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Auch wenn mein Philips TV selbst schon Android TV hat, habe ich mir es nicht nehmen lassen die Xiaomi Mi Box S zu Testen. Einen ersten schnellen Eindruck möchte ich euch in diesem Bericht vermitteln.

 

Hinweis:

Die Xiaomi MiBox S wurde mir von freundlicherweise von Banggood.com zur Verfügung gestellt. Der Beitrag wurde nicht bezahlt und es wurden keinerlei Forderungen an den Inhalt gestellt. Ihr könnt euch auch in diesem Beitrag darauf verlassen das alles meine persönlich Meinung wiederspiegelt.
Die Xiaomi Mi Box S kostet bei Banggood.com aktuell rund 70€.

 

Die Technischen Daten

Allgemeines:
Marke: Xiaomi
Modell: Mi BOX S
Typ: TV-Box
GPU: Mali-450
System: Android 8.1
CPU: Cortex A53
Kern: Quad Core
RAM: 2G
RAM Typ: DDR3
ROM: 8G
Max. Erweiterte Kapazität: 64G
TV Box Eigenschaften: 5G WiFi, tragbar
Unterstützte Medien:
Decoder Format: H.263, H.264, H.265, HD MPEG4
Videoformat: 3GP, 4K, DIVX, H.264, H.265, M4V, MKV, MP4, MPEG2, MPEG4, RM, RMVB, VC-1, VOB, WMV
Audio-Format: AAC, AMR-NB, AMR-WB, APE, FLAC, OGG, WAV, WMA
Fotoformat: BMP, GIF, JPEG, TIFF
Unterstützung 5.1 Surround Sound Ausgang: Ja
Produktdetails:
5G WiFi: Ja
Bluetooth: Bluetooth 4.2
Netzteil: Ladungsadapter
Schnittstelle: AV, DC-Stromanschluss, HDMI, USB2.0
Antenne: Nein
Sprache: Mehrsprachig
HDMI Version: 2.0
Weitere Funktionen: 3D-Spiele, 3D-Video, DLNA, ISO-Dateien, Miracast, NTSC, PAL
Externer Untertitel unterstützt: Nein
HDMI Funktion: HDCP
Stromverbrauch: 2W
Firmware-Informationen:
Systembit: 64Bit
Leistungsbedarf:
Stromversorgung: Externer Netzadapter-Modus
Batterie Informationen:
Fernbedienung Batterie: 2 x AA Batterie (nicht im Lieferumfang enthalten)
Dimension und Gewicht:
Produktgewicht: 0,3000 kg
Verpackungsgewicht: 0,5400 kg
Produktgröße (L × B × H): 9,52 × 9,52 × 1,68 cm / 3,75 × 3,75 × 0,66 Zoll
Packungsgröße (L x B x H): 20,00 x 20,00 x 10,00 cm / 7,87 x 7,87 x 3,94 Zoll

Lieferinhalt:
Xiaomi Mibox S 2G / 8G TV-Box
HDMI Kabel
Fernbedienung
Benutzerhandbuch

 

 

Das Unboxing

Die Xiaomi Mi Box S kommt in einen schmalen und bunt bedruckten Karton an. Bei mir war die Box sogar mit einen Aufkleber versiegelt. Wie man es von Xiaomi gewöhnt ist, macht hier schon alles einen wertigen Eindruck. Alle Angaben auf der Box sind in Englisch gehalten.

Neben der sehr kurz gefassten Installationsanleitung sind ebenfalls noch ein Heftchen mit Produktinformationen und den Geschäftsbedingungen dabei. Alle drei Dokumente sind mehrsprachig und auch in deutscher Sprache verfasst. 

Nach dem öffnen der Box liegt auch schon die Xiaomi Mi Box S da. Die kleine Box fühlt sich richtig wertig an. Sie ist Gut verarbeitet. Nichts kratzt, keine scharfen Kanten oder Spalte. Mal abgesehen von den Design-Bedingten Spalt. Auf der Rückseite befinden sich die Anschlüsse für das Netzteil, HDMI sowie ein Audio Ausgang.

