Qualitätsfaktoren der Sprachübertragung bei VoIP

Neue Technologien eröffnen neue Chancen, führen aber auch immer wieder zu neuen Fragen. So zum Beispiel, welche Faktoren bei der Sprachqualität über VoIP eine Rolle spielen. Für die Telefonie über das Internet setzen Anbieter von VoIP oder Cloud Telefonanlagen dafür eine Vielzahl unterschiedlicher Verfahren ein, um eine störungsfreie Kommunikation zu ermöglichen.

Zuverlässige und stabile Kommunikation mit VoIP-Telefonie

Insbesondere Geschäftskunden sind auf eine störungsfreie und saubere Verbindung angewiesen. Denn nur so ist eine effiziente Kommunikation mit Kunden, Lieferanten oder anderen Beteiligten möglich. Beim Wechsel auf VoIP sollten Unternehmen daher auf einen zuverlässigen Partner setzen, der eine hohe Qualität bei der Sprachübertragung von VoIP zur Verfügung stellt und garantiert.

Denn bei der Übertragung des Telefonats wird ein kontinuierlicher Datenstrom benötigt, der die in einzelne Pakete zerlegten Sprachinformationen zuverlässig und ohne Beeinträchtigung von einem zum anderen Endgerät transportiert. Während bei einem klassischen Telefonanschluss noch eine direkte Verbindung zwischen Anrufer und Angerufenem aufgebaut wird, basiert VoIP-Telefonie auf einer Vielzahl von unterschiedlichen Übertragungswegen. Die zerlegten Datenpakete werden dabei auf unterschiedlichen Wegen zum Ziel geschickt und erst dort wieder zusammengesetzt. Damit diese Pakete am Ende wieder in richtiger Reihenfolge zusammengesetzt werden, ist eine stabile und zuverlässige Breitbandverbindung Voraussetzung.

Paketverlust bei Echtzeitanwendungen wie VoIP

Während der Paketverlust von unterschiedlichen Anwendungen, die über das Internet miteinander kommunizieren, ganz normal ist und die übertragene Information auch nicht weiter beeinträchtigt, stellt der Packet Loss bei Echtzeitanwendungen durchaus ein Problem dar. Kommt ein Datenpaket nicht rechtzeitig am Ziel an, ist die darin steckende Information irrelevant für den Empfänger. Dies kann eine bis einige wenige Silben betreffen und ähnliche Auswirkungen haben, wie eine schlechte Verbindung mit dem Handy. Auch dort kann es vorkommen, dass nur Teile des Telefonats beim Empfänger ankommen.

Aus diesem Grund werden VoIP Sprachpakete per UDP (User Datagram Protocol, einem minimalen und verbindungslosen Netzwerkprotokoll) verschickt. Das Protokoll ist schnell und überträgt pro Sprachpaket etwa eine Silbe. Kommen einzelne Pakete beim Empfänger nicht an, stellt das keine Einschränkung der Sprachqualität dar – der Mensch ist fähig dazu, diese Silben automatisch beim Hören zu ergänzen.

Auffangen lässt sich der Ausfall einzelner Sprachpakete beispielsweise über einen ausreichenden Datenpuffer. Damit lassen sich Paketverluste minimieren und auch bei Schwankungen in der Internetverbindung durch Zwischenspeichern ausgleichen.

Stabile VoIP-Telefonie dank RTP-Protokoll

Ebenso substantiell für die VoIP-Telefonie ist RTP, das Real-Time Transport Protocol. Es dient der andauernden, paketbasierten Übertragung von multimedialen Inhalten über das Internet und ist von zentraler Bedeutung für moderne Telekommunikationsanlagen. Hat das SIP (Session Initiation Protocol) den Anrufer mit dem gewünschten Endgerät verbunden, wird das RTP-Protokoll verwendet.

Während dieses für die Übertragung der Daten zuständig ist, sorgt das eng damit verbundene RTCP (Real-Time Control Protocol) für die Einhaltung der Dienstqualität und die Synchronisierung des Datenstroms während der Übertragung. Dabei arbeiten beide Protokolle kooperativ, was an der Nutzung der Ports sichtbar wird. Während RTP auf Ports mit gerader Zahl zugreift, nutzt RTCP die nächsthöheren Ports mit ungerader Zahl.

