Der Workshop zur kommenden yomo Kreditkarte

Das Girokonto von yomo habe ich euch ja bereits hier vorgestellt. Grundsätzlich ja mal alles ganz interessant. Da war ich natürlich begeistert als yomo zu einen “Spot on: Kreditkarten” Workshop eingeladen hat.

Insgesamt hat yomo drei Termine geboten. Den Workshop in Köln am 26.06.2017, München am 27.06.2017 und zuletzt Hamburg am 28.06.2017. Ich habe mich hier für München entschieden, da es am nächsten liegt.

Der Workshop in München fand im smartvillage Coworking Space statt. Der große Bürokomplex machte von außen nicht gerade einen recht einladenden Eindruck. Die Räume waren dann jedoch sehr schick und gemütlich eingerichtet. Es gab sogar eine Schaukel zum Relaxen. Hier hat yomo sich auch nicht lumpen lassen und hat mit einen umfangreichen Buffet für das leibliche wohl gesorgt. Eine große Auswahl an Getränken war an dem heißen Tag willkommen. Dazu gab es Salate, Muffins, gefüllte Warps sowie – typisch bayrisch – ein paar Butterbrezen.

Dann ging es auch schon los. Es war eine kleine und überschaubare Runde. Sechs Teilnehmer und drei Mitarbeiter von yomo beziehungsweise von der Sparkasse waren mit dabei.

 

Die Vorstellungsrunde

Zuerst einmal wurde nach Name und Alter gefragt. Hier war ich mit meinen 36 deutlich einer der älteren in der Runde. Dann wurde noch gefragt “Wie viele Kreditkarten nutzt du?”, “Welche Features haben diese?” und zuletzt “Wie zufrieden bist du damit?” Hier stellte sich schnell heraus das ein Großteil doch mehr als eine Karte im Geldbeutel hat. Genannt wurden hier unter anderem mehrfach die bekannten Banken wie Fidor, Numer26 und die DKB oder auch einmal sogar Exoten wie die Revolut aus England.
Ich persönlich habe zwei Karten bei der DKB. Die zweite Karte daher, weil es vor der Zinskrise einen ganz akzeptablen Zinssatz auf dem Kartenkonto gab und ich diese als Sparbuch nutzte. Des weiteren habe ich noch die Karte von Fidor als Zweitkonto. Ich bin jedoch am Überlegen dieses bald auch als Gehaltskonto zu nutzen und der DKB den Rücken zu kehren. Zu guter letzt habe ich noch die ganz originelle Karte Curve. Ganz aktuell habe ich ebenfalls ein Konto bei Revolut eröffnet. Ob sich das als sinnvoll erweist, muss ich erst noch testen.

 

Die perfekte Kreditkarte

Dann wurde die Frage gestellt, welche Feature die “perfekte Kreditkarte” haben muss. Hier kamen auch eine Menge interessanter Vorschläge. Der wichtigste Punkt war hier natürlich eindeutig die Akzeptanz. Obwohl hier ja die größten Anbieter Visa und Mastercard nahezu identisch sind. Lediglich mit einer American Express hätte man hier seine Nachteile.
Die Bezahlmethode NFC lag nahezu gleich auf, wurde als schon als selbstverständlich angesehen.
Überraschend war für mich, dass der Wunsch nach Bargeld doch sehr ausgeprägt war. Hier wäre es natürlich am besten, bei allen Geldautomaten kostenlos an das Bargeld zu kommen. Am liebsten das sogar noch weltweit.
Die meisten in der Runde wünschten sich außerdem auch eine “echte” Kreditkarte, also keine Debit-Karte wie es sehr häufig der Fall ist. Diese sollte auch typischerweise Hochgeprägt sein. Anderenfalls befürchteten viele Probleme bei Hotels und Autovermietungen.
Selbstverständlich sollte die Karte an die App gekoppelt sein. Hier waren Push-Benachrichtigungen über jede Buchung wichtig. Des weiten sollte man über die App jederzeit die Karte sperren, sowie wieder entsperren können. Auch das Auslesen und ändern der PIN sollte möglich sein. Ebenso sollte der aktuelle Verfügungsrahmen individuell anpassbar sein. Optimalerweise individuell für Traktionen via Internet, Magnetstreifen, Geldautomat sowie via NFC.
Auch Features wie eine “virtuelle Kreditkarte” wurde geäußert. Also lediglich eine Kreditkarten-Nummer mit dazugehöriger CVC zum einkaufen im Internet. Grund dafür war vor allem der Sicherheitsaspekt. Da man diese virtuelle Karte wesentlich unkomplizierter sperren und ändern könne, als die der physischen Karte.
Ebenfalls gab es dem Wunsch nach einem Vorteils-Programm. Hier gab es Vorschläge wie ein Cashback oder die Möglichkeit mit häufigen Einsatz eine eventuelle Jahresgebühr der Karte zu senken oder Vorteile wie eine Versicherung zu “erspielen”.
Aber auch nebensächliche Dinge wie eine Karte aus Materialien wie Aluminium oder Wunsch-Designs wurden genannt.

 

Teamwork

Als nächstes ging es an eine Gruppenarbeit. Wir bildeten zwei Teams mit je drei Personen. Als Aufgabe sollten wir zwei Tarife für die Kreditkarte zusammen stellen wir sie und wünschen würden. Einmal ein Basispaket, sowie ein zusätzliches Komfort-Paket. Hierfür wurde uns ein Zeitfenster von 15 Minuten zur Verfügung gestellt.
Es wurden von beiden Gruppen sehr interessante Modelle vorgestellt. Beide hatten gemeinsam, das ein Basis-Paket kostenfrei sein sollte und das Komfort-Paket verständlicherweise kostenpflichtig.

