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bunq – bank of the f(r)ee

Aus „bank of the free“ wird „bank of the fee“ – Die niederländische Direktbank bunq streicht alle alten und kostenlosen Abomodelle aus dem Programm

 

Schon vor einigen Monaten habe ich über mein neues Girokonto bei bunq berichtet. Inzwischen gab es zahlreiche Neuerungen, sodass ich schon länger einen weiteren Beitrag darüber schreiben wollte. Jetzt ist es aber wirklich zu so gravierenden Veränderungen gekommen, dass es wirklich notwendig ist.

 

Alle alten Preismodelle sowie der kostenlose Promo-Plan (Black Friday) fallen weg.
Das Kontomodell bunq Joint ebenfalls. (Update weiter unten)

Somit gibt es für den Privatnutzer aktuell folgende Kontomodelle:

  • Premium SuperGreen (16,99 € / Monat)
  • Premium (7,99 € / Monat)
  • bunq Pack* (19,99 € / Monat) 
  • Travelcard (gratis)

Sowie folgende Businesskonten

  • Business SuperGreen (19,99 € / Monat)
  • Geschäftlich (9,99 € / Monat)

*Das Kontomodell bunq Pack für bis zu vier Konten ist nicht mehr in der Übersicht auf der Website gelistet. Allerdings ist von einem bestehenden Tarif ein wechsel zu einem bunq Pack möglich. Im Preisverzeichnis ist das bunq Pack ebenfalls noch erläutert.

 

Das eine Bank mal Tarife und Preismodelle ändern ist wohl nichts Besonderes. Das immer mehr Banken kostenlose Modelle streichen ebenso wenig. Allerdings wird hier die mangelnde Kommunikation seitens bunq kritisiert. Ebenso, dass Kunden von den kostenlosen und alten Tarifen automatisch und somit ungefragt in den Premium Tarif zu 7,99 €/Monat gewechselt werden.

Allerdings sei zu erwähnen, dass allen betroffenen Kunden das Kontomodell drei Monate kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Somit hat man wohl genügen Zeit das Konto ausgiebig zu testen und falls nötig die Bank zu wechseln.

Im Hauseigenen Forum together.bunq.com, in Facebook Gruppen sowie auf Twitter kann man jedoch deutlichen Unmut von Usern herauslesen. Bunq macht sich mit dieser Aktion sicher nicht viele Freunde.

 

Update

Noch während ich diesen Post geschrieben habe hat bunq schon wieder eine Veränderung angekündigt. Bunq rudert zurück und will „in den nächsten 2 Monaten eine neue, bessere Joint-Mitgliedschaft“ herausbringen. Da muss wohl wirklich eine ordentliche Welle von Beschwerden eingeprasselt sein.

Schon beachtlich wie schnell eine Bank hier reagieren kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

mastercard cinemaxx

Cinemaxx und Mastercard: Großes Kino zum kleinen Preis

Schon vor kurzem hatten Cinemaxx und Mastercard einen netten Deal angeboten. Nun folgt das nächste Schnäppchen.

 

DER NEUE BLOCKBUSTER VON MASTERCARD

2 TICKETS FOR 1!

Mastercard bietet dir großes Kino zum kleinen Preis: 
Zahle vom 20. Februar bis 29. April 2020 an der Kinokasse mobil mit Mastercard® – per Smartphone oder Smartwatch – und erhalte jedes 2. Ticket gratis.

 

Das Angebot gilt solange der Vorrat reicht für Ticketpreise inkl. aller Zuschläge und ohne Limitierung in der Anzahl pro Kauf in allen CinemaxX-Kinos mit Ausnahme der CinemaxX Mannheim, Mülheim und Hamburg HOLI. In Berlin startet die Aktion erst nach der Berlinale, d. h. am 02. März 2020. Online-Ticketkäufe sind ausgeschlossen, eine Barauszahlung ist nicht möglich. Gilt nicht für AC und Sonderveranstaltungen.

 

Und so funktioniert mobiles Bezahlen mit Mastercard®:

  1. Aktiviere Mastercard® in deinem Smartphone oder deiner Smartwatch – zum Beispiel bei Google Pay, Apple Pay, Garmin Pay oder einer bankenindividuellen App*
  2. Schalte NFC frei – falls notwendig** 
  3. Zahle sicher und einfach – Smartphone oder Smartwatch entsperren, ans Kartenlesegerät halten und Bestätigung abwarten – fertig!

