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Openbook Header

Vor ein paar Tagen habe ich schon ein paar Zeilen über das neue Soziale Netzwerk Openbook geschrieben. Jetzt bekommt ihr die ersten Screenshots der App und eine kurze Preview zu sehen.

Openbook Playstore TestOpenbook hat in diesen Tagen die ersten Alpha Nutzer eingeladen die Smartphone App zu Testen. Diese ist für Android und iOS erhältlich. Alpha User sind hier lediglich Personen die das Projekt auf Kickstarter oder Indiegogo finanziell Unterstützt haben.
Android Nutzer bekommen über das Testprogramm des PlayStores Zugang zur App. Apple Nutzer über TestFlight. Allerdings nutzt euch die Installation der App wenig. Ohne einen Zugangscode den man per Mail erhalten hat ist keine Anmeldung möglich.

Openbook
Openbook
Entwickler: Openbook B.V.
Preis: Wird angekündigt

 

Eine Weboberfläche von Openbook gibt es aktuell noch nicht. Die URL zur Seite ist https://www.openbook.social/. Hier könnt ihr euch dafür für den Beta Test anmelden.

Aber nun zur App

Hier in meinen Test handelt es sich um die Android Version von Openbook. Zu Unterscheiden zur iOS App kann ich leider nichts sagen.

Die Reiter für die Kategorien beziehungsweise Funktionen finden wir am unteren Bildrand. Wir haben hier sechs an der Zahl. Home/Timeline – Suche/Trending Posts – Communities – Notifications – Profil – Menü

Zum verfassen von Beiträgen haben wir einen Floating Action Button. Wenn man diesen drückt kann man sogleich seinen Post verfassen. Hier lässt sich ein Text verfassen der auf 1120 Zeichen beschränkt ist. Zusätzlich kann man ein Bild hinzufügen. Im folgenden Dialog wird dann abgefragt ob man den Post öffentlich, in einem der circle/Kreise oder in einer Community veröffentlichen möchte.

Im ersten Reiter seht ihr natürlich das wohl wichtigste. Eure Timeline. Beiträge von euren Freunden und aus Communitys. Jeden Post kann man natürlich kommentieren. Dazu gibt es auch noch eine Reaktion, den react. Praktisch das Synonym zu Facebook gefällt mir. Hier kann man seine Reaktion oder Emotion mit einen Smiley darstellen. Hier steht unter anderem auch ein lustig animierter Papagei zur Verfügung.
Was auch Auffällt ist, dass Openbook bei Post aus Communities neben dem Profilbild einen Pfad wie im Web anzeigt. Dieser weist darauf hin woher genau der Post stammt. Der komplette Pfad lautet dann zum Beispiel in diesem Fall /c/communityname. Davor noch das Profilbild der einsprechenden Community.
Bei Post von Freunden gibt es diesen Pfad jedoch nicht. Hier wird lediglich Profilbild und Nutzername angezeigt.

Im zweiten Reiter finden wir die Suche. Hier werden einen auch gleich die aktuellen Trending posts angezeigt. Die Suche beschränkt sich hier offenbar auf Nutzernamen und Communitynamen. Texte aus Beiträgen lassen sich hier anscheinend (noch?!) nicht finden.

Als nächstes haben wir die Communities oder Gruppen. Am oberen Bildschrmimrand sehen wir hier zusätzliche Tabs. Im ersten Tab sind die Communites gelistet in welchen man selbst Mitglied ist. Die weiteren Tabs sind verschiedene Kategorien wie Fun, Technology, Sports, Arts, Lifestyle und Education. Mit dem + Symbol oben rechts kann man eine eigene Community erstellen.

Einen Reiter weiter befinden sich dann die Notifications/Benachrichtigungen. Am oberen Zahnrad lassen sich dann einige Einstellungen hierfür vornehmen.

Der fünfte Tab ist dann das eigene Profil. Hier kann man durch seine eigenen Beiträge scrollen. Über den Edit Button lässt sich dann das eigene Profil bearbeiten. Hier lässt sich das Header- sowie Profilbild auswählen. Sowie Name, Nutzername, eine URL, die Location sowie eine kurze Biografie.

Im letzten Tab finden wir das Menü bzw. die Einstellungen. Hierzu zahlen zum Beispiel die circles. Also Kreise wie wir sie schon von Google+ gewohnt sind bzw waren. Weiter geht es mit my lists. Also Listen wo man ebenfalls wie bei den Kreisen Personen hinzufügen kann. Kontakte mit denen man verbunden bzw. befreundet ist, teilt man in Kreise ein. Personen denen man lediglich folgen möchte, in Listen. Im Menüpunkt Account lassen sich dann Email und das Passwort ändern. Die Notifications anpassen wie schon im entsprechenden Reiter zuvor und die Funktion zum Löschen des Accounts. Am unteren Bildschirmrand lassen sich Themes für die App auswählen. Aktuell stehen hier fünf zur Auswahl. Inklusive mehrerer Darkmode.

Fazit auf wenige Stunden Nutzung

Die Alpha ist schon grafisch sehr ansprechen aufgebaut. Das Netzwerk hat allein hier schon einen tollen Flair. Die Useability ist allerdings noch ausbaufähig. Das ein wohl recht wichtiger Punkt wie die Kreise und Listen im Menü “versteckt” sind finde ich aktuell nicht wirklich praktisch. Auch gibt es bisher keine Chat oder Nachrichten Funktion. Auch die Funktionen einen Kommentar zu löschen oder bearbeiten fehlt noch. Erwähnungen in Form von @Nutzername sind jedoch schon möglich.

