Beiträge

Zozosuit Header

“Vermiss dich mit dem ZOZOSUIT und bestelle perfekt passende Kleidung” – Es wird Maßkleidung versprochen. Schnell, einfach und günstig. Klappt das wirklich?

Update:

Der Bericht wurde aktualisiert und an Ende des Beitrages erweitert.

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr so Recht wie ich darauf gestoßen bin. Ich glaube es war Werbung auf Facebook oder Instagram. Auf jeden Fall bin ich über das Unternehmen ZoZo gestolpert. Hier wird Kleidung in Maßanfertigung versprochen. Nein, Bavarian Geek wird jetzt sicher kein Modeblog. Aber das interessante an der Sache ist, das man die genauen Maße mit dem Smartphone ermittelt. Als Werbeaktion wird ein kostenloses Outfit versprochen. Bestehend aus Jeans und T-Shirt. Das wollte ich natürlich ausprobieren und habe zugeschlagen. Sowas ist ja wohl immer einen kleinen Test beziehungsweise Bericht Wert.

Hier erst einmal das Werbevideo von Zozo

Wer steckt dahinter?

Meinen Recherchen zufolge handelt es sich bei Zozo um das as japanische Unternehmen Start Today. Start Today gibt es bereits seit 1998 und ist inzwischen das größte Mode-E-Commerce- Unternehmen in Japan. Über ihren Onlineshop Zozotown verkauft das unternehmen mehr als 5.600 Marken an über 25 Millionen Kunden monatlich. Das Unternehmen ist seit 2010 börsennotiert und hat mehr als 1.000 Mitarbeiter. Also wohl ein ziemlich großer Player in Sachen Mode. Inzwischen hat das Unternehmen auch Büros in Berlin und in Los Angeles.

 

Der Zozosuit

Über die Website des Unternehmens oder über die Smartphone App lässt sich der Zozosuit schnell und kostenlos bestellen. Da der Versand der Zozosuit aus Deutschland erfolgt hatte ich schon bald darauf ein Päckchen via DHL in meiner Packstation.

Darin enthalten war natürlich die Zozosuit. Ein schwarzer Anzug, bestehend aus Hose und einen langärmligen Oberteil. Gefertigt aus einen sehr elastischen Material, sodas der Anzug am ganzen Körper eng anliegt. Über den Anzug verteilt sind fast 400 weiße Punkte. Dank dieser weißen Punkte kann später das Smartphone den Körper vermessen.
Neben dem Anzug liegt noch eine kurze Anleitung bei und ein kleines Kärtchen welches sich zu einer einfachen Smartphone Halterung falten lässt.

Ein Foto von mir im Zozosuit möchte ich euch hier ersparen ;)

 

Die App

Die App von Zozo ist für Android und IPhone erhältlich

ZOZO - Mode wie maßgeschneidert.
ZOZO - Mode wie maßgeschneidert.
Entwickler: ZOZO, Inc.
Preis: Kostenlos
ZOZO - Mode wie maßgeschneider
ZOZO - Mode wie maßgeschneider
Entwickler: ZOZO, Inc.
Preis: Kostenlos

Nach einer kurzen Registrierung für einen Benutzeraccount kann es dann auch schon mit dem vermessen losgehen. Die App führt einen wirklich sehr genau und Schritt für Schritt durch das Menü.

Ab diesen Zeitpunkt erfolgen alle Anweisung per Sprachausgabe. In verständlichen Deutsch natürlich. Die App erkennt auch wenn man zu nah am Smartphone steht und somit nicht korrekt erfasst wird. Dann folgt man einfach den Anweisungen und dreht sich, wie in der Anleitung erklärt in 12 Bewegungen einmal um die eigene Achse.

Nach wenigen Sekunden hat dann die App alle Werte errechnet. Wirklich faszinierend.

Bei vereinzelten Werten möchte man eine Fehlmessung vermuten. So hätte mein linker Oberarm einen größeren Umfang als mein rechter. Auch die Armlänge unterscheidet sich um gut 3cm. Im großen und ganzen wirken die Werte jedoch alle sehr realistisch. Nachgemessen habe ich jedoch ehrlich gesagt nichts.

Nachdem jetzt alle Werte ermittelt wurden kann man mit wenigen Klicks die gewünschte Kleidung im Shop bestellen. In dem kostenlosen Testpaket beinhaltet dies eine Jeans und ein T-Shirt.

Wenige Minuten später lag dann auch schon die Bestellbestätigung in meinen E-Mail Postfach. Regulär hatte das Paket aus Jeans und T-shirt demnach 81,00€ gekostet. Für diesen Preis bekommt man wohl schon eine Gute Mittelklasse oder sogar Markenqualität im Geschäft. Aber eben nur Ware von der Stange. Für eine Maßanfertigung ist es wohl durchaus ein fairer Preis. Es wird eine Lieferzeit von 4-5 Wochen angegeben. Gefertigt wird die Ware in China. Ob und wie sich das auf die Qualität auswirkt, wird sich herausstellen. Ich bin auf jeden Fall mal optimistisch.

