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Kreditkarten

Deutschland – Bargeldland: Warum sich hier etwas ändern muss

Hier ein paar Ergebnisse einer Studie, welche zum Thema auf Kartenzahlung durchgeführt wurden. Die Ergebnisse Überraschen nicht besonders.

 

Die Studie basiert auf einer repräsentativen Stichprobe der GfK, welche im Auftrag von Mastercard deutschlandweit 1.008 Personen befragt hat.

Hier die Kernaussagen der Studie ergänzt durch ein paar persönliche Erfahrungen und Meinungen zum Thema meinerseits.

Bezahlen als Teil des Einkaufserlebnisses

 

  • 92% der Deutschen erwarten im stationären Handel die Möglichkeit zur Kartenzahlung.

Tja, die Erwartungshaltung wäre natürlich auch bei mir vorhanden. Leider hinkt hier Deutschland noch weit hinterher. Vor allem in Bereichen wie Bäcker, Metzger und Friseur oder gar in der Gastronomie sind wir noch weit von einer flächendeckenden Verfügbarkeit von Kartenzahlung entfernt.

  • 29% haben schon mindestens einmal ein Geschäft verlassen oder sind nicht hineingegangen, weil dort keine Kartenzahlung akzeptiert wurde. 
  • 18% sogar schon mehrfach

Ich zähle mich hier eindeutig zu den 18%. Es kommt leider immer wieder vor, das ich ein Geschäft verlassen muss oder gar nicht betreten, weil eben die Möglichkeit zur Kartenzahlung fehlt. Es gibt selten Situationen beziehungsweise Geschäfte, wo ich keine alternative habe und nicht auch einen Konkurrenten wählen kann, welcher eine Kartenzahlung akzeptiert.

  • 49% haben in den letzten zwölf Monaten schon einmal oder mehrfach in einem Geschäft an der Kasse kontaktlos mit Karte oder Smartphone bezahlt.

Wiederum im Umkehrschluss. Ich zahle primär bargeldlos. Ich würde behaupten, dass bei mir rund 9 von 10 Bezahlvorgänge bargeldlos sind. Und auch hier sind wohl wieder ein Großteil inzwischen kontaktlos.

  • 57% zwischen 18 und 29 Jahren sehen Schnelligkeit als den großen Mehrwert beim kontaktlosen Bezahlen.
  • 38%  sind der Meinung, dass es an der Kasse schneller gehen würde und Schlangen vermieden werden könnten, wenn kontaktlos mit Karte oder Smartphone bezahlt wird.

Hier mal unabhängig von der angegebenen Altersgruppe. Die Geschwindigkeit ist natürlich ein sehr attraktiver und entscheidender Faktor bei der bargeldlosen und insbesondere der kontaktlosen Bezahlung. Auch, wenn dieser Punkt natürlich ein großes Streitthema der “Lobbys” ist. Laut einer Studie der GfK, ist beispielsweise eine girocard kontaktlos mit gerade mal 11 Sekunden mehr als doppelt so schnell als Barzahlung. Ein großer Verfechter des Bargeldes, die Bundesbank bringt hier natürlich wiederum ganz andere Zahlen. “Eine durchschnittliche Bezahlung an der Ladenkasse dauert der Studie zufolge rund 22 Sekunden. Bei der Kartenzahlung mit PIN-Eingabe sind es rund 29 Sekunden, mit Kartenzahlung und Unterschrift sogar rund 38 Sekunden.” Schon Schlau von der Bundesbank, die kontaktlose Zahlung hier gar nicht mit einzubringen.

  • 33% schätzen hier vor allem die einfache Handhabung der kontaktlosen Bezahlung.

Vor allem mit der Möglichkeit mit dem Smartphone, Smartwatch oder anderen Wearables zu bezahlen, vereinfacht die Handhabung natürlich enorm. Diese Geräte trägt man in der Regel immer bei sich und ist dadurch sogar in der Lage ganz ohne Geldbörse einzukaufen. Die ist natürlich in Situationen wie vor oder nach dem Sport besonders Attraktiv. Hier trägt man selten die Geldbörse oder Bargeld mit sich rum. Den Sport-Tracker hat man aber immer am Handgelenk.

 

Weitere Details könnt ihr im https://newsroom.mastercard.com nachlesen

 

 

Fidor Bank Banking

Fidor – Aus für das Gratiskonto

Heute hat die Fidor Bank seine Kunden informiert, dass es ab dem 1. November 2019 neue AGB und eine Anpassung des Preis- und Leistungsverzeichnisses geben wird. Primärer Inhalt: Das Girokonto wird kostenpflichtig.

Die Fidor Bank wurde schon mal hier im Blog erwähnt. Grundsätzlich ein solides und modernes Girokonto einer deutschen Direktbank. Die Bank hatte auch schon früh einen Touch von “FinTech”. Ich habe es lange genutzt. Wegen fehlender Unterstützung von GooglePay hat es das Konto bei mir jedoch nie zum Gehaltskonto geschafft.

Und heute hat sich die Fidor Bank wohl auch so einige Kunden vergrault

wir möchten dich heute über die Änderung unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen und unseres Preis- und Leistungsverzeichnisses ab dem 1. November 2019 informieren. Um dir weiterhin innovative und außergewöhnliche Produkte anbieten zu können, werden wir unser Preismodell weiterentwickeln.

 

Dies betrifft u.a. den Preis

deines Fidor Smart Girokontos (Einführung eines monatlichen Kontoentgelts)

deiner Fidor Debit Mastercard® bzw. Fidor SmartCard,

des Auslandszahlungsverkehrs in Fremdwährung und

deines Dispositionskredits.

Das Bedeutet für die Kunden von Fidor

Ab dem 1. November fällt ein monatliches Kontoführungsentgelt von 5€ an.