Dann stellte uns das Team von yomo ihre drei Pakete mit den Namen “Small”, “Large” und “X Large” vor. Dann folgte eine kurze Feedback Runde um Pro und Kontra der Pakete zu erläutern. Anschließend wurden wir gefragt, welchen Preis wir bereit wären für die genannten Pakete zu bezahlen. In unserer Gruppe waren wir uns mit den Konditionen weitgehend einig und es gab keine all zu großen Unterschiede.

]Bitte habt Verständnis, das ich hier im Interesse von yomo ganz bewusst keine Details über Konditionen und Preis verraten will.

Ein weiterer Punkt wo wir uns in der Gruppe relativ einig waren folgte jedoch. Im großen und ganzen waren die Pakete nicht besonders beliebt. Grundsätzlich wäre ein Teil schon bereit für ein Konto zu zahlen. Aber der Wunsch nach Individualität und Flexibilität war hier jedoch sehr groß. In einen “perfekten Konto” solle man alle Leistungen und Funktionen schnell, einfach und flexibel zu- und abstellen können.

Erfolg

Fazit:

Das Team von yomo ist offenbar wirklich bestrebt auf die Wünsche der Nutzer einzugehen und diese zu erfüllen. In wie weit yomo diesen Wunsch nachgehen wird, bleibt jedoch abzuwarten.
Alles in allem war es auf jeden Fall ein schöner Abend mit netten Leuten und einer interessanten Diskussion.
Beim nächsten Event von yomo bin ich gerne wieder dabei.

Republica – Das Klassentreffen der Geeks und Nerds

Anfang Mai pilgerten rund 9.000 Geeks und Nerd aus 71 Ländern nach Berlin zur Republica. 1000 Redner und 500 Stunden Programm wurden den Besuchern geboten.

Wikipedia beschreibt die Republica wie folgt:

Die re:publica ist eine Konferenz rund um das Web 2.0, speziell Weblogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft.

Love out loud

Das wohl am meist fotografierte Motiv auf der #rp17 #loveoutloud

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Dieses Jahr hat sich die Republica ein ganz besonderes Motto einfallen lassen. Selbstverständlich gab es Hate Speech schon immer, aber besonders in den letzten Monaten und Jahren hat es wohl enorme Wellen geschlagen. Überwiegend durch die Flüchtlingspolitik rotierten die sozialen Medien bei diesem Thema regelrecht.

“Love Out Loud!” ist das Motto der re:publica 2017 und möchte damit den Fokus auf all jene Menschen, Organisationen und Projekte richten, die sich gegen Hass, Gewalt und Ungerechtigkeit einsetzen und Licht in die dunklen Ecken der Gesellschaft tragen. Sie verdienen unsere Aufmerksamkeit. (re-publica.com)

Und dazu passend natürlich der bewegende Satz von Tanja Haeusler:

Die Welt, auch die virtuelle, wollen wir nicht den Arschlöchern überlassen.

Fuck yeah! Love out Loud!

 

Die Republica in Zahlen

Mehr als 9.000 Besucher aus 71 Ländern# 20 Bühnen # 1.030 SprecherInnen aus 67 Ländern – davon 47 Prozent Frauen # Über 520 Sessions, davon 244 auf Englisch # 500 Stunden Programm # 484 HelferInnen

Twitter: 20.801 Twitterer # 103.163 Tweets # 129.900 RT & Likes # 633.000.000 Theoretische Reichweite

WLAN: 7TB Daten # 11.000 Geräte – bis zu 4.500 Geräte gleichzeitig # 80 Router an den Ständen # 189 Access Points # 3,42 km Kabel

Video: 10km Kabel # 32 Broadcast Kameras # 485 Aufnahmen

 

Infografik: Wer ist auf der Republica? | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

Mittendrin statt nur dabei

Irgendwie geht es aber bei der Republica gar nicht so um die vielen tollen Vorträge. Das “drumherum” ist oft viel wichtiger. Alte bekannte wieder Treffen. Neue Kontakte knüpfen. Und dann gibt es natürlich noch zahlreiche Neben-Events. Von ein paar möchte ich euch hier berichten.

 

Pre:currywurst

Schon einen Tag vor der Republica fand wieder etwas ganz besonderen statt. Auf Facebook gab es den Event Pre:currywurst auf dem Veranstalter Marco Jahn folgendes ankündigte:

Endlich wieder re:publica. Und was gehört zu ‘nem richtigen Berlin-Besuch? Natürlich ‘ne richtige Currywurst. Weil unsere spontane Aktion im letzten Jahr so lustig war, laden Curry 36 und ZEPTER&KRONE euch auch dieses Jahr wieder zum Currywurstessen am Vorabend der re:publica ein.
Wir treffen uns ab 19:30 Uhr auf dem Hof und werden uns gegen ca. 20 Uhr gemeinsam auf den Weg machen. Die Filiale am Hardenbergplatz ist mit der U2 nur 8 Minuten von der Station entfernt. ?

Wir freuen uns natürlich über eure Postings und Tweets unter #curry36.

Und wenn es euch nicht schmecken sollte, dann postet doch einfach auf Google+ oder StudiVZ. ?

