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Serienstart: Love, Death & Robots

Heute ging bei Netflix die erste Staffel der Serie Love, Death & Robots an den Start. Hier mal ein kleiner Vorgeschmack was euch dort so erwartet.

 

Diese nicht jugendfreie Animationsanthologie von Tim Miller und David Fincher ist eine Mischung aus Kreaturen des Schreckens, bösen Überraschungen und schwarzem Humor.

So kündigt zumindest mal Netflix selbst die Serie an.

Gerade mal 6 – 18 Minuten dauert eine einzelne Folge dieser Serie. Altersfreigabe: Ab 18 Jahren. Horror, Fantasy, Sci-Fi oder Comedy. Ganz genau lässt sich nicht erahnen um was es alles geht. Animationsstile 2D bis hin zu 3D-CG ist offenbar alles dabei.

Die Produzenten von Love, Death & Robots sind der Deadpool-Macher Tim Miller sowie David Fincher (Sieben, House of Cards, Fight Club). Verschiedenen Animationsstudios, Regisseuren und Künstlern haben dann die einzelnen Folgen kreiert.

Grenzen oder Vorgaben gab es allen Anschein nach wenig bis gar keine. Rassismus, Krieg, Robotern, Aliens, unheimliche Kreaturen, Geister und Cyborgs bekommt man zu sehen.

 

Die Titel und Kurzbeschreibungen der folgen von Love, Death & Robots machen auf jeden Fall schon mal neugierig:

 

Lange nach dem Untergang der Menschheit machen drei Roboter einen Ausflug durch eine postapokalyptische Stadt.

Eine Frau wird Zeugin eines brutalen Mordes und flieht nun durch die Straßen einer surrealen Stadt vor dem Mörder.

Eine Bauerngemeinde verteidigt ihre Familien mithilfe selbst gebauter Roboter vor einer Alien-Invasion.

Ein bei Ausgrabungen befreiter blutrünstiger Dämon kämpft mit einem Söldner-Team, das bewaffnet ist mit … Katzen?

Wissenschaftler haben eine hyperintelligente Joghurtart gezüchtet, die schon bald um die Weltherrschaft buhlt.

Eine mehrere Lichtjahre vom Kurs abgekommene Mannschaft weiß nach dem Erwachen nicht, wie weit sie gereist ist.

Der Sohn eines Geisterjägers kommt überraschend einer gestaltverändernden Hulijing näher.

Der hässliche Dave wohnt auf der Müllkippe, und er wird sich sein Zuhause nicht von einem Städter wegnehmen lassen.

Im tiefsten Afghanistan stellen sich zwei Marines mit übernatürlichen Kräften einer Gefahr aus den eigenen Reihen.

Eine in der Umlaufbahn gefangene Astronautin mit Sauerstoffmangel muss sich entscheiden: Leben oder Körperteile.

Als ihr Auto in der Wüste stehen bleibt, machen zwei Vertreter eine traumähnliche Reise in eine prähistorische Ära.

Nachdem zwei Besatzungen gestorben sind, will kein Pilot mehr die Lucky 13 fliegen. Doch Neulinge haben keine Wahl.

Vor dem Enthüllen seines letzten Werks erzählt Künstler Zima von seiner Vergangenheit und seinem Aufstieg zum Ruhm.

Eine Cyborg-Diebesgang organisiert einen hochtourigen Raubüberfall auf einen gepanzerten Konvoi.

Nach dem Einzug in eine Wohnung stößt ein junges Paar in dem uralten Gefrierfach auf eine verlorene Zivilisation.

Möchten Sie sehen, wie Hitler auf verschiedene groteske Arten stirbt? Dann willkommen zu Multiversity.

Elite-Einheiten der Roten Armee kämpfen tief in den uralten Wäldern Sibiriens gegen einen teuflischen Gegner.

Ich bin auf jeden Fall schon ganz gespannt und werde mir heute Abend so einige Folgen von Love, Death & Robots gönnen.

Und ihr...

Habt ihr euch schon die ersten folgen angesehen? Oder reizt euch Love, Death & Robots so gar nicht?