Aktive Kunden können diesen jedoch übergehen. Denn Fidor hat ebenfalls ihren Aktivitätsbonus angepasst. Bei mehr als 10 qualifizierte Transaktionen innerhalb eines Kalendermonats auf dem Fidor Smart Girokonto gibt es 5,00€ Bonus.

Zudem haben wir das bisherige Bonusmodell zugunsten eines Aktivitätsbonus verändert. Künftig profitierst du von einem Aktivitätsbonus, wenn du dein Fidor Smart Girokonto für mehr als 10 Transaktionen im Monat nutzt. Dann bekommst du von uns einen Aktivitätsbonus in Höhe von 5 €*. Diese Transaktionen kannst du z.B. mit Apple Pay oder Fidor Pay erreichen. Das Konto ist für dich auch weiterhin kostenfrei, wenn du einen aktiven Fidor Ratenkredit, einen Fidor Sparbrief, einen Fidor Kapitalbrief oder Edelmetalle hast.

Den Preis von 1,00€ monatlich für die Fidor Debit MasterCard (physische Karte) lässt sich jedoch nicht umgehen. Und alleine mit der digitalen Karte, welche man via App nutzen kann, kommt man zumindest in Deutschland nur schwer aus.

Weitere Informationen zu den Preisveränderungen, dem Aktivitätsbonus und unseren geänderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen findest du auf fidor.de/girokonto.

Die neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen kannst du hier nachlesen. Das neue Preis- und Leistungsverzeichnis kannst du hier einsehen.

 

Wir möchten dich als Kunden nicht verlieren, müssen dich aber auf dein Recht zur fristlosen und kostenfreien Kündigung des von den Änderungen betroffenen Vertrags hinweisen.

 

Meine Meinung

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Mastercard und die Bonitätsüberwachung – Vom Regen in die Traufe?

Nach dem Datenskandal von MasterCard Priceless Specials hat das Unternehmen allen betroffenen Kunden ein Angebot unterbreitet. Aber hier kommt man wohl allen Anscheins nur vom Regen in die Traufe.

Wie schon in einem vorherigen Post erwähnt, hat MasterCard allen Opfern des Hacks bzw. Leaks nun endlich (mehr oder weniger) konkret über den Sachverhalt informiert. Den betroffenen wird ein Jahr lang kostenlos ein Dienst zur “Bonitätsüberwachung und zum Schutz vor Identitätsdiebstahl” angeboten.
Ich habe bei MasterCard nachgefragt, was es damit genau auf sich hat. Und MasterCard hat mir zügig geantwortet.

 

Vielen Dank, dass Sie sich an Mastercard wenden.

Mastercard bietet Ihnen kostenlos ein Jahr lang einen Dienst zur Bonitätsüberwachung und zum Schutz vor Identitätsdiebstahl an. Dieser Dienst (IdentityWorks Global Internet Surveillance) wird von Experian bereitgestellt und überwacht, ob Ihre persönlichen Daten auf öffentlichen Websites, Chatrooms, Blogs und an nicht öffentlichen Orten im Internet verfügbar sind, an denen Daten kompromittiert werden können, z. B. auf Seiten im Darkweb.

Experian IdentityWorks überwacht Tausende von Webseiten und Millionen von Datenpunkten mithilfe von Chatroom-Überwachung, Scraping und Forum Extraction, um nach persönlichen Informationen der Benutzer zu suchen. Wenn der Dienst ein Problem feststellt, erhalten Sie eine Warnmeldung und Anweisungen, wie Sie einen Experten erreichen können.

 

Dies ist ein optionaler Service. Es liegt ganz in Ihrem Ermessen, wie viele Informationen in die Identitätsüberwachung einbezogen werden sollen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Ihre persönlichen Daten zu überwachen:

1. Besuchen Sie die Experian IdentityWorks-Website: www.globalidworks.com/identity1

2. Geben Sie Ihren Aktivierungscode ein: XXXXXXX

3. Stellen Sie sicher, dass Sie sich bis zum 31. Dezember 2019 anmelden (Ihr Code wird nach diesem Datum nicht mehr funktionieren.)

Bitte beachte, dass:

– Der Aktivierungscode kann nur einmal verwendet werden.

– Für die Registrierung in Experian IdentityWorks ist keine Zahlungskarte erforderlich.

Bei allen Fragen zum Experian-Tool können Sie sich an das Support-Team unter globalidworks@experian.com wenden.

 

Bei Mastercard ist der Schutz Ihrer Daten sehr wichtig und wir nehmen diese Angelegenheit sehr ernst.

 

Ihr

 

Mastercard Team

 

Auf den ersten Blick wirkt das Angebot von Mastercard also gar nicht so schlecht. Wenn man sich jedoch mal etwas über das Unternehmen experian informiert, gerät man vielleicht ins Zweifeln.

 

Bei Wikipedia findet mal folgende Informationen dazu. (Link zum Beitrag)

 

Datendiebstähle

Die Experian-Tochter Court Ventures verkaufte personenbezogene Informationen von hunderttausenden Amerikanern an Hieu Minh Ngo, einem Vietnamesen der die Informationen dann auf den Webseiten Superget.info und Findget.me weiterverkaufte um den Käufern Identitätsdiebstahl zu ermöglichen. Die Informationen, die auf der Webseite anonym gekauft werden konnten, umfassten Name, Adresse, Sozialversicherungsnummer, Geburtsdatum, Arbeitsort, Dauer der Anstellung, staatliche Führerscheinnummer, Mädchenname der Mutter, Bankkontonummer(n), Bankleitzahl(en), E-Mail-Konto(en) und andere Benutzerpasswörter. 2015 wurde Hieu Minh Ngo von einem US-Gericht zu 13 Jahren Haft verurteilt. Court Ventures verkaufte Hieu Minh Ngo die Daten, weil er sich als Privatdetektiv ausgab.

Am 15. September 2015 wurden die Server von Experian gehackt. Bis zu 15 Millionen Menschen sind betroffen die entsprechende Dienste des Unternehmens in Anspruch genommen haben. Betroffen waren überwiegend Kunden der amerikanischen Mobilfunkfirma T-Mobile.

