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Schon seit ein paar Wochen oder gar Monaten ertappte ich mich doch immer wieder dabei, wie ich mit der Marke Apple liebäugle. Für mich als bislang eingefleischten Google-Fanboy doch verwunderlich. Aber wie kommt das?

 

Alles begann wohl Anfang 2010, als Google das Nexus One auf dem Markt brachte. Damals habe ich das Gerät sehr umständlich aus den USA importiert. Da Google zu diesem Zeitpunkt nicht nach Deutschland verkauft hat, musste ich es umständlich über ein Postfach in England nach Deutschland schicken lassen. Und seitdem hänge ich an Google und seinen Smartphone Betriebssystem Android fest.

Damals vs Heute

Ein wohl sehr entscheidender Faktor war damals wohl der große Preisunterschied zwischen Geräten von Apple und Android Smartphones. Apple war schon immer hochpreisig oder nennen wir es “wertig”. Android Geräte kosteten lediglich einen Bruchteil. Auch bei den laufenden Kosten hatte Android die Nase vorne. Gute Apps kosteten bei iOS schon immer etwas. Bei Android gab es für so gut wie jeden Belang eine kostenlose alternative App. Bei Preisen für Zubehör lag Apple in der Regel auch immer etwas höher. Zumindest wenn man von Original Zubehör des Herstellers spricht.

Heute ist das anders. Inzwischen kostet die Elite der Android Geräte auch schon mal einen (knapp) vierstelligen Eurobetrag. Nehmen wir hier mal ein Huawei P30 oder ein Google Pixel 3 XL. Ganz klar, im Gegensatz zu Apple gibt es immer noch eine sehr breite Masse an sehr günstigen Android Geräten. Aber ein Vergleich mit einen IPhone soll ja ansatzweise fair sein. So muss man auch bei Android die Königsklasse der Hardware wählen. Aber auch bei den Apps gibt es nicht mehr all zu große Unterschiede. Das liegt vor allem wohl daran das es gerade aktuell immer mehr in “Mode” kommt dass sich Abomodelle für Apps durchsetzen.

Auch wenn Apple wohl immer noch leicht teurer ist als das durchschnittliche Android Gerät – All zu groß sind die Unterschiede nicht mehr.

 

Was Google mit Android richtig macht

Es kann wohl kaum jemand abstreiten das Google eine Vielzahl von Erstklassigen Diensten bietet. Angefangen bei der Suchmaschine. Weiter über Googlemail, Google Photos, Google Drive und auch Google Home. Einzig für Google Drive kann man für zusätzlichen Speicher etwas bezahlen. Aber in der Regel sind alle anderen Dienste im vollen Umfang kostenlos. Naja, wohl nicht wirklich kostenlos. Man bezahlt bei Google jeden Dienst eben mit seinen Daten bzw werden diese durch Werbung finanziert. Grundsätzlich wohl nichts verwerfliches. Nahezu jeden anderen kostenlosen Dienst im Web bezahlt mal wohl letztendlich mit seinen Daten. Bestes Beispiel ist hier auch Facebook.

Aber alles im allen schätze und liebe ich diese Dienste. Das meiste ist wirklich durchdacht und nützlich. Ich bin mir wirklich nicht sicher ob Apple hier in jeden Belang einen adäquaten Ersatz bieten kann. Allerdings könne man ja auch Problemlos den einen oder anderen Google-Dienst auch auf dem IPhone nutzen.

 

Was Google mit Android falsch macht

Etwas kann wohl auch nicht der größte Google bzw Android-Fanboy schön reden. Das größte Problem von Android ist die Fragmentierung. Es gibt eine unüberschaubare Abzahl an Geräten. Hunderte Hersteller bringen tausende von Geräten auf dem Markt. Die meisten werden von den Herstellern allerdings nicht lange mit Updates versorgt. So besitzen viele Android Geräte eine veraltete Software. Das bringt nicht nur Sicherheitsrisiken mit sich, sondern auch Kompatibilitätsprobleme mit Software mit sich. Für Entwickler ist es ein enormer Aufwand eine App zu entwickeln, die zumindest Ansatzweise auf allen Geräten läuft. Ganz langsam nimmt das Problem Fragmentierung ab. Einzig und allein mit den Pixel Geräten von Google ist man hier auf der sicheren Seite. Hier bekommt man sogar jeden Monat seinen Sicherheits-Patch.
Allerdings hat ja Google bereits sein neues Betriebssystem Fuchsia angekündigt, was das Problem der Fragmentierung wohl gar nicht mehr aufkommen lassen will.

Google ist inkonsequent

Wie schon oben erwähnt. Google hat eine Vielzahl von sehr guten Diensten. Und noch viel mehr hat Google bereits wieder eingestampft. Erst kürzlich ja Google+. Seit 2006 hat Google insgesamt 150 Dienste oder Produkte zu Grabe getragen. Inbox by GMail, den Messenger Allo, Google Talk, Picasa, MyTracks und die Hardware Serie Nexus um nur ein paar zu nennen. Auch so einige dieser Dienst habe ich oft und gerne benutzt. Die Einstellung war oft eine große Enttäuschung und man musste sich eine alternative suchen.
Google will einfach immer und überall mitmischen. Und das machen sie leider zum Teil nur sehr halbherzig.

Google und die Musik

Aktuell störe ich mich hier etwas am Musik Streaming. Den Anfang machte Google Play Music. Daran lässt sich auch kaum was aussetzen. Jetzt kam jedoch Youtube Music dazu. Auch wenn man mit einen Abo beide Dienste im vollen Umfang nutzen kann, kann man sich hierbei etwas stören. Schließlich kann ich nur in einem der Dienste meine Playlists pflegen. Diese lässt sich leider nicht importieren oder synchronisieren. Auf Youtube Music findet sich doch das eine oder andere rare Musikstück, welches bei Google Play Music nicht zu finden ist. Dafür leidet doch nachmal die Tonqualität bei Youtube Music deutlich. Die Meldung Google Play schmeißt unabhängige Musiker raus macht auch nicht gerade Mut. Auch hier ist fraglich welcher der beiden Dienste sich langfristig durchsetzt. Auf Dauer wird Google wohl kaum beide am Leben halten.

