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ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 – Der Test

In meinen letzten Beitrag haben wir den DEEBOT OZMO Slim10 ausgepackt. Jetzt musste er in einen Test beweisen, ob er auch mit seinen Leistungen Überzeugen kann.

 

Die App

Bevor wir den ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 endgültig in Betrieb nehmen, müssen wir ihn zuerst mit der App verbinden. Diese ist für Android sowie iOS erhältlich.

ECOVACS HOME
ECOVACS HOME
Entwickler: ECOVACS ROBOTICS
Preis: Kostenlos
ECOVACS HOME
ECOVACS HOME
Entwickler: Ecovacs
Preis: Kostenlos

Als Erstes müssen natürlich die Nutzungsbedingungen akzeptiert werden und der App so einige Berichtigungen erteilt werden. Die Registrierung beschränkt sich auf die E-Mail-Adresse sowie ein Passwort. Weitere persönliche Daten werden hier erfreulicherweise nicht abgefragt.
Als Nächstes muss man seinen Roboter auswählen. Wenn man diesen in der Auswahl nicht findet, gibt es auch die Möglichkeit dies über einen QR-Code zu erledigen.
Auch alle weiteren Schritte lassen sich schnell und einfach bewerkstelligen. Die App erklärt jeden Schritt ausführlich mit Bildern, teils sogar mit Animationen.

 

Wenn der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 dann erfolgreich mit der App verbunden ist, lassen sich auch gleich drei Reinigungs-Modi auswählen.

  • Kantenreinigung

In diesem Modus wird, wie der Name schon verrät, die Kante des Raumes gereinigt. Der Roboter fährt lediglich an der Wand entlang. Dies hat in meinen Tests auch immer relativ zuverlässig funktioniert.

  • Punktreinigung

Hier wird der Roboter auf einen fixen Punkt abgestellt und dann reinigt dieser eine Fläche von wahlweise 1x1m, 2x2m oder 3x2m. Diese Funktion habe ich bisher nicht wirklich genutzt.

  • Autoreinigung

Kommen wir nun zur Autoreinigung. Die ist das Standartreinigungs-Programm. Hier soll der Roboter die Räume systematisch abfahren und somit überall gleichmäßig reinigen.

Die Einstellungen

In den Einstellungen der App lassen sich so einige Punkte nach eigenen belieben einstellen. So lässt sich zum Beispiel die Saugkraft des Gerätes zwischen Standard und Maximum auswählen. Zudem kann man bei der Wischfunktion die Wasserdurchflussrate in vier Stufen auswählen.

Es lässt sich auch ein Reinigungsplan anlegen. Somit kann der Roboter selbstständig zu einer bestimmten Zeit mit dem Reinigungsprogramm beginnen. Praktischerweise legt man dies zu einem Zeitpunkt, wenn man nicht im Haus ist und somit nicht gestört wird. Es lassen sich auch die letzten Reinigungsprotokolle abrufen. Außerdem zeigt das Gerät an, wie weit Reinigungsbürsten und Filter abgenutzt sind. Dies ist jedoch lediglich ein in Stunden berechneter Wert und muss nicht mit dem tatsächlichen verschleiß übereinstimmen. Wenn man den Roboter einmal nicht mehr finden sollte, lässt sich über die App auch ein Signalton am Gerät ausgeben.

Der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 in der Praxis

Beginnen wir doch mal mit dem wohl größten Vorteil des Gerätes. Seine geringe Bauhöhe. Mit seinen gerade mal 5,7cm Höhe schlüpft er bei mir mühelos unter die Couch. Selbst mit einem leichten Hand-Staubsauger wie meinen Dyson ist das gar keine all zu leichte und vor allem angenehme Arbeit. Und hier wird auch sogar noch gewischt. Selbst mit der Ladestadtion verschwindet das Gerät nahezu unsichtbar unter meinen Küchenschränkchen. Hier kann der “Slim” also auf jeden Fall voll Punkten.

Wie schon beim Unboxing erwähnt. Der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 hat keine große Hauptbürste. Jedoch schaufeln die beiden langarmigen Seitenbürsten zuverlässig den Schmutz in die Mitte des Gerätes wo er aufgesaugt werden kann. Sogar ein Käfer, welcher sich in mein Wohnzimmer verirrt hat, ist dem Sauger zu Opfer gefallen.

Ich habe dem Ecovacs in meinen Test vor so einige Herausforderungen gestellt. Zertretene Kartoffelchips im Wohnzimmer. Salz und Haferflocken auf dem Küchenboden. Haare am Boden des Badezimmers. Gängige Verschmutzungen waren für den OZMO Slim10 kein Problem und er hat es mit seinen Bürsten eingefangen und eingesaugt.
Sehr grobe Verschmutzungen hat er gelegentlich nicht auf den ersten Durchgang vollständig beseitigt. Nach einem zweiten Durchgang war es jedoch meist zufriedenstellen gereinigt. Hier ist die Wischfunktion auf jedem Fall eine Sinnvolle und hilfreiche Ergänzung.

All das bezieht sich natürlich lediglich auf Hartböden wie Fliesen, Parkett oder Laminat. Genau hierfür ist das Gerät gedacht. Für Teppichböden ist der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 weniger geeignet.

 

 

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Die Intelligenz des Gerätes

Der DEEBOT OZMO Slim10 sorgt mit seinem fortschrittlichen Reinigungsmuster in gegenläufigen Bahnen für gründliche und systematische Reinigungsergebnisse, ohne Bereiche auszusparen oder doppelt zu behandeln.

So bewirbt Ecovacs selbst seinen OZMO Slim10.

Das Gerät verfügt über nur wenige Sensoren. Um Hindernisse zu erkennen, verfügt das Gerät über einen Infrarot-Anti-Kollisionssensor sowie die große Stoßleiste. Dank dieser werden die meisten Hindernisse erkannt und der Roboter stößt erst gar nicht daran an. Der Infrarot-Anti-Kollisionssensor funktioniert jedoch nur dann zuverlässig, wenn das Hindernis direkt vor dem Gerät ist. Wenn der Roboter diagonal darauf zu fährt, reagiert meist erst die Stoßleiste. Das bedeutet das kleine und leichte Gegenstände verschoben oder gar umgeworfen werden können.

Geräte höherer Preisklassen haben Ultraschallsensoren oder gar Laser-Technologien verbaut. Die können sich ein wesentlich genaueres Bild des Raumes und ihrer Umgebung machen.

Auch wenn der Deebot stets bemüht ist, den Raum systematisch abzufahren, können bestimmte Hindernisse den Roboter mächtig aus der Bahn werfen. Ein Stuhl- oder Tischbein wird meist geschickt umgefahren. Dies kann man am Ende des obigen Instagram Videos sehr schön sehen. Bei größeren Hindernissen dreht der Deebot jedoch einfach um, was zur Folge hat das der systematische Reinigungsplan verworfen wird.

Dank der Ausstattung mit zusätzlichen Stufensicherheitssensoren kann der Deebot jedoch im Treppenbereich sicher und ohne Sturzgefahr seine Arbeit verrichten.

Der Deebot bietet in der App keine Kartendarstellung der Räume.  Dadurch lassen sich auch keine virtueller Begrenzung festlegen. Wenn der Roboter einen Raum fern bleiben soll, muss man die Türe schließen. Wenn bestimmte Zonen im Raum nicht befahren werden sollen, muss man wohl physische Grenzen errichten. Auch Hilfsmittel wie Magnetbänder oder ähnliches sind hier nicht möglich.

