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OZMO DEEBOT 950 – Der Test – Teil 1/2

Nach unserem “ersten Blick” auf das Gerät, sehen wir uns jetzt den OZMO DEEBOT 950 mal etwas genauer an. Ob er das halten kann, was die Werbung verspricht?

 

Auf der Website von Ecovacs wir der Deebot 950 mit tollen Bildern und beeindruckenden Texten beworben. Genau diese möchte ich für diesen Test als Referenz nehmen und prüfen, ob diese Versprechen auch wirklich gehalten werden.

Den Slogan “Der beste DEEBOT aller Zeiten” lassen wir mal beiseite. Dieser ist mal wenig aussagekräftig, da wohl jeder Hersteller sein neuesten Model so, oder ähnlich bewirbt. Aber dann fangen wir mal an…

Brandneue Bauweise
Dein DEEBOT OZMO 950 reinigt selbst schwer erreichbare Stellen perfekt. Mithilfe des neuartigen Laser-Sensors misst er Distanzen noch genauer und erstellt eine detaillierte Karte für ein gründlicheres Reinigungsergebnis. Die neue und optimierte Bauweise verbessert die Saugleistung und reduziert effektiv die Geräuschentwicklung. Sein flaches Design ermöglicht, dass der DEEBOT sogar unter niedrige Möbel fahren kann. Dank seiner verbesserten Antriebsmechanik kann er Schwellen und kleinere Hindernisse mühelos überwinden.

Auf den Laser-Sensor gehe ich in einen späteren Punkt ein. Die Bauweise ist jedoch wirklich ganz akzeptabel. Wie schon im Unboxing erwähnt: …die Bauhöhe ist mit seinen 9.3 cm deutlich mehr als mein Vergleichsgerät, den OZMO Slim mit nur 5.7 cm. Allerdings ist diese immer noch ein ganz akzeptabler wert. Meine Wohnzimmercouch kann er zwar nicht mehr unterfahren, dafür aber noch jedes andere Möbelstück in meiner Wohnung.

 

Automatische Teppicherkennung
Dein Saug- und Wischroboter eignet sich für Hart- und Teppichböden. Er erkennt Teppiche und steigert seine Saugleistung automatisch für eine noch gründlichere Reinigung. Während des Wischvorgangs weicht der DEEBOT Teppichen automatisch aus und wischt nur den Hartboden.

Teppiche habe ich in meiner Wohnung keine. Daher fällt es mir schwer, diesen Punkt zu Werten. Als Badvorleger nutze ich immer nur ein Handtuch. An diesem scheitert der Deebot jedoch. Da es wohl zu leicht ist, schiebt er es lediglich durch das Badezimmer. Erfreulicherweise verfängt er sich jedoch zumindest nicht darin. Hier merkt man wieder, dass man seine Wohnräume, genau so wie für Tiere oder kleine Kinder auch für einen Staubsauger-Roboter ein wenig anpassen muss. Hier habe ich also zwei Optionen. Ich kann mir einen dickeren Badvorleger zulegen. Dieser kann dann wie ein Teppich befahren werden und stellt kein Problem mehr dar. Oder ich muss vor jedem Reinigungsvorgang im Bad den Vorleger zur Seite legen.

 

Der Roboter passt sich deinem Zuhause an
Mit der neuesten Smart Navi™ 3.0 Kartierungs- und Navigations-Technologie kann der DEEBOT OZMO 950 dein Zuhause scannen, eine Karte davon erstellen und diese detailgetreu auf dem Smartphone anzeigen. So kannst du den für dich effizientesten Reinigungsweg planen und bestimmen, welche Räume wann gereinigt werden. Hast du mehr als eine Etage zu reinigen? Kein Problem! Die verbesserte Navigations-Technologie kartiert und erfasst den Raum nicht nur besser, sondern ermöglicht nun zum ersten Mal auch die Speicherung mehrerer Etagen.
Intelligente Kartenerstellung von mehreren Etagen
Dein DEEBOT ist in der Lage, mehrere Etagen deines Zuhauses zu scannen und interaktive Karten davon zu erstellen. Du kannst die intelligente Kartenerstellung nutzen, um deinem DEEBOT vorzugeben, wo und wann er regelmäßig oder nach Bedarf reinigen soll.
Effizienter Reinigungsweg
Nachdem der DEEBOT dein Zuhause komplett gescannt und eine Karte davon erstellt hat, plant er automatisch den effizientesten Weg zur systematischen Reinigung von Raum zu Raum. Freue dich nach jeder Reinigung auf ein tadelloses Ergebnis.

Ecovacs Map 01 Ecovacs Map 02 Hier zeigt sich einmal der große Pluspunkt des OZMO DeeBot 950. Die Smart Navi™ 3.0 Kartierungs- und Navigations-Technologie. Mithilfe von Laserstrahlen scannt der Roboter seine Umgebung und erstellt eine Karte des gesamten Wohnbereichs. Hier lässt sich auch der Weg des Roboters verfolgen. Wie man sieht, ist er sehr bemüht jeden Raum systematisch abzufahren und zu reinigen. Der Wohnraum wird dabei auch gleich automatisch in mehrere Bereiche aufgeteilt. Jedoch muss ein Bereich nicht zwingend auch ein eigener Raum sein. So wird mein Wohnzimmer in zwei Bereiche eingeteilt. Das Schlafzimmer sogar in drei. Wohl Möglich wegen großen Möbelstücken wie Couch und Bett. Noch dazu wo diese in meinem Fall gar nicht oder nur teilweise unterfahren werden können. Im Großen und Ganzen erscheint mir die Einteilung jedoch sinnvoll. Man kann die Karte auch jederzeit löschen bzw. zurücksetzten. So kann man für die Erstellung der Karte einmalig alle Störfaktoren in der Wohnung entfernen, sodass eine saubere Karte erstellt werden kann.

 

Virtuelle Begrenzung ausgewählter Bereiche
Die virtuelle Begrenzung kannst du immer dann setzen, wenn bestimmte Bereiche deines Zuhauses von der Reinigung ausgespart werden sollen. Nutze die ECOVACS Home App und lege individuell fest, wo der DEEBOT OZMO 950 saugen und wischen soll und wo nicht.
Benutzerdefinierter Modus für eine gezielte Reinigung
Reinige deine vier Wände genau nach deinen Vorstellungen. Mit dem benutzerdefinierten Modus kannst du auf der Karte in der ECOVACS Home App einen selbst gewählten Bereich einzeichnen. Dein DEEBOT reinigt nur diese Fläche – perfekt für besonders stark genutzte Bereiche.

Dank der erstellten Karte kann man nun den DeeBot wirklich sehr gezielt ansteuern. So hat man die Möglichkeit virtuelle Grenzen beziehungsweise verbotene Zonen festzulegen. Das kann zum Beispiel dann sinnvoll sein, wenn das Kind in einer Ecke im Wohnzimmer mit seinen Legosteinen spielt und diese natürlich nicht eingesaugt werden sollen. Genau so kann man aber auch gezielt einen Bereich festlegen, welchen der Roboter reinigen soll. Wie oben erwähnt kann man den Roboter zwar schon gezielt einen Raum bzw. Bereich reinigen lassen. Hier kann man jedoch noch genauer und detaillierter einen kleineren Bereich auswählen. Beispielweise nach dem Frühstück unter dem Küchentisch. Es gibt auch die Option einen solchen Bereich zweimal reinigen zu lassen. Ebenso kann man einen “nicht wischen” Bereich festlegen. Das kann dann sinnvoll sein, wenn ein Raum mit einem feuchtigkeitsempfindlichen Boden wie Laminat ausgelegt ist.

 

OZMO™ Mopping-Technologie
Mit dem OZMO™ Wischsystem kann dein Roboter saugen und feucht wischen in einem Durchgang. Die innovative Technologie erlaubt es dir, die Feuchtigkeitsstufe auf den jeweiligen Bodenbelag anzupassen – ganz einfach per App.

