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Kreditkarten

Deutschland – Bargeldland: Warum sich hier etwas ändern muss

Hier ein paar Ergebnisse einer Studie, welche zum Thema auf Kartenzahlung durchgeführt wurden. Die Ergebnisse Überraschen nicht besonders.

 

Die Studie basiert auf einer repräsentativen Stichprobe der GfK, welche im Auftrag von Mastercard deutschlandweit 1.008 Personen befragt hat.

Hier die Kernaussagen der Studie ergänzt durch ein paar persönliche Erfahrungen und Meinungen zum Thema meinerseits.

Bezahlen als Teil des Einkaufserlebnisses

 

  • 92% der Deutschen erwarten im stationären Handel die Möglichkeit zur Kartenzahlung.

Tja, die Erwartungshaltung wäre natürlich auch bei mir vorhanden. Leider hinkt hier Deutschland noch weit hinterher. Vor allem in Bereichen wie Bäcker, Metzger und Friseur oder gar in der Gastronomie sind wir noch weit von einer flächendeckenden Verfügbarkeit von Kartenzahlung entfernt.

  • 29% haben schon mindestens einmal ein Geschäft verlassen oder sind nicht hineingegangen, weil dort keine Kartenzahlung akzeptiert wurde. 
  • 18% sogar schon mehrfach

Ich zähle mich hier eindeutig zu den 18%. Es kommt leider immer wieder vor, das ich ein Geschäft verlassen muss oder gar nicht betreten, weil eben die Möglichkeit zur Kartenzahlung fehlt. Es gibt selten Situationen beziehungsweise Geschäfte, wo ich keine alternative habe und nicht auch einen Konkurrenten wählen kann, welcher eine Kartenzahlung akzeptiert.

  • 49% haben in den letzten zwölf Monaten schon einmal oder mehrfach in einem Geschäft an der Kasse kontaktlos mit Karte oder Smartphone bezahlt.

Wiederum im Umkehrschluss. Ich zahle primär bargeldlos. Ich würde behaupten, dass bei mir rund 9 von 10 Bezahlvorgänge bargeldlos sind. Und auch hier sind wohl wieder ein Großteil inzwischen kontaktlos.

  • 57% zwischen 18 und 29 Jahren sehen Schnelligkeit als den großen Mehrwert beim kontaktlosen Bezahlen.
  • 38%  sind der Meinung, dass es an der Kasse schneller gehen würde und Schlangen vermieden werden könnten, wenn kontaktlos mit Karte oder Smartphone bezahlt wird.

Hier mal unabhängig von der angegebenen Altersgruppe. Die Geschwindigkeit ist natürlich ein sehr attraktiver und entscheidender Faktor bei der bargeldlosen und insbesondere der kontaktlosen Bezahlung. Auch, wenn dieser Punkt natürlich ein großes Streitthema der “Lobbys” ist. Laut einer Studie der GfK, ist beispielsweise eine girocard kontaktlos mit gerade mal 11 Sekunden mehr als doppelt so schnell als Barzahlung. Ein großer Verfechter des Bargeldes, die Bundesbank bringt hier natürlich wiederum ganz andere Zahlen. “Eine durchschnittliche Bezahlung an der Ladenkasse dauert der Studie zufolge rund 22 Sekunden. Bei der Kartenzahlung mit PIN-Eingabe sind es rund 29 Sekunden, mit Kartenzahlung und Unterschrift sogar rund 38 Sekunden.” Schon Schlau von der Bundesbank, die kontaktlose Zahlung hier gar nicht mit einzubringen.

  • 33% schätzen hier vor allem die einfache Handhabung der kontaktlosen Bezahlung.

Vor allem mit der Möglichkeit mit dem Smartphone, Smartwatch oder anderen Wearables zu bezahlen, vereinfacht die Handhabung natürlich enorm. Diese Geräte trägt man in der Regel immer bei sich und ist dadurch sogar in der Lage ganz ohne Geldbörse einzukaufen. Die ist natürlich in Situationen wie vor oder nach dem Sport besonders Attraktiv. Hier trägt man selten die Geldbörse oder Bargeld mit sich rum. Den Sport-Tracker hat man aber immer am Handgelenk.