Besonders Kabel können eine Hürde darstellen. Da das Gerät ja durch seine geringe Höhe unter nahezu jedes Möbelstück schlüpft, kann das auch ein kleines Problem werden. Hier muss man wohl ein wenig aufräumen und Kabel ordentlich direkt der Wand entlang verlegen oder gar mit Klebeband am Boden festkleben. Auch mit meinen Küchenstühlen verträgt sich der OZMO Slim10 nicht besonders. Seine Sensoren können diese wohl nicht korrekt erfassen. Er arbeitet sich mit seinen kräftigen Rädern hoch, bleibt dann jedoch hängen. Wenn die Küche gereinigt werden soll, muss ich also die Stühle hochstellen oder einfach zur Überwachung anwesend sein.

 

 

Hier ist jetzt natürlich viel “Jammern auf hohen Niveau” dabei. Diese Features kann man bei einem Gerät in dieser Preisklasse kaum erwarten.

Nie wieder Staubsaugen und nie wieder Wischen

Wer sich das Gerät aus diesen Gründen anschaffen will, sollte sich von dieser Vorstellung schnell wieder verabschieden. Es gibt wohl kein Gerät auf dem Markt welches zu 100% jede Ecke und jeden Winkel der Wohnung reinigen kann. Jeder Staubsaugerroboter und jeder Wischroboter ist lediglich als Ergänzung zu sehen. Man muss auf jeden Fall seltener selbst Hand anlegen, ganz erspart bleibt es einen jedoch auch mit so einen kleinen Helfer auch nicht.

 

 

ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 – Unboxing

Vor mir habe ich den ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10. In diesem Bericht packen wir das Gerät einmal aus und verschaffen uns einen groben Überblick

 

Der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 ist bereits für unter 200€ erhältlich. Dadurch zählt er wohl noch zu der Einsteigerklasse in diesem Bereich. Schon nach wenigen Tagen im Einsatz haben sich so einige Vor- und Nachteile von diesem Gerät gezeigt. Aber dazu später mehr. Beginnen wir erst einmal damit, dass wir das Gerät auspacken und einsatzbereit machen.

 

Technische Daten

 

Smart Funktion
Smart-Modus Hard Floor Mode
Betriebsmodus Automatik  Punkt  Rand
Fortsetzungsmodus Nein
Gesprochene Meldung Nein
Teppich identifizieren Nein
Sturzschutz Ja
Kollisionsschutz Infrarot-Anti-Kollisionssensor  Stoßleiste
Blockierschutz Ja
Automatisches Laden Ja
Reinigungs-Leistung
Saugoptionen Direktabsaugung
Flächenabdeckung Hartboden
Betriebszeit (min) 100
Filter Feinstaubfilter
Seitenbürste Dual
Einfache Handhabung
App-Steuerung Ja
Kartendarstellung Nein
Einstellung virtueller Begrenzung Nein
Bewegungssteuerung Ja
Schalter Betriebsmodus Ja
Zeitprogrammierung Ja
Fernbedienung Ja
Technische Daten
Bauhöhe (cm) 5.7
Durchmesser (cm) 31.0
Maschinengewicht (kg)* 2.5
Max. Türschwellenüberwindung (cm) 1.4
Geräuschentwicklung (dB) (Standard/Max, Intensiv) 68
Kapazität Staubbehälter (ml) 300
Ladezeit (h) ca. 4
Akkukapazität (mAH) Lithium (2600)
Lieferumfang 1x DEEBOT OZMO Slim10, 1x Ladestation, 4x Seitenbürsten, 1x Fernbedienung, 1x OZMO Wassertank, 1x Reinigungstuch, 2x Feinstaubfilter, 1x Cleaning Tool, 1x Benutzerhandbuch

Anbei auch noch gleich das Video in dem der Hersteller sein Produkt vorstellt

 

Beginnen wir mit dem Unboxing

Die Verpackung des ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 macht schon einen sehr wertigen Eindruck. Ein Fester stabiler Karton. Auf Hochglanz bedruckt. Auch innen ist alles sehr ordentlich und aufgeräumt. Alles ist sicher verstaut. Nichts klappert oder wackelt. Alle Einzelteile sind separat in Folien verpackt. Das Gerät selbst in einem Textil-Beutel.

Als ersten sehen wir uns die Dockingstation des ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 etwas genauer an. Der Kopf war hier auch noch zusätzlich mit einer Folie gegen verkratzen geschützt. Bei genaueren hinsehen lassen sich hinter der schwarze, transparenten Fläche Sensoren vermuten. Ich tippe hier auf Infrarot mithilfe dieser der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 seine Station wiederfindet. Das Kabel lässt sich auf der Rückseite Platzsparend aufwickeln. Dies verhindert das neben der Ladestation ein unnötig langes Kabel rumliegt, welches für den Roboter unter umständen ein Hindernis wird. Die Unterseite ist gummiert, was verhindert, dass die Station verrutscht, wenn der Staubsauger zum Laden auffährt. Die beiden Lade-Kontakte sind gefedert, was einen zuverlässigen Kontakt gewährt.

Wie auch schon oben in der Tabelle mit den technischen Daten erwähnt, bringt der Deebot so einiges an Zubehör mit. So bekommen wir neben den ausführlichen Handbüchern zwei zusätzliche Seitenbürsten als Ersatz, 1x Fernbedienung, ein zweites Reinigungstuch für die Wisch-Funktion, sowie einen Ersatz Feinstaubfilter. Die Seitenbürsten und Feinstaubfiltern sind natürlich ein sehr sinnvolles Zubehör. Diese sind ein Verschleißteil und gehören nach einer gewissen Anzahl an Betriebsstunden gewechselt. Auch das Reinigungstuch ist sinnvoll, wenn man eines davon mal in die Waschmaschine packt.
Die kleine Fernbedienung sehe ich als unnötig. Der Roboter lässt sich sehr komfortabel über die App sowie über Google Home und Amazon Alexa steuern. Zudem handelt es sich über eine Infrarot Fernbedienung. Was bedeutet, dass ein Sichtkontakt zum Gerät erforderlich ist. Das ansteuern aus einen anderen Raum ist somit nicht möglich, was den Nutzen dann doch erheblich einschränkt. Bei Geräten von Ecovacs in höheren Preisklassen, ist diese teils gar nicht mehr im Lieferumfang enthalten.

 

ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10

Aber kommen wir nun zum wichtigsten. Den Staubsaugerroboter selbst.

Ebenso wie die Ladestation ist der Roboter ebenfalls Gut geschützt verpackt. Folien gegen Verkratzen sowie ein Transportschutz für die vordere bewegliche Stoßleiste bzw. Sensor.

“Unter der Haube” des ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 ist der Staubbehälter. Mit 0.30l ist dieser nicht besonders groß. Was natürlich an den  kompakten Ausmaßen des Roboters selbst liegt. Allerdings habe ich dies in meinen Test dennoch als ausreichend empfunden. Unter der Klappe befindet sich zudem der Hauptschalter sowie ein Restet Knopf. Der Deebot verfügt über einen Metallgewebe-, Schwamm- und Feinstaubfilter. Dieser soll laut Ecovacs Auslöser von Allergien und Asthma in der Luft verhindern. Der Behälter verfügt zudem über ein kleines Reinigungs-Tool. Eine Bürste zum Reinigen des Filters sowie ein Messer.

Auf der Unterseite des Gerätes fällt sofort ins Auge, dass der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 über keine große Hauptbürste verfügt. Er hat lediglich einen Ansaugschacht in der Mitte des Gerätes. Das ist auch der Grund, warum das Gerät weniger für Teppiche geeignet ist, sondern primär für Hartböden. Die ist jedoch wiederum ein Vorteil bei beispielsweise Tierhaaren, da diese sich nicht in einer Bürste verfangen können.
Die zwei Seitenbürsten und das Reinigungstuch sind schnell und einfach mit wenigen Handgriffen montiert.