Mehr zum mobilen Bezahlen mit Mastercard® findest du unter mastercard.de/kontaktlos.

 

Eigentlich gibt es gar nicht mehr darüber zu schreiben. Alles Wichtige ist erwähnt. Wirklich richtig und wichtig, was Mastercard hier macht. Und mit Cinemaxx hat man einen starken Partner an der Hand um das bargeldlose bezahlen für den Kunden interessant und vor allem attraktiv zu machen. Hier hat Deutschland noch einen enormen Nachholbedarf. 

 

Mein Kino im Ort geht leider genau den anderen Weg

 

 

Quelle: myDealz

 

Eine Frage zum Schluß

Habt ihr vor das Angebot zu nutzen? Schreibt mir doch in die Kommentare, welchen Film ihr euch ansehen möchtet

 

 

mastercard cinemaxx

Mastercard & CinemaxX – 5€ Rabatt an Snackbar

Jetzt habt ihr noch knapp eine Woche Zeit bei dieser Aktion von Cinemaxx und Mastercard zuzuschlagen

 

Eine schöne Aktion, welche bereits seit letztes Jahr Dezember läuft. Während beispielsweise in meinem Kino bei Kartenzahlung ein Mindestumsatz von 20,00 € gefordert wird, fördern andere Kinos die Kartenzahlung aktiv.

MIT MASTERCARD®  NOCH MEHR KINO-GENUSS ERLEBEN!

Mastercard® versüßt dir dein Filmerlebnis: Zahle zwischen dem 1. Dezember 2019 und dem 31. Januar 2020 an der Kinokasse mit Mastercard® – per Karte oder Smartphone – und spare 5€ an der Snackbar.

So einfach geht’s:*

  1. Kinokarte in einem der teilnehmenden CinemaxX-Kinos mit Mastercard® zahlen.
  2. Kassenbeleg am gleichen Tag an der Snackbar vorzeigen und 5€ Nachlass beim Kauf von Snacks und Getränken erhalten.

Alle Infos zu Mastercard® und kontaktlosem Bezahlen findest du unter mastercard.de/kontaktlos.

* Das Angebot gilt nur bei Zahlung mit Mastercard® an der Kinokasse in allen CinemaxX-Kinos mit Ausnahme des CinemaxX Mannheim und Hamburg HOLI. Online-Ticketkäufe sind ausgeschlossen. Der Preisnachlass wird nur einmalig am Vorstellungstag und pro Kassenbeleg, der eine Zahlung mit Mastercard®ausweist, gewährt. Eine Kombination mit anderen Gutscheinen (z.B. Popcorn, Getränke etc.), sowie eine Barauszahlung ist nicht möglich

Quelle

Curve – Die Proxy-Mastercard jetzt auch bei ApplePay

Curve – Die Proxy-Mastercard ist jetzt endlich auch bei ApplePay verfügbar

Curve – Die Smarte Kreditkarte* die alle anderen ersetzt

 

Hinweis

* Genau genommen handelt es sich bei der Curve um keine Kreditkarte, sondern um eine Debit

So habe ich euch die Karte schon vor einiger Zeit im Blog vorgestellt. Und ich nutze die Curve immer noch oft und gerne. So muss man nur noch eine Karte in der Geldbörse haben und kann damit zahlreiche andere Ersetzen.

Seit heute ist die smarte Mastercard auch für ApplePay verfügbar. Auch wenn Curve nicht in den verfügbaren Banken gelistet ist, lässt sich die Karte problemlos manuell hinzufügen. Dann noch den Code aus der SMS zur Bestätigung und die Karte ist Einsatzbereit. Selbstverständlich ist die Curve dann auch auf der AppleWatch verfügbar.

Wenn ihr mehr über die Curve erfahren wollt, könnt ihr euch hier informieren. Im nocash.blog könnt ihr ebenfalls einen sehr interessanten Bericht darüber lesen. Mit ein paar hilfreichen Tipps zur Nutzung im Ausland.

Wenn ihr euch die kostenlose Mastercard gleich holen wollt, könnt ihr das hier machen.

