Zozosuit Header

“Vermiss dich mit dem ZOZOSUIT und bestelle perfekt passende Kleidung” – Es wird Maßkleidung versprochen. Schnell, einfach und günstig. Klappt das wirklich?

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr so Recht wie ich darauf gestoßen bin. Ich glaube es war Werbung auf Facebook oder Instagram. Auf jeden Fall bin ich über das Unternehmen ZoZo gestolpert. Hier wird Kleidung in Maßanfertigung versprochen. Nein, Bavarian Geek wird jetzt sicher kein Modeblog. Aber das interessante an der Sache ist, das man die genauen Maße mit dem Smartphone ermittelt. Als Werbeaktion wird ein kostenloses Outfit versprochen. Bestehend aus Jeans und T-Shirt. Das wollte ich natürlich ausprobieren und habe zugeschlagen. Sowas ist ja wohl immer einen kleinen Test beziehungsweise Bericht Wert.

Hier erst einmal das Werbevideo von Zozo

Wer steckt dahinter?

Meinen Recherchen zufolge handelt es sich bei Zozo um das as japanische Unternehmen Start Today. Start Today gibt es bereits seit 1998 und ist inzwischen das größte Mode-E-Commerce- Unternehmen in Japan. Über ihren Onlineshop Zozotown verkauft das unternehmen mehr als 5.600 Marken an über 25 Millionen Kunden monatlich. Das Unternehmen ist seit 2010 börsennotiert und hat mehr als 1.000 Mitarbeiter. Also wohl ein ziemlich großer Player in Sachen Mode. Inzwischen hat das Unternehmen auch Büros in Berlin und in Los Angeles.

 

Der Zozosuit

Über die Website des Unternehmens oder über die Smartphone App lässt sich der Zozosuit schnell und kostenlos bestellen. Da der Versand der Zozosuit aus Deutschland erfolgt hatte ich schon bald darauf ein Päckchen via DHL in meiner Packstation.

Darin enthalten war natürlich die Zozosuit. Ein schwarzer Anzug, bestehend aus Hose und einen langärmligen Oberteil. Gefertigt aus einen sehr elastischen Material, sodas der Anzug am ganzen Körper eng anliegt. Über den Anzug verteilt sind fast 400 weiße Punkte. Dank dieser weißen Punkte kann später das Smartphone den Körper vermessen.
Neben dem Anzug liegt noch eine kurze Anleitung bei und ein kleines Kärtchen welches sich zu einer einfachen Smartphone Halterung falten lässt.

Ein Foto von mir im Zozosuit möchte ich euch hier ersparen ;)

 

Die App

Die App von Zozo ist für Android und IPhone erhältlich

ZOZO - Mode wie maßgeschneidert.
ZOZO - Mode wie maßgeschneidert.
Entwickler: WEAR Android
Preis: Kostenlos
ZOZO - Mode wie maßgeschneider
ZOZO - Mode wie maßgeschneider

Nach einer kurzen Registrierung für einen Benutzeraccount kann es dann auch schon mit dem vermessen losgehen. Die App führt einen wirklich sehr genau und Schritt für Schritt durch das Menü.

Ab diesen Zeitpunkt erfolgen alle Anweisung per Sprachausgabe. In verständlichen Deutsch natürlich. Die App erkennt auch wenn man zu nah am Smartphone steht und somit nicht korrekt erfasst wird. Dann folgt man einfach den Anweisungen und dreht sich, wie in der Anleitung erklärt in 12 Bewegungen einmal um die eigene Achse.

Nach wenigen Sekunden hat dann die App alle Werte errechnet. Wirklich faszinierend.

Bei vereinzelten Werten möchte man eine Fehlmessung vermuten. So hätte mein linker Oberarm einen größeren Umfang als mein rechter. Auch die Armlänge unterscheidet sich um gut 3cm. Im großen und ganzen wirken die Werte jedoch alle sehr realistisch. Nachgemessen habe ich jedoch ehrlich gesagt nichts.

Nachdem jetzt alle Werte ermittelt wurden kann man mit wenigen Klicks die gewünschte Kleidung im Shop bestellen. In dem kostenlosen Testpaket beinhaltet dies eine Jeans und ein T-Shirt.

Wenige Minuten später lag dann auch schon die Bestellbestätigung in meinen E-Mail Postfach. Regulär hatte das Paket aus Jeans und T-shirt demnach 81,00€ gekostet. Für diesen Preis bekommt man wohl schon eine Gute Mittelklasse oder sogar Markenqualität im Geschäft. Aber eben nur Ware von der Stange. Für eine Maßanfertigung ist es wohl durchaus ein fairer Preis. Es wird eine Lieferzeit von 4-5 Wochen angegeben. Gefertigt wird die Ware in China. Ob und wie sich das auf die Qualität auswirkt, wird sich herausstellen. Ich bin auf jeden Fall mal optimistisch.

Zozo hat bereit über 10.000 fertige Schnittmuster und Vorgefertigte Kleidungsstücke. Falls eines dieser mit den eigenen Maßen übereinstimmt, wird dieses Verwendet, ansonsten wird eben Maßgefertigt. Dank der Vorgefertigten Kleidungsstücke kann sich die Bearbeitungszeit natürlich nochmals verkürzen. Streng genommen handelt es sich dadurch nicht immer um eine wirkliche Maßanfertigung, sondern teils auch um Maßkonfektion.

 

Also jetzt heißt es wohl abwarten…

Was haltet ihr von der Idee?

Findet ihr das Konzept interessant oder seid ihr mit den üblichen Konfektionsgrößen zufrieden?

In den letzten Tagen traten vermehrt die Gerüchte auf, dass Google Pay am 26.06.2018 in Deutschland starten solle. Und dem war tatsächlich so.

 

Man hätte es ja kaum für möglich gehalten das Google tatsächlich noch vor Apple Pay einen Deutschland-Start hinlegt. Bei Apple gab es ja schon mehrfach das Gerücht um einen Start in Deutschland. Passiert ist hier allerdings noch nichts. Google hingegen war hier dafür wirklich pünktlich. Bereits kurz nach Mitternacht konnte man schon erfolgreich seine N26 Debit Mastercard in Google Pay einbinden.

Mit den Karten der DKB (Deutsche Kreditbank AG) , Mastercard der Fidor Bank ,Curve oder Revolut sowie der Payback American Express hat es zum jetzigen Zeitpunkt in meinen Test noch nicht geklappt. Auf Twitter und Facebook konnte man jedoch lesen das es auch mit den Karten der comdirct Bank ebenfalls funktioniert. Von der Commerzbank konnte man in der letzten Zeit ebenfalls die Gerüchte vernehmen das eine Zusammenarbeit mit google geplant sei.

 

Nachtrag:

Der Twitter User Bronius Soroko hat mich auf eine interessante Seite aufmerksam gemacht. Unter diesem Link verrät Google die offiziellen Banken und Zahlungsdienstleistern mit denen Kooperiert wird. Hier sind, wie bereits erwähnt N26, die comdirect und Commerzbank gelistet. Sowie der Dienst boon, welcher auch schon lange als der Geheimtipp für ApplePay gilt.
Unter der Rubrik “Demnächst” werden die Landesbank Baden-Württemberg und das FinTech Revolut erwähnt.

 

Google Pay kann auch noch mehr…

 

Screenshot GooglePay KundenkartenDes weiteren lassen sich in der Google Pay App zahlreiche deutsche Kundenkarten einbinden. Hierzu zählen beispielsweise Accor Le Club, Deutschlandcard, IKEA Family, Media Markt Club, Payback und die Subway SubCard. Ob sich das in der Praxis bewährt, bleibt abzuwarten. Da nicht jedes Kassen-System beziehungsweise die Scanner einen Barcode von einen Smartphone Displays einlesen kann.

 

 

Die Google Pay App findet ihr natürlich im Google Play Store. Zum Zeitpunkt dieses Berichtes wurde diese wohl auf den meisten deutschen Geräten noch als “nicht kompatibel” gelistet. Somit ist  ein Download noch nicht möglich. Ich gehe davon aus das sich das in den nächsten Stunden ändern wird.

