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Follow JC GO

Das Spiel Pokemon Go weist inzwischen mehr als 800 Millionen Downloads vor.  Im Jahr 2017 sind allein in Deutschland 167.504 (ehemalige) Gläubige aus der katholischen Kirche ausgetreten. Wie passen diese beiden Zahlen aber nun zusammen?

 

Naja, wie wir diesen Zahlen entnehmen hat die katholische Kirche (nicht nur in Deutschland) ein gewaltiges Problem. Allein durch die zahlreichen Missbrauchsskandale welche in den letzten Jahren bekannt geworden sind kein Wunder. Doch das soll sich jetzt anscheinend wieder ändern. Die Kirche muss wohl wieder Sympatie zurück gewinnen. Zumindest bei ihren jugendlichen Schäfchen.

Daher wurde das Spiel „Follow Jesus Christ Go“ entwickeln. Insgesamt 43 Designer, Theologen, Bibelwissenschaftler, Kirchenhistoriker und Ingenieure haben über zwei Jahre lang rund 32.000 Stunden an einer App gearbeitet. Diese erweist sich jedoch im Prinzip lediglich als eine Kopie des Erfolgs-Klassikers Pokemon Go von Nintendo. Trotzdem sind dafür knapp 500.000$, welche von Sponsoren und privaten Spendern eingesammelt wurden dafür verbraten worden.

Auch wenn der Vatikan selbst nicht an der Entwicklung beteiligt war, ist dieser der Idee offenbar nicht ganz abgeneigt.

 

Das Spielprinzip

Ebenso wie in Pokemon Go oder schon Jahre zuvor bei dem Spiel Ingress bewegt man sich auch bei Follow Jesus Christ Go mit Hilfe des Smartphone und GPS Koordinaten in einer virtuelle Welt, innerhalb der realen Welt umher. Die reale Welt wird auch hier eindeutig mit einbezogen. Läuft der Spieler zum Beispiel an einer Kirche vorbei, wird dieser aufgefordert, ein Gebet zu sprechen.

Anstatt jedoch Monster wie Pikachu mit Hilfe der Pokebälle zu fangen, müssen hier diverse Heilige und Figuren aus der Bibel zum eigenen Evanglisationsteam rekrutiert werden. Das geschieht hier über Ja/Nein Fragen, die man beim Auftauchen der Figur beantworten muss. Dieses Team hilft dann dem Spieler dabei, die weiteren Aufgaben hoffentlich erfolgreich zu meistern. Das virtuelle Geld welches der Spieler erwirtschaftet wandert natürlich nicht in die eigene Tasche. Es wird selbst verständlich für wohltätige Zwecke gespendet.

Auch wenn ich damals lange und sehr aktiv Ingress gespielt habe, reizte mich Pokemon Go so gar nicht. Und Follow Jesus Christ Go gleich noch weniger. Daher habe ich mir die Installation auf meinen Smartphone erspart. Noch dazu ist das Spiel vorerst nur auf spanisch verfügbar. Weitere Sprachen sollen jedoch folgen.

Follow JC Go
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Preis: Kostenlos+
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Preis: Kostenlos+

 

Eure Meinung

Was haltet ihr von dieser Spiele-Idee? Postet eure Meinung dazu doch in die Kommentare.

 

 

Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale Header

Da ich ja im Rahmen der Plauzenchallange irgendwie immer wieder/noch versuche mein Gewicht zu verringern, ist natürlich eine Gute Waage unersetzlich.

Nachdem bei meiner Nokia Body Cardio die Pulswellengeschwindigkeit entfernt wurde, habe ich ja vom Rückgaberecht Gebrauch gemacht. Dadurch habe ich sogar mehr Geld zurück erhalten, als ich ursprünglich für die Waage bezahlt habe.

Also musste mal wieder was neues her. Neben der Geräte von Nokia gibt es nicht wirklich viele namhafte Hersteller von Smarten Waagen. Da viel mir natürlich die Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale ins Auge. Geordert über GearBest. Der Versand hat sich zwar wegen Zollprobleme etwas verzögert, aber dann landete das Paket doch problemlos und weitgehend unversehrt in meiner Packstation.

Die Technischen Daten

Material:
Gehäuse: ABS Kunststofff

Elektroden:
304L Edelstahl Elektroden

Schnittstelle:
Bluetooth 4.0

Teilung:
50 g

Tragkraft:
150 kg

Anzeige von:

  • Körpergewicht
  • Körperfettanteil
  • Viszeraler Fettanteil
  • Körperwasser
  • Muskelmasse
  • Knochenmasse
  • Grundumsatz (BMR/AMR)
  • BMI

Stromversorgung:
4x Typ AAA (R03) (nicht im Lieferumfang enthalten)

Abmessungen (B x H x T):
30,0 x 1,5 x 30,0 cm

Gewicht:
1,6 kg

Lieferumfang:
Körperanalysewaage

 

 

Hier ein kurzes und schlichtes Unboxing Video der Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale 2

Durch den weiten Versandweg war der Karton selbst etwas lädiert. Um Volumen und Gewicht zu sparen war dieser lediglich in einer Tüte/Folie verpackt. Aber das sehe ich in diesem Fall mal als sehr zweitrangig.

Nach dem öffnen des Kartons fällt einen erst eine kleine schmale Box entgegen. Worauf Symbole von Batterien und eines Textdokumentes gedruckt sind. Tatsächlich war darin auch eine kleine und sehr schlichte und übersichtliche Bedienungsanleitung. Diese ist jedoch lediglich in chinesisch gehalten. Wenn man dieser Sprache nicht mächtig ist, kann man daraus so gut wie keine Informationen entnehmen. Dank der Bilder lässt sich lediglich herauslesen wie die Batterien einzulegen sind und wie man sich auf die Waage zu stellen hat. Die Batterien waren entgegen dem Symbol jedoch nicht dabei. (bei Amazon kaufen)

Die Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale selbst war dann recht ordentlich in zwei Papp-Schienen verpackt. Die Verpackung hält so wohl auch einen größeren Sturz aus. Zusätzlich war sie noch in einer Kunststofftüte verpackt. Weiteres Zubehör ist nicht dabei.

 

Das erste Hands-On

Die Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale ist ein einen sehr schlichten Design gestaltet. Da das Display der anzeige ist praktisch unsichtbar. Erst aktiv scheint es durch den weißen Kunststoff durch. Das ABS Material aus dem die Waage gefertigt ist macht einen sehr positiven Eindruck. Es wirkt warm und geradezu weich. Es fühlt sich wirklich sehr gut an. Leider zeiht das Material Staub und Schmutz regelrecht an. Mit einen wisch mit einem trockenen Tuch ist jedoch alles wieder weg. Das Spaltmaß zwischen Ober und Unterseite des Gerätes sind gering und sauber verarbeitet. Die Waage wirkt soweit wie aus einem Guss.

