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Google Fit – Probleme mit Drittanbieter-Apps

Schon seit geraumer Zeit besteht das Problem, das sich Google Fit nicht mehr mit Drittanbieter-Apps wie Runtastic, VeryFit oder Pokemon Go verbinden will. Für dieses Problem gibt es jedoch eine Lösung.

Google musste inzwischen erheblich einstecken. Die Negativen Bewertungen für die App Google fit häufen sich.

 

Hier nur ein Auszug der Bewertungen

Die App hat bis vor ein paar Wochen noch einwandfrei funktioniert. Jedoch geht seit ein paar Wochen absolut nichts mehr. Bei verbundenen Apps wird so getan, als bestünde keine Verbindung und wenn ich die App starte, dann sehe ich lediglich mein Profilbild und nichts wurde gezählt…
Unbrauchbar! Sync mit anderen Apps funktioniert seit Anfang Juli nicht mehr. Google Support de facto nicht existent. Schade. Es scheint ein systematisches Problem zu sein…
Seit einiger Zeit lässt die App sich nicht mehr mit anderen Apps verknüpfen. Es kommt nach der Kontoauswahl ein weißes Feld mit endlos ladesymbol. verschiedene wlan und mobil probiert. Andere offiziell unterstützte Apps probiert. Cache und Daten geleert. stoppen erzwingen probiert. Gerät neu gestart…
Auch mich hat das Problem stark betroffen da sich Google Fit weder mit Health Mate, noch mit meiner Schlaf-Tracker App Sleep as Android verbinden wollte. Da ich Google Fit oft und gerne nutze, war dies sehr ärgerlich. Ein Löschen des Caches, Neuinstallation der Apps oder sogar ein zurücksetzten des gesamten Gerätes brachten hier keine Lösung.
Ich war schon fast am Verzweifeln, bis ich im Google Support Forum auf die Lösung des Problems gestoßen bin.

Die Lösung

Die Userin SusanneS schreibt unter einem Beitrag folgendes:

Hallo
In anderen Fällen hat es geholfen, die Endung des Kontos von …@googlemail.com auf …@gmail.com zu ändern.
Das macht man am PC hier→ https://mail.google.com/mail/ca/u/0/googlemail/rebrand
Kann das auch bei dir die Ursache sein?
Hat der alte Account noch die Googlemail-Kennung?
Gruß Susanne
Weitere Kommentare unter dem Beitrag Bestätigen den Erfolg. Und der wechsel geht auch ganz schnell, einfach und problemlos.
Unter diesem Link kann man die Endung seiner Google E-Mail von @googlemail.com auf @gmail.com ändern.
Und Nachteile gibt es wohl keine daraus. Die Endung bezieht sich im Prinzip lediglich auf die Adresse, welche als Absender bei E-Mails genutzt wird. Man ist aber selbstverständlich immer unter beiden Adressen, also @googlemail.com und @gmail.com erreichbar.
Wieso eigentlich der Namenswechsel von Google Mail zu Gmail?

Nach dem Start von Gmail musste Google wegen Markenstreitigkeiten den Namen des Webmail-Dienstes in Großbritannien und Deutschland in “Google Mail” ändern. Diese Streitigkeiten sind inzwischen ausgeräumt, also ändern wir den Namen wieder zu Gmail. Deshalb bieten wir allen Google Mail-Nutzern eine @gmail.com-Adresse an. Außerdem tippt es sich auch leichter und schneller!

Detaillierte Informationen zum Wechsel von @googlemail.com und @gmail.com könnt ihr hier nachlesen.

Nachdem man über obigen Link seinen Account von @googlemail.com auf @gmail.com gewechselt hat, muss man die Änderung des Kontos am Smartphone durchführen.

Dafür geht man in seinem Smartphone auf

Einstellungen – Konten

Hier löscht man dann sein Google Konto vom Smartphone und fügt auch gleich wieder ein neues dazu. Jetzt aber eben mit nutzername@gmail.com. Nun kann es ein paar Minuten dauern, bis wieder alles synchronisiert ist. Aber dann sollte wieder alles ohne Probleme laufen. Am besten noch einen Neustart des Gerätes machen.

Ab sofort sollte man sich über alle  Drittanbieter-Apps wieder mit Google fit synchronisieren beziehungsweise anmelden können.

Feedback

Falls ihr ebenfalls Probleme mit Google Fit habt, probiert diesen Trick aus. Ich würde mich über ein Feedback freuen.

ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 – Der Test

In meinen letzten Beitrag haben wir den DEEBOT OZMO Slim10 ausgepackt. Jetzt musste er in einen Test beweisen, ob er auch mit seinen Leistungen Überzeugen kann.

 

Die App

Bevor wir den ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 endgültig in Betrieb nehmen, müssen wir ihn zuerst mit der App verbinden. Diese ist für Android sowie iOS erhältlich.

ECOVACS HOME
ECOVACS HOME
Entwickler: ECOVACS ROBOTICS
Preis: Kostenlos
ECOVACS HOME
ECOVACS HOME
Entwickler: Ecovacs
Preis: Kostenlos

Als Erstes müssen natürlich die Nutzungsbedingungen akzeptiert werden und der App so einige Berichtigungen erteilt werden. Die Registrierung beschränkt sich auf die E-Mail-Adresse sowie ein Passwort. Weitere persönliche Daten werden hier erfreulicherweise nicht abgefragt.
Als Nächstes muss man seinen Roboter auswählen. Wenn man diesen in der Auswahl nicht findet, gibt es auch die Möglichkeit dies über einen QR-Code zu erledigen.
Auch alle weiteren Schritte lassen sich schnell und einfach bewerkstelligen. Die App erklärt jeden Schritt ausführlich mit Bildern, teils sogar mit Animationen.

 

Wenn der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 dann erfolgreich mit der App verbunden ist, lassen sich auch gleich drei Reinigungs-Modi auswählen.

  • Kantenreinigung

In diesem Modus wird, wie der Name schon verrät, die Kante des Raumes gereinigt. Der Roboter fährt lediglich an der Wand entlang. Dies hat in meinen Tests auch immer relativ zuverlässig funktioniert.

  • Punktreinigung

Hier wird der Roboter auf einen fixen Punkt abgestellt und dann reinigt dieser eine Fläche von wahlweise 1x1m, 2x2m oder 3x2m. Diese Funktion habe ich bisher nicht wirklich genutzt.

  • Autoreinigung

Kommen wir nun zur Autoreinigung. Die ist das Standartreinigungs-Programm. Hier soll der Roboter die Räume systematisch abfahren und somit überall gleichmäßig reinigen.