Google Pay
Google Pay
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos

Google hat hier wohl ganz strategisch geplant. Der Start an einen Dienstag ist sicher nicht willkürlich gewählt worden. So kann der Dienst einige Tage anlaufen. Bis zu den verkaufsstarken Wochenende können dann die ersten großen Fehler ausgemerzt werden.
Ich bin gespannt wie sich der Dienst entwickelt. Es wird spannend ob Google Pay eine erwähnenswerte Verbreitung in Deutschland erlangt. Wo gerade hie die meisten doch auf Bargeld setzen und auch davon überzeugt sind.

Kalender Header

Hier möchte ich euch eine kleine Übersicht von ein paar wichtigen und interessanten Events von und für Geeks welche im 2. Quartal stattfinden bieten. Was alles im 1. Quartal passiert ist, könnt ihr hier nachlesen.

April

07.02 5. Comic- und Mangaconvention Hamburg
Der ganze Facettenreichtum der Szene wird auf der Convention sichtbar und macht den Besuch zu einem aufregenden Ausflug in die Welt der bunten Bilder. Es präsentieren sich zahlreiche Händler und Verlage mit ihren Neuheiten aus den Bereichen Manga, Graphic Novel, Comic-Kunst und Independent Comics.

12.04 IT Karrieretag Darmstadt Eintritt Frei
Der IT-Karrieretag feiert in diesem Jahr seine Premiere im Darmstadtium. Über 60 Unternehmen – vom Startup bis zum Weltkonzern – buhlen an einem Messetag um die Gunst angehender und gestandener IT-Talente. Informationstechnik-affine Studenten und Professionals können sich auf einen actionreichen Tag mit einem spannenden Rahmenprogramm freuen.

19.04 – 28.04 Münchner Web-Wochen
Die Münchner Webwoche ist Münchens inspirierendes Digitalevent auf Initiative des Vereins Isarnetz. In ihrem Rahmen versammeln sich einmal im Jahr Münchens Unternehmen und Organisationen, die den digitalen Wandel aktiv gestalten. Sie veranstalten Events rund um die Themen Technologie und Digitalisierung, organisieren Netzwerkveranstaltungen, führen Hackathons, Barcamps, Podiumsdiskussionen, Workshops und Seminare durch und zeigen, welches digitale und kreative Potenzial die Metropolregion München bietet.

21.04 – 22.04 10. Barcamp Nürnberg 2018
Im April findet das inzwischen 10. Barcamp Nürnberg statt. Es handelt sich um ein Themen offenes Barcamp. Tausche Dich in den Sessions und auf dem Flur zu interessanten Themen aus.

27.04 – 29.04 Destination Star Trek Dortmund
Besuchen Sie uns in Dortmund im April 2018, um seltsame neue Welten zu erkunden, neues Leben und Zivillisationen zu erforschen und mutig dahin zu gehen, wo noch niemand zuvor war. Europas offizielle Star Trek Convention.

 

Mai

02.05 – 04.05 re:publica Berlin
Die kommende re:publica 2018 in Berlin findet vom 2. bis 4. Mai 2018 in der STATION Berlin statt. Macht mit bei unserem Event unter dem Motto POP. Wir möchten Filterbubbles platzen lassen.

05.05 mucgov18
Nach dem Erfolg vom letzten Jahr gibt es eine Wiederholung: Am 05. Mai 2018 laden wir Euch zum Bar Camp #MucGov18 nach München ein.

05.05 – 06.05 German Comic con Frakfurt
Die German Comic Con (GCC) ist die erste deutsche Fan-Convention (bzw. Multigenre-Convention) nach Vorbild der San Diego Comic Con und der New York Comic Con, da sie neben einem Schwerpunkt auf westlichen Kino- und TV-Stars, Comic-Künstler sowie Merchandise Dealern auch Bereiche zu den Themen Cosplay, Manga und Anime, Spiele oder Wrestling anbietet.

08.05 – 10.05 Google I/O
This year’s developer festival will be held May 8-10 at the Shoreline Amphitheatre in Mountain View, CA

12.05 – 13.05 Roleplay Convention Köln
Die RPC (Roleplay Convention)ist eine Plattform für alle Facetten des Rollenspiels vom PC-Spieler bis zum LARPer, über alle Medien hinweg.

18.05 -21.05 FedCon Bonn
Triff vom 18. bis 21. Mai 2018 im Maritim Hotel Bonn deine Lieblingsstars aus den verschiedensten Science Fiction Serien und Filmen. Drei Tage voller Stargäste, Autogramme, Fotoshoots, Vorträge, Workshops, Cosplayer, Gleichgesinnte, Aktionen, Partys, Merchandise – einfach drei Tage voller Spaß – lass dir das nicht entgehen! Pack dein Lichtschwert oder Communicator ein und Beame dich in die fantastische Welt der FedCon.

 

Juni

01.06 – 03.06 Anime Messe Berlin
Vom 01. bis 03. Juni 2018 findet die dritte Anime Messe Berlin statt und das in der atemberaubenden Kulisse des Filmpark Babelsberg. Für die kommende Messe laden wir wieder zahlreiche Showacts und Ehrengäste aus Japan und Deutschland ein.

11.06 – 15.06 Cebit Hannover
Europas Business-Festival für Innovation und Digitalisierung

30.06 – 01.07 Comic con Germany Stuttgart
Zum dritten Mal präsentieren wir 2018 eine Mischung aus Comics, Cosplay, Schauspieler und vielen Attraktionen zum Staunen und Anfassen in der Landesmesse Stuttgart.

 

Habe ich ein wichtigen Event vergessen? Schreibe es mir über das Kontaktformular

Kalender Header

Hier möchte ich euch eine kleine Übersicht von ein paar wichtigen und interessanten Events von und für Geeks welche im 1. Quartal stattfinden bieten. Da der Januar schon fast um ist, beginne ich gleich mit dem Februar.

Februar

31.01 – 04.02 transmediale Berlin
Die transmediale ist ein Festival für Medienkunst und digitale Kultur

03.02 JoomlaCamp Essen
Die Unkonferenz zum beliebten OpenSource Content-Management- System Joomla

13.02 Praxisforum Digitalisierung Oldenburg
Vergessen Sie langweilige PowerPoint-Vorträge – nehmen Sie an einer „Un-Konferenz“ teil, bei der spannende Themen garantiert sind. Machen Sie mit beim ersten BarCamp zum Thema „Digitalisierung im Mittelstand“ in Oldenburg!

15.02 – 16.02 Hochschulbarcamp Essen
Das Hochschulbarcamp soll Verantwortliche und Experten zum Thema “Social Media & Hochschule” zusammenbringen.

17.02 – 18.02 Digital Media Camp München
Zwei Tage rund um aktuelle Trends im Journalismus mit Expertise von euch für euch bleiben. Was neu ist: klarere Formate, „You should meet“-Sessions und zum Abschluss ein Block, der das #dmcmuc mit in den Alltag nimmt.

20.02 – 24.02 didacta Hannover
Die didacta ist die größte Fachmesse für Bildungswirtschaft in Europa

21.02 [um]denk[bar] Camp Mainz
Nach dem Motto “Agile Organisation als Basis zur Digitalisierung” werden Themen wie Führen in der digitalen Welt, agile Organisationen im Gegensatz zur klassischen Organisation, sichere Digitalisierung und viele weitere im Fokus des Camps stehen.

23.02 – 24.02 BarCamp Bonn
Bei dem offenen Konferenzformat wird Wissensaustausch auf Augenhöhe geboten. Die Teilnehmenden machen sich ihren Tag selbst. In 45-minütigen Sessions können Ideen vorgestellt, Impulse gegeben, Fragen gestellt und das persönliche und/oder berufliche Netzwerk erweitert werden.

23.02 Bautec-Barcamp Berlin
Sie haben bei Ihren Mitarbeitern erfolgreich Tablets zum Einsatz gebracht? Sie nutzen Drohnen zur Effizienzsteigerung im Betrieb? Sie arbeiten mit BIM? Dann sind Sie auf dem bautec-Barcamp richtig. Erzählen Sie von Ihren Erfahrungen und hören Sie über die Erkenntnisse anderer Handwerker.

