Beiträge

SmartHome Header

In einen vorherigen Beitrag habe ich euch schon mal einen kleinen Einblick in mein Smart Home gewährt. In diesem Beitrag möchte ich euch dazu ein paar Details erläutern.

Wie schon erwähnt, Grundstock in meinen Smart Home sieht so aus:

Die Zentrale meines Smart Home Systems ist ein Raspberry Pi 2 mit der Software FHEM. Als weitere Hardware Komponenten nutze ich primär mein (Android) Smartphone, eine HUE Beleuchtung und eine FritzBox.

 

Alle beschriebenen Szenarien basieren auf meinen ersten Post über mein Smart Home. Hierfür werden mal Grundsätzliche Kenntnisse des Systemes FHEM Vorausgesetzt. Wenn ihr euch zum ersten mal mit FHEM beschäftigt, kann ich euch die Seiten meintechblog.de und haus-automatisierung.com empfehlen. Beide bieten unzählige und ausführliche Schritt-für-Schritt Anleitungen wie ihr euer erstes FHEM System aufbauen und einrichten könnt.

 

Szenario 1:

Es ist Montag früh – Der Wecker auf meinen Smartphone klingelt. Wenn ich diesen ausschalte startet schon eine Reihe von Ereignissen.

Bei meinen Wecker auf dem Smartphone handelt es sich um die App Sleep as Android

Sleep as Android
Sleep as Android
Preis: Kostenlos+

Die App allein kann noch nicht mit minen FHEM System kommunizieren. Allerdings funktioniert das Dank der bekannten App Tasker.

Tasker
Tasker
Entwickler: joaomgcd
Preis: 2,99 €

Diese kann unter anderen Zustände der App Sleep as Android auslesen und darauf reagieren. Mit dieser App lassen sich so jede Menge komplexe Automatisierungen auf dem Smartphone ermöglichen. “Wenn dies – dann das” Wenn ihr Tasker noch nicht kennt, könnt ihr auf dieser Seite eine Menge darüber erfahren.

Jetzt haben wir zwei Möglichkeiten. Wir können einfach einen URL Befehl an unser FHEM System senden. Dieser kann beispielsweise so aussehen:

http://192.168.178.1:8083/fhem?cmd.Test=set%20Lampe%20on

Ich habe es mir jedoch etwas einfacher gemacht und nutze zusätzlich die Smartphone App andFHEM. Diese bietet eine schöne grafische Oberfläche um sein FHEM System zu bedienen und zu verwalten.

andFHEM
andFHEM
Entwickler: Matthias Klass
Preis: Kostenlos+

Also: Ich habe jetzt mit der App Tasker ein neues Profil erstellt. Dies sieht so aus:

 

WENN App Sleep as Android Status Schlafmessung Stop (was soviel Bedeutet wie Wecker abgeschaltet) DANN sendet App andFHEM Befehl set Robert awoken an FHEM

Der Befehl set Robert awoken schaltet, wieder Name schon Vermuten lässt den Status meiner Person auf meinen FHEM auf aufgewacht. Dies ist Dank der (Erweiterungs-) Module ROOMMATE und RESIDENTS möglich.

Hier habe ich es mir etwas umfangreicher gemacht. Ich verwende bei FHEM das Modul HOMEMODE. Hier lassen sich ähnlich wie bei der Smartphone App Tasker, komplexe Automatisierungen auf dem FHEM System anlegen.

Sobald in FHEM mein Status auf awoken/aufgewacht schaltet, löst HOMEMODE folgenden Befehl aus

set Lichtszene scene GutenMorgen;set FritzBox tam 2 off;set FritzBox tam 1 on;set Telegram message %WEATHERLONG%;set GoogleHome_K playFavorite 2;set GoogleHome_K volume 40

Hierzu eine kleine Erläuterung:

set Lichtszene scene GutenMorgen
Das FHEM Modul LightScene kann mehrere Beleuchtungskomponenten auf einmal schalten. So können auch je nach Lampe Farbe und Helligkeit abgepasst werden. Die HUE Beleuchtung in meinem Schlafzimmer schaltet so auf ein angenehmes schummriges oranges Nachtlicht, den Flur auf ein etwas helleres, aber noch gedimmtes Licht und in der Küche bereits ein weißes Licht auf voller Helligkeit. Demnächst möchte ich hier noch ergänzen das dies nur passiert, wenn es draußen auch noch entsprechend dunkel ist. Wenn ich nach einer langen Nacht erst am Vormittag aus dem Bett krabble, benötige ich ja wohl gar kein Licht mehr.