Und was macht Apple

Apple scheint doch vieles richtig zu machen. Auch wenn die Hardware nicht gerade billig ist. Im großen und ganzen ist es wohl seinen Preis Wert. Die Geräte sind ohne Frage Gut verarbeitet. Und ein gutes Design lässt sich hier wohl auch kaum abstreiten. Bei der Software geht Apple wohl auch einen sehr guten Weg.
Den doch sehr kritisierten “Goldenen Käfig” kann man aber auch wiederum kaum abstreiten. Apple schränkt seine Nutzer in vielen Punkten ein. Vorteile sind dann hierfür jedoch Sicherheit und Performance.

Und jetzt…

Aktuell bin ich zugegeben etwas hin und her gerissen. Wie schon erwähnt nutze und schätze ich eine Vielzahl von Google-Diensten. Auch wenn es doch deutlich Kritikpunkte gibt, harmoniert hier doch das meiste sehr Gut miteinander.
Die Anschaffung neuer Hardware würde sich noch dazu wohl nicht auf das Smartphone selbst beschränken. In meiner Wohnung sind noch ein Android TV, eine Android TV Box, drei Google Home und eine Android Smartwatch besitze ich ebenfalls. Langfristig müsste dann auch noch so einiges weitere an Hardware ersetzte werden. Wenn ich das Ökosystem und Hardware wechsel, solle das auch konsequent sein.

Ich denke ich werde mir wohl mal Leihweise ein IPhone besorgen und damit zumindest als Zweitgerät etwas Apple-Luft schnuppern. Das ist wohl die einfachste Lösung.

Openbook Header

Vor ein paar Tagen habe ich schon ein paar Zeilen über das neue Soziale Netzwerk Openbook geschrieben. Jetzt bekommt ihr die ersten Screenshots der App und eine kurze Preview zu sehen.

Openbook Playstore TestOpenbook hat in diesen Tagen die ersten Alpha Nutzer eingeladen die Smartphone App zu Testen. Diese ist für Android und iOS erhältlich. Alpha User sind hier lediglich Personen die das Projekt auf Kickstarter oder Indiegogo finanziell Unterstützt haben.
Android Nutzer bekommen über das Testprogramm des PlayStores Zugang zur App. Apple Nutzer über TestFlight. Allerdings nutzt euch die Installation der App wenig. Ohne einen Zugangscode den man per Mail erhalten hat ist keine Anmeldung möglich.

Openbook
Openbook
Entwickler: Openbook B.V.
Preis: Wird angekündigt

 

Eine Weboberfläche von Openbook gibt es aktuell noch nicht. Die URL zur Seite ist https://www.openbook.social/. Hier könnt ihr euch dafür für den Beta Test anmelden.

Aber nun zur App

Hier in meinen Test handelt es sich um die Android Version von Openbook. Zu Unterscheiden zur iOS App kann ich leider nichts sagen.

Die Reiter für die Kategorien beziehungsweise Funktionen finden wir am unteren Bildrand. Wir haben hier sechs an der Zahl. Home/Timeline – Suche/Trending Posts – Communities – Notifications – Profil – Menü

Zum verfassen von Beiträgen haben wir einen Floating Action Button. Wenn man diesen drückt kann man sogleich seinen Post verfassen. Hier lässt sich ein Text verfassen der auf 1120 Zeichen beschränkt ist. Zusätzlich kann man ein Bild hinzufügen. Im folgenden Dialog wird dann abgefragt ob man den Post öffentlich, in einem der circle/Kreise oder in einer Community veröffentlichen möchte.

Im ersten Reiter seht ihr natürlich das wohl wichtigste. Eure Timeline. Beiträge von euren Freunden und aus Communitys. Jeden Post kann man natürlich kommentieren. Dazu gibt es auch noch eine Reaktion, den react. Praktisch das Synonym zu Facebook gefällt mir. Hier kann man seine Reaktion oder Emotion mit einen Smiley darstellen. Hier steht unter anderem auch ein lustig animierter Papagei zur Verfügung.
Was auch Auffällt ist, dass Openbook bei Post aus Communities neben dem Profilbild einen Pfad wie im Web anzeigt. Dieser weist darauf hin woher genau der Post stammt. Der komplette Pfad lautet dann zum Beispiel in diesem Fall /c/communityname. Davor noch das Profilbild der einsprechenden Community.
Bei Post von Freunden gibt es diesen Pfad jedoch nicht. Hier wird lediglich Profilbild und Nutzername angezeigt.

Im zweiten Reiter finden wir die Suche. Hier werden einen auch gleich die aktuellen Trending posts angezeigt. Die Suche beschränkt sich hier offenbar auf Nutzernamen und Communitynamen. Texte aus Beiträgen lassen sich hier anscheinend (noch?!) nicht finden.

Als nächstes haben wir die Communities oder Gruppen. Am oberen Bildschrmimrand sehen wir hier zusätzliche Tabs. Im ersten Tab sind die Communites gelistet in welchen man selbst Mitglied ist. Die weiteren Tabs sind verschiedene Kategorien wie Fun, Technology, Sports, Arts, Lifestyle und Education. Mit dem + Symbol oben rechts kann man eine eigene Community erstellen.

Einen Reiter weiter befinden sich dann die Notifications/Benachrichtigungen. Am oberen Zahnrad lassen sich dann einige Einstellungen hierfür vornehmen.