 

Weitere Details könnt ihr im https://newsroom.mastercard.com nachlesen

 

 

Fidor Bank Banking

Fidor – Aus für das Gratiskonto

Heute hat die Fidor Bank seine Kunden informiert, dass es ab dem 1. November 2019 neue AGB und eine Anpassung des Preis- und Leistungsverzeichnisses geben wird. Primärer Inhalt: Das Girokonto wird kostenpflichtig.

Die Fidor Bank wurde schon mal hier im Blog erwähnt. Grundsätzlich ein solides und modernes Girokonto einer deutschen Direktbank. Die Bank hatte auch schon früh einen Touch von “FinTech”. Ich habe es lange genutzt. Wegen fehlender Unterstützung von GooglePay hat es das Konto bei mir jedoch nie zum Gehaltskonto geschafft.

Und heute hat sich die Fidor Bank wohl auch so einige Kunden vergrault

wir möchten dich heute über die Änderung unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen und unseres Preis- und Leistungsverzeichnisses ab dem 1. November 2019 informieren. Um dir weiterhin innovative und außergewöhnliche Produkte anbieten zu können, werden wir unser Preismodell weiterentwickeln.

 

Dies betrifft u.a. den Preis

deines Fidor Smart Girokontos (Einführung eines monatlichen Kontoentgelts)

deiner Fidor Debit Mastercard® bzw. Fidor SmartCard,

des Auslandszahlungsverkehrs in Fremdwährung und

deines Dispositionskredits.

Das Bedeutet für die Kunden von Fidor

Ab dem 1. November fällt ein monatliches Kontoführungsentgelt von 5€ an.

Aktive Kunden können diesen jedoch übergehen. Denn Fidor hat ebenfalls ihren Aktivitätsbonus angepasst. Bei mehr als 10 qualifizierte Transaktionen innerhalb eines Kalendermonats auf dem Fidor Smart Girokonto gibt es 5,00€ Bonus.

Zudem haben wir das bisherige Bonusmodell zugunsten eines Aktivitätsbonus verändert. Künftig profitierst du von einem Aktivitätsbonus, wenn du dein Fidor Smart Girokonto für mehr als 10 Transaktionen im Monat nutzt. Dann bekommst du von uns einen Aktivitätsbonus in Höhe von 5 €*. Diese Transaktionen kannst du z.B. mit Apple Pay oder Fidor Pay erreichen. Das Konto ist für dich auch weiterhin kostenfrei, wenn du einen aktiven Fidor Ratenkredit, einen Fidor Sparbrief, einen Fidor Kapitalbrief oder Edelmetalle hast.

Den Preis von 1,00€ monatlich für die Fidor Debit MasterCard (physische Karte) lässt sich jedoch nicht umgehen. Und alleine mit der digitalen Karte, welche man via App nutzen kann, kommt man zumindest in Deutschland nur schwer aus.

Weitere Informationen zu den Preisveränderungen, dem Aktivitätsbonus und unseren geänderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen findest du auf fidor.de/girokonto.

Die neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen kannst du hier nachlesen. Das neue Preis- und Leistungsverzeichnis kannst du hier einsehen.

 

Wir möchten dich als Kunden nicht verlieren, müssen dich aber auf dein Recht zur fristlosen und kostenfreien Kündigung des von den Änderungen betroffenen Vertrags hinweisen.

 

Meine Meinung

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Datenleck bei MasterCard Priceless weitet sich aus

Vor wenigen Tagen ist eine Liste mit Daten aus dem MasterCard Priceless Programm veröffentlicht worden . Darin waren zahlreiche persönliche Daten, allerdings keine kompletten Kreditkartennummern. Jetzt ist jedoch eine Liste mit den vollständigen Kartennummern aufgetaucht. 

Daten von 90.000 Mastercard-Kunden kursierten im Netz

Das war die Schreckensmeldung am Anfang der Woche. Die veröffentlichte Tabelle enthielt zahlreiche persönliche Daten wie Vor- und Zuname, den Wohnort und teilweise auch die Straße samt Hausnummer. E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer. Dann noch das Registrierungsdatum und Angaben, ob man den Newsletter abonniert hat. Das wichtigste Detail, die Kartennummer war glücklicherweise unvollständig. Nur die ersten zwei sowie die letzten vier Stellen der Kartennummer waren verfügbar.