set FritzBox tam 2 off,set FritzBox tam 1 on

Dieser Befehl schaltet den Anrufbeantworter meiner FritzBox, an diesem mein Telefon hängt. “tam 2” ist der “Ruhemodus”. Also ein Anrufbeantworter der sofort annimmt, ohne das mein Telefon klingelt. Diesen habe ich in der Nacht und in meiner Abwesenheit. Mit den ersten Befehl wird dieser deaktiviert. “tam 1 ist der reguläre Anrufbeantworter, der nach mehrmaligen klingeln annimmt. Diesen schalte ich somit an.

set Telegram message %WEATHERLONG%

Dieser Befehl sendet via Telegram das aktuelle Wetter auf mein Smartphone. Der Platzhalter %WEATHERLONG% wird vom Modul HOMEMODE gefüllt und sieht dann am Smartphone folgendermaßen aus: Es ist wolkig bei 17.88°C und 23.17% Luftfeuchtigkeit. Die gefühlte Temperatur ist 20°C bei einer Windgeschwindigkeit von 7km/h. Der Luftdruck ist bei 973.5592hPa. Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit werden hier von meinen eigenen Außen-Sensoren ausgelesen, die restlichen Werte von einem Internet-Wetterdienst.

set GoogleHome_K playFavorite 2;set GoogleHome_K volume 40

Dieser Befehl startet auf meinen Google Home in der Küche einen Radiostream. Der zweite Befehl schaltet diesen auf eine angenehme Lautstärke. Wenn ich am Tag zuvor in höherer Lautstärke Musik hörte, werde ich so am frühen Morgen nicht geschockt.

 

Ich hoffe ich konnte das hier ansatzweise Verständlich beschreiben. Die Serie wird natürlich vorgesetzt. Im nächsten Teil erfahrt ihr, was in meinen Smart Home passiert, wenn ich das Haus verlasse.

 

Fragen, Lob oder Kritik

Würde mich freuen wenn ihr in den Kommentaren Fragen, Lob oder Kritik hinterlasst.

SmartHome Header

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich euch das Smart Home System von Medion vorgestellt. Dieses hat mich jedoch so gar nicht überzeugt. Darum habe ich mich für eine etwas flexiblere und interessantere Bastel-Lösung entschieden.

 

Die Zentrale meines Smart Home Systems ist ein Raspberry Pi 2 mit der Software FHEM. Als weitere Hardware Komponenten nutze ich primär mein (Android) Smartphone, eine HUE Beleuchtung und eine FritzBox.

 

Mein Smart Home im Alltag

 

Es ist Montag früh – Der Wecker auf meinen Smartphone klingelt. Wenn ich diesen ausschalte startet schon eine Reihe von Ereignissen.

  • Beleuchtung im Schlafzimmer, Flur und Küche (Phillips HUE) springt an. Im Schlafzimmer gedimmtes Licht, im Flur eine Stufe heller und in der Küche dann schon 100%.
  • Im Schlafzimmer sowie in der Küche klinkt aus meinen Google Home Lautsprechern Musik, welche von Spotify gestreamt wird.
  • Der Anrufbeantworter meiner FritzBox schaltet vom “Ruhemodus” (sofortige Anrufannahme) auf den normalen Betrieb.
  • Auf mein Smartphone erhalte ich via Telegram ein paar aktuelle Wetter-Daten.

Es ist wolkig bei 17.88°C und 23.17% Luftfeuchtigkeit. Die gefühlte Temperatur ist 20°C bei einer Windgeschwindigkeit von 7km/h. Der Luftdruck ist bei 973.5592hPa.

Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit werden hier von meiner Wetterstation (Feinstaubsensor) auf meinen Balkon abgerufen. Die restlichen Werte kommen von einem Wetterdienst.

 

Nachdem ich gefrühstückt und mich frisch gemacht habe, verlasse ich auch schon das Haus.

  • Licht, Musik und gegeben falls Computer schalten sich automatisch aus, wenn ich für eine gewisse Zeit das Haus verlassen habe. Hier habe ich bewusst einen Puffer von mehreren Minuten eingebaut, damit ich auch beispielsweise den Müll runter bringen oder Vorräte aus dem Keller holen kann ohne das sich alles ausschaltet.
  • Der Anrufbeantworter meiner FritzBox schaltet wieder auf sofortige Rufannahme. Wenn ich nicht zuhause bin, ist jedes mal klingeln unnötig.

