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Wie man als Geek die Ausgangssperre übersteht – Teil 2

Im ersten Post zu Wie man als Geek die Ausgangssperre übersteht, hab ich euch schon ein paar Tipps gegeben, wie ihr die Zeit daheim übersteht. Hier kommt Teil 2

 

Damit euch zu Hause nicht die Decke auf den Kopf fällt, hier ein paar weitere Tipps zur Unterhaltung und zum Zeit totschlagen

 

Film & Serie

Ab dem 24. März gibt es den neuen Streamingdienst Disney+. Dort erwarten euch 500 Filme, über 350 Serien und gut 25 Originals. In einem vorherigen Beitrag habe ich euch schon aufgelistet was genau ihr dort erwarten könnt. Kunden der Telekom können den Dienst 6 Monate kostenlos nutzen. Ab dem 7. Monat kostet die Option dann 5 €/Monat. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt nur 1 Monat. Ihr geht dadurch also keinen langfristigen Vertrag ein. [mehr Infos]

Beim Streamingdienst Joyn PLUS+ bekommt ihr jetzt als Neukunde 3 Monate kostenlos. Dort erwarten euch dann etwa 30.000 Filme & Serien und mehr als 60 Live TV Sender in HD. Nach den drei Monaten bezahlt ihr dann 6,99 €/Monat. Der Dienst ist Monatlich kündbar. [mehr Infos] (via Shoop bekommt man sogar noch 0,99€ Cashback)

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gibt aktuell rund 100 Dokumentationen, Kurzfilme und Reportagen zur Region und Geschichte Westfalens zum kostenlosen Downloaden frei. Regulär kostet der Download pro Film zwischen 5,00 € und 9,90 Euro. [mehr Infos]

Pay-TV Anbieter Sky hat ebenfalls ein umfangreiches Angebot für seine Kunden. Mit der Aktion Zeit zusammenzustehen werden zahlreiche Zusatzangebote wie Sky Cinema und Sky Entertainment kostenlos freigeschaltet [mehr Infos]

Eine Vielzahl kostenloser und legaler Streams von Filmen, Serien und Dokus bekommt hier auf der Website von myDealz aufgelistet. [mehr Infos]

 

Musik

Die Mediathek Arte-Concert bietet euch eine große Auswahl an Gratis Streams von Konzerten, Festivals und sogar Opern an. Sepultura, Iggy Pop, Eminem, Dido und noch viele mehr. [mehr Infos]

Eine wesentlich kleinere, aber dennoch ganz interessante Auswahl bietet euch die Mediathek des ZDF unter dem Schlagwort Pop around the Clock. Hier findet ihr zum Beispiel Rammstein, Peter Maffay, Herbert Grönemeyer oder die Bee Gees [mehr Infos]

Für alle die es eher klassisch mögen. Live und kostenlos: Die Montagskonzerte der Bayerischen Staatsoper. Das Programm der Montagskonzerte wird sich aus Liedgesang, Solo-Instrumentalisten sowie kammermusikalischen und tänzerischen Darbietungen zusammensetzen. [mehr Infos]

Und mit Oper trotz Corona bietet euch die Staatsoper Stuttgart klassische Unterhaltung umsonst. Zu Beginn wird euch ein Livestream von „Le nozze di Figaro“, der am 21. Dezember im Opernhaus aufgezeichnet wurde, eine Woche lang kostenlos zur Verfügung. Am 20. März folgt dann „Die Liebe zu drei Orangen“ von Sergej Prokofjew. [mehr Infos]

 

Podcast & Hörbuch

Unter dem Motto Zu Hause mit Audible stellt Audible aktuell eine Vielzahl von Hörbüchern kostenlos zur Verfügung. Darunter auch einige Angebote für Kinder. Es ist kein Abo notwendig. Man kann sich einfach mit seinem Amazon-Login einloggen.

Alternativ gibt es noch die Audible Original Podcasts hier könnt ihr aktuell alle Audible Podcast kostenlos anhören. Hier ist ebenfalls kein Abo notwendig und lediglich ein Amazon-Login

Es gibt auch einen Monat tigertones Premium gratis in der Corona Zeit. Über 3.000 Hörspiele und Musiktitel für Kinder. Alle Zugänge sind komplett ohne Verpflichtung – es wird kein Abo abgeschlossen. Nach 1 Monat erlischt der Zugang automatisch, es ist keine Kündigung notwendig. [mehr Infos]

 

Lesen

Zahlreiche Ausgaben der Zeitschrift Bravo aus den Jahren 1956-1994 stehen für euch kostenlos zur Verfügung [mehr Infos]

Der BT Verlag stellt alle seine aktuellen Ausgaben der Magazine bis auf Weiteres kostenlos online zum Lesen bereit. [mehr Infos]

Das neue E-Paper der Berliner Zeitung ist jetzt frei verfügbar. Kostenlos und bedingungslos. [mehr Infos]

 

Gaming

Zu Hause bleiben und Spiele spielen – Unter diesem Motto bietet euch Spiele-Launcher GOG hat 27 Games dauerhaft und kostenlos an. Darunter sind viele Klassiker aus den 80er und 90er Jahren. Aber auch aktuelle Free-To-Play-Games. [mehr Infos]

Alternativ könnt ihr Mal Itch.io besuchen. Hier gibt es unter dem Motto Self-isolation on a budget derzeit ebenfalls eine Menge kostenloser Indie-Spiele, mit denen ich euch die Zeit vertreiben könnt. [mehr Infos]

Auch Steam bietet immer wieder eine Vielzahl kostenloser Spiele an. Auch hier lohnt es sich immer mal wieder vorbeizuschauen.

 

 

Mitmachen

Du hast auch noch ein paar Tipps oder Tricks wie man die Zeit zu Hause am besten Übersteht?
Schreib es doch in die Kommentare

Eine Einschlafhilfe: Das Lichtmetronom Snuutje SNU 1900

In Deutschland leiden laut Untersuchungen durchschnittlich rund 15% der Erwachsenen an Schlafstörungen. Kann dieses kleines Gadget hier helfen?

 

Diesen Testbericht habe ich ausschließlich meiner Mutter zu verdanken. Diese leidet häufig unter Schlafstörungen. Daher war sie auch gleich sehr interessiert, als sie in einer Zeitschrift etwas über die Snuutje SNU 1900 Einschlafhilfe gelesen hat. Daher habe ich einfach mal beim Hersteller nachgefragt, ob sie mir ein Testgerät zu Verfügung stellen würden. Dieser hat erfreulicherweise auch gleich zugestimmt.

Hinweis

Der Hersteller hat für diesen Test keinerlei Forderungen an Inhalt oder Umfang gestellt.
Dieser Bericht ist so wie jeder Test auf bavarian-geek.de 100% ehrlich und authentisch.

 

Was der Hersteller verspricht

Ganz schön ausgeschlafen – die Einschlafhilfe mit Lichtmemtronom für Kinder, Erwachsene & Babys mit pulsierender Lichtprojektion an die Zimmerdecke, begleitet von sanften Naturklängen oder Umgebungsgeräuschen.

Das kennen große und kleine Schlafmützen – trotz Müdigkeit von einem langen Tag einfach nicht in den Schlaf finden können. Unsere Einschlafhilfe bringt Kopf und Körper in Balance und hilft mit ihrem Licht- und Soundsystem auf natürliche Weise beim Einschlafen.

Die Atmung folgt dem langsamer werdenden Licht – so beruhigt sich die Atemfrequenz, Herzschlag und Stoffwechsel verlangsamen sich, kreisende Gedanken richten sich auf den Lichtpunkt und lösen sich wie von selbst auf.

Sechs Natur- und Umgebungsklänge unterstützen die entspannende Wirkung der Einschlafhilfe akustisch. Sanfte Umgebungsgeräusche wie in Muttis Bauch lassen Babys leichter einschlafen.

Hier auch noch ein kurzes Youtube Video des Herstellers

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Ausgepackt

Die Snuutje SNU 1900 Einschlafhilfe kommt in einem kleinen, bunt bedruckten und stabilen Karton daher. Bis auf einen kleinen Beutel indem das Gerät selbst geschützt ist, wurde auf Kunststoff verzichtet. Was schon mal sehr erfreulich ist. Neben der Bedienungsanleitung liegt lediglich noch ein USB-Kabel bei. Ein Netzteil fehlt hier leider. In den meisten Fällen wäre das aber wohl auch nur unnötig. Da man das USB-Kabel ja an den meisten Ladegeräten von Smartphone, Tablet oder anderen Geräten nutzen kann. Notfalls lässt sich das Gerät ja dann auch am PC oder gar am Laptop laden. Das hier mit dem Micro-USB noch auf den doch schon etwas veralteten Standard gesetzt wurde, mag man hier wohl noch verzeihen.