Heute erreicht der Hack bzw. Leak ein neues Ausmaß. Es tauchte eine Liste mit den vollständigen Kartennummern auf.

Dieses Mal, allerdings nur Kartennummern. Ohne weitere Details wie einen Namen oder ähnliche Daten. Wenn man jedoch beide Listen vorliegen hat, ist es wohl kein großes Problem beide Datensätze miteinander zu kombinieren.

Auch wenn sich dies erst einmal Fatal anhört: Bei den meisten Online Händlern kann man alleine mit der Kartennummer nicht einkaufen. In der Regel werden im Online-Handel bei einer Kartenzahlung weitere Daten wie Vor- und Zuname, die CVC-Prüfziffer, sowie das Gültigkeitsdatum der Karte abgefragt. Ausgeschlossen ist ein Betrug jedoch nicht.

Unter der Website https://sec.hpi.de/ilc/ kann man Überprüfen, ob man von diesem oder anderen Hacks betroffen ist. Falls man zu den betroffenen zählt, würde es sicher nicht Schaden bei seiner Bank nachzufragen und gegebenenfalls eine Ersatzkarte zu fordern.

Wie reagieren die Banken?

N26 hat mir im Support-Chat auf Nachfrage gleich eine neue Karte bestellt. Die Kundenberaterin hat mich hier auf keinerlei Kosten hingewiesen. Somit gehe ich davon aus, dass der Tausch für mich kostenlos ist.
Meine Antwort auf die Anfrage bei Fidor steht noch aus. Meine Karte von bunq hatte ich bisher glücklicherweise noch nicht hinterlegt.
Mal abwarten wie andere Banken reagieren oder gar selbstständig auf ihre Kunden zugehen. Erfahrungen dazu könnt ihr gerne in die Kommentare schreiben.

Schadensersatzansprüche fordern

Über die Website der Europäische Gesellschaft für Datenschutz kurz EuDG kann man den Fall auf Schadenersatzanspruch prüfen. Ob dies sinnvoll und empfehlenswert ist, kann ich aktuell leider noch nicht beurteilen. Mir erscheint die Sache erst einmal etwas suspekt.

Priceless Specials vorerst eingestellt

Mastercard hat das Programm vorerst eingestellt. Auf der Website erscheint folgende Meldung.

Mastercard wurde auf ein Problem im Zusammenhang mit unserer Priceless Specials-Plattform aufmerksam gemacht. Wir nehmen Privatsphäre sehr ernst und untersuchen dieses Problem mit Hochdruck.
Vorsorglich haben wir die Specials-Plattform umgehend geschlossen.

Dieses Problem hat keinerlei Auswirkungen und steht nicht im Zusammenhang mit dem Zahlungsnetzwerk von Mastercard.

support@specials.mastercard.de

 

Seid ihr auch Betroffen?

Habt ihr MasterCard Priceless genutzt?
Habt ihr schon eure Bank bezüglich des Vorfalls kontaktiert?
Wie hat diese reagiert?

 

yomo Stilleben

Der Workshop zur kommenden yomo Kreditkarte

Das Girokonto von yomo habe ich euch ja bereits hier vorgestellt. Grundsätzlich ja mal alles ganz interessant. Da war ich natürlich begeistert als yomo zu einen “Spot on: Kreditkarten” Workshop eingeladen hat.

Insgesamt hat yomo drei Termine geboten. Den Workshop in Köln am 26.06.2017, München am 27.06.2017 und zuletzt Hamburg am 28.06.2017. Ich habe mich hier für München entschieden, da es am nächsten liegt.

Der Workshop in München fand im smartvillage Coworking Space statt. Der große Bürokomplex machte von außen nicht gerade einen recht einladenden Eindruck. Die Räume waren dann jedoch sehr schick und gemütlich eingerichtet. Es gab sogar eine Schaukel zum Relaxen. Hier hat yomo sich auch nicht lumpen lassen und hat mit einen umfangreichen Buffet für das leibliche wohl gesorgt. Eine große Auswahl an Getränken war an dem heißen Tag willkommen. Dazu gab es Salate, Muffins, gefüllte Warps sowie – typisch bayrisch – ein paar Butterbrezen.

