in denen alle Teilnehmer versuchen ihr Gewicht runterzufahren. Es gibt eigentlich keine Regeln was man darf und was nicht, bitte denkt aber dennoch ein wenig an eure Gesundheit.

Alles was ihr tun müsst ist eure Gewicht mindestens 1 x die Woche mit dem Hashtag #plauzenchallenge auf twitter zu posten. Die Tweets sollten dann automatisch hier erscheinen. Ganz clevere User besitzen eine von diesen Smarten Waagen, die entweder selbstständig Twittern kann, oder per IFTTT Rezept dazu gezwungen wird.

Zugegeben, mit dem twittern war ich nicht ganz konsequent. Vor allem als es mit dem Gewicht mal wieder ein paar Wochen bergauf ging, war ich hier eher ruhiger. Aber im Gesamtbild kann ich wohl recht stolz auf mich sein. Auch wenn ich mein angestrebtes ziel nicht ganz erreicht habe.

HIER könnt ihr auf Twitter nachlesen wir es mir und den anderen Teilnehmern so ergangen ist.

 

Ich habe mein Gewicht, mehr oder weniger regelmäßig protokolliert. Allein das war schon sehr wichtig für mich, um mein Gewicht im Überblick zu behalten. Die App Libra hat mir auch immer ein voraussichtliches Datum genannt, bis wann ich mein Wunschgewicht erreichte.

Libra - Weight Manager
Libra - Weight Manager
Entwickler: Daniel Cachapa
Preis: Kostenlos+

 

Gewichtsverlauf 2017

 

Ich es geschafft doch recht ordentliche 16,6kg abzunehmen. Und darauf bin ich auch stolz.

Wie ich das geschafft habe…

Naja, eine Diät ist kein großes Geheimnis. Man muss lediglich mehr Kalorien verbrennen, als man zu sich nimmt. Das bedeute für mich persönlich eine radikale Umstellung der Ernährung. Statt Wurstsemmel zur Brotzeit in der Pause gab es Sachen wie Salat. Statt Schweinefleisch überwiegend Geflügel. Dazu immer viel Obst und Gemüse. Limo habe ich durch Diät-Limo und Wasser ersetzt.
Ich habe akribisch jeden bissen Essen und jedes Getränk in meiner Kalorienzähler-App protokolliert.

Kalorienzähler - Fddb Extender
Kalorienzähler - Fddb Extender
Entwickler: Malte Voigt
Preis: Kostenlos+

Dazu kam natürlich viel Sport. Ohne Sport geht es nicht! Ich war viel Laufen und Radfahren. 3-4 mal in der Woche. Ich habe mich auch bemüht jeden Tag meine 12.000 Schritte zu machen.

 

Auch das wurde (fast) immer via Google Fit protokolliert.

 

Und wie geht es weiter…

Mein endgültiges Ziel habe ich noch nicht ganz erreicht. Ich möchte bei meiner Größe von 173cm eigentlich auf knapp unter 70kg kommen. Ich habe also noch ein bisschen was vor mir. Inzwischen habe ich auch mein Laufen und Radfahren mit einen Cross-Fit Training ergänzt. Solange es das Wetter noch erlaubt wird hier in der Gruppe und im freien trainiert. Dieses training soll jetzt mal meine grundlegende Fitness und Ausdauer verbessern und meine Grundmuskulatur aufbauen und stärken.

Wenn man abnehmen will, kann man das auch schaffen. Es gehört natürlich Wille und Ehrgeiz dazu.
Achtet auf eure Ernährung und macht viel Sport. Dann kann man alles erreichen was man will.

Crowdlauf – Lauf für eine bessere Welt

Crowdlauf – Lauf für eine bessere Welt” Mit diesen Slogan möchten die beiden Freizeitsportler Daniel und Robert dafür sorgen das Wohltätigkeit Spaß macht und sogar noch fit und gesund hält.

 

Durch meinen guten Freund Daniel, einen der beiden Initiatoren des Projektes, spülte es mir auf Facebook folgenden Post in meine Timeline:
(Auch wenn im Post ein Robert markiert ist, handelt es sich dabei nicht um mich!)

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Klingt interessante, dachte ich mir. Also gleich mal über das Projekt informiert.

 

Crowdlauf – Was ist das eigentlich?

Crowdläufe verbinden sportliche Aktivitäten mit einem guten Zweck. Jeder Crowdlauf ist einem Thema gewidmet, das von sozialer, ökologischer oder kultureller Bedeutung für uns alle ist. Durch deine Teilnahme an Crowdläufen hältst du dich nicht nur fit, sondern trägst auch dazu bei, dass in unserer Gesellschaft ein stärkeres Bewusstsein für diese Themen geschaffen wird – gemeinsam mit uns und der Crowd.