Man darf hier aber auf keinen Fall vergessen: Es ist eine Alpha! Es wird wohl noch viel passieren.
Die Beta soll übrigens im April starten.

Openbook Header

Google+ schließt seine Pforten. Facebook schlittert von einen Datenschutz Skandal in den nächsten. Openbook hingegen will alles Besser machen.

 

 

Update

In diesem Beitrag findet ihr einen ersten Test der alpha Version der Android App

 

Viele große Zeitungen und Magazine haben bereits über Openbook berichtet. All zu viel muss ich daher wohl nicht über Openbook schreiben.

Golem: OPENBOOK: Open-Source-Alternative zu Facebook versucht es noch einmal
Die erste Crowdfunding-Kampagne hatte ein zu hohes Finanzierungsziel, daher versuchen es die Macher von Openbook noch einmal: Der Konkurrent zu Facebook soll Open Source sein, keine Werbung haben und seine Nutzer nicht tracken. Der zweite Versuch verläuft erfolgreicher.

Süddeutsche: Facebook-Alternative Openbook – Es besser machen als Zuckerberg
Bislang gibt es für Facebook-Nutzer keine ernstzunehmende Alternative.
Ein Entwickler-Team aus den Niederlanden plant nun mit “Openbook” eine Plattform, die werbefrei, sicher und transparent sein soll. Ob das gelingen kann, ist allerdings fraglich.

 

Seit heute dürfen die ersten Alpha-Tester das neue Netzwerk ausprobieren.

Openbook auf seinen offiziellen Blog

👋 Hey there,

We hope you’re having a great start of the weekend.

It’s been a week since we last spoke and we’ve got some good news.

After countless of late-nights and weekends made possible by you, we are releasing the absolute ground zero for Openbook: The alpha version.

We’re sure there will be things to improve and functionality we also wish we could have on this version, but then again, it’s part of the thrill of being an alpha tester, seeing and helping the platform grow, day by day.

Some of the things you will be seeing in the upcoming weeks are

Post comment replies

Video posts

@mentions

Post comment upvotes/downvotes

And more!

 

Um unter diesen Testern zu sein muss(te) man Unterstützer der Kickstarter oder Indiegogo Kampagne sein.

Aber sogar hier sind die Entwickler offenbar noch Hart am Kämpfen.

Beim ersten Start einer Alpha sollte dies jedoch zu verschmerzen sein. Ich selbst bin ebenfalls Unterstützer via Indiegogo. Aktuell habe ich jedoch meine Einladung für die Alpha von Openbook noch nicht erhalten. Ich hoffe das ändert sich im laufe des Tages noch.

Ich bin auf jeden Fall gespannt was Openbook alles anders und besser machen will, wie man es von Google+, Facebook und Co gewohnt ist. Wenn sich das Netzwerk wirklich durchsetzen will Fehlen wohl mehr Punkte als Sicherheit und Datenschutz. Es benötigt ein herausstechendes Alleinstellungsmerkmal. Ein schönes Beispiel sind hier die Messenger. Telegram und Threema und so einige andere Anbieter sind in Sachen Sicherheit und Datenschutz dem Platzhirsch WhatsApp Meileweit voraus. Sogar in Sachen Funktionen sind die teils Überlegen. Trotzdem bisher nicht ansatzweise eine Konkurrenz für WahtsApp.

Ebenso in den sozialen Netzwerken. Schon viele haben versucht Facebook vom Thron zu stoßen. Friendster, Lokalisten, Ello, die VZ-Netzwerke, Wer kennt wen oder Vero. Auch Diaspora, welches als Open Source System ebenfalls mit Werbefreiheit, Sicherheit und transparenz punkten wollte ist gescheitert. Bisher hat es keine geschafft.

Bleibt abzuwarten wie Openbook aufgenommen wird.

Ueberliste Header
Vorwort

Die Entwicklung einer App. Einfach mal an den Rechner und lostippen? So einfach ist es wohl nicht. Joseph Tschörner von den binaere bauten erzählt hier einmal wie viel mehr als nur das reine programmieren hinter so einer App steckt.

Überliste ist eine Einkaufslisten-App, die Ende letzten Jahres im App Store erschienen ist. Sie zeichnet sich durch Simplizität, Live-Synchronisation auf mehreren Geräten sowie gutes Design aus. Außerdem ist sie kostenlos und werbefrei, verkauft jedoch trotzdem keine Nutzerdaten.

Doch was für eine Geschichte steckt hinter so einer App? Und Warum sollte man eine App auf den Markt bringen, die kein Geld abwirft? In diesem Gastartikel geben wir von binaere bauten, den Herausgebern der App, einen kleinen Einblick in die Entstehungsgeschichte und unsere Intentionen dahinter.

Wer sind wir überhaupt?

binaere bauten ist ein auf Software-Architektur spezialisiertes IT-Unternehmen aus Berlin, das seine Brötchen tatsächlich überhaupt nicht mit Apps verdient. Das Projekt überliste ist im Rahmen eines Werkstudentenprogrammes gestartet. Die Idee einer eigenen App plus dem damaligen Mangel an Alternativen an Einkaufslisten-Apps im App Store ließ erste Konzepte zu überliste folgen. Die enge Zusammenarbeit von Werkstudenten und Vollzeitangestellten bei binaere bauten bot eine ideale Plattform, die Ideen mit Unterstützung von erfahrenen Entwicklern umzusetzen.