Zu Sprachübertragung werden dann UDP Ports genutzt. Das SIP Protokoll handelt die Portbereiche vor dem Telefonat zwischen den jeweiligen Endgeräten aus und verbindet sie miteinander. So sollte bei der VoIP-Telefonie sichergestellt werden, dass SIP und RTP ungehindert miteinander kommunizieren und Pakete übertragen können. Denn wird eine RTP-Verbindung beispielsweise durch eine Firewall blockiert, kann das Gespräch beeinträchtigt werden. Hier kann es beispielsweise dazu kommen, dass ein Teilnehmer den anderen nicht hören kann. Bei der Einrichtung der VoIP-Telefonie achtet der Anbieter also schon im Vorfeld darauf, dass die benötigten Ports zuverlässig erreichbar sind.

Mindestanforderungen für VoIP-Telefonie

Um eine hohe Sprachqualität bei VoIP – Telefonaten sicherzustellen, sollte äußerste Sorgfalt auf die Planung und Implementierung der Anlage und der Telekommunikations-Infrastruktur gelegt werden. So ist das Einhalten grundlegender Anforderungen an Struktur, Dimensionierung und Betrieb von IP-Netzen unumgänglich, egal, ob für VoIP-Telefonie oder weitere Echtzeitanwendungen. Denn im Vergleich zum klassischen Datenverkehr ist eine fehlerfreie Übertragung bei der Echtzeitkommunikation für ein IP-Netzwerk eine Herausforderung. Insbesondere VoIP-Telekommunikation benötigt eine stabile Umgebung, um eine hohe Sprachqualität leisten zu können. Beeinflusst wird diese während der Übertragung von:

  • Paketlaufzeiten (Delay)

  • Varianz der Paketlaufzeiten (Jitter)

  • Paketverlust (Packet Loss)

Damit die Übertragung möglichst gut vonstatten geht, sind die Netze an vielen Stellen mit Puffern versehen. Je nach Belastung kann die Puffergröße allerdings variieren und die Paketdurchlaufzeit beeinflussen.

Zuverlässige VoIP-Telefonie mit großer Bandbreite

Letztlich benötigt ein Netzwerk immer eine ausreichende Bandbreite, die für die VoIP-Telefonie zur Verfügung steht. So kann beispielsweise die Reservierung einer Mindestbandbreite oder die Priorisierung in den Switches helfen. So ist es möglich, der Sprachübertragung Vorrang zu gewähren, während weniger zeitkritische Daten wie E-Mails nachrangig behandelt werden.

Ein erfahrener Anbieter für VoIP-Telefonie setzt auf sämtliche Qualitätsfaktoren, welche die Sprachqualität der VoIP-Telefonie zuverlässig sicherstellen. So ist eine unterbrechungsfreie und angenehme Kommunikation jederzeit möglich.

Schlaftracker – Wie nützlich sind sie für die Beurteilung der Schlafqualität

Etwa ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland leidet unter Schlafproblemen. Dies kann sich etwa so äußern, dass das Einschlafen schwer fällt oder das während der Nacht häufige Wachphasen erfolgen. Da liegt die Idee nahe, den Schlaf zu optimieren.

 

Doch der Gang in ein Schlaflabor scheint für leichte Schlafprobleme zu aufwendig. Besser ist doch die Alternative eines Schlaftrackers, welcher auch zu Hause im komfortablen Bett eingesetzt werden kann. 

Sind diese Modelle für zu Hause genau genug, um verlässliche Aussagen zu treffen und wie funktionieren diese eigentlich? In diesem Ratgeber findet ein ausführlicher Einblick in die Aussagekraft der Schlaftracker statt.

Wofür kann der Schlaftracker eingesetzt werden?

Der offensichtlichste Nutzen der Schlaftracker bezieht sich auf Schlafprobleme. Diese treten auf, wenn das Einschlafen gestört ist und am Morgen noch immer eine hohe Müdigkeit vorliegt. Nur mit Kaffee kann der Tag begonnen werden. Andernfalls zieht sich die Müdigkeit über den gesamten Tag und die Leistungsfähigkeit ist deutlich limitiert.

Der Schlaftracker bietet die Möglichkeit einer ausführlichen Analyse des Schlafes. Je nach Modell unterscheiden sich natürlich die Funktionen, aber heutzutage können die Schlaftracker wie ein kleines Labor wirken und suggerieren, den Schlaf verbessern zu können. Es wird unter anderem der Puls gemessen, die Bewegungen aufgezeichnet und die Lautstärke im Raum bestimmt.