Jetzt ist der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 eigentlich schon voll einsatzbereit

 

 

Eine Besonderheit, welche den ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 von vielen anderen Modellen unterscheidet, ist ja die Wisch-Funktion. Der 180 ml große Wassertank verteilt dank der OZMO Mopping Technologie das Wasser gleichmäßig auf das Wischpad. Die Intensität lässt sich hierfür in der App festlegen.

 

Schlußwort

Ich hoffe, ich konnte euch hier schon einen interessanten Überblick über das Gerät verschaffen. Natürlich folgt auch bald der Testbericht zum Gerät. Wenn ihr jedoch jetzt schon überzeugt seid, könnt ihr das Gerät auch gleich, z. b. bei Amazon für aktuell knapp 195€ erwerben.

 

Kopfhörertest Ultrasone Performance 820

Auf die Firma Ultrasone wurde ich aufmerksam durch den Podcast „Bits und so“. Kopfhörerenthusiast Bastian @schlingel Woelfle hat in den sog. „Picks“ zwei verschiedene Produkte der Firma vorgestellt und war sehr begeistert. Ich habe also die Firma angeschrieben und um Übersendung eines Testmusters gebeten.

Wie schon in meinem letzten Test erwähnt, bin ich seit Jahren großer Fan meines Beyerdynamic DT 770 Pro. Bisher konnte mich kein anderer Kopfhörer mit besserem Klang überzeugen. Und um das Endergebnis gleich vorwegzunehmen: Der Performance 820 hat es geschafft. Aber eins nach dem anderen.

Hintergrundinformationen

Die deutsche Ultrasone AG mit Sitz am Starnberger See wurde 1991 gegründet und hat sich seitdem einen Ruf bei audiophilen Hörern auf der ganzen Welt gemacht. Ultrasonekopfhörer sind im Pro-Audio-Bereich bei DJs und in renommierten Tonstudios genauso zu finden wie bei HiFi-Liebhabern in über 50 Ländern.

Der Performance 820 ist seit August 2015 auf dem Markt und wird im Portfolio von Ultrasone als Allround-Kopfhörer für ambitionierte Einsteiger positioniert. Es handelt sich um einen Kopfhörer mit geschlossener Bauart, der sowohl Geräuschen nach als auch von außen sehr gut abdämpft. Ich bin Fan dieser Bauart, mit halboffenen bzw. offenen Kopfhörern kam ich in der Vergangenheit nie sonderlich gut zurecht.

Optik

Nimmt man den Kopfhörer aus der Schachtel, fällt als Erstes die schicke Optik auf. Eine diagonal angeordnete Kombination von mattschwarzem und glänzendem Kunststoff sorgt für ein markantes Äußeres. Der Kopfhörer ist in drei Farbvarianten (rot, weiß und schwarz) erhältlich, die glänzenden Kunststoffteile sind dementsprechend gefärbt. Die Ohrmuscheln und der Kopfbügel sind mit einem weichen Protein-Leder bezogen und runden das Design ab.

Performance 820 Farbvarianten

Die drei Farbvarianten des P820

Hardware

Der Kopfhörer wiegt angenehme 244 Gramm. Für die Ohrpolster und Kopfbügel kommt ein hochwertiger, mit Protein-Leder bespannter Schaumstoff zum Einsatz. Der Hersteller verbaut hier 40-Millimeter-Schallwandler in dezentraler Bauweise, dazu später noch mehr. Diese erreichen laut Ultrasone einen Schalldruck von bis zu 99dB, was für mehr als genügend Dynamikreserven sorgt. An den Schallwandlern liegt eine Impedanz von 32 Ohm an, was genug Leistung auch für den Betrieb an mobilen Geräten sicherstellt. Geliefert wird der Kopfhörer mit einem Microfaser-Transportbeutel sowie einem 1,2 m langen Kabel mit integriertem Mikrofon und Funktionstasten.

Performance 820 Microfaserbeutel

Der mitgelieferte Microfaserbeutel

Hier muss ich einen meiner wenigen Kritikpunkte anbringen. Das Kabel entspricht nicht der ansonsten gebotenen Qualität und ist meiner Meinung nach deutlich zu kurz. Der Hersteller setzt leider auf Kopfhörerseite auf den eher unüblichen 2,5mm Klinkenanschluss. So lässt sich das Kabel nicht einfach durch ein anderes, längeres Standardkabel ersetzten, bei Amazon gibt es aber Alternativen. Bei einem Kopfhörer dieser Preisklasse hätte ich mir ein deutlich hochwertigeres und längeres Kabel gewünscht, zudem fehlt der Adapter auf 6,3mm Klinke.

Ultrasone S-Logic® Plus

Wie oben bereits erwähnt, werden die Schallwandler in dezentraler Bauweise in den Ohrmuscheln angeordnet. Die soll für ein deutlich räumlicheres und natürlicheres Klangerlebnis als bei herkömmlichen Kopfhörern sorgen. Durch dieses Konzept soll der typische „Kopfhörerklang“ vermieden werden, das Hörerlebnis soll eher dem perfekt aufgestellter Lautsprecher im Stereodreieck in einem Raum entsprechen. Zudem kann durch S-Logic® Plus der Schalldruck um bis zu 40 % (3-4 dB) bei vergleichbarem Klangerlebnis reduziert werden, was das Gehör nachhaltig schont.

Tatsächlich bietet der Kopfhörer ein sehr gutes räumliches Schallbild. Wenn dies im Mix der Quelle angelegt ist, lassen sich z.B. Instrumente oder Soundeffekte gut im Raum verorten. Dies ist auch bei Computerspielen wichtig, um Gegner richtig lokalisieren zu können. Schließt man beim Hören die Augen, kann man bei entsprechender Aufnahme die Band fast vor sich auf deiner Bühne sehen.

Klang

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, bin ich vom Klang des P820 mehr als begeistert. Ich habe ihn im Testzeitraum ca. 60 Stunden getragen und für unterschiedliche Anwendungszwecke, wie es sich für einen Allrounder gehört, genutzt.

Musik

Neue Kopfhörer werden immer zuerst mit meiner „Soundcheck“ Playlist und verschiedenen Musikstilen getestet. Die Liste enthält basslastige Titel, aber auch Filmmusik, Stücke mit Fokus auf Gesang und Stimme sowie gitarrenlastige Musik.

Beim erster Klangeindruck überraschten mich die mehr als präsente Höhen des P820 und sein gut abgestimmter, sauberer Bass. Nach kurzer Eingewöhnung bietet der Kopfhörer ein homogenes Klangbild, das ich im Testzeitraum sehr zu schätzen gelernt habe. Stimmen werden im Mix präzise dargestellt und fallen nicht nach hinten, der Bass bleibt stets definiert und rundet das Klangbild nach unter sauber ab, ohne matschig zu sein. Die Mitten bieten eine kompaktes Klangbild ohne das Quellsignal zu verfärben. Auch längeres Hören ermüdet die Ohren nicht, dank S-Logic® Plus und geschlossener Bauweise kann hier auch mal etwas leiser gedreht werden. Die Klangqualität bleibt auch bei geringen Lautstärken voll erhalten.

Mobilgeräte

Am Tablet bzw. am Smartphone habe ich den Kopfhörer für die Film- und Serienwiedergabe über Netflix und YouTube genutzt, aber auch für verschiedene Mobilgames. Er leistet sich auch hier keine Schwächen. Bei Filmen ist die Klangwiedergabe sehr detailliert, Dialoge sind stets einwandfrei verständlich. Explosionen und ähnliche Effekte bieten in Filmen und Spielen eine eindrucksvolle Klangkulisse. Durch S-Logic® Plus entsteht hier trotz Stereowiedergabe ein räumliches Klangbild.

Games

Im Spielebereich habe ich den P820 mit Overwatch, APEX Legends, PUBG und verschiedenen Strategiespielen sowie MMORPGS auf dem PC getestet. Ich hab den Kopfhörer mit einem 6,3mm Klinkenadapter an mein UMC404HD Soundinterface angeschlossen.