Der fünfte Tab ist dann das eigene Profil. Hier kann man durch seine eigenen Beiträge scrollen. Über den Edit Button lässt sich dann das eigene Profil bearbeiten. Hier lässt sich das Header- sowie Profilbild auswählen. Sowie Name, Nutzername, eine URL, die Location sowie eine kurze Biografie.

Im letzten Tab finden wir das Menü bzw. die Einstellungen. Hierzu zahlen zum Beispiel die circles. Also Kreise wie wir sie schon von Google+ gewohnt sind bzw waren. Weiter geht es mit my lists. Also Listen wo man ebenfalls wie bei den Kreisen Personen hinzufügen kann. Kontakte mit denen man verbunden bzw. befreundet ist, teilt man in Kreise ein. Personen denen man lediglich folgen möchte, in Listen. Im Menüpunkt Account lassen sich dann Email und das Passwort ändern. Die Notifications anpassen wie schon im entsprechenden Reiter zuvor und die Funktion zum Löschen des Accounts. Am unteren Bildschirmrand lassen sich Themes für die App auswählen. Aktuell stehen hier fünf zur Auswahl. Inklusive mehrerer Darkmode.

Fazit auf wenige Stunden Nutzung

Die Alpha ist schon grafisch sehr ansprechen aufgebaut. Das Netzwerk hat allein hier schon einen tollen Flair. Die Useability ist allerdings noch ausbaufähig. Das ein wohl recht wichtiger Punkt wie die Kreise und Listen im Menü “versteckt” sind finde ich aktuell nicht wirklich praktisch. Auch gibt es bisher keine Chat oder Nachrichten Funktion. Auch die Funktionen einen Kommentar zu löschen oder bearbeiten fehlt noch. Erwähnungen in Form von @Nutzername sind jedoch schon möglich.

Man darf hier aber auf keinen Fall vergessen: Es ist eine Alpha! Es wird wohl noch viel passieren.
Die Beta soll übrigens im April starten.

Openbook Header

Google+ schließt seine Pforten. Facebook schlittert von einen Datenschutz Skandal in den nächsten. Openbook hingegen will alles Besser machen.

 

 

Update

In diesem Beitrag findet ihr einen ersten Test der alpha Version der Android App

 

Viele große Zeitungen und Magazine haben bereits über Openbook berichtet. All zu viel muss ich daher wohl nicht über Openbook schreiben.

Golem: OPENBOOK: Open-Source-Alternative zu Facebook versucht es noch einmal
Die erste Crowdfunding-Kampagne hatte ein zu hohes Finanzierungsziel, daher versuchen es die Macher von Openbook noch einmal: Der Konkurrent zu Facebook soll Open Source sein, keine Werbung haben und seine Nutzer nicht tracken. Der zweite Versuch verläuft erfolgreicher.

Süddeutsche: Facebook-Alternative Openbook – Es besser machen als Zuckerberg
Bislang gibt es für Facebook-Nutzer keine ernstzunehmende Alternative.
Ein Entwickler-Team aus den Niederlanden plant nun mit “Openbook” eine Plattform, die werbefrei, sicher und transparent sein soll. Ob das gelingen kann, ist allerdings fraglich.

 

Seit heute dürfen die ersten Alpha-Tester das neue Netzwerk ausprobieren.

Openbook auf seinen offiziellen Blog

👋 Hey there,

We hope you’re having a great start of the weekend.

It’s been a week since we last spoke and we’ve got some good news.

After countless of late-nights and weekends made possible by you, we are releasing the absolute ground zero for Openbook: The alpha version.

We’re sure there will be things to improve and functionality we also wish we could have on this version, but then again, it’s part of the thrill of being an alpha tester, seeing and helping the platform grow, day by day.

Some of the things you will be seeing in the upcoming weeks are

Post comment replies

Video posts

@mentions

Post comment upvotes/downvotes

And more!

 

Um unter diesen Testern zu sein muss(te) man Unterstützer der Kickstarter oder Indiegogo Kampagne sein.

Aber sogar hier sind die Entwickler offenbar noch Hart am Kämpfen.

Beim ersten Start einer Alpha sollte dies jedoch zu verschmerzen sein. Ich selbst bin ebenfalls Unterstützer via Indiegogo. Aktuell habe ich jedoch meine Einladung für die Alpha von Openbook noch nicht erhalten. Ich hoffe das ändert sich im laufe des Tages noch.

Ich bin auf jeden Fall gespannt was Openbook alles anders und besser machen will, wie man es von Google+, Facebook und Co gewohnt ist. Wenn sich das Netzwerk wirklich durchsetzen will Fehlen wohl mehr Punkte als Sicherheit und Datenschutz. Es benötigt ein herausstechendes Alleinstellungsmerkmal. Ein schönes Beispiel sind hier die Messenger. Telegram und Threema und so einige andere Anbieter sind in Sachen Sicherheit und Datenschutz dem Platzhirsch WhatsApp Meileweit voraus. Sogar in Sachen Funktionen sind die teils Überlegen. Trotzdem bisher nicht ansatzweise eine Konkurrenz für WahtsApp.

Ebenso in den sozialen Netzwerken. Schon viele haben versucht Facebook vom Thron zu stoßen. Friendster, Lokalisten, Ello, die VZ-Netzwerke, Wer kennt wen oder Vero. Auch Diaspora, welches als Open Source System ebenfalls mit Werbefreiheit, Sicherheit und transparenz punkten wollte ist gescheitert. Bisher hat es keine geschafft.

Bleibt abzuwarten wie Openbook aufgenommen wird.

Ueberliste Header
Vorwort

Die Entwicklung einer App. Einfach mal an den Rechner und lostippen? So einfach ist es wohl nicht. Joseph Tschörner von den binaere bauten erzählt hier einmal wie viel mehr als nur das reine programmieren hinter so einer App steckt.