27.02 – 01.03 embedded world Nürnberg
Die Messe richtet sich an internationale Hersteller und Dienstleister von embedded Soft- und Hardware und gilt international als Leitmesse auf diesem Gebiet.
Kostenloses Ticket mit dem Gutscheincode (e-Code) ew18web

März

03.03 SoMeMaCamp Wiesbaden
Barcamp rund um die Themen Social-Media und Marketing

03.03 NetzpolitikCamp Köln
Das NetzpolitikCamp geht in die dritte Runde. Mit dem Thema „Social Media für Erwachsene“ findet am Samstag, dem 3. März 2018, im Kölner KOMED das nächste NetzpolitkCamp der Staatskanzlei NRW (@DGNRW) statt.
Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung unter diesem Link

03.03 – 04.03 Barcamp Heilbronn
Das Barcamp Heilbronn ist eine sogenannte Unkonferenz. Im Gegensatz zu einer normalen Konferenz wird hier das gesamte Programm von den Teilnehmern selbst gestaltet. Das Barcamp Heilbronn steht allen interessierten Personen offen rund um IT, Internet, Social Media, Design, Mensch & Gesellschaft.

06.03 – 07.03 secIT Hannover
Die secIT in Hannover ist das IT-Security-Event by Heise und Treffpunkt für Security-Anwender und -Anbieter.

06.03 – 07.03 Internet World EXPO 2018 München
Europas führende E-Commerce Messe.
Eintritt frei. Tickets unter diesem Link

09.03 – 10.03 DEVCAMP.CREATE Würzburg
DevCamp.create ist ein Barcamp von kreativen Köpfen für kreative Köpfe, die komplexe Projekte in einem kreativen Umfeld umsetzen und dabei die Usability, User Experience und das Design in den Mittelpunkt stellen wollen.

09.03 – 10.03 Developer Camp Würzburg
Ein Barcamp für Softwareentwickler. Organisiert von Softwareentwicklern. Wir coden, hacken und tauschen uns im Open-Space-Format aus. Wir bringen Gleichgesinnte zusammen und versorgen Dich mit allem, was Du für gute zwei Tage Barcamp benötigst. Wir waren und sind offen für alle Methoden und Technologien für eine moderne Webentwicklung. Ob PHP, NodeJS/JavaScript, Scala, Java, .NET, Mobile oder DevOps, Agile und Lean Startup

10.03 – 11.03 Linux-Tage Chemnitz
Die Chemnitzer Linux-Tage sind eine Veranstaltung rund um das Thema Linux und Open Source für jedermann

10.03 – 11.03 Podcamp Essen
das Podcaster Barcamp

18.03 – 23.03 Light + Building Frankfurt am Main
Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik

10.03 – 11.03 Maker Faire Ruhr Dortmund
Die Maker Faire Ruhr begeisterte 2017 rund 5.000 Besucher mit ungewöhnlichen Experimenten, schrägen Ideen zwischen IT und Design und innovativen Produktideen aus High-Tech, Kunst und Handwerk

16.03 Work & Play Potsdam
Auf dem diesjährigen Blogger-Marketing-Event geht es um Themen wie Ideen für Marketing/Promotion, Add-Ons/Plug-Ins und Sicherheit, Daten/Fakten zur Optimierung von Traffic und Nutzerverhalten.

24.03 – 25.03 barcamp.ruhr 11 Essen
Euch erwartet ein zweitägiges offenes BarCamp aus dem Ruhrgebiet – für das Ruhrgebiet. Dieses Jahr ist unser Thema “Sex & Tweets & Rock’n’Roll”.

28.03 BarCamp Night Regensburg
Die lange Pausen zwischen den BarCamps im Herbst ist euch zu fad? Uns auch, deshalb veranstalten wir in diesem Jahr wieder BarCamp Nights in Regensburg! An diesen Abenden gibt es das BarCamp sozusagen im Kleinformat. Für alle die mal reinschnuppern wollen, wie so ein BarCamp überhaupt abläuft und natürlich auch für alle, die den Spirit wieder haben wollen!
Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung unter diesem Link

 

Wenn ihr der Meinung seid, das eine wichtige Veranstaltung fehlt, hinterlasst bitte einen Kommentar.

Kreditkarten

Immer wieder kommt es bei Themen welche die Akzeptanz bargeldloser Zahlungsmittel (insbesondere Kartenzahlung) behandeln, zu Angriffen von Menschen die bargeldlose Zahlungsmittel verabscheuen. Hierbei werden oft vermeintliche Argumente verwendet welche Informationen enthalten die sich in der Regel von selbst aufheben.

Mit diesem Dokument möchten wir diese Mythen der bargeldlosen Bezahlung einmal aufklären und zwar mit Logik und Fachwissen aus dem Bereich Finanzwesen.
Es steht jedem Frei die hier genannten Argumente und Informationen durch etwas Nachdenken und frei zugänglichen Informationsquellen für Bildung und Wissen selbst zu prüfen. Niemand muss sie ungeprüft glauben, wenn er sie nicht glauben sollte.
Stand 19.01.2018

Vor- und Nachteile:

Bargeld:
  • +Anonym
  • +Funktioniert überall auch ohne Strom
  • +Hohe Akzeptanz
  • +Perfekt für Trinkgelder
  • +Budgetierung. Man hebt eine Menge X ab und verbraucht Sie. Kann daher nie mehr verbrauchen als man bei sich trägt

 

  • -Aufgrund Kameras In Geschäften, Seriennummern auf Scheinen und Fingerabdrücken auf Scheinen und Münzen könnte die Anonymität etwas eingeschränkter sein wie manche Glauben
  • -Falschgeld im Umlauf, das erhaltene Geld könnte wertlos sein, bei Verbreitung riskiert man entsprechende Strafen
  • -Hohes Risiko für Diebstahl und Raub
  • -Keine Haftung bei Verlust (Bei Verlust oder einfachem Diebstahl ist der Ersatz von Bargeld sehr schwierig bis unmöglich)
  • -Extra Transport. Man benötigt eine große Geldbörse in der alle Scheine und Münzen vorhanden sind. Firmen müssen größere Mengen in gesicherten transportern transportieren lassen.
  • -Unübersichtlichkeit. Man sieht nicht direkt wie viel Geld man hat, es muss erst gezählt werden.

 

Kartenzahlung:
  • +Einfaches Handling. Man muss die Karte lediglich in das Terminal stecken und die PIN kennen. Alternativ bei Kontaktloser Zahlung reicht bei kleinen Beträgen von unter 25/50 Euro sogar das Ranhalten an das Kontaktlos-Terminal. Ideal auch für Kinder
  • +Leichter Transport: Man benötigt nur eine Karte. Teilweise nicht einmal das, da bei Kontaktloser-Zahlung auch entsprechende Smartphones, Smartwatches oder Armbänder genutzt werden können.
  • +Geringe Haftungsgrenze: Bei nicht fahrlässigem Verlust, Diebstahl oder Raub der Karte beträgt die Haftung des Inhabers maximal 50€
  • +Schnelle Zahlung: Anständige Anbindung der Kasse vorausgesetzt ist eine Kontaktlose Zahlung innerhalb von ca. 4 Sekunden durch.
  • +Hohe Übersichtlichkeit: Jede Transaktion kann heutzutage in einer zum Konto der Karte gehörenden App in Echtzeit angezeigt werden.
  • +Geringe Missbrauchsgefahr: Man kann Kartenlimits oft selbst verwalten, die Karte temporär deaktivieren und wird bei Einsatz der Karte in Echtzeit über die Zahlung informiert. Bei Zahlung im Internet wird ein Rückfragesystem (z.B. Mastercard Identitycheck) verwendet oder der auf der Karte befindliche CVC Code abgefragt. Ohne diese Abfrage liegt die Haftung bei Missbrauch zumeist beim Händler.
  • +Budgetierung: Durch Einstellbare Tageslimits und Transaktionslimit verhindert man an einem Tag mehr Auszugeben als man möchte. Des weiteren bieten manche Banken Unterkonten an auf welche man eine Karte zuweisen kann, so das man z.B. für Partys ein extra Unterkonto hat und nur das Geld für die Party verbrauchen kann was vorhanden ist in diesem Unterkonto
  • +Sicherheit: Die Gefahr eines Raubüberfalls sinkt, einige Länder forcieren deshalb sogar die bargeldlose Zahlung, weil dort viele Händler immer wieder Opfer von Raubüberfällen waren, dies ist bei Mangel an Bargeld nicht mehr Lohnenswert.

