ErsteHilfe Puppe

Vielen Dank an Pavel Kutzmann vom Erste-Hilfe Team München für diesen Gastbeitrag

 

Ob für den Beruf oder für den Führerschein den dafür notwendigen Erste-Hilfe Kurs wird oftmals mit wenig Begeisterung von den Teilnehmern absolviert. So ging es auch mir, die Theorie war eher langweilig und der praktische Teil führte eher zur Überforderung. Gerade bei der praktischen Übung hatte ich eine Vielzahl an Fragen, wie oft und tief muss man Drücken und wie oft Beatmen?
Ganz ehrlich, bei meinem ersten Erste-Hilfe Kurs als Teilnehmer, habe ich selber nicht wirklich verstanden was dieses „Drücken“ bringt. Beatmen- klar! Man braucht Sauerstoff. Aber was bringt „Herz-drucken“?

Mit einem virtuellen Blutfluss

Mittlerweile hat sich meine Sichtweise geändert, da ich selbst einem Erste-Hilfe Kurs gebe. Aufgrund von meinen Erfahrungen als Teilnehmer habe ich bei der Gestaltung meiner Kurse auf gute Unterrichtsmaterialien geachtet. Das A und O bei einem Erste-Hilfe Kurs ist hierbei die Übungspuppe für den praktischen Unterrichtsteil. Die Teilnehmer müssen hierbei verstehen lernen, was während dem Drücken und dem Beatmen passiert und warum das so wichtig ist. Aus diesem Grund habe ich mich auch für keine normale Übungspuppe entschieden, sondern für dieses Modell. Mit der BRAYDEN Übungspuppe kann man nicht nur das Drücken und Beatmen üben, sondern auch sehen was passiert. So ist die Übungspuppe mit einem virtuellen Blutfluss ausgestattet, der genau aufzeigt was während der Wiederbelebung passiert. Dadurch wird auch angezeigt, wenn die Wiederbelebung nicht ausreichend ist. Der Blutfluss besteht hierbei aus kleinen LED-Leuchten innerhalb der Puppe. Für den Betrieb benötigt man sechs Batterien. Die Übungspuppe ist mit anatomischem Orientierungspunkten ausgestattet, was für die Teilnehmer von einem Erste-Hilfe Kurs von Vorteil ist. Nicht nur aber der Blutfluss sorgt bei der Übungspuppe für eine realistische Übung, sondern auch Brusthebungen. Auch kann das Kopf-Überstrecken mit der Puppe im Erste-Hilfe Kurs geübt werden.

Größe und Lieferumfang bei der Übungspuppe

Auf den ersten Blick sieht die Übungspuppe ganz normal aus, so ist nur der Torso und der Kopf abgebildet. Das ist natürlich gerade für den Transport der Übungspuppe zum Erste-Hilfe Kurs von Vorteil. Hier macht sich das geringe Gewicht mit 3.1 kg und die Abmessungen von 32 x 59 x 21 cm bezahlt. Der Lieferumfang bei der Übungspuppe besteht neben der Puppe, auch aus einem Gesichtsteil, einem Atemtrakt, Batterien und 10 Übungsbeatmungstücher. Für den Betrieb ist noch ein Handbuch dabei und eine Schutz- und Tragetasche.
Preis. Ich habe für den Brayden im Oktober 2016 um 350 Euro bezahlt(zzgl. MwSt). ca.100 Euro teurer als andere Puppen. Finde es aber ok für so eine Puppe, wo man direktes Feedback bekommt und seine Technik der HLW verbessern kann.

 

Nachteile:

  • Ich, persönlich, habe Puppe nur mit Weißen(eher gelben) LEDs gefunden. Man kann aber einfach mit dünnem rotem Papier bekleben und es ist Rot.
  • Blutfluss vom Herzen zum Gehirn während der Herz-Lungen-Wiederbelebung wird nicht immer richtig angezeigt. Auch ich kriege es nicht immer hin, obwohl ich schon mehrere hunderte Male Phantomen und Menschen gedrückt habe.
  • Gesichtsteile etwas zu teuer- ca. 13 Euro pro Gesicht.

 

Vorteile:

  • Versorgung über eine Batterie oder ein 220 Volt-Kabel. Auch wenn man keine Batterien und Strom hat- können Schüler trotzdem üben. Nur halt ohne „Beleuchtung“.
  • Hygienesystem. Pro Kurs muss nur der Luftweg erneuert werden. Der Filter sollte 1-2-mal im Monat erneuert werden.
  • Atemwegswiderstand ist sehr realistisch.
  • Ausatmen durch Mund und Nase ist hörbar.
  • Tragetasche kann auch als Übungsmatte benutzt werden.
  • Und, natürlich, Feedbackanzeige durch LED Blutstrom.

 

Fazit:

Ich bin mit den Brayden mehr als zufrieden, und ich sehe, dass meine Kursteilnehmer auch gerne und mit großem Interesse High Tech Puppe drücken.

Also, für weitere Kurse werde ich nur Brayden kaufen(wenn es nichts Neues auf den Markt kommt).

 

Wann hattest du deinen letzten Erste-Hilfe Kurs? Könntest du noch sicher und korrekt Helfen?

 

Plauzenchallenge

Eigentlich habe ich es ja schon seit einigen Monaten bemerkt. Aber als ich kürzlich wieder einmal beim Blutplasma spenden war und dort auf die Waage musste, war ich leicht schockiert. Ich habe in Sachen Gewicht einen neuen Höchststand erreicht. Vor allem über die Feiertage habe ich ordentlich zugelegt.
Knapp über 89kg auf 173cm sind eindeutig zuviel. Das entspricht einen BMI von über 29. Mein “Idealgewicht” wird mit 60-76kg angegeben. Es müssen also mindestens 10kg runter.

