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Videoproduktion in Eigenregie – Schneller, bessere Videos selber machen

Hast du schon Mal ein Video gemacht? Wie lang hat das gedauert? Die meisten investieren entweder sehr viel Zeit oder Geld in eine Videoproduktion. Planung, Setting, Dreh, Videoschnitt, Nachbearbeitung und Promotion. Alles Dinge, die langwierig sind und auch viel Geld kosten können.
Und hier kommt Armin Bichler von Stadtshow Videoproduktion München ins Spiel.

Wer schreibt hier? 

Armin Bichler ist seit 15 Jahren Videoproduzent in München und Umgebung. Er berichtet hier exklusiv aus seiner Erfahrung mit mehr als 1000 Videos für TV und Internet. Seine Videos für eigene Projekte und Kunden haben insgesamt als 1 Million Views auf Youtube. 
Seit der Geburt seiner Tochter im Jahr 2016 kümmert sich in erster Linie um seine eigenen Projekte wie Mikrofon-tests.de und bringt anderen Unternehmen und Selbständigen seine Video-SEO-Strategie in Workshops bei. 
Zu seinen Kunden zählen große Unternehmen wie Eurosport aber auch viele Selbständige und regionale Dienstleister, wie ein Münchner KFZ-Sachverständiger.

Videoproduktion Kamera

Videoproduktion – eine Frage des Preises und der Leistung

Es gibt drei Arten von Videos: gute, schlechte und teure.

  • Gute Videos müssen nicht teuer sein.
  • Schlechte Videos können auch teuer sein – siehe so ziemlich jeder Unternehmensfilm eines beliebigen kleinen oder mittelständischen Unternehmens.
  • Und teure Videos müssen nicht erfolgreich sein.

Vor allem sinkt die Chance, dass teure Videos sich refinanzieren. Vor allem, wenn keine ausgeklügelte Werbekampagne dahinter steht und gleichzeitig ein mindestens genauso großer Betrag in Facebook-Werbung fließt, sollte man sich eine Videoproduktion eines Imagefilmes genau überlegen.

Worum geht’s bei einer Videoproduktion?

Was zeichnet gute Videos aus?

Sie liefern Mehrwert für den Zuschauer. Dieser Mehrwert hat aber selten etwas mit Image zu tun. Es sei denn der Imagefilm – oder noch schlimmer: der Unternehmensfilm – wird so kreativ und unterhaltsam inszeniert, dass der Zuschauer ihn sich freiwillig anschaut. Aber in der Regel schauen die wenigsten freiwillig Werbung. Und schon gar nicht, wenn sie langweilig ist.

Ich denke dabei immer an den klassischen Aufbau eines Unternehmensfilm und bekomme vor allem ein Video, das ich vor kurzem gesehen habe, nicht mehr aus den Kopf. Ein Putzunternehmen hat einen Imagefilm für 10.000€ produzieren lassen um ihr Image aufzupolieren 😃 Drohnenaufnahmen, Kamerafahrten, epische Musik, Zeitlupen…. Beim saugen und wischen.

Wahrscheinlich war es einfach Ironie, die ich nicht verstehe. Immerhin ist es mir im Kopf geblieben. Wenn auch als schlechtes Beispiel.

Dass das Video kaum Views auf YouTube bekommt und sich wohl niemand (außer mir) dieses Video in voller Länge reinzieht, macht deutlich, dass dieses mittelständische Unternehmen mit einer anderen Video-Marketing-Strategie wesentlich besser gefahren wäre als mit einem einzigen, nutzlosen Imagefilm, den sich keiner anschaut.

Um Kunden zu gewinnen – sei es im B2B als auch im B2C Bereich – braucht man in erster Linie ein gutes Angebot mit einem starken Nutzen für den Kunden, eine klare Kommunikation und eine emotionale Story mit dem Fokus auf die Besonderheiten.

Als ich angefangen habe, habe ich auch einfach die Begebenheiten vor Ort eingegangen. Als Videoproduzent hatte ich null Ahnung von Marketing. Geschweige denn von Verkauf. Dabei geht’s in jedem Video darum etwas zu verkaufen. Und sei es nur das Abo des YouTube Kanal oder die Eintragung in eine Email-Liste. Keiner macht ein Video, weil er gerne Videos macht. Jeder will damit Geld verdienen. Ob mit Kunst, Unterhaltung oder Infos. Am Ende des Tages ist das Ziel Geld zu verdienen. Und dazu eignet sich auch kein Medium besser als ein Video.