 

Die wirft natürlich kein besonders Gutes Licht auf den Anbieter.

 

Schon bei Priceless Specials setze MasterCard auf einen externen Dienstleister. Das Unternehmen hat es aber wohl nicht gerne, mit dem Vorfall in Verbindung gebracht zu werden. Also praktisch “Der dessen Namen nicht genannt werden darf” ;)

Ob es jetzt der richtige Weg ist, dass MasterCard erneut die Arbeit einen externen Dienstleister zuschiebt, darf jeder für sich selbst entscheiden. Experian halte ich jedoch aufgrund der Berichte doch etwas fragwürdig. Ich persönlich werde den Dienst auf jeden Fall vorerst noch nicht nutzen und noch etwas Abwarten.

Bei einem Unternehmen wie der Schufa würde ich mich bedeutend besser aufgehoben wühlen. Diese bietet mit IdentSafe ein vergleichbares Angebot an. Welches jedoch kostenpflichtig ist und mit einem Preis von kapp 5€ monatlich nicht gerade günstig. Hier wäre also ebenfalls eine zeitweise, kostenlose Mitgliedschaft eine Option. Wenn auch diese Entschädigung mehr als dürftig wäre.

 

Schußwort

Ich für meinen Teil warte lieber noch etwas ab, bevor ich den Dienst buche. Werde wohl erst noch etwas ausführlicher recherchieren und abwarten was noch passiert.
Meine Daten sind ja schon im Netz… Was soll schon noch groß passieren?!

Endlich konkrete Informationen seitens Mastercard

Mehrere Tage nach dem großen Datenskandal hat Mastercard nun endlich reagiert und die betroffenen Nutzer konkret informiert. 

 

 

 

Wir schreiben Ihnen, um Sie über ein aktuelles Ereignis zu informieren, das sich auf Ihre in unserem Priceless Specials Programm erfassten personenbezogenen Daten auswirken könnte. Das Programm wird von einem unserer Dienstleister betrieben. Wir möchten Ihnen zunächst versichern, dass dieses Ereignis keine Auswirkungen auf das Mastercard Zahlungsnetzwerk hat; der Vorfall ist beschränkt auf das Priceless Specials Programm.

Was ist passiert?

Unlängst haben wir erfahren, dass unser Dienstleister, der das Priceless Specials Programm betreibt, einen Sicherheitsvorfall erlitten hat, der zur unbefugten Veröffentlichung der personenbezogenen Daten einiger unserer Kunden im Internet führte. Wir haben Sie als eine der Personen identifiziert, deren personenbezogene Daten betroffen sein könnten.

Welche Informationen waren betroffen?

Basierend auf den zu diesem Zeitpunkt bekannten Fakten sind die folgende Daten betroffen: Name, Geburtsdatum, Geschlecht, Postanschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und möglicherweise Ihre Zahlungskartennummer, die Sie genutzt haben, um sich im Programm zu registrieren. Weder Ihre Anmeldedaten noch Ihre Passwörter wurden offengelegt. Das Ablaufdatum und die Prüfnummer (CVC) ihrer Zahlungskarte wurden nicht offengelegt.

Welche Risiken bestehen?

Böswillige Dritte könnten Ihre Mastercard Zahlungskartennummer missbrauchen. Die betroffenen Daten könnten zudem verwendet werden, um Sie zu kontaktieren (z.B. per E-Mail, SMS oder Telefon) oder um zu versuchen, über einen Täuschungsversuch personenbezogene Daten von Ihnen zu beschaffen (bekannt als „Phishing”). Diese böswilligen Dritten könnten sich als Mastercard ausgeben oder Ihnen E-Mails senden, die so wirken, als kämen sie von Mastercard.

Mastercard wird Sie niemals direkt anrufen oder direkt per E-Mail kontaktieren, um persönliche Daten oder Kontoinformationen anzufordern. Betrügerische Anrufe, SMS oder E-Mails sollten Sie der Polizei und den zuständigen Behörden melden. Sollten Sie eine E-Mail erhalten, die vermeintlich von Mastercard stammt aber nicht von „mastercard.com“ gesendet wurde, dann können Sie dies an uns melden, indem Sie diese E-Mail an stopit@mastercard.com weiterleiten.

Das unternehmen wir dagegen

Nachdem wir von der Veröffentlichung der Daten im Internet erfahren hatten, haben wir den Vorfall umgehend untersucht. Wir überwachen fortlaufend, ob die Daten an anderer Stelle im Internet veröffentlicht werden, und wenn ja, werden wir alles tun, um sie zu entfernen.

Wir arbeiten eng mit den zuständigen Behörden zusammen, um diesen Vorfall zu untersuchen. Um Sie vor möglichen negativen Folgen zu schützen, bieten wir Ihnen an, ein Jahr lang für Sie kostenlos einen Dienst zur Bonitätsüberwachung und zum Schutz vor Identitätsdiebstahl ohne Kosten für Sie zu nutzen. Auch dann wenn Ihre Daten von dem Vorfall nicht betroffen waren, können Sie von diesem Service profitieren. Um Ihr Konto zu aktivieren, senden Sie bitte eine E-Mail an germany@mastercard.com.

Zudem haben wir Ihr kartenherausgebendes Institut über den Vorfall informiert, das Sie hinsichtlich Ihrer Zahlungskarte kontaktieren könnte. Und, wie immer, wird Mastercard Sie vor betrügerischen Abbuchungen und Transaktionen schützen. Siehe weitere Informationen hierzu unter: https://www.mastercard.de/de-de/faq.html#sicherheit.

Für weitere Informationen

Mastercard ist der Schutz Ihrer Daten sehr wichtig, und wir nehmen diese Angelegenheit sehr ernst. Wenn Sie Fragen haben, können Sie uns unter germany@mastercard.com kontaktieren.