 

Funktionen

  • Pulsierende Lichtprojektion mit abnehmendem Rhythmus
  • 4 Naturklänge und 2 Umgebungsgeräusche (White Noise)
  • Lautstärkeregelung
  • Timer für Licht- und Sound (10 Min. / 30 Min. / 60 Min.) mit automatischer Abschaltung
  • Einzelbetrieb von Licht und Sound oder in Kombination
  • Mobil dank Akku – Ladefunktion über USB-Anschluss

 

Verarbeitung und Bedienung

Das weiß-grau Gehäuse ist aus stabilen ABS-Kunststoff gefertigt. Es macht somit einen ganz ordentlichen Eindruck. Das Gerät hat einen Durchmesser von 9,5 cm und eine Höhe von 5,6 cm. Somit lässt es sich auch problemlos auf Reisen mitnehmen. Das kleine Gerät passt locker in den Rucksack oder auch in eine kleine Reisetasche. Es hat auch lediglich ein Gewicht von knapp über 200 Gramm. Dank des eingebauten Akkus ist es auch unabhängig von einer Steckdose.

Bedient wird der SNU 1900 über Sensor-Touch an der Vorder- und Oberseite des Gerätes. Es hat somit keine mechanischen Tasten oder Schalter. Was die Bedingung grundsätzlich sehr angenehm machen könnte. Jedoch in der Dunkelheit ist es hier nicht ganz so einfach. Die Tasten an der Vorderseite haben eine spürbare Senkung. Die Tasten an der Oberseite sind jedoch ohne jeglichen fühlbaren Druckpunkt. Dadurch ist die Bedienung daher etwas erschwert. Da man das Gerät ja primär Nacht beziehungsweise in der Dunkelheit verwendet ist das ein kleiner Kritikpunkt.

 

Und wie funktioniert die Sache jetzt?

Das ist eigentlich ganz einfach. Das Gerät projiziert einen pulsierenden Lichtpunkt an die Zimmerdecke. Man atmen ein, wenn sich das Licht ausdehnt und atmen aus, wenn sich das Licht zusammenzieht. Das Ausatmen dauert etwas länger als das Einatmen. Indem man die Atmung an das pulsierende Licht anpassen, verlangsamt sich die Atmung Schritt für Schritt. Die sehr langsame Atmungsrate im Rhythmus verlangsamt sanft den Herzschlag, sowie Stoffwechsel und sorgt dafür, dass sich der Körper komplett entspannt. Dies unterstützt das Gefühl von Müdigkeit, was wiederum förderlich zum Einschlafen ist. Am Ende der Übung, also nach 10, 20, oder 30 Minuten schaltet sich das Gerät dann automatisch ab. Nun sollte man in dem idealen Zustand befinden, um ganz natürlich und entspannt einzuschlafen.

Zusätzlich hat das Konzentrieren auf den Lichtimpuls an der Decke einen leicht hypnotischen Effekt. Das sanfte, blaues Licht ermöglicht es den Körper, zu entspannen, ohne die Melatoninproduktion dabei zu hemmen.

Um den beruhigenden Effekt der Schlafhilfe zu unterstützen, bietet der SNU 1900 sechs Geräusche zum Einschlafen. Man kann zwischen Naturklängen oder Umgebungsgeräuschen wählen. Mit dabei ist auch Weißes Rauschen, dass vor allem geräuschempfindlichen Menschen beim Ein- und Durchschlafen helfen soll. Diese Geräusche dienen außerdem dazu, andere Umgebungsgeräusche wie Verkehrslärm oder ähnliches zu Überdecken oder vor allem um von diesen abzulenken.

 

Und..? Hilft das jetzt wirklich?

Hier fällt es wohl schwer ein aussagekräftiges Fazit zu fällen. Da es hier doch eine sehr individuelle Situation darstellt. Man muss natürlich auch bedenken: Die Einschlafhilfe ist kein Medizinprodukt. Es stellt lediglich eine Hilfestellung dar. Hier kann also leider gar nichts garantiert werden.

Das Lichtmetronom SNU 1900 tut grundsätzlich, was es soll. Wenn man sich an den vorgegebenen Atemrhythmus hält, wird man deutlich entspannter und ruhiger. Es gehört allerdings schon eine gewisse Disziplin dazu, sich korrekt daranzuhalten. Vor allem am Anfang ist das gar nicht so leicht. Nach einigen Übungen hat man sich jedoch daran gewöhnt.

Die Geräusche klingen leider etwas „blechern“. Hier hätte man auf einen etwas besseren Lautsprecher setzen können. Da man jedoch in der Regel eine sehr geringe Lautstärke nutzt, stört dies nicht all zu sehr.

Aber in unseren mehrwöchigen Test kamen wir zu folgenden Ergebnis:

Das Gerät ist ohne Frage eine Unterstützung und einen Versuch Wert. In unseren persönlichen Fall, hat es aber leider nicht zu einem sicheren und schnellen einschlafen geführt.

 

Ihr bekommt das Gerät für aktuell 44,95 € auf der Website des Herstellers oder bei Amazon

Schall

Im Rausch des Rauschens – Akustik für Anfänger

So mancher erinnert sich vielleicht noch an den Musikunterricht aus der Schule. Bei der Anzahl an Vokabeln, die hierfür gepaukt werden mussten, glich dieser eher einer Sprachwissenschaft. Vom Lehrer gab es ein wahres Oratorium, dann wurde im Akkord gebüffelt. Das Tempo Presto, die Tonleiter hinauf und hinab und kein Allegro in Sicht. Wenn das Opus dann mit Forte vollendet war, wurden Pop-Songs nachgesungen. Danach sank vielen müden Schülerinnen und Schülern die Stimmlage in den Bariton und man bekam kaum noch eine halbe, geschweige denn eine ganze Note heraus.

Ihr merkt – Heute geht es um die Musik. Aber nicht um das, was wir in der Schule gelernt haben. Nein, wir wollen heute einen Schritt weiter gehen und Spannendes aus der Tontechnik beleuchten. Was ist eigentlich ein Ton? Was hat kosmische Strahlung mit Tinnitus im Ohr zu tun? Hier erfahrt ihr mehr!

Alles Schall und Rau(s)ch?

Wenn ein Tongeber jeglicher Art, etwa eine Stimmgabel oder eine Glocke in Schwingung gebracht wird, sendet er Schallwellen aus. Diese werden durch Verformung des Luftdrucks übertragen, von unseren Ohrmuscheln erfasst und an das Mittelohr übertragen. Hier versetzen sie das Trommelfell in Schwingung und dies bewegt die Gehörknöchelchen (Hammer, Amboss und Steigbügel – Erinnert ihr euch noch an den Bio-Unterricht?). Die Knöchelchen bewegen nun Flüssigkeiten im Innenohr, die an feinen Haarzellen vorbeifließen, die aus dieser Bewegung wiederum chemische Signale über den Hörnerven an das Gehirn schicken. So hört man; aber was hört man da – Einen Ton?

Ein Ton ist die Bezeichnung für eine Schallwelle mit gleichbleibender Frequenz. Die Frequenz bestimmt, wie dunkel oder hell ein Ton erscheint, also ob wir eher ein Brummen oder ein Piepsen wahrnehmen. Diese Frequenz misst man in Hertz (Hz), 1 Hz bedeutet eine Schwingung pro Sekunde. Im Unterschied zum Klang ist ein Ton ein eher künstliches Konstrukt, da er seine Frequenz ohne Störung beibehält und nachgemessen auf einem Oszilloskop (Oszillation = Schwingung) eine reine Sinuskurve zeigt. Ein Klang ist hingehen unrein und verzerrt durch seine Umgebung. Er besteht aus mehreren Tönen und ist das, was wir in der Natur hören, aber immer noch als einzigartig erkennen (der Klang einer Glocke oder auch der Klang einer Klaviernote). Zuletzt bleibt der Begriff des Geräusches bzw. des Rauschens, welches ein Frequenzgemisch darstellt. Typisch dafür ist das Hintergrundgeräusch jeder Stadt, welches sich aus vielen Klängen und auch Geräuschen zusammensetzt: Automotoren, Blätterrascheln, Brummen von Maschinen und aus wehendem Wind. Auch Rauschen hat für die Akustik eine ganz besondere Bedeutung, dazu später mehr.