Die vor allem bei Onlineshootern wichtige Ortbarkeit von Teamkollegen oder Gegnern ist in jedem Fall gewährleistet – auch ohne (virtuelle) Surround-Tricks. Schritte und Schüsse lassen sich gut lokalisieren. Auch leisere Teile, wie etwa Hintergrundmusik, gehen nicht im Gesamtklang unter und sind gut wahrnehmbar. Explosion werden druckvoll dargestellt, man hat ein sauberes „Mittendrin-Gefühl“. Wie auch bei der Musikwiedergabe ist der Bassanteil ausgewogen und präzise. Ein zusätzlicher Voicechat mit den Mitspielern war immer klar verständlich.

Insgesamt macht es mir sehr großen Spaß, den P820 in Spielen zu benutzen. Das Hören gestaltet sich durch den hervorragenden Klang stressfrei, d.h. man wird nicht durch schlechte Tonqualität zusätzlich negativ belastet und kann sich so voll auf das Spielgeschehen konzentrieren.

Ultrasone selbst hat das Potential ihrer Kopfhörer für den Gamingmarkt bereits erkannt und spricht unter gaming.ultrasone.com bewusst den ambitionierte Spieler an. Für mich ist der Kopfhörer eine absolute Empfehlung im Gamingbereich.

Tragekomfort

Der P820 bietet einen angenehmen Anpressdruck, mehr als ich von meinem DT 770 Pro gewohnt bin. Ich bin allerdings kein Brillenträger, diese könnte das bei entsprechender Empfindlichkeit stören. Der Verstellmechanismus des Kopfbügels rastet sauber und gut fühlbar ein, auch große Köpfe sollten aufgrund der weiten Verstellbarkeit keine Probleme bekommen. Die Scharniere der Ohrmuscheln haben für meine Geschmack etwas zu viel Spiel, sie passen sich dennoch gut der Kopfform an.

Die Protein-Lederpolster sind ohrumschließend, meine Ohren (nicht abstehend) stoßen nicht an die Innenseiten der Ohrmuscheln an. Auch nach vier bis fünf Stunden Gamingsession drückt der Kopfhörer nicht. Warme Ohren habe ich auch nicht bekommen, ich bin also vom Tragekomfort insgesamt überzeugt.

Kabelfernbedienung mit Mikro

Im Lieferumfang befindet sich, wie oben bereits erwähnt, eine integrierte Kabelfernbedienung mit Mikrofon. Leider gibt es die iQ App nicht für iOS. Mit deren Hilfe kann man die Funktionen der Kabelfernbedinung noch individualisieren. Ansonsten lassen sich Gespräche mit der Taste bequem annehmen. Diese Funktionalität ist für mich aber zweitrangig.

Bluetoothmodul Ultrasone SIRIUS

Ein sehr interessantes Addon für den P820 ist das separat erhältliche Bluetoothmodul Sirius. Es wurde speziell für die Kopfhörer der Performancereihe entwickelt und übertragt Audio über BT 4.1 in aptX® Qualität. Durch die geschwungen Form schmiegt sich das Bluetooth-Element nahtlos und unscheinbar an den Kopfhörer. Mit drei Tasten lässt sich die Lautstärke regeln sowie die Wiedergabe starten und stoppen. Natürlich ist auch ein Mikrofon mit eingebaut. Somit ist es möglich, den Kopfhörer als Headset für das Telefonieren mit dem Smartphone, am Tablet oder Computer zu nutzen. Eine Akkuladung reicht für bis zu 12 Stunden Betreib, die Reichweite beträgt bis zu 20 Meter.

Für mich ein weiterer Pluspunkt. Unterwegs wünsche ich mir in letzter Zeit öfters einen anständigen kabellosen Kopfhörer, mit dem Sirius hätte ich die Möglichkeit, einen sehr guten Kopfhörer mobil zu machen. Einzig der Preis von ca. 135,- € zusätzlich schreckt mich ab.

Preis / Leistung / Fazit

Ultrasone ruft für seinen Kopfhörer Performance 820 laut Homepage eine UVP von 149,- € auf. Der Straßenpreis bei den gängigen Onlinehändlern liegt erfahrungsgemäß etwas tiefer.

Der P820 liegt somit nahezu im gleichen Preissegment wie mein Beyerdynamic DT 770 Pro. Für mich bezeichnet dieser Preisrahmen das obere Ende des Einsteiger- bzw. Enthusiastenbereichs. Wenn ich soviel Geld für einen Kopfhörer ausgebe, muss dieser auch liefern. Und das tut der Performance 820 auf jeden Fall. Die Verarbeitung ist einwandfrei, auch wenn der Kopfhörer im Vergleich nicht ganz so stabil wirkt wie andere Produkte. Hier hätte man eventuell noch etwas Metall zur Stabilisierung einsetzten können. Auch das mitgelieferte Kabel entspricht meiner Meinung nach nicht dem geforderten Preisrahmen. Aber jegliche Kritik ist ob der gebotenen Klangleistung vergessen. Hier bin ich seit Jahren mehr als positiv überrascht worden, für mich schlägt der P820 meinen DT 770 Pro im Klangvergleich. Der Unterschied ist für mich sogar so groß, dass ich ernsthaft an eine Anschaffung des Ultrasone Kopfhörers denke. Die optionale Bluetooth-Erweiterung ist für mich ein zusätzlicher Kaufgrund. Wer also einen wirklich leistungsstarken Allround-Kopfhörer oder einen hervorragenden Gamingkopfhörer sucht und über die angesprochenen Kritikpunkte hinwegsehen kann, erhält hier von mir eine klare Kaufempfehlung.

Hier noch ein Affiliate-Link zum Kopfhörer auf Amazon: ULTRASONE Performance 820 Kopfhörer in Schwarz | Over-Ear Kopfhörer für das Studio und Zuhause

Hat Euch der Artikel gefallen?

Habt Ihr auch schon Erfahrungen mit Produkten von Ultrasone gemacht? Was ist Eure bevorzugte Marke im Bereich Headset / Kopfhörer? Auf was legt ihr besonderen Wert, wenn Ihr Euch für ein Produkt aus dem Bereich Audio & Gaming entscheidet? Wäre der Ultrasone Performance 820 ein Kopfhörer für Euch? Ich freue mich schon auf Eure Kommentare!

Openbook Header

Hallo Welt – Hallo Openbook

Vor ein paar Tagen habe ich schon ein paar Zeilen über das neue Soziale Netzwerk Openbook geschrieben. Jetzt bekommt ihr die ersten Screenshots der App und eine kurze Preview zu sehen.

Openbook Playstore TestOpenbook hat in diesen Tagen die ersten Alpha Nutzer eingeladen die Smartphone App zu Testen. Diese ist für Android und iOS erhältlich. Alpha User sind hier lediglich Personen die das Projekt auf Kickstarter oder Indiegogo finanziell Unterstützt haben.
Android Nutzer bekommen über das Testprogramm des PlayStores Zugang zur App. Apple Nutzer über TestFlight. Allerdings nutzt euch die Installation der App wenig. Ohne einen Zugangscode den man per Mail erhalten hat ist keine Anmeldung möglich.

Okuna
Okuna
Entwickler: Okuna B.V.
Preis: Kostenlos

 

Eine Weboberfläche von Openbook gibt es aktuell noch nicht. Die URL zur Seite ist https://www.openbook.social/. Hier könnt ihr euch dafür für den Beta Test anmelden.

Aber nun zur App

Hier in meinen Test handelt es sich um die Android Version von Openbook. Zu Unterscheiden zur iOS App kann ich leider nichts sagen.