Die Einstellungen

In den Einstellungen der App lassen sich so einige Punkte nach eigenen belieben einstellen. So lässt sich zum Beispiel die Saugkraft des Gerätes zwischen Standard und Maximum auswählen. Zudem kann man bei der Wischfunktion die Wasserdurchflussrate in vier Stufen auswählen.

Es lässt sich auch ein Reinigungsplan anlegen. Somit kann der Roboter selbstständig zu einer bestimmten Zeit mit dem Reinigungsprogramm beginnen. Praktischerweise legt man dies zu einem Zeitpunkt, wenn man nicht im Haus ist und somit nicht gestört wird. Es lassen sich auch die letzten Reinigungsprotokolle abrufen. Außerdem zeigt das Gerät an, wie weit Reinigungsbürsten und Filter abgenutzt sind. Dies ist jedoch lediglich ein in Stunden berechneter Wert und muss nicht mit dem tatsächlichen verschleiß übereinstimmen. Wenn man den Roboter einmal nicht mehr finden sollte, lässt sich über die App auch ein Signalton am Gerät ausgeben.

Der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 in der Praxis

Beginnen wir doch mal mit dem wohl größten Vorteil des Gerätes. Seine geringe Bauhöhe. Mit seinen gerade mal 5,7cm Höhe schlüpft er bei mir mühelos unter die Couch. Selbst mit einem leichten Hand-Staubsauger wie meinen Dyson ist das gar keine all zu leichte und vor allem angenehme Arbeit. Und hier wird auch sogar noch gewischt. Selbst mit der Ladestadtion verschwindet das Gerät nahezu unsichtbar unter meinen Küchenschränkchen. Hier kann der “Slim” also auf jeden Fall voll Punkten.

Wie schon beim Unboxing erwähnt. Der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 hat keine große Hauptbürste. Jedoch schaufeln die beiden langarmigen Seitenbürsten zuverlässig den Schmutz in die Mitte des Gerätes wo er aufgesaugt werden kann. Sogar ein Käfer, welcher sich in mein Wohnzimmer verirrt hat, ist dem Sauger zu Opfer gefallen.

Ich habe dem Ecovacs in meinen Test vor so einige Herausforderungen gestellt. Zertretene Kartoffelchips im Wohnzimmer. Salz und Haferflocken auf dem Küchenboden. Haare am Boden des Badezimmers. Gängige Verschmutzungen waren für den OZMO Slim10 kein Problem und er hat es mit seinen Bürsten eingefangen und eingesaugt.
Sehr grobe Verschmutzungen hat er gelegentlich nicht auf den ersten Durchgang vollständig beseitigt. Nach einem zweiten Durchgang war es jedoch meist zufriedenstellen gereinigt. Hier ist die Wischfunktion auf jedem Fall eine Sinnvolle und hilfreiche Ergänzung.

All das bezieht sich natürlich lediglich auf Hartböden wie Fliesen, Parkett oder Laminat. Genau hierfür ist das Gerät gedacht. Für Teppichböden ist der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 weniger geeignet.

 

 

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Die Intelligenz des Gerätes

Der DEEBOT OZMO Slim10 sorgt mit seinem fortschrittlichen Reinigungsmuster in gegenläufigen Bahnen für gründliche und systematische Reinigungsergebnisse, ohne Bereiche auszusparen oder doppelt zu behandeln.

So bewirbt Ecovacs selbst seinen OZMO Slim10.

Das Gerät verfügt über nur wenige Sensoren. Um Hindernisse zu erkennen, verfügt das Gerät über einen Infrarot-Anti-Kollisionssensor sowie die große Stoßleiste. Dank dieser werden die meisten Hindernisse erkannt und der Roboter stößt erst gar nicht daran an. Der Infrarot-Anti-Kollisionssensor funktioniert jedoch nur dann zuverlässig, wenn das Hindernis direkt vor dem Gerät ist. Wenn der Roboter diagonal darauf zu fährt, reagiert meist erst die Stoßleiste. Das bedeutet das kleine und leichte Gegenstände verschoben oder gar umgeworfen werden können.

Geräte höherer Preisklassen haben Ultraschallsensoren oder gar Laser-Technologien verbaut. Die können sich ein wesentlich genaueres Bild des Raumes und ihrer Umgebung machen.

Auch wenn der Deebot stets bemüht ist, den Raum systematisch abzufahren, können bestimmte Hindernisse den Roboter mächtig aus der Bahn werfen. Ein Stuhl- oder Tischbein wird meist geschickt umgefahren. Dies kann man am Ende des obigen Instagram Videos sehr schön sehen. Bei größeren Hindernissen dreht der Deebot jedoch einfach um, was zur Folge hat das der systematische Reinigungsplan verworfen wird.

Dank der Ausstattung mit zusätzlichen Stufensicherheitssensoren kann der Deebot jedoch im Treppenbereich sicher und ohne Sturzgefahr seine Arbeit verrichten.

Der Deebot bietet in der App keine Kartendarstellung der Räume.  Dadurch lassen sich auch keine virtueller Begrenzung festlegen. Wenn der Roboter einen Raum fern bleiben soll, muss man die Türe schließen. Wenn bestimmte Zonen im Raum nicht befahren werden sollen, muss man wohl physische Grenzen errichten. Auch Hilfsmittel wie Magnetbänder oder ähnliches sind hier nicht möglich.

Besonders Kabel können eine Hürde darstellen. Da das Gerät ja durch seine geringe Höhe unter nahezu jedes Möbelstück schlüpft, kann das auch ein kleines Problem werden. Hier muss man wohl ein wenig aufräumen und Kabel ordentlich direkt der Wand entlang verlegen oder gar mit Klebeband am Boden festkleben. Auch mit meinen Küchenstühlen verträgt sich der OZMO Slim10 nicht besonders. Seine Sensoren können diese wohl nicht korrekt erfassen. Er arbeitet sich mit seinen kräftigen Rädern hoch, bleibt dann jedoch hängen. Wenn die Küche gereinigt werden soll, muss ich also die Stühle hochstellen oder einfach zur Überwachung anwesend sein.

 

 

Hier ist jetzt natürlich viel “Jammern auf hohen Niveau” dabei. Diese Features kann man bei einem Gerät in dieser Preisklasse kaum erwarten.

Nie wieder Staubsaugen und nie wieder Wischen

Wer sich das Gerät aus diesen Gründen anschaffen will, sollte sich von dieser Vorstellung schnell wieder verabschieden. Es gibt wohl kein Gerät auf dem Markt welches zu 100% jede Ecke und jeden Winkel der Wohnung reinigen kann. Jeder Staubsaugerroboter und jeder Wischroboter ist lediglich als Ergänzung zu sehen. Man muss auf jeden Fall seltener selbst Hand anlegen, ganz erspart bleibt es einen jedoch auch mit so einen kleinen Helfer auch nicht.