 

Rammstein

Rammstein in Paris – Meine Kritik

Während der „Made in Germany“-Tour im März 2012 spielte Rammstein vor jeweils rund 17.000 Fans zwei Konzerte in Paris. Der schwedische Regisseur Jonas Åkerlund filmte diese Events mit insgesamt 30 Kameras.

Ich denke ich bin schon ein recht früher Fan der Band Rammstein. Schon das Album Herzeleid aus dem Jahr 1995 rotierte in meinen CD-Player. Im Oktober 1997 zur Tour des Album Sehnsucht, besuchte ich dann zum ersten Mal ein Konzert von Rammstein. Wenn ich mich recht erinnere habe ich damals knapp 25DM für das Ticket bezahlt. Heute muss man für ein Konzert schon ein vielfaches hinlegen.
Über die Jahre folgten dann etliche CDs DVDs und ein weiterer Konzertbesuch.

 

Rammstein in Paris

Nach den Aufnahmen aus „Live aus Berlin“, „Lichtspielhaus“, „Völkerball“ und „Rammstein in Amerika“ kündigte die Band mit „Rammstein: Paris“ den fünften Konzertfilm an.
Schon der erste Trailer hat mich begeistert und machte mich neugierig.

Nur in ausgewählten Kinos und auf drei Tage beschränkt. Es soll wohl alles “Sehr Exklusiv” werden.

Im Februar folgten dann zwei weitere beeindruckende Trailer.

Am ersten Tag der Vorführungen, Donnerstag dem 23. März war ich dann im örtlichen Kino und freute mich auf dieses offenbar ganz besondere Ereignis.

Was mir gefallen hat

Der Sound ist einfach unverkennbar. Neue Deutsche Härte wie sie sein soll.
Man bekommt insgesamt 16 Songs zu sehen und zu hören.
Sonne # Wollt Ihr das Bett in Flammen sehen # Keine Lust # Asche zu Asche # Feuer Frei! # Mutter # Mein Teil # Du riechst so gut # Du hast # Bück dich # Mann gegen Mann # Ohne Dich # Mein Herz brennt # Engel # Pussy # Frühling in Paris
Für mich persönlich waren nahezu alle wichtigen Hits dabei. Lediglich den Song Rammstein habe ich vermisst.
Dazu hat die Band natürlich wieder eine atemberaubende Show gebracht. Die drei Trailer geben hier schon einen ganz guten Eindruck. Unglaublich provokant, wie man es eben gewohnt ist. Viel (Kunst-)Blut und natürlich verdammt viel Pyrotechnik. Für viele wohl verstörend – für den Rammstein-Fan ein absoluter Genuss.

 

Was mir gar nicht gefallen hat

Von den Aufnahmen beziehungsweise der Machart des Filmes war ich jedoch sehr enttäuscht. Es war ein permanenter und unglaublich schneller Kamera Wechsel. Die ganzen eineinhalb Stunden wurde für keine 5 Sekunden eine Perspektive gehalten. Man hatte kaum Möglichkeit die unglaublichen Bilder wirklich zu genießen und auf sich wirken zu lassen.
Dazu kommt eine Vielzahl kitschiger Überblendungen wie aus einen Kaleidoskop oder Zeitlupen-Effekte.
Was mich dann aber am meisten gestört hat waren die billigen und schlechten Computeranimationen. So wurde beispielsweise Sänger Till Lindemann eine lange, gespaltene Zunge einer Schlange verpasst. Oder mehrere Blitze schlagen in das Keyboard ein. Hier wurde einfach viel zu viel verändert und manipuliert.

 

Fazit:

Also im Gesamtbild war es für mich eine große Enttäuschung.
Ich muss den Film mit Sicherheit kein zweites mal sehen. Dann doch lieber wieder ein richtiger Konzertbesuch oder einfach Videos auf YouTube.

 

Wichtiger Hinweis für alle Kinobesucher:
Nach dem Abspann noch sitzen bleiben. Danach kommt noch ein letzter Song