Plauzenchallenge 2017

Ich bin aber nicht der einzige. So hat der Pixelaffe auf seinen Blog zur Plauzenchallenge aufgerufen.

Los geht´s am 01.01.2017 und endet zur IFA 2017, das sind 9 Monate in denen alle Teilnehmer versuchen ihr Gewicht runterzufahren. Es gibt eigentlich keine Regeln was man darf und was nicht, bitte denkt aber dennoch ein wenig an eure Gesundheit.

Und so soll das ganze ablaufen

Alles was ihr tun müsst ist eure Gewicht mindestens 1 x die Woche mit dem Hashtag #plauzenchallenge auf twitter zu posten. Die Tweets sollten dann automatisch hier erscheinen. Ganz clevere User besitzen eine von diesen Smarten Waagen, die entweder selbstständig Twittern kann, oder per IFTTT Rezept dazu gezwungen wird.

Da bin ich dabei. In der Gruppe macht es gleich viel mehr Spaß und wenn man die Erfolge der anderen sieht, spornt einen das gleich noch mehr an.

Eine Smarte Waage habe ich leider (noch) nicht. Ich habe auch bisher keinen anderen Weg gefunden um mein Gewicht automatisch zu Twittern. Um den Überblick über meine täglichen Schritte zu haben, nutze ich schon seit jeher Google Fit.

Google Fit lässt sich zwar einfach über andere Apps mit Daten “füttern”, das Auslesen von Daten ist offenbar nicht so einfach. Zumindest habe ich dafür noch eine App/Lösung gefunden. Aber das ist wohl das geringste Problem. Dann muss eben meinen “Gewichts-Tweet” manuell absetzen.

Das Fett muss weg

In den vergangen Jahren habe ich schon so einiges ausprobiert. Vom Fitness Studio über einfaches Kalorien-Zählen und einer Low-Carb Ernährung. Alles brachte mehr oder weniger Sichtbare Erfolge und ich habe jedes mal so einige Kilo verloren. Mangels Disziplin war der Erfolg jedoch meist nur von kurzer Dauer. Folglich muss ich grundsätzlich und Dauerhaft etwas an meinen Lebensgewohnheiten ändern. Was sich wohl zum größten Teil bei der Ernährung sichtbar machen wird.

Für welche Form von Diät ich mich dieses mal entscheide weiß ich bis jetzt noch nicht. Ich denke ich werde wohl ganz einfach Kalorien und Fett reduzieren und Kalorienverbrauch so weit wie möglich erhöhen. Dieses “Sport” fällt mir jedoch leider verdammt schwer. Aber vielleicht finde ich ja noch das passende für mich.

Meine persönlichen (Miss-)Erfolge bei der Plauzenchallenge könnt ihr gerne auf meinen privaten Twitter-Kanal verfolgen.
Ansonsten werde ich auch hier im Blog weiter über den Erfolg meiner Plauzenchallenge berichten.

 

Update 1:

Screenshot PlauzeMan muss sagen: Meine Plauzenchallenge ist ein voller Erfolg. Ich habe schon öfters versucht Abzunehmen. Alles mit mehr oder weniger Erfolg. Aber dieses mal läuft es wirklich Überraschend Gut.

Auf knapp 5 Wochen habe ich jetzt fast 10kg runter. Auch wenn es etwas deprimiert das ich weder an meiner “Plauze” noch sonst wo wirkliche Veränderung festgestellt habe. Die Hose sitzt zwar etwas lockerer, aber bei den knapp 10kg könnte man mehr erwarten. Aber man nimmt ja nie genau da ab, wo man es sich Wünscht ;)

Das ganze war aber natürlich keine “Spielerei” Ich muss aber sagen das ich keinen erwähnenswerten Sport dazu gemacht habe. Lediglich habe ich Versucht meine 12.000 Schritte am Tag zu machen, was ich aber in den meisten Fällen alleine schon durch die Arbeit geschafft habe. Dann habe ich mich auch noch an ein paar Sit-Ups und Push-Ups probiert.
Ansonsten knallhart Kalorien reduziert. Ich habe versucht meine Kalorienaufnahme auf 1000-1200kal täglich zu beschränken. Was für mich wohl ein mehr als deutliches Defizit darstellt. Noch dazu wo ich als Lagerarbeiter auch körperlich tätig bin. Auch habe ich aktuell Stress und jede Menge Überstunden an meinen Arbeitsplatz.

Natürlich ist mir Bewusst das dies alles andere als eine “Gesunde” Methode ist und ich möchte so eine Radikal-Diät auf keinen Fall weiter empfehlen!

Aber mit viel Fisch, Geflügel und vor allem Gemüse und etwas Obst habe ich doch hoffentlich das meiste an wichtigen Nährstoffen zu mir genommen.
Vorher habe ich wohl einen enormen Anteil an Kalorien allein durch Trinken zu mir genommen. Was anderes als Softdrinks und Säfte gab es bei mir kaum. Inzwischen trinke ich überwiegend Tee und Gemüsebrühe. Gelegentlich auch Diät-Softdrinks.

Die nächsten Wochen könnten allerdings etwas schwieriger werden. Gleich nächstes Wochenende geht es auf ein Barcamp Wochenende. Da muss die Diät wohl etwas ruhen ;) Und im März folgt gleich das nächste.

Trotzdem Blicke ich zuversichtlich und sehr optimistisch in die Nächsten Wochen. Ich möchte noch weitere 10kg schaffen. Dafür werde ich mir aber jetzt etwas mehr Zeit lassen.