 

 

ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 – Unboxing

Vor mir habe ich den ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10. In diesem Bericht packen wir das Gerät einmal aus und verschaffen uns einen groben Überblick

 

Der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 ist bereits für unter 200€ erhältlich. Dadurch zählt er wohl noch zu der Einsteigerklasse in diesem Bereich. Schon nach wenigen Tagen im Einsatz haben sich so einige Vor- und Nachteile von diesem Gerät gezeigt. Aber dazu später mehr. Beginnen wir erst einmal damit, dass wir das Gerät auspacken und einsatzbereit machen.

 

Technische Daten

 

Smart Funktion
Smart-Modus Hard Floor Mode
Betriebsmodus Automatik  Punkt  Rand
Fortsetzungsmodus Nein
Gesprochene Meldung Nein
Teppich identifizieren Nein
Sturzschutz Ja
Kollisionsschutz Infrarot-Anti-Kollisionssensor  Stoßleiste
Blockierschutz Ja
Automatisches Laden Ja
Reinigungs-Leistung
Saugoptionen Direktabsaugung
Flächenabdeckung Hartboden
Betriebszeit (min) 100
Filter Feinstaubfilter
Seitenbürste Dual
Einfache Handhabung
App-Steuerung Ja
Kartendarstellung Nein
Einstellung virtueller Begrenzung Nein
Bewegungssteuerung Ja
Schalter Betriebsmodus Ja
Zeitprogrammierung Ja
Fernbedienung Ja
Technische Daten
Bauhöhe (cm) 5.7
Durchmesser (cm) 31.0
Maschinengewicht (kg)* 2.5
Max. Türschwellenüberwindung (cm) 1.4
Geräuschentwicklung (dB) (Standard/Max, Intensiv) 68
Kapazität Staubbehälter (ml) 300
Ladezeit (h) ca. 4
Akkukapazität (mAH) Lithium (2600)
Lieferumfang 1x DEEBOT OZMO Slim10, 1x Ladestation, 4x Seitenbürsten, 1x Fernbedienung, 1x OZMO Wassertank, 1x Reinigungstuch, 2x Feinstaubfilter, 1x Cleaning Tool, 1x Benutzerhandbuch

Anbei auch noch gleich das Video in dem der Hersteller sein Produkt vorstellt

 

Beginnen wir mit dem Unboxing

Die Verpackung des ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 macht schon einen sehr wertigen Eindruck. Ein Fester stabiler Karton. Auf Hochglanz bedruckt. Auch innen ist alles sehr ordentlich und aufgeräumt. Alles ist sicher verstaut. Nichts klappert oder wackelt. Alle Einzelteile sind separat in Folien verpackt. Das Gerät selbst in einem Textil-Beutel.

Als ersten sehen wir uns die Dockingstation des ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 etwas genauer an. Der Kopf war hier auch noch zusätzlich mit einer Folie gegen verkratzen geschützt. Bei genaueren hinsehen lassen sich hinter der schwarze, transparenten Fläche Sensoren vermuten. Ich tippe hier auf Infrarot mithilfe dieser der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 seine Station wiederfindet. Das Kabel lässt sich auf der Rückseite Platzsparend aufwickeln. Dies verhindert das neben der Ladestation ein unnötig langes Kabel rumliegt, welches für den Roboter unter umständen ein Hindernis wird. Die Unterseite ist gummiert, was verhindert, dass die Station verrutscht, wenn der Staubsauger zum Laden auffährt. Die beiden Lade-Kontakte sind gefedert, was einen zuverlässigen Kontakt gewährt.

Wie auch schon oben in der Tabelle mit den technischen Daten erwähnt, bringt der Deebot so einiges an Zubehör mit. So bekommen wir neben den ausführlichen Handbüchern zwei zusätzliche Seitenbürsten als Ersatz, 1x Fernbedienung, ein zweites Reinigungstuch für die Wisch-Funktion, sowie einen Ersatz Feinstaubfilter. Die Seitenbürsten und Feinstaubfiltern sind natürlich ein sehr sinnvolles Zubehör. Diese sind ein Verschleißteil und gehören nach einer gewissen Anzahl an Betriebsstunden gewechselt. Auch das Reinigungstuch ist sinnvoll, wenn man eines davon mal in die Waschmaschine packt.
Die kleine Fernbedienung sehe ich als unnötig. Der Roboter lässt sich sehr komfortabel über die App sowie über Google Home und Amazon Alexa steuern. Zudem handelt es sich über eine Infrarot Fernbedienung. Was bedeutet, dass ein Sichtkontakt zum Gerät erforderlich ist. Das ansteuern aus einen anderen Raum ist somit nicht möglich, was den Nutzen dann doch erheblich einschränkt. Bei Geräten von Ecovacs in höheren Preisklassen, ist diese teils gar nicht mehr im Lieferumfang enthalten.

 

ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10

Aber kommen wir nun zum wichtigsten. Den Staubsaugerroboter selbst.

Ebenso wie die Ladestation ist der Roboter ebenfalls Gut geschützt verpackt. Folien gegen Verkratzen sowie ein Transportschutz für die vordere bewegliche Stoßleiste bzw. Sensor.

“Unter der Haube” des ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 ist der Staubbehälter. Mit 0.30l ist dieser nicht besonders groß. Was natürlich an den  kompakten Ausmaßen des Roboters selbst liegt. Allerdings habe ich dies in meinen Test dennoch als ausreichend empfunden. Unter der Klappe befindet sich zudem der Hauptschalter sowie ein Restet Knopf. Der Deebot verfügt über einen Metallgewebe-, Schwamm- und Feinstaubfilter. Dieser soll laut Ecovacs Auslöser von Allergien und Asthma in der Luft verhindern. Der Behälter verfügt zudem über ein kleines Reinigungs-Tool. Eine Bürste zum Reinigen des Filters sowie ein Messer.

Auf der Unterseite des Gerätes fällt sofort ins Auge, dass der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 über keine große Hauptbürste verfügt. Er hat lediglich einen Ansaugschacht in der Mitte des Gerätes. Das ist auch der Grund, warum das Gerät weniger für Teppiche geeignet ist, sondern primär für Hartböden. Die ist jedoch wiederum ein Vorteil bei beispielsweise Tierhaaren, da diese sich nicht in einer Bürste verfangen können.
Die zwei Seitenbürsten und das Reinigungstuch sind schnell und einfach mit wenigen Handgriffen montiert.