Videos nehmen den Großteil der Kaltakquise ab. Wärmen kalte Kunden auf. Jemand, der dein Video gesehen hat, wird zu einem höheren Prozentsatz etwas bei dir kaufen als jemand, der nur deinen Text gelesen oder ein Bild gesehen hat. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Die große Ära der Videoproduktionen ist vorbei.

Mit dem technischen Fortschritt endet die Ära der Videoproduktion. Jeder hat sich mittlerweile eine hochwertige Videokamera in der Hosentasche. Im Smartphone! Die Qualität des Handys, auf dem ich gerade diesen Artikel schreibe, ist besser als die beste 1000€-Kamera von vor 5 Jahren. Full-HD war damals schon Standard und ist es noch eine ganze Weile. Denn mindestens 60% aller Videos werden auf Smartphones mit wesentlich geringerer Auflösung konsumiert.

Videoproduktion Smartphone

Du kannst also immer und überall ein Video machen. Also theoretisch. Praktisch wird es in den meisten Fällen schlecht werden. Jeder kennt ja die Qualität von Whatsapp-Videos oder Instagram-Storys. Da wundert man sich schon! Jeder hat in seinem Leben tausende Stunden TV konsumiert und scheitert trotzdem an der Umsetzung einfacher Nachahmung des Gesehenen

Bildgestaltung, Kamerapositionen, Perspektive, Lichtverhältnisse, Schnitte, Effekte und vieles mehr sollte man eigentlich intuitiv drauf haben, wenn man Mal ein paar Filme gesehen hat. Aber das wäre auch zu einfach. Wenn man nicht bewusst darauf achtet, wie die Kamera sich bewegt und was sie aufnimmt, dann ist man nur in die Handlung gesogen.

Inhalte statt Pomp

Fernsehen ist nicht unbedingt mehr das beste Vorbild und auch nicht der Maßstab, wenn es um wirkungsvolle Videos geht. Hierfür muss man auf YouTube gehen. Was machen die erfolgreichsten Youtuber mit Reichweiten von richtig großen Fernsehsendern? Sie kommunizieren. Sie interagieren. Sie spielen. Sie sind emotional. Sie sind quasi wie du und ich. Es geht also bei Videos nicht um Qualität. Null. Es geht um banalere Dinge wie Ideen, Sympathie und Unterhaltung. Eine teure Badehose lässt dich nicht schneller schwimmen. So ist es auch mit Videos. Deswegen sind teure Videos oft Geldverschwendung. Zumindest, wenn das teure Video nicht als Fernsehwerbung läuft und man ein großes Unternehmen ist, das sich einfach die beste Qualität leisten kann.

Die Geschichte von Stadtshow: Von der Videoproduktion zur Video-SEO-Strategie

Das ist auch mein Ansatz. Ich hatte schon fast zehn Jahre TV-Beiträge und Imagefilme gedreht, als ich 2014 begonnen habe mich für Online-Marketing zu interessieren. Ich wollte auch Geld im Internet verdienen.  Neben meinem Beruf als Videoproduzent für andere Unternehmen habe ich angefangen Webseiten aufzubauen und für Suchmaschinen zu optimieren.

Das umfasst folgende Schritte:

  1. lukratives Nischenthema finden
  2. interessante Keywords suchen
  3. Artikel dazu schreiben 
  4. natürlich last but not least Videos produzieren