Tipp:

WER BEI SEINER ANMELDUNG DEN CODE PROMO CODE WRVV9 NUTZT, ERHÄLT EIN STARTGUTHABEN VON 5 PFUND (~ 5.00€ – 6.00€)

 

‎Curve
‎Curve
Entwickler: Curve
Preis: Kostenlos

Mastercard veröffentlicht ein in Augmented Reality Spiel

Mit „Hahnenkamm Skierlebnis“ bringt Mastercard ein in Augmented Reality Spiel für Android und iOS auf dem Markt

Via Twitter hat Mastercard ein AR Game für Android und iOS angekündigt

Wer wird dieses Jahr auf dem Hahnenkamm triumphieren?
⛷
Bist es vielleicht sogar Du?
Downloade Dir jetzt Mastercard AR Hahnenkamm Ski Experience, bestreite virtuell die Abfahrt in Kitzbühel und werde zur Legende!
🥇
RaceToTheFuture

 

 

 

Mit diesem Augmented Reality Spiel erleben Sie die Streif in Kitzbühel (Österreich), die berüchtigtste und anspruchsvollste Ski-Abfahrtspiste der Welt, direkt vor Ihren Augen.

Stellen Sie sich der Herausforderung von drei Schwierigkeitsgraden, um den Hang in Bestzeit hinunterzukommen. Oder erkunden Sie entspannt die 17 Sehenswürdigkeiten im virtuellen 3D-Modell der weltberühmten Hahnenkamm-Rennstrecke.

Sammeln Sie erfolgreich Auszeichnungen, während Sie zeitgleich in das bedeutendste Ereignis des alpinen Skisports eintauchen.

 

Weitere Informationen findet ihr auf der Website von Mastercard

 

AR Hahnenkamm Skierlebnis
AR Hahnenkamm Skierlebnis
Entwickler: MasterCard
Preis: Kostenlos

‎AR Hahnenkamm Skierlebnis
‎AR Hahnenkamm Skierlebnis
Entwickler: MasterCard
Preis: Kostenlos

Klarna verschenkt Guthaben für Apple iTunes

Bezahle mit Apple Pay via Klarna und erhalte eine 5€ Geschenkkarte für den Apple iTunes Store

 

Gerade via Newsletter rein geflattert

 

 

Bezahle mit Apple Pay jetzt noch schneller und sicherer. Wenn du das erste Mal Apple Pay benutzt, erhältst du von uns eine App Store & iTunes Geschenkkarte im Wert von 5€, einlösbar für Apps, Spiele, Musik, Filme und iCloud! Das Angebot ist 14 Tage lang gültig.

Du kannst überall dort mit Apple Pay bezahlen, wo du eines dieser Symbole siehst:

Happy smoooth shopping!

So funktioniert unser Angebot: Benutzte deine Klarna Card mit Apple Pay innerhalb von 14 Tagen und wir schenken dir Geschenkkarte für den App Store & iTunes! Einige Tage nach dem Kauf erhältst du eine E-Mail mit dem Code, den du im App Store oder bei iTunes einlösen kannst.

 

Und dann noch das „Kleingedruckte“

Nur für Käufe innerhalb Deutschlands bei Apple Media Services gültig. Für die Nutzung sind eine Apple-ID und die vorherige Annahme der Lizenz- und Nutzungsbestimmungen erforderlich. Das Einlösen gegen bar, die Rückgabe gegen Rückerstattung (es sei denn, im Fall eines gültiges Widerrufs), der Umtausch sowie die Verwendung zum Kauf sonstiger Waren ist nicht möglich. Apple haftet nicht für Verluste oder Schäden, die aus dem zufälligen Untergang, dem Diebstahl oder aus einer rechtswidrigen Nutzung der Karte entstehen. Gesetzliche Rechte bleiben hiervon unberührt. iTunes-Karten werden von Apple Distribution International ausgestellt und geliefert. Beim Vertrieb der Karten handelt der Einzelhändler als Vertriebsmittler für uns im Auftrag von Apple Distribution International. Die entsprechenden Bestimmungen sind hier einsehbar: apple.com/de/go/legal/gc. Im iTunes Store/App Store gekaufte Inhalte sind ausschließlich zum persönlichen, rechtmäßigen Gebrauch bestimmt. Nicht für deutschsprachige eBooks verwendbar.

 

Hier gehts zur Website von Klarna

Deutschland – Bargeldland: Warum sich hier etwas ändern muss

Hier ein paar Ergebnisse einer Studie, welche zum Thema auf Kartenzahlung durchgeführt wurden. Die Ergebnisse Überraschen nicht besonders.

 

Die Studie basiert auf einer repräsentativen Stichprobe der GfK, welche im Auftrag von Mastercard deutschlandweit 1.008 Personen befragt hat.