Lediglich die 304L Edelstahl Elektroden könne man ein klein wenig kritisieren. Wie man im Video, etwa bei Minute 1,35 erkennen kann, sind diese nicht 100% im Gehäuse versenkt. Mit dem Fingernagel ist hier eine minimale Kante zu ertasten. Hier hätte man etwas sauberer arbeiten können. In der normalen Benutzung lässt sich diese jedoch mit den Füßen nicht spüren.

Auf der Unterseite findet man dann noch lediglich das Batteriefach und ein kleiner Aufdruck mit der Typenbezeichnung. Die vier Standfüße sind ordentlich Gummiert und sollten auch sehr glatten Böden einen ordentlichen und vor allem sicheren Stand bieten.

 

So… Das wars wohl erst Mal. Wenn ihr von der Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale jetzt schon begeistert seid, könnt ihr sie hier bei GearBest kaufen.

Ansonsten wird an absehbarer Zeit ein zweiter Bericht folgen wo ich ausführlicher auf Nutzung der App und der Funktionen der Waage selbst eingehen werde.

 

In den letzten Tagen traten vermehrt die Gerüchte auf, dass Google Pay am 26.06.2018 in Deutschland starten solle. Und dem war tatsächlich so.

 

Man hätte es ja kaum für möglich gehalten das Google tatsächlich noch vor Apple Pay einen Deutschland-Start hinlegt. Bei Apple gab es ja schon mehrfach das Gerücht um einen Start in Deutschland. Passiert ist hier allerdings noch nichts. Google hingegen war hier dafür wirklich pünktlich. Bereits kurz nach Mitternacht konnte man schon erfolgreich seine N26 Debit Mastercard in Google Pay einbinden.

Mit den Karten der DKB (Deutsche Kreditbank AG) , Mastercard der Fidor Bank ,Curve oder Revolut sowie der Payback American Express hat es zum jetzigen Zeitpunkt in meinen Test noch nicht geklappt. Auf Twitter und Facebook konnte man jedoch lesen das es auch mit den Karten der comdirct Bank ebenfalls funktioniert. Von der Commerzbank konnte man in der letzten Zeit ebenfalls die Gerüchte vernehmen das eine Zusammenarbeit mit google geplant sei.

 

Nachtrag:

Der Twitter User Bronius Soroko hat mich auf eine interessante Seite aufmerksam gemacht. Unter diesem Link verrät Google die offiziellen Banken und Zahlungsdienstleistern mit denen Kooperiert wird. Hier sind, wie bereits erwähnt N26, die comdirect und Commerzbank gelistet. Sowie der Dienst boon, welcher auch schon lange als der Geheimtipp für ApplePay gilt.
Unter der Rubrik “Demnächst” werden die Landesbank Baden-Württemberg und das FinTech Revolut erwähnt.

 

Google Pay kann auch noch mehr…

 

Screenshot GooglePay KundenkartenDes weiteren lassen sich in der Google Pay App zahlreiche deutsche Kundenkarten einbinden. Hierzu zählen beispielsweise Accor Le Club, Deutschlandcard, IKEA Family, Media Markt Club, Payback und die Subway SubCard. Ob sich das in der Praxis bewährt, bleibt abzuwarten. Da nicht jedes Kassen-System beziehungsweise die Scanner einen Barcode von einen Smartphone Displays einlesen kann.

 

 

Die Google Pay App findet ihr natürlich im Google Play Store. Zum Zeitpunkt dieses Berichtes wurde diese wohl auf den meisten deutschen Geräten noch als “nicht kompatibel” gelistet. Somit ist  ein Download noch nicht möglich. Ich gehe davon aus das sich das in den nächsten Stunden ändern wird.

Google Pay
Google Pay
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos

Google hat hier wohl ganz strategisch geplant. Der Start an einen Dienstag ist sicher nicht willkürlich gewählt worden. So kann der Dienst einige Tage anlaufen. Bis zu den verkaufsstarken Wochenende können dann die ersten großen Fehler ausgemerzt werden.
Ich bin gespannt wie sich der Dienst entwickelt. Es wird spannend ob Google Pay eine erwähnenswerte Verbreitung in Deutschland erlangt. Wo gerade hie die meisten doch auf Bargeld setzen und auch davon überzeugt sind.

Technik Header

Seit ein paar Jahren bietet Apple nun in iOS die Integration von HomeKit, eine Schnittstelle zur Steuerung von Komponenten zur Heimautomatisierung an. Nach anfänglich sehr spärlichem Support füllt sich seit ca. einem Jahr der Markt mit Geräten, die Apples Schnittstelle unterstützen.

Der bekannteste und medial wohl am meisten rezensierte Zuwachs in der HomeKit- Familie fand vor Kurzem mit der Integration von IKEAs Tradfri System statt. Dieses System habe ich mittlerweile auch in mein Setup integriert und werde weiter unten noch mehr dazu schreiben. Zunächst möchte ich aber mal die wohl gängigsten Systeme vorstellen, die auf dem deutschen Markt erhältlich sind.

Elgato

Vielen vielleicht aus dem Bereich des Capture-Cards im Gaming Bereich bekannt ist Elgato tatsächlich der Hersteller mit der größten Bandbreite an HomeKit-Komponenten auf dem deutschen Markt. Die Bandbreite reicht von Steckdosen über Heizungsthermostate bis hin zu Sensoren für den Innen- und Außenbereich. Alle Produkte werden unter der Bezeichnung “EVE” geführt.

Steckdose

EVEenergy

In meinem persönlichen HomeKit-Setup befinden sich zwei Steckdosen des Typs „Elgato EVE Energy“. Diesen war auch die ersten Komponenten, die von mir angeschafft wurden. Preislich liegen diese meiner Meinung nach relativ hoch, der Hersteller verlangt pro Stück ca. 50,- €. Dieser Wert wird auf dem freien Markt auch nicht deutlich unterboten.

Ich nutze die Steckdosen zur Steuerung von zwei Lampen. Dies wären grundsätzlich auch mit Leuchtmitteln von Philips oder IKEA möglich, dazu später mehr. Aber gerade bei Lampen, die mehreren Leuchtmitteln Platz bieten, ist eine solche Steckdose  die günstigere Lösung. Gerade auch, wenn man auf die Möglichkeit des Dimmens der Leuchtstärke verzichten kann.

Für die Zukunft planen ich, eine der Steckdosen als Aktor für einen Ventilator einzusetzen, in Kombination mit einem Innenraumsensor. Ab einer gewissen Temperatur soll Homekit die Steckdose schalten und der Ventilator dadurch den Raum kühlen. Der Sensor soll ebenfalls von Elgato stammen.

Weiterhin plane ich die Anschaffung eines Außensensors, anfänglich aber nur zur Protokollierung von Außenwerten.

Thermostate

Absolut erwähnenswert sind mit Sicherheit auch die Heizungsthermostate von Elgato, mittlerweile in einer zweiten Revision erhältlich. Momentan hab ich in diesem Bereich aber noch eine andere Lösung im Einsatz (EQ Max!).

Auch wenn die erste Revision mittlerweile etwas günstiger zu haben ist, kommt für mich tatsächlich nur die Anschaffung der zweiten Revision infrage. Als unschlagbares Argument zählt für mich hier die direkte Eingriffsmöglichkeit auf die Temperatur am Gerät. In Revision 1 ist dies nur über die App möglich.