Hoch und Tief

Wie erwähnt bestimmt die Frequenz eines Tones oder eines Klanges, wie hoch oder wie tief er für uns klingt. Das menschliche Gehör ist in der Lage, Frequenzen zwischen ca. 20 und 20.000 Hz wahrzunehmen. Töne über 20.000 Hz nennen sich Ultraschall und können nicht von uns, aber z.B. von Hunden (bis 45.000 Hz) oder von Katzen (bis 79.000 Hz) gehört werden. Fledermäuse können Töne bis zu 200.000 Hz ausstoßen und das Echo davon hören, wodurch sie sich im Dunkeln orientieren (Echoortung/Sonar). Der Bereich von 0 bis 20 Hz nennt sich Infraschall. Der unscheinbare Superstar in diesem Bereich ist die gemeine Stadttaube, denn wie viele andere Vögel können Tauben sogar Infraschall mit einer Frequenz unter 1 Hz wahrnehmen. Das fällt in den Bereich der geoseismischen Aktivität, das heißt, Tauben können nahende Erdbeben, Vulkane und Stürme hören. Das ist zwar interessant, jedoch kümmert sich kaum ein Tontechniker um Frequenzen, die für Menschen nicht wahrnehmbar sind. Tauchen wir also etwas tiefer in den hörbaren Bereich ein!

Anhand dieses Beispiels könnt ihr sehen, aber vor allem hören, wie sich ein Ton von 20 bis 20.000 Hz darstellt.

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Keine Angst, wenn bis etwa 50 Hz nichts zu hören istWahrscheinlichschaffen das eure Lautsprecher nicht. Tiefe Töne im Bereich 20 bis ~150 Hz gehören dem Bass an. Es sind Töne, die wir eher fühlen, als sie bewusst zu hören. Damit diese lautstark schallen, brauchen wir Woofer oder Subwoofer.

Fun Fact: Die Stuttgarter Metal-Band Way to Bodhi ließ sich 2015 zur „tiefsten Band der Welt“ küren – Mit ihrem Spezialbass schallt ihr tiefster Ton mit 15,2 Hz. Das ist nicht hörbar, aber bei entsprechender Verstärkung spürbar.

Töne ab etwa 6.000 Hz sind TrebleTöne, manchmal auch „Diskant“ genannt. An fast jedem Radio findet ihr Bass- und Treble-Einstellungen, was also nichts anderes bedeutet, als die Anpassung der tiefen und hohen Töne. Menschliche Sprache liegt übrigens im sogenannten Midrange-Bereich zwischen 300 und 5.000 Hz.

Und was ist Equalizing?

Wie bereits beschrieben hängen Klänge auch von der Umgebung ab. Prallt Schall auf Gegenstände, wird er abgeschwächt. Je nach Beschaffenheit dieser Gegenstände können auch nur bestimmte Frequenzen „geschluckt“ werden. Echos hingegen können Klänge verstärken.Um einen ausgeglichenen Gesamtklang zu erhalten, wird ein jeder Tontechniker immer zuerst Equalizing betreiben. Manche sprechen da von „Raum EQ’en. Das ist nichts anderes, als die Amplitude, also die Lautstärke einzelner Frequenzbereiche zu erhöhen oder zu senken, damit es keine Ausreißer etwa im Treble gibt, wodurch hohe Töne schriller klingen, als sie es wirklich sind. Also betreiben auch wir ein einfaches Equalizing, wenn wir an den Bass/Treble-Werten unserer Stereoanlage herumspielen, wenn auch nur rudimentär.

Equalizing bei den Profis ist dagegen eine Kunst für sich. Nicht nur können moderne Equalizer sehr präzise etwa den Bereich 50-100 Hz justieren, sie messen außerdem den Widerhall mit speziellen RTA (Real-Time Analyzer) Mikrofonen. So wird der Sound unter Berücksichtigung der Raumakustik betrachtet und kann angepasst werden – Und hier kommt Rauschen ins Spiel.

Rauschen für das Equalizing

Schon mal den Begriff „rosa Rauschen“ gehört?

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Es wird auch Pink Noise oder 1/f-Rauschen genannt und ist ein Geräusch (Frequenzmischung!), welches je Oktave die gleiche Energiedichte hat – Aber Moment, je Oktave? Was heißt das nun wieder?

Ohne zu technisch zu werden bezeichnet eine Oktave den Schritt von einer Frequenz zu ihrem verdoppelten Wert. Also ist ein Ton mit 100 Hz eine Oktave tiefer als ein Ton mit 200 Hz. Ebenso ist 10.000 Hz eine Oktave höher als 5.000 Hz. Für unser Gehör klingen diese beiden Schritte gleich hoch, auch wenn der Unterschied beim ersten Beispiel nur 100 Hz, beim zweiten 5.000 Hz beträgt. Wir hören also in Oktaven, nicht linear in Hertz-Schritten! Und weil rosa Rauschen genau dies simuliert, kommt es sehr nahe an unsere Wahrnehmung von Klängen insgesamt heran. Beim Equalizing wird dieses rosa Rauschen von Lautsprechern gespielt und dann manuell justiert. Ergebnis des Equalizings ist, dass Höhen, Mitten und Tiefen nahezu gleichauf liegen, equal halt.

White Noise aus dem All

Weißes Rauschen, also White Noise, ist wohl die bekannteste Rauschart.

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Sie zeichnet sich dadurch aus, dass ihre Rauschenergie bei jeder Frequenz gleichbleibt. White Noise kennen wir von vielen elektrischen Geräten, die selbst auch einen Lautsprecher haben. Der Fernseh-Schnee, der bei alten, analogen Geräten zwischen den Sendern läuft, ist White Noise und entsteht dadurch, dass der Empfänger kein echtes Signal (z.B. einen Sender) empfängt und stattdessen das Eigenrauschen des Gerätes verstärkt.

Viele meinen, hierbei handelt es sich um das Echo des Urknalls, aber das stimmt so nicht. Zwar ist es möglich, mit einer starken Antenne auf einem hohen Berg kosmische Strahlung zu empfangen, bei unseren Fernsehern daheim überwiegt jedoch das Rauschen der elektrischen Verbindungen. Ein weiterer Mythos ist, dass man Tinnitus mit rosa oder weißem Rauschen loswerden kann, das scheint jedoch eher ein Placebo-Effekt zu sein, denn Tinnitus kann auch dadurch entstehen, dass das Innenohr verletzt ist. In dem Falle hilft wirklich kein Geräusch. Bestenfalls übertönt das Rauschen den Tinnitus.

Klingt gut?

So endet unser Rundumschlag durch die Audio-Welt. Ob wir mit MP3-Player oder Smartphone unsere Beats über den Kopfhörer beziehen, oder ob wir uns auf einem Konzert ganz der Ekstase hingeben – Musik hat eine ganz besondere Wirkung auf uns und dahinter stecken viele physikalische Phänomene. Um genau die richtige Akustik zu schaffen, können wir also viel von den Profis lernen!

 

Danksagung

Vielen Dank an Nico Jacobs für diesen Informativen Gastbeitrag

Kopfhörertest Ultrasone Performance 820

Auf die Firma Ultrasone wurde ich aufmerksam durch den Podcast „Bits und so“. Kopfhörerenthusiast Bastian @schlingel Woelfle hat in den sog. „Picks“ zwei verschiedene Produkte der Firma vorgestellt und war sehr begeistert. Ich habe also die Firma angeschrieben und um Übersendung eines Testmusters gebeten.

Wie schon in meinem letzten Test erwähnt, bin ich seit Jahren großer Fan meines Beyerdynamic DT 770 Pro. Bisher konnte mich kein anderer Kopfhörer mit besserem Klang überzeugen. Und um das Endergebnis gleich vorwegzunehmen: Der Performance 820 hat es geschafft. Aber eins nach dem anderen.

Hintergrundinformationen

Die deutsche Ultrasone AG mit Sitz am Starnberger See wurde 1991 gegründet und hat sich seitdem einen Ruf bei audiophilen Hörern auf der ganzen Welt gemacht. Ultrasonekopfhörer sind im Pro-Audio-Bereich bei DJs und in renommierten Tonstudios genauso zu finden wie bei HiFi-Liebhabern in über 50 Ländern.

Der Performance 820 ist seit August 2015 auf dem Markt und wird im Portfolio von Ultrasone als Allround-Kopfhörer für ambitionierte Einsteiger positioniert. Es handelt sich um einen Kopfhörer mit geschlossener Bauart, der sowohl Geräuschen nach als auch von außen sehr gut abdämpft. Ich bin Fan dieser Bauart, mit halboffenen bzw. offenen Kopfhörern kam ich in der Vergangenheit nie sonderlich gut zurecht.

Optik

Nimmt man den Kopfhörer aus der Schachtel, fällt als Erstes die schicke Optik auf. Eine diagonal angeordnete Kombination von mattschwarzem und glänzendem Kunststoff sorgt für ein markantes Äußeres. Der Kopfhörer ist in drei Farbvarianten (rot, weiß und schwarz) erhältlich, die glänzenden Kunststoffteile sind dementsprechend gefärbt. Die Ohrmuscheln und der Kopfbügel sind mit einem weichen Protein-Leder bezogen und runden das Design ab.