Anhand dieser Daten lässt sich erkennen, welche Schlafphase gerade vorliegt und ob diese nicht etwa gestört ist. Starke Bewegungen lassen etwa erkennen, dass der Schlaf nicht ausreichend tief ist. Über die Lautstärke können Schnarchgeräusche und sogar Atemaussetzer ermittelt werden. Die Schlafapnoe ist ein häufiger Auslöser für Schlafprobleme und lässt sich daher mit einem Schlaftracker messen.

Doch nicht nur bei klinischen Problemen ist der Tracker sinnvoll. Er kann auch von Personen eingesetzt werden, die ihren Lebensstil optimieren wollen. Durch Änderungen der Schlafgewohnheiten kann genau geprüft werden, ob diese einen positiven Effekt besitzen. Die Daten lassen sich dann über einen längeren Zeitraum analysieren und es kann geprüft werden, ob die Änderungsmaßnahmen sinnvoll waren.

Diese Optimierung ist zum Beispiel für Sportler interessant oder generell für Personen, die Wert auf eine hohe Leistungsfähigkeit legen. Schließlich besitzt der Schlaf einen wesentlichen Einfluss auf diese Eigenschaften und ist maßgeblich für die Lebensqualität verantwortlich.

Wie funktioniert ein Schlaftracker?

Auf welche Weise der Schlaftracker diese Daten aufzeichnet, hängt von seinem Typ ab. Grob können zwei unterschiedliche Funktionsweisen unterschieden werden.

Die einfachen Modelle funktionieren wie ein herkömmlicher Fitnesstracker. Die smarte Uhr liegt am Handgelenk, verfügt über zahlreiche Sensoren und ermittelt die Daten. Ein Mikrofon zeichnet die Lautstärke auf, über den Lagesensor werden die Bewegungen ermittelt und ein Pulsmesser misst die Herzfrequenz. Diese Daten werden dann über eine App ausgewertet. Es ist also notwendig, das Smartphone und den Tracker im Verbund zu nutzen.

Aufwendigere Tracker nutzen zur Aufzeichnung der Bewegungen eine Sensormatte. Diese wird unter die Matratze gelegt und ist in der Lage, selbst feine Impulse zu messen. Dafür sind diese Geräte aber meist mit höheren Kosten verbunden.

Anhand dieser Daten kann die App auswerten, welche Schlafphase zu welchem Zeitpunkt stattgefunden hat und ob die Schlafqualität beeinträchtigt wurde. Dies gelingt vor allem über die Messung der Bewegungen und der Herzfrequenz. Danach kann analysiert werden, ob der Schlaf ausreichend tief und lange war oder ob es sinnvoll erscheint, das Schlafverhalten zu ändern.

Die Genauigkeit

Mit einer kleinen Armbanduhr die Schlafqualität messen zu wollen, klingt ziemlich aufwendig. Schließlich gibt es einige Faktoren, die für den Schlaf entscheidend sind. Wie zuverlässig sind daher die Schlaftracker und kann sich auf deren Interpretation der Daten verlassen werden?

Ob die Messungen und das Bestimmen der Schlafphasen verlässlich sind, hängt vor allem von der Messweise ab. Wird nur das Smartphone mit dazugehöriger App genutzt, gelten die Daten als wenig zuverlässig. Wissenschaftler kritisieren hierbei sehr deutlich, dass dem Smartphone kein Vertrauen geschenkt werden sollte und die Schlafphasen kaum zu ermitteln seien.

Im wissenschaftlichen Vergleich zeigt sich zudem, dass selbst Schlaftracker für das Handgelenk oder mit einer Sensormatte nicht genau arbeiten. Über den Bewegungssensor lässt sich zwar ziemlich genau sagen, wie lange eine Person schläft, aber die Aussagen über die einzelnen Schlafphasen können kaum getroffen werden. Dies gilt sowohl für die einfachen Geräte am Handgelenk, wie auch die größeren Matten, die Bewegungen etwas feinfühliger aufzeichnen.

Vorsicht ist daher geboten, wenn versucht wird die Schlafqualität anhand der Tracker zu beurteilen. Sie sind hilfreich, um einzelne Werte zu überprüfen. So lässt sich zum Beispiel eine Schlafapnoe ermitteln, die ohne diese technische Hilfe erst im Schlaflabor überprüft werden könnte. 