#rp17 #rplLOL #curry36 #übergut

Wenn ihr auf Instagram oder Twitter nach dem Hashtags #rp17 und#curry36  sucht werdet ihr feststellen das alle beteiligten einen Riesen Spaß bei der Aktion hatten. Curry 36 macht sich mit dieser Aktion mit Sicherheit immer wieder eine Menge Freunde und bekommt mit einen Überschaubaren finanziellen Einsatz eine Menge Social-Buzz.

Gerüchten zufolge die Beste #Currywurst der Welt ?? #foodphotography #food #rp17 #curry36

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Sweetup

Ein weiterer Legendärer Event zur Republica ist das Sweetup. Auf Facebook wurde hier folgendes angekündigt:

Am 10. Mai 2017 findet wieder ein Sweetup während der re:publica statt. Wir freuen uns wahnsinnig, dass das Sweetup die letzten Jahre so gut ankam und geht deshalb in die fünfte Runde. Wieder in der CinéSport Sportsbar des Mercure Hotel Berlin Mitte (direkt gegenüber der STATION-Berlin, in der die re:publica 2017 stattfindet) und wieder mit vielen Leckereien, die wir zusammen mit den Teilnehmern vernaschen werden.

Und denkt bitte daran eure Lieblings-Sweets mitzubringen! ;)

Durch die Veranstaltung führen Christian Kaufmann, Jay F Kay und Jens A. Heim.

Auch dieser Event ist selbstverständlich kostenlos.
Auf eigene Gefahr könnt ihr auch hier in Instagram oder auf Twitter stöbern. Aber Achtung: Euch wird das Wasser im Munde zusammen laufen. Und ihr werdet es sehr bereuen diesen coolen Event verpasst zu haben.

#Mango #Gummy aus #Thailand Sehr sehr Süß ? #sweetup #rp17

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Soan Papdi aus Indien Sieht aus wie Dämmwolle #sweetup #rp17

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#Twinkies So fluffig und flauschig ? #sweetup #rp17

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Tasteup

Ebenfalls von den Herren Christian Kaufmann, Jay F Kay und Jens A. Heim gibt es neben dem SweetUp auch noch das Tasteup. Hier gibt es jedoch nicht Süßes, sondern einen feinen Whisky. Auch hier gab es einen offiziellen Facebook Event.

In exakt einer Woche öffnet die re:publica in Berlin wieder einmal ihre Tore. Zeit also, über Whisky nachzudenken und die letzten Reisevorbereitungen zu treffen. Selbstverständlich gibt es auch wieder Guerilla-Sessions mit kostenlosen Whisky-Verkostungen von den Tasteup-Jungs Christian Kaufmann, Jay F Kay und Jens A. Heim.

Alle weiteren Infos zu den Guerilla-Sessions, die einzuhaltenden Regeln und wie das Ganze ablaufen wird, findet ihr in unserem Blog:https://www.tasteup.de/2017/05/01/neu-im-kalender-guerilla-sessions-waehrend-der-republica-17-in-berlin-tasteup-rp17/

Wichtig:
Um an den Guerilla-Sessions teilnehmen zu können, wird ein Ticket für die re:publica 17 benötigt. Das Whisky-Tasting ist unter Berücksichtigung all unserer Regeln kostenlos, allerdings besteht kein Anspruch auf einen Whisky.

 

Abschluß

Ich hoffe ich konnte euch hier einen ganz kleinen Einblick in die Republica bieten.

Weitere tolle Beiträge findet ihr hier:

859 die re:publica #rp17 #rpLOL in Berlin
Lob und Liebe für die #rp17
Lauter Liebe auf der Republica #rp17
10x re:publica: Fake, Liebe und Sex
re:publica 2017 – wie passt Kritik zu „Love Out Loud“?

 

Und nächstes Jahr

Die re:publica 2018 findet vom 2. bis 4. Mai 2018 statt. Ich werde mit Sicherheit wieder dabei sein.

Kommst du auch?

 

Yomo – Die Sparkasse möchte modern werden

Die Sparkasse ist teuer, unflexibel, altbacken. Jetzt wollen sie von diesem Image wegkommen. Ob sie das mit Yomo schaffen erfahrt ihr in diesen Bericht.

Bereits seit Ende letzten Jahres durften die ersten Beta-Tester Yomo, das neue Smartphone-Konto der Sparkasse ausprobieren. Jetzt bin auch ich an der Reihe.
Am Dienstag den 4. April 2017 hat mich Yomo in die Barock Bar nach Regensburg zum Event “#create_yomo: Live und in Farbe” Eingeladen. In gemütlicher Atmosphäre stellte und ein junges Team das neue Produkt Yomo vor und wir durften es auch alle sofort ausprobieren.

Was ist Yomo eigentlich?

Yomo – kurz für „Your Money“ ist das neue Smartphonekonto der Sparkasse.
Genau genommen ist Yomo allerdings kein Produkt der Sparkassen, sondern der Star Finanz GmbH. Die Star Finanz ist ein Tochter-Unternehmen der Finanz Informatik welcher der IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe ist. Von ihr stammen auch die bereits erhältlichen Smartphone Apps der Sparkasse sowie die Banking Software Starmoney. Für das Produkt Yomo können dann Sparkassen eine Lizenz erwerben und dadurch ihren Kunden anbieten.

 

Die Konditionen:

 

  • keine Grundgebühr
  • kostenfrei Bargeld an allen Sparkassen-Geldautomaten
  • kostenfreie Girocard

 

 

Die Kontoeröffnung

Nachdem man sich die App auf das Smartphone geladen hat, kann es auch schon sofort losgehen.

