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DreamMe – Macht aus deinen Smartphone einen Projektor

Das kleine Gadget DreamMe macht aus deinen Smartphone oder Tablet einen Projektor. Ob das Teil auch hält, was es verspricht erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Über eine Facebook Anzeige bin ich auf das kleine Gadget DreamMe aufmerksam geworden. Es wurde Testgeräte angeboten. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen. Also Name und Anschrift eingetragen und abgewartet. Und schon nach wenigen Tagen hielt ich das kleine Päckchen in Händen.

Was ist DremMe eigentlich genau?

…dein Smartphone kann mehr! Mit DreamMe wird dein Smartphone oder Tablet zum Nachttischprojektionswecker Beamer.

Damit wird DreamMe auf auf deren Website beworben. DreamMe war 2015 ein Projekt auf Kickstarter, welches auch erfolgreich finanziert wurde. Wenn man Website oder Kickstarter Projekt ansurft lernt man, das DreamMe lediglich eine Linse ist. Mit der passenden App lassen sich so allerhand Informationen an die Decke werfen. Eigentlich eine ganz gute Idee. Das Smartphone liegt in der Nacht auf dem Nachttisch – App an – Linse aufs Display setzen und fertig ist der Projektor.

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Verpackung & Lieferumfang

 

DreamMe Lieferumfang In dem kleinen bedruckten Karton ist erst einmal das eigentliche Gadget zu finden. Die große Linse. Dazu gibt es noch ein Reinigungstuch und einen Aufbewahtungsbeutel. Im Onlineshop kostet das Gadget knapp 20€ und ist in mehreren Farben erhältlich. Dafür das es eigentlich „nur“ ein Kunststoff Zylinder mit einer Linse ist wohl kein Schnäppchen aber dennoch ein – gerade noch- akzeptabler Preis wie ich finde. Soweit macht es Qualitativ auch einen ordentlichen Eindruck. Das rutschfeste und weiche Material hinterlässt auf dem Display mit Sicherheit keine Kratzer und steht stabil.

 

Die App

Die passende App ist für Android und IPhone erhältlich

DreamMe
DreamMe
Entwickler: Yvonne Joh
Preis: Kostenlos+
‎DreamMe
‎DreamMe
Preis: Kostenlos+

Den versierten Android-Nutzer stellt es hier wohl die Haare zu Berge. Man hat das Gefühl man hätte ein IPhone in der Hand. Das Design wurde offenbar 1zu1 von der iOS App Übertragen. Schon der erste Negative Eindruck – zumindest wenn man Android-User ist.

Aber trotzdem mal zu den Funktionen. Unter den „Allgemeinen Einstellungen“ stehen folgende Optionen zur Verfügung:

  • Uhrzeit
  • Wecker
  • Wetter
  • Eigener Text
  • Schäfchen zählen
  • Auto ein/aus

Dann gibt es noch „Soziale Netzwerke“. Hier lassen sich Tweets und Emails anzeigen. Wenn man diese Nutzen möchte ist jedoch ein Upgrade auf „DremMe Pro“ notwendig. Das kostet aktuell 2,02€ per InApp-Kauf. Dieser Kauf ist auch notwendig wenn man unter Uhrzeit zusätzliche Zeitzonen anzeigen will oder bei Wetter zusätzliche Städte.

Man kauft sich eine Hardware und wenn man diese in vollen Umfang nutzen möchte ist eine kostenpflichtige Software notwendig!

Konfigurationen wie Anzeige Helligkeit und Dauer, sowie „Größerer Text“ und „Text spiegeln“ sind dann erfreulicherweise doch noch ohne Upgrade möglich.

 

DreamMe in Aktion

DreamMe Screenshot Wenn man in den Einstellungen alles seinen Wünschen entsprechend angepasst hat geht es zum nächsten Screen. Dank des Ringes lässt sich die Linse dann korrekt auf dem Display Platz platzieren.
Nach einen antippen des Displays wird in den „Projektions-Modus“ geschaltet. Das Display wird komplett schwarz und es ist nur noch der Info-Text zu lesen.

Die Liste wirft diesen dann als Projektion an die Decke. Das klappt auch grundsätzlich mal. Jedoch hatte ich, trotz unzähligen Versuchen mit justieren immer eine sehr starke Vignettierung. Das bedeutet das lediglich die Mitte der Projektion scharf war, der Rand jedoch unscharf. Leider schaffte ich es nicht, ein aussagekräftiges Foto zu schießen. Das Ergebnis ist jedoch in etwa wie in dieser kleinen Fotomontage.

 

 

DreamMe Projektion

 

Das Ergebnis ist also leider nur Mangelhaft.

 

Fazit:

In meinen Augen ist es vielleicht eine nette Idee. Jedoch mangelhaft umgesetzt. Wirklich verwenden werde ich dieses Gadget auch nicht. Da es lediglich nur einen Bruchteil von relevanten Informationen anzeigen kann. Für Benachrichtigungen von Facebook oder allen möglichen anderen Apps muss ich doch wieder das Smartphone in die Hand nehmen und danach die Linse wieder mühevoll platzieren und justieren.

 

Bezahlen mit dem Smartphone – Via NFC, Barcodes oder PIN

ApplePay ist kurz vor dem Start in Deutschland. Auch Google Pay lässt wohl nicht mehr lange auf sich warten. Aber es gibt auch jetzt schon ein paar ganz attraktive Möglichkeiten mit dem Smartphone zu bezahlen. Dass Bezahlvorgänge via NFC nur bei Android möglich sind, erklärt sich wohl von selbst. Apple sperrt diesen Weg für seine Nutzer selbstverständlich.

Boon

Boon ist eine Tochtergesellschaft der bekannten Wirecardbank. Also ein recht namhaftes Unternehmen. Das schafft schon mal etwas Vertrauen.
Nach einer kurzen Registrierung stehen einen auch schon 5€ Startguthaben zur Verfügung. Man kann also sofort loslegen und einkaufen.
Wenn das Startguthaben verbraucht ist, muss das Konto via Vorkasse aufgeladen werden. Es handelt sich also praktisch gesehen um eine Prepaidkarte. Hier stehen Überweisung und eine Aufladung via Kreditkarte zu Verfügung.
Nach Ablauf der kostenlosen Testphase, welche allerdings großzügige 12 Monate dauert,  fallen bei Boon allerdings monatliche Gebühren in Höhe von 0,99€ im Monat an. Für den Bezahlvorgang an der Kasse muss dann nur noch nach dem Starten der App die selbst gewählte PIN eingegeben werden und das Smartphone an das NFC-fähige Terminal gehalten werden. Hier wird eine Mastercard erzeugt/emuliert. Man hat also eine sehr hohe Akzeptanz. Die App zeigt auch die vollständige Kartennummer inklusive CVC Code an. Man kann Boon also auch zum Einkaufen im Internet verwenden.

Glase (ehemals SEQR) (Nicht mehr verfügbar)

Im Grund ist SEQR/Glase natürlich recht ähnlich zu Boon. Hier ist die Abrechnung jedoch nicht per Vorkasse, sondern im Nachhinein via Bankeinzug. Was ich persönlich einen großen Vorteil sehe.
Nach Prüfung der Daten, welche man durch abfotografieren eines Personalausweises zertifizieren musste, steht auch schon ein Verfügungsrahmen von 75€ an. Nachdem dreimal erfolgreich ein Kontoeinzug erfolgte wird dieser natürlich erhöht.
Im Gegensatz zu Boon bekommt man allerdings keine Kartennummer angezeigt. Bezahlen im Internet ist somit leider nicht möglich.
Glase (SEQR) setzt ebenfalls auf das System von Mastercard. Es wird keine PIN beim Start der App benötigt. Dank eines Widgets lässt sich der Bezahlvorgang sogar noch schneller erledigen. Grundsätzlich bietet Glase (SEQR) auch die Möglichkeit mittels eines QR-Codes zu bezahlen. Dieses Verfahren hat in Deutschland jedoch keine Partner.

Glase ist dauerhaft kostenlos und bietet sogar einen Cash-Back Bonus von bis zu 3%.