In der unteren Lage der Box findet man dann die Bluetooth Fernbedienung, das HDMI-Kabel sowie das Netzteil mit Euro-Stecker.
Netzteil und HDMI-Kabel machen ebenfalls einen guten und wertigen Eindruck. Auch hier gibt es nichts zu bemängeln.
Die kleine Fernbedienung ist leicht. Auf den ersten Eindruck sogar zu leicht. Wenn man die zwei AAA Micro Batterien eingelegt hat ist jedoch ein angenehmes Gewicht erreicht und das Gerät liegt gut in der Hand. (Hier habe ich mich übrigens ganz aktuell für die IKEA Ladda Akkus entschieden. Diese sollen mit den Panasonic eneloop vergleichbar sein.) Die Tasten der Fernbedienung haben einen guten Druckpunkt. An der Vorderseite wo bei gewöhnlichen Fernbedienungen die IR-Lampe sitzt ist bei dieser die Öffnung für das Mikrofon.

So…

Ich hoffe ich konnte hier einen kurzen Eindruck der Xiaomi Mi Box S zeigen. Ich werde das Gerät in den nächsten Tagen intensiv mit den Android TV meines Philips TV vergleichen um mögliche Vor- oder Nachteile beider Systeme zu finden. Es wird also ein weiterer Beitrag folgen.

SmartHome Header

In einen vorherigen Beitrag habe ich euch schon mal einen kleinen Einblick in mein Smart Home gewährt. In diesem Beitrag möchte ich euch dazu ein paar Details erläutern.

Wie schon erwähnt, Grundstock in meinen Smart Home sieht so aus:

Die Zentrale meines Smart Home Systems ist ein Raspberry Pi 2 mit der Software FHEM. Als weitere Hardware Komponenten nutze ich primär mein (Android) Smartphone, eine HUE Beleuchtung und eine FritzBox.

 

Alle beschriebenen Szenarien basieren auf meinen ersten Post über mein Smart Home. Hierfür werden mal Grundsätzliche Kenntnisse des Systemes FHEM Vorausgesetzt. Wenn ihr euch zum ersten mal mit FHEM beschäftigt, kann ich euch die Seiten meintechblog.de und haus-automatisierung.com empfehlen. Beide bieten unzählige und ausführliche Schritt-für-Schritt Anleitungen wie ihr euer erstes FHEM System aufbauen und einrichten könnt.

 

Szenario 1:

Es ist Montag früh – Der Wecker auf meinen Smartphone klingelt. Wenn ich diesen ausschalte startet schon eine Reihe von Ereignissen.

Bei meinen Wecker auf dem Smartphone handelt es sich um die App Sleep as Android

Sleep as Android
Sleep as Android
Preis: Kostenlos+

Die App allein kann noch nicht mit minen FHEM System kommunizieren. Allerdings funktioniert das Dank der bekannten App Tasker.

Tasker
Tasker
Entwickler: joaomgcd
Preis: 2,99 €

Diese kann unter anderen Zustände der App Sleep as Android auslesen und darauf reagieren. Mit dieser App lassen sich so jede Menge komplexe Automatisierungen auf dem Smartphone ermöglichen. “Wenn dies – dann das” Wenn ihr Tasker noch nicht kennt, könnt ihr auf dieser Seite eine Menge darüber erfahren.

Jetzt haben wir zwei Möglichkeiten. Wir können einfach einen URL Befehl an unser FHEM System senden. Dieser kann beispielsweise so aussehen:

http://192.168.178.1:8083/fhem?cmd.Test=set%20Lampe%20on

Ich habe es mir jedoch etwas einfacher gemacht und nutze zusätzlich die Smartphone App andFHEM. Diese bietet eine schöne grafische Oberfläche um sein FHEM System zu bedienen und zu verwalten.

andFHEM
andFHEM
Entwickler: Matthias Klass
Preis: Kostenlos+

Also: Ich habe jetzt mit der App Tasker ein neues Profil erstellt. Dies sieht so aus:

 

WENN App Sleep as Android Status Schlafmessung Stop (was soviel Bedeutet wie Wecker abgeschaltet) DANN sendet App andFHEM Befehl set Robert awoken an FHEM

Der Befehl set Robert awoken schaltet, wieder Name schon Vermuten lässt den Status meiner Person auf meinen FHEM auf aufgewacht. Dies ist Dank der (Erweiterungs-) Module ROOMMATE und RESIDENTS möglich.

Hier habe ich es mir etwas umfangreicher gemacht. Ich verwende bei FHEM das Modul HOMEMODE. Hier lassen sich ähnlich wie bei der Smartphone App Tasker, komplexe Automatisierungen auf dem FHEM System anlegen.

