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Mit 27 bist du zu alt fürs Sommer-Ticket der Bahn

Eigentlich bin ich ja schon zu alt für Snapchat. Zumindest, wenn man nach der letzten Statistik von statista geht. Demnach gehöre ich zu der 11% kleinen Gruppe der 35-54 jährigen Nutzer.

Update 2020

 

4 Fahrten durch ganz Deutschland für alle unter 27 Jahren

Das Sommer-Ticket kostet nur noch 90,00 Euro – für alle unter 18 Jahren sogar nur 70,00 Euro. Bestelle jetzt dein Sommer-Ticket und sichere dir damit deinen Zugangscode, den du hinterher in 4 Fahrten umwandeln kannst.Das Angebot ist nur online ab 24.6.2020 erhältlich.Neu in diesem Jahr: Nach Buchung der einfachen Fahrten besteht Zugbindung.

Vorteile:

  • 70,00 Euro für alle unter 18 Jahren
  • 90,00 Euro für alle von 18 bis 26 Jahren
  • 4 im Reisezeitraum frei wählbare Fahrten
  • Verkaufszeitraum: 24. Juni 2020 – 15. August 2020
  • Reisezeitraum: 24. Juni 2020 – 27. September 2020

Buchbar unter bahn.de

 

 

Trotzdem habe ich die App auf meinem Smartphone und spiele mich gelegentlich etwas damit. Ab und zu ist es ja ein ganz netter Zeitvertreib.

Vor ein paar Tagen bin ich dabei auf etwas ganz interessantes und lustiges gestoßen. Bei einem Selfi hat mir Snapchat einen neuen Filter angeboten.

Es war einer der „Sponsored Lenses“ Also ein von einem Werbekunden erstellter Filter. In diesem Fall war es die Deutsche Bahn. Sie will damit das neue Sommer-Tticket bewerben. Das Ticket ist für Kunden bis maximal 27 Jahren gültig.

Aber nun zum Filter

Als Erstes ein ganz nett animierter Effekt. Es regnete es eine Menge Sommer-Tickes über mich.
Dann fuhr ein ICE durch das Bild, welcher ein Banner nach sich zog. Darauf stand folgender Text.

Mit 27 bist du zu alt fürs Sommer-Ticket der Bahn

 

Zu guter Letzt bekam ich auch noch einen kleinen Seitenhieb verpasst. Mir wurde ein weiterer Filter über das Gesicht gelegt. Hier wurde ich mit einer dicken Brille und Falten zu einem richtig alten Mann gemacht. Böse…

Die Bahn wirbt ja noch mit dem Slogan

Warte nicht, bis du zu alt bist.

Tja, für mich ist es damit wohl zu spät ;)

 

 

Snapcode Sommerticket Wenn ihr den Filter selbst einmal ausprobieren möchtet, könnt ihr das mit diesen Snapcode machen. (Anklicken zum Vergrößern). Der Filter ist dann für eine Stunde für euch frei geschaltet. Vielleicht kann mir ja ein U27 User noch etwas verraten. Welche Meldung man bekommt man zu sehen, wenn man nicht zu alt ist?

 

Ich fand es doch ganz faszinierend, das der Filter, dass von mir in der App angegebene Geburtsdatum auswertet und entsprechend reagiert. Das nenne ich mal eine intelligente und individuelle Werbung. Google und Facebook haben noch wesentlich mehr und detailliertere Informationen über mich. Diese schaffen es aber jedoch nicht derart zu reagieren.

Auch, wenn man Werbung in der Regel eher als etwas Negatives einstuft. Doch habe ich lieber eine auf mich zugeschnittene Werbung, als eine völlig unpassende. Selbstverständlich bringt das auch Gefahren. Wenn man ausschließlich noch „individuelle“ und „passende“ Werbung angezeigt bekommt, gerät man in eine Filterblase. Man lernt dann nahezu nichts Neues mehr kennen.

Wie seht ihr das? WENN es Werbung sein muss:
Lieber für euch zugeschnitten oder immer wieder was Neues?

