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Curve – Wir sind (fast) wieder im Geschäft!

Auch der Anbieter Curve war vom Wirecard-Desaster betroffen und die Mastercard war vorübergehen stillgelegt. Ab Montag, dem 29. Juni sollen aber schon viele Dienste wieder laufen.

 

Heute Abend hat Curve einen Post in der Community und einen Blogpost veröffentlicht. Es klingt ja alles mal sehr optimistisch

 

Wir sind – fast – wieder im Geschäft! Wir haben die „Phase 1“ des unseres Plans fast abgeschlossen, und wir streichen die ersten Punkte von unserer Liste.

Folgendes wird ab Montag, dem 29. Juni wieder verfügbar sein

  • Zahlungen mit deiner Curve Karte
  • Frontend/App
  • Curve Cash Points and Balance

 

Was noch kommen wird:

  • Apple Pay, Google Pay und Samsung Pay
  • Curve Send
  • „Back in Time“ Zahlung
  • Rückerstattungen

Schritte zur erneuten Aktivierung deiner Curve Karte:

Du wirst aufgefordert, deine Curve App zu aktualisieren, bitte tun das!
Einige deiner Karten müssen möglicherweise erneut verifiziert werden. Keine Sorge, es ist ganz einfach! Wir zeigen dir auf, welche es sind und geben dir klare Anweisungen, was du tun musst.
Wir müssen morgen zusätzliche Tests durchführen, damit dein Wallet und deine Wearables wieder funktionieren (d.h. Apple Pay, Google Pay, Samsung Pay, Garmin, Fitbit und Wena)Zahlungen werden nicht sofort möglich sein werden, aber wir arbeiten daran.

Quelle: Curve Community

 

Hinweis:

WER BEI SEINER ANMELDUNG DEN CODE PROMO CODE WRVV9 NUTZT, ERHÄLT EIN STARTGUTHABEN VON 5 PFUND (~ 5,50€)

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Entwickler: Curve
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Curve - All your money in one card & app
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Ankündigung: Die Samsung Pay Card kommt

Als Ergänzung zum digitalen Bezahldienst Samsung Pay soll jetzt eine physische Karte kommen. Die Samsung Pay Card.

 

In Konkurrenz oder sagen wir Alternative zu Google Pay bietet ja Samsung seinem Dienst Samsung Pay an. Leider ist dieser Dienst nach wie vor noch nicht in Deutschland verfügbar.

Um das Handling mit dem bezahlen zu erweitern und vereinfachen hat Samsung jetzt auch eine physische Karte angekündigt.

 

Right now, we’re developing a unique digital-first payment solution which will offer Samsung customers a simple and flexible way to control their money, with the ability to link their favourite loyalty and bank cards* in one convenient place.

With the help of one of Europe’s leading fintechs, Curve, and Mastercard, we’ll be launching the Samsung Pay Card to our customers later this year and we promise it will be a true digital wallet experience; all through the convenience of your Samsung smartphone.

Our customers will get greater flexibility and control when managing their finances with Samsung Pay Card as it will offer a single view of spend, whilst also enabling a simple and secure way to pay.

Watch this space for further updates.

 

Frei übersetzt:

Im Moment entwickeln wir eine einzigartige digitale Zahlungslösung, die Samsung-Kunden eine einfache und flexible Möglichkeit bietet, ihr Geld zu kontrollieren, mit der Möglichkeit, ihre bevorzugten Treue- und Bankkarten an einem bequemen Ort zu verbinden.

Mithilfe einer der führenden europäischen Fintechs, Curve und Mastercard, werden wir unseren Kunden noch in diesem Jahr die Samsung Pay Card vorstellen, und wir versprechen, dass es ein echtes digitales Brieftaschenerlebnis sein wird; alles durch die Bequemlichkeit Ihres Samsung-Smartphones.

Unsere Kunden werden eine größere Flexibilität und Kontrolle bei der Verwaltung Ihrer Finanzen mit der Samsung Pay Card erhalten, da sie eine einzige Ansicht der Ausgaben bietet und gleichzeitig eine einfache und sichere Zahlungsweise ermöglicht.

Weitere Updates finden Sie in diesem Bereich.