App-Entwicklung war für uns alle Neuland,

wodurch uns ungeahnte Herausforderungen auf dem Weg zur Veröffentlichung und jenseits dieser begegneten. Die iPhone-App allein stellte dabei gar nicht das Hauptproblem dar. Dank iOS Developer Program werden nötige Werkzeuge für eine Programmierung einer den Richtlinien gemäßen App bereitgestellt. Die App selbst hat weniger als 20% des Gesamtaufwandes in Anspruch genommen. Viel mehr dagegen forderten Bestandteile wie die Web-Anwendung von überliste, um Artikel bequem über den Browser zur Liste hinzuzufügen, Serversysteme mit Datenbankanbindung, um einen Zugriff auf die erstellten Listen von verschiedenen Geräten in Echtzeit zu ermöglichen, und nicht zuletzt die vordefinierte Datenbank an ca. 2000 Artikeln, die wohlgemerkt mehrsprachig verfügbar ist. Über Apples offizielles Testprogramm Testflight haben wir dann mit der Beta die App testen können, weil ein tatsächliches Nutzen der App dann doch noch einige Bugs und Optimierungsmöglichkeiten offenbart.

Am 1. November 2018 war es dann endlich so weit: Überliste erschien im App Store. Und was jetzt?

überliste
überliste
Preis: Kostenlos

Dass es nicht bedeutet, sich auf der Veröffentlichung auszuruhen, merkten wir schnell. In zweierlei Hinsicht ist das Arbeitspensum für die App erneut unerwartet hoch. Einmal sind die Ansprüche an eine App aufgrund des Überangebots im App Store enorm. Die einen fordern eine Android-Umsetzung, andere wollen wiederum Artikel auf ihrer Apple Watch abhaken. Auch müssen wir ständig Wünsche zu neuen Features mit einem Hauptvorteil unserer App abwägen, der Reduziertheit. Wir arbeiten deshalb stetig weiter an der Verbesserung von überliste So ist beispielsweise aktuell die Android-Version in Arbeit. Nur zur Erinnerung: Die App ist weiterhin lediglich ein Nebenprojekt bei uns.

Der zweite Aufwand fordernde Teil ist das Marketing.

Was bringt einem die beste App, wenn niemand davon hört? Da die App nicht ertragsorientiert ist, fehlen uns eben jene finanziellen Mittel, um zum Beispiel Werbung zu schalten oder Produktplatzierungen zu bezahlen. Deshalb fließen viele Stunden Arbeit in den Kontakt zu Blogs oder Webseiten, die sich mit der App kritisch auseinandersetzen und ihr eine Plattform zur eigenen Profilierung bieten. Dabei ist jeder Beitrag ein enormer Gewinn für uns. Denn: überliste braucht sich als qualitativ absolut gelungene App nicht zu verstecken.

Nun zur Frage, die sicherlich viele interessiert: Was haben wir davon? Geld kann es ja schon mal nicht sein. Aber warum stecken wir trotzdem so viel Zeit und Arbeit in die App? Das Projekt überliste bietet uns verschiedenste Vorteile. Erstens ist überliste ausschlaggebend für den vollen Erfolg unseres internen Werkstudentenprogrammes. Wir konnten Studenten erfolgreich an die Programmierung heranführen, haben Begeisterung geschürt und alle erhebliches Know-How gesammelt. Letzteres führt zu einem weiteren gewaltigen Gewinn für uns. Wir haben gezeigt, dass binaere bauten gute Apps programmieren kann. Wenn jetzt andere Unternehmen eine eigene App herausbringen wollen ohne die benötigten Kenntnisse zur App-Entwicklung, können wir uns mit überliste in der Hand anbieten und haben bereits Routine darin.

Auch profitiert die App selbst dadurch. überliste ist finanziell unabhängig und kann sich somit auf die wichtigsten Features beschränken, ohne – wie bei vielen anderen Apps – Funktionen einbauen zu müssen, die profitabel, tatsächlich aber eher störend und unnötig für den Nutzer sind.

Zuletzt haben wir einfach eine Einkaufslisten-App entwickelt, die unseren eigenen Ansprüchen voll entspricht. Wir müssen mit überliste keine Kompromisse eingehen, sondern haben genau das entwickelt, was wir uns zu Anfängen des Projektes vorgestellt haben. Wenn wir im Supermarkt unser Smartphone zücken, um nachzusehen, ob Freunde oder Familie noch etwas zur gemeinsamen Einkaufsliste hinzugefügt haben, denken wir nicht nur an Orangensaft oder Bananen, sondern an die harte Arbeit und mühsame Entwicklung, die sich endlich ausgezahlt hat und uns jedes Mal mit Stolz erfüllt.

Joseph Tschörner

Love, Death and Robots Header

Heute ging bei Netflix die erste Staffel der Serie Love, Death & Robots an den Start. Hier mal ein kleiner Vorgeschmack was euch dort so erwartet.

 

Diese nicht jugendfreie Animationsanthologie von Tim Miller und David Fincher ist eine Mischung aus Kreaturen des Schreckens, bösen Überraschungen und schwarzem Humor.

So kündigt zumindest mal Netflix selbst die Serie an.