Die formelle Kontoeröffnung an sich ist grundsätzlich sehr schnell und einfach. Es wird nach Namen, Adresse und Geburtsdatum gefragt. Dann noch Angelegenheiten wie der Geldwäsche widersprechen und es wird natürlich eine Schufa-Auskunft eingeholt.

Die Identität wird dann noch über einen Videochat bestätigt. Hierfür muss man seinen Personalausweis vor die Smartphone-Kamera halten und ein Mitarbeiter der Sparkasse überprüft und bestätigt alle wichtigen Daten. Die Möglichkeit ist wesentlich schneller als ein Postident. Allerdings wird hier natürlich eine schnelle und stabile Datenverbindung benötigt. Auch sollte auf eine ruhige Umgebung und eine gute Beleuchtung geachtet werden.

Im laufe der Kontoeröffnung muss man sich auch für eine Filiale der Sparkasse entscheiden. Aktuell stehen hier zehn Filialen zur Auswahl.

 

Und  hier wird es doch noch etwas kompliziert:

Wie schon erwähnt stammt Yomo von der Star Finanz, welche selbst keine eigene Banklizenz hat, sondern ist lediglich eine einheitliche App-Oberfläche für ein Kontomodell zur Verfügung stellt. Die oben genannten Konditionen des Kontos sind bei allen Filialen gleich. Allerdings kann jede Sparkasse Konditionen wie Dispozins oder Auslandseinsatzgebühr bei der Karte selbst festlegen. Auch wenn diese Unterschiede wohl sehr geringfügig sind, sollte man diese nicht ganz unbeobachtet lassen.
Wenn man wirklich vergleichen will welche Sparkasse die optimalen Konditionen bietet, muss man sich von jeder einzelnen Filiale das Preisverzeichnis durchlesen. Dokumente mit bis zu 30-40 Seiten und mehr sind hier keine Seltenheit. Bei den bisher zehn Filialen mag dies mit einen gewissen Aufwand möglich sein, wenn sich jedoch alle rund 400 Filialen Yomo anschließen wird das wohl unmöglich. Auch wenn hierfür Kartellrechtliche Vorgaben der Hintergrund sind macht es das für den Kunden nicht einfacher.

 

Die App

Das Girokonto wird ausschließlich über eine App geführt. Ein Zugriff über eine Website oder Bankingsoftware  ist nicht möglich und auch nicht geplant. Was auch schon wieder ein großer Nachteil gegenüber anderen Angeboten wie Fidor ist. Yomo wird man wohl in seltenen fällen als Haupt- bzw als einziges Konto nutzen. Dann ist es schon ein entscheidender Nachteil wenn man das Konto nicht in Programme wie StarMoney oder Outbank einbinden kann.
Schon fast ironisch, wenn man bedenkt das eben Starmoney aus der selben Software-Schmiede stammt.

Die App wird für Android und IPhone verfügbar sein. Aktuell ist sie auf beiden Systemen noch in einer geschlossenen Beta-Phase und nicht in den App-Stores verfügbar.
Das Design ist auf beiden System absolut identisch. Hier wird sich also an keinerlei Design-Richtlinen gehalten. Etwas mehr Mühe zum Detail wäre hier schon angebracht gewesen.
Die App ist aktuell noch sehr langsam und träge. Was aber bei einer Beta zu verzeihen ist. Funktionsumfang ist bewusste gering gehalten und eine schnelle und vor allem einfache Bedienung zu garantieren. Die eine oder andere Funktion darf jedoch schon noch dazu kommen.

 

 

Die Girocard

Zum Konto gibt es natürlich eine Girocard. Zusätzlich wird noch die Geldkarte Funktion sowie girogo unterstützt. Wobei diese beiden Technologien wohl schon tot waren, als sie auf dem Markt gekommen sind. Dann haben wir auch noch NFC on Board. Girocard kontaktlos. Die Deutsche Antwort auf PayPass von Mastercard bzw PayWave von Visa. Wo Mastercard und Visa die selbe Technologie nutzen drehen sich die Deutschen wieder eine Extra-Wurst. Auch wenn die Technik vergleichbar ist unterscheiden sie sich. Was zu folge hat das Girocard kontaktlos, zumindest aktuell, eine sehr schlechte Akzeptanz hat. Noch dazu beschränkt sich das System auf Deutschland.
Ein paar weitere Infos zur Girocard kontaktlos bekommt ihr hier.

 

Eine Kreditkarte

…gibt es bisher nicht. Ist aber auf jeden Fall geplant.

 

Mein Fazit

Das Kontomodel ist mit Sicherheit nicht uninteressant. Kostenlose Girokonten werden immer seltener. Yomo ist auf einen Guten Weg, hat allerdings noch viel zu tun.
Ein wirkliches Fazit in einer laufenden Bata-Phase abzugeben wäre wohl unfair. Darum möchte ich das auch nicht tun. Wer sich sein eigenes Bild machen will, kann sich unter diesen diesen Link zur Beta anmelden.

Dein perfektes Foto mit dem Smartphone

Du kannst doch das jetzt nicht nur mit dem Smartphone fotografieren! Ich bin Fotograf, kein «Knipser», da brauche ich eine tolle Kamera! Ich habe die beste Kamera, meine Bilder sind immer Top!