Leider sind die Thermostate im Preis sehr weit oben angesiedelt. Der Markt ruft eine Preis um die 70,- € pro Thermostat auf. Möchte man eine komplette Wohnung hiermit ausstatten, kann dies sehr schnell ins Geld gehen.

Mein Plan für die Zukunft ist, die vorhandenen Thermostate sukzessiv mit Elgato Produkten zu ersetzen.

Mein momentan im Einsatz befindliches System funktioniert in sich realtiv zuverlässig, kann aber nicht in HomeKit eingebunden. Leider betreibt der Hersteller aber keine weitere Entwicklung, somit wird die Software wohl eines Tages einfach nicht mehr von aktuellen Betriebssystemen unterstützt. Ich habe für unser Haus einen ganzen Satz an Regeln geschaltet, wann welche Räume beheizt werden. Dies funktioniert natürlich insoweit recht gut, wenn man unter der Woche und am Wochenende einen relativ regelmäßigen Zeitplan hat. Wer im Schichtdienst arbeitet, hat natürlich ganz andere Anforderungen an ein solches System.

Elgato benötigt für die Integration kein eigenes Gateway, alle Produkte lassen sich leicht und schnell über einen Code mit Hilfe des Smartphones in Homekit einlesen. Der Hersteller bietet auch eine eigene App an, um z.B. den Stromverbrauch der Geräte zu messen.

Eve für HomeKit
Eve für HomeKit
Entwickler: Eve Systems GmbH
Preis: Kostenlos

Philips Hue

Das Beleuchtungssysteme von Philips ist im Bereich der Heimautomatisierung wohl eines der bekanntesten Systeme. Der Hersteller bietet zur Steuerung eine eigene App an, mit dieser lassen sich viele verschiedene Szenarien umsetzten und steuern. Wie bei allen mir bekannten Systemen ist natürlich auch das Dimmen einzelner Lampen möglich.

Im Sortiment des Herstellers befinden sich viele verschiedene Leuchtmittel für alle möglichen Anwendungszwecke und Beleuchtungsstandards. Beginnend bei LED-Streifen zur indirekten, unauffälligen Bedeutung über Leuchtmittel für die gängigen Sockeltypen (E27, GU10 etc…) bis hin zu Lichtpanelen und batteriebetriebenen Einzellampen bietet sich dem geneigten Anwender ein breites Sortiment für vielerlei Bedürfnisse.

Die meisten Leuchtmittel bieten die Möglichkeit, verschiedene Lichtstimmungen bzw. -farben einzustellen und somit auch das eigene Zimmer entsprechend zu beleuchten. Natürlich gibt es auch Leuchtmittel mit weniger Funktionen. Diese Lampen, die alleine ein warmweißes Lichtspektrum bieten sind auch in der Anschaffung entsprechend günstiger.

Preislich ist das Hue-System im oberen Segment zu sehen, einzelne Leuchtmittel beginnen bei ca. 20,- € bis hin zu 35,- €. Systemkomponenten wie etwa das Gateway und Dimmer oder Schalter kosten nochmals extra. Somit ist es auch ein eher kostspieliges Vergnügen, möchte man eine gesamte Wohnung allein mit smarten Lampen ausstatten. Ein Starterset bestehend aus Gateway und zwei Leuchtmitteln liegt bei etwa 80,- €.

 

HueBridge

Wie schon erwähnt, benötigt das System zum Betrieb ein eigenes Gateway, an dem die entsprechenden Lampen angelernt werden und das als Verbindung zum Intra- bzw. Internet dient. Dieses Gateway lässt sich dann in Apples Homekit einbinden und gibt die mit ihm verbundenen Lampen weiter, so dass sie als einzelne Geräte dort auftauchen. Allerdings lässt sich das Management der Lampen (z.B. Raumzuweisung) nur in der Hue-App vornehmen.

Philips Hue
Philips Hue
Preis: Kostenlos

Dieses System habe ich mittlerweile seit über einem Jahr im Einsatz, es arbeitet in meinem Setup bisher zuverlässig ohne nennenswerte Ausfälle.

IKEA Tradfri

IKEATradfri

Seit kurzer Zeit ist auch IKEA in den Bereich der smarten Beleuchtungsmittel eingestiegen. Mit seinem System Tradfri bietet das schwedische Möbelhaus einen günstigen Einstieg in die smarte Beleuchtungswelt. Ähnlich wie Philips basiert das System auf einzelnen Leuchtmitteln in Form von Lampen oder Leuchtpanelen im Zusammenspiel mit einem Gateway, Schaltern und einem drahtlosen Dimmer. Auch hier werden die Birnen in verschiedenen Ausführungen mit etwa warm-weißen und farbigen Lichtspektrum angeboten. Preisliche ist das System unterhalb von Philips einzuordnen, die günstigste Birne kostet ca. 10,- €, das Gateway 30,- €.

Großer Vorteil des IKEA Systems: Da es auf das gleiche Protokoll (Zigbee) wie Philips setzt, können die Birnen als kostengünstige Alternative in ein bereits bestehendes Hue-System eingebunden werden. Es bestehen allerdings zwei Nachteile: Zum Update der IKEA Komponenten wird das IKEA-eigene Gateway benötigt. Und am Hue-Gateway angelernte Lampen werde nicht an Homekit weitergeleitet sondern können nur innerhalb der Hue-App gesteuert werden.

Sollte man das System, so wie ich, mit dem IKEA Gateway betreiben, benötigt man zwingend die Fernbedienung, um die Lampen am System anzulernen. Ein weiterer Kostenpunkt.

Die von IKEA zur Verfügung gestellte App funktioniert soweit ganz gut und sieht auch anständig aus, ist ihn ihrem Funktionsumfang aber eher rudimentär.

IKEA TRÅDFRI
IKEA TRÅDFRI
Preis: Kostenlos

Apple TV (4. Gen.) als HomeKit-Hub

Um die HomeKit-Geräte auch von unterwegs steuern zu können, bietet Apple mit seiner TV-Box einen Hub an, der die (sichere) Schnittstelle ins Internet bietet. So lassen sich zum Beispiel Szenen und Geräte in Abhängigkeit von der Anwesenheit oder der Annäherung an einen bestimmten Ort schalten. Denkbar wäre etwa das Einschalten der Heizung, wenn man die Arbeit verlässt. Oder das Licht im Flur einzuschalten, wenn man sich der Wohnung nähert.

Man kann für mehrere Benutzer Zugriff auf das eigene Smarthome einrichten und diesen auch beschränken, so dass z.B. Gäste nur dann etwas steuern können, wenn sie sich auch vor Ort befinden.

Anstelle des Apple TV (ca. 179,- €) kann auch ein älteres iPad (ab der 4 Generation) als Schaltzentrale herhalten, dies muss dann allerdings dauerhaft in der Wohnung verbleiben.