Zozo hat bereit über 10.000 fertige Schnittmuster und Vorgefertigte Kleidungsstücke. Falls eines dieser mit den eigenen Maßen übereinstimmt, wird dieses Verwendet, ansonsten wird eben Maßgefertigt. Dank der Vorgefertigten Kleidungsstücke kann sich die Bearbeitungszeit natürlich nochmals verkürzen. Streng genommen handelt es sich dadurch nicht immer um eine wirkliche Maßanfertigung, sondern teils auch um Maßkonfektion.

 

Also jetzt heißt es wohl abwarten…

 

Update

Nach über 6 Wochen Wartezeit ist jetzt endlich das Päckchen von Zozo eingetroffen. Auch wenn Bavarian Geek kein Fashion-Blog ist, möchte ich in diesem Fall doch noch etwas auf die Kleidung selbst eingehen.

Die Lieferung kam in einen großen stabilen Papierumschlag. Der Versand erfolgte erstaunlicherweise aus Deutschland. Aus einer Stadt nahe Frankfurt am Main. In diesem Umschlag waren dann Jeans und T-Shirt, jeweils nochmal einzeln verpackt in Folie. An der Kleidung konnte ich keine unangenehmen Gerüche feststellen, wie es vor allem bei Billig-Kleidung aus Fernost häufig der Fall ist.
Von Jeans und T-Shirt war ich durchaus positiven überrascht. Das Material – laut Label in beiden Fällen 100% Baumwolle – machte einen wertigen Eindruck. An der Verarbeitung, insbesondere den Nähten gibt es nichts zu bemängeln.

Die Passform ist in beiden Fällen auch sehr Gut. In den letzten Wochen habe ich ein klein wenig an Bauchumfang abgenommen. Trotzdem passt die Jeans besser als so mache Ware von der Stange. Auch das T-Shirt sitzt perfekt.

Äußerst interessant ist jedoch, das im Wäschelabel ein NFC Chip eingenäht ist. Dieser ist jedoch leer und beschreibbar. Ich habe hier kurzerhand Name und Telefonnummer darauf gespeichert. Sollte ich durch einen Unglücklichen Zufall meine Hose “verlieren” kann mich ein technisch affiner Finder kontaktieren ;)

Fazit: Für jeden der bei der üblichen Konfektionskleidung Probleme hat, ist Zozo auf jeden Fall einen Versuch Wert. Die Ware ist Gut und dafür das es eine Maßanfertigung ist auch nicht teurer als der Durchschnitt.
Für alle anderen sehe ich es als weniger interessant. Mal von der langen Lieferzeit abgesehen. Die Auswahl an Kleidungsstücken ist derzeit auf jeden Fall noch sehr begrenzt. Das Design haut einen auch nicht unbedingt vom Hocker. Ich werde also meine Kleidung weiter im Laden kaufen wo ich in der Regel eine enorme Auswahl habe und sogar noch eine persönliche Beratung.

Was haltet ihr von der Idee?

Findet ihr das Konzept interessant oder seid ihr mit den üblichen Konfektionsgrößen zufrieden?

Aukey PL-BL02 Header
Heute im Geek-Test: Die Aukey PL-BL02 3x HD Telephoto Phone Lens – Also ein dreifach Zoomobjektiv für dein Smartphone. Ob dies dein Smartphone wirklich zu einer professionellen Kamera aufwertet, erfahrt ihr in diesem Testbericht.  

Erst mal Ausgepackt

  Wie ihr es im Titelbild seht, kommt die Aukey PL-BL02 wie gewohnt in einen einfachen braunen Karton daher. Für mich hat diese schlichte Verpackung einfach einen gewissen Charme. Darin enthalten ist ein, ebenfalls schlichtes, schwarzes Case in (Kunst-) Leder-Optik. Neben diesen ist lediglich noch eine Garantiekarte im Karton. Der Lieferumfang:
  • Aukey PL-BL02 Linse
  • Objektiv Schutzdeckel
  • universal Halteklemme
  • Karabinerhaken
  • Reinigungstuch
  • Transportbeutel
 

Der erste Eindruck der Aukey PL-BL02

Der erste Eindruck der Linse ist wirklich sehr Gut. Die Linse sitzt in einen hochwertigen Aluminiumrahmen. Es macht wirklich einen sehr wertigen und stabilen Eindruck. Das schlägt sich aber natürlich auf das Gewicht nieder. Gut 73 g bringt allein die Linse, ohne Halterung auf die Waage. Das ist knapp die hälfte des Gewichtes eines aktuellen Smartphones. Das Google Pixel 2 beispielsweise wiegt nämlich gerade mal 143 g. Ein Kritikpunkt in der Form beziehungsweise Verarbeitung: Obwohl die Linse einen hohen, gewellten Rand besitzt, ist die Linse dadurch nicht wirklich geschützt. Legt man die Aukey PL-BL02 mit der Linste nach unten auf eine glatte Fläche, liegt die Linse auf. Hätte man den Rand nur wenige Millimetern höher gemacht, wäre die Linse geschützt. So hat wohl schon ein kleiner Sturz auf eine glatte Fläche fatale Folgen für die Linse.  