 

Solche oder ähnliche Aussagen hast du sicher auch schon mal gehört? Es gibt sie fast wie Sand am Meer. Als Fotograf hat man seine Vorstellungen wie etwas sein sollte, Ideen wie man etwas umsetzen will und oft auch die Zeit dies wirklich so zu realisieren.

Ich finde auch, dass es einen Unterschied zwischen dem Fotografieren und dem Knipsen gibt, was aber mit einer Wertung nichts zu tun hat. Die beste Kamera ist immer diese, die man dabei hat! Es bringt dir keinen Vorteil eine 5’000€ Kamera zu haben, wenn diese jetzt Zuhause liegt und du aber in diesem Moment ein Foto machen möchtest. Wir machen einfach das Beste daraus. Die Kamera die wir meistens dabei haben, ist diese in unserem Smartphone. Ja mit dem Smartphone hat man nicht all den Schnickschnack, aber die Kamera die verbaut ist reicht.

Ein gutes Foto ist nicht nur von der Kamera abhängig, sondern auch vom Motiv, der Gestaltung, der Umgebung und ein wenig von Glück und Timing! Versuche ein etwas spezielleres Foto zu machen, nicht wie alle anderen, sondern wie DU. Dies beginnt bereits bei Selfies, 95% der Selfies sind von oben herab fotografiert, wieso machst du es nicht mal von der Seite oder schräg von unten, probiere was aus. Die Grundregeln gelten auch auf dem Smartphone. Versuche nicht alles in die Mitte zu setzen, lasse in der Blickrichtung mehr Platz, stelle das Motiv scharf.

Oft haben wir ein Problem mit dem Licht, wenn wir mit dem Smartphone fotografieren. Setze deinen Fokus auf das Motiv (der Punkt der scharf ist) und bewege dann deine Finger nach oben oder unten, schon kannst du die Helligkeit deines Bildes verändern. Mit diesen Hilfsmitteln sieht dein Foto nicht aus wie alle anderen und es wird dir sicherlich auch mehr Freude bereiten.

 

Einstellen der Drittel mit Hilfe der Gitternetzlinien und Einstellen der Helligkeit

Versuche es aus und du wirst den Unterschied sehen. Statt immer in der Mitte, setzt du das Motiv auch mal etwa auf einen Drittel. Eher oben und eher auf einer Seite, so wirkt das Bild interessanter und dynamischer. Unser Kopf weiss, dass nicht immer alles in der Mitte ist und kann dies sehr gut verarbeiten. In der Regel suchen wir unbewusst immer formen und regeln in dem was wir sehen. Dritteln können wir gut und daher fällt uns das auch unterbewusst auf und wir finden diese Fotos spannend. Auf diversen Smartphones kann man sich Hilfslinien dafür anzeigen lassen, das ist sicherlich ein guter Trick für den Anfang.

Meine Beschreibung und die Bilder stammen von einem iPhone, ich bin aber sicher das heute jedes Smartphone diese Einstellmöglichkeiten hat.

Was macht dein perfektes Foto mit dem Smartphone aus? Wann ist es perfekt?

Diese Frage scheint sehr schwer zu beantworten, obwohl es ganz einfach ist.

Wenn du zufrieden bist, ist es perfekt!

 

Gastblogger:
Philipp von blitzliecht.ch

www.blitzliecht.ch
www.facebook.com/blitzliecht

 

Hast du auch noch ein paar Tipps & Tricks zur Smartphone-Fotografie?
Schreibt es mir doch bitte in die Kommentare

Trove – Das minimalistische Wallet

Seitdem ich den “neuen” Personalausweis besitze, habe ich endlich die Möglichkeit ein Wallet zu benutzen. Ich habe mich hier für das Trove entschieden.

Eigentlich ist Wallet ja lediglich der englischsprachige Begriff für den Geldbeutel. Und mehr ist es auch gar nicht. Wenn man jedoch die Google Suche nach dem Begriff anwirft, sieht man das hier allerdings häufig das der Begriff wohl mit einer etwas “moderneren” Art von Geldbeutel interpretiert wird. Das “Wallet” ist in der Regel kleiner als der klassische Geldbeutel und hat meistens kein Münzfach mehr. Dieser Trend stammt aus den USA. Dort ist es Dank der kleinen 1 Dollar Note wohl wesentlich einfacher ohne Münzen auszukommen, als in Deutschland. Meine Erfahrung hat mir jedoch gezeigt das es auch in Deutschland nicht unmöglich ist.

Das Trove

Das Trove Wallet ist wirklich sehr minimalistisch gehalten. Eigentlich ist es kaum mehr als einen kleine Gummischlaufe mit einem Ledereinsatz. Es wiegt gerade mal ~16 Gramm. Also etwa genau so viel wie drei Kreditkarten.

Es hat ein “großes” Fach, das problemlos rund 10 Karten passen. Dann bietet es an der Unterseite zwei weitere Fächer. Hier lassen sich beispielsweise Geldscheine verstauen, zwei bis drei Münzen oder etwa ein Schlüssel. Wenn sich jedoch schon einige Karten im Hauptfach befinden ist dieser Platz sehr begrenzt.
Das Wallet lässt sich auch Umstülpen. So hat man nur noch ein Fach und an den Seiten jeweils zwei Schlaufen in denen man beispielsweise seine Geldscheine einstecken kann

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Das Trove kommt aus England. Jedes Wallet wird sorgfältig in Handarbeit hergestellt. Der Hersteller schreibt dazu:

‘MADE IN ENGLAND’

We are one of the last remaining small leather goods manufacturers in the UK making belts and small leather goods for some amazing brands, however we have no product that we can truly call our own. Our factory is owned and run by the staff who work on the floor everyday with hundreds of years of combined knowledge and experience.