Ja, der OZMO DeeBot 950 kann nicht nur saugen, sondern auch wischen. Das ist selbstverständlich eine praktische und sinnvolle Ergänzung. Jedoch sollte man diese Funktion nicht überbewerten. Die Wischplatte übt nicht wirklich einen Druck aus. Es ist also nicht recht viel mehr als würde man ein nasses Tuch über den Boden ziehen. Leichte Verschmutzungen , welche durch Saugen nicht aufgenommen wurde, kann die Wischfunktion schon beseitigen. Sobald jedoch eine Verschmutzung fest getrocknet ist, hat man hier kaum eine Chance. So gilt wie für die Saugfunktion auch: Das Gerät ist eine Ergänzung. Gelegentlich muss man jedoch auch Hand anlegen und selbst noch was sauber machen.

 

OZMO DEEBOT 950 – Der Test – Teil 2/2

Teil zwei des großen Tests zum OZMO DEEBOT 950 von Ecovacs Robotics. Den ersten Teil findet ihr hier. Das Unboxing unter diesem Link.

 

Drei Saugstufen: Für jede Situation und Bodenart die passende Saugkraft
Ein besonderer Anlass steht vor der Tür? Dann verpasse deinem Zuhause eine intensive Reinigung. Die normale Saugleistung eignet sich perfekt zur täglichen Reinigung deiner vier Wände. Doch wenn es mal wieder Zeit ist für eine extra gründliche Reinigung, dann bietet der DEEBOT OZMO 950 bis zu 150 % mehr Saugkraft als im Standard-Modus, um auch hartnäckigen Schmutz zu entfernen.

Meine Wohnung ist durchweg mit Hartböden ausgestattet. Hier hat mir immer die niedrigste Saugstufe ausgereicht, um ein sauberes Ergebnis zu bekommen. Die zwei höheren Stufen habe ich nur zu Testzwecken ausprobiert. Auf Teppichen sind diese mit Sicherheit sehr nützlich. Hier hat das Gerät zwar bis zu 150% mehr Leistung, wird aber dadurch auch entsprechend lauter.

 

App Steuerung
Steuere deinen DEEBOT zu jeder Zeit und von jedem Ort. Mit der ECOVACS Home App hast du immer die Kontrolle. Du kannst den aktuellen Status abfragen, die gewünschte Reinigungszeit festlegen oder den optimalen Reinigungsmodus einstellen. Ganz einfach per Smartphone.

Screenshot App Hinweis: Um alle Funktionen ausnutzen zu können, muss in der App der “erweiterte Modus” aktiviert werden. Ansonsten ist die App Gut zu bedienen. Auf jede einzelne Funktion gehe ich hier nicht genauer ein. Falls es Fragen gibt, nutzt die Kommentarfunktion am Ende des Beitrages.

 

ECOVACS HOME
ECOVACS HOME
Entwickler: ECOVACS ROBOTICS
Preis: Kostenlos
‎ECOVACS HOME
‎ECOVACS HOME
Entwickler: Ecovacs
Preis: Kostenlos

 

Steuerung via Amazon Echo Keine Lust auf Hausarbeit? Lass den DEEBOT für dich arbeiten. Er ist kompatibel mit Amazon Echo und lässt sich bequem per Sprachbefehl steuern.
Kompatibel mit Google Home Dein DEEBOT ist Smart Home kompatibel und erledigt für dich die Arbeit. Einfach Google Home nutzen und deinen DEEBOT per Sprachbefehl steuern.

Hier habe ich mal Alexa und Google Home zusammengefasst. Leider muss ich mich hier jedoch auf Google Home beschränken. Allerdings denke ich, dass hier Alexa in den Funktionen in nichts nachsteht.
Bei Google Home kann ich folgende Befehle nutzen: “DeeBot Start” “DeeBot Stop” “DeeBot Pause” “DeeBot zurück zur Ladestation”  “Arbeitet/Läuft mein DeeBot?” “Ist mein DeeBot in der Ladestation
Pausiere Staubsaugen” “Starte Staubsaugen
Den DeeBot durch ein Sprachkommando in bestimmte Räume schicken, habe ich leider nicht geschafft. Wie schon zuvor erwähnt. Der Wohnbereich wird zwar in mehrere Bereiche aufgeteilt, jedoch können diese nicht benannt werden. Vielleicht kann Ecovacs auch hier noch nachbessern.

 

Hohe Wendigkeit
Der DEEBOT OZMO 950 kann Hindernisse wie Türschwellen bis zu 20 mm einfach überwinden und mit seiner geringen Höhe von nur 93 mm kommt er spielend leicht unter Kommoden, Betten oder andere schwer erreichbare Stellen.

Bei den Metallbögen meiner Küchenstühle hat sich der OZMO Slim die Zähne ausgebissen und ist fast immer hängen geblieben. (Foto) Der OZMO 950 hat hier zwar auch hart zu kämpfen, allerdings kann er sich hier fast immer selbstständig befreien. Für einen reibungslosen Ablauf muss ich aber wohl den Bereich um den Küchentisch als “verbotene Zone” festlegen um dauerhaft Probleme zu vermeiden, wenn ich nicht zu Hause bin. Wenn man dann mal die Stühle hochstellt, kann man diesen Bereich gezielt reinigen lassen.

 

Schwebende Bürste für unterschiedliche Bodenarten
Egal, ob Hartboden oder Teppich, die schwebende Bürste passt sich den verschiedenen Bodenarten an und gewährleistet das bestmögliche Reinigungsergebnis.

Auch, wenn die kleinen und dünnen Bürsten auf den ersten Blick etwas unscheinbar wirken. Sie schaufeln zuverlässig all den Schmutz in die Mitte des Gerätes, wo er von der Absaugung und gegebenenfalls der Hauptbürste aufgenommen wird. Der DeeBot hat im Gegensatz zu zahlreichen anderen Saugrobotern an beiden Seiten die Bürsten angebracht, was eine wesentlich effektivere Reinigung bewirkt.

 

Austauschbarer Saugaufsatz
Unser DEEBOT sorgt für eine mühelose Reinigung. Du kannst seinen Saugaufsatz je nach Bedürfnis wechseln. Die direkte Aufnahme ist ideal zum Einsaugen von Haaren ohne Verheddern oder Verstopfen. Die V-förmige Hauptbürste ist für eine tiefergehende Reinigung von Teppichen geeignet.

Im Lieferumfang des OZMO DeeBot 950 ist ein zweiter Saugaufsatz enthalten. Dank diesem kann man das Gerät auch ohne die Hauptbürste betreiben. Was wie erwähnt vor allem bei (Tier)haaren sinnvoll sein kann. Dies vermindert zusätzlich die Lautstärke des Gerätes. Bei Teppichen empfiehlt es sich jedoch wieder die Hauptbürste einzusetzen, um eine bessere Reinigung zu gewährleisten.

 

Längere Akkulaufzeit
Dank seiner verbesserten Akkulaufzeit ist dein DEEBOT jetzt noch leistungsfähiger und kann auch große Flächen und mehrere Räume reinigen, ohne zwischendurch aufgeladen werden zu müssen.
Automatisches Laden
Mache dir keine Sorgen mehr um das Laden deines Saugroboters. Der DEEBOT sorgt von ganz alleine dafür, dass ihm der Strom nicht ausgeht. Sobald sein Akku schwach wird, fährt er automatisch zurück zur Ladestation, um sich wieder aufzuladen.
Selbstständige Wiederaufnahme
Dein DEEBOT legt nach dem Aufladen gleich wieder mit der Arbeit los und macht dort weiter, wo er zuletzt gereinigt hat. Für ein perfektes Reinigungsergebnis!