Homebridge für FHEM (HomeKit Plugin)

Mittlerweile recht populär ist es ja, sich eine eigene Schaltzentrale mittels eines Raspberry Pies und der Plattform FHEM zu basteln. Für diese Softwarelösung existiert ein Plugin, mit dessen Hilfe man sich seine Geräte, und wohl auch solche, die nicht Homekitfähig sind, in Apples Software Lösung einzubinden.

Der Betrieb und die Wartung von FHEM bietet dem geneigten Nutzer eine große Vielfalt an Einstellungs- und Auswertungsmöglichkeiten, ist allerdings zumindest anfangs nicht sehr zugänglich und hat auch eine steile Lernkurve.

Ich selbst habe zum jetzigen Zeitpunkt keine intensive Erfahrungen mit FHEM und erwähne diese hier nur der Vollständigkeit halber.

Raspberry Pi

Raspberry Pi

 

 

Netto Expresskassen Header

Etwa seit dem Sommer 2017 führt der Netto Marken-Discount in Form eines Pilotprojektes den testweisen Einsatz von Expresskassen durch. Hier können Kunden selbständig ihre Produkte scannen und bargeldlos bezahlen. Das wollte ich jetzt natürlich auch mal ausprobieren.

Beim Möbel-Giganten IKEA kennt man sie ja schon lange. Die Selbstbedienungskassen. Der Kunde scannt und bezahlt selbstständig alle seine Artikel. Aber auch Bauhaus, Real und Kaufland setzen diese schon vereinzelt ein.

Marken-Discounter Netto bietet diesen Service aktuell in folgenden Städten an:

  • 10627 Berlin, Wilmersdorfer Str. 46
  • 22417 Hamburg, Anita-Sellenschloh-Ring 1
  • 46045 Oberhausen, Marktstr. 52
  • 49080 Osnabrück, Weidenstr. 20
  • 51103 Köln, Buchforststr. 1-15
  • 80333 München, Augustenstr. 75
  • 91052 Erlangen, Stubenlohstr. 1
  • 93047 Regensburg, Arnulfsplatz 4a

Bei IKEA nutze ich in der Regel jedes mal die Expresskassen. Dort hat jeder Artikel einen Barcode der sich schnell und einfach abscannen lässt. Ob das bei Lebensmittel und unverpackter Ware wie Obst, Gemüse und Backwaren genau so schnell einfach funktioniert, bezweifelte ich anfangs. Inzwischen habe ich jedoch zwei Test-Einkäufe mit den Netto Expresskassen gemacht. Beide male war ich zufrieden und wurde grundsätzlich positiv überrascht.

 

Die Expresskassen im Live-Test

Zu Anfang wird man von einen Übersichtlichen Startbildschirm begrüßt. Man wird aufgefordert den ersten Artikel zu scannen oder man hat die Auswahl für Obst, Gemüse, Backwaren, Pflanzen oder einer manuellen Eingabe. Bei dem Bildschirm handelt es sich um einen Touchscreen. Daher geht die Bedingung einfach und problemlos.

Ich scannte meinen ersten Artikel, eine PET-Getränkeflasche. Hier wurde ich anschließend gefragt ob es sich um eine einzelne Flasche oder ein Gebinde handelt. Einfach ausgewählt und die nächsten Artikel gescannt.

Dann kam ich zu meinen Artikeln wie Obst, Gemüse und Backwaren. Nachdem man diese Kategorien gewählt hatte bekam man eine bebilderte Übersicht der entsprechenden Artikel.  Die Auswahl geht hier also ebenfalls so schnell und problemlos wie an den Obst-Waagen wie man sie in der Regel in Supermärkten findet. Die Waage ist hier, genau wie an den Kassen welche mit Personal besetzt sind in der Scanner-Einheit verbaut.

Wenn man dann zum Bezahl-Vorgang wechseln will, wird man nochmals gefragt ob man sicher alle Artikel, Coupons und vor allem Leergutbons erfasst hat.Diese kann man wie jeden anderen Artikel erfassen.

Als nächsten wird man natürlich, genau so wie vom Kassenpersonal, nach der Deutschlandcard gefragt. Hier ist zu beachten das man wohl die physische Karte bei sich tragen muss. Karten-Wallets wie Stocard wo man seine Kundenkarten einfach und bequem auf Smartphone/Smartwatch nutzt, werden bedauerlicherweise nicht erfasst.

Stocard - Kundenkarten Wallet
Stocard - Kundenkarten Wallet
Entwickler: Stocard GmbH
Preis: Kostenlos
Stocard - Kundenkarten Wallet
Stocard - Kundenkarten Wallet
Entwickler: Stocard GmbH
Preis: Kostenlos

Das liegt daran das hier ein Laserscanner verbaut ist. Dieser führt zu einer exzellenten Scanproduktivität, vor allem wenn der Artikel beziehungsweise Barcode bewegt wird. Allerdings kann dieser keine Barcodes von Displays erfassen. Hierfür ist ein “ImagerScanner” notwendig, welcher nicht mit einen Laser arbeitet, sondern den Barcode praktisch fotografiert und entschlüsselt. Hier müsste Netto wohl noch Nachrüsten und um einen Handscanner ergänzen. Dieser wäre wohl auch bei großen und sperrigen Artikeln hilfreich, wie bei Möbel oder größere Elektrogeräten.

Dann kommen wir zum endgültigen Checkout. Es werden nochmals alle erfassten Artikel zu Kontrolle aufgelistet. Falls man einen Artikel vergessen hat, kann dieser jetzt noch erfasst werden.
Jetzt kann man auch noch am Programm “Deutschland rundet auf” teilnehmen. Was bei Barzahlung vielleicht als Vorteil zu sehen ist und zu viel Kleingeld zu vermeiden, bleibt es bei der hier fälligen Bargeldlosen Zahlung aber lediglich bei der “Guten Tat”.
Also wie erwähnt, die Bezahlung erfolgt bargeldlos. Im Gegensatz zu der Expresskassen bei real oder anderen Anbietern ist es hier nicht möglich mit Bargeld zu bezahlen. Folgende Zahlungsmöglichkeiten werden geboten.

Ich persönlich nutzte immer gerne die Netto App. Da man hier sehr schnell und einfach seinen Einkauf bezahlen kann. Als weiteren Vorteil kann man sehen das automatisch Deutschlandcard Punkte verrechnet werden und man auch Coupons einlösen kann. Das die Abrechnung via Lastschrift erfolgt und daher immer einige Tage Verzug verursacht ist jedoch ärgerlich.

Netto: Angebote & Coupons
Netto: Angebote & Coupons
Entwickler: valuephone GmbH
Preis: Kostenlos

Nach dem erfolgreichen Zahlvorgang bekommt man auch hier noch seinen klassischen Kassenbon.
Vor allem beim bezahlen via App würde ich jedoch sehr gerne auf diesen verzichten. Allein schon aus Gründen des Umweltschutzes.

 

Fazit:

Wenn man also nicht gerade wie ich von jedem Schritt ein Foto mit dem Smartphone macht ;) kann man mit den Expresskassen doch sehr viel Zeit und Nerven sparen.
Man kommt den älteren Herrschaften aus, welche den Einkauf mit 100 Münzen bezahlen und die Kassenkraft mit ihrer Krankheitsgeschichte beglücken.
Keine Kassenkraft die einen die Karte aus der Hand reißen will oder panisch reagiert wenn man mit Smarthone/Smartwatch via ApplePay, SEQR oder ähnlichen bezahlen will.