Jetzt ist der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 eigentlich schon voll einsatzbereit

 

 

Eine Besonderheit, welche den ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 von vielen anderen Modellen unterscheidet, ist ja die Wisch-Funktion. Der 180 ml große Wassertank verteilt dank der OZMO Mopping Technologie das Wasser gleichmäßig auf das Wischpad. Die Intensität lässt sich hierfür in der App festlegen.

 

Schlußwort

Ich hoffe, ich konnte euch hier schon einen interessanten Überblick über das Gerät verschaffen. Natürlich folgt auch bald der Testbericht zum Gerät. Wenn ihr jedoch jetzt schon überzeugt seid, könnt ihr das Gerät auch gleich, z. b. bei Amazon für aktuell knapp 195€ erwerben.

 

Schnäppchen: Bis zu 20€ Bonus auf Apple iTunes Guthaben bei Lidl

Bei Lidl bekommt ihr vom 24.06. bis zum 29.06. bis zu 20% extra Guthaben beim Kauf von App Store & iTunes Geschenkkarten

 

  25€ + 10% Bonus = 2,50€ extra (entspricht 9,09% Rabatt)
  50€ + 15% Bonus = 7,50€ extra (entspricht 13,04% Rabatt)
100€ + 20% Bonus = 20,00€ extra (entspricht 16,67% Rabatt)

 

Bitte Beachten: Das Bonus Guthaben ist wieder ein zusätzlicher Code auf dem Kassenbon

 

Danke an die Schnäppchenjäger von myDealz

TicWatch Pro Header

Schnäppchen: Ticwatch Pro Smartwatch + Ticwatch Pro Straps

Amazon hat aktuell ein ganz interessantes Angebot. Die Ticwatch Pro Smartwatch und dazu ein zweites Armband, die Ticwatch Pro Straps. Beides zusammen bekommt man die Tage zu einen ganz fairen Preis.

 

Die Ticwatch Pro habe ich euch ja schon einmal in einen kurzen Unboxing vorgestellt. Und den meisten dürfte sie ja auch schon bekannt sein.

Amazon selbst bietet aktuell die Ticwatch Pro für 244,99€ an. Auf diesen Preis gib es Dank einer Aktion 15% Rabatt. Wo wir dann bei einen Preis von 208.24€ sind.
Zum Vergleich: Mobvoi selbst gibt auf den selben Preis im eigenen Shop aber aktuell einen Rabatt von 30€, wo wir dann bei einen Preis von 214.99€ wären. Ebenfalls Versandkostenfrei.

Dann sind wir mit Amazon zwar noch immer günstiger dran, aber die Ersparnis ist leider nicht mehr all zu hoch.

Aber:

Amazon hat noch eine zweite Aktion am laufen. Beim Kauf der Ticwatch Pro gibt es die Ticwatch Pro Straps (Black) im Wert von 13,99€ Gratis dazu. Auch hier wieder der Vergleich: Bei Mobvoi selbst kosten diese wiederum 15.99€.

 

Bei Mobvoi wären wir dann bei einen Paket-Preis von 230.98€

Bei Amazon mit diesen Angebot bei 208.24€

 

Auch wenn es die Ticwatch Pro alleine wohl schon zu einen günstigeren Preis gegeben hat halte ich das hier für ein ganz Gutes Angebot.

Und wenn man schon dabei ist kann man gleich noch ein zweites Schnäppchen dazu packen. Auf das Paket von 3x AUKEY USB C Kabel gibt es ebenfalls eine Gutschein Aktion. Hier sinkt der Preis von 9,99€ um 4€ auf 5,99€. USB-Kabel kann man ja nie genug haben ;)

Rolle Rückwärts – Wieder zurück zu Android?

Vor ein paar Wochen habe ich noch geschrieben, dass ich mich jetzt nach rund neun Jahren mit Android Smartphones mal ins Apple-Universum wage. Aktuell sieht für mich alles danach aus, als dass ich wieder zu Android zurückkehre. Warum das so ist, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Ich war wirklich optimistisch, als ich das erste Mal wieder ein IPhone in der Hand hielt. Das letzte IPhone das ich aktiv nutze, war ein IPhone 3. Seit dem ist viel passiert. Ohne Frage macht Apple auch vieles richtig. Viel gefällt mir sehr Gut. Aber in den sechs Wochen habe ich auch so einige Schattenseiten gesehen.

Pro & Contra

Ohne Frage. Ein IPhone ist ein sehr schönes Stück Technik. Es ist wirklich tadellos verarbeitet. Keine Spaltmaße. Nichts wackelt oder klappert. Ein IPhone wirkt fast wie aus einem Guss. Über das Design lässt sich hier natürlich streiten. Die eingeschränkte Auswahl an Modellen möchte ich hier mal gar nicht all zu stak bemängeln. Auch, wenn man sie nicht ganz außer Acht lassen kann. Wenn man Android auf die wirkliche Premium-Klasse reduziert bleibt ja auch nicht mehr all zu viel Auswahl übrig. Aber ansonsten kann man in Sachen Hardware kaum etwas aussetzen.

Was mir vor allem erst in den letzten beiden Wochen stark aufgefallen ist: Der Mobilfunk-Empfang mit IPhone ist wesentlich schlechter als mit den letzten Android Geräten, die ich nutzte. Diese waren überwiegend Nexus, OnePlus oder Pixel Geräte. Also ich vergleiche hier nicht mit einem einzelnen Hersteller oder Gerät. Zugegeben waren es auch immer schwierige Situationen wie Keller oder Gebäude mit massiven Betonwänden. Aber die letzten Wochen ist es mir schon sehr häufig aufgefallen, das ich in so machen Situationen gar kein oder nur sehr schlechtes Netz hatte.

Und wenn wir schon bei der Konnektivität sind. Auch Bluetooth hinkt hier irgendwie hinterher. Ich muss das IPhone nahezu jeden Tag erneut manuell mit meiner Fernsprecheinrichtung im Auto, meiner Körperwaage und dem Bluetooth Lautsprecher koppeln. Meine Android Geräte haben sich hier immer problemlos selbstständig verbunden. Ein Gerät wird sogar gar nicht erst gefunden (Wobei ich da aber noch einen Test mit Android machen muss, um Defekt auszuschließen).

An viele Punkte in Sachen Bedienung kann ich mich auch nach Wochen noch nicht ganz anfreunden. Mag sein das ich ziemlich auf Android festgefahren bin.
Aber auch die kleine Dinge wie Widgets vermisse ich nach wie vor sehr. Viele andere Kleinigkeiten in Sachen Bedienung ebenfalls. So habe ich es doch sehr geschätzt, dass ein Pixel bei einem Doppelklick auf den Powerbutton die Kamera startet.