Glase - mobile Zahlungen
Glase - mobile Zahlungen
Entwickler: SEQR Payments AB
Preis: Kostenlos
Glase
Glase
Entwickler: Seamless
Preis: Kostenlos

 

Valuepone

Das Unternehmen Valuepone ermöglicht ebenfalls eine Zahlung via Smartphone. Allerdings wird hier nicht auf ein NFC-Terminal gesetzt. Bei der App von EDEKA wird ein Barcode erzeugt der eingesannt werden muss. Bei der App von Netto wiederum wird ein vierstelliger PIN erzeugt den die Kassiererin eingeben muss. Wer sich in einer der Apps einen Account angelegt hat, kann diesen bei beiden Apps nutzen und Bargeldlos in den Filialen einkaufen. Auch hier erfolgt die Abrechnung via Bankeinzug und dem Kunden entstehen natürlich keinerlei Kosten.

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EDEKA - Angebote & Gutscheine
EDEKA - Angebote & Gutscheine
Entwickler: EDEKA AG
Preis: Kostenlos
‎EDEKA – Angebote & Gutscheine
‎EDEKA – Angebote & Gutscheine
Entwickler: EDEKA
Preis: Kostenlos
‎Netto: Angebote & Coupons
‎Netto: Angebote & Coupons
Entwickler: valuephone GmbH
Preis: Kostenlos

 

Payback Pay

Ganz neu dazu gekommen ist jetzt Payback Pay. Hier kann man dann, ähnlich wie bei Valuepone mit Hilfe eines QR-Codes bezahlen. Als zweite Option ist auch bezahlen via NFC möglich. Welche Zahlungsmethode genutzt wird hängt vom jeweiligen Partner ab. Die Akzeptanz ist hier jedoch auf die üblichen Payback Partner beschränkt. Aktuell sind hier zum Beispiel Aral, Rewe, dm, Galeria Kaufhof, real und ein paar weitere dabei. Das mach Payback Pay wohl zur unattraktivsten Option.

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PAYBACK - Karte, Coupons, Geld
PAYBACK - Karte, Coupons, Geld
Entwickler: PAYBACK
Preis: Kostenlos
‎PAYBACK - Karte, Coupons, Geld
‎PAYBACK - Karte, Coupons, Geld
Entwickler: PAYBACK GmbH
Preis: Kostenlos

 

Bei Rossmann kontaktlos zahlen und einen 3€ Gutschein kassieren

Wenn ihr von 1. bis 31. Juli 2017 bei Drogerie Rossmann kontaktlos mit Mastercard – mit Karte oder Smartphone bezahlen – erhalten ihr einen 3€ Gutschein.

Wie ich ja schon in den Beiträgen über das Wallet Trove oder die Kreditkarte Curve erwähnt habe. Ich liebe es Bargeldlos zu Leben. In Deutschland ist das leider noch nicht so ganz einfach möglich. Aber es wird ganz langsam besser. Darum sind Aktionen wie es aktuell Rossmann und Mastercard machen natürlich sehr willkommen. Vielleicht wird dadurch das Bargeldlose bezahlen bekannter und vor allem beliebter.

Die Aktion von Rossmann und Mastercard

So wirbt aktuell Rossmann auf seiner Website für die Aktion.

 

Rossmann Aktion

Bezahlen mit Karte

 

Es ist also wirklich ganz einfach. Sobald ihr eine Kreditkarte von Mastercard habt und diese kontaktlose Zahlung via NFC unterstützt, sind alle Voraussetzungen erfüllt. Achtet lediglich auf diese beiden Symbole auf der Karte. Selbstverständlich muss das Bezahl-Terminal ihrer Filiale ebenfalls kontaktlose Zahlung Unterstützen. Inzwischen sollten jedoch alle Filialen damit ausgestattet sein.

 

Bezahlen mit dem Smartphone

Alternativ zur Karte kann auch mit dem Smartphone bezahlt werden. Das ist zum Beispiel mit dem IPhone via Apple Pay möglich. Auch wenn Apple Pay in Deutschland noch nicht offiziell gestartet ist, lässt es sich über Umwege bewerkstelligen.
Für Android gibt es sogar zwei Optionen. Hier hat man die Wahl zwischen den Apps von SEQR und Boon. Mit der App von SEQR erhält man – ganz unabhängig von der Aktion von Mastercard und Rossmann – bis zu 3% Cashback auf jede Zahlung via App.

Glase - mobile Zahlungen
Glase - mobile Zahlungen
Entwickler: SEQR Payments AB
Preis: Kostenlos

 

Nach dem Zahlungsvorgang wird der Gutschein automatisch auf ihren Kassenbon ausgedruckt. Man braucht die Kassiererin also nicht separat darauf ansprechen.

3€ Gutschein von @mastercard für @mein_rossmann Mehr Infos später im Blog

Ein Beitrag geteilt von Bavarian Geek (@bavariangeek) am

Ich hab das natürlich gleich getestet. Hat bei Zahlung via SEQR problemlos geklappt. Jetzt nur nicht den Kassenbon verlieren ;)

Detailliertere Informationen zur Aktion gibt es auf der Websiten von Rossmann sowie bei Mastercard.

Danke an @gicklbyte für den Hinweis via Twitter

 

Und noch ein Bonus

Wie schon in einen meiner anderen Beiträge erwähnt, empfehle ich euch auch die App von Rossmann. Hier gibt es immer wieder verschiedene Aktionen und Gutscheine mit denen sich noch mehr sparen lässt. So ist auch immer mal wieder ein Gutschein für einen Rabatt von 10% erhältlich.

Rossmann - Coupons & Angebote
Rossmann - Coupons & Angebote
Entwickler: Dirk Rossmann GmbH
Preis: Kostenlos
‎Rossmann
‎Rossmann
Preis: Kostenlos

Der Workshop zur kommenden yomo Kreditkarte

Das Girokonto von yomo habe ich euch ja bereits hier vorgestellt. Grundsätzlich ja mal alles ganz interessant. Da war ich natürlich begeistert als yomo zu einen „Spot on: Kreditkarten“ Workshop eingeladen hat.

Insgesamt hat yomo drei Termine geboten. Den Workshop in Köln am 26.06.2017, München am 27.06.2017 und zuletzt Hamburg am 28.06.2017. Ich habe mich hier für München entschieden, da es am nächsten liegt.

Der Workshop in München fand im smartvillage Coworking Space statt. Der große Bürokomplex machte von außen nicht gerade einen recht einladenden Eindruck. Die Räume waren dann jedoch sehr schick und gemütlich eingerichtet. Es gab sogar eine Schaukel zum Relaxen. Hier hat yomo sich auch nicht lumpen lassen und hat mit einen umfangreichen Buffet für das leibliche wohl gesorgt. Eine große Auswahl an Getränken war an dem heißen Tag willkommen. Dazu gab es Salate, Muffins, gefüllte Warps sowie – typisch bayrisch – ein paar Butterbrezen.

Dann ging es auch schon los. Es war eine kleine und überschaubare Runde. Sechs Teilnehmer und drei Mitarbeiter von yomo beziehungsweise von der Sparkasse waren mit dabei.

 

Die Vorstellungsrunde

Zuerst einmal wurde nach Name und Alter gefragt. Hier war ich mit meinen 36 deutlich einer der älteren in der Runde. Dann wurde noch gefragt „Wie viele Kreditkarten nutzt du?“, „Welche Features haben diese?“ und zuletzt „Wie zufrieden bist du damit?“ Hier stellte sich schnell heraus das ein Großteil doch mehr als eine Karte im Geldbeutel hat. Genannt wurden hier unter anderem mehrfach die bekannten Banken wie Fidor, Numer26 und die DKB oder auch einmal sogar Exoten wie die Revolut aus England.
Ich persönlich habe zwei Karten bei der DKB. Die zweite Karte daher, weil es vor der Zinskrise einen ganz akzeptablen Zinssatz auf dem Kartenkonto gab und ich diese als Sparbuch nutzte. Des weiteren habe ich noch die Karte von Fidor als Zweitkonto. Ich bin jedoch am Überlegen dieses bald auch als Gehaltskonto zu nutzen und der DKB den Rücken zu kehren. Zu guter letzt habe ich noch die ganz originelle Karte Curve. Ganz aktuell habe ich ebenfalls ein Konto bei Revolut eröffnet. Ob sich das als sinnvoll erweist, muss ich erst noch testen.