 

Ich mache mich auf dem Weg in die Arbeit.

  • In der Arbeit erhalte ich eine Nachricht auf mein Smartphone, dass ich einen Anruf auf dem Festnetz erhalten habe. In der Mittagspause kann ich dann auch schon zurück rufen.

 

Nach meinen acht Stunden geht es auch gleich wieder heim.

  • Sobald ich nach Hause komme, schaltet sich auch automatisch das Licht ein. Natürlich passiert dies nur, wenn es bereits dunkel ist
  • Der Anrufbeantworter meiner FritzBox schaltet wieder in den normalen Modus.

 

Nach etwas Hausarbeit und dem Abendessen setze ich mich vor dem Fernseher. Auf meinen Kodi-Media Player (App auf meinen Samrt-TV) starte ich einen Film.

  • Das Licht im Wohnzimmer und in der Küche nebenan wird gedimmt.
  • Obwohl der Anrufbeantworter meiner FritzBox bei einen Film wieder in den Ruhemodus schaltet, verpasse ich jedoch kaum wichtige Anrufe. Den jeder Anruf wird mir auf meinem TV angezeigt. Wenn die Rufnummer übermittelt wurde, kann ich bei Bedarf sofort zurückrufen.
  • Wenn ich bloß zur leichten Unterhaltung ein paar Folgen einer Serie gucke, schaltet die FritzBox nicht um. Dafür wird die Serie automatisch pausiert, wenn das Telefon klingelt.
  • Es ist jetzt 18:30 Uhr. Auf meinen Smartphone erhalte ich die Meldung das morgen die Mülltonne geleert wird. Auch wenn ich diese nicht selbst raus stellen muss, bietet es sich an den Mülleimer noch nach unten zu bringen

 

Meine Wecker App auf dem Smartphone errechnet anhand des nächsten gestellten Weckers und einer von mir definierten minimalen Schlafenszeit eine “zu Bett geh Zeit”. Wenn diese erreicht ist, starten auch wieder ein kleines Szenario.

  • In der ganzen Wohnung wird das Licht gedimmt.
  • Aus meinen Google Home ertönt es – wenn auch etwas blechern – “Es ist Zeit ins Bett zu gehen”.
  • Auf meinen TV erhalte ich ebenfalls ein Pop-Up mit dieser Nachricht.
  • Entspannte Musik wie Meeresrauschen ertönt aus meinen Google Home Lautsprechern.
  • Auf meinen Smartphone erhalte ich via Telegram eine kurze Wettervorhersage für den nächsten Tag. Somit kann ich meine Kleidung für den nächsten Tag planen.

    Morgen Schauer bei Temperaturen von 8 bis 19°C

Also: TV aus und Bettfertig machen.

Meine Wecker-App am Smartphone ist ebenfalls ein Schlaftracker. Wenn dieser aktiviert wird, startet mein Smart Home das “schlafen” Szenario.

  • Alle Lichter gehen aus.
  • Gegebenenfalls wird der PC herunter gefahren.
  • Der Anrufbeantworter schaltet wieder in den Ruhemodus.

 

Ich hoffe ich konnte euch hier einen kleinen Einblick bietet, wie und wozu ich mein Smart Home nutze. In den nächsten Beiträgen werde ich etwas genauer erläutern wie dies zu bewerkstelligen ist.

 

 

Dieser Post ist ein Beitrag zur Blogparade: Was hast Du bereits-, oder wirst Du zukünftig automatisieren?

 

Nokia Body Cardio Header

“Lernen Sie Ihren Körper kennen. Lernen Sie Ihr Herz kennen. Übernehmen Sie die Kontrolle.” Mit diesen Worten wird die Nokia Body Cardio beworben.

Über eine Aktion der Website reviewclub.com bekam ich die Möglichkeit die Nokia Body Cardio für 4 Wochen kostenlos zu testen. Da ich irgendwie immer (mal wieder) versuche etwas an meinem Körpergewicht zu optimieren ist so ein “Spielzeug” natürlich ideal.