Ich spreche immer von “Projekten” statt von Webseiten, weil dazu auch alle möglichen sozialen Netzwerke gehören und vor allem Youtube.  Als 2016 meine Tochter auf die Welt gekommen ist, habe ich mich komplett auf meine eigenen Projekte konzentriert. Ich habe nur noch wenige Aufträge für Videoproduktionen angenommen, auf die ich richtig Lust hatte. Ein Baustein meiner Projekte waren aber natürlich Videos. Dafür wollte ich allerdings nicht mehr Zeit als nötig, und schon gar kein Geld, investieren.  Obwohl ich das Wissen und Können für professionelle Videos hätte, suchte ich nach einfachen Möglichkeiten schnell Videos zu machen. Ich konnte den Return on Invest nicht abschätzen, weshalb ich lieber schnell Videos machte als viel Zeit zu verschwenden.  Wir sprechen hier von 10 – 15 Minuten für ein fertiges Video von 1 – 3 Minuten. Mal mehr oder weniger aufwändig. Ich habe mich also selbst mit meinem Smartphone oder einer Webcam gefilmt und einfach die wichtigsten Fragen in meinem Spezialgebiet beantwortet.  Das im Video Gesagte habe ich dann als Artikel für die Webseite niedergeschrieben, erweitert und nach SEO-Kriterien optimiert. Manchmal habe ich auch einfach eine Power Point Präsentation zusammengestellt und meinen Bildschirm abgefilmt.  Ich habe auch einige Tools lieben gelernt, mit denen man schnell gute Videos aus Stock-Footage (professionellen Fotos und Videos) machen kann. Hierbei verwendet ich seit Jahren Animoto und Content Samurai. Damit kann auch ein Anfänger innerhalb kürzester Zeit Videos machen. 

Eine gute Idee schlägt jedes Budget.

Egal, welches Qualitätsniveau du und ich haben. Es kommt in erster Linie drauf an, was bei den Zuschauern funktioniert. Ich bin da selbst vom Perfektionisten zum Pragmatiker geworden. Was mich nachhaltig geprägt hat, waren sehr viel Views für – in meinen Augen – echt schlechte Videos. Aber: Die Videos erfüllten einen Sinn. Sie gaben den Zuschauern eine nützliche Information. Und diese Erkenntnis wird bestätigt, wenn man sich auf Youtube umschaut. Da gibt es viele erfolgreiche Videos oder Youtuber, die mit nichts außer sich selbst zurecht kommen.Wenn es nicht auf irgendeine Weise gut wäre, wären die Leute nicht dahin gekommen.

Oder haben die Bibis und Gronkhs ein teures Kamerateam, eine aufwändige Postproduktion, Conceptioner, Redakteure, Stylisten und sonstige Wichtel, die an einem Filmset herumhampeln? Zumindest früher nicht. Mit dem Erfolg steigt der Anspruch. Es wird professioneller, teurer aber nicht unbedingt besser. Natürlich hat nicht jeder das Zeug zum Youtube-Star. Aber jeder kennt sich auf einem Gebiet besser aus als viele andere. Vor allem, wenn man ein eigenes Unternehmen hat, ist es naheliegend, dass man sich in Videos zeigen will.  Das kostet aber viel Zeit, wenn man es selbst macht oder viel Geld, wenn man jemanden damit beauftragt. 

Der Mittelweg ist einen effizienten Video-Workflow zu etablieren und zu lernen, wie man selbst Videos produzieren kann. Hierfür biete ich Video-SEO-Workshops an, in denen jeder lernen kann, wie du schneller bessere Videos machen kannst. Darüber hinaus bringe ich den Teilnehmern auch viele Themen rund ums Thema Online-Marketing bei. 

Falls du nicht auf den nächsten Workshop warten willst, habe ich hier eine kurze, praktische Anleitung, wie du dir ein nettes Taschengeld verdienen kannst.

Wenn ich nochmal bei 0 anfangen müsste…

… würde ich anfangen alle möglichen Themen und Keywords zu meinem Spezialgebiet oder Hobby zu sammeln.  Dann würde ich anfangen dazu jeden Tag ein Video zu einem speziellen Thema machen.  Außerdem würde ich mir für 10 Euro im Jahr eine Internet-Adresse sichern und darauf ein einfache Webseite mit WordPress aufsetzen.  Dort würde ich die Inhalte des Videos in Beiträgen niederschreiben.  Natürlich kommen nicht einfach so Besucher auf eine Webseite. Deswegen würde ich auf anderen Webseiten und Kanälen auf mich aufmerksam machen. Das geht am einfachsten, in dem ich meine Artikel und Videos regelmäßig in allen sozialen Netzwerken teile. Wenn ich schon dabei wäre, würde ich bei thematisch passenden Webseiten, Gruppen oder Youtube-Videos sinnvolle Kommentare hinterlassen. Das kostet mich dann nach einer gewissen Einarbeitungsphase jeden Tag eine Stunde, in der ich sonst vielleicht sinnlose Dinge gemacht hätte wie Fernseh schauen oder schlafen. Nach 365 Tagen hätte meine Webseite 365 Artikel und Videos. Außerdem hätte ich viel über das Thema selbst und Online-Marketing gelernt. Ich hätte Kontakte zu anderen Webseiten und Influencern geknüpft, die mich vielleicht erwähnen oder mit denen ich einen Crossover-Post / Videodreh gemacht hätte. Dann hätte meine Webseite bestimmt schon einige Besucher und ich könnte passende Produkte bewerben. Entweder ich kontaktiere Hersteller oder Dienstleister in meinem Gebiet direkt oder ich mache es über sogenannte Affiliate-Programme wie Digistore24 oder Amazon Partnerprogramm. In der Tat habe ich gerade wieder zwei neue Projekte auf diese Weise gestartet. 