Sobald in FHEM mein Status auf awoken/aufgewacht schaltet, löst HOMEMODE folgenden Befehl aus

set Lichtszene scene GutenMorgen;set FritzBox tam 2 off;set FritzBox tam 1 on;set Telegram message %WEATHERLONG%;set GoogleHome_K playFavorite 2;set GoogleHome_K volume 40

Hierzu eine kleine Erläuterung:

set Lichtszene scene GutenMorgen
Das FHEM Modul LightScene kann mehrere Beleuchtungskomponenten auf einmal schalten. So können auch je nach Lampe Farbe und Helligkeit abgepasst werden. Die HUE Beleuchtung in meinem Schlafzimmer schaltet so auf ein angenehmes schummriges oranges Nachtlicht, den Flur auf ein etwas helleres, aber noch gedimmtes Licht und in der Küche bereits ein weißes Licht auf voller Helligkeit. Demnächst möchte ich hier noch ergänzen das dies nur passiert, wenn es draußen auch noch entsprechend dunkel ist. Wenn ich nach einer langen Nacht erst am Vormittag aus dem Bett krabble, benötige ich ja wohl gar kein Licht mehr.

set FritzBox tam 2 off,set FritzBox tam 1 on

Dieser Befehl schaltet den Anrufbeantworter meiner FritzBox, an diesem mein Telefon hängt. “tam 2” ist der “Ruhemodus”. Also ein Anrufbeantworter der sofort annimmt, ohne das mein Telefon klingelt. Diesen habe ich in der Nacht und in meiner Abwesenheit. Mit den ersten Befehl wird dieser deaktiviert. “tam 1 ist der reguläre Anrufbeantworter, der nach mehrmaligen klingeln annimmt. Diesen schalte ich somit an.

set Telegram message %WEATHERLONG%

Dieser Befehl sendet via Telegram das aktuelle Wetter auf mein Smartphone. Der Platzhalter %WEATHERLONG% wird vom Modul HOMEMODE gefüllt und sieht dann am Smartphone folgendermaßen aus: Es ist wolkig bei 17.88°C und 23.17% Luftfeuchtigkeit. Die gefühlte Temperatur ist 20°C bei einer Windgeschwindigkeit von 7km/h. Der Luftdruck ist bei 973.5592hPa. Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit werden hier von meinen eigenen Außen-Sensoren ausgelesen, die restlichen Werte von einem Internet-Wetterdienst.

set GoogleHome_K playFavorite 2;set GoogleHome_K volume 40

Dieser Befehl startet auf meinen Google Home in der Küche einen Radiostream. Der zweite Befehl schaltet diesen auf eine angenehme Lautstärke. Wenn ich am Tag zuvor in höherer Lautstärke Musik hörte, werde ich so am frühen Morgen nicht geschockt.

 

Ich hoffe ich konnte das hier ansatzweise Verständlich beschreiben. Die Serie wird natürlich vorgesetzt. Im nächsten Teil erfahrt ihr, was in meinen Smart Home passiert, wenn ich das Haus verlasse.

 

Fragen, Lob oder Kritik

Würde mich freuen wenn ihr in den Kommentaren Fragen, Lob oder Kritik hinterlasst.

Home Office

Schon für das Jahr 2017 gab es hier eine Blogparade zum Thema Technik-Trends. Und auch für das kommende Jahr 2018 Jahr möchte ich diese wieder starten.

 

Was bringt das Jahr 2018 an neuen Technik-Trends?

 

Was ist – Was war – Was wird

Wir können nur spekulieren was uns im Jahr 2018 so alles auf uns zu kommt.

Darum möchte ich von euch wissen, was ihr vom Jahr 2018 an Technik-Trends erwartet.

Was genau eine Blogparade ist und warum du daran Teilnehmen solltest, erfährst du hier.

Eine Blogparade ist eine Aktion von Blogger für Blogger. Der Veranstalter der Blogparade gibt ein Thema vor, das er meistens ausführlich beschreibt. Alle, die nun an der Blogparade teilnehmen, schreiben auf ihren Blog einen Beitrag zu dem Thema, indem sie ihre eigene Meinung dazu äußern.

 

Wie funktioniert das ganze?