Die universal Halteklemme

Dank der mitgelieferten universal Halteklemme lässt sich das Objektiv wohl auf nahezu jeden Smartphone anbringen. Auf den ersten beiden Fotos seht ihr die Linse auf dem Pixel 2 angebracht. Auf dem dritten Foto ein Google Pixel 2 mit der angebrachten Linse in einem Xiaomi Stativ. Die Klemme ist an der Unterseite gummiert, was ein verrutschen verhindert. Jedoch stößt sie durch das hohe Gewicht des Objektives schon fast an seine Grenzen. Die Konstruktion hält soweit stabil. All zu hastige Bewegungen sollten jedoch vermieden werden.  

Die Aukey PL-BL02 im Einsatz

Mit Hilfe des Xiaomi Statives habe ich versucht jeweils zwei Fotos aus einer identischen Perspektive zu schießen um einen direkten Vergleich erstellen zu können.   Der Zoom holt die Kirche im Hintergrund ein ganzes Stück näher ran. Die Zoom-Leistung ist also soweit ganz akzeptabel. Jedoch ist ein deutlicher Verlust von Farbe und Kontrast zu erkennen. Was vor allem beim Himmel sowie beim Wasser deutlich wird. Das Foto verliert auch, primär an den Randbereichen an schärfe. Es ist ebenfalls eine leichte Vignettierung (schwarze Ecken) zu erkennen. Je nach Objekt fallen diese Effekte mal mehr, mal weniger stark auf.  

Mein Fazit:

So ganz kann die Aukey PL-BL02 leider nicht Überzeugen. Die Zoom-Leistung ist soweit ganz ordentlich. Allerdings verliert das Foto doch je nach Objekt mehr oder weniger an Qualität. In bestimmten Situationen kann dieses kleine Gadget jedoch sicher ganz nützlich sein. Wenn man das Foto im Nachhinein etwas bearbeitet lassen sich sicher ganz akzeptable Ergebnisse erzielen. Vor allem wenn man den Preis von gerade mal 16€ in Betracht zieht wohl keine absolut falsche Investition.
Pocket Tripod

Das ein Projekt auf Kickstarter mal etwas länger braucht als ursprünglich geplant ist ja nichts neues. Aber das ich fast 2 Jahre auf den Pocket Tripod warten muss, hätte ich auch nicht gedacht. Wie mein langer “Leidensweg” verlaufen ist, könnt ihr in diesem Bericht erfahren.

Im April 2016 stolperte ich über das Kickstarter Projekt Pocket Tripod.

Pocket Tripod | The only phone tripod you need.

 

Das kleine Gadget machte einen  ganz interessanten Eindruck. Ein Smartphone Stativ, welches in der Geldbörse Platz hat. Das kann man doch immer mal brauchen – dachte ich mir. Und ohne lange zu zögern habe ich das Projekt bei Kickstarter mit 19$ inklusive Versand unterstützt.

Die voraussichtliche Lieferzeit wurde damals mit Oktober 2016 angegeben. Dazu müsste man wohl noch ein paar Wochen dazu rechnen, bis das Gadget dann auch in Deutschland ankommt. Hier hatte ich leise zweifel , das ich zu diesem Zeitpunkt noch das selbe Smartphone nutzen würde. Das Pocket Tripod musste ja für ein bestimmtes Smartphone, beziehungsweise für eine bestimmte Geräte-Dicke geordert werden. Wenn man dann zu einen Smartphone mit anderen Maßen wechselt, passt das Pocket Tripod nicht mehr. Aber: No risk – no fun

 

Schon wenige Wochen darauf, trat auch meine anfängliche Befürchtung ein. Ich wechselte das Smartphone. Damals zum Huawei Nexus 6P. Jedoch konnte ich meine Bestellung über den Kundendienst leicht ändern. Da dass Produkt ja noch nicht einmal produziert wurden ist, wohl auch keine große Sache.

Im Oktober 2016 sollte es dann soweit sein. Aber außer einer Email über ein verbessertes Design, kam erst einmal nichts..

It will be better in every way because we’ve spent the past four months overhauling the design from the ground up.

Naja, zumindest mal was positives. Also war wohl mal etwas Geduld gefragt.

 

Im Dezember 2016, kurz vor Weihnachten kam dann mal eine vielversprechende Email.

Your Pocket Tripod PRO is almost ready!
We initially expected to have the new Pocket Tripod PRO ready to ship by December 19th. But the production has required a little more time than we had anticipated. We expect to have it ready to ship by the end of January.

Schon wieder warten?! Naja, ich war ja auf das Produnkt nicht wirklich angewiesen.

 

Aber auch Ende Januar 2017 passierte mal wieder erst einmal: Nichts
Anfang Februar 2017, wieder eine Email. Auch hier wurde mal schon wieder nur vertröstet.

Rework and Adjustments
Our manufacturer has performed their first trial run, and sent us the samples last week. Overall, the components are very well made but do require further fine-tuning for correct fit and function. Creating tools for plastic injection molding is an iterative process.

OK – schön langsam wird ärgerlich. Aber ändern kann man ja wohl doch nichts. Also weiter warten…

 

Auch im Mai 2017 wurde man wieder vertröstet und man hat sich für die Geduld bedankt.

Thank you for your patience and for giving us the opportunity to make the best product possible. We do realize that there was a gap between this and our last update, but we did not have any concrete details from our manufacturer until now.