Das wichtigste, was ich in den letzten Jahren gelernt habe: 

  • Mach etwas anstatt etwas perfekt zu planen.
  • Hab keine Angst, dass dich alle scheiße finden. Freu dich über die 2,3 Leute, die dich gut finden.
  • Bleib am Ball. Konstanz zahlt sich irgendwann aus.
  • Mach es nicht fürs Geld. Mach es, weil du es kannst.

 

Du bist Selbständig, Unternehmer oder willst dein Unternehmen mit Video-Marketing und SEO nach vorne bringen?
Dann lass uns darüber reden, wie wir das am besten umsetzen können!

Rock am Ring 2019 – Der mobile Traffic hat sich verdoppelt

Vom 7. bis zum 9. Juni 2019 fand am Nürburgring das legendäre Event „Rock am Ring“ statt. Rund 85.000 Besucher zählte das Festival. Das sind auch jede Menge Smartphones. Und diese haben auf diese drei Tage jede Menge Daten-Traffic verursacht.

 

In einen Post in den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter zeigt die Telekom ganz interessante Zahlen zum mobilen Traffic auf dem Festival „Rock am Ring“. Laut deren Angaben hat sich der Traffic im Vergleich zum Vorjahr sogar verdoppelt.

 

 

Unser Netz rockt Rock am Ring 2019! ??
Wir haben am Wochenende mal die Datenzähler mitlaufen lassen. Unten seht ihr den Verlauf auf den Campingplätzen und vor den Bühnen. 15.910 Gigabyte Daten transportierte das Telekom Netz insgesamt über die drei Tage, 50% mehr als 2018. Wart ihr vor Ort oder habt ihr den Stream bei MagentaMusik 360 verfolgt? ^chris

Quelle: Deutsche Telekom

 

Und das sind lediglich die Zahlen aus dem Telekom Netz. Von Vodafone und o2 sind wohl keine Zahlen bekannt.

Auch wenn der meiste Traffic auf dem Campingplätzen verursacht wurde, ist auch vor dem Bühnen so einiges passiert. Man kann hier wohl unter anderem Live-Streams und Storys von Snapchat, Instagram und WhatsApp vermuten.

Ich persönlich bin ja der Meinung, das man bei einen derartigen Live-Event die Musik einfach etwas mehr „erleben“ und „genießen“ sollte. Anstatt sein Smartphone in die Luft zu halten und zu Filmen. Auch wenn die Kameras in den Geräten immer besser werden, bleibt der Ton durch das recht einfache Mikrofon doch auf einen sehr niedrigen Niveau. Die Erinnerung ist doch hier wesentlich mehr Wert als jedes Smartphone Video.

Wie ihr aber in anderen Situationen richtig gute Smartphone Videos machen könnt, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Google Maps Augmented Reality – Navigation startet in Deutschland

Schon im vergangenen Jahr hat Google auf der I/O die neue Funktion vorgestellt. Jetzt wurde die Google Maps Augmented Reality – Navigation für die ersten deutschen Nutzer aktiviert. Zumindest in einer Alpha für ausgewählte Nutzer.

Ich bin im Moment einer der glücklichen die diese neue Funktion testen dürfen. Offenbar wurden hier primär (sehr aktive) Google Local Guides ausgewählt.

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Schon vor wenigen Tagen ist mir ein neues Symbol während der Fußgänger Navigation in Google Maps aufgefallen. Eine 3D Ansicht eines Würfels. Wenn man diesen antippt startet die neue Google Maps AR – Navigation.