Interessant könnte es jedoch werden wenn man, ganz ohne böse Absicht, vergisst einen Artikel zu scannen und man durch einen Mitarbeiter bei einer der sporadischen Kontrollen erwischt wird.

 

Was haltet ihr von solchen Expresskassen? Habt ihr sie schon selbst ausprobiert? Oder scheut ihr solche Systeme eher und geht lieber zum Kassierer aus Fleisch und Blut?

 

Nokia Body Cardio Header

“Lernen Sie Ihren Körper kennen. Lernen Sie Ihr Herz kennen. Übernehmen Sie die Kontrolle.” Mit diesen Worten wird die Nokia Body Cardio beworben.

Über eine Aktion der Website reviewclub.com bekam ich die Möglichkeit die Nokia Body Cardio für 4 Wochen kostenlos zu testen. Da ich irgendwie immer (mal wieder) versuche etwas an meinem Körpergewicht zu optimieren ist so ein “Spielzeug” natürlich ideal.

Ausgepackt:

Die Verpackung der Nokia Body Cardio macht schon mal einen ganz guten Eindruck. Bunt bedruckt und auf der Rückseite findet man alle nötigen Informationen zu Funktionen und die Technischen Daten. Ein fester, stabiler Karton in dem nichts rumrutscht und wackelt. Einen praktischen Tragegriff hat er noch dazu. In der Umverpackung ist dann der eigentliche Verpackungskarton. Wenn man diesen aufklappt präsentiert sich auch schon die Waage in ihrer ganzen Pracht.
Neben der Nokia Body Cardio an sich befindet sich lediglich noch ein Quick-Start-Guide und ein USB-Kabel zum Laden in der Box. Recht viel mehr braucht es aber auch nicht.

Technische Spezifikationen:

Anschlussmöglichkeiten:

iOS-Kompatbilität (mit iOS 8 oder aktuellerer Version)
iPhone 4S und neuere Generationen
iPod Touch der 5. Generation und neuere Generationen
iPad der 3. Generation und neuere Generationen
Android-Kompatibilität (5.0 oder höher)
Erfordert Internetzugang (mobile Daten oder WLAN)
Drahtlose Synchronisierung
WLAN 802.11 b/g/n, kompatibel mit WEP/WPA/WPA2-Netzwerken Bluetooth-Verbindung (Bluetooth Smart Ready)

Analyse Ihrer Messwerte:

Gewicht
Vier Gewichtssensoren
Patentierte Körperpositionserkennung
Hochpräzises Wiegen
Körperzusammensetzung
Bioelektrische Impedanzanalyse
Athleten-Modus und Normalmodus
Einheiten: Körperfett in %, gesamter Wasseranteil in %, Muskelmasse in kg, Knochenmasse in kg
Herzfrequenz
Technologie der Herzfrequenzmessung zum
Patent angemeldet Einheit: Bpm (Herzschläge pro Minute)
Automatische Benutzererkennung
Bis zu acht verschiedene Benutzer

Sensoren:

Vier Gewichtssensoren
Gewichtsbereich: 5 -> 180 kg 100 g (0,2 lb) Skaleneinteilung
Patentierte Körperpositionserkennung
Patentierte Körperpositionserkennung für hochpräzises Wiegen mit Position Control™-Technologie

Gerät:

Besonders robuste Plattform Hartglas Lackfreies satinweißes Gehäuse Ultraschlankes Design
Maße: 327 x 325 x 23 mm

Großes augenfreundliches und graphisches Display (6 x 4cm) mit 128 x 64 Pixeln
Kontrastreiche Beleuchtung
Gewichtseinheiten: kg, lb, stlb
Aufbewahrung und Speicher
Kostenlose und unbegrenzte Online-Speicherung von Gewichtsmessungen

Wiederaufladbare Lithium-Ionen-Batterie Durchschnittliche
Batterielaufzeit: bis zu 1 Jahr

Die App:

Eine “smarte” Waage ist ja nur halb so smart, ohne die passende App. Die Nokia Health Mate. Diese findet ihr im Google Play Store sowie im iTunes App Store.

Withings Health Mate
Withings Health Mate
Entwickler: Withings
Preis: Kostenlos+
Health Mate - Total Health Tracking
Health Mate - Total Health Tracking
Entwickler: Withings
Preis: Kostenlos

Die App ist übersichtlich und auch wirklich einfach intuitiv zu bedienen. Die Waage war schnell und einfach mit dem WLAN und somit auch mit dem Nokia Account und der App verbunden.

Die App kann man auch mit weiteren Diensten verknüpfen. Hier stehen zum Beispiel Google Fit, MyFitnessPal, Runkeeper, Nike+ und Nest zur Verfügung. Außerdem kann man mit dem Webdienst IFTTT auf das Nokia Konto zugreifen. So lässt sich auf Wunsch nach jeden wiegen das Gewicht automatisch auf Twitter oder Facebook posten. Das kann schon ein ordentlicher Ansporn sein, eine Diät auch wirklich durch zu ziehen ;)

Die Nokia Body Cardio:

So, endlich kommen wir zum eigentlichen Gerät. Die Nokia Body Cardio.

Das Gerät macht einen ordentlichen Eindruck. Ein robustes Gehäuse aus Aluminium und die Trittfläche aus Glas verleihen dem Gerät einen wirklich hochwertigen Eindruck. Hierbei möchte ich jedoch erwähnen das die Waage Staub zieht. Was bei meinem weißen Model wohl nicht so schnell auffällt, kann beim schwarzen wohl lästig sein.

Das große, gut beleuchtete Display ist zu jeder Zeit gut lesbar.

An der Seite findet man eine Funktionstaste, mit welcher man die Gewichtseinheit zwischen kg und lb wählen, sowie einen Reset des Gerätes durchführen kann. Daneben der Micro-USB Anschluss zum Laden des Gerätes. Mein Gerät hat nach etwa 6 Wochen täglichen wiegen rund 11% Akku verloren. Die vom Hersteller angegebene Laufzeit von einem Jahr ist daher durchaus realistisch.

Funktionen:

Die Nokia Body Cardio zeigt neben dem Gewicht auch noch weitere Werte an. Die Nokia Body Cardio liefert außerdem Messwerte wie dem BMI sowie zum prozentualen Körperfett- und Wasseranteil und der Muskel- und Knochenmasse. Zusätzlich misst sie die Herzfrequenz sowie die Pulswellengeschwindigkeit.

Die Funktion Pulswellengeschwindigkeitsmessung wurde inzwischen von Nokia via Software Update entfernt. (mehr Info)

Natürlich sollte man sich auf all diese Werte nicht all zu sehr versteifen. Auch wenn Nokia selbst natürlich mit “äußerst genaue Messwerte” wirbt. Man sollte es lediglich als Richtwerte und keinesfalls als einen medizinischen Wert sehen.