 

  • -Betrag, Datum, Uhrzeit und Firma wo eine Transaktion durchgeführt wurde werden in einer Datenbank erfasst. Der Zahlungsdienstleister (z.B. Samsung Pay, Apple Pay, Google Pay, SEQR etc.) oder die Bank erhält dadurch die Information wann der Kunde welchen Betrag bei welchem Händler getätigt hat. Sollte auch der Standort (z.B. Netto Filiale 213 sag danke) übermittelt werden, so entsteht auch ein Bewegungsprofil.
  • -Es werden Kartenlesegeräte benötigt um die Kartenzahlung anzunehmen
  • -Händler zahlen Transaktionsgebühren (kein richtiger Nachteil, Bargeldakzeptanz kostet Unternehmen im Schnitt 2,75% des Umsatzes)

 

Ein kurzer Beitrag noch zu Bitcoin und viele andere Kryptowährungen viele Menschen Glauben diese Zahlungsmittel seien völlig Anonym, weshalb eben auch Kriminelle sie oft verwenden. Aber sie sind nicht ganz so Anonym wie Bargeld. Generell sind sie sogar gar nicht Anonym. Allerdings sind sie Pseudonym. Das bedeutet, dass z.B. bei Bitcoin in jeder Transaktion Empfänger, Absender, Betrag, Datum etc. in der Blockchain verknüpft ist. Theoretisch könnte also bei Ermittlungen das entsprechende Pseudonym ermittelt werden und unter gewissen mythenmständen ebenfalls die reale Person, welche hinter diesem Pseudonym steckt.

 

 

Zitat Imrö Straubing

 

“Argumentationen”

Behauptung: Nur Bares ist Wahres
Gegenargument: …. da dies kein Argument ist sondern eine sinnlose Phrase kann man dazu nichts sagen. Höchstens “Geld ist Geld”

Behauptung: Bargeld ist Freiheit
Gegenargument: Ein Mensch der einen 100.-EUR Schein besitzt ist nicht freier wie ein Mensch der kein Bargeld besitzt, aber 10.000.-EUR auf dem Konto hat. Eher kann derjenige mehr Freiheit genießen, der mehr Geld hat.

Behauptung: Ohne ausreichende Kreditwürdigkeit/Bonität bekommt man keine Karte
Gegenargument: Bei einer Kreditkarte mag das stimmen. Ein Bankkonto beinhaltet jedoch eine sogenannte Debitkarte. Das bedeutet das Konto wird direkt belastet, so das nur über Geld auf dem Konto verfügt werden kann und daher keine oder nur geringe Ansprüche an die Kreditwürdigkeit gestellt werden.

Behauptung: Kinder bekommen keine Karte
Gegenargument: Für Kinder gibt es unter anderem die Möglichkeit sogenannter Prepaidkarten. Diese werden vorher mit Guthaben aufgeladen.

Behauptung: Bargeld ist das einzig anerkannte/gültige Zahlungsmittel in Deutschland
Gegenargument: Im Euroraum ist Euro-Bargeld das gesetzliche Zahlungsmittel; nur die Zentralbanken des Eurosystems dürfen es in Umlauf bringen. Euro-Münzen sind beschränkte gesetzliche Zahlungsmittel, da niemand verpflichtet ist, mehr als 50 Münzen oder Münzen im Wert von über 200 Euro anzunehmen. Sofern keine Monopolstellung besteht kann auch Bargeld abgelehnt werden. Sprich, solange der Kunde die Möglichkeit hat einen anderen Händler aufzusuchen (z.B. Hornbach statt Bauhaus), darf der Händler die Annahme von Bargeld theoretisch verweigern. Es ist daher falsch das Bargeld das einzig gültige Zahlungsmittel ist. Es darf nur nicht abgelehnt werden, wenn der Kunde keine Alternative Möglichkeit hat, da ihm sonst rechtliche Nachteile entstehen würden.

Behauptung: Mit Karte zahlen bedeutet das die Bank und der Staat weiß was man gekauft hat. (Gläserner Bürger)
Gegenargument: Bei Zahlung mit Karte wird Betrag, Datum und ggf. Name des Händlers übermittelt. Der einzige der weiß was man gekauft hat ist der Händler, dieser erhält jedoch die Kartennummer auch nur in anonymisierter Form. Um Daten Personenbezogen auszuwerten benötigt der Händler daher in Deutschland eine entsprechende Zustimmung des Kunden. Dieser erhält für die Nachverfolgung daher eine sogenannte Kundenkarte (auch Paybackkarten funktionieren nach diesem Prinzip). Diese Karten funktionieren allerdings unabhängig vom Zahlungsmittel und können ebenfalls bei Barzahlung eingesetzt werden.
Warum nutzen Händler sowas? Wenn Händler (oder andere Unternehmen) das Kaufverhalten der Kunden kennen, können Sie Ihr Warensortiment entsprechend Optimieren und auch herausfinden was Sie evtl. als neues Produkt auf den Markt bringen könnten um mehr Umsätze zu generieren. Als Anreiz gibt es dafür Treuepunkte oder Rabatte.
Im Übrigen haben Banken tausende bis Millionen von Kunden und interessieren sich eh kein Bisschen dafür ob Max Müller sich Kondome gekauft hat ;)

Behauptung: Wenn kein Strom da ist kann man mit Karte gar nicht bezahlen!
Gegenargument: Ohne Strom öffnen sich auch die Automatischen Türen der Geschäfte nicht. Die Kasse kann nicht geöffnet werden. Der Geldautomat kann kein Geld ausgeben. Die Bundesdruckerei kann kein neues Bargeld drucken usw… Ja, ohne Strom haben wir sicher ganz andere Sorgen ;)

Behauptung: Mit Karte kann man kein Trinkgeld geben
Gegenargument: Entweder es ist direkt im Terminal einstellbar und man kann gesplittet zahlen, oder man zahlt in Summe und es ist auf einer Rechnung erkennbar. Der Geschäftsführer ist verpflichtet das Trinkgeld an die Mitarbeiter auszuzahlen, ansonsten macht er sich Strafbar. Einige Unternehmen bieten inzwischen an Trinkgelder z.B. extra über Paypal an die Jeweiligen Mitarbeiter zu zahlen.
Es hindert aber auch niemand einen Daran eine Rechnung mit Karte und das Trinkgeld in Bar zu bezahlen ;)

Behauptung: Der Staat kann mein Konto Sperren, so das ich dann Zahlungsunfähig bin wenn es kein Bargeld gibt.
Gegenargument: Also erst einmal ist das nicht Aufgabe des Staates von Lieschen Müller ein Konto zu sperren. Das Passiert eher im Falle einer Strafermittlung, Verdacht auf Geldwäsche, Pfändung oder anderen Vorfällen durch die entsprechend zuständigen Stellen.
Wenn das Konto gesperrt ist kann zudem Miete, Strom, Gas, Versicherungen etc. nicht mehr gezahlt werden, weil das idr. per Lastschrift vom Konto abgebucht wird.
Auch Bargeld kann man nicht abheben wenn ein Konto gesperrt ist. Es macht daher keinen Unterschied ob das Konto mit oder ohne existenz von Bargeld gesperrt ist, weil wichtige Transaktionen seit Jahren unbar erfolgen und man bei einer Konto-Sperrung auch gar kein Bargeld abheben könnte.

Behauptung: Meine Kontaktlose Karte kann jemand aus zig Metern Entfernung Plündern.
Gegenargument: Die Kontaktlos-Funktion von Karten basiert auf NFC, einer Nahfeld-Funktechnologie. Die Reguläre Reichweite beträgt hierfür 4cm. Die Stromverorgung erfolgt über magnetische Induktion von dem Kartenlesegerät. Die Chance das jemand aus mehreren Metern die Karte belastet ist also quasi bei 0. Der Technische Aufwand für entsprechende Ausrüstung ist so hoch, das es sich nicht lohnt. Hinzu kommt das die zugelassenen Terminals Personenbezogen sind und somit die Täter bekannt sind. So dumm sind Kriminelle nun auch wieder nicht. Im übrigen kann man die Karten oft auch jederzeit deaktivieren und haftet bei kontaktloser Zahlung ohne PIN nicht (außer bei grober Fahrlässigkeit).