Seien Sie versichert, dass wir daran arbeiten, jegliche Unannehmlichkeiten zu minimieren, die Ihnen durch den Vorfall entstehen können. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Ihr Specials-Team

Datenleck bei MasterCard Priceless weitet sich aus

Vor wenigen Tagen ist eine Liste mit Daten aus dem MasterCard Priceless Programm veröffentlicht worden . Darin waren zahlreiche persönliche Daten, allerdings keine kompletten Kreditkartennummern. Jetzt ist jedoch eine Liste mit den vollständigen Kartennummern aufgetaucht. 

Daten von 90.000 Mastercard-Kunden kursierten im Netz

Das war die Schreckensmeldung am Anfang der Woche. Die veröffentlichte Tabelle enthielt zahlreiche persönliche Daten wie Vor- und Zuname, den Wohnort und teilweise auch die Straße samt Hausnummer. E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer. Dann noch das Registrierungsdatum und Angaben, ob man den Newsletter abonniert hat. Das wichtigste Detail, die Kartennummer war glücklicherweise unvollständig. Nur die ersten zwei sowie die letzten vier Stellen der Kartennummer waren verfügbar.

Heute erreicht der Hack bzw. Leak ein neues Ausmaß. Es tauchte eine Liste mit den vollständigen Kartennummern auf.

Dieses Mal, allerdings nur Kartennummern. Ohne weitere Details wie einen Namen oder ähnliche Daten. Wenn man jedoch beide Listen vorliegen hat, ist es wohl kein großes Problem beide Datensätze miteinander zu kombinieren.

Auch wenn sich dies erst einmal Fatal anhört: Bei den meisten Online Händlern kann man alleine mit der Kartennummer nicht einkaufen. In der Regel werden im Online-Handel bei einer Kartenzahlung weitere Daten wie Vor- und Zuname, die CVC-Prüfziffer, sowie das Gültigkeitsdatum der Karte abgefragt. Ausgeschlossen ist ein Betrug jedoch nicht.

Unter der Website https://sec.hpi.de/ilc/ kann man Überprüfen, ob man von diesem oder anderen Hacks betroffen ist. Falls man zu den betroffenen zählt, würde es sicher nicht Schaden bei seiner Bank nachzufragen und gegebenenfalls eine Ersatzkarte zu fordern.

Wie reagieren die Banken?

N26 hat mir im Support-Chat auf Nachfrage gleich eine neue Karte bestellt. Die Kundenberaterin hat mich hier auf keinerlei Kosten hingewiesen. Somit gehe ich davon aus, dass der Tausch für mich kostenlos ist.
Meine Antwort auf die Anfrage bei Fidor steht noch aus. Meine Karte von bunq hatte ich bisher glücklicherweise noch nicht hinterlegt.
Mal abwarten wie andere Banken reagieren oder gar selbstständig auf ihre Kunden zugehen. Erfahrungen dazu könnt ihr gerne in die Kommentare schreiben.

Schadensersatzansprüche fordern

Über die Website der Europäische Gesellschaft für Datenschutz kurz EuDG kann man den Fall auf Schadenersatzanspruch prüfen. Ob dies sinnvoll und empfehlenswert ist, kann ich aktuell leider noch nicht beurteilen. Mir erscheint die Sache erst einmal etwas suspekt.

Priceless Specials vorerst eingestellt

Mastercard hat das Programm vorerst eingestellt. Auf der Website erscheint folgende Meldung.

Mastercard wurde auf ein Problem im Zusammenhang mit unserer Priceless Specials-Plattform aufmerksam gemacht. Wir nehmen Privatsphäre sehr ernst und untersuchen dieses Problem mit Hochdruck.
Vorsorglich haben wir die Specials-Plattform umgehend geschlossen.

Dieses Problem hat keinerlei Auswirkungen und steht nicht im Zusammenhang mit dem Zahlungsnetzwerk von Mastercard.

support@specials.mastercard.de

 

Seid ihr auch Betroffen?

Habt ihr MasterCard Priceless genutzt?
Habt ihr schon eure Bank bezüglich des Vorfalls kontaktiert?
Wie hat diese reagiert?

 

Aldi Süd führt ab sofort Cashback-Service mit Mastercard ein

ALDI SÜD erweitert sein Angebot im Bereich der Bargeldauszahlung. Ab sofort können Kunden in allen Filialen neben der Girokarte auch mit der Debit- oder Kreditkarte von Mastercard Geld abheben.

Bereits seit Ende 2016 können Kunden in allen ALDI SÜD Filialen mit der Girocard aller Banken Bargeld an der Kasse abheben. Jetzt erweitert ALDI SÜD das Angebot. Ab einem Einkaufswert von zehn Euro ist die Bargeldauszahlung auch mit Debit- und Kreditkarten von Mastercard möglich.

„Wir freuen uns, dass mit der Erweiterung der Bargeldauszahlung nun noch mehr Kunden die Möglichkeit haben, bei ALDI SÜD Geld abzuheben. So können sie bei uns ihren Einkauf erledigen und gleichzeitig benötigtes Bargeld direkt mitnehmen“

erklärt Martin Lange, Leiter der Nationalen IT bei ALDI SÜD. Um den Service in Anspruch zu nehmen, müssen Kunden lediglich vor dem Bezahlen den ALDI SÜD Mitarbeitern an der Kasse den gewünschten Betrag, der abgehoben werden soll, nennen.

Zur Pressemitteilung

bunq – Mein neues Bankkonto

Ich probiere ja gerne neues aus. Auch bei Fintechs scheue ich nicht zurück. Ich nutze die Dienste von Fidor, Revolut, N26, Klarna, DKB und Curve. Und aktuell probiere ich mal die niederländische Direktbank bunq aus.