In meiner knapp 50m² Wohnung habe ich es nicht geschafft, die Akkulaufzeit auszureizen. Das Gerät schafft mühelos den kompletten Reinigungsvorgang. Auch auf höchster Saugleistung und mit aktivierter Wischfunktion. Danach kehr er zuverlässig in seine Ladestation zurück.

 

Praktische Zeitprogrammierung
Mit der praktischen Zeitprogrammierung kannst du dich immer darauf verlassen, dass dein Zuhause geputzt ist. Einfach eine regelmäßige Reinigungszeit einstellen und der DEEBOT kümmert sich um den Rest.

Natürlich lässt sich der DeeBot auch automatisieren. So kann man bequem Wochentag und Uhrzeit festlegen, wann der kleine Bursche seine Arbeit verrichten soll.

 

Hinderniserkennung
Du kannst dich anderen Dingen widmen, während dein DEEBOT saubermacht. Seine Antikollisionssensoren und weichen Stoßfänger sorgen dafür, dass er während der Reinigung Hindernissen ausweicht und deine Möbel schützt.

Der Deebot erkennt die meisten Hindernisse problemlos. Bei kleinen oder sehr leichten Gegenständen kann es jedoch manchmal zu Problemen kommen. Kleidungsstücke können jedoch zum Beispiel ein Problem werden. Meinen kleinen Blumentopf schiebt er auch immer ein kleines Stück, bis der Stoßfänger reagiert.

 

Treppensicherheit
In Treppennähe brauchst du keine Bedenken zu haben, dass dein DEEBOT die Stufen hinunterfällt. Dank seiner Stufensensoren wechselt der DEEBOT rechtzeitig seine Richtung und arbeitet effizient weiter.

Treppen und andere Abgründe erkennt der DeeBot Dank seiner Sensoren schnell und zuverlässig.

 

OTA-Update
Firmware-Updates ganz von selbst erhalten: Mit der OTA-Technologie („Over-the-Air“) werden wichtige Updates und neue Funktionen automatisch per WLAN auf deinen Roboter geladen und sind sofort verfügbar.

Screenshot OTA-Update Ecovacs Wie auf Bestellung trudelte im Testzeitraum doch auch tatsächlich ein Update ein. Die App hat mich automatisch mit einer Benachrichtigung darauf hingewiesen. Das Update war innerhalb wenigen Minuten installiert. Einen Changelog gab es leider nicht. Diesen würde ich jedoch als wünschenswert ansehen. Hier könnte Ecovacs noch nachbessern und besser Informieren, welche Änderungen das Update bewirkt.

 

 

Sprachmeldungen
Sei immer auf dem Laufenden: Dein DEEBOT gibt dir regelmäßige Updates und informiert dich über seinen aktuellen Betriebszustand.

Der Roboter gibt über Lautsprecher aus, was er gerade so macht. Als zum Beispiel über Beginn, Pause und Ende des Reinigungsvorganges. Hier stehen insgesamt 11 Sprachen zur Verfügung. Auf Wunsch können diese natürlich komplett oder nur zu bestimmten Ruhezeiten deaktiviert werden.

 

Hocheffizienter Filter
Damit du immer gut durchatmen kannst: Während dein DEEBOT den Boden reinigt, reduziert sein hocheffizienter Filter Allergie- und Asthmaauslöser, die sich in der Luft befinden.

Für Asthmatiker kann die aufgewirbelte Luft eines Staubsaugers durchaus ein Problem werden. Dank seines HEPA-Filter sollte dieses Problem jedoch ausgemerzt werden. Im Lieferumfang des DeeBot 950 ist auch gleich ein Ersatzfilter enthalten.

 

Fazit zum OZMO DEEBOT 950 von Ecovacs Robotics

Mir fällt es schwer, wirkliche Kritikpunkte an diesem Gerät zu finden. Schon der OZMO Slim hat mir sehr gut gefallen. Aber der OZMO DeeBot 950 hat noch einen darauf gesetzt. Er hat mich in nahezu allen Punkten voll Überzeugt. An der Software könnte noch etwas gefeilt werden, aber das wäre Jammern auf hohen Niveau.
Einen Punkt kann man jedoch Kritisieren: Dem Preis
599€ sind schon eine Ansage für den Haushaltshelfer. Da dieser ja lediglich eine Ergänzung ist und einen weder vom Saugen, noch vom Wischen 100%ig befreit.
Aber über diesem Punkt lässt sich wohl streiten. Jeder muss selbst wissen, was einem die Erleichterung Wert ist. Ein Thermomix kostet auch gut 1000€ und ist ebenfalls nur eine Ergänzung in der Küche.

Falls euch mein Testbericht überzeugt hat, könnt ihr euch den OZMO DEEBOT 950 beispielsweise

 

 

ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 – Der Test

In meinen letzten Beitrag haben wir den DEEBOT OZMO Slim10 ausgepackt. Jetzt musste er in einen Test beweisen, ob er auch mit seinen Leistungen Überzeugen kann.

 

Die App

Bevor wir den ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 endgültig in Betrieb nehmen, müssen wir ihn zuerst mit der App verbinden. Diese ist für Android sowie iOS erhältlich.

ECOVACS HOME
ECOVACS HOME
Entwickler: ECOVACS ROBOTICS
Preis: Kostenlos
‎ECOVACS HOME
‎ECOVACS HOME
Entwickler: Ecovacs
Preis: Kostenlos

Als Erstes müssen natürlich die Nutzungsbedingungen akzeptiert werden und der App so einige Berichtigungen erteilt werden. Die Registrierung beschränkt sich auf die E-Mail-Adresse sowie ein Passwort. Weitere persönliche Daten werden hier erfreulicherweise nicht abgefragt.
Als Nächstes muss man seinen Roboter auswählen. Wenn man diesen in der Auswahl nicht findet, gibt es auch die Möglichkeit dies über einen QR-Code zu erledigen.
Auch alle weiteren Schritte lassen sich schnell und einfach bewerkstelligen. Die App erklärt jeden Schritt ausführlich mit Bildern, teils sogar mit Animationen.

 

Wenn der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 dann erfolgreich mit der App verbunden ist, lassen sich auch gleich drei Reinigungs-Modi auswählen.

  • Kantenreinigung

In diesem Modus wird, wie der Name schon verrät, die Kante des Raumes gereinigt. Der Roboter fährt lediglich an der Wand entlang. Dies hat in meinen Tests auch immer relativ zuverlässig funktioniert.

  • Punktreinigung

Hier wird der Roboter auf einen fixen Punkt abgestellt und dann reinigt dieser eine Fläche von wahlweise 1x1m, 2x2m oder 3x2m. Diese Funktion habe ich bisher nicht wirklich genutzt.

  • Autoreinigung

Kommen wir nun zur Autoreinigung. Die ist das Standartreinigungs-Programm. Hier soll der Roboter die Räume systematisch abfahren und somit überall gleichmäßig reinigen.

Die Einstellungen

In den Einstellungen der App lassen sich so einige Punkte nach eigenen belieben einstellen. So lässt sich zum Beispiel die Saugkraft des Gerätes zwischen Standard und Maximum auswählen. Zudem kann man bei der Wischfunktion die Wasserdurchflussrate in vier Stufen auswählen.

Es lässt sich auch ein Reinigungsplan anlegen. Somit kann der Roboter selbstständig zu einer bestimmten Zeit mit dem Reinigungsprogramm beginnen. Praktischerweise legt man dies zu einem Zeitpunkt, wenn man nicht im Haus ist und somit nicht gestört wird. Es lassen sich auch die letzten Reinigungsprotokolle abrufen. Außerdem zeigt das Gerät an, wie weit Reinigungsbürsten und Filter abgenutzt sind. Dies ist jedoch lediglich ein in Stunden berechneter Wert und muss nicht mit dem tatsächlichen verschleiß übereinstimmen. Wenn man den Roboter einmal nicht mehr finden sollte, lässt sich über die App auch ein Signalton am Gerät ausgeben.