Hier die Kernaussagen der Studie ergänzt durch ein paar persönliche Erfahrungen und Meinungen zum Thema meinerseits.

 

Bezahlen als Teil des Einkaufserlebnisses

 

  • 92% der Deutschen erwarten im stationären Handel die Möglichkeit zur Kartenzahlung.

Tja, die Erwartungshaltung wäre natürlich auch bei mir vorhanden. Leider hinkt hier Deutschland noch weit hinterher. Vor allem in Bereichen wie Bäcker, Metzger und Friseur oder gar in der Gastronomie sind wir noch weit von einer flächendeckenden Verfügbarkeit von Kartenzahlung entfernt.

  • 29% haben schon mindestens einmal ein Geschäft verlassen oder sind nicht hineingegangen, weil dort keine Kartenzahlung akzeptiert wurde. 
  • 18% sogar schon mehrfach

Ich zähle mich hier eindeutig zu den 18%. Es kommt leider immer wieder vor, das ich ein Geschäft verlassen muss oder gar nicht betreten, weil eben die Möglichkeit zur Kartenzahlung fehlt. Es gibt selten Situationen beziehungsweise Geschäfte, wo ich keine alternative habe und nicht auch einen Konkurrenten wählen kann, welcher eine Kartenzahlung akzeptiert.

  • 49% haben in den letzten zwölf Monaten schon einmal oder mehrfach in einem Geschäft an der Kasse kontaktlos mit Karte oder Smartphone bezahlt.

Wiederum im Umkehrschluss. Ich zahle primär bargeldlos. Ich würde behaupten, dass bei mir rund 9 von 10 Bezahlvorgänge bargeldlos sind. Und auch hier sind wohl wieder ein Großteil inzwischen kontaktlos.

  • 57% zwischen 18 und 29 Jahren sehen Schnelligkeit als den großen Mehrwert beim kontaktlosen Bezahlen.
  • 38%  sind der Meinung, dass es an der Kasse schneller gehen würde und Schlangen vermieden werden könnten, wenn kontaktlos mit Karte oder Smartphone bezahlt wird.

Hier mal unabhängig von der angegebenen Altersgruppe. Die Geschwindigkeit ist natürlich ein sehr attraktiver und entscheidender Faktor bei der bargeldlosen und insbesondere der kontaktlosen Bezahlung. Auch, wenn dieser Punkt natürlich ein großes Streitthema der „Lobbys“ ist. Laut einer Studie der GfK, ist beispielsweise eine girocard kontaktlos mit gerade mal 11 Sekunden mehr als doppelt so schnell als Barzahlung. Ein großer Verfechter des Bargeldes, die Bundesbank bringt hier natürlich wiederum ganz andere Zahlen. „Eine durchschnittliche Bezahlung an der Ladenkasse dauert der Studie zufolge rund 22 Sekunden. Bei der Kartenzahlung mit PIN-Eingabe sind es rund 29 Sekunden, mit Kartenzahlung und Unterschrift sogar rund 38 Sekunden.“ Schon Schlau von der Bundesbank, die kontaktlose Zahlung hier gar nicht mit einzubringen.

  • 33% schätzen hier vor allem die einfache Handhabung der kontaktlosen Bezahlung.

Vor allem mit der Möglichkeit mit dem Smartphone, Smartwatch oder anderen Wearables zu bezahlen, vereinfacht die Handhabung natürlich enorm. Diese Geräte trägt man in der Regel immer bei sich und ist dadurch sogar in der Lage ganz ohne Geldbörse einzukaufen. Die ist natürlich in Situationen wie vor oder nach dem Sport besonders Attraktiv. Hier trägt man selten die Geldbörse oder Bargeld mit sich rum. Den Sport-Tracker hat man aber immer am Handgelenk.

 

Weitere Details könnt ihr im https://newsroom.mastercard.com nachlesen

 

 

Fidor – Aus für das Gratiskonto

Heute hat die Fidor Bank seine Kunden informiert, dass es ab dem 1. November 2019 neue AGB und eine Anpassung des Preis- und Leistungsverzeichnisses geben wird. Primärer Inhalt: Das Girokonto wird kostenpflichtig. Die Fidor Bank wurde schon mal hier im Blog erwähnt. Grundsätzlich ein solides und modernes Girokonto einer deutschen Direktbank. Die Bank hatte auch schon früh einen Touch von „FinTech“. Ich habe es lange genutzt. Wegen fehlender Unterstützung von GooglePay hat es das Konto bei mir jedoch nie zum Gehaltskonto geschafft.