Die FaceID bei meinen IPhone XS max funktioniert ohne Frage grundsätzlich sehr Gut. Mützen, Brillen oder auch die Hand im Gesicht stören hier kaum. Aber auch den Fingerprint vermisse ich ein wenig. Vor allem in der Nacht ist dieser doch praktischer. Zudem ist ein Smartphone mit Fingerprint schon entsperrt, bevor ich es überhaupt vor dem Gesicht habe.

Auch wenn die meisten iOS Apps “wertiger” sind, ist mir unverständlich, warum bei inzwischen so großen Geräten wichtige Eingabe Element am oberen Bildschirmrand sind. Da macht Android mit dem “Floating Button” vieles richtig. Wobei dies natürlich wiederum nicht immer umgesetzt wird. Da sind dann Apples konsequente Vorschriften für den App Store doch ganz vorteilhaft. Über die Preise im App Store lässt sich wiederum streiten. Im App Store kann/muss man schon wesentlich mehr Geld in gute Software investieren als im Android Play Store. Auch, wenn man wie erwähnt meist sehr hohe Qualität bekommt. Bei Android bekommt man doch mehr Gute Apps für weniger Geld oder gar kostenlos.

Mal noch ein ganz anders Thema. Das Ökosystem sozusagen. Bei der Weboberfläche von E-Mail, Fotos, Kalender, Kontakte-Verwaltung hinkt Apple gegenüber Google meilenweit hinterher. Vom Design sowie vom Funktionsumfang. Bei den Preisen für mehr Platz in der Cloud sind hier Apple und Google interessanterweise nahezu identisch.

Aber in einer Sache führt Apple eindeutig gegenüber Android:

Die Apple Watch. Diese hat aber in nahezu jeden Belang die Nase vorn. Da sehe ich bei Android Wear kaum einen Vorteil. Einzig die fehlenden Watchfaces könnte man bemängeln und wiederum die eingeschränkte Auswahl an Modellen. Beispielsweise das man keine klassische runde Uhr bekommt.

 

Und wie ist eure Meinung dazu?

Sind meine Kritikpunkte berechtigt oder ist es nur rumnörgeln von einem Android-Fanboy?

 

 

Zozosuit Header

Zozosuit – Der Maßschneider im Smartphone – [Update]

“Vermiss dich mit dem ZOZOSUIT und bestelle perfekt passende Kleidung” – Es wird Maßkleidung versprochen. Schnell, einfach und günstig. Klappt das wirklich?

Update vom 25.04.2019

ZOZO schließt seine Onlineshops und stellt das Geschäft in Europa, Nord- und Südamerika, im Mittleren Osten sowie im asiatisch-pazifischen Raum einstellt.

Die ZOZO Website, App und die Vermess-Funktion stehen den Kunden noch bis zum 26.5.2019 zur Verfügung.

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr so Recht wie ich darauf gestoßen bin. Ich glaube es war Werbung auf Facebook oder Instagram. Auf jeden Fall bin ich über das Unternehmen ZoZo gestolpert. Hier wird Kleidung in Maßanfertigung versprochen. Nein, Bavarian Geek wird jetzt sicher kein Modeblog. Aber das interessante an der Sache ist, das man die genauen Maße mit dem Smartphone ermittelt. Als Werbeaktion wird ein kostenloses Outfit versprochen. Bestehend aus Jeans und T-Shirt. Das wollte ich natürlich ausprobieren und habe zugeschlagen. Sowas ist ja wohl immer einen kleinen Test beziehungsweise Bericht Wert.

Hier erst einmal das Werbevideo von Zozo

Wer steckt dahinter?

Meinen Recherchen zufolge handelt es sich bei Zozo um das as japanische Unternehmen Start Today. Start Today gibt es bereits seit 1998 und ist inzwischen das größte Mode-E-Commerce- Unternehmen in Japan. Über ihren Onlineshop Zozotown verkauft das unternehmen mehr als 5.600 Marken an über 25 Millionen Kunden monatlich. Das Unternehmen ist seit 2010 börsennotiert und hat mehr als 1.000 Mitarbeiter. Also wohl ein ziemlich großer Player in Sachen Mode. Inzwischen hat das Unternehmen auch Büros in Berlin und in Los Angeles.

 

Der Zozosuit

Über die Website des Unternehmens oder über die Smartphone App lässt sich der Zozosuit schnell und kostenlos bestellen. Da der Versand der Zozosuit aus Deutschland erfolgt hatte ich schon bald darauf ein Päckchen via DHL in meiner Packstation.

Darin enthalten war natürlich die Zozosuit. Ein schwarzer Anzug, bestehend aus Hose und einen langärmligen Oberteil. Gefertigt aus einen sehr elastischen Material, sodas der Anzug am ganzen Körper eng anliegt. Über den Anzug verteilt sind fast 400 weiße Punkte. Dank dieser weißen Punkte kann später das Smartphone den Körper vermessen.
Neben dem Anzug liegt noch eine kurze Anleitung bei und ein kleines Kärtchen welches sich zu einer einfachen Smartphone Halterung falten lässt.

Ein Foto von mir im Zozosuit möchte ich euch hier ersparen ;)

 

Die App

Die App von Zozo ist für Android und IPhone erhältlich

ZOZO - *GESCHLOSSEN*
ZOZO - *GESCHLOSSEN*
Entwickler: ZOZO, Inc.
Preis: Wird angekündigt
ZOZO - *GESCHLOSSEN*
ZOZO - *GESCHLOSSEN*
Entwickler: ZOZO, Inc.
Preis: Kostenlos

Nach einer kurzen Registrierung für einen Benutzeraccount kann es dann auch schon mit dem vermessen losgehen. Die App führt einen wirklich sehr genau und Schritt für Schritt durch das Menü.

Ab diesen Zeitpunkt erfolgen alle Anweisung per Sprachausgabe. In verständlichen Deutsch natürlich. Die App erkennt auch wenn man zu nah am Smartphone steht und somit nicht korrekt erfasst wird. Dann folgt man einfach den Anweisungen und dreht sich, wie in der Anleitung erklärt in 12 Bewegungen einmal um die eigene Achse.

Nach wenigen Sekunden hat dann die App alle Werte errechnet. Wirklich faszinierend.