 

Du suchst dir bei uns einen Crowdlauf aus und meldest dich an. Für jeden Crowdlauf, bei dem du mitmachst, schicken wir dir eine einzigartige Medaille zu, die speziell für das Thema deines Laufs angefertigt wurde.

Jetzt wird’s sportlich, denn es heißt: Laufschuhe anziehen und los! Wann und wo du deinen Crowdlauf absolvierst, entscheidest du dabei ganz allein. Es liegt nämlich bei dir, an welchem Tag, zu welcher Uhrzeit und an welchem Ort du läufst. Du musst nicht mal laufen, sondern kannst auch gehen, walken, Rad fahren oder skaten.

Nach deinem Crowdlauf machst du ein Foto von dir und deiner Medaille und teilst es auf Facebook, Instagram oder Twitter. Markiere uns mit @crowdlauf, damit wir deinen Post sehen und ihn ebenfalls teilen können.

Mit all den Posts, die dann im Netz die Runde machen, bilden wir eine starke Crowd, die sich gemeinsam für wichtige Themen unserer Zeit stark macht. Auf diese Weise versuchen wir, die Welt durch Sport ein kleines bisschen besser zu machen.

So wird das Projekt auf der Website erklärt. Da ich durch die “Plauzenchallenge” aktuell sowieso viel am Sport machen und vor allem Laufen bin, war ich davon sofort begeistert. Also gleich einen Kommentar unter dem Post verfasst und ein paar Nachrichten mit Daniel geschrieben. Und schon wenige Tage später hatte ich die schicke Medaille in meinen Briefkasten.

I WANT YOU FOR TUKANS RESCUE

Mit dem ersten Crowdlauf soll die Organisation Tropenwald-Stiftung OroVerde in Bonn gefördert werden.

Mit unserem ersten Crowdlauf „I WANT YOU FOR TUKANS RESCUE“ machst du auf die Zerstörung der Tropen- und Regenwälder aufmerksam und unterstützt die Arbeit der Tropenwald-Stiftung OroVerde in Bonn. Hilf mit, Tukans Heimat zu bewahren und sichere dir diese erste und außergewöhnliche Crowdlauf-Medaille!

Mein erster Crowdlauf

Fahrradkette Gleich am Samstagmorgen des folgenden Wochenende wollte ich meinen Lauf starten. Also rein in die Laufschuhe und rauf auf das Fahrrad um in den Stadtpark zu fahren. Durch kleine Startschwierigkeiten musste ich meinen Lauf dann aber etwas verschieben. Die Fahrradkette spielte nicht mit. Also erst zu Fuß in die Stadt um das passende Werkzeug zu besorgen. Damit war das Problem relativ schnell behoben. Wegen der hohen Temperaturen entschied ich mich dann, den Lauf auf den Abend zu verschieben.

Aber dann am frühen Abend der zweite Anlauf. Nochmal rauf auf das Fahrrad und ab in den Stadtpark.
Für mich als Lauf-Anfänger waren die geforderten 5 Kilometer schon eine Herausforderung. Ich hätte es mir natürlich auch einfach machen können. Ich hätte die Strecke auch nur Wandern können oder den Lauf auf zwei Etappen aufteilen. Aber für so ein tolles Projekt hab ich wirklich alles gegeben und die 5 Kilometer durchgezogen.

 

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Erschöpft, aber Stolz und glücklich hielt ich meine Medaille in die Kamera und verbreitete meinen kleinen Erfolg auf Facebook, Instagram, Twitter und Google+.

 

Der Gute Zweck

Crowdlauf Spende Wie Anfangs erwähnt hat mir Daniel von Crowdlauf die Medaille kostenlos zur Verfügung gestellt. Aber sollte das Projekt nicht einen Guten Zweck dienen? Dann ist meine Aktion ja irgendwie nur eine “halbe Sache”
Ich wollte trotzdem das Projekt OroVerde Unterstützen. So habe ich einfach den vollen Betrag für die Teilnahme in Höhe von 19€ an das Projekt gespendet.

Für den guten Zweck

Für den Regenwald

Für den Tukan :)

Für eine bessere (Um)welt

 

 

Ich hoffe ich konnte euch mit diesen Beitrag für dieses tolle Projekt begeistern. Ihr tut damit nicht nur ein Gutes Werk. Ihr macht es auch für euch selbst.