Eine umfangreiche Messung der tatsächlichen Schlafqualität ist allerdings nicht möglich. Viel eher sollte dem subjektiven Gefühl vertraut werden. Wer sich dauerhaft müde fühlt und dadurch der Alltag schlechter bewältigen kann, sollte den Arzt aufsuchen. Denn die Schlaftracker könnten zu den Ergebnissen kommen, dass eigentlich ein erholsamer Schlaf vorgelegen haben müsste. Aber nur die Nutzer werden wissen, ob dies tatsächlich der Fall war.

Letztlich ist nur das Schlaflabor in der Lage, die Qualität des Schlafes zu beurteilen. Und selbst hier sind einige Messreihen notwendig, um verlässliche Daten zu erhalten. Schlaftracker sind daher nur punktuell einsetzbar, um einzelne Werte des Schlafes zu ermitteln. Aber keinesfalls stellen sie ein wissenschaftliches Messinstrument dar, auf welches sich die Nutzer verlassen sollten.

 

Über den Autor

Ich bin Sebastian und habe schon von Kleinauf mit einer Hausstauballergie zu kämpfen. Diese hat dazu geführt, dass ich einige schlaflose Nächte hatte. Mittlerweile habe ich meinen Schlaf aber wieder im Griff und möchte meine Erfahrungen über einen gesunden Schlaf auf meiner Webseite Schlafenguru.de weitergeben.

Nicht veregssen: Morgen erscheint Mario Kart Tour für Android und iOS

Laut Nintendo sollte Mario Kart Tour morgen, den 25.09.2019 ungefähr ab 10 Uhr deutscher Zeit in den Stores von Android und iOS verfügbar sein.

 

■Mario Kart startet zu einer Tour um die Welt!
In diesem brandneuen Mario Kart-Spiel liefern sich Mario und Co. heiße Rennen auf Strecken, die von echten Städten auf der ganzen Welt inspiriert wurden, sowie auf klassischen Mario Kart-Strecken! Sie werden in Tour-Saisons vorgestellt, die jeweils zwei Wochen andauern. Dabei strotzen jedoch nicht nur die Strecken vor Lokalkolorit, sondern auch spezielle Versionen einiger deiner liebsten Mario-Charaktere!

■Endloser Spaß mit Mario Kart nur einen Fingertipp entfernt!
Die bekannte und beliebte Mario Kart-Serie macht sich bereit, die Welt im Sturm zu erobern – ein Smart-Gerät nach dem anderen! Mit nur einem Finger kannst du auf dem Weg zur Spitze in neuen und klassischen Mario Kart-Strecken ganz leicht steuern und driften sowie Items einsetzen.

■Kämpfe dich mit Items und Partyzeit nach vorn!
Es ist kein Geheimnis, dass Items jedes Mario Kart-Rennen auf den Kopf stellen können, aber jetzt gibt es obendrein noch die Partyzeit! Gelingt es dir, drei gleiche Items zu sammeln, dann wird der Partyzeit-Modus aktiviert, in dem du unverwundbar bist und über unendlich viele Items verfügst! Schieße aus allen Rohren, denn auch die schönste Party geht einmal zu Ende!

■Sammle Fahrer, Fahrzeuge, Abzeichen und mehr!
Verdiene dir in Rennen Große Sterne! Außerdem kannst du die Röhre zünden, um neue Fahrer, Fahrzeuge und Gleiter zu erhalten! Und wenn du bestimmte Herausforderungen meisterst, kannst du schon bald ein hart erkämpftes Abzeichen neben deinem Spielernamen präsentieren!

■Bonusmissionen sorgen für frischen Wind!
In manchen Rennen geht es nicht um das Erreichen der Ziellinie! In Bonusmissionen wie „Vs. Mega-Bowser“ oder „Sprungturbo-Springen“ sind völlig neue Spielweisen und Strategien gefragt!

■Gib Gas, um in der Rangliste aufzusteigen!
Anhand deiner Highscores im Rennbetrieb wird dein Rang unter den Spielern dieser Welt ermittelt. Trainiere fleißig, um neue Rekorde aufzustellen und es bis ganz nach oben zu schaffen!