Überliste ist eine Einkaufslisten-App, die Ende letzten Jahres im App Store erschienen ist. Sie zeichnet sich durch Simplizität, Live-Synchronisation auf mehreren Geräten sowie gutes Design aus. Außerdem ist sie kostenlos und werbefrei, verkauft jedoch trotzdem keine Nutzerdaten.

Doch was für eine Geschichte steckt hinter so einer App? Und Warum sollte man eine App auf den Markt bringen, die kein Geld abwirft? In diesem Gastartikel geben wir von binaere bauten, den Herausgebern der App, einen kleinen Einblick in die Entstehungsgeschichte und unsere Intentionen dahinter.

Wer sind wir überhaupt?

binaere bauten ist ein auf Software-Architektur spezialisiertes IT-Unternehmen aus Berlin, das seine Brötchen tatsächlich überhaupt nicht mit Apps verdient. Das Projekt überliste ist im Rahmen eines Werkstudentenprogrammes gestartet. Die Idee einer eigenen App plus dem damaligen Mangel an Alternativen an Einkaufslisten-Apps im App Store ließ erste Konzepte zu überliste folgen. Die enge Zusammenarbeit von Werkstudenten und Vollzeitangestellten bei binaere bauten bot eine ideale Plattform, die Ideen mit Unterstützung von erfahrenen Entwicklern umzusetzen.

App-Entwicklung war für uns alle Neuland,

wodurch uns ungeahnte Herausforderungen auf dem Weg zur Veröffentlichung und jenseits dieser begegneten. Die iPhone-App allein stellte dabei gar nicht das Hauptproblem dar. Dank iOS Developer Program werden nötige Werkzeuge für eine Programmierung einer den Richtlinien gemäßen App bereitgestellt. Die App selbst hat weniger als 20% des Gesamtaufwandes in Anspruch genommen. Viel mehr dagegen forderten Bestandteile wie die Web-Anwendung von überliste, um Artikel bequem über den Browser zur Liste hinzuzufügen, Serversysteme mit Datenbankanbindung, um einen Zugriff auf die erstellten Listen von verschiedenen Geräten in Echtzeit zu ermöglichen, und nicht zuletzt die vordefinierte Datenbank an ca. 2000 Artikeln, die wohlgemerkt mehrsprachig verfügbar ist. Über Apples offizielles Testprogramm Testflight haben wir dann mit der Beta die App testen können, weil ein tatsächliches Nutzen der App dann doch noch einige Bugs und Optimierungsmöglichkeiten offenbart.

Am 1. November 2018 war es dann endlich so weit: Überliste erschien im App Store. Und was jetzt?

überliste
überliste
Preis: Kostenlos

Dass es nicht bedeutet, sich auf der Veröffentlichung auszuruhen, merkten wir schnell. In zweierlei Hinsicht ist das Arbeitspensum für die App erneut unerwartet hoch. Einmal sind die Ansprüche an eine App aufgrund des Überangebots im App Store enorm. Die einen fordern eine Android-Umsetzung, andere wollen wiederum Artikel auf ihrer Apple Watch abhaken. Auch müssen wir ständig Wünsche zu neuen Features mit einem Hauptvorteil unserer App abwägen, der Reduziertheit. Wir arbeiten deshalb stetig weiter an der Verbesserung von überliste So ist beispielsweise aktuell die Android-Version in Arbeit. Nur zur Erinnerung: Die App ist weiterhin lediglich ein Nebenprojekt bei uns.

Der zweite Aufwand fordernde Teil ist das Marketing.

Was bringt einem die beste App, wenn niemand davon hört? Da die App nicht ertragsorientiert ist, fehlen uns eben jene finanziellen Mittel, um zum Beispiel Werbung zu schalten oder Produktplatzierungen zu bezahlen. Deshalb fließen viele Stunden Arbeit in den Kontakt zu Blogs oder Webseiten, die sich mit der App kritisch auseinandersetzen und ihr eine Plattform zur eigenen Profilierung bieten. Dabei ist jeder Beitrag ein enormer Gewinn für uns. Denn: überliste braucht sich als qualitativ absolut gelungene App nicht zu verstecken.

Nun zur Frage, die sicherlich viele interessiert: Was haben wir davon? Geld kann es ja schon mal nicht sein. Aber warum stecken wir trotzdem so viel Zeit und Arbeit in die App? Das Projekt überliste bietet uns verschiedenste Vorteile. Erstens ist überliste ausschlaggebend für den vollen Erfolg unseres internen Werkstudentenprogrammes. Wir konnten Studenten erfolgreich an die Programmierung heranführen, haben Begeisterung geschürt und alle erhebliches Know-How gesammelt. Letzteres führt zu einem weiteren gewaltigen Gewinn für uns. Wir haben gezeigt, dass binaere bauten gute Apps programmieren kann. Wenn jetzt andere Unternehmen eine eigene App herausbringen wollen ohne die benötigten Kenntnisse zur App-Entwicklung, können wir uns mit überliste in der Hand anbieten und haben bereits Routine darin.

Auch profitiert die App selbst dadurch. überliste ist finanziell unabhängig und kann sich somit auf die wichtigsten Features beschränken, ohne – wie bei vielen anderen Apps – Funktionen einbauen zu müssen, die profitabel, tatsächlich aber eher störend und unnötig für den Nutzer sind.

Zuletzt haben wir einfach eine Einkaufslisten-App entwickelt, die unseren eigenen Ansprüchen voll entspricht. Wir müssen mit überliste keine Kompromisse eingehen, sondern haben genau das entwickelt, was wir uns zu Anfängen des Projektes vorgestellt haben. Wenn wir im Supermarkt unser Smartphone zücken, um nachzusehen, ob Freunde oder Familie noch etwas zur gemeinsamen Einkaufsliste hinzugefügt haben, denken wir nicht nur an Orangensaft oder Bananen, sondern an die harte Arbeit und mühsame Entwicklung, die sich endlich ausgezahlt hat und uns jedes Mal mit Stolz erfüllt.