Performance 820 Farbvarianten

Die drei Farbvarianten des P820

Hardware

Der Kopfhörer wiegt angenehme 244 Gramm. Für die Ohrpolster und Kopfbügel kommt ein hochwertiger, mit Protein-Leder bespannter Schaumstoff zum Einsatz. Der Hersteller verbaut hier 40-Millimeter-Schallwandler in dezentraler Bauweise, dazu später noch mehr. Diese erreichen laut Ultrasone einen Schalldruck von bis zu 99dB, was für mehr als genügend Dynamikreserven sorgt. An den Schallwandlern liegt eine Impedanz von 32 Ohm an, was genug Leistung auch für den Betrieb an mobilen Geräten sicherstellt. Geliefert wird der Kopfhörer mit einem Microfaser-Transportbeutel sowie einem 1,2 m langen Kabel mit integriertem Mikrofon und Funktionstasten.

Performance 820 Microfaserbeutel

Der mitgelieferte Microfaserbeutel

Hier muss ich einen meiner wenigen Kritikpunkte anbringen. Das Kabel entspricht nicht der ansonsten gebotenen Qualität und ist meiner Meinung nach deutlich zu kurz. Der Hersteller setzt leider auf Kopfhörerseite auf den eher unüblichen 2,5mm Klinkenanschluss. So lässt sich das Kabel nicht einfach durch ein anderes, längeres Standardkabel ersetzten, bei Amazon gibt es aber Alternativen. Bei einem Kopfhörer dieser Preisklasse hätte ich mir ein deutlich hochwertigeres und längeres Kabel gewünscht, zudem fehlt der Adapter auf 6,3mm Klinke.

Ultrasone S-Logic® Plus

Wie oben bereits erwähnt, werden die Schallwandler in dezentraler Bauweise in den Ohrmuscheln angeordnet. Die soll für ein deutlich räumlicheres und natürlicheres Klangerlebnis als bei herkömmlichen Kopfhörern sorgen. Durch dieses Konzept soll der typische „Kopfhörerklang“ vermieden werden, das Hörerlebnis soll eher dem perfekt aufgestellter Lautsprecher im Stereodreieck in einem Raum entsprechen. Zudem kann durch S-Logic® Plus der Schalldruck um bis zu 40 % (3-4 dB) bei vergleichbarem Klangerlebnis reduziert werden, was das Gehör nachhaltig schont.

Tatsächlich bietet der Kopfhörer ein sehr gutes räumliches Schallbild. Wenn dies im Mix der Quelle angelegt ist, lassen sich z.B. Instrumente oder Soundeffekte gut im Raum verorten. Dies ist auch bei Computerspielen wichtig, um Gegner richtig lokalisieren zu können. Schließt man beim Hören die Augen, kann man bei entsprechender Aufnahme die Band fast vor sich auf deiner Bühne sehen.

Klang

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, bin ich vom Klang des P820 mehr als begeistert. Ich habe ihn im Testzeitraum ca. 60 Stunden getragen und für unterschiedliche Anwendungszwecke, wie es sich für einen Allrounder gehört, genutzt.

Musik

Neue Kopfhörer werden immer zuerst mit meiner „Soundcheck“ Playlist und verschiedenen Musikstilen getestet. Die Liste enthält basslastige Titel, aber auch Filmmusik, Stücke mit Fokus auf Gesang und Stimme sowie gitarrenlastige Musik.

Beim erster Klangeindruck überraschten mich die mehr als präsente Höhen des P820 und sein gut abgestimmter, sauberer Bass. Nach kurzer Eingewöhnung bietet der Kopfhörer ein homogenes Klangbild, das ich im Testzeitraum sehr zu schätzen gelernt habe. Stimmen werden im Mix präzise dargestellt und fallen nicht nach hinten, der Bass bleibt stets definiert und rundet das Klangbild nach unter sauber ab, ohne matschig zu sein. Die Mitten bieten eine kompaktes Klangbild ohne das Quellsignal zu verfärben. Auch längeres Hören ermüdet die Ohren nicht, dank S-Logic® Plus und geschlossener Bauweise kann hier auch mal etwas leiser gedreht werden. Die Klangqualität bleibt auch bei geringen Lautstärken voll erhalten.

Mobilgeräte

Am Tablet bzw. am Smartphone habe ich den Kopfhörer für die Film- und Serienwiedergabe über Netflix und YouTube genutzt, aber auch für verschiedene Mobilgames. Er leistet sich auch hier keine Schwächen. Bei Filmen ist die Klangwiedergabe sehr detailliert, Dialoge sind stets einwandfrei verständlich. Explosionen und ähnliche Effekte bieten in Filmen und Spielen eine eindrucksvolle Klangkulisse. Durch S-Logic® Plus entsteht hier trotz Stereowiedergabe ein räumliches Klangbild.

Games

Im Spielebereich habe ich den P820 mit Overwatch, APEX Legends, PUBG und verschiedenen Strategiespielen sowie MMORPGS auf dem PC getestet. Ich hab den Kopfhörer mit einem 6,3mm Klinkenadapter an mein UMC404HD Soundinterface angeschlossen.

Die vor allem bei Onlineshootern wichtige Ortbarkeit von Teamkollegen oder Gegnern ist in jedem Fall gewährleistet – auch ohne (virtuelle) Surround-Tricks. Schritte und Schüsse lassen sich gut lokalisieren. Auch leisere Teile, wie etwa Hintergrundmusik, gehen nicht im Gesamtklang unter und sind gut wahrnehmbar. Explosion werden druckvoll dargestellt, man hat ein sauberes „Mittendrin-Gefühl“. Wie auch bei der Musikwiedergabe ist der Bassanteil ausgewogen und präzise. Ein zusätzlicher Voicechat mit den Mitspielern war immer klar verständlich.

Insgesamt macht es mir sehr großen Spaß, den P820 in Spielen zu benutzen. Das Hören gestaltet sich durch den hervorragenden Klang stressfrei, d.h. man wird nicht durch schlechte Tonqualität zusätzlich negativ belastet und kann sich so voll auf das Spielgeschehen konzentrieren.

Ultrasone selbst hat das Potential ihrer Kopfhörer für den Gamingmarkt bereits erkannt und spricht unter gaming.ultrasone.com bewusst den ambitionierte Spieler an. Für mich ist der Kopfhörer eine absolute Empfehlung im Gamingbereich.

Tragekomfort

Der P820 bietet einen angenehmen Anpressdruck, mehr als ich von meinem DT 770 Pro gewohnt bin. Ich bin allerdings kein Brillenträger, diese könnte das bei entsprechender Empfindlichkeit stören. Der Verstellmechanismus des Kopfbügels rastet sauber und gut fühlbar ein, auch große Köpfe sollten aufgrund der weiten Verstellbarkeit keine Probleme bekommen. Die Scharniere der Ohrmuscheln haben für meine Geschmack etwas zu viel Spiel, sie passen sich dennoch gut der Kopfform an.

Die Protein-Lederpolster sind ohrumschließend, meine Ohren (nicht abstehend) stoßen nicht an die Innenseiten der Ohrmuscheln an. Auch nach vier bis fünf Stunden Gamingsession drückt der Kopfhörer nicht. Warme Ohren habe ich auch nicht bekommen, ich bin also vom Tragekomfort insgesamt überzeugt.

Kabelfernbedienung mit Mikro

Im Lieferumfang befindet sich, wie oben bereits erwähnt, eine integrierte Kabelfernbedienung mit Mikrofon. Leider gibt es die iQ App nicht für iOS. Mit deren Hilfe kann man die Funktionen der Kabelfernbedinung noch individualisieren. Ansonsten lassen sich Gespräche mit der Taste bequem annehmen. Diese Funktionalität ist für mich aber zweitrangig.

Bluetoothmodul Ultrasone SIRIUS

Ein sehr interessantes Addon für den P820 ist das separat erhältliche Bluetoothmodul Sirius. Es wurde speziell für die Kopfhörer der Performancereihe entwickelt und übertragt Audio über BT 4.1 in aptX® Qualität. Durch die geschwungen Form schmiegt sich das Bluetooth-Element nahtlos und unscheinbar an den Kopfhörer. Mit drei Tasten lässt sich die Lautstärke regeln sowie die Wiedergabe starten und stoppen. Natürlich ist auch ein Mikrofon mit eingebaut. Somit ist es möglich, den Kopfhörer als Headset für das Telefonieren mit dem Smartphone, am Tablet oder Computer zu nutzen. Eine Akkuladung reicht für bis zu 12 Stunden Betreib, die Reichweite beträgt bis zu 20 Meter.