Dann ging es auch schon los. Es war eine kleine und überschaubare Runde. Sechs Teilnehmer und drei Mitarbeiter von yomo beziehungsweise von der Sparkasse waren mit dabei.

 

Die Vorstellungsrunde

Zuerst einmal wurde nach Name und Alter gefragt. Hier war ich mit meinen 36 deutlich einer der älteren in der Runde. Dann wurde noch gefragt “Wie viele Kreditkarten nutzt du?”, “Welche Features haben diese?” und zuletzt “Wie zufrieden bist du damit?” Hier stellte sich schnell heraus das ein Großteil doch mehr als eine Karte im Geldbeutel hat. Genannt wurden hier unter anderem mehrfach die bekannten Banken wie Fidor, Numer26 und die DKB oder auch einmal sogar Exoten wie die Revolut aus England.
Ich persönlich habe zwei Karten bei der DKB. Die zweite Karte daher, weil es vor der Zinskrise einen ganz akzeptablen Zinssatz auf dem Kartenkonto gab und ich diese als Sparbuch nutzte. Des weiteren habe ich noch die Karte von Fidor als Zweitkonto. Ich bin jedoch am Überlegen dieses bald auch als Gehaltskonto zu nutzen und der DKB den Rücken zu kehren. Zu guter letzt habe ich noch die ganz originelle Karte Curve. Ganz aktuell habe ich ebenfalls ein Konto bei Revolut eröffnet. Ob sich das als sinnvoll erweist, muss ich erst noch testen.

 

Die perfekte Kreditkarte

Dann wurde die Frage gestellt, welche Feature die “perfekte Kreditkarte” haben muss. Hier kamen auch eine Menge interessanter Vorschläge. Der wichtigste Punkt war hier natürlich eindeutig die Akzeptanz. Obwohl hier ja die größten Anbieter Visa und Mastercard nahezu identisch sind. Lediglich mit einer American Express hätte man hier seine Nachteile.
Die Bezahlmethode NFC lag nahezu gleich auf, wurde als schon als selbstverständlich angesehen.
Überraschend war für mich, dass der Wunsch nach Bargeld doch sehr ausgeprägt war. Hier wäre es natürlich am besten, bei allen Geldautomaten kostenlos an das Bargeld zu kommen. Am liebsten das sogar noch weltweit.
Die meisten in der Runde wünschten sich außerdem auch eine “echte” Kreditkarte, also keine Debit-Karte wie es sehr häufig der Fall ist. Diese sollte auch typischerweise Hochgeprägt sein. Anderenfalls befürchteten viele Probleme bei Hotels und Autovermietungen.
Selbstverständlich sollte die Karte an die App gekoppelt sein. Hier waren Push-Benachrichtigungen über jede Buchung wichtig. Des weiten sollte man über die App jederzeit die Karte sperren, sowie wieder entsperren können. Auch das Auslesen und ändern der PIN sollte möglich sein. Ebenso sollte der aktuelle Verfügungsrahmen individuell anpassbar sein. Optimalerweise individuell für Traktionen via Internet, Magnetstreifen, Geldautomat sowie via NFC.
Auch Features wie eine “virtuelle Kreditkarte” wurde geäußert. Also lediglich eine Kreditkarten-Nummer mit dazugehöriger CVC zum einkaufen im Internet. Grund dafür war vor allem der Sicherheitsaspekt. Da man diese virtuelle Karte wesentlich unkomplizierter sperren und ändern könne, als die der physischen Karte.
Ebenfalls gab es dem Wunsch nach einem Vorteils-Programm. Hier gab es Vorschläge wie ein Cashback oder die Möglichkeit mit häufigen Einsatz eine eventuelle Jahresgebühr der Karte zu senken oder Vorteile wie eine Versicherung zu “erspielen”.
Aber auch nebensächliche Dinge wie eine Karte aus Materialien wie Aluminium oder Wunsch-Designs wurden genannt.