Zur Crowdlauf Projektseite

Bezahlen mit dem Smartphone – Via NFC, Barcodes oder PIN

ApplePay ist kurz vor dem Start in Deutschland. Auch Google Pay lässt wohl nicht mehr lange auf sich warten. Aber es gibt auch jetzt schon ein paar ganz attraktive Möglichkeiten mit dem Smartphone zu bezahlen. Dass Bezahlvorgänge via NFC nur bei Android möglich sind, erklärt sich wohl von selbst. Apple sperrt diesen Weg für seine Nutzer selbstverständlich.

Boon

Boon ist eine Tochtergesellschaft der bekannten Wirecardbank. Also ein recht namhaftes Unternehmen. Das schafft schon mal etwas Vertrauen.
Nach einer kurzen Registrierung stehen einen auch schon 5€ Startguthaben zur Verfügung. Man kann also sofort loslegen und einkaufen.
Wenn das Startguthaben verbraucht ist, muss das Konto via Vorkasse aufgeladen werden. Es handelt sich also praktisch gesehen um eine Prepaidkarte. Hier stehen Überweisung und eine Aufladung via Kreditkarte zu Verfügung.
Nach Ablauf der kostenlosen Testphase, welche allerdings großzügige 12 Monate dauert,  fallen bei Boon allerdings monatliche Gebühren in Höhe von 0,99€ im Monat an. Für den Bezahlvorgang an der Kasse muss dann nur noch nach dem Starten der App die selbst gewählte PIN eingegeben werden und das Smartphone an das NFC-fähige Terminal gehalten werden. Hier wird eine Mastercard erzeugt/emuliert. Man hat also eine sehr hohe Akzeptanz. Die App zeigt auch die vollständige Kartennummer inklusive CVC Code an. Man kann Boon also auch zum Einkaufen im Internet verwenden.

Glase (ehemals SEQR) (Nicht mehr verfügbar)

Im Grund ist SEQR/Glase natürlich recht ähnlich zu Boon. Hier ist die Abrechnung jedoch nicht per Vorkasse, sondern im Nachhinein via Bankeinzug. Was ich persönlich einen großen Vorteil sehe.
Nach Prüfung der Daten, welche man durch abfotografieren eines Personalausweises zertifizieren musste, steht auch schon ein Verfügungsrahmen von 75€ an. Nachdem dreimal erfolgreich ein Kontoeinzug erfolgte wird dieser natürlich erhöht.
Im Gegensatz zu Boon bekommt man allerdings keine Kartennummer angezeigt. Bezahlen im Internet ist somit leider nicht möglich.
Glase (SEQR) setzt ebenfalls auf das System von Mastercard. Es wird keine PIN beim Start der App benötigt. Dank eines Widgets lässt sich der Bezahlvorgang sogar noch schneller erledigen. Grundsätzlich bietet Glase (SEQR) auch die Möglichkeit mittels eines QR-Codes zu bezahlen. Dieses Verfahren hat in Deutschland jedoch keine Partner.

Glase ist dauerhaft kostenlos und bietet sogar einen Cash-Back Bonus von bis zu 3%.

Glase - mobile Zahlungen
Glase - mobile Zahlungen
Entwickler: SEQR Payments AB
Preis: Kostenlos
Glase
Glase
Entwickler: Seamless
Preis: Kostenlos

 

Valuepone

Das Unternehmen Valuepone ermöglicht ebenfalls eine Zahlung via Smartphone. Allerdings wird hier nicht auf ein NFC-Terminal gesetzt. Bei der App von EDEKA wird ein Barcode erzeugt der eingesannt werden muss. Bei der App von Netto wiederum wird ein vierstelliger PIN erzeugt den die Kassiererin eingeben muss. Wer sich in einer der Apps einen Account angelegt hat, kann diesen bei beiden Apps nutzen und Bargeldlos in den Filialen einkaufen. Auch hier erfolgt die Abrechnung via Bankeinzug und dem Kunden entstehen natürlich keinerlei Kosten.