Behauptung: Man kann meine Kartendaten durch die Kontaktlosfunktion abgreifen und missbrauchen.
Gegenargument: Zunächst einmal sei gesagt das durch das einstecken der Karte, insbesondere wenn Daten auf dem Magnetstreifen sind, gleich die Karte kopiert werden könnte. Bei der Kontaktlos Funktion können in der Tat die Kartennummer und die Gültigkeit ausgelesen werden. Vorausgesetzt man kommt nahe genug an die Karte heran (ein Diebstahl wäre einfacher). Hierbei gibt es keine Haftung für den Kunden, weil Händler zumindest noch den Namen und CVC Code abfragen müssten. Diese Daten übermittelt die Karte aber nicht unverschlüsselt

Behauptung: Die Akzeptanz von Kartenzahlung bedeutet Bargeldverbot
Gegenargument: Das ist natürlich völliger Schwachsinn. Nur weil man öffentliche Verkehrsmittel nutzen darf, bedeutet das ja auch nicht das man kein Auto mehr verwenden darf.

Behauptung: Kartenzahlung ist unübersichtlich, man verliert das Wissen wie viel Geld man noch hat.
Gegenargument: Das Argument mag in den 90er Jahren gestimmt zu haben. Aber im Jahre 2018 ist es veraltet. Wer nicht gerade zur Generation “Kontoauszugdrucker” gehört, der wird seine Finanzen in einer entsprechenden App am Smartphone in Echtzeit überblicken können. Damit hat er eine viel bessere Kontrolle als es mit Bargeld je der Fall war.

Behauptung: Bargeld ist sicherer.
Gegenargument: Wenn wir mal daran denken das Bargeld permanent gestohlen und geraubt wird und sogar Morde dafür begangen werden, ist diese Behauptung doch sehr weit hergeholt. Hinzukommt das wir z.B. im 2. Halbjahr 2015 etwa 18 Milliarden Euro Falschgeld im Umlauf hatten….

Behauptung: Das Konto kann gehackt werden.
Gegenargument: Hackerangriffe auf Banken-Server betreffen in 1. Linie Konten auf denen mehrere Millionen oder Milliarden liegen. Hacker nutzen für solche Angriffe Sicherheitslücken in den Systemen und Firewalls aus, weshalb diese permanent verbessert werden. Des weiteren sind Banken hiergegen versichert. Die Chance das man Opfer eines Hackers wird ist daher sehr gering.
Das eigentliche Problem stellen Kunden dar welche nicht Wissen wie man Computer oder Smartphones bedient und daher Ihre Daten an Dritte weitergeben. Dies ist jedoch strenggenommen KEIN Hackerangriff, es fällt unter sogenanntes Phishing. Es ist sozusagen das digitale Gegenstück zu Kunden welche Falschgeld nicht erkennen.

Behauptung: Banken werden Negativzinsen erheben wenn es kein Bargeld mehr gibt
Gegenargument: Abgesehen davon dass die Akzeptanz von Bargeldloser Zahlung kein Verbot von Zahlung mit Bargeld bedeutet, bereits heute müssen banken negative Zinsen auf Gelagertes Guthaben zahlen. Auch Bargeld hat negative Zinsen, sie nennen sich Inflation. Wenn negative Zinsen auf Guthabenkonten erhoben werden sollte, dann betrifft dies allerdings in erster Linie Konten mit größerem Vermögen (insb. über 100.000 EUR). Menschen mit soviel Kapital sind in der Regel in der Lage Ihr Vermögen anderweitig und vor allem Gewinnbringend anzulegen (Immobilien, Aktien, Währungshandel, Edelmetallhandel etc.).

Behauptung: Kartenzahlung ist für Händler zu teuer
Gegenargument: Händler zahlen zwischen 0,2-3% für die Akzeptanz von Kartenzahlungen. Der Bargeldverkehr kostet dem Einzelhandel im Schnitt 2,75%. Daher ist Bargeldzahlung nicht unbedingt günstiger für Händler.

Behauptung: Wenn ich mit Karte zahle muss ich dafür extra bezahlen.
Gegenargument: Keine Ahnung woher diese Behauptung einiger Menschen stammt. Aber sie ist gänzlich falsch. Kartenzahlung kostet dem Nutzer keinerlei extra Gebühren im Inland.
Lediglich im Ausland in einer Fremdwährung könnte ein sogenanntes Fremdwährungsentgeld für die Umrechnung hinzukommen.

Behauptung: Amazon sieht die Kontobewegungen der letzten 3 Monate
Gegenargument: “Angstpresse” verbreitete die Information Das jetzt Amazon und andere problemlos in das Konto sehen könnten. Das ist eine Falschmeldung. Mit Inkrafttreten von PSD2 haben Zahlungsdienstleister das Recht eine Schnittstelle der Bank (z.B. API) zu verwenden um Transaktionen abzurufen oder Überweisungen durchzuführen. Dies ist insbesondere für App-Entwickler interessant die sogenannte Multibanking Apps verwenden.
Einige Banken in Europa verfügten bereits früher über eine solche API (z.B. Fidor, bunq etc.), diese wird nun ggf. noch erweitert damit Überweisungen möglich sind und zudem auch mehr Nutzern zur Verfügung gestellt. Jedes Unternehmen das berechtigt ist diese funktion zu verwenden benötigt nicht nur eine Entsprechende Genehmigung der zuständigen Behörden (z.B. BaFin), sondern auch des Kunden. Amazon hat daher weder das Recht noch die Möglichkeit Kontobewegungen einzusehen. Der Amazon Payment-Service könnte dies evtl. schon eher bekommen (genauso wie Paypal etc.), allerdings auch dann nur wenn der Kunde dem zustimmt.

Behauptung: Mit Kartenzahlung verschuldet man sich weil man mehr Ausgibt.
Gegenargument: Man kann nur Geld ausgeben was man hat. Wer einen Kredit hat kann mit diesem Kredit auch Bargeld-Abheben und sich dadurch verschulden das er den Kredit nicht zurückzahlt… ja auch dann wenn er das Geld in Bar verbraucht.
Aufgrund heutiger Banking-Apps sieht man zudem sehr übersichtlich wann man welchen Betrag ausgegeben hat und wie viel noch übrig ist. Durch Suchfunktionen kann man z.B. auch erkennen wie viel man für Lebensmittel im Aldi ausgegeben hat. Die Kartenzahlung hat also mit einer etwaigen Verschuldung nichts zu tun, sondern mehr mit vernünftigem Umgang mit Kapital.

 

Typische Fehler

Es kommt sehr oft vor das Nutzer von “EC-Karte” schreiben.
Bei der EC-Karte handelte es sich um eine spezielle Ausweiskarte um sogenannte Eurocheques einzulösen. Später erhielt die EC-Karte eine richtige Debitkarten-Funktion und wurde dann nach 2007 durch die girocard ersetzt.
Mastercard ist Rechteinhaber der Wort & Bildmarke ec und verwendet seit ca. 2016 (also etwa 10 Jahre nach dem Einstampfen der Markenrecht-Nutzung durch die Deutsche Kreditwirtschaft) seine Marke wieder selber und bewirbt damit die Debit-Mastercard, eine Debitkarte auf Basis einer Mastercard. Inzwischen wird ec-Karte seitens Mastercard auch als Synonym für Debitkarte angesehen.

Warum ec-Karte und nicht EC-Karte ?

Nun wie man an dem “ec” Logo erkennt
handelt es sich um KLEINBUCHSTABEN. Zudem gibt Mastercard vor das im Schriftverkehr die Buchstaben Kleingeschrieben werden müssen.

Eine Mastercard/VISA Lastschrift kann ich zurückholen

Nein. Eine Zahlung mit Mastercard ist keine Lastschrift und kann daher auch nicht einfach per Rücklastschrift zurückgebucht werden. Nur eine SEPA-Lastschrift kann innerhalb von 8 Wochen ohne Gründe zurückgebucht werden von Kunden. Bei einer Mastercardzahlung ist dies nur möglich wenn der Händler dies gestattet, da er eine Zahlungsgarantie von Mastercard hat. Einzige Ausnahme, es handelt sich um Betrug. In dem Fall ist ein (oft etwas langwieriges) Chargebackverfahren möglich.