 

Die perfekte Kreditkarte

Dann wurde die Frage gestellt, welche Feature die „perfekte Kreditkarte“ haben muss. Hier kamen auch eine Menge interessanter Vorschläge. Der wichtigste Punkt war hier natürlich eindeutig die Akzeptanz. Obwohl hier ja die größten Anbieter Visa und Mastercard nahezu identisch sind. Lediglich mit einer American Express hätte man hier seine Nachteile.
Die Bezahlmethode NFC lag nahezu gleich auf, wurde als schon als selbstverständlich angesehen.
Überraschend war für mich, dass der Wunsch nach Bargeld doch sehr ausgeprägt war. Hier wäre es natürlich am besten, bei allen Geldautomaten kostenlos an das Bargeld zu kommen. Am liebsten das sogar noch weltweit.
Die meisten in der Runde wünschten sich außerdem auch eine „echte“ Kreditkarte, also keine Debit-Karte wie es sehr häufig der Fall ist. Diese sollte auch typischerweise Hochgeprägt sein. Anderenfalls befürchteten viele Probleme bei Hotels und Autovermietungen.
Selbstverständlich sollte die Karte an die App gekoppelt sein. Hier waren Push-Benachrichtigungen über jede Buchung wichtig. Des weiten sollte man über die App jederzeit die Karte sperren, sowie wieder entsperren können. Auch das Auslesen und ändern der PIN sollte möglich sein. Ebenso sollte der aktuelle Verfügungsrahmen individuell anpassbar sein. Optimalerweise individuell für Traktionen via Internet, Magnetstreifen, Geldautomat sowie via NFC.
Auch Features wie eine „virtuelle Kreditkarte“ wurde geäußert. Also lediglich eine Kreditkarten-Nummer mit dazugehöriger CVC zum einkaufen im Internet. Grund dafür war vor allem der Sicherheitsaspekt. Da man diese virtuelle Karte wesentlich unkomplizierter sperren und ändern könne, als die der physischen Karte.
Ebenfalls gab es dem Wunsch nach einem Vorteils-Programm. Hier gab es Vorschläge wie ein Cashback oder die Möglichkeit mit häufigen Einsatz eine eventuelle Jahresgebühr der Karte zu senken oder Vorteile wie eine Versicherung zu „erspielen“.
Aber auch nebensächliche Dinge wie eine Karte aus Materialien wie Aluminium oder Wunsch-Designs wurden genannt.

 

Teamwork

Als nächstes ging es an eine Gruppenarbeit. Wir bildeten zwei Teams mit je drei Personen. Als Aufgabe sollten wir zwei Tarife für die Kreditkarte zusammen stellen wir sie und wünschen würden. Einmal ein Basispaket, sowie ein zusätzliches Komfort-Paket. Hierfür wurde uns ein Zeitfenster von 15 Minuten zur Verfügung gestellt.
Es wurden von beiden Gruppen sehr interessante Modelle vorgestellt. Beide hatten gemeinsam, das ein Basis-Paket kostenfrei sein sollte und das Komfort-Paket verständlicherweise kostenpflichtig.

Dann stellte uns das Team von yomo ihre drei Pakete mit den Namen „Small“, „Large“ und „X Large“ vor. Dann folgte eine kurze Feedback Runde um Pro und Kontra der Pakete zu erläutern. Anschließend wurden wir gefragt, welchen Preis wir bereit wären für die genannten Pakete zu bezahlen. In unserer Gruppe waren wir uns mit den Konditionen weitgehend einig und es gab keine all zu großen Unterschiede.

]Bitte habt Verständnis, das ich hier im Interesse von yomo ganz bewusst keine Details über Konditionen und Preis verraten will.

Ein weiterer Punkt wo wir uns in der Gruppe relativ einig waren folgte jedoch. Im großen und ganzen waren die Pakete nicht besonders beliebt. Grundsätzlich wäre ein Teil schon bereit für ein Konto zu zahlen. Aber der Wunsch nach Individualität und Flexibilität war hier jedoch sehr groß. In einen „perfekten Konto“ solle man alle Leistungen und Funktionen schnell, einfach und flexibel zu- und abstellen können.

Erfolg

Fazit:

Das Team von yomo ist offenbar wirklich bestrebt auf die Wünsche der Nutzer einzugehen und diese zu erfüllen. In wie weit yomo diesen Wunsch nachgehen wird, bleibt jedoch abzuwarten.
Alles in allem war es auf jeden Fall ein schöner Abend mit netten Leuten und einer interessanten Diskussion.
Beim nächsten Event von yomo bin ich gerne wieder dabei.

Wie man professionelle Smartphone-Videos produziert

Die Kameras von Smartphones werden immer besser – die Smartphone-Videos allerdings nicht wirklich. Hier kommt es allerdings nicht auf die Technik, sondern den Benutzer an. Denn viele Geräte haben mittlerweile auch eine richtig gute Videokamera eingebaut, so dass man sich auf Reisen oder für spontane Schnappschüsse eine lästige, weil unhandliche, Fotokamera sparen kann. Und auch einen Camcorder wird zunehmend von der Bildfläche verschwinden, da man mit dem Handy auch Videos aufnehmen kann.

Waren Smartphone-Videos bis vor kurzem noch verpönt und argwöhnisch belächelt worden, ist auch ihre Qualität auf dem besten Weg dahin salonfähig zu werden. Smartphones mit einer 4K Kamera sind mittlerweile schon Standard. Was man noch dafür braucht und was man tun muss um professionelle Smartphone-Videos zu erstellen erklärt Armin Bichler von Stadtshow Videoproduktion München.

Nützliche Tipps für das Filmen mit dem Smartphone

Gehen wir von dem Fall aus, dass ihr in den Urlaub fahren und die schönsten Erlebnisse eurer Reise im kurzen Videos festhalten wollt um diese später zu einem kurzweiligen Urlaubsvideo zusammenfügen. Aber natürlich sind folgende Tipps auch auf alltägliche Situationen anzuwenden.

Alle Tipps für gute Smartphone-Videos

  • Filmen
    • Richtige Kamera-App verwenden
    • Smartphone quer halten
    • Bildstabilisator einschalten
    • Ruhig halten
    • Die richtige Perspektive wählen
    • Aus verschiedenen Perspektiven filmen
    • Einstellungsgrößen abwechseln
    • Auf das Wesentliche konzentrieren
    • Kurze Clips erstellen
  • Nachbearbeitung
    • Direkt am Smartphone
    • Am Computer
    • Musik

Die richtige Kamera-App verwenden

Die standardmäßig installierte Kamera App Smartphones muss nicht zwangsläufig die beste sein. Manchmal lohnt sich der Blick in den App-Store eures Vertrauens (iTunes, Google Android Shop oder Windows Store). Man kann die meisten Kamera Apps in einer Lite-Version testen und sehen welche einem am besten gefällt.

Ich empfehle die App Camerlingo, mit der man zahlreiche verschiedene Filter live auf das Video Bild anwenden kann, und sogar Texte einblenden kann. Die Lite-Version ist gratis und bietet schon gute Features, allerdings mit einem Wasserzeichen des Herstellers. Die Profiversion kostet gerade mal 4 €.

Cameringo Lite - Filter Kamera
Cameringo Lite - Filter Kamera
Entwickler: Perraco Labs
Preis: Kostenlos
Cameringo+ Filter Kamera
Cameringo+ Filter Kamera
Entwickler: Perraco Labs
Preis: 2,99 €

 

Eine komplett kostenlose Alternative zur Standard Kamera ist die Open-Camera.

Open Camera
Open Camera
Entwickler: Mark Harman
Preis: Kostenlos

 

Das Smartphone quer halten

Der erste Schritt zu einem professionellen Video mit dem Smartphone ist, dass man das Aufnahmegerät mit beiden Händen oder zumindest mit einer Hand quer hält.

Man erkennt einen Amateur und Film-Banausen sofort darin, dass er mit seinem Handy filmt, als würde er gerade eine Telefonnummer mit dem Daumen eintippen. Die wenigsten Menschen stellen ihre Bildschirme und Fernseher hochkant im Wohnzimmer auf, oder? Es heißt ja auch 16:9 und nicht 9:16. Mit Hochkant-Videos kann man im Nachhinein wenig anfangen, außer sie vielleicht mit Gleichgesinnten zu teilen, denen so etwas wie das richtige Format total egal ist.

Wenn möglich Bildstabilisator einschalten

Die meisten Kamera-Apps besitzen unter den Einstellungen die Möglichkeit einen sogenannten Bildstabilisator anzuschalten. Damit werden Aufnahmen weniger verwackelt und das berühmte Zittern wird weitestgehend ausgeglichen.