Man bekommt einen Blick durch die Kamera. Im unteren Bereich sieht man einen kleinen Kartenausschnitt der einen zusätzlich den Weg weist. Als erstes wird die Umgebung analysiert. Ermöglicht wird das durch Googles selbst entwickeltes „Visual Positioning System“ – kurz VPS – welches die Umgebung und Häuser anhand des Kamerabildes erkennt. Dieses Livebild wird mit den Streetview-Aufnahmen abgeglichen. So kann die Software von Google Maps Augmented Reality den exakten Standort und vor allem auch die exakte Blickrichtung des Nutzers sehr genau kennen.

Ich konnte Google Maps Augmented Reality in Berlin und in München ausprobieren. Ob und wie dieses in einer Stadt ohne Streetview-Aufnahmen funktioniert kann ich leider erst in den kommenden Tagen testen.

Nach wenigen Augenblicken startet dann auch die Navigation.

Hier ein paar Beispiele wie Google diese Navigation visualisiert.

 

Selbstverständlich ist Google hier auch auf die Sicherheit des Nutzers bedacht und zeigt auch eine Warnmeldung.

Sie beim Gehen aus Sicherheitsgründen nicht auf dein Telefon

Für diese Navigation muss das Smartphone natürlich die ganze Zeit aufrecht gehalten werden. Wenn man sich hier lediglich durch Blick auf das Kamerabild des Smartphones orientiert ist dieser Sicherheitshinweis auch nicht ganz unberechtigt. Auch ich habe mich selbst dabei ertappt das ich hier etwas unaufmerksam wurde.

Sobald man das Smartphone wieder normal in der Hand hält, schaltet die Navigation übriges auf die reguläre Karte um. Wenn man das Smartphone wieder aufrichtet erneut in die Augmented Reality – Navigation zurück.

Den Fuchs, also den „virtuellen Reiseführer“ welcher in obigen YouTube Video gezeigt wird konnte ich bisher leider noch nicht zu Gesicht bekommen.

Mein erster Eindruck ist bisher durchweg positiv.

Die Navigation wir dadurch enorm erleichtert. Zu erwähnen sei lediglich noch das diese Funktion selbstverständlich nur bei der Fußgänger Navigation funktioniert. Bei der Navigation via PKW oder Fahrrad ist dies nicht möglich. Zudem darf man bei dieser Art natürlich nicht vernachlässigen das dies vor allem bei längeren Navigationen wohl auch Einfluss auf den Akku-Verbrauch des Gerätes hat

Eure Meinung

Durftet ihr diese neue Funktion auch schon Testen?
Oder was haltet ihr von dieser neuen Art der Navigation?
Ich würde mich über eure Meinung freuen.

 

 

 

 

 

Im Test: Die Aukey PL-BL02 3x HD Telephoto Phone Lens

Heute im Geek-Test: Die Aukey PL-BL02 3x HD Telephoto Phone Lens – Also ein dreifach Zoomobjektiv für dein Smartphone. Ob dies dein Smartphone wirklich zu einer professionellen Kamera aufwertet, erfahrt ihr in diesem Testbericht.  

Erst mal Ausgepackt

 

Wie ihr es im Titelbild seht, kommt die Aukey PL-BL02 wie gewohnt in einen einfachen braunen Karton daher. Für mich hat diese schlichte Verpackung einfach einen gewissen Charme. Darin enthalten ist ein, ebenfalls schlichtes, schwarzes Case in (Kunst-) Leder-Optik. Neben diesen ist lediglich noch eine Garantiekarte im Karton.

 

Der Lieferumfang:

  • Aukey PL-BL02 Linse
  • Objektiv Schutzdeckel
  • universal Halteklemme
  • Karabinerhaken
  • Reinigungstuch
  • Transportbeutel

 