Ausgepackt:

Die Verpackung der Nokia Body Cardio macht schon mal einen ganz guten Eindruck. Bunt bedruckt und auf der Rückseite findet man alle nötigen Informationen zu Funktionen und die Technischen Daten. Ein fester, stabiler Karton in dem nichts rumrutscht und wackelt. Einen praktischen Tragegriff hat er noch dazu. In der Umverpackung ist dann der eigentliche Verpackungskarton. Wenn man diesen aufklappt präsentiert sich auch schon die Waage in ihrer ganzen Pracht.
Neben der Nokia Body Cardio an sich befindet sich lediglich noch ein Quick-Start-Guide und ein USB-Kabel zum Laden in der Box. Recht viel mehr braucht es aber auch nicht.

Technische Spezifikationen:

Anschlussmöglichkeiten:

iOS-Kompatbilität (mit iOS 8 oder aktuellerer Version)
iPhone 4S und neuere Generationen
iPod Touch der 5. Generation und neuere Generationen
iPad der 3. Generation und neuere Generationen
Android-Kompatibilität (5.0 oder höher)
Erfordert Internetzugang (mobile Daten oder WLAN)
Drahtlose Synchronisierung
WLAN 802.11 b/g/n, kompatibel mit WEP/WPA/WPA2-Netzwerken Bluetooth-Verbindung (Bluetooth Smart Ready)

Analyse Ihrer Messwerte:

Gewicht
Vier Gewichtssensoren
Patentierte Körperpositionserkennung
Hochpräzises Wiegen
Körperzusammensetzung
Bioelektrische Impedanzanalyse
Athleten-Modus und Normalmodus
Einheiten: Körperfett in %, gesamter Wasseranteil in %, Muskelmasse in kg, Knochenmasse in kg
Herzfrequenz
Technologie der Herzfrequenzmessung zum
Patent angemeldet Einheit: Bpm (Herzschläge pro Minute)
Automatische Benutzererkennung
Bis zu acht verschiedene Benutzer

Sensoren:

Vier Gewichtssensoren
Gewichtsbereich: 5 -> 180 kg 100 g (0,2 lb) Skaleneinteilung
Patentierte Körperpositionserkennung
Patentierte Körperpositionserkennung für hochpräzises Wiegen mit Position Control™-Technologie

Gerät:

Besonders robuste Plattform Hartglas Lackfreies satinweißes Gehäuse Ultraschlankes Design
Maße: 327 x 325 x 23 mm

Großes augenfreundliches und graphisches Display (6 x 4cm) mit 128 x 64 Pixeln
Kontrastreiche Beleuchtung
Gewichtseinheiten: kg, lb, stlb
Aufbewahrung und Speicher
Kostenlose und unbegrenzte Online-Speicherung von Gewichtsmessungen

Wiederaufladbare Lithium-Ionen-Batterie Durchschnittliche
Batterielaufzeit: bis zu 1 Jahr

Die App:

Eine “smarte” Waage ist ja nur halb so smart, ohne die passende App. Die Nokia Health Mate. Diese findet ihr im Google Play Store sowie im iTunes App Store.

Withings Health Mate
Withings Health Mate
Entwickler: Withings
Preis: Kostenlos+
Health Mate - Total Health Tracking
Health Mate - Total Health Tracking
Entwickler: Withings
Preis: Kostenlos

Die App ist übersichtlich und auch wirklich einfach intuitiv zu bedienen. Die Waage war schnell und einfach mit dem WLAN und somit auch mit dem Nokia Account und der App verbunden.

Die App kann man auch mit weiteren Diensten verknüpfen. Hier stehen zum Beispiel Google Fit, MyFitnessPal, Runkeeper, Nike+ und Nest zur Verfügung. Außerdem kann man mit dem Webdienst IFTTT auf das Nokia Konto zugreifen. So lässt sich auf Wunsch nach jeden wiegen das Gewicht automatisch auf Twitter oder Facebook posten. Das kann schon ein ordentlicher Ansporn sein, eine Diät auch wirklich durch zu ziehen ;)

Die Nokia Body Cardio:

So, endlich kommen wir zum eigentlichen Gerät. Die Nokia Body Cardio.

Das Gerät macht einen ordentlichen Eindruck. Ein robustes Gehäuse aus Aluminium und die Trittfläche aus Glas verleihen dem Gerät einen wirklich hochwertigen Eindruck. Hierbei möchte ich jedoch erwähnen das die Waage Staub zieht. Was bei meinem weißen Model wohl nicht so schnell auffällt, kann beim schwarzen wohl lästig sein.