 

Die Curve

habe ich Euch schon in einem vorherigen Beitrag vorgestellt. Die Debit Mastercard Curve ist mit keinem eigenen Giro- oder Kreditkarten-Konto verbunden. Es werden in der dazugehörigen App einfach beliebige andere Visa oder Mastercard Karten hinterlegt. Vor und sogar nach! jedem Bezahlvorgang kann dann in der App entschieden werden, welche Karte belastet werden soll.

Hier hat sich Samsung auf jeden Fall einen attraktiven Partner gesucht.

 

Ein geschickter Schachzug

Apple hat für seinen Dienst Apple Pay eine physische Karte Apple Card am Markt. Und auch für Google Pay wurde eine Google Card angekündigt. So ist es für Samsung durchaus ein geschickter Schachzug dies ebenfalls anzubieten.

Laut der Landingpage der Samsung Pay Card bezieht sich das Angebot wohl (vorerst) auf den UK Markt. Da Curve selbst auch problemlos in Deutschland verfügbar ist, sollte man auch bei diesem Angebot einen Deutschland Start nicht ausschließen. Vorausgesetzt Samsung selbst schafft es endlich mal, sein Produkt in Deutschland an den Start zu bringen.

 

 

Passend zum Thema:

Samsung Money von SoFi: Machen Sie mehr aus Ihrem Geld

Der Workshop zur kommenden yomo Kreditkarte

Das Girokonto von yomo habe ich euch ja bereits hier vorgestellt. Grundsätzlich ja mal alles ganz interessant. Da war ich natürlich begeistert als yomo zu einen „Spot on: Kreditkarten“ Workshop eingeladen hat.

Insgesamt hat yomo drei Termine geboten. Den Workshop in Köln am 26.06.2017, München am 27.06.2017 und zuletzt Hamburg am 28.06.2017. Ich habe mich hier für München entschieden, da es am nächsten liegt.

Der Workshop in München fand im smartvillage Coworking Space statt. Der große Bürokomplex machte von außen nicht gerade einen recht einladenden Eindruck. Die Räume waren dann jedoch sehr schick und gemütlich eingerichtet. Es gab sogar eine Schaukel zum Relaxen. Hier hat yomo sich auch nicht lumpen lassen und hat mit einen umfangreichen Buffet für das leibliche wohl gesorgt. Eine große Auswahl an Getränken war an dem heißen Tag willkommen. Dazu gab es Salate, Muffins, gefüllte Warps sowie – typisch bayrisch – ein paar Butterbrezen.

Dann ging es auch schon los. Es war eine kleine und überschaubare Runde. Sechs Teilnehmer und drei Mitarbeiter von yomo beziehungsweise von der Sparkasse waren mit dabei.

 

Die Vorstellungsrunde

Zuerst einmal wurde nach Name und Alter gefragt. Hier war ich mit meinen 36 deutlich einer der älteren in der Runde. Dann wurde noch gefragt „Wie viele Kreditkarten nutzt du?“, „Welche Features haben diese?“ und zuletzt „Wie zufrieden bist du damit?“ Hier stellte sich schnell heraus das ein Großteil doch mehr als eine Karte im Geldbeutel hat. Genannt wurden hier unter anderem mehrfach die bekannten Banken wie Fidor, Numer26 und die DKB oder auch einmal sogar Exoten wie die Revolut aus England.
Ich persönlich habe zwei Karten bei der DKB. Die zweite Karte daher, weil es vor der Zinskrise einen ganz akzeptablen Zinssatz auf dem Kartenkonto gab und ich diese als Sparbuch nutzte. Des weiteren habe ich noch die Karte von Fidor als Zweitkonto. Ich bin jedoch am Überlegen dieses bald auch als Gehaltskonto zu nutzen und der DKB den Rücken zu kehren. Zu guter letzt habe ich noch die ganz originelle Karte Curve. Ganz aktuell habe ich ebenfalls ein Konto bei Revolut eröffnet. Ob sich das als sinnvoll erweist, muss ich erst noch testen.