As a manufacturer we fully support and are passionate about making every TROVE in our Melton Mowbray factory.  From sourcing the finest materials we pride ourselves on offering the entire manufacturing process; from inspecting and cutting the leather, assembling, finishing, branding through to packing.

Since we started the factory in 2011, there has been a constant internal drive to create a new product that combines the skills and craftsmanship of the people in our factory with innovative and creative product development.

After two years of making prototypes that did not quite meet our goals, we came up with the initial designs for TROVE.  In the preceding months we started quietly developing and refining the product to make it the best that it can be.

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Für den etwas stolzen Preis von £30.00 bis £40.00 hat man aber, wie bereits erwähnt liebevolle Handarbeit.
Im Allgemeinen macht das Trove auch wirklich einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Gummiband ist dick und fest, bietet aber genug Elastizität. Das Leder wirkt hochwertig und die Nähte stabil.

Die Bestellung

Ich habe mich für das Model Patriot entschieden. Ein blaues Gummiband mit roten und weißen Ledereinsatz zum Preis von £30.00. Dazu habe ich ein Monogramm für £5 und den Trove Tag (dazu später mehr) für £15.00 gewählt. Also insgesamt £50. Beim aktuellen Wechselkurs macht das rund 58€. Mit Sicherheit kein Schnäppchen. Auch, wenn der Versand bei diesem Preis kostenlos ist. Nach nur zwei Tagen lag die Sendung auch schon in meinen Briefkasten. Auch, wenn das eigentlich so ein nicht ganz korrektes Vorgehen des Paketdienstes GLS war.

Das Handling

Trove Voll

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In meinen Trove befinden sich aktuell:

All das hat problemlos Platz. In den beiden kleinen Fächern wird das Papiergeld verstaut.

Wie schon erwähnt. Wir haben beim Trove kein Münzfach mehr. Auch wenn man in einen der “kleinen” Fächer vielleicht 2-3 Notgroschen verstauen kann, ist das kein wirklicher Ersatz dafür. Es gehört auf jeden Fall eine Umstellung dazu. Ich war ja schon immer ein Fan vom bargeldlosen Leben. Ich zahle so oft und so viel wie möglich mit Karte oder gar mit dem Smartphone. Wenn man sich ein bisschen damit auseinandersetzt und ein paar Gewohnheiten ändert funktioniert das meiner Erfahrung nach sehr Gut.
Wenn sich Münzgeld nicht vermeiden lässt transportiere ich die Münzen einfach in der Hosentasche. Diese nutze ich dann gegebenenfalls am Süßigkeiten- oder Kaffee-Automaten in der Arbeit, beim Bäcker oder als Trinkgeld, wenn ich eine Dienstleistung wie in einem Lokal mit Karte zahlen kann. Wobei wohl bei letzteren das größte Problem in meinen bargeldlosen Leben besteht.  Die kleinen Bars und Kneipen. Hier habe ich, zumindest in meiner Stadt selten eine Chance ohne Bargeld an ein Getränk zu kommen.

 

Der Trove Tag

Trove Tag Dank NFC muss man für das Bezahlen mit Karte nicht einmal mehr die Karte aus dem Wallet nehmen. Einfach das Wallet an das Lesegerät legen und der Einkauf ist bezahlt.
Außer man hat mehr als eine NFC-fähige Karte im Trove. Dann kann das unter Umständen Probleme bereiten, wenn das Terminal mehr als eine NFC-Karte erfasst. Genau für dieses Problem hat Trove den Tag entwickelt. Es ist eine Art Schutzschild welches einfach hinter der ersten und meist genutzten NFC-Karte gesteckt wird. Die Karten hinter dem Tag können dann aus dieser Position nicht mehr gelesen werden.

[vimeo id=”131760809″ width=”600″ height=”340″ position=”left”]

Der Trove Tag ist etwas so dick wie zwei Karten. Es wird als ein nicht ganz unerheblicher Platz beansprucht.
Auf der Rückseite des Tags befindet sich zudem eine Seriennummer. Dank dieser kann man bei Verlust des Trove vom Finder über eine Website kontaktiert werden. In meinen Fall ist dies jedoch uninteressant, da ich Personalausweis und Visitenkarte im Trove habe.

 

Fazit:

Eigentlich ist im Bericht bereits alles erwähnt.

Das Wallet ist nicht gerade günstig. Jedoch wertig verarbeitet. Den Tag würde ich wohl kein zweites Mal bestellen. Wenn man NFC- Karten jeweils ganz außen im Wallet einsteckt sollte sich das Problem beim Bezahlen auch vermeiden lassen. Oder man nimmt die Karte für den Zahlvorgang eben aus dem Wallet.

Da ich schon immer viel mit Karte bezahlt habe, war es für mich keine große Umstellung. An das Handling mit den Münzen gewöhnt man sich schnell.