Für mich ein weiterer Pluspunkt. Unterwegs wünsche ich mir in letzter Zeit öfters einen anständigen kabellosen Kopfhörer, mit dem Sirius hätte ich die Möglichkeit, einen sehr guten Kopfhörer mobil zu machen. Einzig der Preis von ca. 135,- € zusätzlich schreckt mich ab.

Preis / Leistung / Fazit

Ultrasone ruft für seinen Kopfhörer Performance 820 laut Homepage eine UVP von 149,- € auf. Der Straßenpreis bei den gängigen Onlinehändlern liegt erfahrungsgemäß etwas tiefer.

Der P820 liegt somit nahezu im gleichen Preissegment wie mein Beyerdynamic DT 770 Pro. Für mich bezeichnet dieser Preisrahmen das obere Ende des Einsteiger- bzw. Enthusiastenbereichs. Wenn ich soviel Geld für einen Kopfhörer ausgebe, muss dieser auch liefern. Und das tut der Performance 820 auf jeden Fall. Die Verarbeitung ist einwandfrei, auch wenn der Kopfhörer im Vergleich nicht ganz so stabil wirkt wie andere Produkte. Hier hätte man eventuell noch etwas Metall zur Stabilisierung einsetzten können. Auch das mitgelieferte Kabel entspricht meiner Meinung nach nicht dem geforderten Preisrahmen. Aber jegliche Kritik ist ob der gebotenen Klangleistung vergessen. Hier bin ich seit Jahren mehr als positiv überrascht worden, für mich schlägt der P820 meinen DT 770 Pro im Klangvergleich. Der Unterschied ist für mich sogar so groß, dass ich ernsthaft an eine Anschaffung des Ultrasone Kopfhörers denke. Die optionale Bluetooth-Erweiterung ist für mich ein zusätzlicher Kaufgrund. Wer also einen wirklich leistungsstarken Allround-Kopfhörer oder einen hervorragenden Gamingkopfhörer sucht und über die angesprochenen Kritikpunkte hinwegsehen kann, erhält hier von mir eine klare Kaufempfehlung.

Hier noch ein Affiliate-Link zum Kopfhörer auf Amazon: ULTRASONE Performance 820 Kopfhörer in Schwarz | Over-Ear Kopfhörer für das Studio und Zuhause

Hat Euch der Artikel gefallen?

Habt Ihr auch schon Erfahrungen mit Produkten von Ultrasone gemacht? Was ist Eure bevorzugte Marke im Bereich Headset / Kopfhörer? Auf was legt ihr besonderen Wert, wenn Ihr Euch für ein Produkt aus dem Bereich Audio & Gaming entscheidet? Wäre der Ultrasone Performance 820 ein Kopfhörer für Euch? Ich freue mich schon auf Eure Kommentare!

The Prodigy Sänger Keith Flint ist tot

Keith Flint, der Frontmann der britischen Band „The Prodigy“, ist heute im Alter von 49 Jahren tot in seinem Haus aufgefunden worden.

Musik führt ja in diesem Blog ein bisschen ein Schattendasein. Aber ab und zu gibt es ein paar Zeilen dazu. Heute aus einen sehr traurigen Anlass. In allen großen Medien ist es schon zu lesen.

Keith Flint ist tot

Das schlimmste daran ist jedoch das es sich um Suizid handelte. So ist es zumindest auf dem Instagram Account der Band zu lesen.

The news is true , I can’t believe I’m saying this but our brother Keith took his own life over the weekend , 
I’m shell shocked , fuckin angry , confused and heart broken ….. r.i.p brother Liam

Zu Deutsch:

Die Nachricht ist wahr, Ich kann nicht glauben, das zu sagen, aber unser Bruder Keith hat sich übers Wochenende das Leben genommen. Ich bin zutiefst erschüttert, verdammt wütend, verwirrt und mein Herz ist gebrochen. R.I.P., Bruder. Liam

 

 

 
 
 
 
 
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The news is true , I can’t believe I’m saying this but our brother Keith took his own life over the weekend , I’m shell shocked , fuckin angry , confused and heart broken ….. r.i.p brother Liam #theprodigy

Ein Beitrag geteilt von The Prodigy official (@theprodigyofficial) am

Mit dem Hit „Firestarter“ gelang der britischen Band The Prodigy im Jahr 1996 der Durchbruch. Noch im letzten Jahr erschien ihr Album „No Tourists“. Dies ist jetzt wohl das letzte Werk. Im Juli sollte die Band unter als Headliner auf dem Deichbrand in Cuxhaven und beim Highfield-Festival bei Leipzig im August auftreten.

Sehr viel mehr möchte ich dazu auch gar nicht mehr schreiben. Hier noch drei ihrer wirklich großen Hits.

Musik ab – ganz Laut!

 

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Hilfe

Wenn du unter einer Depression leidest oder Selbstmordgedanken hast, dann such dir Hilfe.
Zum Beispiel über www.deutsche-depressionshilfe.de oder www.telefonseelsorge.de

Titelfoto: Marcel Hauri from Berne, Switzerland – The Prodigy (Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Testbericht: Headset Lioncast LX 55

Das Lioncast LX 55 (Affiliate Link) ist ein Stereo Headset, ausgestattet mit zwei 53mm Neodymium Treibern. Es soll einen guten Tragekomfort bieten und sowohl am PC als auch an den meisten Konsolen und Smartphones bzw. Tablets  genutzt werden können. Das Mikrofon ist abnehmbar, das Audiokabel ist ebenfalls austauschbar. 

Hinweis: Das Produkt wurde mir zum Test unentgeltlich von www.mytest.de zur Verfügung gestellt. Es wurden keine Ansprüche an den Test gestellt, somit spiegeln die hier gemachten Erfahrungen meine persönlichen Eindrücke wieder.

Verpackung und Inhalt

Das Headset wird in einer hochwertige Verpackung geliefert. Alles ist sauber aufgeräumt und verstaut, Einzelteile sind separat verpackt. Die Verpackung selbst ist in einem schlichten, angenehmen Design gehalten. 

Der Lieferumfang umfasst das Headset selbst, das abnehmbare Mikrofon, das vierpolige Kabel für Smartphone und Konsole sowie eine Verlängerung/Adapter, der auf zwei separate 3,5mm Klinkenanschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon auflöst. Diesen Stecker kann man z.B. am PC benutzen. 

Leider liegt kein 6,3mm Adapter für den Kopfhöreranschluss bei. Das dürfte aber die wenigsten Benutzer stören.

Modularer Aufbau

Des LX 55  bietet einen modularen Aufbau. Das bedeutet, man kann sowohl das Mikro, als auch das Kabel und die Ohrpolster austauschen. Leider liegen keine Velourpolster, wie beim Vorgänger LX 50, bei. Durch den modularen Aufbau ist das Headset auch gut als „normaler“ Kopfhörer nutzbar. Durch die Möglichkeit, ein eigenes Stereokabel am Kopfhörer anzuschließen, ist er sehr flexibel nutzbar. Somit wäre z.B. auch der Anbau eines Bluetoothempfängers denkbar.

Design und Verarbeitung

Das Lioncast hat ein angenehm schlichtes Äußeres. Es ist fast durchgehend in schwarz gehalten, die roten Lioncastlogos auf den Ohrmuscheln setzen einen farblichen Akzent. Die Innenseite der Ohrmuscheln ist ebenfalls rot gehalten, mit einem Schriftzug des Herstellers. Das Äußere ist nicht wie ein typisches Gamer Headset mit verschieden Farben abgesetzt, dadurch wirkt es sehr edel und kann auch problemlos als „normaler“ Kopfhörer eingesetzt werden.

Das Headset fühlt sich in der Hand sehr hochwertig und stimmig an. Die Oberflächen haben eine angenehme Haptik und es gibt keine scharfen Kanten. Die Materialen sind gut gewählt und sauber verarbeitet. Die Polsterung des Kopfbandes ist sehr weich und sauber vernäht. Das Lioncast LX 55 sitzt sehr gut auf dem Kopf und vermittelt ein sehr angenehmes Tragegefühl. 

Tragekomfort

Die Ohrmuscheln umschließen die Ohren und dämpfen Umgebungsgeräusche wie ein geschlossener Kopfhörer relativ stark ab. Druckstellen konnte ich auch nach längerem Tragen nicht feststellen, ich bin aber kein Brillenträger.Der Anpressdruck der Ohrmuscheln ist relativ gering. Er reicht aber aus, um das Lioncast LX 55 nicht verrutschen zu lassen. In den Kunstlederpolstern erwärmen sich die Ohren wie erwartet allerdings relativ stark. Hier wären Velourpads die bessere Wahl gewesen. Interessant wäre, inwieweit sich die Velourpolster des Vorgängers nutzen lassen, bzw. ob Produkte eines anderen Herstellers ebenfalls genutzt werden können. Dies konnte ich jedoch nicht testen.