Der Messwert Körperfett bezieht sich beispielsweise genau genommen lediglich auf die Beine. Da der Strom-Impuls an einem Bein hoch läuft und am anderen gleich wieder zurück. Der Oberkörper kann ohne weitere Sensoren gar nicht erfasst werden. Alternativ bieten sich noch die Caliper-Hautfaltenmessung mit einer Caliper-Zange an. Diese kann unter Umständen sogar noch genauer sein, ist aber auch nicht so einfach durchzuführen wie es scheint.

Alle Werte werden hier nacheinander auf dem Display dargestellt. Die Reihenfolge lässt sich hier in der App anpassen. Ein nettes Feature was noch zu erwähnen ist: Die Waage zeigt auch noch die aktuelle Wettervorhersage an.

Mein Fazit:

Nokia selbst verkauft das Gerät für satte 179,95€ – ein mehr als stolzer Preis für eine Waage. Im freien Markt bekommt man diese allerdings bereits für knapp unter 100€ erhältlich, was meiner Meinung jedoch auch immer noch relativ hoch angesetzt ist.

Jedoch ist die Nokia Body Cardio ist ein wirklich nettes Gadget. Sie ist Hochwertig verarbeitet und bietet einen hohen Funktionsumfang. Man hat damit ständig einen Überblick über allerlei Messwerte. Vor allem bei einer Diät kann das durchaus hilfreich sein.

Home Office

Schon für das Jahr 2017 gab es hier eine Blogparade zum Thema Technik-Trends. Und auch für das kommende Jahr 2018 Jahr möchte ich diese wieder starten.

 

Was bringt das Jahr 2018 an neuen Technik-Trends?

 

Was ist – Was war – Was wird

Wir können nur spekulieren was uns im Jahr 2018 so alles auf uns zu kommt.

Darum möchte ich von euch wissen, was ihr vom Jahr 2018 an Technik-Trends erwartet.

Was genau eine Blogparade ist und warum du daran Teilnehmen solltest, erfährst du hier.

Eine Blogparade ist eine Aktion von Blogger für Blogger. Der Veranstalter der Blogparade gibt ein Thema vor, das er meistens ausführlich beschreibt. Alle, die nun an der Blogparade teilnehmen, schreiben auf ihren Blog einen Beitrag zu dem Thema, indem sie ihre eigene Meinung dazu äußern.

 

Wie funktioniert das ganze?

  • Schreibe auf Deinen Blog einen Beitrag über das Thema “Technik-Trend(s) 2018”
    Hier kannst du dich entweder auf ein Produkt/Dienst festlegen oder allgemein die Trends aufgreifen. Falls du keinen eigenen Blog hast, funktioniert das natürlich auch über einen öffentlichen Post auf Facebook oder Google+
  • Verlinke meinen Blog bzw. diesen Beitrag
  • Hinterlasse einen Kommentar unter diesem Post in den du uns Deinen Beitrag vorstellst
  • Alle Beiträge werden in diesem Post vorgestellt und verlinkt
  • Die Blogparade läuft bis zum 31.01.2018

 

Vielen Dank für zwei tolle Beiträge

Hier nun meine Gedanken zu den Technik-Trends 2018
Von Nicole / http://hurra.digital

Das Auto der Zukunft: Diese drei Technik-Trends werden in 2018 weiter Fahrt aufnehmen
Alexander / https://vecartec.de

Home-Office

Im September diesen Jahres habe ich eine neue Ausbildung begonnen. Ich benötigte ein mobiles Gerät und stand vor Frage: Laptop (MacBook) und/oder Tablet (iPad)? Für beide Plattformen gibt es sowohl Pro- als auch Kontrapunkte. Im nachfolgenden Text werde ich die, aus meiner Sicht relevanten, Punkte ausführen.

Anforderungen

Die Wahl des Gerätes wird ja immer maßgeblich durch das benötigte Anforderungsfeld bzw. die zu erledigenden Aufgaben definiert. Für mich selbst habe ich grundsätzlich folgende Punkte definiert:

  • Office (Text, Tabelle, Präsentation)
  • Internet
  • Konsum von Video und Livestreams
  • Musikstreaming
  • Gaming
  • Fotobearbeitung (Katalogisieren und Entwickeln, am besten mit RAW-Support)
  • Streaming auf der Platform Twitch.tv
  • Videobearbeitung
  • Podcasten

Alles in allem ein sehr breitgefächertes Anwendungsspektrum, und ohne hier groß zu Spoilern: Mit einem Tablet werde ich diese Anforderungen nicht voll umfänglich erfüllen können. Warum, darauf komme ich später noch zu sprechen.

Seit ein paar Jahren basiert meine gesamte Infrastruktur auf Apple-Geräten. Der Wechsel auf Geräte andere Hersteller oder eine andere Softwarebasis steht für mich nicht zur Diskussion. Die zur Verfügung stehenden Geräte sind also entweder ein MacBook (Pro) oder ein iPad (Pro). Der Formfaktor ist mit Sicherheit interessant, aber nicht unbedingt entscheidend.

MacBook Pro

Macbook

Meine erste Überlegung war tatsächlich, nach der WWDC 2017 mir ein MacBook Pro (13 Zoll) anzuschaffen.

Für das MacBook sprechen:

  • Display
  • Mobilität
  • Vollständiges Betriebssystem

Gegen das MacBook sprechen:

  • momentan eingeschränkte Erweiterbarkeit durch USB-C
  • Formfaktor (nicht so kompakt wie ein Tablet)
  • Keine Stiftunterstützung
  • Höherer Preis und Folgekosten (USB-C Zubehör)

 

iPad Pro

Tablet

Als Alternative zu einem Laptop bietet sich nach wie vor eine Tablet an, gerade wenn man nur ein mehr oder weniger geringes Anwendungsprofil für das Gerät hat. Tatsächlich ist die verwendete Hardware mittlerweile z.T. sogar mehr als ebenbürtig mit aktuellen Laptops, der begrenzende Faktor ist aber nach wie vor die Software bzw. das Betriebssystem und die Erweiterbarkeit mit externen Geräten.

Ich setzte sehr große Hoffnungen in iOS 11 und war nach der WWDC 2017 sehr euphorisch, was die Entwicklung des Betriebssystems anbelangt. Die derzeitigen Pläne von Apple waren auch einer der Hauptgründe, warum ich mich dann letztendlich für das iPad Pro entschieden habe.

Für das iPad sprechen

  • Mobilität
  • außerordentlich gutes Display
  • Stiftunterstützung
  • Mit Tastaturhülle sehr nahe an der Bedienbarkeit eines Laptops

Gegen das iPad sprechen

  • eingeschränktes Betriebssystem
  • So gut wie keine Erweiterbarkeit über USB
  • Mehr oder weniger eingeschränktes Softwareangebot
  • insgesamt eingeschränktes Anwendungsgebiet

Grundsätzliche Überlegungen

Nach der WWDC stellte sich mir also folgendes Grundproblem:

  • Welche Anforderungen kann ich mit welchem Geräte erfüllen?
  • Wie teuer wird die Anschaffung?
  • Welches Gerät im Fuhrpark benötigt definitiv Ersatz?