 

Der Ecovacs Deebot 920 im Test

In unserem Freundes- und Verwandtenkreis haben sich die Saugroboter mittlerweile einen festen Platz im Haushalt erobert. Trotz durchwegs positiver Rückmeldungen der Benutzer waren wir immer etwas skeptisch, ob in unserem Haushalt so ein Helfer sinnvoll wäre. Um uns vom Gegenteil zu überzeugen, haben wir von Ecovacs das Modell DeeBot 920 zum Testen erhalten.

Vorüberlegung

Bevor man sich einen Saugroboter anschafft, macht man sich natürlich erstmal Gedanken, ob das Gerät in der Wohnung überhaupt sinnvoll einzusetzen ist. Das hängt maßgeblich vom Schnitt derselben sowie den Möbeln und der Einrichtung ab. Tatsächlich ist der Einsatz eines Saugroboters aber unkomplizierter, als man vielleicht denkt. Ganz ohne kleinere Optimierungen wird man höchstwahrscheinlich aber nicht auskommen. Dazu aber später noch mehr.

Lieferumfang

Der Ecovacs Deebot 920 kommt mit einer ganzen Ladung an Zubehör, sodass man alle Funktionen sofort ausprobieren kann. Die mitgelieferten Zubehörteile reichen auch leicht für eine einjährige Benutzung, bevor man, je nach Nutzungsfall, Ersatz für z.B. Bürsten oder Wischtücher beschaffen muss.

Mit in der Schachtel sind natürlich der Roboter selbst sowie die Ladestation. Diese kann nahe einer Steckdose aufgestellt werden. Wir haben sie mittlerweile in der Küche positioniert. Das Gerät hat eine glänzende Oberfläche sowie einen kleinen Turm, der für das Scannen der Umgebung zuständig ist. Die üblichen Bumper und Sensoren für Tischbeine und Ecken fehlen natürlich nicht.

Abgerundet wird der Lieferumfang von einer übersichtlichen und leicht verständlichen Anleitung sowie einer Kurzanleitung für den schnellen Start. Selbst absolute Laien dürften hier kein Problem haben, das Gerät innerhalb weniger Minuten startbereit zu bekommen.

Betrieb

Wie Eingangs erwähnt, waren wir skeptisch, ob der Roboter in unserer Wohnung effektiv arbeiten könne. Diese Zweifel waren allerdings völlig unbegründet. Selbst die Stufe zwischen Küche und Flur schafft der Deebot 920 ohne Probleme. Wir erachten es allerdings als sinnvoll, in der Küche die Stühle hochzustellen, da hier die Abstände der Füße zu klein sind, als dass „Debbie“, wie wir sie nennen, dazwischen durchfahren könnte. Das stellt allerdings kein Problem für uns dar.

Die Reinigung unseres ca. 26 m2 großen Erdgeschosses erledigt „Debbie“ zügig in ca. 20 Minuten. Die Akkuleistung ist für unseren Anwendungsfall mehr als ausreichend, der Batteriestand kommt nicht annähernd in den kritischen Bereich. Der Roboter erkennt zuverlässig unterschiedliche Räume und fährt diese vor der ersten Reinigung an den Wänden entlang ab. Danach reinigt er planvoll die Flächen und versucht, keine Bereiche auszulassen.

Sehr gut hat uns auch die Unterstützung mehrere Stockwerke und die automatische Erkennung dieser gefallen. Man trägt das Gerät, allerdings mitsamt der Ladestation, in den ersten Stock und startet die Reinigung. Treppenabsätze werden zuverlässig erkannt, sodass der Roboter nicht abstürzt. Die Ladestation dient auch hier als Start- und Endpunkt der Tour.

Ecovacs bietet für dieses Modell zudem mehrere verschiedene Saugstufen, man kann am Gerät eine Bürste optional einsetzten oder herausnehmen. Dies bietet sich z.B. für Tierbesitzer an, Tierhaare werden so effektiv eingesaugt. Zudem werden Teppich automatisch erkannt und auf Wunsch die Saugleistung entsprechend gesteigert.