Ruhig halten

Egal ob mit oder ohne digitalen Bildstabilisator, sollte man bei Aufnahmen mit dem Smartphone das selbige möglichst ruhig halten. Als vor 20 Jahren der Film “Blair Witch Project” ins Kino kam mussten sich die Menschen, die sich diesen Amateur-Film im Kino anschauten, wegen der verwackelten Bilder übergeben.

Auch bei YouTube trifft man oft auf Videos, bei denen man nicht lange zu sehen will. um zu vermeiden, dass die Zuschauer wenig Freude am eigenen Video haben, sollte man möglichst wackelfreie Aufnahmen erstellen.

Dazu gehört auch, dass man nicht abrupt schwenkt von links nach rechts oder von oben nach unten. idealerweise schwenkt man überhaupt nicht. Als Faustregel kann man sich merken:

Schwenken nur, wenn es unbedingt sein muss.

Und auch ohne Bildstabilisator eine möglichst ruhige Aufnahme zu machen, kann man sich z.b. auf etwas abstützen.

Stativ und Mikrofon verwenden

Ambitionierte Filmer können die Qualität ihrer Smartphone-Videos mit jeder Menge Zubehör verbessern. Als erstes würde ich ein Stativ empfehlen, damit das mit dem ruhig halten auch wirklich klappt. Jedoch hat man auf Reisen wenig Lust ein schweres Teil herumzuschleppen. Hierfür gibt es sogenannte „Gorilla Pods“, die man schnell und flexibel an allen möglichen Orten befestigen kann.

Für Technik-Geek ist vielleicht sogar ein Schwebe-Stativ für das Smartphone interessant. Damit kann man Kamerafahrten machen und Dynamik ins Video bringen.

Wer Tonaufnahmen in Form von Interviews oder Live-Kommentaren plant, der benötigt zudem ein Mikrofon. Die Ton-Qualität ist schon mit einem günstigen Smartphone-Mikrofon für ein paar Euro um Welten besser als mit dem eingebauten Mic.

Die richtige Perspektive wählen

„Wir können kein Bild mit der Freiheitsstatue machen, weil sie zu groß ist.“

Dieser legendäre dümmliche Satz stammt von einem guten Freund von mir, mit dem ich einst in Las Vegas war. Wir standen direkt vor der Freiheitsstatue des  New York New York Hotels. Von diesem Punkt aus wäre es wirklich kein schönes Bild mit der Freiheitsstatue geworden. Jedoch allgemein auszuschließen dass ein Foto nicht möglich sei, ist einfach nur Faulheit.

Das Gleiche gilt für Videoaufnahmen. Für gute Aufnahmen muss man unter Umständen weiter weg, näher ran oder aus der Froschperspektive filmen. Dadurch erspart man sich z.b. den verpönten Hochkant-Modus oder das Schwenken, dass nötig wäre um die Freiheitsstatue aus der Nähe von oben bis unten komplett drauf zu bekommen.

Aus verschiedenen Perspektiven filmen

Wenn man eine relativ statische Szene filmt, bei deran sich Zeit nehmen kann, sollte man das Geschehen aus mehreren Perspektiven filmen. Dadurch sorgt man im späteren Video für mehr Abwechslung und gibt dem Zuschauer das Gefühl einen nicht nur subjektiven Blick auf das Geschehen zu werfen, sondern es eben aus verschiedenen Perspektiven betrachten zu können.

Einstellungsgröße abwechseln

Unter Einstellungsgröße versteht man, wie groß ein Motiv im Bild erscheint. Ist das Motiv Bildschirm füllend zu sehen, spricht man von einer Nahaufnahme oder einem close up. Das kann z.b. das Gesicht der Freiheitsstatue sein.

Ist das Motiv hingegen nur ein Teil des Bildes, spricht man von einer Totale. das ist z.b. der Fall wenn eine Person vor der wesentlich größeren Freiheitsstatue steht.

Für ein professionelles und abwechslungsreiches Video sollte man diese beiden Einstellungsgrößen immer abwechseln. Idealerweise macht man Aufnahme in der Totale und anschließend noch eine Nahaufnahme eines besonderen Details.

Auf das Wesentliche konzentrieren

Um bei der späteren Nachbearbeitung nicht ewig nach den Guten Stellen suchen zu müssen, sollte man bereits beim Aufnehmen darauf achten, nicht so viel Überflüssiges zu filmen. Mein Powertip hierfür:

Nach einer guten Aufnahme sofort Stopp drücken.

Dadurch wird die Videodatei abgeschlossen. Bei der Nachbearbeitung weiß man später, dass die Sehne, die man für das Urlaubsvideo verwenden will, am Ende des Videoclips ist. Man muss dadurch nicht den kompletten Clip nach Highlights durchsuchen, sondern kann direkt ans Ende springen.

Kurze Clips machen

Der Vorteil am kurzen Clips ist zum Einen, dass man bei der Nachbearbeitung weniger Material hat. Zum Anderen ist der Speicherplatz des Smartphones (noch) nicht unendlich und man kann mit kurzen Clips Platz sparen. Dabei sollte man auch immer im Hinterkopf behalten, dass eine Aufnahme im fertigen Video eine Länge von maximal 5 Sekunden haben sollte. Natürlich gibt es Ausnahmefälle, aber die bestätigen die Regel.

Nachbearbeitung

Nun geht es darum aus den vielen Einzel-Clips, die man auf einer Reise oder im Laufe der Zeit auf seinem Smartphone aufgenommen hat, ein Video zu erstellen. Machen wir uns nichts vor: Dieser Teil kann extrem zeitraubend sein. Man kann bei der Nachbearbeitung unglaublich viel Zeit mit Detail-Arbeit verschwenden, die im Endeffekt keinem etwas bringen. Deshalb halte ich es mit der 80:20-Regel:

In 20% der Zeit schafft man 80% der Arbeit. Dabei sollte man es belassen. Außer man will einen Oscar gewinnen.

Nicht übertreiben

Viele Amateure neigen dazu ein Video mit Titeln, Effekten und Überblendungen zu überladen. Das kostet alles viel Zeit für wenig Ertrag. Ich würde deswegen einen einfachen Videoschnitt machen, bis man gut genug bei den Basics ist um zur Kür zu gelangen:

  1. kurze Sequenzen (2 – 5 Sekunden)
  2. Sinnvolle Reihenfolge –> Verständlich ohne Texte
  3. Abwechseln von Einstellungsgrößen und Perspektiven
  4. Musik unterlegen
  5. Fertig

Hier ein Beispiel-Video, das ich komplett mit Smartphone und Gopro „nebenbei“ gedreht habe:

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Bearbeitung direkt am Smartphone

Ebenso wie eine Kamera App besitzen viele Smartphones auch einen vorinstallierten Video-Editor, mit dem man mehrere Videoclips kürzen und zusammenfügen kann. Das reicht um eine überschaubare Anzahl an Clips in ein kurzes Video zu verwandeln.

Natürlich gibt es dafür auch noch professionelle Apps, mit denen man Musik hinzufügen, Filter anwenden und Titel einblenden kann.

Ich habe selbst einige Video-Editor-Apps getestet und war mit keiner wirklich zufrieden. Ich verwende hierfür die Android App Video Show, allerdings nur zu experimentellen Zwecken wie einem Smartphone Live-Vlog auf Youtube oder Facebook. Der Haken: Im fertigen Video hat man bei der kostenlosen Version in der rechten unteren Ecke den Schriftzug der App. Wer mit der App gut zurechtkommt und diese öfter verwendet, kann die paar Euro für die Vollversion ohne Wasserzeichen bestimmt verschmerzen.

Wer noch andere gute Video-Bearbeitungs-Apps kennt kann das gerne in den Kommentaren posten.

Bearbeitung am Computer

Der Vorteil bei der Videobearbeitung am Computer ist, dass sie wesentlich übersichtlicher und einfacher ist, als am kleinen Smartphone Display. Der Nachteil ist, dass die meisten Programme kostenpflichtig sind.

Wer nicht 50 € im Monat für professionelle Video Programme ausgeben will, den würde ich den Video Maker von Magix empfehlen.

Dieser ist einfach zu benutzen, bietet viele Effekte und kostet zwischen 50 und 100 Euro.

Ein kostenloses Videobearbeitungsprogramm ist z.b. der Windows Movie Maker der auf jeden Windows-PC standardmäßig installiert ist.