Nach reiflicher Überlegung kam ich zu folgenden Antworten:

Bei der Beschaffung eines Laptops würde ich gerne meinen Desktoprechner in Rente schicken und diesen mit einem mobilen Gerät ersetzten, dass ich dann je nach Einsatzort mit mir führen kann. Zuhause wird der Laptop an eine Dockingstation angeschlossen und mit USB-Festplatten, NAS, Tastatur, Maus und Monitor zu einem echten Desktoprechner. Unterwegs bietet er die Vorzüge eines mobilen Computers. Zusätzlich benötige ich allerdings noch ein Tablet, mein liebgewonnenes iPad Air hat mittlerweile nahezu vier Jahre auf dem Buckel. Ich möchte aber Stiftunterstützung, um handschriftliche Notizen und Anmerkungen in Dokumenten vornehmen zu können. Dies funktioniert nur mit dem iPad Pro, in Verbindung mit einem MacBook würde hier allerdings der 10,5 Zoll Formfaktor ausreichen.

Diese erste Lösung ist ingesamt die teuerste, je nach Ausstattung des Laptops (geplante Einsatzdauer 4-5 Jahre) komme ich hier auf insgesamt mehr oder weniger 4000,- Euro.

Die zweite Lösung wäre ein MacBook (Pro) der Einsteigerklasse, ohne ergänzendes Tablet. Der iMac bleibt weiter in Betrieb, das Laptop dient nur dem mobilen Einsatz zu Hause und unterwegs. Das ergänzende Tablet mit eingerechnet, steht hier eine Investition in Höhe von ca. 2500,- Euro an.

Die dritte (und letztendlich auch umgesetzte) Lösung war die Anschaffung eines iPad Pro 12,9 Zoll mit Tastatur und Stift. Der Desktoprechner bleibt, wo er ist und alle mobilen Aufgaben werden, so gut es geht, mit dem Tablet erledigt. Einschränkung: mein Eingangs erwähntes Anwendungsprofil kann von diesem Gerät nur etwa zu 75 % erfüllt werden. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf ca. 1300,- Euro, die Einsatzdauer des Gerätes lege ich erneut auf vier bis fünf Jahre aus.

Einschränkungen

Also, was kann das iPad nicht, was ein Laptop kann?

Kommt wie immer drauf an, was ich damit machen möchte. Eins vorweg: Die Stiftunterstützung hat sich als außerordentlich komfortabel herausgestellt, ich möchte sie auf keinen Fall mehr missen. Die Erstellung von Handschriftlichen Notizen, das Anmerken und Kommentieren von PDFs und die Bedienung verschiedener Apps ist mehr als komfortabel.

Was ist möglich?

Alle Officearbeiten, mal ausgenommen von High-End-Excel-Anwendungen und umfangreichen Datenbankoperationen, kann ich sehr gut mit einem Tablet erledigen. Split-View erlaubt mir, zwei Anwendungen nebeneinander zu öffnen und mit iOS 11 kommt auch endlich erweitertes Multitasking und Drag&Drop. Internet ist uneingeschränkt nutzbar, Videostreaming über bekannte Plattformen ist eine Selbstverständlichkeit. Gaming ist möglich, natürlich werden nicht alle Triple-A Titel umgesetzt. Nichtsdestotrotz gibt es mittlerweile eine mehr als umfangreiche Spieleauswahl abseits von CandyCrush & Co. Titel wie “Vainglory”, “Punch Club” oder “Dont Starve” bieten Spielspass über viele Stunden, ohne hinter ihren Desktop-pendants zurückzufallen. Gerade Spielegenres wie Rollenspiele und Umsetzung alter Klassiker (“Rollercoaster Tycoon”) bieten langfristige Unterhaltung für wenig Geld.

Fotobearbeitung ist möglich und wird von Apple auch immer als Keyfeature beworben. Die iCloud Fotomediathek ist für mich tatsächlich mittlerweile mein JPEG-Archiv, es befinden sich knapp 13.000 Bilder der letzten Jahre darin. Das Problem bei großen Datenbeständen ist natürlich immer die Katalogisierung der vorhandenen Daten. Apple geht mit Machine Learning einen ganz interessanten Ansatz, die Bilder werden analysiert und sind, entsprechende Erkennung vorausgesetzt, über die Suche von Schlagwörtern wieder auffindbar. Das klappt erstaunlich gut und bietet einen guten Ansatz abseits der klassischen Katalogisierung mittels Stichwörtern etc. Möchte man allerdings irgendwann auf ein anderes System migrieren, steht man vor einem nicht zu unterschätzendem Problem. Aber das ist ein anderes Thema.

Ein weiteres Hobby ist die Erstellung von Podcast. Hier zeigt sich die Situation durchaus rosiger, als es beim Live-Streaming der Fall ist. Man kann verschiedene Audiointerfaces (mit Class-Compilant 2.0) an das iPad anschließen. Mit vorhandener Hardware kann ich vier Audiospuren gleichzeitig aufnehmen und mit enstprechender Software (“Ferrit”) komfortable bearbeiten. Zur Weiterverarbeitung geht es an Auphonic, dann auf die Homepage. Mit einem klassischen Rechner kann ich mir den Weg über Auphonic sparen, brauche aber entsprechendes Fachwissen für die Nachbearbeitung. Summa summarum kann man sagen, Podcasten mit dem iPad ist möglich, wenn man sich ein bisschen mit der Materie beschäftigt. Auf einem klassischen Rechner kann es komfortabler sein, benötigt aber auch entsprechendes Hintergrundwissen.

Was ist nicht möglich?

Auf iOS ist zwar mittlerweile der Einsatz von RAW-Bildern möglich, die Bearbeitung ist aber nach wie vor nur sehr umständlich möglich. Gründe dafür sind die Größe und Natur der Dateien, hier bieten klassische Betriebssysteme einfach die bessere Grundlage. Somit ist für mich der Punkt RAW-Bearbeitung über in Tablet nicht möglich.

Eines meiner Hobbys ist auch das Live-Streaming von Computerspiele bei der Plattform Twich.tv. Lange Rede, kurzer Sinn: Obwohl die Hardware wohl mittlerweile durchaus dazu in der Lage wäre, gibt es schlicht keine Software für iOS, die diesen Anwendungsfall zulässt. Ganz zu schweigen vom Anschluss einer Capture-Card bzw. eines gleichzeitig zu betreibenden Mischpults, mit dem die zahlreichen Audioeingänge aufeinander abgestimmt werden können. Und selbst wenn man solche Geräte anschließen könnte, kann man das Tablet nicht mehr laden. Hier ist und bleibt der klassische Rechner die einzige Möglichkeit, Inhalte auf Twich.tv (oder andere Plattformene) zu streamen.

Und der Rest?

Videobearbeitung ist möglich, ich habe iMovie ausprobiert. Die Software nimmt sich nicht viel im Vergleich zu ihrem Desktoppendant, leider hatte ich aber noch keine Zeit, mich intensive mit den Vor- und Nachteilen unter iOS auseinander zusetzten. Dies wird allerdings spätestens bei unserem neuen Videopodcast Projekt geschehen….