Die Reiter für die Kategorien beziehungsweise Funktionen finden wir am unteren Bildrand. Wir haben hier sechs an der Zahl. Home/Timeline – Suche/Trending Posts – Communities – Notifications – Profil – Menü

Zum verfassen von Beiträgen haben wir einen Floating Action Button. Wenn man diesen drückt kann man sogleich seinen Post verfassen. Hier lässt sich ein Text verfassen der auf 1120 Zeichen beschränkt ist. Zusätzlich kann man ein Bild hinzufügen. Im folgenden Dialog wird dann abgefragt ob man den Post öffentlich, in einem der circle/Kreise oder in einer Community veröffentlichen möchte.

Im ersten Reiter seht ihr natürlich das wohl wichtigste. Eure Timeline. Beiträge von euren Freunden und aus Communitys. Jeden Post kann man natürlich kommentieren. Dazu gibt es auch noch eine Reaktion, den react. Praktisch das Synonym zu Facebook gefällt mir. Hier kann man seine Reaktion oder Emotion mit einen Smiley darstellen. Hier steht unter anderem auch ein lustig animierter Papagei zur Verfügung.
Was auch Auffällt ist, dass Openbook bei Post aus Communities neben dem Profilbild einen Pfad wie im Web anzeigt. Dieser weist darauf hin woher genau der Post stammt. Der komplette Pfad lautet dann zum Beispiel in diesem Fall /c/communityname. Davor noch das Profilbild der einsprechenden Community.
Bei Post von Freunden gibt es diesen Pfad jedoch nicht. Hier wird lediglich Profilbild und Nutzername angezeigt.

Im zweiten Reiter finden wir die Suche. Hier werden einen auch gleich die aktuellen Trending posts angezeigt. Die Suche beschränkt sich hier offenbar auf Nutzernamen und Communitynamen. Texte aus Beiträgen lassen sich hier anscheinend (noch?!) nicht finden.

Als nächstes haben wir die Communities oder Gruppen. Am oberen Bildschrmimrand sehen wir hier zusätzliche Tabs. Im ersten Tab sind die Communites gelistet in welchen man selbst Mitglied ist. Die weiteren Tabs sind verschiedene Kategorien wie Fun, Technology, Sports, Arts, Lifestyle und Education. Mit dem + Symbol oben rechts kann man eine eigene Community erstellen.

Einen Reiter weiter befinden sich dann die Notifications/Benachrichtigungen. Am oberen Zahnrad lassen sich dann einige Einstellungen hierfür vornehmen.

Der fünfte Tab ist dann das eigene Profil. Hier kann man durch seine eigenen Beiträge scrollen. Über den Edit Button lässt sich dann das eigene Profil bearbeiten. Hier lässt sich das Header- sowie Profilbild auswählen. Sowie Name, Nutzername, eine URL, die Location sowie eine kurze Biografie.

Im letzten Tab finden wir das Menü bzw. die Einstellungen. Hierzu zahlen zum Beispiel die circles. Also Kreise wie wir sie schon von Google+ gewohnt sind bzw waren. Weiter geht es mit my lists. Also Listen wo man ebenfalls wie bei den Kreisen Personen hinzufügen kann. Kontakte mit denen man verbunden bzw. befreundet ist, teilt man in Kreise ein. Personen denen man lediglich folgen möchte, in Listen. Im Menüpunkt Account lassen sich dann Email und das Passwort ändern. Die Notifications anpassen wie schon im entsprechenden Reiter zuvor und die Funktion zum Löschen des Accounts. Am unteren Bildschirmrand lassen sich Themes für die App auswählen. Aktuell stehen hier fünf zur Auswahl. Inklusive mehrerer Darkmode.

Fazit auf wenige Stunden Nutzung

Die Alpha ist schon grafisch sehr ansprechen aufgebaut. Das Netzwerk hat allein hier schon einen tollen Flair. Die Useability ist allerdings noch ausbaufähig. Das ein wohl recht wichtiger Punkt wie die Kreise und Listen im Menü “versteckt” sind finde ich aktuell nicht wirklich praktisch. Auch gibt es bisher keine Chat oder Nachrichten Funktion. Auch die Funktionen einen Kommentar zu löschen oder bearbeiten fehlt noch. Erwähnungen in Form von @Nutzername sind jedoch schon möglich.

Man darf hier aber auf keinen Fall vergessen: Es ist eine Alpha! Es wird wohl noch viel passieren.
Die Beta soll übrigens im April starten.

Openbook Header

Ist Openbook die Zukunft der sozialen Netzwerke?

Google+ schließt seine Pforten. Facebook schlittert von einen Datenschutz Skandal in den nächsten. Openbook hingegen will alles Besser machen.

 

 

Update

In diesem Beitrag findet ihr einen ersten Test der alpha Version der Android App

 

Viele große Zeitungen und Magazine haben bereits über Openbook berichtet. All zu viel muss ich daher wohl nicht über Openbook schreiben.

Golem: OPENBOOK: Open-Source-Alternative zu Facebook versucht es noch einmal
Die erste Crowdfunding-Kampagne hatte ein zu hohes Finanzierungsziel, daher versuchen es die Macher von Openbook noch einmal: Der Konkurrent zu Facebook soll Open Source sein, keine Werbung haben und seine Nutzer nicht tracken. Der zweite Versuch verläuft erfolgreicher.

Süddeutsche: Facebook-Alternative Openbook – Es besser machen als Zuckerberg
Bislang gibt es für Facebook-Nutzer keine ernstzunehmende Alternative.
Ein Entwickler-Team aus den Niederlanden plant nun mit “Openbook” eine Plattform, die werbefrei, sicher und transparent sein soll. Ob das gelingen kann, ist allerdings fraglich.

 

Seit heute dürfen die ersten Alpha-Tester das neue Netzwerk ausprobieren.

Openbook auf seinen offiziellen Blog

? Hey there,

We hope you’re having a great start of the weekend.

It’s been a week since we last spoke and we’ve got some good news.

After countless of late-nights and weekends made possible by you, we are releasing the absolute ground zero for Openbook: The alpha version.

We’re sure there will be things to improve and functionality we also wish we could have on this version, but then again, it’s part of the thrill of being an alpha tester, seeing and helping the platform grow, day by day.

Some of the things you will be seeing in the upcoming weeks are

Post comment replies

Video posts

@mentions

Post comment upvotes/downvotes

And more!

 

Um unter diesen Testern zu sein muss(te) man Unterstützer der Kickstarter oder Indiegogo Kampagne sein.

Aber sogar hier sind die Entwickler offenbar noch Hart am Kämpfen.

Beim ersten Start einer Alpha sollte dies jedoch zu verschmerzen sein. Ich selbst bin ebenfalls Unterstützer via Indiegogo. Aktuell habe ich jedoch meine Einladung für die Alpha von Openbook noch nicht erhalten. Ich hoffe das ändert sich im laufe des Tages noch.

Ich bin auf jeden Fall gespannt was Openbook alles anders und besser machen will, wie man es von Google+, Facebook und Co gewohnt ist. Wenn sich das Netzwerk wirklich durchsetzen will Fehlen wohl mehr Punkte als Sicherheit und Datenschutz. Es benötigt ein herausstechendes Alleinstellungsmerkmal. Ein schönes Beispiel sind hier die Messenger. Telegram und Threema und so einige andere Anbieter sind in Sachen Sicherheit und Datenschutz dem Platzhirsch WhatsApp Meileweit voraus. Sogar in Sachen Funktionen sind die teils Überlegen. Trotzdem bisher nicht ansatzweise eine Konkurrenz für WahtsApp.

Ebenso in den sozialen Netzwerken. Schon viele haben versucht Facebook vom Thron zu stoßen. Friendster, Lokalisten, Ello, die VZ-Netzwerke, Wer kennt wen oder Vero. Auch Diaspora, welches als Open Source System ebenfalls mit Werbefreiheit, Sicherheit und transparenz punkten wollte ist gescheitert. Bisher hat es keine geschafft.