The adjustments and debugging of the molds were scheduled to be complete by March 10th, but our manufacturer took longer than expected. They actually had to go through four additional rounds of adjustments to get the parts fitting just right. This was due to an accidental damage to a component’s mold, which forced them to remake it.

 

Kickstarter kann ja nicht dafür…

 

Genau so dann im Juni 2017.

Thank you so much for patiently waiting while your pre-order to get ready to ship. Our manufacturer had promised to start production two weeks ago, but we’re told that they are facing challenges in obtaining consistent results. This comes as a surprise to us, given their past experience with making the Pocket Tripod, and the extended time they’ve spent on tooling.

In der Zwischenzeit hatte ich mir sogar schon eine alternative Zugelegt. Dieses mal aber nicht über Kickstarter. Den Xiaomi Selfie Stick. Zwar etwas anders gelöst , aber trotzdem zumindest mal ein Stativ für mein Smartphone.

 

Aber dann: Ende Juli 2017 bekam man dann einmal positive Nachrichten.

We’re back from visiting our manufacturer and we’re excited to let you know that production is finally underway. During the last few days at the factory we had a chance to film the production process and we’ve put together a short video for you to see.

OK- Dann kann es ja nicht mehr all zu lange dauern.

Dachte ich…

 

Ende Juli 2017 wechselte ich erneut mein Smartphone. Dieses Mal zum One Plus 3. Aber auch dieses Mal konnte ich nach einer kurzen Email an den Kundenservice erneut die Bestellung ändern.

 

Anfang Oktober 2017 wieder eine Gute Nachricht. Es kam wieder richtige Vorfreude auf das Produkt auf.

Thank you for your continued patience as we prepare your order. Since our last update, we’ve been producing components and assembling them non-stop.

 

In einer Mail vom Anfang Dezember 2017 sollte ich dann meiner Versandanschrift bestätigen. Ich war schon Guter dinge das ich das Stativ am Weihnachtsfest zum Einsatz bringen könnte. aber ich wurde auch hier wieder enttäuscht.

Erst Mitte Januar 2018 kam dann die Email mit dem Betreff der meine Augen zum Leuchten brachte.

Your order has been shipped!

Ende Januar 2018 konnte ich meinen Pocket Tripod dann endlich in Händen halten. Es war wohl wirklich ein verdammt langer Weg. Das Teil wird jetzt natürlich ausführlich getestet.

Von Kickstarter Projekten habe ich aber erst einmal genug…

 

Home-Office

Im September diesen Jahres habe ich eine neue Ausbildung begonnen. Ich benötigte ein mobiles Gerät und stand vor Frage: Laptop (MacBook) und/oder Tablet (iPad)? Für beide Plattformen gibt es sowohl Pro- als auch Kontrapunkte. Im nachfolgenden Text werde ich die, aus meiner Sicht relevanten, Punkte ausführen.

Anforderungen

Die Wahl des Gerätes wird ja immer maßgeblich durch das benötigte Anforderungsfeld bzw. die zu erledigenden Aufgaben definiert. Für mich selbst habe ich grundsätzlich folgende Punkte definiert:

  • Office (Text, Tabelle, Präsentation)
  • Internet
  • Konsum von Video und Livestreams
  • Musikstreaming
  • Gaming
  • Fotobearbeitung (Katalogisieren und Entwickeln, am besten mit RAW-Support)
  • Streaming auf der Platform Twitch.tv
  • Videobearbeitung
  • Podcasten

Alles in allem ein sehr breitgefächertes Anwendungsspektrum, und ohne hier groß zu Spoilern: Mit einem Tablet werde ich diese Anforderungen nicht voll umfänglich erfüllen können. Warum, darauf komme ich später noch zu sprechen.

Seit ein paar Jahren basiert meine gesamte Infrastruktur auf Apple-Geräten. Der Wechsel auf Geräte andere Hersteller oder eine andere Softwarebasis steht für mich nicht zur Diskussion. Die zur Verfügung stehenden Geräte sind also entweder ein MacBook (Pro) oder ein iPad (Pro). Der Formfaktor ist mit Sicherheit interessant, aber nicht unbedingt entscheidend.

MacBook Pro

Macbook

Meine erste Überlegung war tatsächlich, nach der WWDC 2017 mir ein MacBook Pro (13 Zoll) anzuschaffen.

Für das MacBook sprechen:

  • Display
  • Mobilität
  • Vollständiges Betriebssystem

Gegen das MacBook sprechen:

  • momentan eingeschränkte Erweiterbarkeit durch USB-C
  • Formfaktor (nicht so kompakt wie ein Tablet)
  • Keine Stiftunterstützung
  • Höherer Preis und Folgekosten (USB-C Zubehör)

 

iPad Pro

Tablet

Als Alternative zu einem Laptop bietet sich nach wie vor eine Tablet an, gerade wenn man nur ein mehr oder weniger geringes Anwendungsprofil für das Gerät hat. Tatsächlich ist die verwendete Hardware mittlerweile z.T. sogar mehr als ebenbürtig mit aktuellen Laptops, der begrenzende Faktor ist aber nach wie vor die Software bzw. das Betriebssystem und die Erweiterbarkeit mit externen Geräten.