Der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 in der Praxis

Beginnen wir doch mal mit dem wohl größten Vorteil des Gerätes. Seine geringe Bauhöhe. Mit seinen gerade mal 5,7cm Höhe schlüpft er bei mir mühelos unter die Couch. Selbst mit einem leichten Hand-Staubsauger wie meinen Dyson ist das gar keine all zu leichte und vor allem angenehme Arbeit. Und hier wird auch sogar noch gewischt. Selbst mit der Ladestadtion verschwindet das Gerät nahezu unsichtbar unter meinen Küchenschränkchen. Hier kann der “Slim” also auf jeden Fall voll Punkten.

Wie schon beim Unboxing erwähnt. Der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 hat keine große Hauptbürste. Jedoch schaufeln die beiden langarmigen Seitenbürsten zuverlässig den Schmutz in die Mitte des Gerätes wo er aufgesaugt werden kann. Sogar ein Käfer, welcher sich in mein Wohnzimmer verirrt hat, ist dem Sauger zu Opfer gefallen.

Ich habe dem Ecovacs in meinen Test vor so einige Herausforderungen gestellt. Zertretene Kartoffelchips im Wohnzimmer. Salz und Haferflocken auf dem Küchenboden. Haare am Boden des Badezimmers. Gängige Verschmutzungen waren für den OZMO Slim10 kein Problem und er hat es mit seinen Bürsten eingefangen und eingesaugt.
Sehr grobe Verschmutzungen hat er gelegentlich nicht auf den ersten Durchgang vollständig beseitigt. Nach einem zweiten Durchgang war es jedoch meist zufriedenstellen gereinigt. Hier ist die Wischfunktion auf jedem Fall eine Sinnvolle und hilfreiche Ergänzung.

All das bezieht sich natürlich lediglich auf Hartböden wie Fliesen, Parkett oder Laminat. Genau hierfür ist das Gerät gedacht. Für Teppichböden ist der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 weniger geeignet.

 

 

 
 
 
 
 
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Die Intelligenz des Gerätes

Der DEEBOT OZMO Slim10 sorgt mit seinem fortschrittlichen Reinigungsmuster in gegenläufigen Bahnen für gründliche und systematische Reinigungsergebnisse, ohne Bereiche auszusparen oder doppelt zu behandeln.

So bewirbt Ecovacs selbst seinen OZMO Slim10.

Das Gerät verfügt über nur wenige Sensoren. Um Hindernisse zu erkennen, verfügt das Gerät über einen Infrarot-Anti-Kollisionssensor sowie die große Stoßleiste. Dank dieser werden die meisten Hindernisse erkannt und der Roboter stößt erst gar nicht daran an. Der Infrarot-Anti-Kollisionssensor funktioniert jedoch nur dann zuverlässig, wenn das Hindernis direkt vor dem Gerät ist. Wenn der Roboter diagonal darauf zu fährt, reagiert meist erst die Stoßleiste. Das bedeutet das kleine und leichte Gegenstände verschoben oder gar umgeworfen werden können.

Geräte höherer Preisklassen haben Ultraschallsensoren oder gar Laser-Technologien verbaut. Die können sich ein wesentlich genaueres Bild des Raumes und ihrer Umgebung machen.

Auch wenn der Deebot stets bemüht ist, den Raum systematisch abzufahren, können bestimmte Hindernisse den Roboter mächtig aus der Bahn werfen. Ein Stuhl- oder Tischbein wird meist geschickt umgefahren. Dies kann man am Ende des obigen Instagram Videos sehr schön sehen. Bei größeren Hindernissen dreht der Deebot jedoch einfach um, was zur Folge hat das der systematische Reinigungsplan verworfen wird.

Dank der Ausstattung mit zusätzlichen Stufensicherheitssensoren kann der Deebot jedoch im Treppenbereich sicher und ohne Sturzgefahr seine Arbeit verrichten.

Der Deebot bietet in der App keine Kartendarstellung der Räume.  Dadurch lassen sich auch keine virtueller Begrenzung festlegen. Wenn der Roboter einen Raum fern bleiben soll, muss man die Türe schließen. Wenn bestimmte Zonen im Raum nicht befahren werden sollen, muss man wohl physische Grenzen errichten. Auch Hilfsmittel wie Magnetbänder oder ähnliches sind hier nicht möglich.

Besonders Kabel können eine Hürde darstellen. Da das Gerät ja durch seine geringe Höhe unter nahezu jedes Möbelstück schlüpft, kann das auch ein kleines Problem werden. Hier muss man wohl ein wenig aufräumen und Kabel ordentlich direkt der Wand entlang verlegen oder gar mit Klebeband am Boden festkleben. Auch mit meinen Küchenstühlen verträgt sich der OZMO Slim10 nicht besonders. Seine Sensoren können diese wohl nicht korrekt erfassen. Er arbeitet sich mit seinen kräftigen Rädern hoch, bleibt dann jedoch hängen. Wenn die Küche gereinigt werden soll, muss ich also die Stühle hochstellen oder einfach zur Überwachung anwesend sein.

 

Hier ist jetzt natürlich viel “Jammern auf hohen Niveau” dabei. Diese Features kann man bei einem Gerät in dieser Preisklasse kaum erwarten.

 

Nie wieder Staubsaugen und nie wieder Wischen

Wer sich das Gerät aus diesen Gründen anschaffen will, sollte sich von dieser Vorstellung schnell wieder verabschieden. Es gibt wohl kein Gerät auf dem Markt welches zu 100% jede Ecke und jeden Winkel der Wohnung reinigen kann. Jeder Staubsaugerroboter und jeder Wischroboter ist lediglich als Ergänzung zu sehen. Man muss auf jeden Fall seltener selbst Hand anlegen, ganz erspart bleibt es einen jedoch auch mit so einen kleinen Helfer auch nicht.

 

 

ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 – Unboxing

Vor mir habe ich den ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10. In diesem Bericht packen wir das Gerät einmal aus und verschaffen uns einen groben Überblick

 

Der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 ist bereits für unter 200€ erhältlich. Dadurch zählt er wohl noch zu der Einsteigerklasse in diesem Bereich. Schon nach wenigen Tagen im Einsatz haben sich so einige Vor- und Nachteile von diesem Gerät gezeigt. Aber dazu später mehr. Beginnen wir erst einmal damit, dass wir das Gerät auspacken und einsatzbereit machen.

 

Technische Daten

 

Smart Funktion
Smart-Modus Hard Floor Mode
Betriebsmodus Automatik  Punkt  Rand
Fortsetzungsmodus Nein
Gesprochene Meldung Nein
Teppich identifizieren Nein
Sturzschutz Ja
Kollisionsschutz Infrarot-Anti-Kollisionssensor  Stoßleiste
Blockierschutz Ja
Automatisches Laden Ja
Reinigungs-Leistung
Saugoptionen Direktabsaugung
Flächenabdeckung Hartboden
Betriebszeit (min) 100
Filter Feinstaubfilter
Seitenbürste Dual
Einfache Handhabung
App-Steuerung Ja
Kartendarstellung Nein
Einstellung virtueller Begrenzung Nein
Bewegungssteuerung Ja
Schalter Betriebsmodus Ja
Zeitprogrammierung Ja
Fernbedienung Ja
Technische Daten
Bauhöhe (cm) 5.7
Durchmesser (cm) 31.0
Maschinengewicht (kg)* 2.5
Max. Türschwellenüberwindung (cm) 1.4
Geräuschentwicklung (dB) (Standard/Max, Intensiv) 68
Kapazität Staubbehälter (ml) 300
Ladezeit (h) ca. 4
Akkukapazität (mAH) Lithium (2600)
Lieferumfang 1x DEEBOT OZMO Slim10, 1x Ladestation, 4x Seitenbürsten, 1x Fernbedienung, 1x OZMO Wassertank, 1x Reinigungstuch, 2x Feinstaubfilter, 1x Cleaning Tool, 1x Benutzerhandbuch

Anbei auch noch gleich das Video in dem der Hersteller sein Produkt vorstellt

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Beginnen wir mit dem Unboxing

Die Verpackung des ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 macht schon einen sehr wertigen Eindruck. Ein Fester stabiler Karton. Auf Hochglanz bedruckt. Auch innen ist alles sehr ordentlich und aufgeräumt. Alles ist sicher verstaut. Nichts klappert oder wackelt. Alle Einzelteile sind separat in Folien verpackt. Das Gerät selbst in einem Textil-Beutel.