Bleibt abzuwarten wie Openbook aufgenommen wird.

Google Maps Augmented Reality – Navigation startet in Deutschland

Schon im vergangenen Jahr hat Google auf der I/O die neue Funktion vorgestellt. Jetzt wurde die Google Maps Augmented Reality – Navigation für die ersten deutschen Nutzer aktiviert. Zumindest in einer Alpha für ausgewählte Nutzer.

Ich bin im Moment einer der glücklichen die diese neue Funktion testen dürfen. Offenbar wurden hier primär (sehr aktive) Google Local Guides ausgewählt.

Schon vor wenigen Tagen ist mir ein neues Symbol während der Fußgänger Navigation in Google Maps aufgefallen. Eine 3D Ansicht eines Würfels. Wenn man diesen antippt startet die neue Google Maps AR – Navigation.

Man bekommt einen Blick durch die Kamera. Im unteren Bereich sieht man einen kleinen Kartenausschnitt der einen zusätzlich den Weg weist. Als erstes wird die Umgebung analysiert. Ermöglicht wird das durch Googles selbst entwickeltes „Visual Positioning System“ – kurz VPS – welches die Umgebung und Häuser anhand des Kamerabildes erkennt. Dieses Livebild wird mit den Streetview-Aufnahmen abgeglichen. So kann die Software von Google Maps Augmented Reality den exakten Standort und vor allem auch die exakte Blickrichtung des Nutzers sehr genau kennen.

Ich konnte Google Maps Augmented Reality in Berlin und in München ausprobieren. Ob und wie dieses in einer Stadt ohne Streetview-Aufnahmen funktioniert kann ich leider erst in den kommenden Tagen testen.

Nach wenigen Augenblicken startet dann auch die Navigation.

Hier ein paar Beispiele wie Google diese Navigation visualisiert.

 

Selbstverständlich ist Google hier auch auf die Sicherheit des Nutzers bedacht und zeigt auch eine Warnmeldung.

Sie beim Gehen aus Sicherheitsgründen nicht auf dein Telefon

Für diese Navigation muss das Smartphone natürlich die ganze Zeit aufrecht gehalten werden. Wenn man sich hier lediglich durch Blick auf das Kamerabild des Smartphones orientiert ist dieser Sicherheitshinweis auch nicht ganz unberechtigt. Auch ich habe mich selbst dabei ertappt das ich hier etwas unaufmerksam wurde.

Sobald man das Smartphone wieder normal in der Hand hält, schaltet die Navigation übriges auf die reguläre Karte um. Wenn man das Smartphone wieder aufrichtet erneut in die Augmented Reality – Navigation zurück.

Den Fuchs, also den “virtuellen Reiseführer” welcher in obigen YouTube Video gezeigt wird konnte ich bisher leider noch nicht zu Gesicht bekommen.

Mein erster Eindruck ist bisher durchweg positiv.

Die Navigation wir dadurch enorm erleichtert. Zu erwähnen sei lediglich noch das diese Funktion selbstverständlich nur bei der Fußgänger Navigation funktioniert. Bei der Navigation via PKW oder Fahrrad ist dies nicht möglich. Zudem darf man bei dieser Art natürlich nicht vernachlässigen das dies vor allem bei längeren Navigationen wohl auch Einfluss auf den Akku-Verbrauch des Gerätes hat

Eure Meinung

Durftet ihr diese neue Funktion auch schon Testen?
Oder was haltet ihr von dieser neuen Art der Navigation?
Ich würde mich über eure Meinung freuen.

 

 

 

 

 

Die Xiaomi Mi Box S – Der Erste Eindruck

Auch wenn mein Philips TV selbst schon Android TV hat, habe ich mir es nicht nehmen lassen die Xiaomi Mi Box S zu Testen. Einen ersten schnellen Eindruck möchte ich euch in diesem Bericht vermitteln.

 

 

Die Technischen Daten

Allgemeines:
Marke: Xiaomi
Modell: Mi BOX S
Typ: TV-Box
GPU: Mali-450
System: Android 8.1
CPU: Cortex A53
Kern: Quad Core
RAM: 2G
RAM Typ: DDR3
ROM: 8G
Max. Erweiterte Kapazität: 64G
TV Box Eigenschaften: 5G WiFi, tragbar
Unterstützte Medien:
Decoder Format: H.263, H.264, H.265, HD MPEG4
Videoformat: 3GP, 4K, DIVX, H.264, H.265, M4V, MKV, MP4, MPEG2, MPEG4, RM, RMVB, VC-1, VOB, WMV
Audio-Format: AAC, AMR-NB, AMR-WB, APE, FLAC, OGG, WAV, WMA
Fotoformat: BMP, GIF, JPEG, TIFF
Unterstützung 5.1 Surround Sound Ausgang: Ja
Produktdetails:
5G WiFi: Ja
Bluetooth: Bluetooth 4.2
Netzteil: Ladungsadapter
Schnittstelle: AV, DC-Stromanschluss, HDMI, USB2.0
Antenne: Nein
Sprache: Mehrsprachig
HDMI Version: 2.0
Weitere Funktionen: 3D-Spiele, 3D-Video, DLNA, ISO-Dateien, Miracast, NTSC, PAL
Externer Untertitel unterstützt: Nein
HDMI Funktion: HDCP
Stromverbrauch: 2W
Firmware-Informationen:
Systembit: 64Bit
Leistungsbedarf:
Stromversorgung: Externer Netzadapter-Modus
Batterie Informationen:
Fernbedienung Batterie: 2 x AA Batterie (nicht im Lieferumfang enthalten)
Dimension und Gewicht:
Produktgewicht: 0,3000 kg
Verpackungsgewicht: 0,5400 kg
Produktgröße (L × B × H): 9,52 × 9,52 × 1,68 cm / 3,75 × 3,75 × 0,66 Zoll
Packungsgröße (L x B x H): 20,00 x 20,00 x 10,00 cm / 7,87 x 7,87 x 3,94 Zoll

Lieferinhalt:
Xiaomi Mibox S 2G / 8G TV-Box
HDMI Kabel
Fernbedienung
Benutzerhandbuch

 

 

Das Unboxing

Die Xiaomi Mi Box S kommt in einen schmalen und bunt bedruckten Karton an. Bei mir war die Box sogar mit einen Aufkleber versiegelt. Wie man es von Xiaomi gewöhnt ist, macht hier schon alles einen wertigen Eindruck. Alle Angaben auf der Box sind in Englisch gehalten.

Neben der sehr kurz gefassten Installationsanleitung sind ebenfalls noch ein Heftchen mit Produktinformationen und den Geschäftsbedingungen dabei. Alle drei Dokumente sind mehrsprachig und auch in deutscher Sprache verfasst. 

Nach dem öffnen der Box liegt auch schon die Xiaomi Mi Box S da. Die kleine Box fühlt sich richtig wertig an. Sie ist Gut verarbeitet. Nichts kratzt, keine scharfen Kanten oder Spalte. Mal abgesehen von den Design-Bedingten Spalt. Auf der Rückseite befinden sich die Anschlüsse für das Netzteil, HDMI sowie ein Audio Ausgang.

In der unteren Lage der Box findet man dann die Bluetooth Fernbedienung, das HDMI-Kabel sowie das Netzteil mit Euro-Stecker.
Netzteil und HDMI-Kabel machen ebenfalls einen guten und wertigen Eindruck. Auch hier gibt es nichts zu bemängeln.
Die kleine Fernbedienung ist leicht. Auf den ersten Eindruck sogar zu leicht. Wenn man die zwei AAA Micro Batterien eingelegt hat ist jedoch ein angenehmes Gewicht erreicht und das Gerät liegt gut in der Hand. (Hier habe ich mich übrigens ganz aktuell für die IKEA Ladda Akkus entschieden. Diese sollen mit den Panasonic eneloop vergleichbar sein.) Die Tasten der Fernbedienung haben einen guten Druckpunkt. An der Vorderseite wo bei gewöhnlichen Fernbedienungen die IR-Lampe sitzt ist bei dieser die Öffnung für das Mikrofon.