Tragekomfort ist allerdings wie immer eine sehr persönliche Sache, die stark von der individuellen Kopf- und Ohrform abhängt. Mit 305 Gramm Gewicht (ohne Kabel) ist das Headset angenehm leicht, dies trägt auf jeden Fall zur Steigerung des Tragekomforts bei. 

Klang des Lioncast LX 55

Musik

Ich habe das Headset zuerst einmal mit meiner „Soundcheck“ Playlist und verschiedenen Musikstilen getestet. Die Liste enthält basslastige Titel, aber auch Filmmusik, Stücke mit Fokus auf Gesang und Stimme sowie gitarrenlastige Musik.

Ich finde, der Kopfhörer ist für Musik angenehm neutral abgestimmt und hat einen leichten Bassboost. Wer allerdings „Beats“ Sound gewohnt ist, wird hier wohl enttäuscht werden. Der Bass ist präzise und hörbar, aber nicht überbetont. Die Höhen lösen sauber auf und sind für mich nicht zu scharf. Stimmen werden gut dargestellt, in den verschiedenen Musikstücken sind Details der Instrumente und Sänger sehr gut erkennbar. Der Mittenbereich ist wohl bewusst etwas zurückgenommen, die insgesamte Abstimmung entspricht einer typischen „Hi-Fi-Badwanne“. Dies ist aber nicht nachteilig zu sehen, der Kopfhörer klingt in meinen Ohren sehr ausgewogen und präzise.

Mobilgeräte

Am Tablet bzw. am Smartphone habe ich den Kopfhörer für die Film- und Serienwiedergabe über Netflix und YouTube genutzt, aber auch für verschiedene Mobilgames. Er leistet sich hier keine Schwächen. Bei Filmen ist die Klangwiedergabe sehr detailliert und sauber, Spiele bieten je nach Genre eine eindrucksvolle Klangkulisse. Die Lautstärke ist mehr als ausreichend. Hier ist die Geräuschdämmung hilfreich, wenn man sich z.B. beim täglichen Pendeln in öffentlichen Verkehrsmitteln befindet. Der Kopfhörer bietet kein Noisecanceling, dämmt aber Umgebungsgeräusche auf Grund der geschlossenen Bauweise ganz gut ab. 

Games

Im Spielebereich habe ich das Headset mit Overwatch, Fortnite, PUBG und verschiedenen Strategietiteln sowohl auf PC als auch auf der PS4 getestet. Auch in verschiedenen MMORPGs kam das Lioncast LX 55 testweise zum Einsatz. Beim Anschluss an der Konsole (PS4) gab es keine Probleme, das Headset wird einfach am Klinkenanschluss des Dualshockcontrollers angeschlossen. Auch am PC kann das LX 55 einfach an die vorhanden Soundkarte angeschlossen werden. 

Die vor allem bei Onlineshootern wichtige Ortbarkeit von Teamkollegen oder Gegnern ist in jedem Fall gewährleistet – auch ohne (virtuelle) Surround-Tricks. Schritte und Schüsse lassen sich gut lokalisieren. Auch leisere Teile, wie etwa Hintergrundmusik, gehen nicht im Gesamtklang unter und sind gut wahrnehmbar. Explosion werden druckvoll dargestellt, man hat ein gutes „Mittendrin-Gefühl“. Wie auch bei der Musikwiedergabe ist der Bassanteil im Sound nicht übermächtig, aber präzise und sauber. Andere Hersteller legen hier in der Abstimmung ihrer Kopfhörer mehr Kraft in den Bass, ich finde ihn aber beim Lioncast LX 55 nach wie vor gut ausbalanciert und nicht überbewertet. 

Insgesamt macht es mir großen Spaß, das Headset in Spielen zu benutzen. Es ist „angenehm zu hören“, d.h. man wird nicht durch schlechte Tonqualität zusätzlich negativ belastet und kann sich so voll auf das Spielgeschehen konzentrieren. 

Mikro

Das Mikrofon bildet die Stimme ganz gut ab. Sie klingt nicht zu dünn, es hat aber mit Sicherheit einen Absenkung des Bassbereichs stattgefunden. Tiefe Mitten sind vorhanden und stützen die Stimme. Sie klingt dadurch nicht zu dünn und wärmer. Allerdings klingt das Mikrofon etwas scharf in den Höhen, insgesamt aber nicht unbedingt blechern. Beim Voicechat in einer Playstation-Party lobten alle Beteiligten die gute Sprachqualität des Mikrofons.

Ich gehe fast davon aus, dass es sich um eine Kugelcharateristik handelt, da man auch Tippgeräusche leider noch sehr gut hört. Atemgeräusche sind deutlich hörbar, hier muss man mit der Positionierung etwas arbeiten, im Discord oder Teamspeak wäre Push-to-Talk auf jeden Fall notwendig. Wer noch einen EQ vorschalten kann, wird hier sicherlich noch bessere Ergebnisse erzielen können, dies dürfte aber nicht der Standard sein.

Preis / Leistung / Fazit

Das Lioncast LX 55 wird auf Amazon für ca. 60,- € angeboten. Ich finde, für die gebotene Qualität und Leistung ist das ein angemessener Preis. Auch, wenn ich mir Velour-Earpads wünschen würde und einen Adapter auf 6,3mm Klinke. 

Ich habe den Kopfhörer zum einen mit meinem Beyerdynamic 770 Pro 80 Ohm verglichen, der nahezu den doppelten Preis kostet. Dieser kann sich klanglich sicherlich vom Lioncast LX 55 absetzen, man hat allerdings nicht den Komfort eines Headsets. Auch spielen beide nicht in der selben Preiskategorie.

Im weitern Vergleich mit dem deutlich günstigeren Geheimtipp Superlux HD 681 bevorzuge ich allerdings den Klang des Lioncast, auch auf Grund der geschlossenen Bauweise. Dieses ist zwar um einiges teuerer, kann hier aber mit dem Vorteil des eingebauten Mikrofons und besserem Klang punkten.

Affiliate-Link zu Amazon (Lioncast LX 55): https://amzn.to/2CvnTst

Hat Euch der Artikel gefallen?

Habt Ihr auch schon Erfahrungen mit Produkten von Lioncast gemacht? Was ist Eure bevorzugte Marke im Bereich Headset / Kopfhörer? Auf was legt ihr besonderen Wert, wenn Ihr Euch für ein Produkt aus dem Bereich Audio & Gaming entscheidet? Ich freue mich schon auf Eure Kommentare!

Im Test: Jayfi X1 Bluetooth Kopfhörer

Mit Musik geht alles besser – Und das natürlich auch beim Sport. Aber ob die Jayfi X1 Bluetooth wirklich dafür geeignet sind, erfahrt ihr in meinen Test.

Nach den JA40 hat mir Jayfi ein weiteres Headset für einen Test zur Verfügung gestellt. Dieses Mal das Model X1 – Ein Bluetooth Headset. Da ich im Zuge der Plauzenchallenge ja in letzter Zeit relativ viel Sport mache, war mir das gute Stück  natürlich willkommen. Mein Crowdlauf war der ideale Test dafür.

Technische Daten:

  • Bluetooth 4.1
  • aptX Unterstützung
  • Akkulaufzeit: ca. 7 Stunden
  • Ladezeit: ca: 1,5 Stunden
  • Frequenz: 20-20000 Hz
  • Impedanz: 16 Ohm
  • Kabellänge: Ca. 70 cm

Die technischen Daten klingen sehr überzeugend und machen einen guten Eindruck. Besonders der aptX Standard klingt vielversprechend. Dieser verspricht einen wesentlich besseren Klang, als man es bisher gewohnt ist. Akkulaufzeit sowie Ladezeit sind durchaus praxisnah und realistisch. Der Klang ist ein gutes Mittelmaß. Das Headset liefert einen ganz akzeptablen Bass und ausgewogene Höhen.

 

Lieferumfang:

 

  • Jayfi X1 Bluetooth In-Ear Kopfhörer
  • USB-Ladekabel
  • Drei Paar Ohrstöpsel in verschiedenen Größe
  • Zwei Bügel zur Befestigung im Ohr
  • Aufbewahrungsbeutel
  • Bedienungsanleitung
  • Garantiekarte

JayfiX1 Ohr Auch der Lieferumfang überzeugt. Auch wenn das Ladekabel relativ kurz gehalten ist, erfüllt es dennoch seinen Dienst. Mit den drei verschieden großen Ohrstöpsel sollte sich jeder das passende finden so das ein sicherer und angenehmer Sitz im Ohr möglich ist. Mit den Bügeln in grün oder transparent lasst sich dem Headset sogar ein klein wenig Individualität verpassen. Die Deutsche Übersetzung der Anleitung lässt zu wünschen übrig. Jedoch ist alles soweit verständlich. Der kleine Kunstlederbeutel ist praktisch für den Transport.