Als ersten sehen wir uns die Dockingstation des ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 etwas genauer an. Der Kopf war hier auch noch zusätzlich mit einer Folie gegen verkratzen geschützt. Bei genaueren hinsehen lassen sich hinter der schwarze, transparenten Fläche Sensoren vermuten. Ich tippe hier auf Infrarot mithilfe dieser der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 seine Station wiederfindet. Das Kabel lässt sich auf der Rückseite Platzsparend aufwickeln. Dies verhindert das neben der Ladestation ein unnötig langes Kabel rumliegt, welches für den Roboter unter umständen ein Hindernis wird. Die Unterseite ist gummiert, was verhindert, dass die Station verrutscht, wenn der Staubsauger zum Laden auffährt. Die beiden Lade-Kontakte sind gefedert, was einen zuverlässigen Kontakt gewährt.

Wie auch schon oben in der Tabelle mit den technischen Daten erwähnt, bringt der Deebot so einiges an Zubehör mit. So bekommen wir neben den ausführlichen Handbüchern zwei zusätzliche Seitenbürsten als Ersatz, 1x Fernbedienung, ein zweites Reinigungstuch für die Wisch-Funktion, sowie einen Ersatz Feinstaubfilter. Die Seitenbürsten und Feinstaubfiltern sind natürlich ein sehr sinnvolles Zubehör. Diese sind ein Verschleißteil und gehören nach einer gewissen Anzahl an Betriebsstunden gewechselt. Auch das Reinigungstuch ist sinnvoll, wenn man eines davon mal in die Waschmaschine packt.
Die kleine Fernbedienung sehe ich als unnötig. Der Roboter lässt sich sehr komfortabel über die App sowie über Google Home und Amazon Alexa steuern. Zudem handelt es sich über eine Infrarot Fernbedienung. Was bedeutet, dass ein Sichtkontakt zum Gerät erforderlich ist. Das ansteuern aus einen anderen Raum ist somit nicht möglich, was den Nutzen dann doch erheblich einschränkt. Bei Geräten von Ecovacs in höheren Preisklassen, ist diese teils gar nicht mehr im Lieferumfang enthalten.

 

ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10

Aber kommen wir nun zum wichtigsten. Den Staubsaugerroboter selbst.

Ebenso wie die Ladestation ist der Roboter ebenfalls Gut geschützt verpackt. Folien gegen Verkratzen sowie ein Transportschutz für die vordere bewegliche Stoßleiste bzw. Sensor.

“Unter der Haube” des ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 ist der Staubbehälter. Mit 0.30l ist dieser nicht besonders groß. Was natürlich an den  kompakten Ausmaßen des Roboters selbst liegt. Allerdings habe ich dies in meinen Test dennoch als ausreichend empfunden. Unter der Klappe befindet sich zudem der Hauptschalter sowie ein Restet Knopf. Der Deebot verfügt über einen Metallgewebe-, Schwamm- und Feinstaubfilter. Dieser soll laut Ecovacs Auslöser von Allergien und Asthma in der Luft verhindern. Der Behälter verfügt zudem über ein kleines Reinigungs-Tool. Eine Bürste zum Reinigen des Filters sowie ein Messer.

Auf der Unterseite des Gerätes fällt sofort ins Auge, dass der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 über keine große Hauptbürste verfügt. Er hat lediglich einen Ansaugschacht in der Mitte des Gerätes. Das ist auch der Grund, warum das Gerät weniger für Teppiche geeignet ist, sondern primär für Hartböden. Die ist jedoch wiederum ein Vorteil bei beispielsweise Tierhaaren, da diese sich nicht in einer Bürste verfangen können.
Die zwei Seitenbürsten und das Reinigungstuch sind schnell und einfach mit wenigen Handgriffen montiert.

Jetzt ist der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 eigentlich schon voll einsatzbereit

 

 

Eine Besonderheit, welche den ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 von vielen anderen Modellen unterscheidet, ist ja die Wisch-Funktion. Der 180 ml große Wassertank verteilt dank der OZMO Mopping Technologie das Wasser gleichmäßig auf das Wischpad. Die Intensität lässt sich hierfür in der App festlegen.

 

Schlußwort

Ich hoffe, ich konnte euch hier schon einen interessanten Überblick über das Gerät verschaffen. Natürlich folgt auch bald der Testbericht zum Gerät. Wenn ihr jedoch jetzt schon überzeugt seid, könnt ihr das Gerät auch gleich, z. b. bei Amazon für aktuell knapp 195€ erwerben.

 

Rolle Rückwärts – Wieder zurück zu Android?

Vor ein paar Wochen habe ich noch geschrieben, dass ich mich jetzt nach rund neun Jahren mit Android Smartphones mal ins Apple-Universum wage. Aktuell sieht für mich alles danach aus, als dass ich wieder zu Android zurückkehre. Warum das so ist, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Ich war wirklich optimistisch, als ich das erste Mal wieder ein IPhone in der Hand hielt. Das letzte IPhone das ich aktiv nutze, war ein IPhone 3. Seit dem ist viel passiert. Ohne Frage macht Apple auch vieles richtig. Viel gefällt mir sehr Gut. Aber in den sechs Wochen habe ich auch so einige Schattenseiten gesehen.

Pro & Contra

Ohne Frage. Ein IPhone ist ein sehr schönes Stück Technik. Es ist wirklich tadellos verarbeitet. Keine Spaltmaße. Nichts wackelt oder klappert. Ein IPhone wirkt fast wie aus einem Guss. Über das Design lässt sich hier natürlich streiten. Die eingeschränkte Auswahl an Modellen möchte ich hier mal gar nicht all zu stak bemängeln. Auch, wenn man sie nicht ganz außer Acht lassen kann. Wenn man Android auf die wirkliche Premium-Klasse reduziert bleibt ja auch nicht mehr all zu viel Auswahl übrig. Aber ansonsten kann man in Sachen Hardware kaum etwas aussetzen.

Was mir vor allem erst in den letzten beiden Wochen stark aufgefallen ist: Der Mobilfunk-Empfang mit IPhone ist wesentlich schlechter als mit den letzten Android Geräten, die ich nutzte. Diese waren überwiegend Nexus, OnePlus oder Pixel Geräte. Also ich vergleiche hier nicht mit einem einzelnen Hersteller oder Gerät. Zugegeben waren es auch immer schwierige Situationen wie Keller oder Gebäude mit massiven Betonwänden. Aber die letzten Wochen ist es mir schon sehr häufig aufgefallen, das ich in so machen Situationen gar kein oder nur sehr schlechtes Netz hatte.

Und wenn wir schon bei der Konnektivität sind. Auch Bluetooth hinkt hier irgendwie hinterher. Ich muss das IPhone nahezu jeden Tag erneut manuell mit meiner Fernsprecheinrichtung im Auto, meiner Körperwaage und dem Bluetooth Lautsprecher koppeln. Meine Android Geräte haben sich hier immer problemlos selbstständig verbunden. Ein Gerät wird sogar gar nicht erst gefunden (Wobei ich da aber noch einen Test mit Android machen muss, um Defekt auszuschließen).

