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Software im Handwerk – Ein Schattendasein

Softwareunterstützung im Handwerk fristet bisher noch ein Schattendasein. Dabei würden nicht nur Dienstleister, sondern auch das Handwerk von angepassten Softwarelösungen bei unterschiedlichen Unternehmensprozessen profitieren.

 

Mit geeigneten Tools kann beispielsweise die Produktion optimiert oder die Auftragsabwicklung vereinfacht werden. Das spart langfristig Zeit und vor allem viele Kosten. Software kann in allen Handwerksbetrieben, egal wie groß oder klein der Betrieb ist, eingesetzt werden. Wichtig ist allerdings, die richtigen Tools zu finden.

Software in der Werkstatt

Egal ob es sich um eine Tischlerei handelt oder einen Betrieb in dem Metall verarbeitet wird, häufig müssen Zeichnungen von Werkstücken gemacht werden, die später zum Zusägen sind. Die Aufgabe kann mit einem CAD-Programm erledigt werden. Mit dem Programm können Zeichnungen angefertigt und sogar aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden. So können gleich am Bildschirm dreidimensionale Objekte konstruiert werden. Die Zeichnungen werden später an eine CNC-Fräse übertragen, die dann auf den Millimeter genau das Werkstück zuschneidet.

Mit CAD-Software können Unternehmen auch bei ihren Kunden punkten. Professionelle Zeichnungen hauchen Werkstücken bereits Leben ein, noch bevor sie überhaupt gefertigt werden. Durch die Möglichkeit sie auf dem Bildschirm bereits aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten zu können, ist es möglich den Kundenwunsch noch exakter zu treffen. Unnötig lange Prozesse bei denen Anpassungen vorgenommen werden müssen, werden deutlich reduziert. Zudem haben Unternehmen eine Datenbank, auf die sie zurückgreifen können, wenn es neue Aufträge mit vergleichbaren Anforderungen gibt.

Geeignete CAD-Programme sparen dadurch viel Zeit, da Zeichnungen im Handumdrehen korrigiert werden können. Mit der CNC-Fräse können später exakte Werkstücke angefertigt werden, wodurch auch der Ausschuss reduziert wird im Vergleich zu Fertigung mit der Hand.

Büroprozesse durch Software digitalisieren

Vor allem im Büro kann die geeignete Software Schluss mit dem Papier-Chaos machen. Mit Bürosoftware kann von der Bestellannahme über die Rechnungslegung bis hin zur Verbuchung alles digital abgewickelt werden. Der Vorteil ist, dass mit geeigneter Bürosoftware die Daten auch digital abgelegt werden können, weil sie beispielsweise über eine Signatur verfügen, die auch rechtskonform ist.

Manche Betriebe, die bereits den Nutzen von Software im Handwerk entdeckt haben, gehen sogar einen Schritt weiter. Sie stellen beispielsweise auf Tablets um, wo die Kunden den Auftrag direkt papierlos quittieren können. Vor allem für den Außendienst haben sich solche Systeme bewährt. Aufträge können dynamisch an den Mitarbeiter weitergeleitet werden, der sich gerade in der Nähe befindet. Die Mitarbeiter können beispielsweise über GPS lokalisiert werden. So können Aufträge effizienter abgearbeitet und unnötige Wege minimiert werden.

Auch im Büro können Handwerksbetriebe von einer Wissensdatenbank profitieren. Technische Standards können beispielsweise in einer Datenbank abgelegt werden. So bleiben Unternehmen auf dem neuesten Stand und Mitarbeiter wissen sofort, nach welchem Standard gearbeitet wurde, wenn Reparaturen anstehen. Dies erspart unnötige Überraschungen und Zeit, die auch dem Kunden viel Geld kosten kann.

Sie sind neugierig geworden, wie Software auch Ihnen helfen kann, dann besuchen Sie Softwarevergleich und Tipps zur Digitalisierung auf www.handwerk-digitalisieren.de.

Dort finden Sie zahlreiche Informationen zum Thema Software im Handwerk. Sie können sich über die Möglichkeiten von CAD-Software informieren und wie auch Sie damit kreative Werkstücke anfertigen können. Es werden auch die Möglichkeiten und Vorteile von effizient eingesetzter Bürosoftware gezeigt und welche neuen Möglichkeiten sie Ihnen eröffnet.

 

Über den autor

Markus entschied sich nach der Schule für eine Ausbildung zum Tischler und lernte das traditionsbewusste Handwerk während seiner Ausbildung kennen. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung studierte Er Wirtschaftsinformatik und berät Handwerksfirmen, KMUs und Mittelständler in IT-Fragen aller Art. Zu seinen Spezialgebieten gehören Onlinemarketing, Suchmaschinenoptimierung, Erstellung von Webseiten aber auch Programmierung. Aktuelle Updates zur Digitalisierung im Handwerk veröffentlicht Markus regelmäßig auch auf seiner Facebook Seite:

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