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Der Ecovacs Deebot 920 im Test

In unserem Freundes- und Verwandtenkreis haben sich die Saugroboter mittlerweile einen festen Platz im Haushalt erobert. Trotz durchwegs positiver Rückmeldungen der Benutzer waren wir immer etwas skeptisch, ob in unserem Haushalt so ein Helfer sinnvoll wäre. Um uns vom Gegenteil zu überzeugen, haben wir von Ecovacs das Modell DeeBot 920 zum Testen erhalten.

Vorüberlegung

Bevor man sich einen Saugroboter anschafft, macht man sich natürlich erstmal Gedanken, ob das Gerät in der Wohnung überhaupt sinnvoll einzusetzen ist. Das hängt maßgeblich vom Schnitt derselben sowie den Möbeln und der Einrichtung ab. Tatsächlich ist der Einsatz eines Saugroboters aber unkomplizierter, als man vielleicht denkt. Ganz ohne kleinere Optimierungen wird man höchstwahrscheinlich aber nicht auskommen. Dazu aber später noch mehr.

Lieferumfang

Der Ecovacs Deebot 920 kommt mit einer ganzen Ladung an Zubehör, sodass man alle Funktionen sofort ausprobieren kann. Die mitgelieferten Zubehörteile reichen auch leicht für eine einjährige Benutzung, bevor man, je nach Nutzungsfall, Ersatz für z.B. Bürsten oder Wischtücher beschaffen muss.

Mit in der Schachtel sind natürlich der Roboter selbst sowie die Ladestation. Diese kann nahe einer Steckdose aufgestellt werden. Wir haben sie mittlerweile in der Küche positioniert. Das Gerät hat eine glänzende Oberfläche sowie einen kleinen Turm, der für das Scannen der Umgebung zuständig ist. Die üblichen Bumper und Sensoren für Tischbeine und Ecken fehlen natürlich nicht.

Abgerundet wird der Lieferumfang von einer übersichtlichen und leicht verständlichen Anleitung sowie einer Kurzanleitung für den schnellen Start. Selbst absolute Laien dürften hier kein Problem haben, das Gerät innerhalb weniger Minuten startbereit zu bekommen.

Betrieb

Wie Eingangs erwähnt, waren wir skeptisch, ob der Roboter in unserer Wohnung effektiv arbeiten könne. Diese Zweifel waren allerdings völlig unbegründet. Selbst die Stufe zwischen Küche und Flur schafft der Deebot 920 ohne Probleme. Wir erachten es allerdings als sinnvoll, in der Küche die Stühle hochzustellen, da hier die Abstände der Füße zu klein sind, als dass „Debbie“, wie wir sie nennen, dazwischen durchfahren könnte. Das stellt allerdings kein Problem für uns dar.

Die Reinigung unseres ca. 26 m2 großen Erdgeschosses erledigt „Debbie“ zügig in ca. 20 Minuten. Die Akkuleistung ist für unseren Anwendungsfall mehr als ausreichend, der Batteriestand kommt nicht annähernd in den kritischen Bereich. Der Roboter erkennt zuverlässig unterschiedliche Räume und fährt diese vor der ersten Reinigung an den Wänden entlang ab. Danach reinigt er planvoll die Flächen und versucht, keine Bereiche auszulassen.

Sehr gut hat uns auch die Unterstützung mehrere Stockwerke und die automatische Erkennung dieser gefallen. Man trägt das Gerät, allerdings mitsamt der Ladestation, in den ersten Stock und startet die Reinigung. Treppenabsätze werden zuverlässig erkannt, sodass der Roboter nicht abstürzt. Die Ladestation dient auch hier als Start- und Endpunkt der Tour.

Ecovacs bietet für dieses Modell zudem mehrere verschiedene Saugstufen, man kann am Gerät eine Bürste optional einsetzten oder herausnehmen. Dies bietet sich z.B. für Tierbesitzer an, Tierhaare werden so effektiv eingesaugt. Zudem werden Teppich automatisch erkannt und auf Wunsch die Saugleistung entsprechend gesteigert.