So…

Ich hoffe ich konnte hier einen kurzen Eindruck der Xiaomi Mi Box S zeigen. Ich werde das Gerät in den nächsten Tagen intensiv mit den Android TV meines Philips TV vergleichen um mögliche Vor- oder Nachteile beider Systeme zu finden. Es wird also ein weiterer Beitrag folgen.

Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale Header

Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale 2 – Unboxing

Da ich ja im Rahmen der Plauzenchallange irgendwie immer wieder/noch versuche mein Gewicht zu verringern, ist natürlich eine Gute Waage unersetzlich.

Nachdem bei meiner Nokia Body Cardio die Pulswellengeschwindigkeit entfernt wurde, habe ich ja vom Rückgaberecht Gebrauch gemacht. Dadurch habe ich sogar mehr Geld zurück erhalten, als ich ursprünglich für die Waage bezahlt habe.

Also musste mal wieder was neues her. Neben der Geräte von Nokia gibt es nicht wirklich viele namhafte Hersteller von Smarten Waagen. Da viel mir natürlich die Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale ins Auge. Geordert über GearBest. Der Versand hat sich zwar wegen Zollprobleme etwas verzögert, aber dann landete das Paket doch problemlos und weitgehend unversehrt in meiner Packstation.

Die Technischen Daten

Material:
Gehäuse: ABS Kunststofff

Elektroden:
304L Edelstahl Elektroden

Schnittstelle:
Bluetooth 4.0

Teilung:
50 g

Tragkraft:
150 kg

Anzeige von:

  • Körpergewicht
  • Körperfettanteil
  • Viszeraler Fettanteil
  • Körperwasser
  • Muskelmasse
  • Knochenmasse
  • Grundumsatz (BMR/AMR)
  • BMI

Stromversorgung:
4x Typ AAA (R03) (nicht im Lieferumfang enthalten)

Abmessungen (B x H x T):
30,0 x 1,5 x 30,0 cm

Gewicht:
1,6 kg

Lieferumfang:
Körperanalysewaage

 

 

Hier ein kurzes und schlichtes Unboxing Video der Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale 2

Durch den weiten Versandweg war der Karton selbst etwas lädiert. Um Volumen und Gewicht zu sparen war dieser lediglich in einer Tüte/Folie verpackt. Aber das sehe ich in diesem Fall mal als sehr zweitrangig.

Nach dem öffnen des Kartons fällt einen erst eine kleine schmale Box entgegen. Worauf Symbole von Batterien und eines Textdokumentes gedruckt sind. Tatsächlich war darin auch eine kleine und sehr schlichte und übersichtliche Bedienungsanleitung. Diese ist jedoch lediglich in chinesisch gehalten. Wenn man dieser Sprache nicht mächtig ist, kann man daraus so gut wie keine Informationen entnehmen. Dank der Bilder lässt sich lediglich herauslesen wie die Batterien einzulegen sind und wie man sich auf die Waage zu stellen hat. Die Batterien waren entgegen dem Symbol jedoch nicht dabei. (bei Amazon kaufen)

Die Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale selbst war dann recht ordentlich in zwei Papp-Schienen verpackt. Die Verpackung hält so wohl auch einen größeren Sturz aus. Zusätzlich war sie noch in einer Kunststofftüte verpackt. Weiteres Zubehör ist nicht dabei.

 

Das erste Hands-On

Die Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale ist ein einen sehr schlichten Design gestaltet. Da das Display der anzeige ist praktisch unsichtbar. Erst aktiv scheint es durch den weißen Kunststoff durch. Das ABS Material aus dem die Waage gefertigt ist macht einen sehr positiven Eindruck. Es wirkt warm und geradezu weich. Es fühlt sich wirklich sehr gut an. Leider zeiht das Material Staub und Schmutz regelrecht an. Mit einen wisch mit einem trockenen Tuch ist jedoch alles wieder weg. Das Spaltmaß zwischen Ober und Unterseite des Gerätes sind gering und sauber verarbeitet. Die Waage wirkt soweit wie aus einem Guss.

Lediglich die 304L Edelstahl Elektroden könne man ein klein wenig kritisieren. Wie man im Video, etwa bei Minute 1,35 erkennen kann, sind diese nicht 100% im Gehäuse versenkt. Mit dem Fingernagel ist hier eine minimale Kante zu ertasten. Hier hätte man etwas sauberer arbeiten können. In der normalen Benutzung lässt sich diese jedoch mit den Füßen nicht spüren.

Auf der Unterseite findet man dann noch lediglich das Batteriefach und ein kleiner Aufdruck mit der Typenbezeichnung. Die vier Standfüße sind ordentlich Gummiert und sollten auch sehr glatten Böden einen ordentlichen und vor allem sicheren Stand bieten.

 

So… Das wars wohl erst Mal. Wenn ihr von der Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale jetzt schon begeistert seid, könnt ihr sie hier bei GearBest kaufen.

Ansonsten wird an absehbarer Zeit ein zweiter Bericht folgen wo ich ausführlicher auf Nutzung der App und der Funktionen der Waage selbst eingehen werde.

 

Aukey PL-BL02 Header

Im Test: Die Aukey PL-BL02 3x HD Telephoto Phone Lens

Heute im Geek-Test: Die Aukey PL-BL02 3x HD Telephoto Phone Lens – Also ein dreifach Zoomobjektiv für dein Smartphone. Ob dies dein Smartphone wirklich zu einer professionellen Kamera aufwertet, erfahrt ihr in diesem Testbericht.  

Erst mal Ausgepackt

 

Wie ihr es im Titelbild seht, kommt die Aukey PL-BL02 wie gewohnt in einen einfachen braunen Karton daher. Für mich hat diese schlichte Verpackung einfach einen gewissen Charme. Darin enthalten ist ein, ebenfalls schlichtes, schwarzes Case in (Kunst-) Leder-Optik. Neben diesen ist lediglich noch eine Garantiekarte im Karton.

 

Der Lieferumfang:

  • Aukey PL-BL02 Linse
  • Objektiv Schutzdeckel
  • universal Halteklemme
  • Karabinerhaken
  • Reinigungstuch
  • Transportbeutel

 

Der erste Eindruck der Aukey PL-BL02

Der erste Eindruck der Linse ist wirklich sehr Gut. Die Linse sitzt in einen hochwertigen Aluminiumrahmen. Es macht wirklich einen sehr wertigen und stabilen Eindruck. Das schlägt sich aber natürlich auf das Gewicht nieder. Gut 73 g bringt allein die Linse, ohne Halterung auf die Waage. Das ist knapp die hälfte des Gewichtes eines aktuellen Smartphones. Das Google Pixel 2 beispielsweise wiegt nämlich gerade mal 143 g. Ein Kritikpunkt in der Form beziehungsweise Verarbeitung: Obwohl die Linse einen hohen, gewellten Rand besitzt, ist die Linse dadurch nicht wirklich geschützt. Legt man die Aukey PL-BL02 mit der Linste nach unten auf eine glatte Fläche, liegt die Linse auf. Hätte man den Rand nur wenige Millimetern höher gemacht, wäre die Linse geschützt. So hat wohl schon ein kleiner Sturz auf eine glatte Fläche fatale Folgen für die Linse.