 

Und heute hat sich die Fidor Bank wohl auch so einige Kunden vergrault

wir möchten dich heute über die Änderung unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen und unseres Preis- und Leistungsverzeichnisses ab dem 1. November 2019 informieren. Um dir weiterhin innovative und außergewöhnliche Produkte anbieten zu können, werden wir unser Preismodell weiterentwickeln.

 

Dies betrifft u.a. den Preis deines Fidor Smart Girokontos (Einführung eines monatlichen Kontoentgelts) deiner Fidor Debit Mastercard® bzw. Fidor SmartCard, des Auslandszahlungsverkehrs in Fremdwährung und deines Dispositionskredits.

 

Das Bedeutet für die Kunden von Fidor

Ab dem 1. November fällt ein monatliches Kontoführungsentgelt von 5€ an. Aktive Kunden können diesen jedoch übergehen. Denn Fidor hat ebenfalls ihren Aktivitätsbonus angepasst. Bei mehr als 10 qualifizierte Transaktionen innerhalb eines Kalendermonats auf dem Fidor Smart Girokonto gibt es 5,00€ Bonus.

Zudem haben wir das bisherige Bonusmodell zugunsten eines Aktivitätsbonus verändert. Künftig profitierst du von einem Aktivitätsbonus, wenn du dein Fidor Smart Girokonto für mehr als 10 Transaktionen im Monat nutzt. Dann bekommst du von uns einen Aktivitätsbonus in Höhe von 5 €*. Diese Transaktionen kannst du z.B. mit Apple Pay oder Fidor Pay erreichen. Das Konto ist für dich auch weiterhin kostenfrei, wenn du einen aktiven Fidor Ratenkredit, einen Fidor Sparbrief, einen Fidor Kapitalbrief oder Edelmetalle hast.

Den Preis von 1,00€ monatlich für die Fidor Debit MasterCard (physische Karte) lässt sich jedoch nicht umgehen. Und alleine mit der digitalen Karte, welche man via App nutzen kann, kommt man zumindest in Deutschland nur schwer aus.

Weitere Informationen zu den Preisveränderungen, dem Aktivitätsbonus und unseren geänderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen findest du auf fidor.de/girokonto. Die neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen kannst du hier nachlesen. Das neue Preis- und Leistungsverzeichnis kannst du hier einsehen.

 

Wir möchten dich als Kunden nicht verlieren, müssen dich aber auf dein Recht zur fristlosen und kostenfreien Kündigung des von den Änderungen betroffenen Vertrags hinweisen.

 

Meine Meinung

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Mastercard und die Bonitätsüberwachung – Vom Regen in die Traufe?

Nach dem Datenskandal von MasterCard Priceless Specials hat das Unternehmen allen betroffenen Kunden ein Angebot unterbreitet. Aber hier kommt man wohl allen Anscheins nur vom Regen in die Traufe.

Wie schon in einem vorherigen Post erwähnt, hat MasterCard allen Opfern des Hacks bzw. Leaks nun endlich (mehr oder weniger) konkret über den Sachverhalt informiert. Den betroffenen wird ein Jahr lang kostenlos ein Dienst zur „Bonitätsüberwachung und zum Schutz vor Identitätsdiebstahl“ angeboten.
Ich habe bei MasterCard nachgefragt, was es damit genau auf sich hat.

 

Und MasterCard hat mir zügig geantwortet.

 

Vielen Dank, dass Sie sich an Mastercard wenden.

Mastercard bietet Ihnen kostenlos ein Jahr lang einen Dienst zur Bonitätsüberwachung und zum Schutz vor Identitätsdiebstahl an. Dieser Dienst (IdentityWorks Global Internet Surveillance) wird von Experian bereitgestellt und überwacht, ob Ihre persönlichen Daten auf öffentlichen Websites, Chatrooms, Blogs und an nicht öffentlichen Orten im Internet verfügbar sind, an denen Daten kompromittiert werden können, z. B. auf Seiten im Darkweb.

Experian IdentityWorks überwacht Tausende von Webseiten und Millionen von Datenpunkten mithilfe von Chatroom-Überwachung, Scraping und Forum Extraction, um nach persönlichen Informationen der Benutzer zu suchen. Wenn der Dienst ein Problem feststellt, erhalten Sie eine Warnmeldung und Anweisungen, wie Sie einen Experten erreichen können.