Außerdem gibt es noch den optionalen Wischmodus. Dafür wird am Roboter ein Tank mit Wasser befüllt und eine Wischplatte mit speziellen Tüchern (Microfaser und ein anderes Material) bestückt. Der Roboter erkennt dann selbstständig den Wischmodus, im Einsatz vermeidet er gekonnt ausgelegte Teppiche. Dieser Modus ist allerdings kein Ersatz für manuelles Wischen mit Mob und Wischeimer, dessen muss man sich bewusst sein. Allerdings bietet diese Funktion eine gute Unterstützung für die tägliche oder wöchentliche Reinigung, vor allem in der nassen Jahreszeit. Wir nutzen die Wischfunktion mittlerweile ein bis zweimal wöchentlich. Man sieht an den Wischtüchern auch einen gewissen Erfolg.

Apropos Erfolg: Wir sind mehr als erstaunt, was der Roboter im täglichen Betrieb an Schmutz aufsaugt. Zuerst dachten wir, nach einer Grundreinigung könne am nächsten Tag ja so gut wie kein Staub und Schmutz mehr vorhanden sein, aber wir wurden eines Besseren belehrt. Obwohl wir kein Haustier besitzen, sind wir jedes Mal wieder erstaunt, welche Menge an Staub sich auf 26 m2 täglich ansammeln kann.

Software

Keines dieser Haushaltsgeräte wäre auch nur halb so gut, wenn die vom Hersteller zur Verfügung gestellte Software mangelhaft wäre. Dies ist hier aber nicht der Fall. Nachdem man sich die App aus dem App-Store seiner Wahl geladen hat, erfolgt die Einrichtung kinderleicht, man wird durch alle Einrichtungsschritte geführt.

Alle Einstellungsmöglichkeiten sind leicht erreichbar, das Gerät kann auch mit anderen Bewohnern des Haushalts leicht geteilt werden, wenn sich diese einen Account beim Hersteller erstellt haben. So kann jedes Familienmitglied das Gerät steuern und verwalten. Die erfolgte Reinigung kann in der Software auch überprüft werden, alle Fahrtwege werden hier aufgezeichnet. Die App bietet zudem die Möglichkeit, die Reinigung innerhalb eines zeitlichen Fensters (z.B. tägliche Arbeitszeit) zu starten.

Einziger Wehrmutstropfen ist die fehlende Unterstützung von Apples HomeKit. Diese lässt sich aber für technikbegeisterte und bastelfreudige Staubsaugerfreunde mithilfe eines Raspberry Pis sowie der Software „HomeBridge“ relativ einfach nachrüsten. Nichtsdestotrotz kann man das Gerät aber auch problemlos über die zur Verfügung gestellte Software nutzen.

 

Fazit

Wir sind tatsächlich restlos vom Ecovacs Deebot 920 begeistert. Man merkt den Nutzen eines solchen Geräts tatsächlich erst durch den regelmäßigen Einsatz. Auch wenn wir kleinere Optimierungen an unserer Wohnraumgestaltung (Kabel verstecken, ab und zu Stühle hochstellen) unternehmen mussten, um die Reinigung so effektiv wie möglich zu gestalten, möchten wir das Gerät auf keinen Fall mehr missen.

Die gesamte Wohnung fühlt sich durch die regelmäßige tägliche Reinigung sauberer an, dazu trägt auch der regelmäßige Einsatz des Wischmodus (mit all seinen Einschränkungen) bei. Auch Besucher, die bisher noch keine Erfahrung mit einem solchen Gerät gemacht haben, konnten wir durch eine kurze Vorführung bisher immer begeistern.