Der erste Eindruck der Aukey PL-BL02

Der erste Eindruck der Linse ist wirklich sehr Gut. Die Linse sitzt in einen hochwertigen Aluminiumrahmen. Es macht wirklich einen sehr wertigen und stabilen Eindruck. Das schlägt sich aber natürlich auf das Gewicht nieder. Gut 73 g bringt allein die Linse, ohne Halterung auf die Waage. Das ist knapp die hälfte des Gewichtes eines aktuellen Smartphones. Das Google Pixel 2 beispielsweise wiegt nämlich gerade mal 143 g. Ein Kritikpunkt in der Form beziehungsweise Verarbeitung: Obwohl die Linse einen hohen, gewellten Rand besitzt, ist die Linse dadurch nicht wirklich geschützt. Legt man die Aukey PL-BL02 mit der Linste nach unten auf eine glatte Fläche, liegt die Linse auf. Hätte man den Rand nur wenige Millimetern höher gemacht, wäre die Linse geschützt. So hat wohl schon ein kleiner Sturz auf eine glatte Fläche fatale Folgen für die Linse.

 

Die universal Halteklemme

Dank der mitgelieferten universal Halteklemme lässt sich das Objektiv wohl auf nahezu jeden Smartphones anbringen. Auf den ersten beiden Fotos seht ihr die Linse auf dem Pixel 2 angebracht. Auf dem dritten Foto ein Google Pixel 2 mit der angebrachten Linse in einem Xiaomi Stativ.

Die Klemme ist an der Unterseite gummiert, was ein Verrutschen verhindert. Jedoch stößt sie durch das hohe Gewicht des Objektives schon fast an seine Grenzen. Die Konstruktion hält soweit stabil. All zu hastige Bewegungen sollten jedoch vermieden werden.  

Die Aukey PL-BL02 im Einsatz

Mit Hilfe des Xiaomi Statives habe ich versucht jeweils zwei Fotos aus einer identischen Perspektive zu schießen um einen direkten Vergleich erstellen zu können.  

Der Zoom holt die Kirche im Hintergrund ein ganzes Stück näher ran. Die Zoom-Leistung ist also soweit ganz akzeptabel. Jedoch ist ein deutlicher Verlust von Farbe und Kontrast zu erkennen. Was vor allem beim Himmel sowie beim Wasser deutlich wird. Das Foto verliert auch, primär an den Randbereichen an Schärfe. Es ist ebenfalls eine leichte Vignettierung (schwarze Ecken) zu erkennen. Je nach Objekt fallen diese Effekte mal mehr, mal weniger stark auf.  

Mein Fazit:

So ganz kann die Aukey PL-BL02 leider nicht Überzeugen. Die Zoom-Leistung ist soweit ganz ordentlich. Allerdings verliert das Foto doch je nach Objekt mehr oder weniger an Qualität. In bestimmten Situationen kann dieses kleine Gadget jedoch sicher ganz nützlich sein. Wenn man das Foto im Nachhinein etwas bearbeitet lassen sich sicher ganz akzeptable Ergebnisse erzielen. Vor allem, wenn man den Preis von gerade mal 16€ in Betracht zieht wohl keine absolut falsche Investition.

Es war ein langer Weg – Das Pocket Tripod bei Kickstarter

Das ein Projekt auf Kickstarter mal etwas länger braucht, als ursprünglich geplant ist ja nichts Neues. Aber das ich fast 2 Jahre auf den Pocket Tripod warten muss, hätte ich auch nicht gedacht. Wie mein langer „Leidensweg“ verlaufen ist, könnt ihr in diesem Bericht erfahren.

Im April 2016 stolperte ich über das Kickstarter Projekt Pocket Tripod.

Pocket Tripod | The only phone tripod you need.

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Das kleine Gadget machte einen  ganz interessanten Eindruck. Ein Smartphone Stativ, welches in der Geldbörse Platz hat. Das kann man doch immer mal brauchen – dachte ich mir. Und ohne lange zu zögern habe ich das Projekt bei Kickstarter mit 19$ inklusive Versand unterstützt.

Die voraussichtliche Lieferzeit wurde damals mit Oktober 2016 angegeben. Dazu müsste man wohl noch ein paar Wochen dazu rechnen, bis das Gadget dann auch in Deutschland ankommt. Hier hatte ich leise Zweifel, das ich zu diesem Zeitpunkt noch dasselbe Smartphone nutzen würde. Das Pocket Tripod musste ja für ein bestimmtes Smartphone, beziehungsweise für eine bestimmte Geräte-Dicke geordert werden. Wenn man dann zu einem Smartphone mit anderen Maßen wechselt, passt das Pocket Tripod nicht mehr. Aber: No risk – no fun

 

Schon wenige Wochen darauf trat auch meine anfängliche Befürchtung ein. Ich wechselte das Smartphone. Damals zum Huawei Nexus 6P. Jedoch konnte ich meine Bestellung über den Kundendienst leicht ändern. Da dass Produkt ja noch nicht einmal produziert worden ist, wohl auch keine große Sache.