Joseph Tschörner

Android Update

In den letzten Tagen hat es sich bereit angedeutet – heute war es dann endlich soweit. Google hat die lang erwartete Beta von Android Q veröffentlicht. 

Allerdings ist die Auswahl der Geräte für diese erste Beta noch sehr eingeschränkt. Google beschränkt sich hier natürlich vorerst auf seine eigene Pixel Reihe. Dafür werden allerdings gleich alle Geräte unterstützt

  • Google Pixel
  • Google Pixel XL
  • Google Pixel 2
  • Google Pixel 2 XL
  • Google Pixel 3
  • Google Pixel 3 XL
Warnung

Selbstverständlich sollte jedem klar sein das eine Beta Version auf einem produktiven Gerät ungeeignet ist. Man muss jederzeit mit Abstürzen oder anderen Fehlfunktionen rechnen.

Hinweis

Bei einem Beta-Build erhältst du keine separaten monatlichen Sicherheitsupdates.

Letzte Warnung

Bei der späteren Rückkehr zur einer früheren öffentlichen Android-Version werden alle lokal auf deinem Gerät gespeicherten Daten gelöscht. Außerdem können beim Wiederherstellen einer Sicherung Probleme auftreten.

Unter diesem Link könnt ihr euch zur Beta anmelden:

Alternativ könnt ihr das Update auch manuell flashen. Informationen dazu bekommt ihr unter diesem Link.

 

Einen ersten Überblick über die neuen Funktionen von Android Q könnt ihr im Android Developers Blog nachlesen. Primäre Punkte sind hier jedoch Sicherheit und vor allem Privatsphäre. Zwei Punkte wo sich Google schon vielfach unbeliebt gemacht hat.

Die geplante Time zu Andoid Q könnt ihr hier nachlesen.

Android Q Beta Timeline

Eine zweite Beta soll bereits Anfang April veröffentlichen werden. Die dritte dann Anfang Mai. Die vierte im Juni. Beta 5 und 6 sollen dann bereits im dritten Quartal, sprich Juni, Juli oder August erscheinen. Hier soll dann ebenfalls noch die Finale Version erscheinen.

  • Beta 1 (initial release, beta)
  • Beta 2 (incremental update, beta)
  • Beta 3 (incremental update, beta)
  • Beta 4 (final APIs and official SDK, Play publishing, beta)
  • Beta 5 (release candidate for testing)
  • Beta 6 (release candidate for final testing)
  • Final release to AOSP and ecosystem

 

Nachdem Google ja sein eigenes Netzwerk Google+ abschaltet, gibt es als Feedback Kanal eine Reddit-Community.

 

Frage

Habt ihr euch auch schon die Android Q Beta geladen?

Facer Premium Header

Wer eine Smartwatch besitzt wird wohl ab und an sein Watchface wechseln. Aktuell bekommt ihr bei der App Facer eine Flatrate mit Zugriff auf rund 70,000 hochwertige Watchfaces zu einen fairen Preis.

Gerade noch über die Aktion von NordVPN berichtet, da kommt schon das nächste Schnäppchen um die Ecke.

 

Der Anbieter Facer bietet eine App für Android beziehungsweise deren Smartwatches.

Facer Watch Faces
Facer Watch Faces
Entwickler: Little Labs, Inc.
Preis: Kostenlos+

Hiermit hat man bereits Zugriff auf eine Vielzahl kostenloser Watchfaces. Wer etwas Exklusiveres möchte kann bestimmte Watchfaces kaufen. Hier bewegen sich die Preise im Schnitt zwischen 0,99€ und 2,19€. Dann bietet Facer bzw der entsprechende Designer auch noch gelegentlich Pakete an wo man mehrere Watchfaces zusammen für einen günstigeren Preis erwerben kann. Hier kann man dann schon mal einiges sparen und bekommt zum Beispiel 21 Watchfaces für 6,99€ oder 24 für 9,99€.

Als dritte Option gibt es auch noch ein Monats- bzw Jahresabo mit einer Flatrate. Hier bekommt man nicht nur Zugriff auf alle rund 70,000 Watchfaces sondern auch noch Werbefreiheit in der App sowie ein paar weiterer Features.

Das Monatsabo kostet hier regulär 6,49 €. Das Jahresabo 59,99€. Was wiederum rechnerisch knapp 5€ im Monat bedeutet. Nicht unbedingt ein Schnäppchen wenn man bedenkt das man hierfür “nur” Watchfaces bekommt. Wer diese allerdings wirklich häufig wechselt und auch gelegentlich welche kauft kann hier schon etwas sparen.

Dieses Wochenende gibt es allerdings einen ganz guten Deal.

Facer bietet das Jahresabo für nur 34,99€ an

Hier sind wir dann bei einen monatlichen Preis von knapp 2,90€. Ich denke das ist dann schon durchaus ein fairer Preis. Jeder der des Öfteren sein Watchface wechselt ist hier wohl gut bedient.

Ich selbst habe diese Aktion leider knapp verpasst und die Tage noch die 59,99€ bezahlt :/

 

P.S.

Es sei erwähnt das Facer Grundsätzlich auch eine App für Apple anbietet. Facer Premium gibt es jedoch ausschließlich für Tizen und WearOS.

 

NordVPN Angebot

Aktuell könnt ihr ein Drei-Jahres-Paket von NordVPN für Effektiv 1,54€ pro Monat bekommen. Ein Guter Deal? Der Anbieter hat jedoch auch seine Schattenseiten.

Erst mal viel rechnerei

Es ist schon mal ein ganz guter Deal was NordVPN auf seiner Website aktuell anbietet.