An viele Punkte in Sachen Bedienung kann ich mich auch nach Wochen noch nicht ganz anfreunden. Mag sein das ich ziemlich auf Android festgefahren bin.
Aber auch die kleine Dinge wie Widgets vermisse ich nach wie vor sehr. Viele andere Kleinigkeiten in Sachen Bedienung ebenfalls. So habe ich es doch sehr geschätzt, dass ein Pixel bei einem Doppelklick auf den Powerbutton die Kamera startet.

Die FaceID bei meinen IPhone XS max funktioniert ohne Frage grundsätzlich sehr Gut. Mützen, Brillen oder auch die Hand im Gesicht stören hier kaum. Aber auch den Fingerprint vermisse ich ein wenig. Vor allem in der Nacht ist dieser doch praktischer. Zudem ist ein Smartphone mit Fingerprint schon entsperrt, bevor ich es überhaupt vor dem Gesicht habe.

Auch wenn die meisten iOS Apps “wertiger” sind, ist mir unverständlich, warum bei inzwischen so großen Geräten wichtige Eingabe Element am oberen Bildschirmrand sind. Da macht Android mit dem “Floating Button” vieles richtig. Wobei dies natürlich wiederum nicht immer umgesetzt wird. Da sind dann Apples konsequente Vorschriften für den App Store doch ganz vorteilhaft. Über die Preise im App Store lässt sich wiederum streiten. Im App Store kann/muss man schon wesentlich mehr Geld in gute Software investieren als im Android Play Store. Auch, wenn man wie erwähnt meist sehr hohe Qualität bekommt. Bei Android bekommt man doch mehr Gute Apps für weniger Geld oder gar kostenlos.

Mal noch ein ganz anders Thema. Das Ökosystem sozusagen. Bei der Weboberfläche von E-Mail, Fotos, Kalender, Kontakte-Verwaltung hinkt Apple gegenüber Google meilenweit hinterher. Vom Design sowie vom Funktionsumfang. Bei den Preisen für mehr Platz in der Cloud sind hier Apple und Google interessanterweise nahezu identisch.

Aber in einer Sache führt Apple eindeutig gegenüber Android:

Die Apple Watch. Diese hat aber in nahezu jeden Belang die Nase vorn. Da sehe ich bei Android Wear kaum einen Vorteil. Einzig die fehlenden Watchfaces könnte man bemängeln und wiederum die eingeschränkte Auswahl an Modellen. Beispielsweise das man keine klassische runde Uhr bekommt.

 

Und wie ist eure Meinung dazu?

Sind meine Kritikpunkte berechtigt oder ist es nur rumnörgeln von einem Android-Fanboy?

 

 

Die Xiaomi Mi Box S – Der Erste Eindruck

Auch wenn mein Philips TV selbst schon Android TV hat, habe ich mir es nicht nehmen lassen die Xiaomi Mi Box S zu Testen. Einen ersten schnellen Eindruck möchte ich euch in diesem Bericht vermitteln.

 

 

Die Technischen Daten

Allgemeines:
Marke: Xiaomi
Modell: Mi BOX S
Typ: TV-Box
GPU: Mali-450
System: Android 8.1
CPU: Cortex A53
Kern: Quad Core
RAM: 2G
RAM Typ: DDR3
ROM: 8G
Max. Erweiterte Kapazität: 64G
TV Box Eigenschaften: 5G WiFi, tragbar
Unterstützte Medien:
Decoder Format: H.263, H.264, H.265, HD MPEG4
Videoformat: 3GP, 4K, DIVX, H.264, H.265, M4V, MKV, MP4, MPEG2, MPEG4, RM, RMVB, VC-1, VOB, WMV
Audio-Format: AAC, AMR-NB, AMR-WB, APE, FLAC, OGG, WAV, WMA
Fotoformat: BMP, GIF, JPEG, TIFF
Unterstützung 5.1 Surround Sound Ausgang: Ja
Produktdetails:
5G WiFi: Ja
Bluetooth: Bluetooth 4.2
Netzteil: Ladungsadapter
Schnittstelle: AV, DC-Stromanschluss, HDMI, USB2.0
Antenne: Nein
Sprache: Mehrsprachig
HDMI Version: 2.0
Weitere Funktionen: 3D-Spiele, 3D-Video, DLNA, ISO-Dateien, Miracast, NTSC, PAL
Externer Untertitel unterstützt: Nein
HDMI Funktion: HDCP
Stromverbrauch: 2W
Firmware-Informationen:
Systembit: 64Bit
Leistungsbedarf:
Stromversorgung: Externer Netzadapter-Modus
Batterie Informationen:
Fernbedienung Batterie: 2 x AA Batterie (nicht im Lieferumfang enthalten)
Dimension und Gewicht:
Produktgewicht: 0,3000 kg
Verpackungsgewicht: 0,5400 kg
Produktgröße (L × B × H): 9,52 × 9,52 × 1,68 cm / 3,75 × 3,75 × 0,66 Zoll
Packungsgröße (L x B x H): 20,00 x 20,00 x 10,00 cm / 7,87 x 7,87 x 3,94 Zoll

Lieferinhalt:
Xiaomi Mibox S 2G / 8G TV-Box
HDMI Kabel
Fernbedienung
Benutzerhandbuch

 

 

Das Unboxing

Die Xiaomi Mi Box S kommt in einen schmalen und bunt bedruckten Karton an. Bei mir war die Box sogar mit einen Aufkleber versiegelt. Wie man es von Xiaomi gewöhnt ist, macht hier schon alles einen wertigen Eindruck. Alle Angaben auf der Box sind in Englisch gehalten.

Neben der sehr kurz gefassten Installationsanleitung sind ebenfalls noch ein Heftchen mit Produktinformationen und den Geschäftsbedingungen dabei. Alle drei Dokumente sind mehrsprachig und auch in deutscher Sprache verfasst. 

Nach dem öffnen der Box liegt auch schon die Xiaomi Mi Box S da. Die kleine Box fühlt sich richtig wertig an. Sie ist Gut verarbeitet. Nichts kratzt, keine scharfen Kanten oder Spalte. Mal abgesehen von den Design-Bedingten Spalt. Auf der Rückseite befinden sich die Anschlüsse für das Netzteil, HDMI sowie ein Audio Ausgang.

In der unteren Lage der Box findet man dann die Bluetooth Fernbedienung, das HDMI-Kabel sowie das Netzteil mit Euro-Stecker.
Netzteil und HDMI-Kabel machen ebenfalls einen guten und wertigen Eindruck. Auch hier gibt es nichts zu bemängeln.
Die kleine Fernbedienung ist leicht. Auf den ersten Eindruck sogar zu leicht. Wenn man die zwei AAA Micro Batterien eingelegt hat ist jedoch ein angenehmes Gewicht erreicht und das Gerät liegt gut in der Hand. (Hier habe ich mich übrigens ganz aktuell für die IKEA Ladda Akkus entschieden. Diese sollen mit den Panasonic eneloop vergleichbar sein.) Die Tasten der Fernbedienung haben einen guten Druckpunkt. An der Vorderseite wo bei gewöhnlichen Fernbedienungen die IR-Lampe sitzt ist bei dieser die Öffnung für das Mikrofon.

So…

Ich hoffe ich konnte hier einen kurzen Eindruck der Xiaomi Mi Box S zeigen. Ich werde das Gerät in den nächsten Tagen intensiv mit den Android TV meines Philips TV vergleichen um mögliche Vor- oder Nachteile beider Systeme zu finden. Es wird also ein weiterer Beitrag folgen.

Smart Home – Mein intelligentes zuhause – Teil 2

In einen vorherigen Beitrag habe ich euch schon mal einen kleinen Einblick in mein Smart Home gewährt. In diesem Beitrag möchte ich euch dazu ein paar Details erläutern.

Wie schon erwähnt, Grundstock in meinen Smart Home sieht so aus:

Die Zentrale meines Smart Home Systems ist ein Raspberry Pi 2 mit der Software FHEM. Als weitere Hardware Komponenten nutze ich primär mein (Android) Smartphone, eine HUE Beleuchtung und eine FritzBox.