Bei vereinzelten Werten möchte man eine Fehlmessung vermuten. So hätte mein linker Oberarm einen größeren Umfang als mein rechter. Auch die Armlänge unterscheidet sich um gut 3cm. Im großen und ganzen wirken die Werte jedoch alle sehr realistisch. Nachgemessen habe ich jedoch ehrlich gesagt nichts.

Nachdem jetzt alle Werte ermittelt wurden kann man mit wenigen Klicks die gewünschte Kleidung im Shop bestellen. In dem kostenlosen Testpaket beinhaltet dies eine Jeans und ein T-Shirt.

Wenige Minuten später lag dann auch schon die Bestellbestätigung in meinen E-Mail Postfach. Regulär hatte das Paket aus Jeans und T-shirt demnach 81,00€ gekostet. Für diesen Preis bekommt man wohl schon eine Gute Mittelklasse oder sogar Markenqualität im Geschäft. Aber eben nur Ware von der Stange. Für eine Maßanfertigung ist es wohl durchaus ein fairer Preis. Es wird eine Lieferzeit von 4-5 Wochen angegeben. Gefertigt wird die Ware in China. Ob und wie sich das auf die Qualität auswirkt, wird sich herausstellen. Ich bin auf jeden Fall mal optimistisch.

Zozo hat bereit über 10.000 fertige Schnittmuster und Vorgefertigte Kleidungsstücke. Falls eines dieser mit den eigenen Maßen übereinstimmt, wird dieses Verwendet, ansonsten wird eben Maßgefertigt. Dank der Vorgefertigten Kleidungsstücke kann sich die Bearbeitungszeit natürlich nochmals verkürzen. Streng genommen handelt es sich dadurch nicht immer um eine wirkliche Maßanfertigung, sondern teils auch um Maßkonfektion.

 

Also jetzt heißt es wohl abwarten…

 

Update

Nach über 6 Wochen Wartezeit ist jetzt endlich das Päckchen von Zozo eingetroffen. Auch wenn Bavarian Geek kein Fashion-Blog ist, möchte ich in diesem Fall doch noch etwas auf die Kleidung selbst eingehen.

Die Lieferung kam in einen großen stabilen Papierumschlag. Der Versand erfolgte erstaunlicherweise aus Deutschland. Aus einer Stadt nahe Frankfurt am Main. In diesem Umschlag waren dann Jeans und T-Shirt, jeweils nochmal einzeln verpackt in Folie. An der Kleidung konnte ich keine unangenehmen Gerüche feststellen, wie es vor allem bei Billig-Kleidung aus Fernost häufig der Fall ist.
Von Jeans und T-Shirt war ich durchaus positiven überrascht. Das Material – laut Label in beiden Fällen 100% Baumwolle – machte einen wertigen Eindruck. An der Verarbeitung, insbesondere den Nähten gibt es nichts zu bemängeln.

Die Passform ist in beiden Fällen auch sehr Gut. In den letzten Wochen habe ich ein klein wenig an Bauchumfang abgenommen. Trotzdem passt die Jeans besser als so mache Ware von der Stange. Auch das T-Shirt sitzt perfekt.

Äußerst interessant ist jedoch, das im Wäschelabel ein NFC Chip eingenäht ist. Dieser ist jedoch leer und beschreibbar. Ich habe hier kurzerhand Name und Telefonnummer darauf gespeichert. Sollte ich durch einen Unglücklichen Zufall meine Hose “verlieren” kann mich ein technisch affiner Finder kontaktieren ;)

Fazit: Für jeden der bei der üblichen Konfektionskleidung Probleme hat, ist Zozo auf jeden Fall einen Versuch Wert. Die Ware ist Gut und dafür das es eine Maßanfertigung ist auch nicht teurer als der Durchschnitt.
Für alle anderen sehe ich es als weniger interessant. Mal von der langen Lieferzeit abgesehen. Die Auswahl an Kleidungsstücken ist derzeit auf jeden Fall noch sehr begrenzt. Das Design haut einen auch nicht unbedingt vom Hocker. Ich werde also meine Kleidung weiter im Laden kaufen wo ich in der Regel eine enorme Auswahl habe und sogar noch eine persönliche Beratung.

Openbook Header

Hallo Welt – Hallo Openbook

Vor ein paar Tagen habe ich schon ein paar Zeilen über das neue Soziale Netzwerk Openbook geschrieben. Jetzt bekommt ihr die ersten Screenshots der App und eine kurze Preview zu sehen.

Openbook Playstore TestOpenbook hat in diesen Tagen die ersten Alpha Nutzer eingeladen die Smartphone App zu Testen. Diese ist für Android und iOS erhältlich. Alpha User sind hier lediglich Personen die das Projekt auf Kickstarter oder Indiegogo finanziell Unterstützt haben.
Android Nutzer bekommen über das Testprogramm des PlayStores Zugang zur App. Apple Nutzer über TestFlight. Allerdings nutzt euch die Installation der App wenig. Ohne einen Zugangscode den man per Mail erhalten hat ist keine Anmeldung möglich.

Okuna
Okuna
Entwickler: Openbook B.V.
Preis: Kostenlos

 

Eine Weboberfläche von Openbook gibt es aktuell noch nicht. Die URL zur Seite ist https://www.openbook.social/. Hier könnt ihr euch dafür für den Beta Test anmelden.

Aber nun zur App

Hier in meinen Test handelt es sich um die Android Version von Openbook. Zu Unterscheiden zur iOS App kann ich leider nichts sagen.

Die Reiter für die Kategorien beziehungsweise Funktionen finden wir am unteren Bildrand. Wir haben hier sechs an der Zahl. Home/Timeline – Suche/Trending Posts – Communities – Notifications – Profil – Menü

Zum verfassen von Beiträgen haben wir einen Floating Action Button. Wenn man diesen drückt kann man sogleich seinen Post verfassen. Hier lässt sich ein Text verfassen der auf 1120 Zeichen beschränkt ist. Zusätzlich kann man ein Bild hinzufügen. Im folgenden Dialog wird dann abgefragt ob man den Post öffentlich, in einem der circle/Kreise oder in einer Community veröffentlichen möchte.

Im ersten Reiter seht ihr natürlich das wohl wichtigste. Eure Timeline. Beiträge von euren Freunden und aus Communitys. Jeden Post kann man natürlich kommentieren. Dazu gibt es auch noch eine Reaktion, den react. Praktisch das Synonym zu Facebook gefällt mir. Hier kann man seine Reaktion oder Emotion mit einen Smiley darstellen. Hier steht unter anderem auch ein lustig animierter Papagei zur Verfügung.
Was auch Auffällt ist, dass Openbook bei Post aus Communities neben dem Profilbild einen Pfad wie im Web anzeigt. Dieser weist darauf hin woher genau der Post stammt. Der komplette Pfad lautet dann zum Beispiel in diesem Fall /c/communityname. Davor noch das Profilbild der einsprechenden Community.
Bei Post von Freunden gibt es diesen Pfad jedoch nicht. Hier wird lediglich Profilbild und Nutzername angezeigt.