Nach einem Monat…

Nach einem Monat mit dem Gerät muss ich sagen, es war auf jeden Fall die richtige Wahl. Bildschirm, Handhabung und die Zusammenarbeit mit dem Stift sind ein Traum.

Wir bekommen in den Vorlesungen viele Skripte als Kopie ausgehändigt, diese lassen sich mit “Scanner Pro” im Handumdrehen als PDF einscannen und mit “PDF Expert” bearbeiten. Gerade diese Kombination von Apps ist ein Traum und den Apple eigenen (iBooks und Notizen) in diesem Fall deutlich überlegen. Schade eigentlich, aber ich bin froh, dass es so eine professionelle Lösung gibt.

Und mit “Affinity Photo” gibt es mittlerweile auch ein professionelle App zur Bildretusche (und u.U. auch RAW-Entwicklung!), auch wenn hier immer noch die Katalogisierung fehlt. Aber he, wer wird denn da undankbar sein…

Welche Erfahrungen habt Ihr mit iOS11 und den mobilen Apple-Geräten in der Praxis gemacht? Egal, ob MacBook, iPad oder iPhone, lasst es mich wissen! Oder habt Ihr Tipps oder Fragen? Immer her damit! Für Anregungen bin ich immer dankbar.

Ende März fand in Regensburg eine BarCampNight stand. Eine der Sessions (von @johndillinger15) behandelte das Thema Podcasts. Es ging um die Hintergründe, die Möglichkeiten bei der Aufnahme und Publikation und natürlich auch über die Wiedergabe. Einer der vorgestellten Drittanbieter-Clients war Overcast. Hier mehr dazu.

Die Ausgangslage

Ich selbst nutze Podcasts mittlerweile schon relativ lange als Mittel zur Informationsaufnahme für Bereich, die mich persönlich interessieren (Technik, Foto, Games). Da ich mich hauptsächlich auf der Softwareplattform von Apple bewege, war für mich der native Podcastplayer von Apple somit die erste Anlaufstelle. Über Jahre hinweg war dieses Stück Software für mich auch absolut ausreichend. Aber man kann ja durchaus mal eine Alternative testen.

Der Herausforderer Overcast

Overcast kann, wie bei Apple üblich, über den AppStore bezogen werden. Es gibt einen Client für das iPhone, das iPad und eine Erweiterung für die Apple Watch. Manchmal höre ich auch Podcast über den Computer. Bisher lief das über das Medientool iTunes. Da dieser Anwendungsfall aber eher die Ausnahme als die Regel ist, bin ich in diesem Fall auch mit der Wiedergabe der Podcast über die Webseite von Overcast zufrieden. Oder ich schließe mein iPhone einfach an mein zentrales Mischpult an und höre dann über meine Kopfhörer.

Overcast
Overcast
Preis: Kostenlos+

Neue Podcast

Overcast AddPodcast

Am Anfang hat man natürlich noch keine Podcast in seiner Aboliste. Aus anderen Apps kann man, wenn unterstützt, eine OPML-Liste exportieren und in Overcast importieren. So spart man sich das manuelle Hinzufügen. Von jedem Podcast, den man abonniert, wird automatisch die aktuelle Episode auf das Gerät geladen. Möchte man einen Podcast nur mal “probehören”, kann man auch probeweise eine einzelne Episode laden. Es gibt eine Twitter-Integration, die ich aber nicht nutze. Man kann sich wohl auf Basis seiner Timeline neue Podcasts empfehlen lassen oder selbst teilen.

Podcast Übersicht und Playlist

Overcast Playlist

In der Hauptansicht sieht man seine abonnierten Podcast, oben werden alle vorhandenen Playlisten abgelegt. Von Haus aus ist eine chronologisch sortierte Liste mit allen Episoden vorhanden. Über  das Overcastsymbol kommt man die Einstellungen, das zweite Symbol von links zeigt alle aktuellen Downloads, das nächste Symbol öffnet den Editor für Playlist und ganz links fügt man neue Podcast hinzu. Ganz unten am Bildschirm liegt der Miniplayer der aktuellen Wiedergabe.

Wiedergabe und Optionen

Overcast Wiedergabe

Hat man dann mal eine Liste mit Podcast erstellt, kann man auch schon mit dem Anhören beginnen. Wenn es der Podcast unterstützt, zeigt die App die Kapitelmarken an. Man kann so sehr leicht verschiedene Kapitel überspringen oder nur gezielt ein bestimmtes Thema anhören. Ein sehr komfortables Feature, das in der nativen Podcastapp von Apple nicht verfügbar ist.

Overcast Speed

Das Herzstück von Overcast ist aus meiner Sicht die Option “Smart Speed”. Die App rechnet aus dem Podcast zum einen “stille Pausen” heraus. Zum anderen lässt sich die Wiedergabegeschwindigkeit in neun verschiedenen Stufen anpassen, die App steuert dann selbst noch im Detail nach. Bei Apple stehen nur drei Stufen Wiedergabegeschwindigkeit zur Verfügung (1x, 1,5x, 2x).

Am Anfang erscheint diese Möglichkeit etwas befremdlich. Für mich ist diese Art der Wiedergabe aber mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Natürlich muss man sich zuerst an die höheren Geschwindigkeiten  heran tasten. Wenn man sich nach kurzer Eingewöhnungszeit aber daran gewöhnt hat, möchte man diese Option nicht mehr missen. “Voice Boost” hebt leise Podcasts in der Lautstärke an und kann die Tonqualität tatsächlich signifikant verbessern. Ein schönes Feature ist die Möglichkeit, Einstellungen spezifisch für  einzelne Podcast zu speichern.

Apple Watch Erweiterung

Auf der Uhr zeigt sich der Player der App spartanisch. Oben links sieht man die verbleibende Restlaufzeit. Man hat die Möglichkeit vor- und zurückspulen sowie die Wiedergabe zu pausieren. Das alles kann die native Wiedergabesteuerung auch. Zusätzlich greift man noch auf die Wiedergabeliste von Overcast zu. Der Stern in der Mitte ist wieder für die Twitter-Intergration zuständig.

 

Fazit

Wie bereit erwähnt war ich bisher mit der native PodcastApp von Apple sehr zufrieden. Overcast bietet aber tatsächlich einen Mehrwert. Hierzu zählt vor allem die Wiedergabe bei erhöhter Geschwindigkeit sowie die Nachbearbeitung der Klangqualität. Die App ist kostenlos erhältlich und in vollem Umfang nutzbar. Möchte man den Entwickler unterstützten, kann man für knapp 10 Euro im Jahr ein Abo abschließen, dass die kleinen Werbeanzeigen am unteren Bildschirmrand entfernt.

 

Hört Ihr auch Podcasts? Was ist eure bevorzugte Abspielsoftware? Oder könnt ihr mit diesem Medium eher nichts anfange? Teilt mir Eure Meinungen in den Kommentaren mit!