NordVPN Angebot

2,62€ pro Monat beim Kauf eines Drei-Jahres Paketes.
Der reguläre Preis wäre hierfür angeblich 378,19€.
Im Angebot -75% – was einen Preis von 94,54€ ergibt
Plus 19% MwSt. (17,96€) ergibt 112,51€

Auf drei Jahre gerechnet ergibt einen Preis von 3,12€ pro Monat

Aber man kann noch mehr sparen!

Wenn man seine Buchung über das Cashback-Portal Shoop durchgeführt gibt es noch zusätzlich 60% Cashback. Hier das Angebot was einen Shoop unterbreitet.

Wer mehr Privatsphäre durch eine Internetverbindung über ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) sucht, wird in diesen Tagen wieder bei NordVPN fündig. Dort erhältst Du nur bis zum 17.03. satte 60% Cashback auf Deine valide Neukundenbestellung. Zusammen mit dem bis 31.03. gültigen Gutschein auf das 3-Jahres-Paket (€2.62/Monat (30 Tage mit Geld-zurück-Garantie)) ergibt dies ein interessantes Angebot.

Auf einen Blick:

  • 60% Cashback für valide Neukundenbestellungen nur bis 17.03., danach 30%
  • Gutschein auf das 3-Jahres-Paket*! Effektiv nur €2.62/Monat + 30 Tage Geld-zurück-Garantie!, nur bis 31.03. (alle Infos zum Gutscheincode erhältst Du auf der Shoop.de-Händlerseite)
  • Cashback-Aktion gültig bis 17.03.

Aktuell ist der Gutschein auch als Direkt-Angebot auf der Homepage gelistet und ist identisch mit dem Gutscheincode. In diesem Fall kannst Du natürlich auch das Direktangebot wahrnehmen.

Bitte beachtenur die auf der Shoop.de-Händlerseite gelisteten Gutscheincodes sind mit Cashback kombinierbar.

NordVPN ist ein VPN Anbieter mit Apps für alle gängigen Systeme.

Der erwähnte Gutschein ist hier nicht mehr notwendig, da ja NordVPN selbst schon die 75% Rabatt bietet.

Also weiter gerechnet

Wie zahlen aktuell 112,51€
Da sich das Cashback auf den Netto Preis bezieht, rechnen wir mit den 94.54€

Also bei 94,54€ bekommen wir 56,72€ Cashback
Unsere 112,51€ abzüglich 56,72€ ergibt 55,79€

Was wiederum 1,54€ pro Monat bedeutet

Wenn man bei NordVPN “versehentlich” die Mehrwertsteuer weglässt sinkt der Preis sogar auf 1,05€ pro Monat.

Zum Anbieter NordVPN

Der wohl wichtigste Punkt eines VPN Anbieters ist natürlich die Sicherheit. NordVPN selbst schreibt dazu folgendes auf seiner Seite.

NordVPN verwendet den Advanced‑Encryption‑Standard (AES) mit 256-Bit Verschlüsselung. Tatsächlich wurde diese Verschlüsselung bereits von der US‑Regierung und vom Geheimdienst NSA verwendet, um geheime Informationen und Daten der nationalen Sicherheit zu schützen.

Die spannendste Neuerung bei den NordVPN‑Sicherheitsprotokollen ist IKEv2/​IPsec. Dabei wird der Datenverkehr der Nutzer mit außergewöhnlich starken kryptographischen Algorithmen und Schlüsseln geschützt. Zusätzlich verwendet NordVPN bei IKEv2/​IPsec die sogenannte NGE (Verschlüsselung der neuesten Generation).

Das Sicherheitsprotokoll IKEv2/​IPsec kann daher zumindest im Augenblick nicht einmal von den stärksten Computern entschlüsselt werden.

Das klingt auf jeden Fall einmal vielversprechend. Zusätzlich verspricht NordVPN keine Logs zu speichern. Auch werden noch zahlreiche weitere Sicherheits-Features angepriesen wie einen Automatischen Kill Switch, DNS Leak Test oder CyberSec.

Tatsächlich schneidet der Anbieter in zahlreichen Test sehr gut ab oder geht meist sogar als Testsieger hervor. Auch die 5408 Server in 61 Länder sind ein deutlicher Vorteil gegenüber vielen anderen Mitbewerbern. Neben Windows und Linux werden auch noch Apps für zahlreiche andere Systeme geboten.

NordVPN - VPN schnell & sicher
NordVPN - VPN schnell & sicher
Entwickler: NordVPN
Preis: Kostenlos+
NordVPN: VPN Unbegrenzt
NordVPN: VPN Unbegrenzt
Entwickler: Tefinkom & CO S.A.
Preis: Kostenlos+
NordVPN IKE - Unlimited VPN
NordVPN IKE - Unlimited VPN
Entwickler: Tefinkom & CO S.A.
Preis: Kostenlos+
NordVPN Proxy Extension – Privacy & Security
NordVPN Proxy Extension – Privacy & Security

 

Es ist nicht alles Gold was glänzt

Nach all dem Lob muss NordVPN jedoch aktuell auch etwas Kritik einstecken. Der IT-Security Blog Kuketz schreibt folgendes.

Android: NordVPN übermittelt E-Mail-Adresse an Tracking-Anbieter

Stichprobenartig habe ich mir mal die NordVPN-App (Version 3.9.8) für Android angeschaut. Diese beinhaltet nicht nur einige Tracker, sondern übersendet eure E-Mail-Adresse, zusammen mit eindeutigen Identifikationsmerkmalen wie die Google Advertising-ID, bei der Registrierung sogar noch an einen Drittanbieter.

Auch wenn die Website wohl nachweisen kann das NordVPN hier nicht der einzige Anbieter ist, sollte man dieses Misstand auch nicht ganz ignorieren. Auch bei Anbietern wie CyberGhost, VyprVPN, Avast SecureLine oder AVG Secure VPN wurden Tracker in deren Apps gefunden. NordVPN hat zwar inzwischen die Datenschutzerklärung angepasst, das Problem dadurch auch nicht wirklich gelöst.