 

Dies ist ein optionaler Service. Es liegt ganz in Ihrem Ermessen, wie viele Informationen in die Identitätsüberwachung einbezogen werden sollen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Ihre persönlichen Daten zu überwachen:

1. Besuchen Sie die Experian IdentityWorks-Website: www.globalidworks.com/identity1

2. Geben Sie Ihren Aktivierungscode ein: XXXXXXX

3. Stellen Sie sicher, dass Sie sich bis zum 31. Dezember 2019 anmelden (Ihr Code wird nach diesem Datum nicht mehr funktionieren.)

Bitte beachte, dass:

– Der Aktivierungscode kann nur einmal verwendet werden.

– Für die Registrierung in Experian IdentityWorks ist keine Zahlungskarte erforderlich.

Bei allen Fragen zum Experian-Tool können Sie sich an das Support-Team unter globalidworks@experian.com wenden.

 

Bei Mastercard ist der Schutz Ihrer Daten sehr wichtig und wir nehmen diese Angelegenheit sehr ernst.

 

Ihr

 

Mastercard Team

 

Auf den ersten Blick wirkt das Angebot von Mastercard also gar nicht so schlecht. Wenn man sich jedoch mal etwas über das Unternehmen experian informiert, gerät man vielleicht ins Zweifeln.

 

Bei Wikipedia findet mal folgende Informationen dazu. (Link zum Beitrag)

 

Datendiebstähle

Die Experian-Tochter Court Ventures verkaufte personenbezogene Informationen von hunderttausenden Amerikanern an Hieu Minh Ngo, einem Vietnamesen der die Informationen dann auf den Webseiten Superget.info und Findget.me weiterverkaufte um den Käufern Identitätsdiebstahl zu ermöglichen. Die Informationen, die auf der Webseite anonym gekauft werden konnten, umfassten Name, Adresse, Sozialversicherungsnummer, Geburtsdatum, Arbeitsort, Dauer der Anstellung, staatliche Führerscheinnummer, Mädchenname der Mutter, Bankkontonummer(n), Bankleitzahl(en), E-Mail-Konto(en) und andere Benutzerpasswörter. 2015 wurde Hieu Minh Ngo von einem US-Gericht zu 13 Jahren Haft verurteilt. Court Ventures verkaufte Hieu Minh Ngo die Daten, weil er sich als Privatdetektiv ausgab.

Am 15. September 2015 wurden die Server von Experian gehackt. Bis zu 15 Millionen Menschen sind betroffen die entsprechende Dienste des Unternehmens in Anspruch genommen haben. Betroffen waren überwiegend Kunden der amerikanischen Mobilfunkfirma T-Mobile.

 

Die wirft natürlich kein besonders Gutes Licht auf den Anbieter.

 

Schon bei Priceless Specials setze MasterCard auf einen externen Dienstleister. Das Unternehmen hat es aber wohl nicht gerne, mit dem Vorfall in Verbindung gebracht zu werden. Also praktisch „Der dessen Namen nicht genannt werden darf“ ;)

Ob es jetzt der richtige Weg ist, dass MasterCard erneut die Arbeit einen externen Dienstleister zuschiebt, darf jeder für sich selbst entscheiden. Experian halte ich jedoch aufgrund der Berichte doch etwas fragwürdig. Ich persönlich werde den Dienst auf jeden Fall vorerst noch nicht nutzen und noch etwas Abwarten.

Bei einem Unternehmen wie der Schufa würde ich mich bedeutend besser aufgehoben wühlen. Diese bietet mit IdentSafe ein vergleichbares Angebot an. Welches jedoch kostenpflichtig ist und mit einem Preis von kapp 5€ monatlich nicht gerade günstig. Hier wäre also ebenfalls eine zeitweise, kostenlose Mitgliedschaft eine Option. Wenn auch diese Entschädigung mehr als dürftig wäre.

 

Schußwort

Ich für meinen Teil warte lieber noch etwas ab, bevor ich den Dienst buche. Werde wohl erst noch etwas ausführlicher recherchieren und abwarten was noch passiert.
Meine Daten sind ja schon im Netz… Was soll schon noch groß passieren?!

Endlich konkrete Informationen seitens Mastercard

Mehrere Tage nach dem großen Datenskandal hat Mastercard nun endlich reagiert und die betroffenen Nutzer konkret informiert. 