Eine Alternative dazu ist das ebenfalls kostenlose Lightworks mit dem auch schon der ein oder andere professionelle Spielfilm geschnitten wurde. Mit ein bisschen Übung kann man mit dem Programm bestimmt gute Sachen machen. Ich bin jedoch kein Fan davon.

Videoschnitt

Unter Videoschnitt versteht man das Kürzen und Arrangieren einzelner, kurzer Video Sequenzen zu einem großen Ganzen. Egal, ob man seine Videos auf dem Smartphone oder am Computer bearbeitet, es gibt ein paar Tipps, die für den allgemeinen Videoschnitt hilfreich sein können.

Länge – Kürze

Die Länge der einzelnen Elemente sollte so kurz wie möglich und so lange wie nötig sein.

Hier gilt: in der Kürze liegt die Würze. Der Zuschauer ist schnell gelangweilt, wenn eine Aufnahme, die im Prinzip nichts Neues bietet, zu lange zu sehen ist. Beispielsweise wenn man 10 Sekunden die Freiheitsstatue aus derselben Perspektive ohne Bewegung sieht.

Wer sich Nachrichten anschaut, wird merken, dass eine Aufnahme in der Regel zwischen 3 und 5 Sekunden zu sehen ist, bevor der nächste Schnitt kommt. Bei Kinofilmen kann die Schnittfrequenz wesentlich höher sein. Vor allem bei Actionfilmen wird im Sekundentakt geschnitten.

Je nachdem welchen Stil man bevorzugt, sollte man sich an diesen Längen orientieren. Die Zuschauer werden es einem danken, dass man ihnen nicht mit einem Dia-Vortrag-ähnlichen-Video die Zeit raubt.

Abwechslung

Wie bereits beim Filmen erwähnt ist die Abwechslung von Perspektiven und Einstellungsgrößen ein Kriterium, dass für Professionalität und Kurzweiligkeit sorgt.

Schneidet man nur Totale an Totale, wird das auf Dauer ermüdend für den Zuschauer, der sich ständig in einer großen Landschaft mit vielen Details zurechtfinden muss. Wechselt man eine Totale mit einer Nahaufnahme ab, lässt man den Zuschauer einen genaueren Blick drauf werfen, bei dem er weniger Informationen verarbeiten muss.

Musik & Audio-Bearbeitung

Unverzichtbar für ein gutes Video ist Musik. Ich sage nicht mal die passende Musik, sondern einfach nur Musik. Empfehlenswert ist nicht nur deswegen ein Youtube-Kanal. Denn YouTube biete eine große Audio-Bibliothek mit kostenlosen Liedern, die man für eigene Projekte verwenden kann. Viele davon kann man sogar für kommerzielle Videos benutzen. Einfach nach der passenden Stimmung oder Musik-Richtung suchen und reinhören. Hier würde ich aber auch nicht zuviel Zeit liegen lassen. Irgendein rhythmisches Instrumental-Stück (ohne Gesang ;) aus dem Dubstep oder Electro-Bereich ohne große Kapriolen und Ablenkungen wird den Job am besten erledigen.

Für den Anfang ist man wahrscheinlich schon genug mit der Video-Bearbeitung an sich beschäftigt, sodass man die Musik am Ende einfach unter das Video legen kann und die ganze Atmo (Audio-Elemente der Video-Sequenzen) löschen kann.

Ich würde alle Audio-Elemente des Videos entfernen und nur die Musik laufen lassen. Wer wichtige Ton-Sequenzen im Video hat (O-Töne), muss bei diesen evtl. die Musik leiser stellen, damit man das gesagt verstehe kann und der Ton nicht übersteuert. Das geht bei jedem Programm anders. Meist erreicht man die Audio-Einstellungen einer Datei über einen Rechts-Klick mit der Maustaste auf die entsprechende Sequenz.

Um das Video noch einen Tick professioneller zu machen, kann man die Schnitte auf den Takt der Musik setzen. Das heißt, dass eine Szene zur anderen wechselt, wenn z.b. gerade ein Schlag der Bassdrum zu hören ist.

Voice over

Wer sein Video zusätzlich kommentieren will, benötigt dafür ein USB-Mikrofon um am Computer eine gute Tonqualität zu erreichen. Mit einer Audio Recording Software wie z.b. Audition oder Audacity kann man seine Stimme aufnehmen und Pausen oder Versprecher ganz einfach herausschneiden. Damit der gesprochene Text auch zum Video passt, sollte man das Video auf Stumm abspielen, während man den Text spricht.

Entweder schreibt man den Text vorher und liest ihn dann zum Video oder man plappert frei von der Leber weg drauflos, wenn man das Talent dazu hat.

Mit diesen Tipps solltet ihr aus eurem gefilmten Smartphone-Video-Material ein unterhaltsames Video erstellen können.

Fragen einfach in die Kommentare!

Wer schreibt hier?

Armin Bichler ist Videojournalist und Online-Unternehmer. In den vergangenen zehn Jahren hat er mehr als 1000 Videos für TV-Sender und Unternehmen produziert. Unter anderem von der MotoGP WM 2015. Seit der Geburt seiner Tochter konzentriert er sich auf das Internet. Neben der Produktion von Web-Videos betreibt er einige Webseiten im Bereich Online-Marketing.

Yomo – Die Sparkasse möchte modern werden

Die Sparkasse ist teuer, unflexibel, altbacken. Jetzt wollen sie von diesem Image wegkommen. Ob sie das mit Yomo schaffen erfahrt ihr in diesen Bericht.

Bereits seit Ende letzten Jahres durften die ersten Beta-Tester Yomo, das neue Smartphone-Konto der Sparkasse ausprobieren. Jetzt bin auch ich an der Reihe.
Am Dienstag den 4. April 2017 hat mich Yomo in die Barock Bar nach Regensburg zum Event „#create_yomo: Live und in Farbe“ Eingeladen. In gemütlicher Atmosphäre stellte und ein junges Team das neue Produkt Yomo vor und wir durften es auch alle sofort ausprobieren.

Was ist Yomo eigentlich?

Yomo – kurz für „Your Money“ ist das neue Smartphonekonto der Sparkasse.
Genau genommen ist Yomo allerdings kein Produkt der Sparkassen, sondern der Star Finanz GmbH. Die Star Finanz ist ein Tochter-Unternehmen der Finanz Informatik welcher der IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe ist. Von ihr stammen auch die bereits erhältlichen Smartphone Apps der Sparkasse sowie die Banking Software Starmoney. Für das Produkt Yomo können dann Sparkassen eine Lizenz erwerben und dadurch ihren Kunden anbieten.

 

Die Konditionen:

 

  • keine Grundgebühr
  • kostenfrei Bargeld an allen Sparkassen-Geldautomaten
  • kostenfreie Girocard

 

 

Die Kontoeröffnung

Nachdem man sich die App auf das Smartphone geladen hat, kann es auch schon sofort losgehen.

Die formelle Kontoeröffnung an sich ist grundsätzlich sehr schnell und einfach. Es wird nach Namen, Adresse und Geburtsdatum gefragt. Dann noch Angelegenheiten wie der Geldwäsche widersprechen und es wird natürlich eine Schufa-Auskunft eingeholt.

Die Identität wird dann noch über einen Videochat bestätigt. Hierfür muss man seinen Personalausweis vor die Smartphone-Kamera halten und ein Mitarbeiter der Sparkasse überprüft und bestätigt alle wichtigen Daten. Die Möglichkeit ist wesentlich schneller als ein Postident. Allerdings wird hier natürlich eine schnelle und stabile Datenverbindung benötigt. Auch sollte auf eine ruhige Umgebung und eine gute Beleuchtung geachtet werden.

Im laufe der Kontoeröffnung muss man sich auch für eine Filiale der Sparkasse entscheiden. Aktuell stehen hier zehn Filialen zur Auswahl.

 

Und  hier wird es doch noch etwas kompliziert:

Wie schon erwähnt stammt Yomo von der Star Finanz, welche selbst keine eigene Banklizenz hat, sondern ist lediglich eine einheitliche App-Oberfläche für ein Kontomodell zur Verfügung stellt. Die oben genannten Konditionen des Kontos sind bei allen Filialen gleich. Allerdings kann jede Sparkasse Konditionen wie Dispozins oder Auslandseinsatzgebühr bei der Karte selbst festlegen. Auch wenn diese Unterschiede wohl sehr geringfügig sind, sollte man diese nicht ganz unbeobachtet lassen.
Wenn man wirklich vergleichen will welche Sparkasse die optimalen Konditionen bietet, muss man sich von jeder einzelnen Filiale das Preisverzeichnis durchlesen. Dokumente mit bis zu 30-40 Seiten und mehr sind hier keine Seltenheit. Bei den bisher zehn Filialen mag dies mit einen gewissen Aufwand möglich sein, wenn sich jedoch alle rund 400 Filialen Yomo anschließen wird das wohl unmöglich. Auch wenn hierfür Kartellrechtliche Vorgaben der Hintergrund sind macht es das für den Kunden nicht einfacher.