 

Hinweis:

Mein Beitrag bezieht sich ausschließlich auf das Personal bzw. Privatkonto Model. Das Business Konto lasse ich mal außen vor

 

7,99€ Kontoführungsgebühren im Monat

Was? 7,99€ im Monat? Und das bei einer Direktbank? Da kann man ja gleich zur Sparkasse gehen! Da habt ihr vielleicht nicht ganz Unrecht. Allerdings nur, wenn man ausschlieslich die Gebühren im Auge hat. Aber was bunq an Leistungen bietet, hat so keine andere Bank. Nicht einmal ansatzweise. (Spar-Tipp am Ende des Beitrages beachten)

Klar. Inzwischen gibt es eine große Auswahl an Banken und Finanzdienstleistern welche ein kostenloses Konto bieten. Wenn man sich Anbieter wie Fidor, N26 oder Revolut ansieht auch mit vielen modernen Funktionen. Auch bei namhaften und soliden Banken die der DKB oder der Comdirect bekommt ein kostenloses Konto. Sogar mit Funktionen wie Apple Pay, Google Pay und tollen Apps für das Smartphone. Dennoch hebt sich bunq hier teils doch noch mal deutlich ab.

 

Was bietet bunq

 

Bis zu 25 Bankkonten
Eröffne ein Bankkonto für jeden Bedarf, direkt aus der bunq App heraus. Ob für Lebensmittel, Urlaub oder Ausgehen mit Freunden, du kannst in Sekundenschnelle Bankkonten mit jeweils einer eigenen IBAN eröffnen.

Das sehe ich als ein sehr nettes Feature. Für alle möglichen Aus- und Eingänge kann man somit ein separates Konto anlegen. Das kann ein großer Vorteil sein.

 

Sparziele
Erstelle ein Sparziel für deinen Traumurlaub oder dein neues Telefon. Bleibe auf dem Laufenden über deine Fortschritte. Du kannst sogar Sparziele mit deinen Freunden, deiner Familie oder deinen Partnern teilen.

Mal legt einen bestimmten Betrag fest und in der App wird mit jeden Zahlungseingang runtergerechnet wie weit man noch von seinem Sparziel entfernt ist. Es wird zudem auch in einen prozentualen Wert angezeigt. Sehr schön.

 

Automatisches Sparen
Erreiche deine Ziele schneller, indem du deine bunq App so einstellst, dass sie bei jeder Zahlung automatisch spart. Wir werden auf 1, 2 oder sogar 5€ aufrunden.

Die oben genannten Sparziele lassen sich unter anderem auf diese Weise besparen. Auch das gefällt mir wieder sehr Gut. So kann man schnell, einfach und vor allem völlig unbewusst Sparen.

 

Weltweite Karten
Globale Abdeckung mit Maestro und Mastercard, damit du überall bezahlen kannst. Eine dritte Karte deiner Wahl kann als Backup bestellt werden.
NEU: Die bunq Travel Card – Eine Kreditkarte und wird daher überall akzeptiert. Auch für Autovermietungen und Hotelkautionen.

Auch wenn bung Apple Pay & Google Pay unterstützt, kommt man ohne physische Karten nicht aus. Mit maestro und Mastercard hat man eine ausgezeichnete Akzeptanz. Auch, wenn in Deutschland natürlich eine klassische Girocard nicht Schaden würde. Ich persönlich komme allerdings auch ganz gut ohne aus, auch wenn ich grundsätzlich noch eine von der DKB in der Tasche hätte.

 

TransferWise
Sende Geld mit TransferWise an 39 unterstütze Währungen und erhalte immer den realen Wechselkurs. Keine versteckten Gebühren

 

Keine Wechselkursgebühren
Traditionelle Banken berechnen dir bis zu 3%, wenn du deine Karte für andere Währungen verwendest. Wir nicht.

Für jeden der viel auf Reisen ist oder via Internet im Ausland einkauft durchaus ein wichtiger Punkt

 

Kostenlose globale Geldabhebungen
Hebe Bargeld an jedem Geldautomaten der Welt kostenlos ab. Bis zu 10 mal im Monat

So sehr man sich auch Mühe gibt. In Deutschland kommt man leider noch nicht zu 100% ohne Bargeld aus. Mit bis zu 10 Abhebungen liegt man auch hier weit über den Durchschnitt anderer Banken.

 

Echtzeitzahlungen
Keine Wartezeiten. Nur einfache, schnelle Überweisungen.

 

Online-Karten
All die Vorteile von Plastikkarten, ohne dem Plastik! Erstelle Online-Karten in Sekunden und nutze sie sofort für jeden Online-Einkauf. Richte bis zu 5 Online-Karten zusätzlich zu deinen 3 physischen Karten ein. Alles inklusive.

Ideal für den Online-Handel. Mit wenigen Klicks ist eine neue Karte erstellt. Ebenso schnell ist diese wieder gelöscht.

 

Dual PIN
Verwende eine Karte für zwei Konten unter Verwendung der zum Patent angemeldeten Dual-PIN-Technologie von bunq. Weise deiner Karte einfach zwei PINs zu und verknüpfe sie mit einem beliebigen Konto.

Das hier ist wohl wieder so ein “Killer-Feature” was einzig bunq bietet. Wenn man die Karte mit PIN 1234 nutzt wird “Bankkonto 1” genutzt. Wenn man PIN 4321 nutzt wird “Bankkonto 2” genutzt.

 

Mobile Zahlungen
Es wird Apple Pay & Google Pay Unterstützt

Für mich auch wieder ein absolutes muss. Ich zahle primär mit meinem Smartphone beziehungsweise mit meiner Smartwatch.

 

0,27% Zinsen

Auch wenn der Zinssatz verschwindend gering ist, ist es dennoch ein Zinsansatz.

 

Du entscheidest, wie dein Geld investiert wird
Du willst nicht in Palmöl oder Waffenherstellung investieren? bunq ist die einzige Bank der Welt, bei der du entscheiden kannst, was mit deinem Geld passiert, direkt aus der bunq App heraus.