Wer jetzt noch ein bisschen mehr Nerd- und Geekwissen über das Gerät haben möchte, kann dies ganz einfach bei diesem Artikel über das Nachfolgegerät DeeBot 950 nachlesen. Teil 1 ist hier zu finden, Teil 2 hier.

Im Test: Der DYSON v6 mattress

Schön langsam kommt der Frühling. Und den zufolge ist auch mal wieder der gefürchtete Frühjahrsputz fällig. Da kommt mir der DYSON v6 mattress gerade recht.

 

Ich denke auch als „Hausmann“ halte ich meine Wohnung im großen und ganzen ganz gut in Schuss. Aber alles was mir die Hausarbeit erleichtert ist natürlich willkommen. So kam mir der DYSON v6 mattress, den mir Euronics für einen Test zur Verfügung stellte, gerade Recht.

Nach dem Auspacken war ich jedoch überrascht.
„Eigentlich ein ganz normaler Staubsauger“ dachte ich zuerst. „Was soll der so viel anders machen“

 

Das Gerät machte aber einen ganz guten Eindruck. Kompakt und leicht.Das Gerät liegt Gut in der Hand. Kunststoff könnte teilweise etwas dicker sein. Vereinzelte Stellen am Gerät knarzen etwas, wenn man daran drückt oder rüttelt. Im großen und ganzen kann man jedoch trotzdem von einer ordentlichen Verarbeitung sprechen.
Im Lieferumfang ist ein Aufsatz mit einer rotierenden Bürste – wohl das wichtigste am Gerät  zusätzlich zwei kleine Aufsätze, wohl für kleine Flächen und Zwischenräume.
Lautstärke im Betrieb ist in einen akzeptablen Pegel. Auch wenn dieser in der Stufe „MAX“ noch etwas zunimmt.
Aber trotzdem kurz die Bedienungsanleitung gescheckt, ob man etwas beachten muss und ab ans Ladegerät mit der Kiste.

Meine Matratze sauge ich mit meinen Bodenstaubsauger jedes mal ab, wenn ich mein Bettzeug wechsle. Sie werden also grundsätzlich regelmäßig und ordentlich gereinigt.

Dachte ich zumindest…

Auch vor meinen Test habe ich meine beiden Matratzen mit meinen eigenem Gerät abgesaugt. Ich wollte sehen, ob der DYSON v6 mattress da noch was rausholt.
Dann habe ich habe meine beiden Matratzen zügig und von beiden Seiten mit dem DYSON v6 abgesaugt.
Und ich war wirklich überrascht wie viel Dreck der kleine Bursche aus meinen zwei Matratzen noch raus geholt hat.

Und das nur bei einen ersten schnellen Test.
Wirklich beängstigend, wenn man bedenkt das man sich Nacht für Nacht auf der Matratze wälzt und sowas auch noch Einatmet.
Bei einer regelmäßigen Reinigung bekommt man hier mit Sicherheit noch deutlich mehr Schmutz,Staub und vor allem Milben aus den Matratzen, als ich mit meinen Bodenstaubsauger je erreichen kann.

Bei den beiden eingebauten Filter konnte ich übrigens nach der ersten Anwendung noch keinerlei Verschmutzungen Feststellen.

 

Fazit:

Ich bin begeistert. Ich hätte nicht erwarte das der DYSON v6 mattress so effektiv ist
Einzig der Preis des Gerätes von rund 250€ lässt einen wohl zweimal Überlegen. Aber langfristig betrachtet – vor allem in Bezug auf die Gesundheit – mit Sicherheit eine lohnenswert Investition.

 

 


Dieser Beitrag ist Teil der „Blogparade Frühjarsputz“

Mit dabei sind diesmal:

06.03. – Sybille
07.03. – Robert
08.03. – Perdita
09.03. – Janine
10.03. – Tina
11.03. – Nicole
12.03. – Annette

Hinweis: Die Links funktionieren erst am Erscheinungstag ab 8.00h ;)