Ich setzte sehr große Hoffnungen in iOS 11 und war nach der WWDC 2017 sehr euphorisch, was die Entwicklung des Betriebssystems anbelangt. Die derzeitigen Pläne von Apple waren auch einer der Hauptgründe, warum ich mich dann letztendlich für das iPad Pro entschieden habe.

Für das iPad sprechen

  • Mobilität
  • außerordentlich gutes Display
  • Stiftunterstützung
  • Mit Tastaturhülle sehr nahe an der Bedienbarkeit eines Laptops

Gegen das iPad sprechen

  • eingeschränktes Betriebssystem
  • So gut wie keine Erweiterbarkeit über USB
  • Mehr oder weniger eingeschränktes Softwareangebot
  • insgesamt eingeschränktes Anwendungsgebiet

Grundsätzliche Überlegungen

Nach der WWDC stellte sich mir also folgendes Grundproblem:

  • Welche Anforderungen kann ich mit welchem Geräte erfüllen?
  • Wie teuer wird die Anschaffung?
  • Welches Gerät im Fuhrpark benötigt definitiv Ersatz?

Nach reiflicher Überlegung kam ich zu folgenden Antworten:

Bei der Beschaffung eines Laptops würde ich gerne meinen Desktoprechner in Rente schicken und diesen mit einem mobilen Gerät ersetzten, dass ich dann je nach Einsatzort mit mir führen kann. Zuhause wird der Laptop an eine Dockingstation angeschlossen und mit USB-Festplatten, NAS, Tastatur, Maus und Monitor zu einem echten Desktoprechner. Unterwegs bietet er die Vorzüge eines mobilen Computers. Zusätzlich benötige ich allerdings noch ein Tablet, mein liebgewonnenes iPad Air hat mittlerweile nahezu vier Jahre auf dem Buckel. Ich möchte aber Stiftunterstützung, um handschriftliche Notizen und Anmerkungen in Dokumenten vornehmen zu können. Dies funktioniert nur mit dem iPad Pro, in Verbindung mit einem MacBook würde hier allerdings der 10,5 Zoll Formfaktor ausreichen.

Diese erste Lösung ist ingesamt die teuerste, je nach Ausstattung des Laptops (geplante Einsatzdauer 4-5 Jahre) komme ich hier auf insgesamt mehr oder weniger 4000,- Euro.

Die zweite Lösung wäre ein MacBook (Pro) der Einsteigerklasse, ohne ergänzendes Tablet. Der iMac bleibt weiter in Betrieb, das Laptop dient nur dem mobilen Einsatz zu Hause und unterwegs. Das ergänzende Tablet mit eingerechnet, steht hier eine Investition in Höhe von ca. 2500,- Euro an.

Die dritte (und letztendlich auch umgesetzte) Lösung war die Anschaffung eines iPad Pro 12,9 Zoll mit Tastatur und Stift. Der Desktoprechner bleibt, wo er ist und alle mobilen Aufgaben werden, so gut es geht, mit dem Tablet erledigt. Einschränkung: mein Eingangs erwähntes Anwendungsprofil kann von diesem Gerät nur etwa zu 75 % erfüllt werden. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf ca. 1300,- Euro, die Einsatzdauer des Gerätes lege ich erneut auf vier bis fünf Jahre aus.

Einschränkungen

Also, was kann das iPad nicht, was ein Laptop kann?

Kommt wie immer drauf an, was ich damit machen möchte. Eins vorweg: Die Stiftunterstützung hat sich als außerordentlich komfortabel herausgestellt, ich möchte sie auf keinen Fall mehr missen. Die Erstellung von Handschriftlichen Notizen, das Anmerken und Kommentieren von PDFs und die Bedienung verschiedener Apps ist mehr als komfortabel.

Was ist möglich?

Alle Officearbeiten, mal ausgenommen von High-End-Excel-Anwendungen und umfangreichen Datenbankoperationen, kann ich sehr gut mit einem Tablet erledigen. Split-View erlaubt mir, zwei Anwendungen nebeneinander zu öffnen und mit iOS 11 kommt auch endlich erweitertes Multitasking und Drag&Drop. Internet ist uneingeschränkt nutzbar, Videostreaming über bekannte Plattformen ist eine Selbstverständlichkeit. Gaming ist möglich, natürlich werden nicht alle Triple-A Titel umgesetzt. Nichtsdestotrotz gibt es mittlerweile eine mehr als umfangreiche Spieleauswahl abseits von CandyCrush & Co. Titel wie “Vainglory”, “Punch Club” oder “Dont Starve” bieten Spielspass über viele Stunden, ohne hinter ihren Desktop-pendants zurückzufallen. Gerade Spielegenres wie Rollenspiele und Umsetzung alter Klassiker (“Rollercoaster Tycoon”) bieten langfristige Unterhaltung für wenig Geld.