 

 

 

Wir schreiben Ihnen, um Sie über ein aktuelles Ereignis zu informieren, das sich auf Ihre in unserem Priceless Specials Programm erfassten personenbezogenen Daten auswirken könnte. Das Programm wird von einem unserer Dienstleister betrieben. Wir möchten Ihnen zunächst versichern, dass dieses Ereignis keine Auswirkungen auf das Mastercard Zahlungsnetzwerk hat; der Vorfall ist beschränkt auf das Priceless Specials Programm.

Was ist passiert?

Unlängst haben wir erfahren, dass unser Dienstleister, der das Priceless Specials Programm betreibt, einen Sicherheitsvorfall erlitten hat, der zur unbefugten Veröffentlichung der personenbezogenen Daten einiger unserer Kunden im Internet führte. Wir haben Sie als eine der Personen identifiziert, deren personenbezogene Daten betroffen sein könnten.

Welche Informationen waren betroffen?

Basierend auf den zu diesem Zeitpunkt bekannten Fakten sind die folgende Daten betroffen: Name, Geburtsdatum, Geschlecht, Postanschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und möglicherweise Ihre Zahlungskartennummer, die Sie genutzt haben, um sich im Programm zu registrieren. Weder Ihre Anmeldedaten noch Ihre Passwörter wurden offengelegt. Das Ablaufdatum und die Prüfnummer (CVC) ihrer Zahlungskarte wurden nicht offengelegt.

Welche Risiken bestehen?

Böswillige Dritte könnten Ihre Mastercard Zahlungskartennummer missbrauchen. Die betroffenen Daten könnten zudem verwendet werden, um Sie zu kontaktieren (z.B. per E-Mail, SMS oder Telefon) oder um zu versuchen, über einen Täuschungsversuch personenbezogene Daten von Ihnen zu beschaffen (bekannt als „Phishing“). Diese böswilligen Dritten könnten sich als Mastercard ausgeben oder Ihnen E-Mails senden, die so wirken, als kämen sie von Mastercard.

Mastercard wird Sie niemals direkt anrufen oder direkt per E-Mail kontaktieren, um persönliche Daten oder Kontoinformationen anzufordern. Betrügerische Anrufe, SMS oder E-Mails sollten Sie der Polizei und den zuständigen Behörden melden. Sollten Sie eine E-Mail erhalten, die vermeintlich von Mastercard stammt aber nicht von „mastercard.com“ gesendet wurde, dann können Sie dies an uns melden, indem Sie diese E-Mail an stopit@mastercard.com weiterleiten.

Das unternehmen wir dagegen

Nachdem wir von der Veröffentlichung der Daten im Internet erfahren hatten, haben wir den Vorfall umgehend untersucht. Wir überwachen fortlaufend, ob die Daten an anderer Stelle im Internet veröffentlicht werden, und wenn ja, werden wir alles tun, um sie zu entfernen.

Wir arbeiten eng mit den zuständigen Behörden zusammen, um diesen Vorfall zu untersuchen. Um Sie vor möglichen negativen Folgen zu schützen, bieten wir Ihnen an, ein Jahr lang für Sie kostenlos einen Dienst zur Bonitätsüberwachung und zum Schutz vor Identitätsdiebstahl ohne Kosten für Sie zu nutzen. Auch dann wenn Ihre Daten von dem Vorfall nicht betroffen waren, können Sie von diesem Service profitieren. Um Ihr Konto zu aktivieren, senden Sie bitte eine E-Mail an germany@mastercard.com.

Zudem haben wir Ihr kartenherausgebendes Institut über den Vorfall informiert, das Sie hinsichtlich Ihrer Zahlungskarte kontaktieren könnte. Und, wie immer, wird Mastercard Sie vor betrügerischen Abbuchungen und Transaktionen schützen. Siehe weitere Informationen hierzu unter: https://www.mastercard.de/de-de/faq.html#sicherheit.

Für weitere Informationen

Mastercard ist der Schutz Ihrer Daten sehr wichtig, und wir nehmen diese Angelegenheit sehr ernst. Wenn Sie Fragen haben, können Sie uns unter germany@mastercard.com kontaktieren.

Seien Sie versichert, dass wir daran arbeiten, jegliche Unannehmlichkeiten zu minimieren, die Ihnen durch den Vorfall entstehen können. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Ihr Specials-Team