Gerade mal 6 – 18 Minuten dauert eine einzelne Folge dieser Serie. Altersfreigabe: Ab 18 Jahren. Horror, Fantasy, Sci-Fi oder Comedy. Ganz genau lässt sich nicht erahnen um was es alles geht. Animationsstile 2D bis hin zu 3D-CG ist offenbar alles dabei.

Die Produzenten von Love, Death & Robots sind der Deadpool-Macher Tim Miller sowie David Fincher (Sieben, House of Cards, Fight Club). Verschiedenen Animationsstudios, Regisseuren und Künstlern haben dann die einzelnen Folgen kreiert.

Grenzen oder Vorgaben gab es allen Anschein nach wenig bis gar keine. Rassismus, Krieg, Robotern, Aliens, unheimliche Kreaturen, Geister und Cyborgs bekommt man zu sehen.

 

Die Titel und Kurzbeschreibungen der folgen von Love, Death & Robots machen auf jeden Fall schon mal neugierig:

 

Lange nach dem Untergang der Menschheit machen drei Roboter einen Ausflug durch eine postapokalyptische Stadt.

Eine Frau wird Zeugin eines brutalen Mordes und flieht nun durch die Straßen einer surrealen Stadt vor dem Mörder.

Eine Bauerngemeinde verteidigt ihre Familien mithilfe selbst gebauter Roboter vor einer Alien-Invasion.

Ein bei Ausgrabungen befreiter blutrünstiger Dämon kämpft mit einem Söldner-Team, das bewaffnet ist mit … Katzen?

Wissenschaftler haben eine hyperintelligente Joghurtart gezüchtet, die schon bald um die Weltherrschaft buhlt.

Eine mehrere Lichtjahre vom Kurs abgekommene Mannschaft weiß nach dem Erwachen nicht, wie weit sie gereist ist.

Der Sohn eines Geisterjägers kommt überraschend einer gestaltverändernden Hulijing näher.

Der hässliche Dave wohnt auf der Müllkippe, und er wird sich sein Zuhause nicht von einem Städter wegnehmen lassen.

Im tiefsten Afghanistan stellen sich zwei Marines mit übernatürlichen Kräften einer Gefahr aus den eigenen Reihen.

Eine in der Umlaufbahn gefangene Astronautin mit Sauerstoffmangel muss sich entscheiden: Leben oder Körperteile.

Als ihr Auto in der Wüste stehen bleibt, machen zwei Vertreter eine traumähnliche Reise in eine prähistorische Ära.

Nachdem zwei Besatzungen gestorben sind, will kein Pilot mehr die Lucky 13 fliegen. Doch Neulinge haben keine Wahl.

Vor dem Enthüllen seines letzten Werks erzählt Künstler Zima von seiner Vergangenheit und seinem Aufstieg zum Ruhm.

Eine Cyborg-Diebesgang organisiert einen hochtourigen Raubüberfall auf einen gepanzerten Konvoi.

Nach dem Einzug in eine Wohnung stößt ein junges Paar in dem uralten Gefrierfach auf eine verlorene Zivilisation.

Möchten Sie sehen, wie Hitler auf verschiedene groteske Arten stirbt? Dann willkommen zu Multiversity.

Elite-Einheiten der Roten Armee kämpfen tief in den uralten Wäldern Sibiriens gegen einen teuflischen Gegner.

Ich bin auf jeden Fall schon ganz gespannt und werde mir heute Abend so einige Folgen von Love, Death & Robots gönnen.

Und ihr...

Habt ihr euch schon die ersten folgen angesehen? Oder reizt euch Love, Death & Robots so gar nicht?

 

NordVPN Angebot

Aktuell könnt ihr ein Drei-Jahres-Paket von NordVPN für Effektiv 1,54€ pro Monat bekommen. Ein Guter Deal? Der Anbieter hat jedoch auch seine Schattenseiten.

Erst mal viel rechnerei

Es ist schon mal ein ganz guter Deal was NordVPN auf seiner Website aktuell anbietet.

NordVPN Angebot

2,62€ pro Monat beim Kauf eines Drei-Jahres Paketes.
Der reguläre Preis wäre hierfür angeblich 378,19€.
Im Angebot -75% – was einen Preis von 94,54€ ergibt
Plus 19% MwSt. (17,96€) ergibt 112,51€

Auf drei Jahre gerechnet ergibt einen Preis von 3,12€ pro Monat

Aber man kann noch mehr sparen!

Wenn man seine Buchung über das Cashback-Portal Shoop durchgeführt gibt es noch zusätzlich 60% Cashback. Hier das Angebot was einen Shoop unterbreitet.

Wer mehr Privatsphäre durch eine Internetverbindung über ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) sucht, wird in diesen Tagen wieder bei NordVPN fündig. Dort erhältst Du nur bis zum 17.03. satte 60% Cashback auf Deine valide Neukundenbestellung. Zusammen mit dem bis 31.03. gültigen Gutschein auf das 3-Jahres-Paket (€2.62/Monat (30 Tage mit Geld-zurück-Garantie)) ergibt dies ein interessantes Angebot.

Auf einen Blick:

  • 60% Cashback für valide Neukundenbestellungen nur bis 17.03., danach 30%
  • Gutschein auf das 3-Jahres-Paket*! Effektiv nur €2.62/Monat + 30 Tage Geld-zurück-Garantie!, nur bis 31.03. (alle Infos zum Gutscheincode erhältst Du auf der Shoop.de-Händlerseite)
  • Cashback-Aktion gültig bis 17.03.