Fotobearbeitung ist möglich und wird von Apple auch immer als Keyfeature beworben. Die iCloud Fotomediathek ist für mich tatsächlich mittlerweile mein JPEG-Archiv, es befinden sich knapp 13.000 Bilder der letzten Jahre darin. Das Problem bei großen Datenbeständen ist natürlich immer die Katalogisierung der vorhandenen Daten. Apple geht mit Machine Learning einen ganz interessanten Ansatz, die Bilder werden analysiert und sind, entsprechende Erkennung vorausgesetzt, über die Suche von Schlagwörtern wieder auffindbar. Das klappt erstaunlich gut und bietet einen guten Ansatz abseits der klassischen Katalogisierung mittels Stichwörtern etc. Möchte man allerdings irgendwann auf ein anderes System migrieren, steht man vor einem nicht zu unterschätzendem Problem. Aber das ist ein anderes Thema.

Ein weiteres Hobby ist die Erstellung von Podcast. Hier zeigt sich die Situation durchaus rosiger, als es beim Live-Streaming der Fall ist. Man kann verschiedene Audiointerfaces (mit Class-Compilant 2.0) an das iPad anschließen. Mit vorhandener Hardware kann ich vier Audiospuren gleichzeitig aufnehmen und mit enstprechender Software (“Ferrit”) komfortable bearbeiten. Zur Weiterverarbeitung geht es an Auphonic, dann auf die Homepage. Mit einem klassischen Rechner kann ich mir den Weg über Auphonic sparen, brauche aber entsprechendes Fachwissen für die Nachbearbeitung. Summa summarum kann man sagen, Podcasten mit dem iPad ist möglich, wenn man sich ein bisschen mit der Materie beschäftigt. Auf einem klassischen Rechner kann es komfortabler sein, benötigt aber auch entsprechendes Hintergrundwissen.

Was ist nicht möglich?

Auf iOS ist zwar mittlerweile der Einsatz von RAW-Bildern möglich, die Bearbeitung ist aber nach wie vor nur sehr umständlich möglich. Gründe dafür sind die Größe und Natur der Dateien, hier bieten klassische Betriebssysteme einfach die bessere Grundlage. Somit ist für mich der Punkt RAW-Bearbeitung über in Tablet nicht möglich.

Eines meiner Hobbys ist auch das Live-Streaming von Computerspiele bei der Plattform Twich.tv. Lange Rede, kurzer Sinn: Obwohl die Hardware wohl mittlerweile durchaus dazu in der Lage wäre, gibt es schlicht keine Software für iOS, die diesen Anwendungsfall zulässt. Ganz zu schweigen vom Anschluss einer Capture-Card bzw. eines gleichzeitig zu betreibenden Mischpults, mit dem die zahlreichen Audioeingänge aufeinander abgestimmt werden können. Und selbst wenn man solche Geräte anschließen könnte, kann man das Tablet nicht mehr laden. Hier ist und bleibt der klassische Rechner die einzige Möglichkeit, Inhalte auf Twich.tv (oder andere Plattformene) zu streamen.

Und der Rest?

Videobearbeitung ist möglich, ich habe iMovie ausprobiert. Die Software nimmt sich nicht viel im Vergleich zu ihrem Desktoppendant, leider hatte ich aber noch keine Zeit, mich intensive mit den Vor- und Nachteilen unter iOS auseinander zusetzten. Dies wird allerdings spätestens bei unserem neuen Videopodcast Projekt geschehen….

Nach einem Monat…

Nach einem Monat mit dem Gerät muss ich sagen, es war auf jeden Fall die richtige Wahl. Bildschirm, Handhabung und die Zusammenarbeit mit dem Stift sind ein Traum.

Wir bekommen in den Vorlesungen viele Skripte als Kopie ausgehändigt, diese lassen sich mit “Scanner Pro” im Handumdrehen als PDF einscannen und mit “PDF Expert” bearbeiten. Gerade diese Kombination von Apps ist ein Traum und den Apple eigenen (iBooks und Notizen) in diesem Fall deutlich überlegen. Schade eigentlich, aber ich bin froh, dass es so eine professionelle Lösung gibt.

Und mit “Affinity Photo” gibt es mittlerweile auch ein professionelle App zur Bildretusche (und u.U. auch RAW-Entwicklung!), auch wenn hier immer noch die Katalogisierung fehlt. Aber he, wer wird denn da undankbar sein…

Welche Erfahrungen habt Ihr mit iOS11 und den mobilen Apple-Geräten in der Praxis gemacht? Egal, ob MacBook, iPad oder iPhone, lasst es mich wissen! Oder habt Ihr Tipps oder Fragen? Immer her damit! Für Anregungen bin ich immer dankbar.

Xiaomi Selfie Stick

Sommerzeit ist Fotozeit – Naja, ich bin ja bestimmt kein besonders guter Fotograf, aber ab und zu schieße ich mit meinen Smartphone schon ein paar Bilder.

Ein paar Fotos findet ihr zum Beispiel auf meinen privaten Instagram Kanal. Ein paar Tips und Trick für gute Smartphone Fotos bekommt ihr hier in einen meiner Gastbeiträge.

Aber jetzt mal zum eigentlichen Thema.

Vor ein paar Wochen habe ich auf mobiflip.de einen Beitrag von René über den Xiaomi Selfie Stick gelesen. Seinen ersten Satz in diesem Post

Ich hab ein „Deppenzepter“ gekauft, obwohl ich schon immer mal die Augen verdreht habe, wenn Leute sowas benutzt haben.

kann ich mich ja voll und ganz anschließen. ;) Aber trotzdem hat mich das Gute Stück interessiert.