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EDEKA - Angebote & Gutscheine
EDEKA - Angebote & Gutscheine
Entwickler: EDEKA AG
Preis: Kostenlos
‎EDEKA – Angebote & Gutscheine
‎EDEKA – Angebote & Gutscheine
Entwickler: EDEKA
Preis: Kostenlos
‎Netto: Angebote & Coupons
‎Netto: Angebote & Coupons
Entwickler: valuephone GmbH
Preis: Kostenlos

 

Payback Pay

Ganz neu dazu gekommen ist jetzt Payback Pay. Hier kann man dann, ähnlich wie bei Valuepone mit Hilfe eines QR-Codes bezahlen. Als zweite Option ist auch bezahlen via NFC möglich. Welche Zahlungsmethode genutzt wird hängt vom jeweiligen Partner ab. Die Akzeptanz ist hier jedoch auf die üblichen Payback Partner beschränkt. Aktuell sind hier zum Beispiel Aral, Rewe, dm, Galeria Kaufhof, real und ein paar weitere dabei. Das mach Payback Pay wohl zur unattraktivsten Option.

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PAYBACK - Karte, Coupons, Geld
PAYBACK - Karte, Coupons, Geld
Entwickler: PAYBACK
Preis: Kostenlos
‎PAYBACK - Karte, Coupons, Geld
‎PAYBACK - Karte, Coupons, Geld
Entwickler: PAYBACK GmbH
Preis: Kostenlos

 

GEWINNSPIEL – Eine Ausgabe des Buches Kochen für Geeks + eine Powerbank

Der O’Reilly Verlag war so freundlich und hat mir eine Ausgabe des Buches Kochen für Geeks: Inspiration & Innovation für die Küche zur Verfügung gestellt.

 

Diese Ausgabe davon könnt ihr hier gewinnen!

Teilnahmebedingungen:

# LIKE die Facebook Seite Bavarian Geek 
# LIKE die Facebook Seite des Sponsors des Buches O’Reilly Verlag 
# LIKE den Facebook Post

Es müssen alle drei Aufgaben erfüllt werden

Ihr könnt den Beitrag auch gerne teilen oder ihn kommentieren. Das gibt noch zusätzlich gutes Karma 

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Eine Teilnahme ist bis 28.07.2017, 12:00 Uhr möglich. Der Gewinner wird bis 30.07.2017, 18:00 Uhr per Facebook benachrichtigt, meldet sich dieser nicht innerhalb von 48 Stunden wird ein neuer Gewinner ausgelost.
Der Gewinner wird via http://www.fanpagekarma.com/facebook-promotionermittelt.
Teilnahmeberechtigt sind Personen aus Deutschland, da der Versand des Büches ausschließlich innerhalb von Deutschland erfolgt.

Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

 

Für alle die Facebook so gar nicht mögen habe ich zusätzlich ein Gewinnspiel auf Twitter gestartet. Hier könnt ihr eine coole Powerbank von VW gewinnen.

Du willst diese coole VW Powerbank (2600mAh) gewinnen? Einfach @bavariangeek auf Twitter folgen und Gewinnspiel-Tweet retweet.
Ausgelost wird ebenfalls am 28.07.17

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück!

Bei Rossmann kontaktlos zahlen und einen 3€ Gutschein kassieren

Wenn ihr von 1. bis 31. Juli 2017 bei Drogerie Rossmann kontaktlos mit Mastercard – mit Karte oder Smartphone bezahlen – erhalten ihr einen 3€ Gutschein.

Wie ich ja schon in den Beiträgen über das Wallet Trove oder die Kreditkarte Curve erwähnt habe. Ich liebe es Bargeldlos zu Leben. In Deutschland ist das leider noch nicht so ganz einfach möglich. Aber es wird ganz langsam besser. Darum sind Aktionen wie es aktuell Rossmann und Mastercard machen natürlich sehr willkommen. Vielleicht wird dadurch das Bargeldlose bezahlen bekannter und vor allem beliebter.

Die Aktion von Rossmann und Mastercard

So wirbt aktuell Rossmann auf seiner Website für die Aktion.

 

Rossmann Aktion

Bezahlen mit Karte

 

Es ist also wirklich ganz einfach. Sobald ihr eine Kreditkarte von Mastercard habt und diese kontaktlose Zahlung via NFC unterstützt, sind alle Voraussetzungen erfüllt. Achtet lediglich auf diese beiden Symbole auf der Karte. Selbstverständlich muss das Bezahl-Terminal ihrer Filiale ebenfalls kontaktlose Zahlung Unterstützen. Inzwischen sollten jedoch alle Filialen damit ausgestattet sein.

 

Bezahlen mit dem Smartphone

Alternativ zur Karte kann auch mit dem Smartphone bezahlt werden. Das ist zum Beispiel mit dem IPhone via Apple Pay möglich. Auch wenn Apple Pay in Deutschland noch nicht offiziell gestartet ist, lässt es sich über Umwege bewerkstelligen.
Für Android gibt es sogar zwei Optionen. Hier hat man die Wahl zwischen den Apps von SEQR und Boon. Mit der App von SEQR erhält man – ganz unabhängig von der Aktion von Mastercard und Rossmann – bis zu 3% Cashback auf jede Zahlung via App.