Nahezu alle großen Banken investieren ihr Geld in fragwürdige Geschäfte. Wer es ethnisch nicht Verantworten will, dass ein Geld in Leid und Tod anderer investiert wird, kann unter anderen mit bunq dazu beitragen, dass dies mit seinem Geld nicht passiert.

 

Gibt es auch Kritikpunkte?

Wo Licht ist, gibt es auch Schatten. Frei von Fehlern oder Nachteilen ist wohl auch bunq nicht.

NL IBAN

Für jedes Bankkonto, welches man bei bunq anlegt, erhält man eine eigene IBAN. Allerdings mit dem Länderkürzel NL für Niederlande. Das kann zu Problemen bei Lastschriften führen. Grundsätzlich ist eine IBAN-Diskriminierung beziehungsweise SEPA-Diskriminierung laut EU-Verordnung untersagt. Wenn man ein wenig im Forum von bunq liest, steht man trotzdem bei bestimmten Anbietern vor Problemen. Darunter sind auch namhafte unternehmen wie sipgate, all-inkl, Netflix, Payback Pay. Selbstverständlich kann man Verstöße zum Beispiel an die Wettbewerbszentrale melden. Das ist allerdings ein langwieriger Prozess.

Keine Weboberfläche

Das Konto von bunq ist offiziell allein über das Smartphone App verfügbar. Über die Website ist kein Zugriff auf das Konto möglich. Allerdings bietet bunq eine umfangreiche und ausführliche API. Über diese kann man anderen Anbietern bzw deren Software Zugriff auf das Konto zu gewähren. Eine Option ist hier zum Beispiel das Programm bunqdesk.

Support

Ein deutschsprachiger Support ist nicht immer Online. Ein telefonischer Support besteht leider gar nicht. Allerdings wird der schnelle, kompetente sowie auch freundliche In-App-Support von bunq gelobt.

Bargeldbezug

Bei bunq sind maximal 500€ pro Tag und Karte verfügbar. Wer einmal höhere Geldbeträge benötigt steht hier unter Umständen vor einem Problem.

 

Spar-Tipp

Für wen die 7,99€ im Monat zu viel erscheinen, gibt es zwei Spar-Tipps. Zum einen gibt es ein Gemeinschaftskonto namens “Joint” für 9,99€ im Monat. Für zwei oder gar mehr Personen ist das schon ein akzeptablerer Betrag. Nachteil ist hier jedoch, dass man sich die meisten Leistungen teilen muss. So gibt es nur 4 Karten und 25 Konten für beide.
Die attraktivere Option wäre allerdings das “bunq Pack”. Für 19,99€ bekommt man hier 4 eigenständige und vollwertige Konten. Man muss sich hierfür lediglich 3 Freunde suchen und zahlt dann nur noch knapp 5€ pro Nase.

 

Schlußwort

Ich hoffe, ich konnte hier euch einen kleinen Einblick über die Leistungen von bunq bieten. Ob sich diese Bank für mich die richtige ist, wird sich wohl in den nächsten Monaten herausstellen. Aktuell bin ich noch etwas skeptisch, vor allem was die NL IBAN betrifft.

Wenn ihr allerdings schon von bunq überzeugt seid, würde ich mich freuen, wenn ihr euch über meinen Partner-Link anmeldet. Sobald du deine bunq-Karte zum ersten Mal genutzt hast, erhält jeder von und eine Gutschrift von 10€.

 

 

 


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Curve Header

Curve – Die Smarte Kreditkarte die alle anderen ersetzt [Update]

Update

Curve hat via Twitter bekannt gegeben, in Zukunft neben Visa und Mastercard auch American Express Karten zu unterstützen

 

Das britische Fintech Start-up Curve hat eine sehr Innovative Lösung auf den Markt gebracht, für alle die mehr als eine Kreditkarte besitzen. Die gleichnamige Karte samt Smartphone App vereint gleich mehrere Eurer Kreditkarten in einer. Und das ganze ist sogar noch völlig kostenlos. Es wird zusätzlich  eine kostenpflichtige “Premium-Karte” angeboten, aber auf diese werde ich nicht näher eingehen.

Das Projekt befindet sich zwar noch in der Beta-Phase, ist allerdings schon im vollen Umfang nutzbar.

Woher bekomme ich die Curve?

Die Curve kann schnell und einfach über die App beantragt werden. Die Links zum App- bzw Play-Store findet ihr am Ende des Beitrages. Alternativ könnt Ihr euch hier den Link via SMS direkt auf das Smartphone schicken lassen.
Es werden nur wenige persönliche Daten gefordert. Es wird aber keine Kontoverbindung abgefragt und es wird auch kein neues Konto angelegt. Dadurch ist auch keine Schufa Auskunft oder ähnliches fällig.
Bei der Curve handelt es sich genau genommen um eine “Businesscard” Daher ist das Angebot von Curve lediglich an Freiberufler, Firmen und Selbständige gerichtet, auch wenn dies in keinster Weise belegt werden muss oder überprüft wird.

Update: Inzwischen ist Curve auch für Privatnutzer verfügbar.

Die Karte wird direkt vom Firmensitz in London verschickt, war aber trotzdem schon nach wenigen Tagen in meinen Briefkasten.

Wie funktioniert das ganze?

Auf den ersten Blick sieht die Curve aus, wie jede andere Kreditkarte. Es handelt sich um eine Mastercard. Die 16-stellige Kartennummer, Chip und ein Magnetstreifen. Natürlich ist auch ein NFC Chip für Kontaktlose Zahlungen verbaut. Allerdings ist die Funktionsweise der Karte etwas anders. Wie bereits erwähnt gibt es bei Curve kein Konto dahinter. Bei Curve hinterlegt man einfach via Smartphone App alle seine Kreditkarten. Es können Mastercard sowie Visa eingepflegt werden. American Express war wohl in der frühen Startphase möglich, inzwischen jedoch leider nicht mehr.