Zur Website des Herstellers

High Tech beim Erste-Hilfe Kurs

Vielen Dank an Pavel Kutzmann vom Erste-Hilfe Team München für diesen Gastbeitrag

 

Ob für den Beruf oder für den Führerschein den dafür notwendigen Erste-Hilfe Kurs wird oftmals mit wenig Begeisterung von den Teilnehmern absolviert. So ging es auch mir, die Theorie war eher langweilig und der praktische Teil führte eher zur Überforderung. Gerade bei der praktischen Übung hatte ich eine Vielzahl an Fragen, wie oft und tief muss man Drücken und wie oft Beatmen?
Ganz ehrlich, bei meinem ersten Erste-Hilfe Kurs als Teilnehmer, habe ich selber nicht wirklich verstanden was dieses „Drücken“ bringt. Beatmen- klar! Man braucht Sauerstoff. Aber was bringt „Herz-drucken“?

Mit einem virtuellen Blutfluss

Mittlerweile hat sich meine Sichtweise geändert, da ich selbst einem Erste-Hilfe Kurs gebe. Aufgrund von meinen Erfahrungen als Teilnehmer habe ich bei der Gestaltung meiner Kurse auf gute Unterrichtsmaterialien geachtet. Das A und O bei einem Erste-Hilfe Kurs ist hierbei die Übungspuppe für den praktischen Unterrichtsteil. Die Teilnehmer müssen hierbei verstehen lernen, was während dem Drücken und dem Beatmen passiert und warum das so wichtig ist. Aus diesem Grund habe ich mich auch für keine normale Übungspuppe entschieden, sondern für dieses Modell. Mit der BRAYDEN Übungspuppe kann man nicht nur das Drücken und Beatmen üben, sondern auch sehen was passiert. So ist die Übungspuppe mit einem virtuellen Blutfluss ausgestattet, der genau aufzeigt was während der Wiederbelebung passiert. Dadurch wird auch angezeigt, wenn die Wiederbelebung nicht ausreichend ist. Der Blutfluss besteht hierbei aus kleinen LED-Leuchten innerhalb der Puppe. Für den Betrieb benötigt man sechs Batterien. Die Übungspuppe ist mit anatomischem Orientierungspunkten ausgestattet, was für die Teilnehmer von einem Erste-Hilfe Kurs von Vorteil ist. Nicht nur aber der Blutfluss sorgt bei der Übungspuppe für eine realistische Übung, sondern auch Brusthebungen. Auch kann das Kopf-Überstrecken mit der Puppe im Erste-Hilfe Kurs geübt werden.

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Größe und Lieferumfang bei der Übungspuppe

Auf den ersten Blick sieht die Übungspuppe ganz normal aus, so ist nur der Torso und der Kopf abgebildet. Das ist natürlich gerade für den Transport der Übungspuppe zum Erste-Hilfe Kurs von Vorteil. Hier macht sich das geringe Gewicht mit 3.1 kg und die Abmessungen von 32 x 59 x 21 cm bezahlt. Der Lieferumfang bei der Übungspuppe besteht neben der Puppe, auch aus einem Gesichtsteil, einem Atemtrakt, Batterien und 10 Übungsbeatmungstücher. Für den Betrieb ist noch ein Handbuch dabei und eine Schutz- und Tragetasche.
Preis. Ich habe für den Brayden im Oktober 2016 um 350 Euro bezahlt(zzgl. MwSt). ca.100 Euro teurer als andere Puppen. Finde es aber ok für so eine Puppe, wo man direktes Feedback bekommt und seine Technik der HLW verbessern kann.

 

Nachteile:

  • Ich, persönlich, habe Puppe nur mit Weißen(eher gelben) LEDs gefunden. Man kann aber einfach mit dünnem rotem Papier bekleben und es ist Rot.
  • Blutfluss vom Herzen zum Gehirn während der Herz-Lungen-Wiederbelebung wird nicht immer richtig angezeigt. Auch ich kriege es nicht immer hin, obwohl ich schon mehrere hunderte Male Phantomen und Menschen gedrückt habe.
  • Gesichtsteile etwas zu teuer- ca. 13 Euro pro Gesicht.

 

Vorteile:

  • Versorgung über eine Batterie oder ein 220 Volt-Kabel. Auch wenn man keine Batterien und Strom hat- können Schüler trotzdem üben. Nur halt ohne „Beleuchtung“.
  • Hygienesystem. Pro Kurs muss nur der Luftweg erneuert werden. Der Filter sollte 1-2-mal im Monat erneuert werden.
  • Atemwegswiderstand ist sehr realistisch.
  • Ausatmen durch Mund und Nase ist hörbar.
  • Tragetasche kann auch als Übungsmatte benutzt werden.
  • Und, natürlich, Feedbackanzeige durch LED Blutstrom.

 

Fazit:

Ich bin mit den Brayden mehr als zufrieden, und ich sehe, dass meine Kursteilnehmer auch gerne und mit großem Interesse High Tech Puppe drücken.

Also, für weitere Kurse werde ich nur Brayden kaufen(wenn es nichts Neues auf den Markt kommt).

 

Wann hattest du deinen letzten Erste-Hilfe Kurs? Könntest du noch sicher und korrekt Helfen?

 

Plauzenchallenge 2017 – Ich bin dabei 

Eigentlich habe ich es ja schon seit einigen Monaten bemerkt. Aber als ich kürzlich wieder einmal beim Blutplasma spenden war und dort auf die Waage musste, war ich leicht schockiert. Ich habe in Sachen Gewicht einen neuen Höchststand erreicht. Vor allem über die Feiertage habe ich ordentlich zugelegt.
Knapp über 89kg auf 173cm sind eindeutig zuviel. Das entspricht einen BMI von über 29. Mein “Idealgewicht” wird mit 60-76kg angegeben. Es müssen also mindestens 10kg runter.