Außerdem gibt es noch den optionalen Wischmodus. Dafür wird am Roboter ein Tank mit Wasser befüllt und eine Wischplatte mit speziellen Tüchern (Microfaser und ein anderes Material) bestückt. Der Roboter erkennt dann selbstständig den Wischmodus, im Einsatz vermeidet er gekonnt ausgelegte Teppiche. Dieser Modus ist allerdings kein Ersatz für manuelles Wischen mit Mob und Wischeimer, dessen muss man sich bewusst sein. Allerdings bietet diese Funktion eine gute Unterstützung für die tägliche oder wöchentliche Reinigung, vor allem in der nassen Jahreszeit. Wir nutzen die Wischfunktion mittlerweile ein bis zweimal wöchentlich. Man sieht an den Wischtüchern auch einen gewissen Erfolg.

Apropos Erfolg: Wir sind mehr als erstaunt, was der Roboter im täglichen Betrieb an Schmutz aufsaugt. Zuerst dachten wir, nach einer Grundreinigung könne am nächsten Tag ja so gut wie kein Staub und Schmutz mehr vorhanden sein, aber wir wurden eines Besseren belehrt. Obwohl wir kein Haustier besitzen, sind wir jedes Mal wieder erstaunt, welche Menge an Staub sich auf 26 m2 täglich ansammeln kann.

Software

Keines dieser Haushaltsgeräte wäre auch nur halb so gut, wenn die vom Hersteller zur Verfügung gestellte Software mangelhaft wäre. Dies ist hier aber nicht der Fall. Nachdem man sich die App aus dem App-Store seiner Wahl geladen hat, erfolgt die Einrichtung kinderleicht, man wird durch alle Einrichtungsschritte geführt.

Alle Einstellungsmöglichkeiten sind leicht erreichbar, das Gerät kann auch mit anderen Bewohnern des Haushalts leicht geteilt werden, wenn sich diese einen Account beim Hersteller erstellt haben. So kann jedes Familienmitglied das Gerät steuern und verwalten. Die erfolgte Reinigung kann in der Software auch überprüft werden, alle Fahrtwege werden hier aufgezeichnet. Die App bietet zudem die Möglichkeit, die Reinigung innerhalb eines zeitlichen Fensters (z.B. tägliche Arbeitszeit) zu starten.

Einziger Wehrmutstropfen ist die fehlende Unterstützung von Apples HomeKit. Diese lässt sich aber für technikbegeisterte und bastelfreudige Staubsaugerfreunde mithilfe eines Raspberry Pis sowie der Software „HomeBridge“ relativ einfach nachrüsten. Nichtsdestotrotz kann man das Gerät aber auch problemlos über die zur Verfügung gestellte Software nutzen.

 

Fazit

Wir sind tatsächlich restlos vom Ecovacs Deebot 920 begeistert. Man merkt den Nutzen eines solchen Geräts tatsächlich erst durch den regelmäßigen Einsatz. Auch wenn wir kleinere Optimierungen an unserer Wohnraumgestaltung (Kabel verstecken, ab und zu Stühle hochstellen) unternehmen mussten, um die Reinigung so effektiv wie möglich zu gestalten, möchten wir das Gerät auf keinen Fall mehr missen.

Die gesamte Wohnung fühlt sich durch die regelmäßige tägliche Reinigung sauberer an, dazu trägt auch der regelmäßige Einsatz des Wischmodus (mit all seinen Einschränkungen) bei. Auch Besucher, die bisher noch keine Erfahrung mit einem solchen Gerät gemacht haben, konnten wir durch eine kurze Vorführung bisher immer begeistern.

Wer jetzt noch ein bisschen mehr Nerd- und Geekwissen über das Gerät haben möchte, kann dies ganz einfach bei diesem Artikel über das Nachfolgegerät DeeBot 950 nachlesen. Teil 1 ist hier zu finden, Teil 2 hier.