 

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Und die App…

Curve AppVor jeden Einsatz der Karte kann man einfach und bequem via App eine beliebige Kreditkarte wählen, welche belastet werden soll. Es lässt sich auch festlegen, in welcher Währung die Karte geführt werden soll. So ist es sogar möglich ausländische Karten zu hinterlegen. Die Währungen CNY, JPY, HKD, NZD, SEK, ZAR, NOK, GBP, BRL, CAD, ILS, CHF, SGD, INR, EUR, RUB, AUD, USD sind kostenlos und man hat keine Gebühr für einen Auslandseinsatz zu befürchten. Bei Kreditkarten mit anderen Währungen, ist bei Nutzung eine Wechselgebühr von MasterCard plus 1% Gebühr fällig.
Über die App kann die Karte bei einen Verlust auch sofort gesperrt werden.

Zusätzlich wird auch noch ein “Cash-Back” Programm angeboten. Die beschränkt sich jedoch bisher auf den britischen Markt.

Mein Fazit:

Für jeden der mehr als eine Kreditkarte in der Geldbörse hat, eine interessante Lösung. Da die Karte kostenlos ist, auf jeden Fall einen Versuch Wert. Das einzige was man zu beachten hat, ist dass Kreditkarten-Konditionen wie Tankrabatt oder Reiseversicherungen durch die Curve unter Umständen ausgehebelt werden könnten.

 

 

Tipp:

Wer bei seiner Anmeldung den Code Promo Code WRVV9 nutzt, erhält ein Startguthaben von 5 Pfund (~ 5,80€)

 

Curve: The Right Way To Pay
Curve: The Right Way To Pay
Entwickler: Curve 1 Ltd
Preis: Kostenlos
Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-(

Google Pay startet offiziell in Deutschland

In den letzten Tagen traten vermehrt die Gerüchte auf, dass Google Pay am 26.06.2018 in Deutschland starten solle. Und dem war tatsächlich so.

 

Man hätte es ja kaum für möglich gehalten das Google tatsächlich noch vor Apple Pay einen Deutschland-Start hinlegt. Bei Apple gab es ja schon mehrfach das Gerücht um einen Start in Deutschland. Passiert ist hier allerdings noch nichts. Google hingegen war hier dafür wirklich pünktlich. Bereits kurz nach Mitternacht konnte man schon erfolgreich seine N26 Debit Mastercard in Google Pay einbinden.

Mit den Karten der DKB (Deutsche Kreditbank AG) , Mastercard der Fidor Bank ,Curve oder Revolut sowie der Payback American Express hat es zum jetzigen Zeitpunkt in meinen Test noch nicht geklappt. Auf Twitter und Facebook konnte man jedoch lesen, dass es auch mit den Karten der comdirct Bank ebenfalls funktioniert. Von der Commerzbank konnte man in der letzten Zeit ebenfalls die Gerüchte vernehmen, dass eine Zusammenarbeit mit google, geplant sei.

 

Nachtrag:

Der Twitter User Bronius Soroko hat mich auf eine interessante Seite aufmerksam gemacht. Unter diesem Link verrät Google die offiziellen Banken und Zahlungsdienstleistern mit denen Kooperiert wird. Hier sind, wie bereits erwähnt N26, die comdirect und Commerzbank gelistet. Sowie der Dienst boon, welcher auch schon lange als der Geheimtipp für ApplePay gilt.
Unter der Rubrik “Demnächst” werden die Landesbank Baden-Württemberg und das FinTech Revolut erwähnt.

 

Google Pay kann auch noch mehr…

 

Screenshot GooglePay KundenkartenDes Weiteren lassen sich in der Google Pay App zahlreiche deutsche Kundenkarten einbinden. Hierzu zählen beispielsweise Accor Le Club, Deutschlandcard, IKEA Family, Media Markt Club, Payback und die Subway SubCard. Ob sich das in der Praxis bewährt, bleibt abzuwarten. Da nicht jedes Kassen-System beziehungsweise die Scanner einen Barcode von einem Smartphone Displays einlesen kann.

 

 

Die Google Pay App findet ihr natürlich im Google Play Store. Zum Zeitpunkt dieses Berichtes wurde diese wohl auf den meisten deutschen Geräten noch als “nicht kompatibel” gelistet. Somit ist  ein Download noch nicht möglich. Ich gehe davon aus, dass sich das in den nächsten Stunden ändern wird.

Google Pay
Google Pay
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos

Google hat hier wohl ganz strategisch geplant. Der Start an einen Dienstag ist sicher nicht willkürlich gewählt worden. So kann der Dienst einige Tage anlaufen. Bis zu den verkaufsstarken Wochenende können dann die ersten großen Fehler ausgemerzt werden.
Ich bin gespannt wie sich der Dienst entwickelt. Es wird spannend, ob Google Pay eine erwähnenswerte Verbreitung in Deutschland erlangt. Wo gerade hie die meisten doch auf Bargeld setzen und auch davon überzeugt sind.

Netto Expresskassen Header

Ausprobiert: Die neuen Netto Expresskassen

Etwa seit dem Sommer 2017 führt der Netto Marken-Discount in Form eines Pilotprojektes den testweisen Einsatz von Expresskassen durch. Hier können Kunden selbständig ihre Produkte scannen und bargeldlos bezahlen. Das wollte ich jetzt natürlich auch mal ausprobieren.

Beim Möbel-Giganten IKEA kennt man sie ja schon lange. Die Selbstbedienungskassen. Der Kunde scannt und bezahlt selbständig alle seine Artikel. Aber auch Bauhaus, Real und Kaufland setzen diese schon vereinzelt ein.

