Legatus – Die sicherste Karte der Welt

Aktuell kann man wohl fast jede Woche über irgendein Fintech berichten. Heute ist auf jeden Fall mal Legatus dran. Wer oder was steckt da dahinter?

Vorwort

Es war wieder einmal eine Werbung auf Instagram, welche mich auf die Seite von Legatus geführt hat. Was man dort so liest, wirkt auf jeden Fall mal interessant.

Die Legatus-Debitkarte

Angeboten werden soll demnächst eine Visa-Debikarte und zudem natürlich auch eine eigene Legatus-App. Bei der Karte kann man zwischen zwei verschiedenen Karten-Modellen wählen.

Eine Karte ganz aus Metall. Ganze 22 Gramm schwer, was wirklich mal massiv ist. Zum Vergleich wiegt eine gängige Plastikkarte etwa 6 Gramm und selbst meine Metall-Karte von Vivid bring es nur auf ein Gewicht von etwa 15 Gramm.

Die Karte mit Motion-Code-Tech. Diese Technologie macht die Legatus-Karte angeblich zur sichersten Zahlungskarte der Welt. Dabei verändert sich der CVC-Code auf der Kartenrückseite stündlich. Eine CPU berechnet den Sicherheitscode mittels eines eingebauten Timers jede Stunde neu. Angezeigt wird dieser dann in einem kleinen E-Paper-Screen auf der Rückseite der Karte. Die eingebaute Batterie hält mindestens drei Jahre. Nach Ablauf der Mindesthaltbarkeit verliert die Karte auch ihre Gültigkeit und wird ausgetauscht. Ob sich die Karte durch diese Technologie in eine Curve einbinden lässt, wird sich zeigen.

Die Bezahlung mit der Karte funktioniert dann Dank des Partners Visa weltweit kontaktlos sowie mit Apple Pay oder Google Pay.

Mit der Legatus-App erhalten Kunden zudem

  • Zugang zu über 1.200 Flughafen-Lounges unabhängig vom gebuchten Ticket – auch mit Begleitung
  • Ein umfangreiches Versicherungspaket
  • bis zu 2,5 % Cashback auf alle Einkäufe in Form von Legatus-Punkten
  • Ein persönlicher Assistent, der jederzeit zur Verfügung steht
  • VIP-Discounts und Upgrades – Bis zu 80 % Rabatt bei über 3.000 Marken

Durch das Posten von Legatus-Erlebnissen oder das Einladen von Freunden, Familie oder Followern kann man zudem Legatus-Punkte sammeln. Damit kann dann die Monatsgebühr bezahlt oder der nächste Urlaub gebucht werden. Zudem soll es möglich sein, sich die Punkte auszahlen zu lassen.

Wer steckt dahinter?

Wie bereits erwähnt, bekommen wir eine Visa-Karte. Lange Zeit wurden von Staups und Fintechs Mastercard bevorzugt. Das hat sich inzwischen etwas geändert. Herausgeber der Karte ist die Die Kunden GmbH beziehungsweise die XPay-Group. Dieser Fakt ist jedoch für Otto Normalverbraucher wohl ziemlich unwichtig. Als Technologiepartner hat man sich die Solarisbank geholt, welche auch schon hinter Anbietern wie Kontist, Tomorrow oder Vivid steckt.

Als Legatus (aus dem lateinisch legare für „gesetzlich verfügen“ oder „jemanden von Amts wegen absenden“ entlehnt; verwandt mit legal, vergleiche auch Delegation) wurden im antiken Rom verschiedene politische Amtsträger bezeichnet.
Quelle: wikipedia

Was kostet die Karte?

Darüber erfährt man leider nichts auf der Website. Bei dem gebotenen Leistungen wird es aber mit Sicherheit nicht billig. Auch, wenn sich über den angebotenen Concierge-Service Provisionen einstreichen lassen, muss man etwas verdienen. Vor allem müssen die 2,5 % Cashback finanziert werden. Ich persönliche rechne hier mal mit mindestens 10 € monatlich.

Wie bekomme ich die Karte?

Nur mit Einladung. Um sich eine Legatus Karte zu ergattern gibt es nur zwei Möglichkeiten:

  • Du trägst Dich jetzt auf die Warteliste ein und wir laden Dich zu unserem Launch Anfang 2021 ein.
  • Du wirst nach unserem Launch von einem aktiven Mitglied eingeladen.

Damit stellen wir sicher, dass jede Einladung auch immer eindeutig dem entsprechenden Legatus Mitglied zugwiesen werden kann. Alles für die Punkte.

Zur Website von Legatus


 

1 Kommentar

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] schwer wie eine durchschnittliche Kreditkarte. Sie kommt damit zwar nicht ganz an die 22 g der von Legatus geplanten Debitkarte ran, aber immerhin. Zudem sieht die Karte auffallend anders aus als alles, […]

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