 

Alle beschriebenen Szenarien basieren auf meinen ersten Post über mein Smart Home. Hierfür werden mal Grundsätzliche Kenntnisse des Systemes FHEM Vorausgesetzt. Wenn ihr euch zum ersten mal mit FHEM beschäftigt, kann ich euch die Seiten meintechblog.de und haus-automatisierung.com empfehlen. Beide bieten unzählige und ausführliche Schritt-für-Schritt Anleitungen wie ihr euer erstes FHEM System aufbauen und einrichten könnt.

 

Szenario 1:

Es ist Montag früh – Der Wecker auf meinen Smartphone klingelt. Wenn ich diesen ausschalte startet schon eine Reihe von Ereignissen.

Bei meinen Wecker auf dem Smartphone handelt es sich um die App Sleep as Android

Die App allein kann noch nicht mit minen FHEM System kommunizieren. Allerdings funktioniert das Dank der bekannten App Tasker.

Tasker
Tasker
Entwickler: joaomgcd
Preis: 3,59 €

Diese kann unter anderen Zustände der App Sleep as Android auslesen und darauf reagieren. Mit dieser App lassen sich so jede Menge komplexe Automatisierungen auf dem Smartphone ermöglichen. “Wenn dies – dann das” Wenn ihr Tasker noch nicht kennt, könnt ihr auf dieser Seite eine Menge darüber erfahren.

Jetzt haben wir zwei Möglichkeiten. Wir können einfach einen URL Befehl an unser FHEM System senden. Dieser kann beispielsweise so aussehen:

http://192.168.178.1:8083/fhem?cmd.Test=set%20Lampe%20on

Ich habe es mir jedoch etwas einfacher gemacht und nutze zusätzlich die Smartphone App andFHEM. Diese bietet eine schöne grafische Oberfläche um sein FHEM System zu bedienen und zu verwalten.

andFHEM
andFHEM
Entwickler: Matthias Klass
Preis: Kostenlos+

Also: Ich habe jetzt mit der App Tasker ein neues Profil erstellt. Dies sieht so aus:

 

WENN App Sleep as Android Status Schlafmessung Stop (was soviel Bedeutet wie Wecker abgeschaltet) DANN sendet App andFHEM Befehl set Robert awoken an FHEM

Der Befehl set Robert awoken schaltet, wieder Name schon Vermuten lässt den Status meiner Person auf meinen FHEM auf aufgewacht. Dies ist Dank der (Erweiterungs-) Module ROOMMATE und RESIDENTS möglich.

Hier habe ich es mir etwas umfangreicher gemacht. Ich verwende bei FHEM das Modul HOMEMODE. Hier lassen sich ähnlich wie bei der Smartphone App Tasker, komplexe Automatisierungen auf dem FHEM System anlegen.

Sobald in FHEM mein Status auf awoken/aufgewacht schaltet, löst HOMEMODE folgenden Befehl aus

set Lichtszene scene GutenMorgen;set FritzBox tam 2 off;set FritzBox tam 1 on;set Telegram message %WEATHERLONG%;set GoogleHome_K playFavorite 2;set GoogleHome_K volume 40

Hierzu eine kleine Erläuterung:

set Lichtszene scene GutenMorgen
Das FHEM Modul LightScene kann mehrere Beleuchtungskomponenten auf einmal schalten. So können auch je nach Lampe Farbe und Helligkeit abgepasst werden. Die HUE Beleuchtung in meinem Schlafzimmer schaltet so auf ein angenehmes schummriges oranges Nachtlicht, den Flur auf ein etwas helleres, aber noch gedimmtes Licht und in der Küche bereits ein weißes Licht auf voller Helligkeit. Demnächst möchte ich hier noch ergänzen das dies nur passiert, wenn es draußen auch noch entsprechend dunkel ist. Wenn ich nach einer langen Nacht erst am Vormittag aus dem Bett krabble, benötige ich ja wohl gar kein Licht mehr.

set FritzBox tam 2 off,set FritzBox tam 1 on

Dieser Befehl schaltet den Anrufbeantworter meiner FritzBox, an diesem mein Telefon hängt. “tam 2” ist der “Ruhemodus”. Also ein Anrufbeantworter der sofort annimmt, ohne das mein Telefon klingelt. Diesen habe ich in der Nacht und in meiner Abwesenheit. Mit den ersten Befehl wird dieser deaktiviert. “tam 1 ist der reguläre Anrufbeantworter, der nach mehrmaligen klingeln annimmt. Diesen schalte ich somit an.

set Telegram message %WEATHERLONG%

Dieser Befehl sendet via Telegram das aktuelle Wetter auf mein Smartphone. Der Platzhalter %WEATHERLONG% wird vom Modul HOMEMODE gefüllt und sieht dann am Smartphone folgendermaßen aus: Es ist wolkig bei 17.88°C und 23.17% Luftfeuchtigkeit. Die gefühlte Temperatur ist 20°C bei einer Windgeschwindigkeit von 7km/h. Der Luftdruck ist bei 973.5592hPa. Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit werden hier von meinen eigenen Außen-Sensoren ausgelesen, die restlichen Werte von einem Internet-Wetterdienst.

set GoogleHome_K playFavorite 2;set GoogleHome_K volume 40

Dieser Befehl startet auf meinen Google Home in der Küche einen Radiostream. Der zweite Befehl schaltet diesen auf eine angenehme Lautstärke. Wenn ich am Tag zuvor in höherer Lautstärke Musik hörte, werde ich so am frühen Morgen nicht geschockt.

 

Ich hoffe ich konnte das hier ansatzweise Verständlich beschreiben. Die Serie wird natürlich vorgesetzt. Im nächsten Teil erfahrt ihr, was in meinen Smart Home passiert, wenn ich das Haus verlasse.

 

Fragen, Lob oder Kritik

Würde mich freuen wenn ihr in den Kommentaren Fragen, Lob oder Kritik hinterlasst.

Technik-Trends 2018 – Die Blogparade [Beendet]

Schon für das Jahr 2017 gab es hier eine Blogparade zum Thema Technik-Trends. Und auch für das kommende Jahr 2018 Jahr möchte ich diese wieder starten.

 

Was bringt das Jahr 2018 an neuen Technik-Trends?

 

Was ist – Was war – Was wird

Wir können nur spekulieren was uns im Jahr 2018 so alles auf uns zu kommt.

Darum möchte ich von euch wissen, was ihr vom Jahr 2018 an Technik-Trends erwartet.

Was genau eine Blogparade ist und warum du daran Teilnehmen solltest, erfährst du hier.

Eine Blogparade ist eine Aktion von Blogger für Blogger. Der Veranstalter der Blogparade gibt ein Thema vor, das er meistens ausführlich beschreibt. Alle, die nun an der Blogparade teilnehmen, schreiben auf ihren Blog einen Beitrag zu dem Thema, indem sie ihre eigene Meinung dazu äußern.

 

Wie funktioniert das ganze?

  • Schreibe auf Deinen Blog einen Beitrag über das Thema “Technik-Trend(s) 2018”
    Hier kannst du dich entweder auf ein Produkt/Dienst festlegen oder allgemein die Trends aufgreifen. Falls du keinen eigenen Blog hast, funktioniert das natürlich auch über einen öffentlichen Post auf Facebook oder Google+
  • Verlinke meinen Blog bzw. diesen Beitrag
  • Hinterlasse einen Kommentar unter diesem Post in den du uns Deinen Beitrag vorstellst
  • Alle Beiträge werden in diesem Post vorgestellt und verlinkt
  • Die Blogparade läuft bis zum 31.01.2018

 

Vielen Dank für zwei tolle Beiträge

Hier nun meine Gedanken zu den Technik-Trends 2018
Von Nicole / http://hurra.digital

Das Auto der Zukunft: Diese drei Technik-Trends werden in 2018 weiter Fahrt aufnehmen
Alexander / https://vecartec.de

Das kleine Schwarze – Meine neue Google Home Basis

“Das kleine Schwarze” macht sich nicht nur gut an Frauen. Nein, auch mein Google Home sieht mit der neuen Basis doch ganz schick aus, findet Ihr nicht auch?