Marken-Discounter Netto bietet diesen Service aktuell in folgenden Städten an:

  • 10627 Berlin, Wilmersdorfer Str. 46
  • 22417 Hamburg, Anita-Sellenschloh-Ring 1
  • 46045 Oberhausen, Marktstr. 52
  • 49080 Osnabrück, Weidenstr. 20
  • 51103 Köln, Buchforststr. 1-15
  • 80333 München, Augustenstr. 75
  • 91052 Erlangen, Stubenlohstr. 1
  • 93047 Regensburg, Arnulfsplatz 4a

Bei IKEA nutze ich in der Regel jedes Mal die Expresskassen. Dort hat jeder Artikel einen Barcode der sich schnell und einfach abscannen lässt. Ob das bei Lebensmittel und unverpackter Ware wie Obst, Gemüse und Backwaren genauso schnell einfach funktioniert, bezweifelte ich anfangs. Inzwischen habe ich jedoch zwei Test-Einkäufe mit den Netto Expresskassen gemacht. Beide male, war ich zufrieden und wurde grundsätzlich positiv überrascht.

 

Die Expresskassen im Live-Test

Zu Anfang wird man von einem Übersichtlichen Startbildschirm begrüßt. Man wird aufgefordert den ersten Artikel zu scannen oder man hat die Auswahl für Obst, Gemüse, Backwaren, Pflanzen oder einer manuellen Eingabe. Bei dem Bildschirm handelt es sich um einen Touchscreen. Daher geht die Bedingung einfach und problemlos.

Ich scannte meinen ersten Artikel, eine PET-Getränkeflasche. Hier wurde ich anschließend gefragt, ob es sich um eine einzelne Flasche oder ein Gebinde handelt. Einfach ausgewählt und die nächsten Artikel gescannt.

Dann kam ich zu meinen Artikeln wie Obst, Gemüse und Backwaren. Nachdem man diese Kategorien gewählt hatte, bekam man eine bebilderte Übersicht der entsprechenden Artikel.  Die Auswahl geht hier also ebenfalls so schnell und problemlos wie an den Obst-Waagen wie man sie in der Regel in Supermärkten findet. Die Waage ist hier, genau wie an den Kassen, welche mit Personal besetzt sind in der Scanner-Einheit verbaut.

Wenn man dann zum Bezahl-Vorgang wechseln will, wird man nochmals gefragt, ob man sicher alle Artikel, Coupons und vor allem Leergutbons erfasst hat. Diese kann man wie jeden anderen Artikel erfassen.

Als nächsten wird man natürlich, genau so wie vom Kassenpersonal, nach der Deutschlandcard gefragt. Hier ist zu beachten das man wohl die physische Karte bei sich tragen muss. Karten-Wallets wie Stocard wo man seine Kundenkarten einfach und bequem auf Smartphone/Smartwatch nutzt, werden bedauerlicherweise nicht erfasst.

Stocard - Kundenkarten Wallet
Stocard - Kundenkarten Wallet
Entwickler: Stocard GmbH
Preis: Kostenlos
Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-(

Das liegt daran, dass hier ein Laserscanner verbaut ist. Dieser führt zu einer exzellenten Scanproduktivität, vor allem wenn der Artikel beziehungsweise Barcode bewegt wird. Allerdings kann dieser keine Barcodes von Displays erfassen. Hierfür ist ein “ImagerScanner” notwendig, welcher nicht mit einem Laser arbeitet, sondern den Barcode praktisch fotografiert und entschlüsselt. Hier müsste Netto wohl noch Nachrüsten und um einen Handscanner ergänzen. Dieser wäre wohl auch bei großen und sperrigen Artikeln hilfreich, wie bei Möbel oder größere Elektrogeräten.

Dann kommen wir zum endgültigen Checkout. Es werden nochmals alle erfassten Artikel zu Kontrolle aufgelistet. Falls man einen Artikel vergessen hat, kann dieser jetzt noch erfasst werden.
Jetzt kann man auch noch am Programm “Deutschland rundet auf” teilnehmen. Was bei Barzahlung vielleicht als Vorteil zu sehen ist und zu viel Kleingeld zu vermeiden, bleibt es bei der hier fälligen bargeldlosen Zahlung aber lediglich bei der “Guten Tat”.
Also wie erwähnt, die Bezahlung erfolgt bargeldlos. Im Gegensatz zu der Expresskassen bei real oder anderen Anbietern ist es hier nicht möglich mit Bargeld zu bezahlen. Folgende Zahlungsmöglichkeiten werden geboten.

Ich persönlich nutzte immer gerne die Netto App. Da man hier sehr schnell und einfach seinen Einkauf bezahlen kann. Als weiteren Vorteil kann man sehen das automatisch Deutschlandcard Punkte verrechnet werden und man auch Coupons einlösen kann. Das die Abrechnung via Lastschrift erfolgt und daher immer einige Tage Verzug verursacht ist jedoch ärgerlich.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-(

Nach dem erfolgreichen Zahlvorgang bekommt man auch hier noch seinen klassischen Kassenbon.
Vor allem beim Bezahlen via App würde ich jedoch sehr gerne auf diesen verzichten. Allein schon aus Gründen des Umweltschutzes.

 

Fazit:

Wenn man also nicht gerade wie ich von jedem Schritt ein Foto mit dem Smartphone macht ;) kann man mit den Expresskassen doch sehr viel Zeit und Nerven sparen.
Man kommt den älteren Herrschaften aus, welche den Einkauf mit 100 Münzen bezahlen und die Kassenkraft mit ihrer Krankheitsgeschichte beglücken.
Keine Kassenkraft die einen die Karte aus der Hand reißen will oder panisch reagiert, wenn man mit Smarthone/Smartwatch via ApplePay, SEQR oder ähnlichen bezahlen will.

Interessant könnte es jedoch werden, wenn man, ganz ohne böse Absicht, vergisst einen Artikel zu scannen und man durch einen Mitarbeiter bei einer der sporadischen Kontrollen erwischt wird.

 

Was haltet ihr von solchen Expresskassen? Habt ihr sie schon selbst ausprobiert? Oder scheut ihr solche Systeme eher und geht lieber zum Kassierer aus Fleisch und Blut?