 

Gängige Kartentypen

Debitkarten:
-girocard (Deutsches System, geht quasi nur im Inland. Erkennbar am girocard Logo)
-Debit-Mastercard (Internationales System, geht im Handel und auch Online)
-VISA-Debit (Internationales System, geht im Handel und auch Online)
-V-Pay (in Europa nutzbares CHIP-Only System von VISA)
-Maestro (Internationales System, von Mastercard)

Kreditkarten:
-Mastercard Credit
-VISA Credit
-American Express

 

 

Dieses Dokument darf weiterverbreitet und ergänzt werden. Vorhandene Punkte dürfen bei Form/Schreibfehlern korrigiert werden.

CC0 – nc

 

Dieser Beitrag ist als Zitat anzusehen. Er wurde unter Public Domain (CC0nc) veröffentlicht. Im Original unter diesem Link zu finden.
Der Beitrag wurde lediglich geringfügig formatiert.

Plauzenchallenge

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern an Neujahr auch der Vorsatz mal doch etwas abzunehmen. Und das ist bei mir natürlich auch nicht anders. Darum startet auch in diesem Jahr wieder die Plauzenchallenge für mich.

Was ist die Plauzenchallenge?

Wie schon im vergangenen Jahr hat “Pixelaffe” Torsten Schmitt auch für die Plauzenchallenge 2018 eine kleine Landingpage für diese Aktion gemacht. Hier schreibt er folgendes dazu.

Auch in diesem Jahr wollen sich die unerschrockenen Recken des Internets ihrer größten Quest stellen und ihrer Pfunde Herr werden. Nachdem die Aktion 2017 doch beim einen oder anderen recht erfolgreich war (ich nehme mich da gerne raus und) soll die Aktion wiederholt werden. Daher wurden die

#Plauzenchallenge2018

ins Leben gerufen.

 

Alles was ihr tun müsst ist eure Gewicht mindestens 1 x die Woche mit dem Hashtag #plauzenchallenge2018 auf twitter zu posten. Die Tweets sollten dann automatisch hier erscheinen. Ganz clevere User besitzen eine von diesen Smarten Waagen, die entweder selbstständig Twittern kann, oder per IFTTT Rezept dazu gezwungen wird.

 

Also hier die Regeln für die #plauzenchallenge2018:

  • jeder kann mitmachen (egal ab wann)
  • 1x pro Woche euer aktuelles Gewicht mit dem Hashtag #plauzenchallenge2018 twittern (Bild nicht vergessen)
  • Ende ist während der IFA 2017 (Anfang September 2018)
  • Ihr dürft machen was ihr wollt (FDH / Sport ….) Jedoch ist Amputation oder ein medizinischer Eingriff verboten und führt zur Disqualifikation
  • Gewinner? Egal was ihr runter habt, jeder Teilnehmer ist ein Champ.
    Ev. lasse ich mir ja auch noch was einfallen wie man besondere Leistungen belohnen kann.

 

Ich habe mich auch schon im vergangenen Jahr an der Plauzenchallenge beteiligt. Meine Beiträge darüber findet ihr hier und hier.

Wie ihr in den Posts lesen könnt, habe ich Dank der Plauzenchallenge in den neun Monaten über 16kg verloren. Eigentlich keine schlechte Leistung wie ich denke. In den Monaten darauf habe ich mangels Disziplin aber wieder gut 10kg zugelegt. Diese 10kg – wenn nicht sogar mehr – will ich wieder los werden. Daher heißt es jetzt auch für mich wieder…

Das Fett muss weg!

In einen der folgenden Post werde ich euch erzählen mit welchen Tools, Gadgets und Techniken ich in diesem Jahr mein ziel erreichen möchte.

 

Wie sieht es bei euch auch aus?. Plant ihr auch abzuspecken oder seid ihr mit euren Körper und Gewicht zufrieden?

Curve Header

Das britische Fintech Start-up Curve hat eine sehr Innovative Lösung auf den Markt gebracht, für alle die mehr als eine Kreditkarte besitzen. Die gleichnamige Karte samt Smartphone App vereint gleich mehrere Eurer Kreditkarten in einer. Und das ganze ist sogar noch völlig kostenlos. Es wird zusätzlich  eine kostenpflichtige “Premium-Karte” angeboten, aber auf diese werde ich nicht näher eingehen.

Das Projekt befindet sich zwar noch in der Beta-Phase, ist allerdings schon im vollen Umfang nutzbar.

Woher bekomme ich die Curve?

Die Curve kann schnell und einfach über die App beantragt werden. Die Links zum App- bzw Play-Store findet ihr am Ende des Beitrages. Alternativ könnt Ihr euch hier den Link via SMS direkt auf das Smartphone schicken lassen.
Es werden nur wenige persönliche Daten gefordert. Es wird aber keine Kontoverbindung abgefragt und es wird auch kein neues Konto angelegt. Dadurch ist auch keine Schufa Auskunft oder ähnliches fällig.
Bei der Curve handelt es sich genau genommen um eine “Businesscard” Daher ist das Angebot von Curve lediglich an Freiberufler, Firmen und Selbständige gerichtet, auch wenn dies in keinster Weise belegt werden muss oder überprüft wird.

Update: Inzwischen ist Curve auch für Privatnutzer verfügbar.

Die Karte wird direkt vom Firmensitz in London verschickt, war aber trotzdem schon nach wenigen Tagen in meinen Briefkasten.

Wie funktioniert das ganze?

Auf den ersten Blick sieht die Curve aus, wie jede andere Kreditkarte. Es handelt sich um eine Mastercard. Die 16-stellige Kartennummer, Chip und ein Magnetstreifen. Natürlich ist auch ein NFC Chip für Kontaktlose Zahlungen verbaut. Allerdings ist die Funktionsweise der Karte etwas anders. Wie bereits erwähnt gibt es bei Curve kein Konto dahinter. Bei Curve hinterlegt man einfach via Smartphone App alle seine Kreditkarten. Es können Mastercard sowie Visa eingepflegt werden. American Express war wohl in der frühen Startphase möglich, inzwischen jedoch leider nicht mehr.

 

Und die App…

Curve AppVor jeden Einsatz der Karte kann man einfach und bequem via App eine beliebige Kreditkarte wählen, welche belastet werden soll. Es lässt sich auch festlegen, in welcher Währung die Karte geführt werden soll. So ist es sogar möglich ausländische Karten zu hinterlegen. Die Währungen CNY, JPY, HKD, NZD, SEK, ZAR, NOK, GBP, BRL, CAD, ILS, CHF, SGD, INR, EUR, RUB, AUD, USD sind kostenlos und man hat keine Gebühr für einen Auslandseinsatz zu befürchten. Bei Kreditkarten mit anderen Währungen, ist bei Nutzung eine Wechselgebühr von MasterCard plus 1% Gebühr fällig.
Über die App kann die Karte bei einen Verlust auch sofort gesperrt werden.

Zusätzlich wird auch noch ein “Cash-Back” Programm angeboten. Die beschränkt sich jedoch bisher auf den britischen Markt.

Mein Fazit:

Für jeden der mehr als eine Kreditkarte in der Geldbörse hat, eine interessante Lösung. Da die Karte kostenlos ist, auf jeden Fall einen Versuch Wert. Das einzige was man zu beachten hat, ist dass Kreditkarten-Konditionen wie Tankrabatt oder Reiseversicherungen durch die Curve unter Umständen ausgehebelt werden könnten.

 

 

Tipp: Wer bei seiner Anmeldung den Code Promo Code WRVV9 nutzt, erhält ein Startguthaben von 5 Pfund (~ 5,80€)

 

Curve: One card for all your accounts
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Entwickler: Curve 1 Ltd
Preis: Kostenlos
Curve
Curve
Entwickler: Curve
Preis: Kostenlos
Nokia Body Cardio Header

“Lernen Sie Ihren Körper kennen. Lernen Sie Ihr Herz kennen. Übernehmen Sie die Kontrolle.” Mit diesen Worten wird die Nokia Body Cardio beworben.