Das große, gut beleuchtete Display ist zu jeder Zeit gut lesbar.

An der Seite findet man eine Funktionstaste, mit welcher man die Gewichtseinheit zwischen kg und lb wählen, sowie einen Reset des Gerätes durchführen kann. Daneben der Micro-USB Anschluss zum Laden des Gerätes. Mein Gerät hat nach etwa 6 Wochen täglichen wiegen rund 11% Akku verloren. Die vom Hersteller angegebene Laufzeit von einem Jahr ist daher durchaus realistisch.

Funktionen:

Die Nokia Body Cardio zeigt neben dem Gewicht auch noch weitere Werte an. Die Nokia Body Cardio liefert außerdem Messwerte wie dem BMI sowie zum prozentualen Körperfett- und Wasseranteil und der Muskel- und Knochenmasse. Zusätzlich misst sie die Herzfrequenz sowie die Pulswellengeschwindigkeit.

Die Funktion Pulswellengeschwindigkeitsmessung wurde inzwischen von Nokia via Software Update entfernt. (mehr Info)

Natürlich sollte man sich auf all diese Werte nicht all zu sehr versteifen. Auch wenn Nokia selbst natürlich mit “äußerst genaue Messwerte” wirbt. Man sollte es lediglich als Richtwerte und keinesfalls als einen medizinischen Wert sehen.

Der Messwert Körperfett bezieht sich beispielsweise genau genommen lediglich auf die Beine. Da der Strom-Impuls an einem Bein hoch läuft und am anderen gleich wieder zurück. Der Oberkörper kann ohne weitere Sensoren gar nicht erfasst werden. Alternativ bieten sich noch die Caliper-Hautfaltenmessung mit einer Caliper-Zange an. Diese kann unter Umständen sogar noch genauer sein, ist aber auch nicht so einfach durchzuführen wie es scheint.

Alle Werte werden hier nacheinander auf dem Display dargestellt. Die Reihenfolge lässt sich hier in der App anpassen. Ein nettes Feature was noch zu erwähnen ist: Die Waage zeigt auch noch die aktuelle Wettervorhersage an.

Mein Fazit:

Nokia selbst verkauft das Gerät für satte 179,95€ – ein mehr als stolzer Preis für eine Waage. Im freien Markt bekommt man diese allerdings bereits für knapp unter 100€ erhältlich, was meiner Meinung jedoch auch immer noch relativ hoch angesetzt ist.

Jedoch ist die Nokia Body Cardio ist ein wirklich nettes Gadget. Sie ist Hochwertig verarbeitet und bietet einen hohen Funktionsumfang. Man hat damit ständig einen Überblick über allerlei Messwerte. Vor allem bei einer Diät kann das durchaus hilfreich sein.

Roboter & Mensch

Das Interesse der Wirtschaft an Chatbots wächst unaufhörlich. Die textbasierten Dialogsysteme werden die Kommunikation zwischen Kunden und Unternehmen entscheidend bestimmen und dabei sogar eine Schlüsselrolle einnehmen. Neue Unternehmen öffnen sich zunehmend der neuen Technologie und versuchen mit bekannten Marken und etablierten Firmen gewinnbringende Geschäfte zu machen. Dabei werden Chatbots vor allem den Onlinebereich bestimmen.

Über SnatchBot

SnatchBot LogoSnatchBot (https://snatchbot.me/) ist ein Unternehmen aus Israel, das sich ausschließlich auf Chatbots konzentriert. Die Firma dessen Hauptsitz in Herzliya Pituach/ liegt, bietet eine Plattform an, welche die textbasierten Dialogsysteme bereitstellt. Diese Technologie kann mit privaten Webseiten, Facebook, Slack, Skype und anderen sozialen Netzwerken verbunden werden.

 

 

Jedes Unternehmen mit einer digitalen Marketing-Strategie wird text-basierte Dialogsysteme verwenden um menschliche Ressourcen zu sparen und dem Kunden einen schnelleren Zugang zu den richtigen Informationen zu ermöglichen. Aber wie bei jeder neuen Technologie kommt es auch hier zu anfänglichen Geburtswehen.