Aktuell ist der Gutschein auch als Direkt-Angebot auf der Homepage gelistet und ist identisch mit dem Gutscheincode. In diesem Fall kannst Du natürlich auch das Direktangebot wahrnehmen.

Bitte beachtenur die auf der Shoop.de-Händlerseite gelisteten Gutscheincodes sind mit Cashback kombinierbar.

NordVPN ist ein VPN Anbieter mit Apps für alle gängigen Systeme.

Der erwähnte Gutschein ist hier nicht mehr notwendig, da ja NordVPN selbst schon die 75% Rabatt bietet.

Also weiter gerechnet

Wie zahlen aktuell 112,51€
Da sich das Cashback auf den Netto Preis bezieht, rechnen wir mit den 94.54€

Also bei 94,54€ bekommen wir 56,72€ Cashback
Unsere 112,51€ abzüglich 56,72€ ergibt 55,79€

Was wiederum 1,54€ pro Monat bedeutet

Wenn man bei NordVPN “versehentlich” die Mehrwertsteuer weglässt sinkt der Preis sogar auf 1,05€ pro Monat.

Zum Anbieter NordVPN

Der wohl wichtigste Punkt eines VPN Anbieters ist natürlich die Sicherheit. NordVPN selbst schreibt dazu folgendes auf seiner Seite.

NordVPN verwendet den Advanced‑Encryption‑Standard (AES) mit 256-Bit Verschlüsselung. Tatsächlich wurde diese Verschlüsselung bereits von der US‑Regierung und vom Geheimdienst NSA verwendet, um geheime Informationen und Daten der nationalen Sicherheit zu schützen.

Die spannendste Neuerung bei den NordVPN‑Sicherheitsprotokollen ist IKEv2/​IPsec. Dabei wird der Datenverkehr der Nutzer mit außergewöhnlich starken kryptographischen Algorithmen und Schlüsseln geschützt. Zusätzlich verwendet NordVPN bei IKEv2/​IPsec die sogenannte NGE (Verschlüsselung der neuesten Generation).

Das Sicherheitsprotokoll IKEv2/​IPsec kann daher zumindest im Augenblick nicht einmal von den stärksten Computern entschlüsselt werden.

Das klingt auf jeden Fall einmal vielversprechend. Zusätzlich verspricht NordVPN keine Logs zu speichern. Auch werden noch zahlreiche weitere Sicherheits-Features angepriesen wie einen Automatischen Kill Switch, DNS Leak Test oder CyberSec.

Tatsächlich schneidet der Anbieter in zahlreichen Test sehr gut ab oder geht meist sogar als Testsieger hervor. Auch die 5408 Server in 61 Länder sind ein deutlicher Vorteil gegenüber vielen anderen Mitbewerbern. Neben Windows und Linux werden auch noch Apps für zahlreiche andere Systeme geboten.

NordVPN - VPN schnell & sicher
NordVPN - VPN schnell & sicher
Entwickler: NordVPN
Preis: Kostenlos+
NordVPN: VPN Unbegrenzt
NordVPN: VPN Unbegrenzt
Entwickler: Tefinkom & CO S.A.
Preis: Kostenlos+
NordVPN IKE - Unlimited VPN
NordVPN IKE - Unlimited VPN
Entwickler: Tefinkom & CO S.A.
Preis: Kostenlos+
NordVPN Proxy Extension – Privacy & Security
NordVPN Proxy Extension – Privacy & Security

 

Es ist nicht alles Gold was glänzt

Nach all dem Lob muss NordVPN jedoch aktuell auch etwas Kritik einstecken. Der IT-Security Blog Kuketz schreibt folgendes.

Android: NordVPN übermittelt E-Mail-Adresse an Tracking-Anbieter

Stichprobenartig habe ich mir mal die NordVPN-App (Version 3.9.8) für Android angeschaut. Diese beinhaltet nicht nur einige Tracker, sondern übersendet eure E-Mail-Adresse, zusammen mit eindeutigen Identifikationsmerkmalen wie die Google Advertising-ID, bei der Registrierung sogar noch an einen Drittanbieter.

Auch wenn die Website wohl nachweisen kann das NordVPN hier nicht der einzige Anbieter ist, sollte man dieses Misstand auch nicht ganz ignorieren. Auch bei Anbietern wie CyberGhost, VyprVPN, Avast SecureLine oder AVG Secure VPN wurden Tracker in deren Apps gefunden. NordVPN hat zwar inzwischen die Datenschutzerklärung angepasst, das Problem dadurch auch nicht wirklich gelöst.

Jedoch sollte man im Hinterkopf behalten das dies “nur” für Marketing-Zwecke geschieht. Als Nutzer eines Google Smartphones darf man wohl sowieso nicht unbedingt paranoid sein was User-Tracking betrifft ;) Aber ohne dieses Problem schön zu Reden:

Die Sicherheit und Anonymität der VPN Verbindung an sich wird dadurch natürlich in keiner Weise beeinflusst.

Und wie im Bericht erwähnt bezieht sich dieses Problem ausschließlich auf die Android App. NordVPN bietet jedoch auch an sich zum Beispiel über die Opensource App Openvpn zu verbinden. Hier besteht dieses Problem nicht.