Im zweiten Reiter finden wir die Suche. Hier werden einen auch gleich die aktuellen Trending posts angezeigt. Die Suche beschränkt sich hier offenbar auf Nutzernamen und Communitynamen. Texte aus Beiträgen lassen sich hier anscheinend (noch?!) nicht finden.

Als nächstes haben wir die Communities oder Gruppen. Am oberen Bildschrmimrand sehen wir hier zusätzliche Tabs. Im ersten Tab sind die Communites gelistet in welchen man selbst Mitglied ist. Die weiteren Tabs sind verschiedene Kategorien wie Fun, Technology, Sports, Arts, Lifestyle und Education. Mit dem + Symbol oben rechts kann man eine eigene Community erstellen.

Einen Reiter weiter befinden sich dann die Notifications/Benachrichtigungen. Am oberen Zahnrad lassen sich dann einige Einstellungen hierfür vornehmen.

Der fünfte Tab ist dann das eigene Profil. Hier kann man durch seine eigenen Beiträge scrollen. Über den Edit Button lässt sich dann das eigene Profil bearbeiten. Hier lässt sich das Header- sowie Profilbild auswählen. Sowie Name, Nutzername, eine URL, die Location sowie eine kurze Biografie.

Im letzten Tab finden wir das Menü bzw. die Einstellungen. Hierzu zahlen zum Beispiel die circles. Also Kreise wie wir sie schon von Google+ gewohnt sind bzw waren. Weiter geht es mit my lists. Also Listen wo man ebenfalls wie bei den Kreisen Personen hinzufügen kann. Kontakte mit denen man verbunden bzw. befreundet ist, teilt man in Kreise ein. Personen denen man lediglich folgen möchte, in Listen. Im Menüpunkt Account lassen sich dann Email und das Passwort ändern. Die Notifications anpassen wie schon im entsprechenden Reiter zuvor und die Funktion zum Löschen des Accounts. Am unteren Bildschirmrand lassen sich Themes für die App auswählen. Aktuell stehen hier fünf zur Auswahl. Inklusive mehrerer Darkmode.

Fazit auf wenige Stunden Nutzung

Die Alpha ist schon grafisch sehr ansprechen aufgebaut. Das Netzwerk hat allein hier schon einen tollen Flair. Die Useability ist allerdings noch ausbaufähig. Das ein wohl recht wichtiger Punkt wie die Kreise und Listen im Menü “versteckt” sind finde ich aktuell nicht wirklich praktisch. Auch gibt es bisher keine Chat oder Nachrichten Funktion. Auch die Funktionen einen Kommentar zu löschen oder bearbeiten fehlt noch. Erwähnungen in Form von @Nutzername sind jedoch schon möglich.

Man darf hier aber auf keinen Fall vergessen: Es ist eine Alpha! Es wird wohl noch viel passieren.
Die Beta soll übrigens im April starten.

Openbook Header

Ist Openbook die Zukunft der sozialen Netzwerke?

Google+ schließt seine Pforten. Facebook schlittert von einen Datenschutz Skandal in den nächsten. Openbook hingegen will alles Besser machen.

 

 

Update

In diesem Beitrag findet ihr einen ersten Test der alpha Version der Android App

 

Viele große Zeitungen und Magazine haben bereits über Openbook berichtet. All zu viel muss ich daher wohl nicht über Openbook schreiben.

Golem: OPENBOOK: Open-Source-Alternative zu Facebook versucht es noch einmal
Die erste Crowdfunding-Kampagne hatte ein zu hohes Finanzierungsziel, daher versuchen es die Macher von Openbook noch einmal: Der Konkurrent zu Facebook soll Open Source sein, keine Werbung haben und seine Nutzer nicht tracken. Der zweite Versuch verläuft erfolgreicher.

Süddeutsche: Facebook-Alternative Openbook – Es besser machen als Zuckerberg
Bislang gibt es für Facebook-Nutzer keine ernstzunehmende Alternative.
Ein Entwickler-Team aus den Niederlanden plant nun mit “Openbook” eine Plattform, die werbefrei, sicher und transparent sein soll. Ob das gelingen kann, ist allerdings fraglich.

 

Seit heute dürfen die ersten Alpha-Tester das neue Netzwerk ausprobieren.

Openbook auf seinen offiziellen Blog

? Hey there,

We hope you’re having a great start of the weekend.

It’s been a week since we last spoke and we’ve got some good news.

After countless of late-nights and weekends made possible by you, we are releasing the absolute ground zero for Openbook: The alpha version.

We’re sure there will be things to improve and functionality we also wish we could have on this version, but then again, it’s part of the thrill of being an alpha tester, seeing and helping the platform grow, day by day.

Some of the things you will be seeing in the upcoming weeks are

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@mentions

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And more!

 

Um unter diesen Testern zu sein muss(te) man Unterstützer der Kickstarter oder Indiegogo Kampagne sein.

Aber sogar hier sind die Entwickler offenbar noch Hart am Kämpfen.

Beim ersten Start einer Alpha sollte dies jedoch zu verschmerzen sein. Ich selbst bin ebenfalls Unterstützer via Indiegogo. Aktuell habe ich jedoch meine Einladung für die Alpha von Openbook noch nicht erhalten. Ich hoffe das ändert sich im laufe des Tages noch.

Ich bin auf jeden Fall gespannt was Openbook alles anders und besser machen will, wie man es von Google+, Facebook und Co gewohnt ist. Wenn sich das Netzwerk wirklich durchsetzen will Fehlen wohl mehr Punkte als Sicherheit und Datenschutz. Es benötigt ein herausstechendes Alleinstellungsmerkmal. Ein schönes Beispiel sind hier die Messenger. Telegram und Threema und so einige andere Anbieter sind in Sachen Sicherheit und Datenschutz dem Platzhirsch WhatsApp Meileweit voraus. Sogar in Sachen Funktionen sind die teils Überlegen. Trotzdem bisher nicht ansatzweise eine Konkurrenz für WahtsApp.

Ebenso in den sozialen Netzwerken. Schon viele haben versucht Facebook vom Thron zu stoßen. Friendster, Lokalisten, Ello, die VZ-Netzwerke, Wer kennt wen oder Vero. Auch Diaspora, welches als Open Source System ebenfalls mit Werbefreiheit, Sicherheit und transparenz punkten wollte ist gescheitert. Bisher hat es keine geschafft.