 

Die universal Halteklemme

Dank der mitgelieferten universal Halteklemme lässt sich das Objektiv wohl auf nahezu jeden Smartphones anbringen. Auf den ersten beiden Fotos seht ihr die Linse auf dem Pixel 2 angebracht. Auf dem dritten Foto ein Google Pixel 2 mit der angebrachten Linse in einem Xiaomi Stativ.

Die Klemme ist an der Unterseite gummiert, was ein Verrutschen verhindert. Jedoch stößt sie durch das hohe Gewicht des Objektives schon fast an seine Grenzen. Die Konstruktion hält soweit stabil. All zu hastige Bewegungen sollten jedoch vermieden werden.  

Die Aukey PL-BL02 im Einsatz

Mit Hilfe des Xiaomi Statives habe ich versucht jeweils zwei Fotos aus einer identischen Perspektive zu schießen um einen direkten Vergleich erstellen zu können.  

Der Zoom holt die Kirche im Hintergrund ein ganzes Stück näher ran. Die Zoom-Leistung ist also soweit ganz akzeptabel. Jedoch ist ein deutlicher Verlust von Farbe und Kontrast zu erkennen. Was vor allem beim Himmel sowie beim Wasser deutlich wird. Das Foto verliert auch, primär an den Randbereichen an Schärfe. Es ist ebenfalls eine leichte Vignettierung (schwarze Ecken) zu erkennen. Je nach Objekt fallen diese Effekte mal mehr, mal weniger stark auf.  

Mein Fazit:

So ganz kann die Aukey PL-BL02 leider nicht Überzeugen. Die Zoom-Leistung ist soweit ganz ordentlich. Allerdings verliert das Foto doch je nach Objekt mehr oder weniger an Qualität. In bestimmten Situationen kann dieses kleine Gadget jedoch sicher ganz nützlich sein. Wenn man das Foto im Nachhinein etwas bearbeitet lassen sich sicher ganz akzeptable Ergebnisse erzielen. Vor allem, wenn man den Preis von gerade mal 16€ in Betracht zieht wohl keine absolut falsche Investition.

Pocket Tripod

Es war ein langer Weg – Das Pocket Tripod bei Kickstarter

Das ein Projekt auf Kickstarter mal etwas länger braucht, als ursprünglich geplant ist ja nichts Neues. Aber das ich fast 2 Jahre auf den Pocket Tripod warten muss, hätte ich auch nicht gedacht. Wie mein langer “Leidensweg” verlaufen ist, könnt ihr in diesem Bericht erfahren.

Im April 2016 stolperte ich über das Kickstarter Projekt Pocket Tripod.

Pocket Tripod | The only phone tripod you need.

 

Das kleine Gadget machte einen  ganz interessanten Eindruck. Ein Smartphone Stativ, welches in der Geldbörse Platz hat. Das kann man doch immer mal brauchen – dachte ich mir. Und ohne lange zu zögern habe ich das Projekt bei Kickstarter mit 19$ inklusive Versand unterstützt.

Die voraussichtliche Lieferzeit wurde damals mit Oktober 2016 angegeben. Dazu müsste man wohl noch ein paar Wochen dazu rechnen, bis das Gadget dann auch in Deutschland ankommt. Hier hatte ich leise Zweifel, das ich zu diesem Zeitpunkt noch dasselbe Smartphone nutzen würde. Das Pocket Tripod musste ja für ein bestimmtes Smartphone, beziehungsweise für eine bestimmte Geräte-Dicke geordert werden. Wenn man dann zu einem Smartphone mit anderen Maßen wechselt, passt das Pocket Tripod nicht mehr. Aber: No risk – no fun

 

Schon wenige Wochen darauf trat auch meine anfängliche Befürchtung ein. Ich wechselte das Smartphone. Damals zum Huawei Nexus 6P. Jedoch konnte ich meine Bestellung über den Kundendienst leicht ändern. Da dass Produkt ja noch nicht einmal produziert worden ist, wohl auch keine große Sache.

Im Oktober 2016 sollte es dann soweit sein. Aber außer einer E-Mail über ein verbessertes Design, kam erst einmal nichts..

It will be better in every way because we’ve spent the past four months overhauling the design from the ground up.

Na ja, zumindest mal was Positives. Also war wohl mal etwas Geduld gefragt.

 

Im Dezember 2016, kurz vor Weihnachten kam dann mal eine vielversprechende Email.

Your Pocket Tripod PRO is almost ready!
We initially expected to have the new Pocket Tripod PRO ready to ship by December 19th. But the production has required a little more time than we had anticipated. We expect to have it ready to ship by the end of January.

Schon wieder warten?! Naja, ich war ja auf das Produnkt nicht wirklich angewiesen.

 

Aber auch Ende Januar 2017 passierte mal wieder erst einmal: Nichts
Anfang Februar 2017, wieder eine E-Mail. Auch hier wurde mal schon wieder nur vertröstet.

Rework and Adjustments
Our manufacturer has performed their first trial run, and sent us the samples last week. Overall, the components are very well made but do require further fine-tuning for correct fit and function. Creating tools for plastic injection molding is an iterative process.

OK – schön langsam wird ärgerlich. Aber ändern kann man ja wohl doch nichts. Also weiter warten…

 

Auch im Mai 2017 wurde man wieder vertröstet und man hat sich für die Geduld bedankt.

Thank you for your patience and for giving us the opportunity to make the best product possible. We do realize that there was a gap between this and our last update, but we did not have any concrete details from our manufacturer until now.

The adjustments and debugging of the molds were scheduled to be complete by March 10th, but our manufacturer took longer than expected. They actually had to go through four additional rounds of adjustments to get the parts fitting just right. This was due to an accidental damage to a component’s mold, which forced them to remake it.

 

Kickstarter kann ja nicht dafür…

 

Genau so dann im Juni 2017.

Thank you so much for patiently waiting while your pre-order to get ready to ship. Our manufacturer had promised to start production two weeks ago, but we’re told that they are facing challenges in obtaining consistent results. This comes as a surprise to us, given their past experience with making the Pocket Tripod, and the extended time they’ve spent on tooling.

In der Zwischenzeit hatte ich mir sogar schon eine alternative Zugelegt. Dieses mal aber nicht über Kickstarter. Den Xiaomi Selfie Stick. Zwar etwas anders gelöst , aber trotzdem zumindest mal ein Stativ für mein Smartphone.

 

Aber dann: Ende Juli 2017 bekam man dann einmal positive Nachrichten.

We’re back from visiting our manufacturer and we’re excited to let you know that production is finally underway. During the last few days at the factory we had a chance to film the production process and we’ve put together a short video for you to see.

OK- Dann kann es ja nicht mehr all zu lange dauern.

Dachte ich…

 

Ende Juli 2017 wechselte ich erneut mein Smartphone. Dieses Mal zum One Plus 3. Aber auch dieses Mal konnte ich nach einer kurzen E-Mail an den Kundenservice erneut die Bestellung ändern.

 

Anfang Oktober 2017 wieder eine Gute Nachricht. Es kam wieder richtige Vorfreude auf das Produkt auf.

Thank you for your continued patience as we prepare your order. Since our last update, we’ve been producing components and assembling them non-stop.

 

In einer Mail vom Anfang Dezember 2017 sollte ich dann meiner Versandanschrift bestätigen. Ich war schon guter Dinge, dass ich das Stativ am Weihnachtsfest zum Einsatz bringen könnte. Aber ich wurde auch hier wieder enttäuscht.

Erst Mitte Januar 2018 kam, dann die E-Mail mit dem Betreff der meine Augen zum Leuchten brachte.

Your order has been shipped!

Ende Januar 2018 konnte ich meinen Pocket Tripod dann endlich in Händen halten. Es war wohl wirklich ein verdammt langer Weg. Das Teil wird jetzt natürlich ausführlich getestet.

Von Kickstarter Projekten habe ich aber erst einmal genug…