  • Schreibe auf Deinen Blog einen Beitrag über das Thema “Technik-Trend(s) 2018”
    Hier kannst du dich entweder auf ein Produkt/Dienst festlegen oder allgemein die Trends aufgreifen. Falls du keinen eigenen Blog hast, funktioniert das natürlich auch über einen öffentlichen Post auf Facebook oder Google+
  • Verlinke meinen Blog bzw. diesen Beitrag
  • Hinterlasse einen Kommentar unter diesem Post in den du uns Deinen Beitrag vorstellst
  • Alle Beiträge werden in diesem Post vorgestellt und verlinkt
  • Die Blogparade läuft bis zum 31.01.2018

 

Vielen Dank für zwei tolle Beiträge

Hier nun meine Gedanken zu den Technik-Trends 2018
Von Nicole / http://hurra.digital

Das Auto der Zukunft: Diese drei Technik-Trends werden in 2018 weiter Fahrt aufnehmen
Alexander / https://vecartec.de

Google Home Basis

“Das kleine Schwarze” macht sich nicht nur gut an Frauen. Nein, auch mein Google Home sieht mit der neuen Basis doch ganz schick aus, findet Ihr nicht auch?

In einen anderen Beitrag habe ich euch ja Google Home schon kurz vorgestellt. Inzwischen habe ich mir ja sogar einen zweiten gekauft. Ja – nennt mich verrückt ;)
Der erste steht bei mir auf der Wohnzimmerwand. Hier werde ich mir wohl auch bei Gelegenheit eine andere Farb-Variante der Google Home Basis besorgen. Hier würde sich sicher die Variante in Braun ganz gut machen.
Der zweite Google Home befindet sich im Schlafzimmer. Damit er besser zu meinen schwarzen IKEA KALLAX Regal passt, habe ich mir dafür eine schwarze Basis besorgt. In Deutschland ist aktuell lediglich die Variante in Metall/Kupfer im Google Store erhältlich. Die Variante Metall/Karbon ist bis jetzt noch nicht verfügbar. Darum habe ich mich einfach mal bei Amazon umgesehen und bin auch fündig geworden.

Auch wenn es sich hierbei um einen Nachbau handelt, habe ich auch gleich bestellt. Wie man es von Amazon kennt, war das Paket dann auch ganz fix in meiner Packstation.

Die Google Home Basis

GoogleHome Basis VerpackungWie schon erwähnt handelt es sich um einen Nachbau der Google Home Basis. Das bemerkt man auch schon an der Verpackung. Diese ist sehr einfach gehalten und wirkt wenig wertig. Ein schlichter und unbedruckter Karton. Die Basis selbst ist dann lediglich noch in etwas Folie eingeschlagen.

Wenn man die Basis dann jedoch in Händen hält, gibt es absolut nichts zu beanstanden. Sie ist aus stabilen Kunststoff und wirkt wirklich sauber verarbeitet. Sie sitzt perfekt auf dem Gerät. Die Magnete halten ordentlich. Nicht klappert oder wackelt.

Grundsätzlich würde ich ja zum Kauf eines Original von Google raten. Aber an diesen Nachbau gibt es wirklich nichts auszusetzen. Bei Google muss man aktuell 42€ für die Basis auf den Tisch legen. Den Nachbau bekommt man bereits um die 17€ – 20€. Also weniger als die hälfte.

 

Bei Amazon kaufen

GoogleHome Header

Seit heute ist Google Home offiziell in Deutschland erhältlich. Hier möchte ich euch meinen ersten Eindruck des Gerätes etwas schildern.

 

Den Google Home Ausgepackt

Der Google Home kommt in einer aufwändigen und hochwertigen Verpackung. Neben dem Gerät an sich sind noch ein Netzteil und ein paar Info-Karten im Lieferumfang enthalten.
Mit dem auswechselbaren Sockel, der “Basis” kann man seinen Google Home so verändern, dass er zur Wohnungseinrichtung passt. Diese Basis wird via Magnet befestigt und kann so schnell und einfach gewechselt werden. Im Lieferumfang ist eine Basis in Schiefer enthalten. Im Google Store sind weitere in den Farben Karbon und Kupfer erhältlich.
In den USA sind zusätzlich die Farben Mango, Marine und Violet verfügbar. Ob diese auch nach Deutschland kommen, steht noch nicht fest. Zusätzlich sind inzwischen sogar schon günstigere Modelle der Basis von Fremdanbietern verfügbar (z. B. hier und hier).