Der hauptsächliche Grund für den Kauf war für mich, das mein Nexus 6P wegen seiner Größe leider nicht mehr richtig in mein letztes Smartphone Stativ passte. Darum musste eine neue Lösung her. Der Xiaomi Selfie Stick bzw Stativ machte hierfür einen ganz guten Eindruck. Also gekauft und schon nach ein oder zwei Wochen lag das Päckchen in meinen Briefkasten.

 

Der Xiaomi Selfie Stick

Der Gadget wiegt gerade mal ~150g und ist im zusammen geschobenen Zustand 19cm lang. Also leicht und kompakt. Er passt auch in eine kleine Tasche und lässt sich so einfach Transportieren. Als Stativ bzw Selfi-Stick etwa zwischen 23cm undim ausgefahrenen Zustand 48cm lang beziehungsweise hoch.
Die Smartphone-Halterung nimmt Geräte von etwa 56 bis 89 mm auf. Sie lässt sich um 360° drehen und so ist ein Hoch- sowie Querformat möglich.

Verarbeitung ist sehr Gut. Das pulverbeschichteten Aluminium macht einen Hochwertigen Eindruck und ist Teilweise gummiert.
Lediglich die drehbare Smartphone-Halterung könnte etwas fester sitzen. Mein Nexus 6P muss ich aufgrund der seitlichen Tasten ziemlich weit unten in die Halterung setzen. Im Querformat hängt dann das Gerät aufgrund seines Gewichtes dann jedoch leicht. Im Hochformat gibt es keinerlei Probleme.

Als kleines Extra ist auch ein Fernauslöser verbaut. Der kleine Button verbindet sich via Bluetooth mit dem Smartphone und löst mit einen Druck die Kamera aus. Es wird keine App dazu benötigt.
Er ist über den Griff angebracht und lässt sich so bei der Nutzung als Selfie-Stick problemlos drücken. Zusätzlich lässt er sich aus der Halterung lösen und kann so bei Nutzung als Stativ auch aus weiterer Entfernung als Auslöser genutzt werden. Der Button hat einen eingebauten Akku und lässt sich über einen Micro-USB Anschluss wieder aufladen. Der Button ist somit wohl mit Abstand mein kleinstes aufladbare Gerät.

 

Fazit:

Ein tolles Gadget was bei mir sicher oft zum Einsatz kommen wird. Natürlich Überwiegend als Stativ ;)

 

Den Xiaomi Selfie Stick könnt ihr für etwa 17€ bei Gearbest bestellen

Was haltet ihr von diesem Gadget oder allgemein von Selfie-Sticks?


Dieser Beitrag ist Teil der BloggerParade – Sommer, Sonne, Sonnenschein

Mit dabei sind diesmal:

05.06. – Jacky ** 06.06. – Sonja
07.06. – Toni ** 08.06. – Annette
09.06. – Marion ** 10.06. – Claudia
11.06. – Jörn ** 12.06. – Daisy
13.06. – Perdita ** 14.06. – Elisa
15.06. – Robert ** 16.06. – Maik
17.06. – Annette ** 18.06. – Tina

Hinweis: Die Links funktionieren erst am Erscheinungstag ab 8.00h ;)

Und vergesst nicht unser Sommer-Sonne-Sonnenschein-Gewinnspiel auf Facebook 

Smartphone Foto

Du kannst doch das jetzt nicht nur mit dem Smartphone fotografieren! Ich bin Fotograf, kein «Knipser», da brauche ich eine tolle Kamera! Ich habe die beste Kamera, meine Bilder sind immer Top!

 

Solche oder ähnliche Aussagen hast du sicher auch schon mal gehört? Es gibt sie fast wie Sand am Meer. Als Fotograf hat man seine Vorstellungen wie etwas sein sollte, Ideen wie man etwas umsetzen will und oft auch die Zeit dies wirklich so zu realisieren.

Ich finde auch, dass es einen Unterschied zwischen dem Fotografieren und dem Knipsen gibt, was aber mit einer Wertung nichts zu tun hat. Die beste Kamera ist immer diese, die man dabei hat! Es bringt dir keinen Vorteil eine 5’000€ Kamera zu haben, wenn diese jetzt Zuhause liegt und du aber in diesem Moment ein Foto machen möchtest. Wir machen einfach das Beste daraus. Die Kamera die wir meistens dabei haben, ist diese in unserem Smartphone. Ja mit dem Smartphone hat man nicht all den Schnickschnack, aber die Kamera die verbaut ist reicht.

Ein gutes Foto ist nicht nur von der Kamera abhängig, sondern auch vom Motiv, der Gestaltung, der Umgebung und ein wenig von Glück und Timing! Versuche ein etwas spezielleres Foto zu machen, nicht wie alle anderen, sondern wie DU. Dies beginnt bereits bei Selfies, 95% der Selfies sind von oben herab fotografiert, wieso machst du es nicht mal von der Seite oder schräg von unten, probiere was aus. Die Grundregeln gelten auch auf dem Smartphone. Versuche nicht alles in die Mitte zu setzen, lasse in der Blickrichtung mehr Platz, stelle das Motiv scharf.