SnatchBot plant diese Herausforderungen zu meistern und alle denkbaren Kanäle wie Telegram, Viber, Cisco Spark, Microsoft Team einzubeziehen bzw. entsprechend zu nutzen. Eine einzige Plattform, die an jedem beliebigen Ort funktioniert wird es Unternehmen ermöglichen, sich vollständig auf das Dialogsystem zu konzentrieren ohne sich um die Integration selbiger zu sorgen. Die Produkte von SnatchBot können gebaut, getestet und kostenlos für iOS, Android, Windows und die meisten Web APIs eingesetzt werden.

 

Firmenschwerpunkt

Die Firma SnatchBot, die von Henri Benezra und Avi Ben Ezra 2015 gegründet wurde, versucht durch schnelle Implementierung und einfache technische Anwendung zu überzeugen. SnatchBot verwendet einen intelligenten, auf die mündliche Sprache bezogenen Algorithmus und erschafft so Dialogsysteme, die auf flexible Art und Weise mit einer Vielzahl von Endprodukten kombiniert werden können.

Mit ihrer bedeutungsvollen und klaren Vision, dessen Ziele die beiden Gründer von SnatchBot hartnäckig verfolgen pflegen sie das Selbstverständnis, dass sowohl große als auch kleine Unternehmen textbasierte Dialogsysteme benötigen und diese auf einer Plattform ihrer Wahl anwenden.

Mit Erfahrung im Bereich Management und Verkauf überzeugte Henri Benezra durch seine Tätigkeit als Leiter der französischen Telekom. Darüber hinaus war er auch für LT Telekom im Vereinigten Königeich verantwortlich. Mit diesem Erfahrungs- hintergrund ist es Henri Benezra ein Anliegen, dass SnatchBot eine technische Lösung bereitstellt, welche die menschliche Sprache spricht und versteht.

Der Gebrauch von künstlicher Intelligenz und computerbasierter Sprachverarbeitung war traditionell schon immer eine komplexe Technologie, aber SnatchBot macht gerade dies zu einer Dienstleistung, die auch von Nicht-Experten innerhalb eines Tages installiert werden kann.

Manche Chatbot-Ingenieure konzentrieren sich auf die Chat-Funktion, andere wiederum auf methodische Vernetzung. Unter den vielen Anbietern auf dem Markt aber ist SnatchBot einer der wenigen mit der Vision ihren Service auf allen Plattformen anzubieten und zudem problemfrei zu installieren.

Die ersten Erfahrungen zeigen, dass SnatchBot den Unternehmen hilft, ihre Kosten zu senken sowie ihre Produktivität und Kundenzufriedenheit zu erhöhen. FAQs, Kundenservice, die Automatisierung von Verkauf sowie andere Vorteile zeigen wie sehr ein Chatbot die Abläufe in einem Unternehmen unterstützen kann. Viele, die sich für Chatbots entscheiden werden diese positiven Erfahrungen noch machen.

 

Die Zukunft von Chatbots

Chatbots werden bald viele Bereiche des Kundenservice beherrschen. Sie werden die meisten Kundenanfragen beantworten und dabei vielen Mitarbeitern wertvolle Zeit und Energie einsparen, was wiederum die Lohnkosten des Unternehmens senkt.

Stellen Sie sich vor nicht mehr nach einer Garantie suchen zu müssen oder stundenlang in der Warteschlange des Kundenservice zu hängen. Dann werden textbasierte Dialogsysteme ihren wahren Wert zeigen. Viele Chatbots werden in Produkte integriert werden, wie zum Beispiel Kühlschränke, selbst-fahrende Autos oder Industriemaschinen. In der Zukunft werden sie in praktisch jede Hardware integrierbar sein, da alle sowieso nur eine Erweiterung des Internets sein werden.

Läden und Supermärkte werden mit Hilfe von Chatbots den Kunden helfen, das richtige Produkt in der richtigen Größe oder Farbe zu finden und somit Personal einsparen. SnatchBot wird mit künstlicher Intelligenz und entsprechender Sprachverarbeitung auf die anspruchsvollen Bedürfnisse der Kunden angemessen reagieren und diese zufriedenstellen.

Einer der Hauptnutzen eines Chatbots ist es rund um die Uhr zur Verfügung zu stehen und es Unternehmen zu erlauben, ein 24-Stunden Geschäft zu betreiben. Die Flexibilität von SnatchBot wird der Schlüssel zum Erfolg auf dem globalen Markt sein. Wenn Chatbots erst einmal anfangen, andere Sprachen zu lernen werden sie mit Hilfe einer Übersetzungsfunktion Unternehmen auch helfen, neue Märkte zu erobern und sich auf diesen zu behaupten. SnatchBot wird die Erwartungen auf jeden Fall nicht enttäuschen.