 

Hardware:

Das Gerät wirkt sehr wertig und ist tadellos verarbeitet. Mit seinen knapp 500g hat es einen sicheren und soliden Stand.
Die Lautsprecher bieten für die Größe einen ganz akzeptablen Sound. Auch ein größerer Raum lässt sich damit Beschallen. Das dieser jedoch Welten von einen Sonos Speaker liegt, braucht man wohl nicht erwähnen.
Das Mikrofon ist beachtlich empfindlich. Auch zwei Räume weiter versteht mich Google Home und führt brav meine Befehle aus.

 

Abmessungen & Gewicht
Durchmesser: 96,4 mm
Höhe: 142,8 mm
Stromkabel: 1,8 m
Gewicht
Gerät: 477 g
Netzteil: 130 g

Unterstützte Audioformate
HE-AAC, LC-AAC+, MP3, Vorbis, WAV (LPCM), FLAC mit Unterstützung für hochauflösende Streams

WLAN
802.11b/g/n/ac (2,4 GHz/5 GHz) WLAN für beste Streaming-Qualität

Audio
High Excursion-Lautsprecher und 2″-Treiber + zwei 2″-Passivradiatoren
Far Field-Spracherkennung ermöglicht die Bedienung per Stimme

Anschlüsse
DC-Stromanschluss
Micro-USB

Unterstützte Betriebssysteme
Android 4.1 und höher
iOS 8.0 und höher

 

Google Home einrichten

Mit Hilfe der Google Home App ist der Assistent schnell und einfach eingerichtet.

Google Home
Google Home
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos

Google Home
Google Home
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos

Die Google Home App führt Schritt-für-Schritt durch die Einrichtung. Als erstes muss man den Assistenten mit dem heimischen WLAN verbinden. Dann noch den Raum festlegen in dem sich das Gerät befindet. Zum Schluss noch den Standort festlegen. Hier wird allerdings nicht automatisch der in Google Maps festgelegte “zu Hause” Standort ausgelesen.
Das war eigentlich schon alles. Jetzt ist Google Home Einsatzbereit und wartet auf deinen Befehl.

 

Was kann der smarte Assistent

Auf dieser Seite bietet euch Google eine kleine Übersicht von möglichen Befehlen. Google Home kann aber schon durchaus mehr. Eine etwas Umfangreichere Übersicht, wenn auch schlecht Übersetzt, findet ihr hier.

 

Wie geht es weiter…

Amazon bietet für seinen Assistent Alexa inzwischen rund 15.000 “Skills“an. Mit diesen Plug-ins lässt sich Alexa um zahlreiche sinnvolle sowie sinnlose Funktionen erweitern. Bei Google Home scheint diese Möglichkeit bisweilen zu fehlen. Allerdings gibt es definitiv Schnittstellen auf die zugegriffen werden kann.

So bietet der Webdienst IFTTT die Möglichkeit an, sich via Google Login im Dashboard von IFTTT mit dem Google Assistenten zu verbinden. Dann lassen sich über selbst festgelegte Sprach-Kommandos diverse Befehle ausführen. So ist es zum Beispiel möglich via Google Home Post auf Twitter oder Facebook zu verfassen. Oder Einträge in To-Do Listen wie ToDoIst, MeisterTask oder toodledo erstellen, welche von Google selbst noch nicht unterstützt werden. Ganz einfach und bequem via Sprachkommando. Der Funktionsumfang von IFTTT ist hier ja wirklich beachtlich.

Der IFTTT Klon Conrad Connect macht das Koppeln des Dienstes mit Google Home sogar noch einfacher. Hier passiert das mit dem Sprachkommando “Let me talk to Conrad Connect“. In der deutschen Sprachversion von Google Home ist das allerdings noch nicht möglich. Die Funktion soll aber noch in diesen Sommer kommen.

Man sieht also: Das Einbinden von Fremdanbietern ist grundsätzlich möglich. Es ist also nur eine Frage der Zeit bis Google Home ein ähnliches System wie Amazons Skills erhalten wird.

 

Mein Fazit:

Ich bin absolut begeistert. Der kleine Assistent kann schon jetzt in vielen Belangen helfen. Er wird einen sicher das Leben ein bisschen leichter und angenehmer machen.

 

Zum Google Store

 

Was haltet ihr von Google Home? Werdet ihr den kleinen Burschen ins Haus lassen?