 

Die App

Das Girokonto wird ausschließlich über eine App geführt. Ein Zugriff über eine Website oder Bankingsoftware  ist nicht möglich und auch nicht geplant. Was auch schon wieder ein großer Nachteil gegenüber anderen Angeboten wie Fidor ist. Yomo wird man wohl in seltenen fällen als Haupt- bzw als einziges Konto nutzen. Dann ist es schon ein entscheidender Nachteil wenn man das Konto nicht in Programme wie StarMoney oder Outbank einbinden kann.
Schon fast ironisch, wenn man bedenkt das eben Starmoney aus der selben Software-Schmiede stammt.

Die App wird für Android und IPhone verfügbar sein. Aktuell ist sie auf beiden Systemen noch in einer geschlossenen Beta-Phase und nicht in den App-Stores verfügbar.
Das Design ist auf beiden System absolut identisch. Hier wird sich also an keinerlei Design-Richtlinen gehalten. Etwas mehr Mühe zum Detail wäre hier schon angebracht gewesen.
Die App ist aktuell noch sehr langsam und träge. Was aber bei einer Beta zu verzeihen ist. Funktionsumfang ist bewusste gering gehalten und eine schnelle und vor allem einfache Bedienung zu garantieren. Die eine oder andere Funktion darf jedoch schon noch dazu kommen.

 

 

Die Girocard

Zum Konto gibt es natürlich eine Girocard. Zusätzlich wird noch die Geldkarte Funktion sowie girogo unterstützt. Wobei diese beiden Technologien wohl schon tot waren, als sie auf dem Markt gekommen sind. Dann haben wir auch noch NFC on Board. Girocard kontaktlos. Die Deutsche Antwort auf PayPass von Mastercard bzw PayWave von Visa. Wo Mastercard und Visa die selbe Technologie nutzen drehen sich die Deutschen wieder eine Extra-Wurst. Auch wenn die Technik vergleichbar ist unterscheiden sie sich. Was zu folge hat das Girocard kontaktlos, zumindest aktuell, eine sehr schlechte Akzeptanz hat. Noch dazu beschränkt sich das System auf Deutschland.
Ein paar weitere Infos zur Girocard kontaktlos bekommt ihr hier.

 

Eine Kreditkarte

…gibt es bisher nicht. Ist aber auf jeden Fall geplant.

 

Mein Fazit

Das Kontomodel ist mit Sicherheit nicht uninteressant. Kostenlose Girokonten werden immer seltener. Yomo ist auf einen Guten Weg, hat allerdings noch viel zu tun.
Ein wirkliches Fazit in einer laufenden Bata-Phase abzugeben wäre wohl unfair. Darum möchte ich das auch nicht tun. Wer sich sein eigenes Bild machen will, kann sich unter diesen diesen Link zur Beta anmelden.

Overcast – Ein alternativer Podcast-Client

Ende März fand in Regensburg eine BarCampNight stand. Eine der Sessions (von @johndillinger15) behandelte das Thema Podcasts. Es ging um die Hintergründe, die Möglichkeiten bei der Aufnahme und Publikation und natürlich auch über die Wiedergabe. Einer der vorgestellten Drittanbieter-Clients war Overcast. Hier mehr dazu.

Die Ausgangslage

Ich selbst nutze Podcasts mittlerweile schon relativ lange als Mittel zur Informationsaufnahme für Bereich, die mich persönlich interessieren (Technik, Foto, Games). Da ich mich hauptsächlich auf der Softwareplattform von Apple bewege, war für mich der native Podcastplayer von Apple somit die erste Anlaufstelle. Über Jahre hinweg war dieses Stück Software für mich auch absolut ausreichend. Aber man kann ja durchaus mal eine Alternative testen.

Der Herausforderer Overcast

Overcast kann, wie bei Apple üblich, über den AppStore bezogen werden. Es gibt einen Client für das iPhone, das iPad und eine Erweiterung für die Apple Watch. Manchmal höre ich auch Podcast über den Computer. Bisher lief das über das Medientool iTunes. Da dieser Anwendungsfall aber eher die Ausnahme als die Regel ist, bin ich in diesem Fall auch mit der Wiedergabe der Podcast über die Webseite von Overcast zufrieden. Oder ich schließe mein iPhone einfach an mein zentrales Mischpult an und höre dann über meine Kopfhörer.

‎Overcast
‎Overcast
Entwickler: Overcast Radio, LLC
Preis: Kostenlos+

Neue Podcast

Overcast AddPodcast

Am Anfang hat man natürlich noch keine Podcast in seiner Aboliste. Aus anderen Apps kann man, wenn unterstützt, eine OPML-Liste exportieren und in Overcast importieren. So spart man sich das manuelle Hinzufügen. Von jedem Podcast, den man abonniert, wird automatisch die aktuelle Episode auf das Gerät geladen. Möchte man einen Podcast nur mal „probehören“, kann man auch probeweise eine einzelne Episode laden. Es gibt eine Twitter-Integration, die ich aber nicht nutze. Man kann sich wohl auf Basis seiner Timeline neue Podcasts empfehlen lassen oder selbst teilen.

Podcast Übersicht und Playlist

Overcast Playlist

In der Hauptansicht sieht man seine abonnierten Podcast, oben werden alle vorhandenen Playlisten abgelegt. Von Haus aus ist eine chronologisch sortierte Liste mit allen Episoden vorhanden. Über  das Overcastsymbol kommt man die Einstellungen, das zweite Symbol von links zeigt alle aktuellen Downloads, das nächste Symbol öffnet den Editor für Playlist und ganz links fügt man neue Podcast hinzu. Ganz unten am Bildschirm liegt der Miniplayer der aktuellen Wiedergabe.

Wiedergabe und Optionen

Overcast Wiedergabe

Hat man dann mal eine Liste mit Podcast erstellt, kann man auch schon mit dem Anhören beginnen. Wenn es der Podcast unterstützt, zeigt die App die Kapitelmarken an. Man kann so sehr leicht verschiedene Kapitel überspringen oder nur gezielt ein bestimmtes Thema anhören. Ein sehr komfortables Feature, das in der nativen Podcastapp von Apple nicht verfügbar ist.

Overcast Speed

Das Herzstück von Overcast ist aus meiner Sicht die Option „Smart Speed“. Die App rechnet aus dem Podcast zum einen „stille Pausen“ heraus. Zum anderen lässt sich die Wiedergabegeschwindigkeit in neun verschiedenen Stufen anpassen, die App steuert dann selbst noch im Detail nach. Bei Apple stehen nur drei Stufen Wiedergabegeschwindigkeit zur Verfügung (1x, 1,5x, 2x).

Am Anfang erscheint diese Möglichkeit etwas befremdlich. Für mich ist diese Art der Wiedergabe aber mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Natürlich muss man sich zuerst an die höheren Geschwindigkeiten  heran tasten. Wenn man sich nach kurzer Eingewöhnungszeit aber daran gewöhnt hat, möchte man diese Option nicht mehr missen. „Voice Boost“ hebt leise Podcasts in der Lautstärke an und kann die Tonqualität tatsächlich signifikant verbessern. Ein schönes Feature ist die Möglichkeit, Einstellungen spezifisch für  einzelne Podcast zu speichern.

Apple Watch Erweiterung

Auf der Uhr zeigt sich der Player der App spartanisch. Oben links sieht man die verbleibende Restlaufzeit. Man hat die Möglichkeit vor- und zurückspulen sowie die Wiedergabe zu pausieren. Das alles kann die native Wiedergabesteuerung auch. Zusätzlich greift man noch auf die Wiedergabeliste von Overcast zu. Der Stern in der Mitte ist wieder für die Twitter-Intergration zuständig.