 

Übersetzt von Patrick Schneider
Originaltext von Chris Knight:
https://medium.com/@ChrisKnightcms/chatbots-on-the-rise-company-profile-snatchbot-e9b9f7fc17d6

 

Hattet ihr schon Erfahrung mit ChatBots?
Wie steht ihr zu diesen Thema? Sind sie eine Große Hilfe oder so unangenehm wie eine MailBox?
Schreibt es mir in die Kommentare

IoT

Das Internet der Dinge erleichtert unser Leben. Maschinen können miteinander kommunizieren und auf Ereignisse völlig automatisch, ohne menschliches Eingreifen reagieren. Aber auch im Bereich der Wartungen werden Zeit und Kosten gespart. Neben Anwendungen die im beruflichen Bereich interessant sind, gibt es auch im privaten Bereich jede Menge Anwendungsfälle. Smart Home oder das Optimieren von Parkflächen und eine damit einhergehende Zeitersparnis für den Parkplatzsuchenden sind nur zwei Beispiele aus dem privaten Bereich.

Kaffeeautomaten in Firmen und Schulen schicken regelmäßig Wartungs- und Verbrauchsdaten an einen zentralen Server. Der Servicetechniker loggt sich in der Früh ein und sieht genau welche Geräte eine Wartung benötigen. So kann er seine Route optimieren und spart Zeit und Kosten. Aber auch das Nachfüllen kann nach diesem System gezielter und optimierter durchgeführt werden. Durch die optimierten Anfahrtswege wird zusätzlich die Umwelt geschont. Die gesammelten Verbrauchsdaten lassen diverse Analyse zu und unterstützen das Marketing bei gezielten Kampagnen, um die Auslastung der Automaten zu verbessern. Die Technik des Internets der Dinge sorgt für eine optimierte Arbeitsweise, ersetzt den Menschen allerdings nicht. Für die Wartung und Nachfüllung wird menschliche Arbeitskraft benötigt. Um die Daten auszuwerten und daraus sinnvolle Maßnahmen abzuleiten ist die menschliche Intelligenz gefragt.

In Fabriken können Menschen durch den Einsatz des Internets der Dinge geschützt werden. Chemikalien werden mittels einer Dosiersteuerung automatisch und gezielt dosiert. Das Einatmen und Hantieren mit giftigen, gesundheitsschädlichen Chemikalien entfällt. Bei der Abwasserentsorgung entstehen stinkenden H2S-Gase. Der Geruch nach faulen Eiern ist nicht nur für die Anrainer unangenehm, sondern das Gas sorgt auch für die Korrosion von Rohren. Teure Sanierungsarbeiten, Straßensperren und Aufgrabungsarbeiten sind die Folge. Dabei bewegen sich die Kosten für die Sanierung schnell in den Bereich von mehreren Millionen. Mit Messgeräten kann die Höhe des H2S-Wertes überwacht werden und automatisch ein Gegenmittel in den Kanal geschüttet werden. Diese gezielte und exakte Dosierung ist schonend für die Umwelt und für die Geldbörse.

Auch im Beispiel der Fabrik und der H2S-Messung wird weiterhin der Mensch benötigt. Der Sensor zur Messung der H2S-Konzentration muss regelmäßig kalibriert werden. Aber auch die gemessenen Werte bedürfen einer Kontrolle eines qualifizierten Mitarbeiters. Aufbereitete Auswertungen unterstützen bei dieser Aufgabe. Aufgrund der historisch aufgezeichneten Werte können umfangreiche Analysen erstellt werden und entsprechende Optimierungsmaßen eingeleitet werden.

Fazit:

Sowie bereits Maschinen in der Landwirtschaft Erleichterungen für Mensch und Tier brachten, bringen nun die Technologien des Internets der Dinge Vorteile für den Menschen in privaten und beruflichen Applikationen. Der körperliche Arbeitsaufwand wird erleichtert oder Kosten- und Zeitersparnisse resultieren aus den zur Verfügung stehenden Daten. Die Beispiele zeigen den Nutzen des Internets der Dinge in unterschiedlichen Bereichen. Zeitgleich wird deutlich, dass der Mensch mit seiner Arbeitskraft und seiner Intelligenz dennoch unabdingbar bleibt.