Glase - mobile Zahlungen
Glase - mobile Zahlungen
Entwickler: SEQR Payments AB
Preis: Kostenlos

 

Nach dem Zahlungsvorgang wird der Gutschein automatisch auf ihren Kassenbon ausgedruckt. Man braucht die Kassiererin also nicht separat darauf ansprechen.

3€ Gutschein von @mastercard für @mein_rossmann Mehr Infos später im Blog

Ein Beitrag geteilt von Bavarian Geek (@bavariangeek) am

Ich hab das natürlich gleich getestet. Hat bei Zahlung via SEQR problemlos geklappt. Jetzt nur nicht den Kassenbon verlieren ;)

Detailliertere Informationen zur Aktion gibt es auf der Websiten von Rossmann sowie bei Mastercard.

Danke an @gicklbyte für den Hinweis via Twitter

 

Und noch ein Bonus

Wie schon in einen meiner anderen Beiträge erwähnt, empfehle ich euch auch die App von Rossmann. Hier gibt es immer wieder verschiedene Aktionen und Gutscheine mit denen sich noch mehr sparen lässt. So ist auch immer mal wieder ein Gutschein für einen Rabatt von 10% erhältlich.

Rossmann - Coupons & Angebote
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Entwickler: Dirk Rossmann GmbH
Preis: Kostenlos
‎Rossmann
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Mit 27 bist du zu alt fürs Sommerticket der Bahn

Eigentlich bin ich ja schon zu alt für Snapchat. Zumindest wenn man nach der letzten Statistik von statista geht. Demnach gehöre ich zu der 11% kleinen Gruppe der 35-54 jährigen Nutzer.
Trotzdem habe ich die App auf meinen Smartphone und spiele mich gelegentlich etwas damit. Ab und zu ist es ja ein ganz netter Zeitvertreib.

Vor ein paar Tagen bin ich dabei auf etwas ganz interessantes und lustiges gestoßen. Bei einen Selfi hat mir Snapchat einen neuen Filter angeboten.

Es war einer der “Sponsored Lenses” Also ein von einem Werbekunden erstellter Filter. In diesem Fall war es die Deutsche Bahn. Sie will damit das neue Sommerticket bewerben. Das Ticket ist für Kunden bis maximal 27 Jahren gültig.

Aber nun zum Filter

Als erstes ein ganz nett animierter Effekt. Es regnete es eine Menge Sommer-Tickes über mich.
Dann fuhr ein ICE durch das Bild, welcher ein Banner nach sich zog. Darauf stand folgender Text.

Mit 27 bist du zu alt fürs Sommerticket der Bahn

 

Zu guter letzt bekam ich auch noch einen kleinen Seitenhieb verpasst. Mir wurde ein weiterer Filter über das Gesicht gelegt. Hier wurde ich mit einer dicken Brille und Falten zu einen richtig alten Mann gemacht. Böse…

Die Bahn wirbt ja noch mit den Slogan

Warte nicht, bis du zu alt bist.

Tja, für mich ist es damit wohl zu spät ;)

 

Snapcode Sommerticket Wenn ihr den Filter selbst einmal ausprobieren möchtet, könnt ihr das mit diesen Snapcode machen. (Anklicken zum vergrößern) Der Filter ist dann für eine Stunde für euch frei geschaltet. Vielleicht kann mir ja ein U27 User noch etwas verraten. Welche Meldung man bekommt man zu sehen, wenn man nicht zu alt ist?

 

Ich fand es doch ganz faszinierend, das der Filter dass von mir in der App angegebene Geburtsdatum auswertet und entsprechend reagiert. Das nenne ich mal eine intelligente und individuelle Werbung. Google und Facebook haben noch wesentlich mehr und detailliertere Informationen über mich. diese schaffen es aber jedoch nicht derart zu reagieren.

Auch wenn man Werbung in der Regel eher als etwas Negatives einstuft. Doch habe ich lieber eine auf mich zugeschnittene Werbung, als eine völlig unpassende. Selbstverständlich bringt das auch Gefahren. Wenn man ausschließlich nur noch “individuelle” und “passende” Werbung angezeigt bekommt gerät man in eine Filterblase. Man lernt dann nahezu nichts neues mehr kennen.

Wie seht ihr das? WENN es Werbung sein muss:
Lieber für euch zugeschnitten oder immer wieder was neues?