OpenVPN für Android
OpenVPN für Android
Entwickler: Arne Schwabe
Preis: Kostenlos

 

Schlussworte

Wie auch hierzu kuketz-blog.de sehr ausführlich schreibt: 100% gibt es wohl nie und nirgends. Man sollte auch immer abwägen ob man sich Sicherheit in einen öffentlichen Hotspot wünscht, einer Streamingseite einen anderen Standort vorgaukeln will oder ob man kriminelle Handlungen planen und durchführen möchte. Also haben VPN Anbieter auf jeden Fall ihre Vorteile und nutzen. Ich für meinen Teil habe schon im vergangenen Jahr bei einer ähnlichen Aktion zugeschlagen und bin sehr zufrieden mit NordVPN.

Google+ Exporter Header

Am 2. April 2019 schließt Google+ seine Pforten. Wer bis dahin nicht tätig wird verliert alle seine Daten. Mit dem Google+ Exporter geht das ganz einfach.

Mit der aktuellen Version 1.7.12 hat es auch endlich bei mir geklappt. Bei den vorherigen Versionen des Programms konnte ich mich damit nicht mit meinen Google+ Account einloggen.

Die App ist für Windows, Linux und Mac OS erhältlich. Diese Daten können dann als JSON Export oder sogar ganz praktisch in Backup Dateien für WordPress oder Blogger gesichert werden.

Die Bedienung geht hier wirklich sehr schnell und einfach. Wie auf den Bildern zu sehen lassen sich neben dem Privaten Feed auch Beiträge aus Gruppen oder Bilder schnell und einfach exportieren.

 

Der Google+ Exporter ist grundsätzlich kostenlos zu haben. Allerdings ist die “Free-Version” auf 800 Post beschränkt. Google+ ist am 28. Juni 2011 erschienen. Wer das Netzwerk gelegentlich genutzt hat stößt hier schnell an seine Grenzen. Wer wirklich alle seine Post sichern will, muss eine Lizenz erweben. Diese kostet aktuell $19,99.

 

 

Diesen Preis sehe ich persönlich als etwas hoch an. Daher habe ich diesen nicht bezahlt und gebe mich soweit mit den 800 gesicherten Post zufrieden.

Natürlich kann man auch mit den Hauseigenen Dienst Google Takeout seine Daten sichern. Der Entwickler des Google+ Exorter erläutert hier jedoch aber warum seine Lösung besser sei.

Why is Google+ Exporter better than Google Takeout

Google+ Exporter tool exports ALL your posts (profiles, pages, collections, and communities) including comments and transforms them into a well-documented structure and prepares import files for your WordPress blog.

Oh the other hand, Google Takeout is not documented at all, terribly structured, hard to transform to any reasonable import for other services and with no support from Google at all.

 

Dem kann man soweit natürlich nur zustimmen. Wer deine Daten auf Google+ nicht anderweitig veröffentlichen oder verarbeiten will sollte mit Takeout jedoch ganz Gut bedient sein. Ich für meinen Teil werde wohl demnächst zusätzlich zu diesem Blog einen rein privaten erstellen. Dort werde ich dann meinen Daten aus dem Google+ Exporter einpflegen.

 

 

Pumuckl

Nach sieben Jahren kehrt der kleine,  rothaarige Kobold auf den Fernseher zurück – digital Überarbeitet und in HD-Qualität.

Ab heute, dem 1. März 2019 gibt es die beliebte Kinderserie “Meister Eder und sein Pumuckl” im Angebot des Bezahlkanal Amazon Prime (GRATIS Testen) zu sehen.

Die 1. Staffel der Serie Pumuckl kam erstmals 1982 ins Fernsehen, basierend auf einer erfolgreichen Hörspielreihe. Sie erzählt von der unfreiwilligen Freundschaft zwischen Schreinermeister Eder und dem Kobold Pumuckl, der nur für Eder sichtbar ist, seit er an einem Leimtopf kleben blieb. Daraus entstehen viele ungewöhnlichen Geschichten.

Nach dem großen Erfolg der 1. Staffel verlangten die Pumuckl-Fans nach einer 2. Staffel. Diese kam 1988 ins Fernsehen, und begeisterte groß und klein, wie bereits die 1. Staffel. Geraume Zeit wohnt Pumuckl nun bei Meister Eder. Er fühlt sich wohl und wird immer mutiger mit seinen Streichen. So haben sich Gespenster, Mäuse und Schatzsucher vor dem kleinen Kobold in Acht zu nehmen.

52 Episoden purer Nostalgie und Kindheitserinnerungen. Der BR stellte das 35 mm Originalmaterial für eine Überarbeitung zur Verfügung. Dieses wurde gescannt und in HD-Auflösung digitalisiert. Es folgten zusätzlich Korrekturen von altersbedingten Fehlern und zusätzlich teilweise eine Tonbearbeitung. So erstrahlt die alte Serie in neuen Glanz.

Seit etwa 2012 war die Serie nicht mehr im Fernsehen zu sehen. Der Grund waren Meinungsverschiedenheiten und Auseinandersetzungen über Urheberrechte zwischen den Beteiligten. Darunter die Pumuckl-Autorin Ellis Kaut, welche 2015 verstarb und deren Familie sowie Barbara von Johnson welche sich selbst als optische Mutter des Pumuckl bezeichnet. Jetzt habe man sich aber endlich geeinigt.