 

Die perfekte Kreditkarte

Dann wurde die Frage gestellt, welche Feature die „perfekte Kreditkarte“ haben muss. Hier kamen auch eine Menge interessanter Vorschläge. Der wichtigste Punkt war hier natürlich eindeutig die Akzeptanz. Obwohl hier ja die größten Anbieter Visa und Mastercard nahezu identisch sind. Lediglich mit einer American Express hätte man hier seine Nachteile.
Die Bezahlmethode NFC lag nahezu gleich auf, wurde als schon als selbstverständlich angesehen.
Überraschend war für mich, dass der Wunsch nach Bargeld doch sehr ausgeprägt war. Hier wäre es natürlich am besten, bei allen Geldautomaten kostenlos an das Bargeld zu kommen. Am liebsten das sogar noch weltweit.
Die meisten in der Runde wünschten sich außerdem auch eine „echte“ Kreditkarte, also keine Debit-Karte wie es sehr häufig der Fall ist. Diese sollte auch typischerweise Hochgeprägt sein. Anderenfalls befürchteten viele Probleme bei Hotels und Autovermietungen.
Selbstverständlich sollte die Karte an die App gekoppelt sein. Hier waren Push-Benachrichtigungen über jede Buchung wichtig. Des weiten sollte man über die App jederzeit die Karte sperren, sowie wieder entsperren können. Auch das Auslesen und ändern der PIN sollte möglich sein. Ebenso sollte der aktuelle Verfügungsrahmen individuell anpassbar sein. Optimalerweise individuell für Traktionen via Internet, Magnetstreifen, Geldautomat sowie via NFC.
Auch Features wie eine „virtuelle Kreditkarte“ wurde geäußert. Also lediglich eine Kreditkarten-Nummer mit dazugehöriger CVC zum einkaufen im Internet. Grund dafür war vor allem der Sicherheitsaspekt. Da man diese virtuelle Karte wesentlich unkomplizierter sperren und ändern könne, als die der physischen Karte.
Ebenfalls gab es dem Wunsch nach einem Vorteils-Programm. Hier gab es Vorschläge wie ein Cashback oder die Möglichkeit mit häufigen Einsatz eine eventuelle Jahresgebühr der Karte zu senken oder Vorteile wie eine Versicherung zu „erspielen“.
Aber auch nebensächliche Dinge wie eine Karte aus Materialien wie Aluminium oder Wunsch-Designs wurden genannt.

 

Teamwork

Als nächstes ging es an eine Gruppenarbeit. Wir bildeten zwei Teams mit je drei Personen. Als Aufgabe sollten wir zwei Tarife für die Kreditkarte zusammen stellen wir sie und wünschen würden. Einmal ein Basispaket, sowie ein zusätzliches Komfort-Paket. Hierfür wurde uns ein Zeitfenster von 15 Minuten zur Verfügung gestellt.
Es wurden von beiden Gruppen sehr interessante Modelle vorgestellt. Beide hatten gemeinsam, das ein Basis-Paket kostenfrei sein sollte und das Komfort-Paket verständlicherweise kostenpflichtig.

Dann stellte uns das Team von yomo ihre drei Pakete mit den Namen „Small“, „Large“ und „X Large“ vor. Dann folgte eine kurze Feedback Runde um Pro und Kontra der Pakete zu erläutern. Anschließend wurden wir gefragt, welchen Preis wir bereit wären für die genannten Pakete zu bezahlen. In unserer Gruppe waren wir uns mit den Konditionen weitgehend einig und es gab keine all zu großen Unterschiede.

]Bitte habt Verständnis, das ich hier im Interesse von yomo ganz bewusst keine Details über Konditionen und Preis verraten will.

Ein weiterer Punkt wo wir uns in der Gruppe relativ einig waren folgte jedoch. Im großen und ganzen waren die Pakete nicht besonders beliebt. Grundsätzlich wäre ein Teil schon bereit für ein Konto zu zahlen. Aber der Wunsch nach Individualität und Flexibilität war hier jedoch sehr groß. In einen „perfekten Konto“ solle man alle Leistungen und Funktionen schnell, einfach und flexibel zu- und abstellen können.

Erfolg

Fazit:

Das Team von yomo ist offenbar wirklich bestrebt auf die Wünsche der Nutzer einzugehen und diese zu erfüllen. In wie weit yomo diesen Wunsch nachgehen wird, bleibt jedoch abzuwarten.
Alles in allem war es auf jeden Fall ein schöner Abend mit netten Leuten und einer interessanten Diskussion.
Beim nächsten Event von yomo bin ich gerne wieder dabei.