Über eine Aktion der Website reviewclub.com bekam ich die Möglichkeit die Nokia Body Cardio für 4 Wochen kostenlos zu testen. Da ich irgendwie immer (mal wieder) versuche etwas an meinem Körpergewicht zu optimieren ist so ein “Spielzeug” natürlich ideal.

Ausgepackt:

Die Verpackung der Nokia Body Cardio macht schon mal einen ganz guten Eindruck. Bunt bedruckt und auf der Rückseite findet man alle nötigen Informationen zu Funktionen und die Technischen Daten. Ein fester, stabiler Karton in dem nichts rumrutscht und wackelt. Einen praktischen Tragegriff hat er noch dazu. In der Umverpackung ist dann der eigentliche Verpackungskarton. Wenn man diesen aufklappt präsentiert sich auch schon die Waage in ihrer ganzen Pracht.
Neben der Nokia Body Cardio an sich befindet sich lediglich noch ein Quick-Start-Guide und ein USB-Kabel zum Laden in der Box. Recht viel mehr braucht es aber auch nicht.

Technische Spezifikationen:

Anschlussmöglichkeiten:

iOS-Kompatbilität (mit iOS 8 oder aktuellerer Version)
iPhone 4S und neuere Generationen
iPod Touch der 5. Generation und neuere Generationen
iPad der 3. Generation und neuere Generationen
Android-Kompatibilität (5.0 oder höher)
Erfordert Internetzugang (mobile Daten oder WLAN)
Drahtlose Synchronisierung
WLAN 802.11 b/g/n, kompatibel mit WEP/WPA/WPA2-Netzwerken Bluetooth-Verbindung (Bluetooth Smart Ready)

Analyse Ihrer Messwerte:

Gewicht
Vier Gewichtssensoren
Patentierte Körperpositionserkennung
Hochpräzises Wiegen
Körperzusammensetzung
Bioelektrische Impedanzanalyse
Athleten-Modus und Normalmodus
Einheiten: Körperfett in %, gesamter Wasseranteil in %, Muskelmasse in kg, Knochenmasse in kg
Herzfrequenz
Technologie der Herzfrequenzmessung zum
Patent angemeldet Einheit: Bpm (Herzschläge pro Minute)
Automatische Benutzererkennung
Bis zu acht verschiedene Benutzer

Sensoren:

Vier Gewichtssensoren
Gewichtsbereich: 5 -> 180 kg 100 g (0,2 lb) Skaleneinteilung
Patentierte Körperpositionserkennung
Patentierte Körperpositionserkennung für hochpräzises Wiegen mit Position Control™-Technologie

Gerät:

Besonders robuste Plattform Hartglas Lackfreies satinweißes Gehäuse Ultraschlankes Design
Maße: 327 x 325 x 23 mm

Großes augenfreundliches und graphisches Display (6 x 4cm) mit 128 x 64 Pixeln
Kontrastreiche Beleuchtung
Gewichtseinheiten: kg, lb, stlb
Aufbewahrung und Speicher
Kostenlose und unbegrenzte Online-Speicherung von Gewichtsmessungen

Wiederaufladbare Lithium-Ionen-Batterie Durchschnittliche
Batterielaufzeit: bis zu 1 Jahr

Die App:

Eine “smarte” Waage ist ja nur halb so smart, ohne die passende App. Die Nokia Health Mate. Diese findet ihr im Google Play Store sowie im iTunes App Store.

Withings Health Mate
Withings Health Mate
Entwickler: Withings
Preis: Kostenlos+
Health Mate - Total Health Tracking
Health Mate - Total Health Tracking
Entwickler: Withings
Preis: Kostenlos

Die App ist übersichtlich und auch wirklich einfach intuitiv zu bedienen. Die Waage war schnell und einfach mit dem WLAN und somit auch mit dem Nokia Account und der App verbunden.

Die App kann man auch mit weiteren Diensten verknüpfen. Hier stehen zum Beispiel Google Fit, MyFitnessPal, Runkeeper, Nike+ und Nest zur Verfügung. Außerdem kann man mit dem Webdienst IFTTT auf das Nokia Konto zugreifen. So lässt sich auf Wunsch nach jeden wiegen das Gewicht automatisch auf Twitter oder Facebook posten. Das kann schon ein ordentlicher Ansporn sein, eine Diät auch wirklich durch zu ziehen ;)

Die Nokia Body Cardio:

So, endlich kommen wir zum eigentlichen Gerät. Die Nokia Body Cardio.

Das Gerät macht einen ordentlichen Eindruck. Ein robustes Gehäuse aus Aluminium und die Trittfläche aus Glas verleihen dem Gerät einen wirklich hochwertigen Eindruck. Hierbei möchte ich jedoch erwähnen das die Waage Staub zieht. Was bei meinem weißen Model wohl nicht so schnell auffällt, kann beim schwarzen wohl lästig sein.

Das große, gut beleuchtete Display ist zu jeder Zeit gut lesbar.

An der Seite findet man eine Funktionstaste, mit welcher man die Gewichtseinheit zwischen kg und lb wählen, sowie einen Reset des Gerätes durchführen kann. Daneben der Micro-USB Anschluss zum Laden des Gerätes. Mein Gerät hat nach etwa 6 Wochen täglichen wiegen rund 11% Akku verloren. Die vom Hersteller angegebene Laufzeit von einem Jahr ist daher durchaus realistisch.

Funktionen:

Die Nokia Body Cardio zeigt neben dem Gewicht auch noch weitere Werte an. Die Nokia Body Cardio liefert außerdem Messwerte wie dem BMI sowie zum prozentualen Körperfett- und Wasseranteil und der Muskel- und Knochenmasse. Zusätzlich misst sie die Herzfrequenz sowie die Pulswellengeschwindigkeit.

Die Funktion Pulswellengeschwindigkeitsmessung wurde inzwischen von Nokia via Software Update entfernt. (mehr Info)

Natürlich sollte man sich auf all diese Werte nicht all zu sehr versteifen. Auch wenn Nokia selbst natürlich mit “äußerst genaue Messwerte” wirbt. Man sollte es lediglich als Richtwerte und keinesfalls als einen medizinischen Wert sehen.

Der Messwert Körperfett bezieht sich beispielsweise genau genommen lediglich auf die Beine. Da der Strom-Impuls an einem Bein hoch läuft und am anderen gleich wieder zurück. Der Oberkörper kann ohne weitere Sensoren gar nicht erfasst werden. Alternativ bieten sich noch die Caliper-Hautfaltenmessung mit einer Caliper-Zange an. Diese kann unter Umständen sogar noch genauer sein, ist aber auch nicht so einfach durchzuführen wie es scheint.

Alle Werte werden hier nacheinander auf dem Display dargestellt. Die Reihenfolge lässt sich hier in der App anpassen. Ein nettes Feature was noch zu erwähnen ist: Die Waage zeigt auch noch die aktuelle Wettervorhersage an.

Mein Fazit:

Nokia selbst verkauft das Gerät für satte 179,95€ – ein mehr als stolzer Preis für eine Waage. Im freien Markt bekommt man diese allerdings bereits für knapp unter 100€ erhältlich, was meiner Meinung jedoch auch immer noch relativ hoch angesetzt ist.

Jedoch ist die Nokia Body Cardio ist ein wirklich nettes Gadget. Sie ist Hochwertig verarbeitet und bietet einen hohen Funktionsumfang. Man hat damit ständig einen Überblick über allerlei Messwerte. Vor allem bei einer Diät kann das durchaus hilfreich sein.

DreamMe Header

Das kleine Gadget DreamMe macht aus deinen Smartphone oder Tablet einen Projektor. Ob das Teil auch hält, was es verspricht erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Über eine Facebook Anzeige bin ich auf das kleine Gadget DreamMe aufmerksam geworden. Es wurde Testgeräte angeboten. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen. Also Name und Anschrift eingetragen und abgewartet. Und schon nach wenigen Tagen hielt ich das kleine Päckchen in Händen.

Was ist DremMe eigentlich genau?

…dein Smartphone kann mehr! Mit DreamMe wird dein Smartphone oder Tablet zum Nachttischprojektionswecker Beamer.