Jedoch sollte man im Hinterkopf behalten das dies “nur” für Marketing-Zwecke geschieht. Als Nutzer eines Google Smartphones darf man wohl sowieso nicht unbedingt paranoid sein was User-Tracking betrifft ;) Aber ohne dieses Problem schön zu Reden:

Die Sicherheit und Anonymität der VPN Verbindung an sich wird dadurch natürlich in keiner Weise beeinflusst.

Und wie im Bericht erwähnt bezieht sich dieses Problem ausschließlich auf die Android App. NordVPN bietet jedoch auch an sich zum Beispiel über die Opensource App Openvpn zu verbinden. Hier besteht dieses Problem nicht.

OpenVPN für Android
OpenVPN für Android
Entwickler: Arne Schwabe
Preis: Kostenlos

 

Schlussworte

Wie auch hierzu kuketz-blog.de sehr ausführlich schreibt: 100% gibt es wohl nie und nirgends. Man sollte auch immer abwägen ob man sich Sicherheit in einen öffentlichen Hotspot wünscht, einer Streamingseite einen anderen Standort vorgaukeln will oder ob man kriminelle Handlungen planen und durchführen möchte. Also haben VPN Anbieter auf jeden Fall ihre Vorteile und nutzen. Ich für meinen Teil habe schon im vergangenen Jahr bei einer ähnlichen Aktion zugeschlagen und bin sehr zufrieden mit NordVPN.

Google+ Exporter Header

Am 2. April 2019 schließt Google+ seine Pforten. Wer bis dahin nicht tätig wird verliert alle seine Daten. Mit dem Google+ Exporter geht das ganz einfach.

Mit der aktuellen Version 1.7.12 hat es auch endlich bei mir geklappt. Bei den vorherigen Versionen des Programms konnte ich mich damit nicht mit meinen Google+ Account einloggen.

Die App ist für Windows, Linux und Mac OS erhältlich. Diese Daten können dann als JSON Export oder sogar ganz praktisch in Backup Dateien für WordPress oder Blogger gesichert werden.

Die Bedienung geht hier wirklich sehr schnell und einfach. Wie auf den Bildern zu sehen lassen sich neben dem Privaten Feed auch Beiträge aus Gruppen oder Bilder schnell und einfach exportieren.

 

Der Google+ Exporter ist grundsätzlich kostenlos zu haben. Allerdings ist die “Free-Version” auf 800 Post beschränkt. Google+ ist am 28. Juni 2011 erschienen. Wer das Netzwerk gelegentlich genutzt hat stößt hier schnell an seine Grenzen. Wer wirklich alle seine Post sichern will, muss eine Lizenz erweben. Diese kostet aktuell $19,99.

 

 

Diesen Preis sehe ich persönlich als etwas hoch an. Daher habe ich diesen nicht bezahlt und gebe mich soweit mit den 800 gesicherten Post zufrieden.

Natürlich kann man auch mit den Hauseigenen Dienst Google Takeout seine Daten sichern. Der Entwickler des Google+ Exorter erläutert hier jedoch aber warum seine Lösung besser sei.

Why is Google+ Exporter better than Google Takeout

Google+ Exporter tool exports ALL your posts (profiles, pages, collections, and communities) including comments and transforms them into a well-documented structure and prepares import files for your WordPress blog.

Oh the other hand, Google Takeout is not documented at all, terribly structured, hard to transform to any reasonable import for other services and with no support from Google at all.

 

Dem kann man soweit natürlich nur zustimmen. Wer deine Daten auf Google+ nicht anderweitig veröffentlichen oder verarbeiten will sollte mit Takeout jedoch ganz Gut bedient sein. Ich für meinen Teil werde wohl demnächst zusätzlich zu diesem Blog einen rein privaten erstellen. Dort werde ich dann meinen Daten aus dem Google+ Exporter einpflegen.

 

 

Jodel – Die “Hyperlocal Community” – ist eine Social-Media-App. Seit ihrem Start häufte Jodel Verluste in Höhe von rund 5,2 Millionen Euro an. Jetzt aber soll jedoch endlich das große Geld verdient werden.

 

Für alle die Jodel nicht kennen, hier zuerst ein kurzer Auszug was darüber auf Wikipedia zu lesen ist:

Jodel ist eine mobile Social-Media-Applikation, die überwiegend von Studenten genutzt wird. Die App ermöglicht ihren Nutzern, anonymisiert Beiträge (Jodel) zu veröffentlichen, die in einem Radius von zehn Kilometern für andere Nutzer sichtbar sind. Ein Beitrag kann entweder ein (von der Länge her beschränkter) Text oder ein aufgenommenes Foto mit kurzem Kommentar sein. Jeder Beitrag kann anschließend von anderen Nutzern in der Nähe positiv und negativ bewertet sowie kommentiert werden. Damit ähnelt die App der Anwendung Yik Yak, die im Mai 2017 ihren Betrieb einstellte.
Die Jodel Venture GmbH hat ihren Sitz in Berlin und beschäftigt 30 Mitarbeiter. Gründer und Geschäftsführer ist Alessio Borgmeyer.

 

Wer aktuell in der App einen neuen “Jodel” verfassen will, bekommt folgendes Angebot unterbreitet.

 

Litfaßsäule

Dein Beitrag wird allen Jodlern im Umkreis an der vierten Position im Feed für die gebuchte Zeit angezeigt.

Wähle deinen Zeitraum:

1h 15x Reichweite 29,99€
12h 125x Reichweite 249,99€
24h 250x Reichweite  349,99€

 

Diese Preise beziehen sich wohl gemerkt auf Privatpersonen. Die Preiskategorie Geschäftlich ist noch mit “coming soon” gekennzeichnet.
Ich persönlich finde diese Preisgestaltung durchaus… nennen wir es… “Interessant”

Welcher Jodel/Post kann für einen privaten Nutzer – welche ja primär Studenten sind – eine solche Relevanz haben um dafür 350€ für gerade mal 24 Stunden auszugeben?