 

Fazit

Wie bereit erwähnt war ich bisher mit der native PodcastApp von Apple sehr zufrieden. Overcast bietet aber tatsächlich einen Mehrwert. Hierzu zählt vor allem die Wiedergabe bei erhöhter Geschwindigkeit sowie die Nachbearbeitung der Klangqualität. Die App ist kostenlos erhältlich und in vollem Umfang nutzbar. Möchte man den Entwickler unterstützten, kann man für knapp 10 Euro im Jahr ein Abo abschließen, dass die kleinen Werbeanzeigen am unteren Bildschirmrand entfernt.

 

Hört Ihr auch Podcasts? Was ist eure bevorzugte Abspielsoftware? Oder könnt ihr mit diesem Medium eher nichts anfange? Teilt mir Eure Meinungen in den Kommentaren mit!

Im Test: Der Amazon Echo Dot

Die NSA für das Zuhause?

Da ist sie endlich die Thunfischdose, die mit einem spricht und einem Befehle ausführt.

Endlich die Lampen steuern ohne den Lichtschalter zu betätigen.
Endlich eine Taxi bestellen ohne zum Telefon zu greifen.
Ja, das geht und zwar mit sogenannten  Skills, aber dazu später mehr.


 Alexa ist jetzt auch frei verkäuflich und man muss nicht mehr auf eine Einladung warten.

Das Lieferumfang

Amazon Typisch recht schick verpackt. In einem Blauen Karton mit einem Origami Innenleben kommt  einem der Echo Dot Zuhause an.
Dazu bekommt man 3 kleine Broschüren. In einem stehen die Garantiehinweiße, auf einem anderen werden einem die Ersten Schritte erklärt,
und im letzten ein paar Befehle die man sofort ausprobieren kann.

Dazu bekommt man ein Micro USB – Kabel und einen 9W Netzstecker und zuletzt natürlich der Dot.

Einrichtung

Die Einrichtung ist ziemlich einfach,
den 
Dot an den Strom anschließen und  per App die es für iOS oder Android gibt wird man durch das Setup geführt.
Falls kein Smartphone/Tablet vorhanden ist kann man Alexa auch im Web unter alexa.amazon.de einrichten.
Alexa mit dem WLAN verbinden eine Software Update herunterladen und der Rest erledigt sich so gut wie  von allein.

Amazon Alexa
Amazon Alexa
Entwickler: Amazon Mobile LLC
Preis: Kostenlos
‎Amazon Alexa
‎Amazon Alexa
Entwickler: AMZN Mobile LLC
Preis: Kostenlos

Erste Tests

Ich habe mir direkt das Kärtchen mit der Aufschrift „zum Ausprobieren“ zur Hand genommen und munter drauflos geredet.

Alexa, erzähl mir ein Witz.
Alexa, wie ist das Wetter?

Alexa, wer war Albert Einstein?


Das hat alles Super geklappt und Alexa konnte mir immer eine passende Antwort geben. 

Als nächstes wollte ich Alexa mit meinem Bluetooth Lautsprecher verbinden um eine bessere Klangqualität zu bekommen, dazu musste ich die Alexa App aufrufen und dort manuell meine Lautsprecher verbinden, da Alexa über den Sprachbefehl anscheint keinen Lautsprecher gefunden hat.

Von jetzt an hatte ich einen vollwertigen Amazon Echo der auch mit dem Großen für 179,99€ mithalten kann.
Der kleine Echo Dot hat nämlich einen Vorteil, man kann ihn an eine Soundanlage entweder mit Bluetooth oder Klinke verbinden. Der Große hat dies nicht.
Alexa hört aber weiterhin über die 7 Mikrofone im Dot zu und nicht über die Soundanlage.


Wenn man Prime Kunde ist kann man über Alexa auch auf Amazon etwas bestellen. Man kann sich Wecker stellen und den schnellsten Weg zur Arbeit erfragen.
Die Nachrichten kommen standesmäßig von der Tagesschau. Es sind die Nachrichten in 100 Sekunden und werden von der Nachrichten Sprecherin gesprochen und nicht von der Alexa Stimme.
Man kann die Nachrichtenquelle auch in der Alexa App ändern.

Den Rufnamen kann man auch ändern falls die Freundin Alexa heißt. Andere Rufnamen wären Computer  Amazon oder  Echo.

Skills

Man kann in der Alexa App auch Skills herunterladen. Das sind kleine Programme die eigentlich wie Apps  funktionieren.
Ich lud mir den Skill „Chefkoch“ auf den Dot. Mit diesem Skill kann man z.B das Rezept des Tages erfragen.
Dazu muss man immer fragen:

Alexa, frage Chefkoch nach dem Rezept des Tages.
Alexa, frage Chefkoch nach einem Nudelrezept.

Danach schickt Alexa einem die Rezepte in die Alexa App.
Was mir aufgefallen ist man muss man immer das jeweilige Schlagwort sagen. Dass heißt wenn man viele Verschiedene Skills hat muss man sich immer alle Schlagwörter merken.
Besser wäre es wenn man zum Beispiel bei Alexa fragt:

Alexa, was ist das Rezept des Tages

Anstatt sich immer diese zum Teil komisch klingende Schlagwörter sich zu merken, aber vielleicht wird das in kommenden Versionen noch verbessert.
Man mit Alexa auch die Wohnung steuern. Das kann ich leider nicht ausprobieren da ich kein Philips Hue oder ähnliches da habe.

Datenschutz?

Amazon sagt zwar das Amazon Echo und Echo Dot nur mit den Amazon Servern kommuniziert wenn man das Schlagwort sagt.
Dafür muss aber Alexa die ganze Zeit mithören und wartet auf das Schlagwort.
Wer also etwas nicht mit Alexa teilen möchte sollte sie Stumm stellen mit der Taste auf der Oberseite oder vom Strom abschließen.


Sobald Alexa „offiziell“ zuhört zeigt sie es durch  einen Blau leuchteten Ring auf der Oberseite, dazu zeigt sie aus welcher Richtung gerade die Stimme kommt.

Stellt man sie Stumm leuchtet der Ring permanent Rot.

Fazit

Alexa kann was! Sie steht noch am Anfang in Deutschland.  Wenn sich die Entwickler mit der Entwicklung verschiedener Skills beschäftigen könnten Intelligente Sprachassistenten der nächste neue Trend zu werden.
Alexa ist weitaus weiter als Googles „Ok Google“ oder Siri von Apple.  Sie hat viel Potenzial und durch Updates wird sie immer intelligenter. Es reicht wenn man sich den Dot für 59,99€ kauft anstatt den Großen Bruder für 179,99€ da man mit Bluetooth und Klinke eine noch bessere Klangqualität  bekommt. Die beiden Echos können noch einiges mehr als hier beschrieben, dafür wäre aber der Artikel zu lang geworden.

 

Den Amazon Echo Dot könnt ihr HIER kaufen.
Den Amazon Echo könnt ihr HIER kaufen.


Plauzenchallenge 2017 – Ich bin dabei 

Eigentlich habe ich es ja schon seit einigen Monaten bemerkt. Aber als ich kürzlich wieder einmal beim Blutplasma spenden war und dort auf die Waage musste, war ich leicht schockiert. Ich habe in Sachen Gewicht einen neuen Höchststand erreicht. Vor allem über die Feiertage habe ich ordentlich zugelegt.
Knapp über 89kg auf 173cm sind eindeutig zuviel. Das entspricht einen BMI von über 29. Mein „Idealgewicht“ wird mit 60-76kg angegeben. Es müssen also mindestens 10kg runter.

Plauzenchallenge 2017

Ich bin aber nicht der einzige. So hat der Pixelaffe auf seinen Blog zur Plauzenchallenge aufgerufen.

Los geht´s am 01.01.2017 und endet zur IFA 2017, das sind 9 Monate in denen alle Teilnehmer versuchen ihr Gewicht runterzufahren. Es gibt eigentlich keine Regeln was man darf und was nicht, bitte denkt aber dennoch ein wenig an eure Gesundheit.

Und so soll das ganze ablaufen

Alles was ihr tun müsst ist eure Gewicht mindestens 1 x die Woche mit dem Hashtag #plauzenchallenge auf twitter zu posten. Die Tweets sollten dann automatisch hier erscheinen. Ganz clevere User besitzen eine von diesen Smarten Waagen, die entweder selbstständig Twittern kann, oder per IFTTT Rezept dazu gezwungen wird.

Da bin ich dabei. In der Gruppe macht es gleich viel mehr Spaß und wenn man die Erfolge der anderen sieht, spornt einen das gleich noch mehr an.