Bleibt abzuwarten wie Openbook aufgenommen wird.

Ueberliste Header

Die Entwicklung einer App – Am Beispiel von Überliste

Vorwort

Die Entwicklung einer App. Einfach mal an den Rechner und lostippen? So einfach ist es wohl nicht. Joseph Tschörner von den binaere bauten erzählt hier einmal wie viel mehr als nur das reine programmieren hinter so einer App steckt.

Überliste ist eine Einkaufslisten-App, die Ende letzten Jahres im App Store erschienen ist. Sie zeichnet sich durch Simplizität, Live-Synchronisation auf mehreren Geräten sowie gutes Design aus. Außerdem ist sie kostenlos und werbefrei, verkauft jedoch trotzdem keine Nutzerdaten.

Doch was für eine Geschichte steckt hinter so einer App? Und Warum sollte man eine App auf den Markt bringen, die kein Geld abwirft? In diesem Gastartikel geben wir von binaere bauten, den Herausgebern der App, einen kleinen Einblick in die Entstehungsgeschichte und unsere Intentionen dahinter.

Wer sind wir überhaupt?

binaere bauten ist ein auf Software-Architektur spezialisiertes IT-Unternehmen aus Berlin, das seine Brötchen tatsächlich überhaupt nicht mit Apps verdient. Das Projekt überliste ist im Rahmen eines Werkstudentenprogrammes gestartet. Die Idee einer eigenen App plus dem damaligen Mangel an Alternativen an Einkaufslisten-Apps im App Store ließ erste Konzepte zu überliste folgen. Die enge Zusammenarbeit von Werkstudenten und Vollzeitangestellten bei binaere bauten bot eine ideale Plattform, die Ideen mit Unterstützung von erfahrenen Entwicklern umzusetzen.

App-Entwicklung war für uns alle Neuland,

wodurch uns ungeahnte Herausforderungen auf dem Weg zur Veröffentlichung und jenseits dieser begegneten. Die iPhone-App allein stellte dabei gar nicht das Hauptproblem dar. Dank iOS Developer Program werden nötige Werkzeuge für eine Programmierung einer den Richtlinien gemäßen App bereitgestellt. Die App selbst hat weniger als 20% des Gesamtaufwandes in Anspruch genommen. Viel mehr dagegen forderten Bestandteile wie die Web-Anwendung von überliste, um Artikel bequem über den Browser zur Liste hinzuzufügen, Serversysteme mit Datenbankanbindung, um einen Zugriff auf die erstellten Listen von verschiedenen Geräten in Echtzeit zu ermöglichen, und nicht zuletzt die vordefinierte Datenbank an ca. 2000 Artikeln, die wohlgemerkt mehrsprachig verfügbar ist. Über Apples offizielles Testprogramm Testflight haben wir dann mit der Beta die App testen können, weil ein tatsächliches Nutzen der App dann doch noch einige Bugs und Optimierungsmöglichkeiten offenbart.

Am 1. November 2018 war es dann endlich so weit: Überliste erschien im App Store. Und was jetzt?

überliste - einkaufsliste
überliste - einkaufsliste
Preis: Kostenlos

Dass es nicht bedeutet, sich auf der Veröffentlichung auszuruhen, merkten wir schnell. In zweierlei Hinsicht ist das Arbeitspensum für die App erneut unerwartet hoch. Einmal sind die Ansprüche an eine App aufgrund des Überangebots im App Store enorm. Die einen fordern eine Android-Umsetzung, andere wollen wiederum Artikel auf ihrer Apple Watch abhaken. Auch müssen wir ständig Wünsche zu neuen Features mit einem Hauptvorteil unserer App abwägen, der Reduziertheit. Wir arbeiten deshalb stetig weiter an der Verbesserung von überliste So ist beispielsweise aktuell die Android-Version in Arbeit. Nur zur Erinnerung: Die App ist weiterhin lediglich ein Nebenprojekt bei uns.

Der zweite Aufwand fordernde Teil ist das Marketing.

Was bringt einem die beste App, wenn niemand davon hört? Da die App nicht ertragsorientiert ist, fehlen uns eben jene finanziellen Mittel, um zum Beispiel Werbung zu schalten oder Produktplatzierungen zu bezahlen. Deshalb fließen viele Stunden Arbeit in den Kontakt zu Blogs oder Webseiten, die sich mit der App kritisch auseinandersetzen und ihr eine Plattform zur eigenen Profilierung bieten. Dabei ist jeder Beitrag ein enormer Gewinn für uns. Denn: überliste braucht sich als qualitativ absolut gelungene App nicht zu verstecken.

Nun zur Frage, die sicherlich viele interessiert: Was haben wir davon? Geld kann es ja schon mal nicht sein. Aber warum stecken wir trotzdem so viel Zeit und Arbeit in die App? Das Projekt überliste bietet uns verschiedenste Vorteile. Erstens ist überliste ausschlaggebend für den vollen Erfolg unseres internen Werkstudentenprogrammes. Wir konnten Studenten erfolgreich an die Programmierung heranführen, haben Begeisterung geschürt und alle erhebliches Know-How gesammelt. Letzteres führt zu einem weiteren gewaltigen Gewinn für uns. Wir haben gezeigt, dass binaere bauten gute Apps programmieren kann. Wenn jetzt andere Unternehmen eine eigene App herausbringen wollen ohne die benötigten Kenntnisse zur App-Entwicklung, können wir uns mit überliste in der Hand anbieten und haben bereits Routine darin.

Auch profitiert die App selbst dadurch. überliste ist finanziell unabhängig und kann sich somit auf die wichtigsten Features beschränken, ohne – wie bei vielen anderen Apps – Funktionen einbauen zu müssen, die profitabel, tatsächlich aber eher störend und unnötig für den Nutzer sind.

Zuletzt haben wir einfach eine Einkaufslisten-App entwickelt, die unseren eigenen Ansprüchen voll entspricht. Wir müssen mit überliste keine Kompromisse eingehen, sondern haben genau das entwickelt, was wir uns zu Anfängen des Projektes vorgestellt haben. Wenn wir im Supermarkt unser Smartphone zücken, um nachzusehen, ob Freunde oder Familie noch etwas zur gemeinsamen Einkaufsliste hinzugefügt haben, denken wir nicht nur an Orangensaft oder Bananen, sondern an die harte Arbeit und mühsame Entwicklung, die sich endlich ausgezahlt hat und uns jedes Mal mit Stolz erfüllt.

Joseph Tschörner