In einen anderen Beitrag habe ich euch ja Google Home schon kurz vorgestellt. Inzwischen habe ich mir ja sogar einen zweiten gekauft. Ja – nennt mich verrückt ;)
Der erste steht bei mir auf der Wohnzimmerwand. Hier werde ich mir wohl auch bei Gelegenheit eine andere Farb-Variante der Google Home Basis besorgen. Hier würde sich sicher die Variante in Braun ganz gut machen.
Der zweite Google Home befindet sich im Schlafzimmer. Damit er besser zu meinen schwarzen IKEA KALLAX Regal passt, habe ich mir dafür eine schwarze Basis besorgt. In Deutschland ist aktuell lediglich die Variante in Metall/Kupfer im Google Store erhältlich. Die Variante Metall/Karbon ist bis jetzt noch nicht verfügbar. Darum habe ich mich einfach mal bei Amazon umgesehen und bin auch fündig geworden.

Auch wenn es sich hierbei um einen Nachbau handelt, habe ich auch gleich bestellt. Wie man es von Amazon kennt, war das Paket dann auch ganz fix in meiner Packstation.

Die Google Home Basis

GoogleHome Basis Verpackung Wie schon erwähnt handelt es sich um einen Nachbau der Google Home Basis. Das bemerkt man auch schon an der Verpackung. Diese ist sehr einfach gehalten und wirkt wenig wertig. Ein schlichter und unbedruckter Karton. Die Basis selbst ist dann lediglich noch in etwas Folie eingeschlagen.

Wenn man die Basis dann jedoch in Händen hält, gibt es absolut nichts zu beanstanden. Sie ist aus stabilen Kunststoff und wirkt wirklich sauber verarbeitet. Sie sitzt perfekt auf dem Gerät. Die Magnete halten ordentlich. Nicht klappert oder wackelt.

Grundsätzlich würde ich ja zum Kauf eines Original von Google raten. Aber an diesen Nachbau gibt es wirklich nichts auszusetzen. Bei Google muss man aktuell 42€ für die Basis auf den Tisch legen. Den Nachbau bekommt man bereits um die 17€ – 20€. Also weniger als die hälfte.

 

Bei Amazon kaufen

Mein neuer Mitbewohner: Google Home

Seit heute ist Google Home offiziell in Deutschland erhältlich. Hier möchte ich euch meinen ersten Eindruck des Gerätes etwas schildern.

 

Den Google Home Ausgepackt

Der Google Home kommt in einer aufwändigen und hochwertigen Verpackung. Neben dem Gerät an sich sind noch ein Netzteil und ein paar Info-Karten im Lieferumfang enthalten.
Mit dem auswechselbaren Sockel, der “Basis” kann man seinen Google Home so verändern, dass er zur Wohnungseinrichtung passt. Diese Basis wird via Magnet befestigt und kann so schnell und einfach gewechselt werden. Im Lieferumfang ist eine Basis in Schiefer enthalten. Im Google Store sind weitere in den Farben Karbon und Kupfer erhältlich.
In den USA sind zusätzlich die Farben Mango, Marine und Violet verfügbar. Ob diese auch nach Deutschland kommen, steht noch nicht fest. Zusätzlich sind inzwischen sogar schon günstigere Modelle der Basis von Fremdanbietern verfügbar (z. B. hier und hier).

 

Hardware:

Das Gerät wirkt sehr wertig und ist tadellos verarbeitet. Mit seinen knapp 500g hat es einen sicheren und soliden Stand.
Die Lautsprecher bieten für die Größe einen ganz akzeptablen Sound. Auch ein größerer Raum lässt sich damit Beschallen. Das dieser jedoch Welten von einen Sonos Speaker liegt, braucht man wohl nicht erwähnen.
Das Mikrofon ist beachtlich empfindlich. Auch zwei Räume weiter versteht mich Google Home und führt brav meine Befehle aus.

 

Abmessungen & Gewicht
Durchmesser: 96,4 mm
Höhe: 142,8 mm
Stromkabel: 1,8 m
Gewicht
Gerät: 477 g
Netzteil: 130 g

Unterstützte Audioformate
HE-AAC, LC-AAC+, MP3, Vorbis, WAV (LPCM), FLAC mit Unterstützung für hochauflösende Streams

WLAN
802.11b/g/n/ac (2,4 GHz/5 GHz) WLAN für beste Streaming-Qualität

Audio
High Excursion-Lautsprecher und 2″-Treiber + zwei 2″-Passivradiatoren
Far Field-Spracherkennung ermöglicht die Bedienung per Stimme

Anschlüsse
DC-Stromanschluss
Micro-USB

Unterstützte Betriebssysteme
Android 4.1 und höher
iOS 8.0 und höher

 

Google Home einrichten

Mit Hilfe der Google Home App ist der Assistent schnell und einfach eingerichtet.

Google Home
Google Home
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos

‎Google Home
‎Google Home
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos

Die Google Home App führt Schritt-für-Schritt durch die Einrichtung. Als erstes muss man den Assistenten mit dem heimischen WLAN verbinden. Dann noch den Raum festlegen in dem sich das Gerät befindet. Zum Schluss noch den Standort festlegen. Hier wird allerdings nicht automatisch der in Google Maps festgelegte “zu Hause” Standort ausgelesen.
Das war eigentlich schon alles. Jetzt ist Google Home Einsatzbereit und wartet auf deinen Befehl.

 

Was kann der smarte Assistent

Auf dieser Seite bietet euch Google eine kleine Übersicht von möglichen Befehlen. Google Home kann aber schon durchaus mehr. Eine etwas Umfangreichere Übersicht, wenn auch schlecht Übersetzt, findet ihr hier.

 

Wie geht es weiter…

Amazon bietet für seinen Assistent Alexa inzwischen rund 15.000 “Skills“an. Mit diesen Plug-ins lässt sich Alexa um zahlreiche sinnvolle sowie sinnlose Funktionen erweitern. Bei Google Home scheint diese Möglichkeit bisweilen zu fehlen. Allerdings gibt es definitiv Schnittstellen auf die zugegriffen werden kann.

So bietet der Webdienst IFTTT die Möglichkeit an, sich via Google Login im Dashboard von IFTTT mit dem Google Assistenten zu verbinden. Dann lassen sich über selbst festgelegte Sprach-Kommandos diverse Befehle ausführen. So ist es zum Beispiel möglich via Google Home Post auf Twitter oder Facebook zu verfassen. Oder Einträge in To-Do Listen wie ToDoIst, MeisterTask oder toodledo erstellen, welche von Google selbst noch nicht unterstützt werden. Ganz einfach und bequem via Sprachkommando. Der Funktionsumfang von IFTTT ist hier ja wirklich beachtlich.

Der IFTTT Klon Conrad Connect macht das Koppeln des Dienstes mit Google Home sogar noch einfacher. Hier passiert das mit dem Sprachkommando “Let me talk to Conrad Connect“. In der deutschen Sprachversion von Google Home ist das allerdings noch nicht möglich. Die Funktion soll aber noch in diesen Sommer kommen.

Man sieht also: Das Einbinden von Fremdanbietern ist grundsätzlich möglich. Es ist also nur eine Frage der Zeit bis Google Home ein ähnliches System wie Amazons Skills erhalten wird.

 

Mein Fazit:

Ich bin absolut begeistert. Der kleine Assistent kann schon jetzt in vielen Belangen helfen. Er wird einen sicher das Leben ein bisschen leichter und angenehmer machen.

 

Zum Google Store

 

Was haltet ihr von Google Home? Werdet ihr den kleinen Burschen ins Haus lassen?