Plauzenchallenge 2017

Ich bin aber nicht der einzige. So hat der Pixelaffe auf seinen Blog zur Plauzenchallenge aufgerufen.

Los geht´s am 01.01.2017 und endet zur IFA 2017, das sind 9 Monate in denen alle Teilnehmer versuchen ihr Gewicht runterzufahren. Es gibt eigentlich keine Regeln was man darf und was nicht, bitte denkt aber dennoch ein wenig an eure Gesundheit.

Und so soll das ganze ablaufen

Alles was ihr tun müsst ist eure Gewicht mindestens 1 x die Woche mit dem Hashtag #plauzenchallenge auf twitter zu posten. Die Tweets sollten dann automatisch hier erscheinen. Ganz clevere User besitzen eine von diesen Smarten Waagen, die entweder selbstständig Twittern kann, oder per IFTTT Rezept dazu gezwungen wird.

Da bin ich dabei. In der Gruppe macht es gleich viel mehr Spaß und wenn man die Erfolge der anderen sieht, spornt einen das gleich noch mehr an.

Eine Smarte Waage habe ich leider (noch) nicht. Ich habe auch bisher keinen anderen Weg gefunden um mein Gewicht automatisch zu Twittern. Um den Überblick über meine täglichen Schritte zu haben, nutze ich schon seit jeher Google Fit.

Google Fit lässt sich zwar einfach über andere Apps mit Daten “füttern”, das Auslesen von Daten ist offenbar nicht so einfach. Zumindest habe ich dafür noch eine App/Lösung gefunden. Aber das ist wohl das geringste Problem. Dann muss eben meinen “Gewichts-Tweet” manuell absetzen.

Das Fett muss weg

In den vergangen Jahren habe ich schon so einiges ausprobiert. Vom Fitness Studio über einfaches Kalorien-Zählen und einer Low-Carb Ernährung. Alles brachte mehr oder weniger Sichtbare Erfolge und ich habe jedes mal so einige Kilo verloren. Mangels Disziplin war der Erfolg jedoch meist nur von kurzer Dauer. Folglich muss ich grundsätzlich und Dauerhaft etwas an meinen Lebensgewohnheiten ändern. Was sich wohl zum größten Teil bei der Ernährung sichtbar machen wird.

Für welche Form von Diät ich mich dieses mal entscheide weiß ich bis jetzt noch nicht. Ich denke ich werde wohl ganz einfach Kalorien und Fett reduzieren und Kalorienverbrauch so weit wie möglich erhöhen. Dieses “Sport” fällt mir jedoch leider verdammt schwer. Aber vielleicht finde ich ja noch das passende für mich.

Meine persönlichen (Miss-)Erfolge bei der Plauzenchallenge könnt ihr gerne auf meinen privaten Twitter-Kanal verfolgen.
Ansonsten werde ich auch hier im Blog weiter über den Erfolg meiner Plauzenchallenge berichten.

 

Update 1:

Screenshot Plauze Man muss sagen: Meine Plauzenchallenge ist ein voller Erfolg. Ich habe schon öfters versucht Abzunehmen. Alles mit mehr oder weniger Erfolg. Aber dieses mal läuft es wirklich Überraschend Gut.

Auf knapp 5 Wochen habe ich jetzt fast 10kg runter. Auch wenn es etwas deprimiert das ich weder an meiner “Plauze” noch sonst wo wirkliche Veränderung festgestellt habe. Die Hose sitzt zwar etwas lockerer, aber bei den knapp 10kg könnte man mehr erwarten. Aber man nimmt ja nie genau da ab, wo man es sich Wünscht ;)

Das ganze war aber natürlich keine “Spielerei” Ich muss aber sagen das ich keinen erwähnenswerten Sport dazu gemacht habe. Lediglich habe ich Versucht meine 12.000 Schritte am Tag zu machen, was ich aber in den meisten Fällen alleine schon durch die Arbeit geschafft habe. Dann habe ich mich auch noch an ein paar Sit-Ups und Push-Ups probiert.
Ansonsten knallhart Kalorien reduziert. Ich habe versucht meine Kalorienaufnahme auf 1000-1200kal täglich zu beschränken. Was für mich wohl ein mehr als deutliches Defizit darstellt. Noch dazu wo ich als Lagerarbeiter auch körperlich tätig bin. Auch habe ich aktuell Stress und jede Menge Überstunden an meinen Arbeitsplatz.

Natürlich ist mir Bewusst das dies alles andere als eine “Gesunde” Methode ist und ich möchte so eine Radikal-Diät auf keinen Fall weiter empfehlen!

Aber mit viel Fisch, Geflügel und vor allem Gemüse und etwas Obst habe ich doch hoffentlich das meiste an wichtigen Nährstoffen zu mir genommen.
Vorher habe ich wohl einen enormen Anteil an Kalorien allein durch Trinken zu mir genommen. Was anderes als Softdrinks und Säfte gab es bei mir kaum. Inzwischen trinke ich überwiegend Tee und Gemüsebrühe. Gelegentlich auch Diät-Softdrinks.

Die nächsten Wochen könnten allerdings etwas schwieriger werden. Gleich nächstes Wochenende geht es auf ein Barcamp Wochenende. Da muss die Diät wohl etwas ruhen ;) Und im März folgt gleich das nächste.

Trotzdem Blicke ich zuversichtlich und sehr optimistisch in die Nächsten Wochen. Ich möchte noch weitere 10kg schaffen. Dafür werde ich mir aber jetzt etwas mehr Zeit lassen.