Im Oktober 2016 sollte es dann soweit sein. Aber außer einer E-Mail über ein verbessertes Design, kam erst einmal nichts..

It will be better in every way because we’ve spent the past four months overhauling the design from the ground up.

Na ja, zumindest mal was Positives. Also war wohl mal etwas Geduld gefragt.

 

Im Dezember 2016, kurz vor Weihnachten kam dann mal eine vielversprechende Email.

Your Pocket Tripod PRO is almost ready!
We initially expected to have the new Pocket Tripod PRO ready to ship by December 19th. But the production has required a little more time than we had anticipated. We expect to have it ready to ship by the end of January.

Schon wieder warten?! Naja, ich war ja auf das Produnkt nicht wirklich angewiesen.

 

Aber auch Ende Januar 2017 passierte mal wieder erst einmal: Nichts
Anfang Februar 2017, wieder eine E-Mail. Auch hier wurde mal schon wieder nur vertröstet.

Rework and Adjustments
Our manufacturer has performed their first trial run, and sent us the samples last week. Overall, the components are very well made but do require further fine-tuning for correct fit and function. Creating tools for plastic injection molding is an iterative process.

OK – schön langsam wird ärgerlich. Aber ändern kann man ja wohl doch nichts. Also weiter warten…

 

Auch im Mai 2017 wurde man wieder vertröstet und man hat sich für die Geduld bedankt.

Thank you for your patience and for giving us the opportunity to make the best product possible. We do realize that there was a gap between this and our last update, but we did not have any concrete details from our manufacturer until now.

The adjustments and debugging of the molds were scheduled to be complete by March 10th, but our manufacturer took longer than expected. They actually had to go through four additional rounds of adjustments to get the parts fitting just right. This was due to an accidental damage to a component’s mold, which forced them to remake it.

 

Kickstarter kann ja nicht dafür…

 

Genau so dann im Juni 2017.

Thank you so much for patiently waiting while your pre-order to get ready to ship. Our manufacturer had promised to start production two weeks ago, but we’re told that they are facing challenges in obtaining consistent results. This comes as a surprise to us, given their past experience with making the Pocket Tripod, and the extended time they’ve spent on tooling.

In der Zwischenzeit hatte ich mir sogar schon eine alternative Zugelegt. Dieses mal aber nicht über Kickstarter. Den Xiaomi Selfie Stick. Zwar etwas anders gelöst , aber trotzdem zumindest mal ein Stativ für mein Smartphone.

 

Aber dann: Ende Juli 2017 bekam man dann einmal positive Nachrichten.

We’re back from visiting our manufacturer and we’re excited to let you know that production is finally underway. During the last few days at the factory we had a chance to film the production process and we’ve put together a short video for you to see.

OK- Dann kann es ja nicht mehr all zu lange dauern.

Dachte ich…

 

Ende Juli 2017 wechselte ich erneut mein Smartphone. Dieses Mal zum One Plus 3. Aber auch dieses Mal konnte ich nach einer kurzen E-Mail an den Kundenservice erneut die Bestellung ändern.

 

Anfang Oktober 2017 wieder eine Gute Nachricht. Es kam wieder richtige Vorfreude auf das Produkt auf.

Thank you for your continued patience as we prepare your order. Since our last update, we’ve been producing components and assembling them non-stop.

 

In einer Mail vom Anfang Dezember 2017 sollte ich dann meiner Versandanschrift bestätigen. Ich war schon guter Dinge, dass ich das Stativ am Weihnachtsfest zum Einsatz bringen könnte. Aber ich wurde auch hier wieder enttäuscht.

Erst Mitte Januar 2018 kam, dann die E-Mail mit dem Betreff der meine Augen zum Leuchten brachte.

Your order has been shipped!

Ende Januar 2018 konnte ich meinen Pocket Tripod dann endlich in Händen halten. Es war wohl wirklich ein verdammt langer Weg. Das Teil wird jetzt natürlich ausführlich getestet.