Ein Stellengesuche? Ein Wohnungsgesuch?

Eine Erhöhung der Reichweite möge durchaus einen Reiz haben. In Deutschland liegt die Nutzerzahl laut Jodel laut eigenen angaben übrigens im siebenstelligen Bereich.

Die Litfaßsäule ist Selbstverständlich ist dies nur eine zusätzliche Option. Der reguläre “Jodel” bleibt natürlich weiterhin kostenlos.

Ich bin ja gespannt ob dieses Finanzierungsmodell wirklich aufgeht.

HIER kannst du dir die App Jodel auf dein Smartphone holen und dir deine eigene Meinung bilden.

 

Eure Meinung:

Nutzt ihr sie App Jodel?
Wenn ja, sind solche anzeigen für euch interessant? Wäre es euch der Preis Wert?

 

Auch wenn mein Philips TV selbst schon Android TV hat, habe ich mir es nicht nehmen lassen die Xiaomi Mi Box S zu Testen. Einen ersten schnellen Eindruck möchte ich euch in diesem Bericht vermitteln.

 

 

Die Technischen Daten

Allgemeines:
Marke: Xiaomi
Modell: Mi BOX S
Typ: TV-Box
GPU: Mali-450
System: Android 8.1
CPU: Cortex A53
Kern: Quad Core
RAM: 2G
RAM Typ: DDR3
ROM: 8G
Max. Erweiterte Kapazität: 64G
TV Box Eigenschaften: 5G WiFi, tragbar
Unterstützte Medien:
Decoder Format: H.263, H.264, H.265, HD MPEG4
Videoformat: 3GP, 4K, DIVX, H.264, H.265, M4V, MKV, MP4, MPEG2, MPEG4, RM, RMVB, VC-1, VOB, WMV
Audio-Format: AAC, AMR-NB, AMR-WB, APE, FLAC, OGG, WAV, WMA
Fotoformat: BMP, GIF, JPEG, TIFF
Unterstützung 5.1 Surround Sound Ausgang: Ja
Produktdetails:
5G WiFi: Ja
Bluetooth: Bluetooth 4.2
Netzteil: Ladungsadapter
Schnittstelle: AV, DC-Stromanschluss, HDMI, USB2.0
Antenne: Nein
Sprache: Mehrsprachig
HDMI Version: 2.0
Weitere Funktionen: 3D-Spiele, 3D-Video, DLNA, ISO-Dateien, Miracast, NTSC, PAL
Externer Untertitel unterstützt: Nein
HDMI Funktion: HDCP
Stromverbrauch: 2W
Firmware-Informationen:
Systembit: 64Bit
Leistungsbedarf:
Stromversorgung: Externer Netzadapter-Modus
Batterie Informationen:
Fernbedienung Batterie: 2 x AA Batterie (nicht im Lieferumfang enthalten)
Dimension und Gewicht:
Produktgewicht: 0,3000 kg
Verpackungsgewicht: 0,5400 kg
Produktgröße (L × B × H): 9,52 × 9,52 × 1,68 cm / 3,75 × 3,75 × 0,66 Zoll
Packungsgröße (L x B x H): 20,00 x 20,00 x 10,00 cm / 7,87 x 7,87 x 3,94 Zoll

Lieferinhalt:
Xiaomi Mibox S 2G / 8G TV-Box
HDMI Kabel
Fernbedienung
Benutzerhandbuch

 

 

Das Unboxing

Die Xiaomi Mi Box S kommt in einen schmalen und bunt bedruckten Karton an. Bei mir war die Box sogar mit einen Aufkleber versiegelt. Wie man es von Xiaomi gewöhnt ist, macht hier schon alles einen wertigen Eindruck. Alle Angaben auf der Box sind in Englisch gehalten.

Neben der sehr kurz gefassten Installationsanleitung sind ebenfalls noch ein Heftchen mit Produktinformationen und den Geschäftsbedingungen dabei. Alle drei Dokumente sind mehrsprachig und auch in deutscher Sprache verfasst. 

Nach dem öffnen der Box liegt auch schon die Xiaomi Mi Box S da. Die kleine Box fühlt sich richtig wertig an. Sie ist Gut verarbeitet. Nichts kratzt, keine scharfen Kanten oder Spalte. Mal abgesehen von den Design-Bedingten Spalt. Auf der Rückseite befinden sich die Anschlüsse für das Netzteil, HDMI sowie ein Audio Ausgang.

In der unteren Lage der Box findet man dann die Bluetooth Fernbedienung, das HDMI-Kabel sowie das Netzteil mit Euro-Stecker.
Netzteil und HDMI-Kabel machen ebenfalls einen guten und wertigen Eindruck. Auch hier gibt es nichts zu bemängeln.
Die kleine Fernbedienung ist leicht. Auf den ersten Eindruck sogar zu leicht. Wenn man die zwei AAA Micro Batterien eingelegt hat ist jedoch ein angenehmes Gewicht erreicht und das Gerät liegt gut in der Hand. (Hier habe ich mich übrigens ganz aktuell für die IKEA Ladda Akkus entschieden. Diese sollen mit den Panasonic eneloop vergleichbar sein.) Die Tasten der Fernbedienung haben einen guten Druckpunkt. An der Vorderseite wo bei gewöhnlichen Fernbedienungen die IR-Lampe sitzt ist bei dieser die Öffnung für das Mikrofon.

So…

Ich hoffe ich konnte hier einen kurzen Eindruck der Xiaomi Mi Box S zeigen. Ich werde das Gerät in den nächsten Tagen intensiv mit den Android TV meines Philips TV vergleichen um mögliche Vor- oder Nachteile beider Systeme zu finden. Es wird also ein weiterer Beitrag folgen.