 

Teamwork

Als nächstes ging es an eine Gruppenarbeit. Wir bildeten zwei Teams mit je drei Personen. Als Aufgabe sollten wir zwei Tarife für die Kreditkarte zusammen stellen wir sie und wünschen würden. Einmal ein Basispaket, sowie ein zusätzliches Komfort-Paket. Hierfür wurde uns ein Zeitfenster von 15 Minuten zur Verfügung gestellt.
Es wurden von beiden Gruppen sehr interessante Modelle vorgestellt. Beide hatten gemeinsam, das ein Basis-Paket kostenfrei sein sollte und das Komfort-Paket verständlicherweise kostenpflichtig.

Dann stellte uns das Team von yomo ihre drei Pakete mit den Namen “Small”, “Large” und “X Large” vor. Dann folgte eine kurze Feedback Runde um Pro und Kontra der Pakete zu erläutern. Anschließend wurden wir gefragt, welchen Preis wir bereit wären für die genannten Pakete zu bezahlen. In unserer Gruppe waren wir uns mit den Konditionen weitgehend einig und es gab keine all zu großen Unterschiede.

]Bitte habt Verständnis, das ich hier im Interesse von yomo ganz bewusst keine Details über Konditionen und Preis verraten will.

Ein weiterer Punkt wo wir uns in der Gruppe relativ einig waren folgte jedoch. Im großen und ganzen waren die Pakete nicht besonders beliebt. Grundsätzlich wäre ein Teil schon bereit für ein Konto zu zahlen. Aber der Wunsch nach Individualität und Flexibilität war hier jedoch sehr groß. In einen “perfekten Konto” solle man alle Leistungen und Funktionen schnell, einfach und flexibel zu- und abstellen können.

Erfolg

Fazit:

Das Team von yomo ist offenbar wirklich bestrebt auf die Wünsche der Nutzer einzugehen und diese zu erfüllen. In wie weit yomo diesen Wunsch nachgehen wird, bleibt jedoch abzuwarten.
Alles in allem war es auf jeden Fall ein schöner Abend mit netten Leuten und einer interessanten Diskussion.
Beim nächsten Event von yomo bin ich gerne wieder dabei.

Fidor Bank Banking

Fidor Bank endlich mit (neuer) Smartphone App

Das kostenlose Girokonto der Fidor Bank ist eigentlich schon sehr “modern”. Schon die Kontoeröffnung läuft via Video-Ident ab. Oder etwa die Fidor SmartCard. Ein Hybrid aus Maestro, Mastercard und natürlich NFC-Funktion.
Aber die App für Smartphones war jedoch alles andere als modern. Sie nannte sich der “Fidor Bewegungsmelder” Und sehr viel mehr war es auch nicht. Eine schlichte Übersicht über alle Buchungen. Es war keinerlei Interaktion möglich.

Aber jetzt endlich. Nachdem Anfang Dezember für besonders Aktive Community-Mitglieder eine geschlossene Beta-Phase statt fand, wurde am 15. Dezember die neue App für Android und iOS veröffentlicht. Und diese ist wirklich, vor allem im Vergleich zum Bewegungsmelder eine echte Innovation.

Fidor Smart Banking
Fidor Smart Banking
Entwickler: Fidor Bank AG
Preis: Kostenlos
Fidor Smart Banking
Fidor Smart Banking
Entwickler: Fidor Bank AG
Preis: Kostenlos

Ich habe für euch hier die Android Version getestet.
Hier werden sehr schön die klassischen Design-Richtlinien von Android umgesetzt. Schöne Animationen und sanfte Übergänge. Jedoch nicht unnötig verspielt.

Alle wichtigen und Grundlegenden Features sind schon verfügbar. So lässt sich die App auch schon bequem per Fingerabdruck entsperren. Es lassen sich Stammdaten ändern und alle Daten der Smartcard abrufen sowie eine Kartensperre bei Verlust aktivieren.
In der Nachrichtenbox befinden sich Kontoauszüge sowie wichtige Mitteilungen der Bank. Unter Geldservice lässt sich der “Geld-Notruf” (ein kleiner “Sofort-Kredit”) sowie ein Dispo beantragen.