Von Kickstarter Projekten habe ich aber erst einmal genug…

Im Geek Test: Der Xiaomi Selfie Stick

Sommerzeit ist Fotozeit – Naja, ich bin ja bestimmt kein besonders guter Fotograf, aber ab und zu schieße ich mit meinem Smartphone schon ein paar Bilder.

Ein paar Fotos findet ihr zum Beispiel auf meinen privaten Instagram Kanal. Ein paar Tipps und Trick für gute Smartphone Fotos bekommt ihr hier in einen meiner Gastbeiträge.

Aber jetzt mal zum eigentlichen Thema.

Vor ein paar Wochen habe ich auf mobiflip.de einen Beitrag von René über den Xiaomi Selfie Stick gelesen. Seinen ersten Satz in diesem Post

Ich hab ein „Deppenzepter“ gekauft, obwohl ich schon immer mal die Augen verdreht habe, wenn Leute sowas benutzt haben.

kann ich mich ja voll und ganz anschließen. ;) Aber trotzdem hat mich das Gute Stück interessiert.

Der hauptsächliche Grund für den Kauf war für mich, das mein Nexus 6P wegen seiner Größe leider nicht mehr richtig in mein letztes Smartphone Stativ passte. Darum musste eine neue Lösung her. Der Xiaomi Selfie Stick bzw. Stativ machte hierfür einen ganz guten Eindruck. Also gekauft und schon nach ein oder zwei Wochen lag das Päckchen in meinen Briefkasten.

 

Der Xiaomi Selfie Stick

Das Gadget wiegt gerade mal ~150g und ist im zusammen geschobenen Zustand 19cm lang. Also leicht und kompakt. Er passt auch in eine kleine Tasche und lässt sich so einfach Transportieren. Als Stativ bzw. Selfi-Stick etwa zwischen 23cm und im ausgefahrenen Zustand 48cm lang beziehungsweise hoch.
Die Smartphone-Halterung nimmt Geräte von etwa 56 bis 89 mm auf. Sie lässt sich um 360° drehen und so ist ein Hoch- sowie Querformat möglich.

Verarbeitung ist sehr Gut. Das pulverbeschichteten Aluminium macht einen hochwertigen Eindruck und ist Teilweise gummiert.
Lediglich die drehbare Smartphone-Halterung könnte etwas fester sitzen. Mein Nexus 6P muss ich aufgrund der seitlichen Tasten ziemlich weit unten in die Halterung setzen. Im Querformat hängt dann das Gerät aufgrund seines Gewichtes dann jedoch leicht. Im Hochformat gibt es keinerlei Probleme.

Als kleines Extra ist auch ein Fernauslöser verbaut. Der kleine Button verbindet sich via Bluetooth mit dem Smartphone und löst mit einen Druck die Kamera aus. Es wird keine App dazu benötigt.
Er ist über den Griff angebracht und lässt sich so bei der Nutzung als Selfie-Stick problemlos drücken. Zusätzlich lässt er sich aus der Halterung lösen und kann so bei Nutzung als Stativ auch aus weiterer Entfernung als Auslöser genutzt werden. Der Button hat einen eingebauten Akku und lässt sich über einen Micro-USB Anschluss wieder aufladen. Der Button ist somit wohl mit Abstand mein kleinstes aufladbare Gerät.

 

Fazit:

Ein tolles Gadget was bei mir sicher oft zum Einsatz kommen wird. Natürlich überwiegend als Stativ ;)

 

Den Xiaomi Selfie Stick könnt ihr für etwa 17€ bei Gearbest bestellen

Was haltet ihr von diesem Gadget oder allgemein von Selfie-Sticks?


Dieser Beitrag ist Teil der BloggerParade – Sommer, Sonne, Sonnenschein

Mit dabei sind diesmal:

05.06. – Jacky ** 06.06. – Sonja
07.06. – Toni ** 08.06. – Annette
09.06. – Marion ** 10.06. – Claudia
11.06. – Jörn ** 12.06. – Daisy
13.06. – Perdita ** 14.06. – Elisa
15.06. – Robert ** 16.06. – Maik
17.06. – Annette ** 18.06. – Tina

Hinweis: Die Links funktionieren erst am Erscheinungstag ab 8.00h ;)

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