Damit wird DreamMe auf auf deren Website beworben. DreamMe war 2015 ein Projekt auf Kickstarter, welches auch erfolgreich finanziert wurde. Wenn man Website oder Kickstarter Projekt ansurft lernt man, das DreamMe lediglich eine Linse ist. Mit der passenden App lassen sich so allerhand Informationen an die Decke werfen. Eigentlich eine ganz gute Idee. Das Smartphone liegt in der Nacht auf dem Nachttisch – App an – Linse aufs Display setzen und fertig ist der Projektor.

Verpackung & Lieferumfang

 

DreamMe LieferumfangIn dem kleinen bedruckten Karton ist erst einmal das eigentliche Gadget zu finden. Die große Linse. Dazu gibt es noch ein Reinigungstuch und einen Aufbewahtungsbeutel. Im Onlineshop kostet das Gadget knapp 20€ und ist in mehreren Farben erhältlich. Dafür das es eigentlich “nur” ein Kunststoff Zylinder mit einer Linse ist wohl kein Schnäppchen aber dennoch ein – gerade noch- akzeptabler Preis wie ich finde. Soweit macht es Qualitativ auch einen ordentlichen Eindruck. Das rutschfeste und weiche Material hinterlässt auf dem Display mit Sicherheit keine Kratzer und steht stabil.

 

Die App

Die passende App ist für Android und IPhone erhältlich

DreamMe
DreamMe
Entwickler: Yvonne Joh
Preis: Kostenlos+
DreamMe
DreamMe
Preis: Kostenlos+

Den versierten Android-Nutzer stellt es hier wohl die Haare zu Berge. Man hat das Gefühl man hätte ein IPhone in der Hand. Das Design wurde offenbar 1zu1 von der iOS App Übertragen. Schon der erste Negative Eindruck – zumindest wenn man Android-User ist.

Aber trotzdem mal zu den Funktionen. Unter den “Allgemeinen Einstellungen” stehen folgende Optionen zur Verfügung:

  • Uhrzeit
  • Wecker
  • Wetter
  • Eigener Text
  • Schäfchen zählen
  • Auto ein/aus

Dann gibt es noch “Soziale Netzwerke”. Hier lassen sich Tweets und Emails anzeigen. Wenn man diese Nutzen möchte ist jedoch ein Upgrade auf “DremMe Pro” notwendig. Das kostet aktuell 2,02€ per InApp-Kauf. Dieser Kauf ist auch notwendig wenn man unter Uhrzeit zusätzliche Zeitzonen anzeigen will oder bei Wetter zusätzliche Städte.

Man kauft sich eine Hardware und wenn man diese in vollen Umfang nutzen möchte ist eine kostenpflichtige Software notwendig!

Konfigurationen wie Anzeige Helligkeit und Dauer, sowie “Größerer Text” und “Text spiegeln” sind dann erfreulicherweise doch noch ohne Upgrade möglich.

 

DreamMe in Aktion

DreamMe ScreenshotWenn man in den Einstellungen alles seinen Wünschen entsprechend angepasst hat geht es zum nächsten Screen. Dank des Ringes lässt sich die Linse dann korrekt auf dem Display Platz platzieren.
Nach einen antippen des Displays wird in den “Projektions-Modus” geschaltet. Das Display wird komplett schwarz und es ist nur noch der Info-Text zu lesen.

Die Liste wirft diesen dann als Projektion an die Decke. Das klappt auch grundsätzlich mal. Jedoch hatte ich, trotz unzähligen Versuchen mit justieren immer eine sehr starke Vignettierung. Das bedeutet das lediglich die Mitte der Projektion scharf war, der Rand jedoch unscharf. Leider schaffte ich es nicht, ein aussagekräftiges Foto zu schießen. Das Ergebnis ist jedoch in etwa wie in dieser kleinen Fotomontage.

 

 

DreamMe Projektion

 

Das Ergebnis ist also leider nur Mangelhaft.

 

Fazit:

In meinen Augen ist es vielleicht eine nette Idee. Jedoch mangelhaft umgesetzt. Wirklich verwenden werde ich dieses Gadget auch nicht. Da es lediglich nur einen Bruchteil von relevanten Informationen anzeigen kann. Für Benachrichtigungen von Facebook oder allen möglichen anderen Apps muss ich doch wieder das Smartphone in die Hand nehmen und danach die Linse wieder mühevoll platzieren und justieren.

 

Gewichtsverlauf 2017

Nach 8 Monaten ist es nun soweit: Die IFA ist da – Die Plauzenchallenge ist vorbei. Wie das Ergebnis bei mir aussieht erfahrt ihr in diesen Beitrag.

Anfang des Jahres habe ich euch ja angekündigt, das ich mich an der sogenannten Plauzenchallenge beteilige, welche Torsten aka pixelaffe ins Leben gerufen hat.

Los geht´s am 01.01.2017 und endet zur IFA 2017, das sind 9 Monate in denen alle Teilnehmer versuchen ihr Gewicht runterzufahren. Es gibt eigentlich keine Regeln was man darf und was nicht, bitte denkt aber dennoch ein wenig an eure Gesundheit.

Alles was ihr tun müsst ist eure Gewicht mindestens 1 x die Woche mit dem Hashtag #plauzenchallenge auf twitter zu posten. Die Tweets sollten dann automatisch hier erscheinen. Ganz clevere User besitzen eine von diesen Smarten Waagen, die entweder selbstständig Twittern kann, oder per IFTTT Rezept dazu gezwungen wird.

Zugegeben, mit dem twittern war ich nicht ganz konsequent. Vor allem als es mit dem Gewicht mal wieder ein paar Wochen bergauf ging, war ich hier eher ruhiger. Aber im Gesamtbild kann ich wohl recht stolz auf mich sein. Auch wenn ich mein angestrebtes ziel nicht ganz erreicht habe.

HIER könnt ihr auf Twitter nachlesen wir es mir und den anderen Teilnehmern so ergangen ist.

 

Ich habe mein Gewicht, mehr oder weniger regelmäßig protokolliert. Allein das war schon sehr wichtig für mich, um mein Gewicht im Überblick zu behalten. Die App Libra hat mir auch immer ein voraussichtliches Datum genannt, bis wann ich mein Wunschgewicht erreichte.

Libra - Weight Manager
Libra - Weight Manager
Entwickler: Daniel Cachapa
Preis: Kostenlos+

 

Gewichtsverlauf 2017

 

Ich es geschafft doch recht ordentliche 16,6kg abzunehmen. Und darauf bin ich auch stolz.

Wie ich das geschafft habe…

Naja, eine Diät ist kein großes Geheimnis. Man muss lediglich mehr Kalorien verbrennen, als man zu sich nimmt. Das bedeute für mich persönlich eine radikale Umstellung der Ernährung. Statt Wurstsemmel zur Brotzeit in der Pause gab es Sachen wie Salat. Statt Schweinefleisch überwiegend Geflügel. Dazu immer viel Obst und Gemüse. Limo habe ich durch Diät-Limo und Wasser ersetzt.
Ich habe akribisch jeden bissen Essen und jedes Getränk in meiner Kalorienzähler-App protokolliert.

Kalorienzähler - FDDB Extender
Kalorienzähler - FDDB Extender
Entwickler: Malte Voigt
Preis: Kostenlos+

Dazu kam natürlich viel Sport. Ohne Sport geht es nicht! Ich war viel Laufen und Radfahren. 3-4 mal in der Woche. Ich habe mich auch bemüht jeden Tag meine 12.000 Schritte zu machen.

 

Auch das wurde (fast) immer via Google Fit protokolliert.

 

Und wie geht es weiter…

Mein endgültiges Ziel habe ich noch nicht ganz erreicht. Ich möchte bei meiner Größe von 173cm eigentlich auf knapp unter 70kg kommen. Ich habe also noch ein bisschen was vor mir. Inzwischen habe ich auch mein Laufen und Radfahren mit einen Cross-Fit Training ergänzt. Solange es das Wetter noch erlaubt wird hier in der Gruppe und im freien trainiert. Dieses training soll jetzt mal meine grundlegende Fitness und Ausdauer verbessern und meine Grundmuskulatur aufbauen und stärken.

Wenn man abnehmen will, kann man das auch schaffen. Es gehört natürlich Wille und Ehrgeiz dazu.
Achtet auf eure Ernährung und macht viel Sport. Dann kann man alles erreichen was man will.