Eine Smarte Waage habe ich leider (noch) nicht. Ich habe auch bisher keinen anderen Weg gefunden um mein Gewicht automatisch zu Twittern. Um den Überblick über meine täglichen Schritte zu haben, nutze ich schon seit jeher Google Fit.

Google Fit lässt sich zwar einfach über andere Apps mit Daten „füttern“, das Auslesen von Daten ist offenbar nicht so einfach. Zumindest habe ich dafür noch eine App/Lösung gefunden. Aber das ist wohl das geringste Problem. Dann muss eben meinen „Gewichts-Tweet“ manuell absetzen.

Das Fett muss weg

In den vergangen Jahren habe ich schon so einiges ausprobiert. Vom Fitness Studio über einfaches Kalorien-Zählen und einer Low-Carb Ernährung. Alles brachte mehr oder weniger Sichtbare Erfolge und ich habe jedes mal so einige Kilo verloren. Mangels Disziplin war der Erfolg jedoch meist nur von kurzer Dauer. Folglich muss ich grundsätzlich und Dauerhaft etwas an meinen Lebensgewohnheiten ändern. Was sich wohl zum größten Teil bei der Ernährung sichtbar machen wird.

Für welche Form von Diät ich mich dieses mal entscheide weiß ich bis jetzt noch nicht. Ich denke ich werde wohl ganz einfach Kalorien und Fett reduzieren und Kalorienverbrauch so weit wie möglich erhöhen. Dieses „Sport“ fällt mir jedoch leider verdammt schwer. Aber vielleicht finde ich ja noch das passende für mich.

Meine persönlichen (Miss-)Erfolge bei der Plauzenchallenge könnt ihr gerne auf meinen privaten Twitter-Kanal verfolgen.
Ansonsten werde ich auch hier im Blog weiter über den Erfolg meiner Plauzenchallenge berichten.

 

Update 1:

Screenshot Plauze Man muss sagen: Meine Plauzenchallenge ist ein voller Erfolg. Ich habe schon öfters versucht Abzunehmen. Alles mit mehr oder weniger Erfolg. Aber dieses mal läuft es wirklich Überraschend Gut.

Auf knapp 5 Wochen habe ich jetzt fast 10kg runter. Auch wenn es etwas deprimiert das ich weder an meiner „Plauze“ noch sonst wo wirkliche Veränderung festgestellt habe. Die Hose sitzt zwar etwas lockerer, aber bei den knapp 10kg könnte man mehr erwarten. Aber man nimmt ja nie genau da ab, wo man es sich Wünscht ;)

Das ganze war aber natürlich keine „Spielerei“ Ich muss aber sagen das ich keinen erwähnenswerten Sport dazu gemacht habe. Lediglich habe ich Versucht meine 12.000 Schritte am Tag zu machen, was ich aber in den meisten Fällen alleine schon durch die Arbeit geschafft habe. Dann habe ich mich auch noch an ein paar Sit-Ups und Push-Ups probiert.
Ansonsten knallhart Kalorien reduziert. Ich habe versucht meine Kalorienaufnahme auf 1000-1200kal täglich zu beschränken. Was für mich wohl ein mehr als deutliches Defizit darstellt. Noch dazu wo ich als Lagerarbeiter auch körperlich tätig bin. Auch habe ich aktuell Stress und jede Menge Überstunden an meinen Arbeitsplatz.

Natürlich ist mir Bewusst das dies alles andere als eine „Gesunde“ Methode ist und ich möchte so eine Radikal-Diät auf keinen Fall weiter empfehlen!

Aber mit viel Fisch, Geflügel und vor allem Gemüse und etwas Obst habe ich doch hoffentlich das meiste an wichtigen Nährstoffen zu mir genommen.
Vorher habe ich wohl einen enormen Anteil an Kalorien allein durch Trinken zu mir genommen. Was anderes als Softdrinks und Säfte gab es bei mir kaum. Inzwischen trinke ich überwiegend Tee und Gemüsebrühe. Gelegentlich auch Diät-Softdrinks.

Die nächsten Wochen könnten allerdings etwas schwieriger werden. Gleich nächstes Wochenende geht es auf ein Barcamp Wochenende. Da muss die Diät wohl etwas ruhen ;) Und im März folgt gleich das nächste.

Trotzdem Blicke ich zuversichtlich und sehr optimistisch in die Nächsten Wochen. Ich möchte noch weitere 10kg schaffen. Dafür werde ich mir aber jetzt etwas mehr Zeit lassen.

Es geht nicht ohne – Meine wichtigsten Smartphone Apps

Neben den Platzhirschen Facebook, WhatsApp, Twitter und Co gibt es natürlich noch einige andere Apps auf meinen Smartphone, ohne die es (fast) nicht mehr geht.
Ein paar davon will ich euch hier etwas näher vorstellen.

MyFitnessPal

Durch meinen Neujahrs-Vorsatz „Abnehmen“ und die Teilname an der Plauzenchallenge es mir sehr wichtig geworden, alle meine Mahlzeiten und ihre Nährstoffe im Blick zu behalten. Hier habe ich mich für die App MyFitnessPal entschieden. Auch wenn einen die App ein meine Meinung nach recht Teures Abo für knapp 50€/Jahr aufquatschen will, lässt sich die App auch ohne diese Premium-Funktionen nahezu vollständig nutzen. Sehr gut gefällt mir an dieser App die Synchronisation mit Google Fit. So zeigt mir die App meine von Google Fit gemessen Schritte und in Google Fit wiederum sehe ich meine von MyFitnessPal erfassen Nährwerte.

Kalorienzähler - MyFitnessPal
Kalorienzähler - MyFitnessPal
Entwickler: MyFitnessPal, Inc.
Preis: Kostenlos+
‎MyFitnessPal
‎MyFitnessPal
Entwickler: Under Armour, Inc.
Preis: Kostenlos+

 

 

Stocard

Ob im Supermarkt, Elektronikmarkt, Möbelhaus, Bekleidungsgeschäft oder gar im Restaurant. Überall gibt es Kundenkarten. Auch wenn hier der Aspekt Datenschutz nicht außer Acht gelassen werden darf, können diese Karten doch zahlreiche Vorteile bieten. Das Problem dabei ist allerdings das der Geldbeutel dicker und dicker wird. Aber wofür hat man denn ein Smartphone?
Mit der App Stocard kann man zahlreiche Kundenkarten auf das Smartphone holen und so aus dem Geldbeutel verbannen. Das funktioniert selbstverständlich nur bei Karten, die optisch via Bar- oder QR-Code eingelesen werden und nicht über einen Magnetstreifen. Allerdings ist das zum Teil auch bei Karten möglich, auf denen selbst kein Code ist. Rund 400 der wichtigsten Kundenkarten sind schon in der App hinterlegt, aber es lassen sich auch eigene hinzufügen. In Verbindung mit einer Smartwatch muss man dann nicht einmal mehr das Smartphone aus der -Tasche holen.

Stocard - Kundenkarten Wallet
Stocard - Kundenkarten Wallet
Entwickler: Stocard GmbH
Preis: Kostenlos
‎Stocard - Kundenkarten Wallet
‎Stocard - Kundenkarten Wallet
Entwickler: Stocard GmbH
Preis: Kostenlos

 

Timeshop

Eine meiner liebsten Apps in der Kategorie „Fun“ ist die App Timeshop. Mit dieser Reist ihr Zurück in der Zeit – zumindest in euren Social Media Kanäle. Jeden Tag listet euch die App eure Beiträge bei Facebook, Instagram, Twitter, Foursquare oder auch Dropbox, Google Photos und SMS. Und zwar die welche ihr vor genau einen (bzw zwei bis sechs) Jahr(en) geschrieben habt. Für mich immer wieder ein amüsanter Rückblick der einen zum lachen oder nachdenken bringt.

Timehop
Timehop
Entwickler: Timehop
Preis: Kostenlos
‎Timehop - Memories Then & Now
‎Timehop - Memories Then & Now
Entwickler: TIMEHOP INC.
Preis: Kostenlos

 

Und sonst noch…

Ein paar weitere coole Apps habe ich euch bereits in den Beiträgen Geld sparen mit dem Smartphone und Geld verdienen mit dem Smartphone vorgestellt.

 

Und was sind eure liebsten und wichtigsten Smartphone Apps? Schreibt es mir doch in die Kommentare

 

Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade „App-Empfehlungen für Smartphone und Tablet“ von randombrick