 

Verarbeitung & Design

JayfiX1 Unboxing 05 Als ich die Jayfi X1 zum ersten mal in Händen hielt war ich etwas verunsichert. Ich wusste ehrlich gesagt nicht so Recht, wie der Stöpsel mit Bügel, diesen „geschwungenen Dorn“ im Ohr halten sollen. Aber ich war positiv Überrascht. Auch wenn das erste einsetzen wohl noch etwas fummelig ist. Danach sitzen die Ohrhörer sicher und angenehm im Ohr. Im Gegensatz zu Ohrhörern mit Bügel über den Ohren, hat man hier auch als Brillenträger keinerlei Probleme.

 

Das Gehäuse der Ohrhörer ist zum Teil aus Aluminium. Aus der Flugzeug-Industrie, wie der Hersteller behauptet. Das macht wirklich einen sehr eleganten und vor allem hochwertigen Eindruck.

JayfiX1 Hals Das Kabel hat mit seinen ca: 70cm die ideale Länge. Es legt sich angenehm um den Nacken und das Bedienteil ist trotzdem schnell und sicher zu erreichen. An diesem gibt es jedoch zwei  kleine Kritikpunkte:

Die drei runden Knöpfe Unterscheiden sich nicht von einender. Bei einen schnellen Griff muss man jedes mal das ganze Bedienteil abtasten um sicher zu sein den richten Knopf für die gewünschte Funktion zu erwischen. Wenn sich die Tasten Lauter/Leiser (bzw Vor/Zurück) von der Multifunktionstaste unterscheiden, würde es den Bedienungskomfort deutlich steigern.

JayfiX1 Laden Die Abdeckung der Micro-USB-Büchse sehe ich ebenfalls nicht als Ideal. Die  Gummi-Abdeckung lässt sich nicht zur Seite drehen, sondern wird komplett umgeklappt. Beim einstecken des Ladekabel wird diese dann zusammen gedrückt. Ich denke auf Dauer wird hier das Material leiden und unter Umständen dann nicht mehr richtig schließen.

Wiederum sehr Lobenswert finde ich die Magneten an den Ohrhörern. Wenn man bei nicht benutzen das Headset um den Hals trägt. Hier lassen sich dann die Ohrhörer Rückseite-an-Rückseite koppeln was ein Pendeln verhindert. Die Magnete könnten jedoch etwas stärker sein.

 

 

Jayfi X1: Mein Fazit

 

Das  Jayfi X1 ist mit seinen aktuell knapp 35€ wohl nicht mehr eines der billigsten Headsets in seiner Klasse. Im Gesamtbild ist es diesen Preis jedoch Wert. Man bekommt hier ein gutes Headset für einen fairen Preis.
Die Ohrhörer sitzen angenehm und sicher im Ohr. Auch beim Sport wie Laufen/Joggen fallen sie nicht heraus und bietet einen ordentlichen Sound

Jayfi X1 bei Amazon kaufen

Askborg ExerSound – Headset mit eigenwilliger Bauform

Die Askborg ExerSound Ear-Buds habe wohl eine etwas ungewöhnliche Bauform. Elegant wollen sie sich um unsere Ohren schwingen und sie Beschallen.

 

Askborg ExerSound Ear-Buds haben aktuell einen Marktpreis von 19,99€ und sind bei Amazon erhältlich.

Ausgepackt

Die Verpackung ist ein schlichter kleiner, brauner Karton mit einer Banderole. Erst mal recht unspektakulär. Darin befindet sich dann eine kleine aber doch ganz praktische Transportbox. Das finde ich mal als Lobenswert. So etwas findet man in dieser Preisklasse eher selten. Dazu ein kurzes Micro-USB Ladekabel. Dann auch noch ein weiteres Paar der Gummi Ohrkäppchen. Unglücklicherweise in der selben Größe wie bereit aus dem Headset stecken.

Die Askborg ExerSound im Praxistest

Das Headset hat wohl eine etwas eigenwillige Bauform. Ich wusste zuerst gar nicht so recht wie ich es auf den Kopf bzw auf die Ohren setzen soll. Das kurze Verbindungskabel, welches sich immer recht störrisch verdreht macht die Sache nicht einfacher.
Wenn man es jedoch einmal justiert hat, sitzt es doch überraschend angenehm. Selbst die Brille störte hier nicht sonderlich. Auch ein paar hektische Bewegungen und Sprünge um so etwas wie Sport zu simulieren brachten das Headset nicht von meinen Kopf.

Askborg Aufgesetzt

Die Verbindung über Bluetooth klappt selbstverständlich schnell und reibungslos.

Nettes Feature: Das Headset hat sogar eine Sprachausgabe.

Phone One connected

Sagt eine roboterartige Stimme. Auch bei anderen Ereignissen wie Verlust der Bluetooth-Verbindung wird man via Sprache informiert.

Ein großer Knopf an der Seite dient als Play/Pause Knopf. Dieser ist jedoch nicht besonders leichtgängig. So muss man sich das Headset  schon etwas ins Ohr pressen um den Druckpunkt zu erhalten. Die Lauter/Leiser Wippe an der Oberseite ist hier wesentlich sinnvoller angebracht und gut zu bedienen. Sie dient bei einen langen Druck auch dazu einen Titel vor oder zurück zu springen.

Das Headset kann natürlich auch zum Telefonieren genutzt werden. Bei einen eingehenden Anruf wird sogar die Telefonnummer des Anrufers vorgelesen. So muss man nicht einmal mehr das Handy aus der Tasche holen um zu wissen wer Anruft. Vorausgesetzt man kann die Rufnummer im Kopf einen Kontakt zuordnen.

Der Akku hielt problemlos mehrere Stunden durch. Der Hersteller gibt hier 8 Stunden an. In der Praxis ist man hier sicher nicht weit entfernt.

 

Der Klang

Wie schon in meinen anderen Testberichten über Headsets erwähnt. Ich bin nicht unbedingt besonders Audiophil. Das heißt ich bin nicht unbedingt sehr Anspruchsvoll im Bezug auf Klang. Aber die Askborg ExerSound konnten nicht mal mich so richtig Überzeugen. Grundsätzlich ist der Klang sicher ein „akzeptabel“ und schafft gewisse Tiefen und Höhen. Aber im Gesamtbild empfinde ich den Klang als etwas zu Dumpf. In meinen mehrstündigen Test hatte ich wenige Aussetzer und Störungen.

Das Headset schirmt nicht komplett am. Mit aufgesetzten Headset und Musik auf mittlerer Lautstärke konnte ich trotzdem noch Umgebungsgeräusche wie Verkehrslärm wahrnehmen. Ob man dies positiv oder negativ Bewertet kommt sicher auf dem Einsatzzweck an. Wenn ich als Fußgänger oder auf dem Fahrrad im Straßenverkehr unterwegs bin empfinde ich das eher positiv. In Bus oder Bahn wäre ich häufig lieber komplett abgeschottet.

 

Aber jetzt kommts…

Nach meinen Test hatte ich vor das Headset im Freundeskreis verschenken. Dazu wollte ich aus Hygenischen Gründen die Ohrkäppchen wechseln. Als ich die Kappe abziehen wollte habe ich allerdings den Lautsprecher heraus gerissen. Die Abdeckung ließ sich auch nicht wieder befestigen. So ist das Headset jetzt wohl ein Fall für die Mülltonne. Schade

Askborg kaputt

Fazit

Dem Askborg ExerSound Ear-Buds kann ich persönlich nicht wirklich eine Empfehlung aussprechen. Meine Kritikpunkte sind im Post ja genannt. Und vor allem wegen der Enttäuschung mit dem Defekt. Auch wenn man mir hier vielleicht etwas zu viel Gewalt anhängen könnte.
Allerdings bekommt mit dem Gutscheincode ASKBHASE das Headset für gerade mal knapp 13€. Wer in Sachen Klang nicht all zu Anspruchsvoll ist und sich an der eigenwilligen Bauform nicht stört kann bei diesen Preis wohl wirklich nicht viel falsch machen.

Mit diesen Beitrag beteilige ich mich an der Blogparade „Best of Schrott“der Deutschen Post

 

Rammstein in Paris – Meine Kritik

Während der „Made in Germany“-Tour im März 2012 spielte Rammstein vor jeweils rund 17.000 Fans zwei Konzerte in Paris. Der schwedische Regisseur Jonas Åkerlund filmte diese Events mit insgesamt 30 Kameras.