Oft haben wir ein Problem mit dem Licht, wenn wir mit dem Smartphone fotografieren. Setze deinen Fokus auf das Motiv (der Punkt der scharf ist) und bewege dann deine Finger nach oben oder unten, schon kannst du die Helligkeit deines Bildes verändern. Mit diesen Hilfsmitteln sieht dein Foto nicht aus wie alle anderen und es wird dir sicherlich auch mehr Freude bereiten.

 

Einstellen der Drittel mit Hilfe der Gitternetzlinien und Einstellen der Helligkeit

Versuche es aus und du wirst den Unterschied sehen. Statt immer in der Mitte, setzt du das Motiv auch mal etwa auf einen Drittel. Eher oben und eher auf einer Seite, so wirkt das Bild interessanter und dynamischer. Unser Kopf weiss, dass nicht immer alles in der Mitte ist und kann dies sehr gut verarbeiten. In der Regel suchen wir unbewusst immer formen und regeln in dem was wir sehen. Dritteln können wir gut und daher fällt uns das auch unterbewusst auf und wir finden diese Fotos spannend. Auf diversen Smartphones kann man sich Hilfslinien dafür anzeigen lassen, das ist sicherlich ein guter Trick für den Anfang.

Meine Beschreibung und die Bilder stammen von einem iPhone, ich bin aber sicher das heute jedes Smartphone diese Einstellmöglichkeiten hat.

Was macht dein perfektes Foto mit dem Smartphone aus? Wann ist es perfekt?

Diese Frage scheint sehr schwer zu beantworten, obwohl es ganz einfach ist.

Wenn du zufrieden bist, ist es perfekt!

 

Gastblogger:
Philipp von blitzliecht.ch

www.blitzliecht.ch
www.facebook.com/blitzliecht

 

Hast du auch noch ein paar Tipps & Tricks zur Smartphone-Fotografie?
Schreibt es mir doch bitte in die Kommentare

Smartphone Foto

Ich bin mit Sicherheit kein besonders guter Fotograf. Meist mache ich nur einfach einen schnellen Schnappschuss wenn mir irgend etwas ins Auge springt. Drücke einfach drauf los, ohne besonders auf Umgebung, Licht oder andere Faktoren zu achten. Aber ab und zu versuche ich ein wirklich gutes Foto zu erzielen. Einiges teile ich dann auch über meinen privaten Instagram Account und/oder über Twitter.
Für mich selbst ist es sehr schwer zu entscheiden, welches “das schönste Foto” ist. Vor allem ob es hier mehr um die Künstlerische Qualität des Fotos an sich geht oder aber ob man eben ein originelles Objekt oder einen besonderen Augenblick eingefangen hat.
Trotzdem möchte ich euch im Rahmen der Blogparade ein paar Fotos von mir vorstellen, die zumindest ich als gelungen befinde.

 

Dieses Foto entstand im Hospitalhof in Stuttgart, wo ich das Barcamp Stuttgart besuchte. Vielleicht würde es einen schönen Effekt erzielen wenn man alles bis auf die rote Blüte in schwarz/weiß färbt?

Foto Rose

 

 

Der nächste Schnappschuss zeigt meinen kleinen Lego Wall-E bei der Arbeit. Er ist einfach immer am aufräumen. Die Location für das Foto ist der Parkplatz einer Wohnanlage.

Foto WallE

 

 

Dieses Foto ist in Berlin am Landwehrkanal entstanden. Mir gefällt hier besonders das sich durch die Bäume Himmel und Wasser fast symmetrische Linien ergeben.

Foto Kanal

 

 

Titel des Bildes: “Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter…” Das Bild entstand im Innenhof der Borstei in München. Es handelt sich hier um eine historische Wohnanlage mit einen wunderschönen Parkanlage im Innenhof. Wenn man in München ist, auf jeden Fall ein Besuch Wert und das sicher nicht nur für Fotografen.

Foto Rosengarten

 

 

Die Wolken-Maschine” Im Zentrum des Bildes das Kernkraftwerk Isar/Ohu nahe Landshut. Es wirkt fast so, als wäre es für alle Wolken verantwortlich. Mir gefällt hier besonders wie sich die Wolken im Wasser spiegeln. Dieses Foto wurde mit Google Photos etwas nachbearbeitet.

Foto Wolken

Alle diese Fotos sind im Jahre 2016 entstanden und wurden mit einen Huawei Nexus 6P geschossen.

 

Und das letzte Foto

Etwas “Cat Content” Das Foto wurde 2008 mit einen Nokia N82 geschossen. Mimi, die Katze meiner Mutter ist übrigens ein Mix aus Hauskatze und Norwegischer Waldkatze.

Foto Katze

Jetzt würde ich mich freuen wenn ihr mir in den Kommentaren etwas Feedback zu meinen Fotos mitteilt. Bestimmt einfach ihr, welches “das schönste Smartphone Foto” in der Liste ist und warum ihr euch für dieses Entschieden habt.

 

Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade “Mein schönstes Smartphone-Foto” von reisezoom.com