Ab 2020 wird diese überarbeitete Fassung dann auch im Free-TV des BR Fernsehen zu sehen sein. Schon ab 15. April startet dort zudem die 13-teilige Serie “Pumuckls Abenteuer”. Diese ist jedoch ohne den bereits 1993 verstorbenen Gustl Bayrhammer. Also fehlt es diesem Nachfolger doch erheblich an Charme.

Also ich werde mir jetzt wohl alle folgen innerhalb weniger Tage reinziehen.

Jodel – Die “Hyperlocal Community” – ist eine Social-Media-App. Seit ihrem Start häufte Jodel Verluste in Höhe von rund 5,2 Millionen Euro an. Jetzt aber soll jedoch endlich das große Geld verdient werden.

 

Für alle die Jodel nicht kennen, hier zuerst ein kurzer Auszug was darüber auf Wikipedia zu lesen ist:

Jodel ist eine mobile Social-Media-Applikation, die überwiegend von Studenten genutzt wird. Die App ermöglicht ihren Nutzern, anonymisiert Beiträge (Jodel) zu veröffentlichen, die in einem Radius von zehn Kilometern für andere Nutzer sichtbar sind. Ein Beitrag kann entweder ein (von der Länge her beschränkter) Text oder ein aufgenommenes Foto mit kurzem Kommentar sein. Jeder Beitrag kann anschließend von anderen Nutzern in der Nähe positiv und negativ bewertet sowie kommentiert werden. Damit ähnelt die App der Anwendung Yik Yak, die im Mai 2017 ihren Betrieb einstellte.
Die Jodel Venture GmbH hat ihren Sitz in Berlin und beschäftigt 30 Mitarbeiter. Gründer und Geschäftsführer ist Alessio Borgmeyer.

 

Wer aktuell in der App einen neuen “Jodel” verfassen will, bekommt folgendes Angebot unterbreitet.

 

Litfaßsäule

Dein Beitrag wird allen Jodlern im Umkreis an der vierten Position im Feed für die gebuchte Zeit angezeigt.

Wähle deinen Zeitraum:

1h 15x Reichweite 29,99€
12h 125x Reichweite 249,99€
24h 250x Reichweite  349,99€

 

Diese Preise beziehen sich wohl gemerkt auf Privatpersonen. Die Preiskategorie Geschäftlich ist noch mit “coming soon” gekennzeichnet.
Ich persönlich finde diese Preisgestaltung durchaus… nennen wir es… “Interessant”

Welcher Jodel/Post kann für einen privaten Nutzer – welche ja primär Studenten sind – eine solche Relevanz haben um dafür 350€ für gerade mal 24 Stunden auszugeben?

Ein Stellengesuche? Ein Wohnungsgesuch?

Eine Erhöhung der Reichweite möge durchaus einen Reiz haben. In Deutschland liegt die Nutzerzahl laut Jodel laut eigenen angaben übrigens im siebenstelligen Bereich.

Die Litfaßsäule ist Selbstverständlich ist dies nur eine zusätzliche Option. Der reguläre “Jodel” bleibt natürlich weiterhin kostenlos.

Ich bin ja gespannt ob dieses Finanzierungsmodell wirklich aufgeht.

HIER kannst du dir die App Jodel auf dein Smartphone holen und dir deine eigene Meinung bilden.

 

Eure Meinung:

Nutzt ihr sie App Jodel?
Wenn ja, sind solche anzeigen für euch interessant? Wäre es euch der Preis Wert?

 

Blue Beanie Day

Am 30. November feiert man inzwischen seit 2007 den Blue Beanie Day (dt. Tag der blauen Mütze). Dabei steht die blaue Kopfbedeckung symbolisch für die Einhaltung von Webstandards und dem barrierefreien Web.

Ich habe auf meinen Smartphone habe ich im Google Kalender den Kalender-Feed “Aktions- und Gedenktage” von kleiner-kalender.de abonniert. Hier wird man immer wieder auf den einen oder anderen lustigen oder kuriosen Feiertag aus der ganzen Welt hingewiesen. Heute war dies eben der #BlueBeanieDay.

Mir war dieser Gedenk- bzw Aktiostag bisher unbekannt. Aber man merkt schnell das dieser sehr wichtig ist. Kleiner-Kalender schreibt dazu folgendes:

Am 30. November 2018 findet der Tag der blauen Mützen statt. Der Tag, an dem es um die Barrierefreiheit im Internet geht, wird im Englischen “Blue Beanie Day” genannt. Menschen in aller Welt ändern an diesem Tag ihre Profilfotos beziehungsweise Avatar-Bilder und zeigen sich selbst mit blauen Mützen. Damit machen sie seit 2006 darauf aufmerksam, wie wichtig die Barreierefreiheit im Internet ist. Der Webdesigner Jeffrey Zeldman ist auf dem Cover seines Buchs über Webstandards mit einer blauen Mütze abgebildet. Das Titelbild inspirierte die Erfinder des Tags der blauen Mützen, die blaue Mütze als Zeichen für die Barrierefreiheit im Intenet zu wählen und es jedes Jahr am 30. November zu verbreiten. Wer keine blaue Mütze hat, kann auch digital eine Mütze auf das eigene Profilbild malen oder einfügen.