Ich denke ich bin schon ein recht früher Fan der Band Rammstein. Schon das Album Herzeleid aus dem Jahr 1995 rotierte in meinen CD-Player. Im Oktober 1997 zur Tour des Album Sehnsucht, besuchte ich dann zum ersten Mal ein Konzert von Rammstein. Wenn ich mich recht erinnere habe ich damals knapp 25DM für das Ticket bezahlt. Heute muss man für ein Konzert schon ein vielfaches hinlegen.
Über die Jahre folgten dann etliche CDs DVDs und ein weiterer Konzertbesuch.

 

Rammstein in Paris

Nach den Aufnahmen aus „Live aus Berlin“, „Lichtspielhaus“, „Völkerball“ und „Rammstein in Amerika“ kündigte die Band mit „Rammstein: Paris“ den fünften Konzertfilm an.
Schon der erste Trailer hat mich begeistert und machte mich neugierig.

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Nur in ausgewählten Kinos und auf drei Tage beschränkt. Es soll wohl alles „Sehr Exklusiv“ werden.

Im Februar folgten dann zwei weitere beeindruckende Trailer.

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Am ersten Tag der Vorführungen, Donnerstag dem 23. März war ich dann im örtlichen Kino und freute mich auf dieses offenbar ganz besondere Ereignis.

Was mir gefallen hat

Der Sound ist einfach unverkennbar. Neue Deutsche Härte wie sie sein soll.
Man bekommt insgesamt 16 Songs zu sehen und zu hören.
Sonne # Wollt Ihr das Bett in Flammen sehen # Keine Lust # Asche zu Asche # Feuer Frei! # Mutter # Mein Teil # Du riechst so gut # Du hast # Bück dich # Mann gegen Mann # Ohne Dich # Mein Herz brennt # Engel # Pussy # Frühling in Paris
Für mich persönlich waren nahezu alle wichtigen Hits dabei. Lediglich den Song Rammstein habe ich vermisst.
Dazu hat die Band natürlich wieder eine atemberaubende Show gebracht. Die drei Trailer geben hier schon einen ganz guten Eindruck. Unglaublich provokant, wie man es eben gewohnt ist. Viel (Kunst-)Blut und natürlich verdammt viel Pyrotechnik. Für viele wohl verstörend – für den Rammstein-Fan ein absoluter Genuss.

 

Was mir gar nicht gefallen hat

Von den Aufnahmen beziehungsweise der Machart des Filmes war ich jedoch sehr enttäuscht. Es war ein permanenter und unglaublich schneller Kamera Wechsel. Die ganzen eineinhalb Stunden wurde für keine 5 Sekunden eine Perspektive gehalten. Man hatte kaum Möglichkeit die unglaublichen Bilder wirklich zu genießen und auf sich wirken zu lassen.
Dazu kommt eine Vielzahl kitschiger Überblendungen wie aus einen Kaleidoskop oder Zeitlupen-Effekte.
Was mich dann aber am meisten gestört hat waren die billigen und schlechten Computeranimationen. So wurde beispielsweise Sänger Till Lindemann eine lange, gespaltene Zunge einer Schlange verpasst. Oder mehrere Blitze schlagen in das Keyboard ein. Hier wurde einfach viel zu viel verändert und manipuliert.

 

Fazit:

Also im Gesamtbild war es für mich eine große Enttäuschung.
Ich muss den Film mit Sicherheit kein zweites mal sehen. Dann doch lieber wieder ein richtiger Konzertbesuch oder einfach Videos auf YouTube.

 

Wichtiger Hinweis für alle Kinobesucher:
Nach dem Abspann noch sitzen bleiben. Danach kommt noch ein letzter Song

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Im Test: Der Aukey BR-C8 Bluetooth

60€ Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg

Das ist aktuell die Strafe, wenn man beim Telefonieren am Steuer während der Fahrt oder bei Stopp mit laufendem Motor ohne Benutzung einer Freisprechanlage erwischt wird. Meiner Meinung nach sollte die Strafe sogar noch höher ausfallen.

Aus diesem Grund bin ich auch schon lange auf der Suche nach einer Freisprechanlage für das Auto. Da ich häufig das Smartphone wechsle, kommt etwas anderes als Bluetooth nicht infrage. Der Markt ist riesig, aber das Richtige habe ich mir trotzdem nie gefunden. Daher kam es mir gerade recht, dass mir das Unternehmen Aukey ein paar Testgeräte zur Verfügung gestellt hat. Unter anderem den Aukey BR-C8 Bluetooth Empfänger. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob hier ein Gerät mit einem Marktpreis von unter 20€ überzeugen kann, doch ich wurde positiv überrascht. Ehrlich gesagt bin ich sogar richtig begeistert, denn der Aukey BR-C8 ist noch mehr als „nur“ eine Fernsprecheinrichtung.

Mit diesem Post beteilige ich mich an der Blogparade Mein Lieblings-Gadget von Saskis Nerdtalk

Unboxing & Montage des Aukey BR-C8

Die Verpackung ist von Aukey eigentlich recht unspektakulär und schlicht gehalten. In dem braunen Karton befinden sich zwei weitere Packungen.


Im zweiten Päckchen ist der „Wireless Portable Car Audio Receiver“. Das eigentliche „Herzstück“. Der kleine schwarzen „Knopf“ besitzt drei beleuchtete Tasten. Zwei Pfeiltasten für „Vor“ und „Zurück“ und eine „Multifunktionstaste“, die mit einem Hörer-Symbol versehen ist. In der Mitte befindet sich die Öffnung des Mikrofons.

Auf der Rückseite befindet sich ein Klebepad, mit dem es am Armaturenbrett des PKW befestigt werden kann. Das Gerät wird jedoch nicht direkt befestigt, sondern hält magnetisch an einen Sockel, der wiederum angeklebt wird.

 
 
Am anderen Ende des Y-Kabels befinden sich zwei Anschlüsse. Einmal ein USB-Stecker, welcher im Netzteil eingesteckt wird und so der Stromversorgung dient. Als Zweites eine 3,5mm Stereo Klinke, welche am AUX Eingang des Autoradios angeschlossen wird. Hier wäre meiner Meinung nach ein Winkelstecker sinnvoller gewesen. So stehen Stecker und Kabel ein ganzes Stück vom Autoradio ab. Das ist jedoch auch bei jedem Autoradio anders. Ich denke, ich werde mir jedoch in absehbarer Zeit einen Winkel-Adapter* zulegen, um dieses kosmetische Problem zu lösen.

In wieweit sich hier die Kabel sinnvoll und praktisch verlegen lassen unterscheidet sich natürlich stark bei jeden PKW. Je nach Lage des Zigarettenanzünders, des Autoradios und Montageort des Empfängers. In meinen Fall hat das aber alles sehr gut funktioniert. Trotzdem werde ich wohl die Kabel zusätzlich mit etwas Klebeband am Armaturenbrett fixieren.

Sobald dann ein Anruf eingeht, kann man diesen mit der Hörer- bzw „Multifunktionstaste“ am Empfänger annehmen bzw hinterher wieder beenden. Wie bereits erwähnt, ist im Empfänger auch das Mikrofon verbaut. Dieser sollte daher an einer sinnvollen Stelle im PKW montiert werden. Den Gesprächspartner hört man dann über die Lautsprecher des Autoradios. Bei meinem Test hatte ich auf beiden Seiten eine gute Tonqualität. Hier gibt es nichts zu bemängeln. Dank Google Now können bei Android Smartphones auch Anrufe via Sprachkommando gestartet werden.

Wie in der Einleitung schon erwähnt, ist der Aukey BR-C8 jedoch mehr als nur eine Freisprecheinrichtung, denn es lässt sich damit auch Musik vom Smartphones an das Autoradio übertragen. So lassen sich MP3s oder Streams von Spotify, Google Play Music und Co über das Autoradio hören. Am Gerät dient die Multifunktionstaste als Play/Pause und mit den Pfeiltasten kann der letzte bzw. nächste Titel ausgewählt werden. Auch hier sind natürlich Sprachkommandos an das Smartphone eine Möglichkeit. So lässt sich mit einem „OK Google – spiele Interpret/Songtitel“ Musik starten, ohne dass man das Smartphone aus der Tasche holen muss. Meiner Meinung nach eine sehr bequeme und praktische und vor allem coole Möglichkeit.

 

Mein Fazit zum BR-C8

Ich hoffe, ich konnte euch hier einen guten Eindruck des Aukey BR-C8 vermitteln. Amazon listet das Gerät aktuell für rund 18€. Angesichts dieses Preises kann ich den Aukey BR-C8 wirklich uneingeschränkt empfehlen, wenn man eine einfache und vor allem kostengünstige Möglichkeit für Telefonie und Musik vom Smartphone im Auto möchte.