 

Und natürlich das wichtigste.

Geld gesendetEine Liste alle Buchungen. Übersichtlich gestaltet sieht man hier alle Ein- und Ausgänge auf dem Konto.
Selbstverständlich sind hier auch Überweisungen möglich. Neben der Eingabe dieser schier unendlich langen IBAN Nummern, kann man auch ganz bequem eine Überweisung an eine E-Mail Adresse oder eine Handynummer senden.

Das funktioniert auch, wenn der Empfänger selbst nicht Kunde der Fidor Bank ist. Der Empfänger bekommt eine Mitteilung der Bank wo er anschließend selbst ein Konto bzw eine IBAN zur Auszahlung angeben kann. Falls das nicht innerhalb von 14 Tagen passiert wird der Betrag wieder auf dem Konto gutgeschrieben .

Funktionen wie Zugriff auf die Fidor-Community oder Spar- und Kapitalbriefe sind bislang leider noch nicht möglich.

 

 

Mein Fazit:
Ein sehr gelungener Start, auch wenn noch Luft nach oben ist.
Ich persönlich würde mir vor allem die Möglichkeit Wünschen alle Zahlungsein- und Ausgänge in Kategorien einzuteilen. Hierzu auch noch eine detaillierte und grafische Auswertung. Sowie eine die Möglichkeit mit dem Smartphone via NFC zu bezahlen.

 

Smartphone Geld

Geld verdienen mit dem Smartphone

In einen vorherigen Beitrag habe ich euch gezeigt wie man mit dem Smartphone beim Einkaufen Geld sparen kann. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter. Ich zeige euch wie ihr mit dem Smartphone Geld verdienen könnt.
Aber gleich vorweg: Euren Job könnt ihr mit diesen Methoden leider nicht an den Nagel hängen ;)

 

Google Umfragen

Mit der App Google Umfragen geht es – wie der Name schon erahnen lässt – um Umfragen. Meist sehr kurz gehalten. In der Regel muss man lediglich ein bis drei Fragen Beantworten. Dafür ist dann auch nur ein recht geringer Verdienst von nur 0,10€ – 0,50€ drin. Die Häufigkeit der Umfragen schwankt stark. Teilweise gibt es zwei bis drei Fragen am Tag, dann wieder drei Tage lang gar nichts. Ich komme im Schnitt auf 10-15 Umfragen pro Monat und kann somit etwa 2€- 3€ verdienen. Das Guthaben gibt es hier jedoch nicht in Bar, sondern steht als Guthaben im Google Play Store zur Verfügung. Im Play Store sind dann auch 2€ – 3€ eine nette Summe die einen immer wieder eine nette App oder ein Spiel finanziert.
Diese Möglichkeit ist natürlich nur für Android verfügbar. Apple User haben hier das Nachsehen.

Google Umfrage-App
Google Umfrage-App
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos

 

Micro-Jobs

Bei den Anbietern AppJobber, Streetspotr und Roamler geht es darum das man kleine Aufgaben, sogenannte “Micro-Jobs” erledigt. Hier geht es z.B. darum Einrichtungen wie Parkhäuser, Kinos oder Tankstellen zu Überprüfen und zu fotografieren. Geschäfts-Neueröffnungen oder defekte Leuchtreklamen  zu melden. Oder man muss in einen Supermarkt die Auslage und Werbemittel für bestimmte Produkte Überprüfen und Berichten. Dann gib es auch Jobs wo ein Testkauf oder gar ein Kinobesuch erwartet wird. Diese Jobs können deutlich attraktiver sein, da die Unkosten ebenfalls in der Bezahlung enthalten sind.
Je nach Umfang und auftretenden Unkosten könnte ihr zwischen 1€ und 20€ verdienen. Die meisten Jobs lassen sich innerhalb weniger Minuten erledigen. Sie eignen sich also ganz gut um kurze Wartezeiten zu Überbrücken.

 

Wie ihr merkt, werdet ihr mit beiden Methoden wohl nicht Reich. Allerdings sind sie eine nette Möglichkeit um Zeit tot zu schlagen, die man ansonsten mit Candy Crush oder ähnlichen verbracht hätte.