Barrierefreiheit betrifft übrigens nicht nur Menschen mit Behinderungen. Es ist ebenfalls wichtig, allen Menschen unabhängig von ihren technischen Möglichkeiten einen Zugang zum Internet zu ermöglichen. Dazu zählt beispielsweise auch die Nutzung des Internets über einen reinen Textbrowser. Auch altersbedingte Einschränkungen wie Sehschwächen sind hier zu beachten. Webstandards spielen eine wichtige Rolle bei der Barrierefreiheit. Es ist unter anderem wichtig, dass Webseiten mit jedem Browser problemlos dargestellt werden können – egal von welchem Gerät aus sie aufgerufen werden.

Vor allem für Menschen mit Behinderungen ist die Barrierefreiheit wichtig, wenn sie sich zum Beispiel Inhalte vorlesen lassen möchten oder ohne eine Computermaus arbeiten. Um als Webseite nicht nur am Tag der blauen Mützen eine Barrierefreiheit zu gewährleisten oder als “barrierearm” zu gelten, gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Vorgelesene Inhalte können Blinden zugänglich gemacht werden. Videos mit Gebärdensprache können Gehörlosen die Inhalte vermitteln. Zur besseren Lesbarkeit bei Sehschwächen kann die Skalierbarkeit von Schrift genutzt werden. Generell sind gut strukturierte Texte und klare Kontraste von Vorteil. Seit 1999 gibt es offizielle Richtlinien zur Barrierefreiheit von Online-Inhalten.

Ich halte das für eine sehr schöne und vor allem wichtige Aktion. Hier werde ich mich auf jeden Fall beteiligen und mein Profilfoto auf meinen privaten Social-Media Account durch das mit einer Blauen Mütze ersetzen.

Weiterführende Links:

Die Website von Jeffrey Zeldman findet ihr hier.
Die anscheinend offizielle tumblr Seite zum Aktionstag unter diesem Link.
Die Website des World Wide Web Consortium (Gremium zur Standardisierung der Techniken im World Wide Web) hier.
Die Website kuriose-feiertage.de hat ebenfalls ein paar Zeilen dazu geschrieben.

Wenn ihr keine Blaue Mütze zur Hand habt, bekommt ihr hier (Download *.zip Datei) eine Photoshop Vorlage mit der ihr jedes beliebige Foto von euch “aufpeppen” könnt.

Macht ihr auch mit?

Macht ihr auch mit? Würde mich über eure Meinung in den Kommentaren freuen.

 

Follow JC GO

Das Spiel Pokemon Go weist inzwischen mehr als 800 Millionen Downloads vor.  Im Jahr 2017 sind allein in Deutschland 167.504 (ehemalige) Gläubige aus der katholischen Kirche ausgetreten. Wie passen diese beiden Zahlen aber nun zusammen?

 

Naja, wie wir diesen Zahlen entnehmen hat die katholische Kirche (nicht nur in Deutschland) ein gewaltiges Problem. Allein durch die zahlreichen Missbrauchsskandale welche in den letzten Jahren bekannt geworden sind kein Wunder. Doch das soll sich jetzt anscheinend wieder ändern. Die Kirche muss wohl wieder Sympatie zurück gewinnen. Zumindest bei ihren jugendlichen Schäfchen.

Daher wurde das Spiel „Follow Jesus Christ Go“ entwickeln. Insgesamt 43 Designer, Theologen, Bibelwissenschaftler, Kirchenhistoriker und Ingenieure haben über zwei Jahre lang rund 32.000 Stunden an einer App gearbeitet. Diese erweist sich jedoch im Prinzip lediglich als eine Kopie des Erfolgs-Klassikers Pokemon Go von Nintendo. Trotzdem sind dafür knapp 500.000$, welche von Sponsoren und privaten Spendern eingesammelt wurden dafür verbraten worden.

Auch wenn der Vatikan selbst nicht an der Entwicklung beteiligt war, ist dieser der Idee offenbar nicht ganz abgeneigt.

 

Das Spielprinzip

Ebenso wie in Pokemon Go oder schon Jahre zuvor bei dem Spiel Ingress bewegt man sich auch bei Follow Jesus Christ Go mit Hilfe des Smartphone und GPS Koordinaten in einer virtuelle Welt, innerhalb der realen Welt umher. Die reale Welt wird auch hier eindeutig mit einbezogen. Läuft der Spieler zum Beispiel an einer Kirche vorbei, wird dieser aufgefordert, ein Gebet zu sprechen.

Anstatt jedoch Monster wie Pikachu mit Hilfe der Pokebälle zu fangen, müssen hier diverse Heilige und Figuren aus der Bibel zum eigenen Evanglisationsteam rekrutiert werden. Das geschieht hier über Ja/Nein Fragen, die man beim Auftauchen der Figur beantworten muss. Dieses Team hilft dann dem Spieler dabei, die weiteren Aufgaben hoffentlich erfolgreich zu meistern. Das virtuelle Geld welches der Spieler erwirtschaftet wandert natürlich nicht in die eigene Tasche. Es wird selbst verständlich für wohltätige Zwecke gespendet.

Auch wenn ich damals lange und sehr aktiv Ingress gespielt habe, reizte mich Pokemon Go so gar nicht. Und Follow Jesus Christ Go gleich noch weniger. Daher habe ich mir die Installation auf meinen Smartphone erspart. Noch dazu ist das Spiel vorerst nur auf spanisch verfügbar. Weitere Sprachen sollen jedoch folgen.

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Eure Meinung

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