Um Mario Kart Tour starten und spielen zu können, wird eine Nintendo-Account benötigt. Diesen könnt ihr euch hier erstellen. Falls ihr diesen noch nicht habt, empfiehlt es sich ihn schon vorher anzulegen. Dann kann man ohne Stress in das Spiel starten.
Genau so wie auch schon Super Mario Run ist das Spiel kostenlos, allerdings setzt Nintendo hier leider wieder erneut auf In-App-Käufe, welche das Spiel dann wohl recht schnell teuer werden lassen.

Mario Kart Tour
Mario Kart Tour
Entwickler: Nintendo Co., Ltd.
Preis: Kostenlos+
‎Mario Kart Tour
‎Mario Kart Tour
Entwickler: Nintendo Co., Ltd.
Preis: Kostenlos+

 

Hier noch ein paar der offiziellen Trailer für das Game

 

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Software im Handwerk – Ein Schattendasein

Softwareunterstützung im Handwerk fristet bisher noch ein Schattendasein. Dabei würden nicht nur Dienstleister, sondern auch das Handwerk von angepassten Softwarelösungen bei unterschiedlichen Unternehmensprozessen profitieren.

 

Mit geeigneten Tools kann beispielsweise die Produktion optimiert oder die Auftragsabwicklung vereinfacht werden. Das spart langfristig Zeit und vor allem viele Kosten. Software kann in allen Handwerksbetrieben, egal wie groß oder klein der Betrieb ist, eingesetzt werden. Wichtig ist allerdings, die richtigen Tools zu finden.

 

Software in der Werkstatt

Egal ob es sich um eine Tischlerei handelt oder einen Betrieb in dem Metall verarbeitet wird, häufig müssen Zeichnungen von Werkstücken gemacht werden, die später zum Zusägen sind. Die Aufgabe kann mit einem CAD-Programm erledigt werden. Mit dem Programm können Zeichnungen angefertigt und sogar aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden. So können gleich am Bildschirm dreidimensionale Objekte konstruiert werden. Die Zeichnungen werden später an eine CNC-Fräse übertragen, die dann auf den Millimeter genau das Werkstück zuschneidet.

Mit CAD-Software können Unternehmen auch bei ihren Kunden punkten. Professionelle Zeichnungen hauchen Werkstücken bereits Leben ein, noch bevor sie überhaupt gefertigt werden. Durch die Möglichkeit sie auf dem Bildschirm bereits aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten zu können, ist es möglich den Kundenwunsch noch exakter zu treffen. Unnötig lange Prozesse bei denen Anpassungen vorgenommen werden müssen, werden deutlich reduziert. Zudem haben Unternehmen eine Datenbank, auf die sie zurückgreifen können, wenn es neue Aufträge mit vergleichbaren Anforderungen gibt.

Geeignete CAD-Programme sparen dadurch viel Zeit, da Zeichnungen im Handumdrehen korrigiert werden können. Mit der CNC-Fräse können später exakte Werkstücke angefertigt werden, wodurch auch der Ausschuss reduziert wird im Vergleich zu Fertigung mit der Hand.

 

Büroprozesse durch Software digitalisieren

Vor allem im Büro kann die geeignete Software Schluss mit dem Papier-Chaos machen. Mit Bürosoftware kann von der Bestellannahme über die Rechnungslegung bis hin zur Verbuchung alles digital abgewickelt werden. Der Vorteil ist, dass mit geeigneter Bürosoftware die Daten auch digital abgelegt werden können, weil sie beispielsweise über eine Signatur verfügen, die auch rechtskonform ist.

Manche Betriebe, die bereits den Nutzen von Software im Handwerk entdeckt haben, gehen sogar einen Schritt weiter. Sie stellen beispielsweise auf Tablets um, wo die Kunden den Auftrag direkt papierlos quittieren können. Vor allem für den Außendienst haben sich solche Systeme bewährt. Aufträge können dynamisch an den Mitarbeiter weitergeleitet werden, der sich gerade in der Nähe befindet. Die Mitarbeiter können beispielsweise über GPS lokalisiert werden. So können Aufträge effizienter abgearbeitet und unnötige Wege minimiert werden.

Auch im Büro können Handwerksbetriebe von einer Wissensdatenbank profitieren. Technische Standards können beispielsweise in einer Datenbank abgelegt werden. So bleiben Unternehmen auf dem neuesten Stand und Mitarbeiter wissen sofort, nach welchem Standard gearbeitet wurde, wenn Reparaturen anstehen. Dies erspart unnötige Überraschungen und Zeit, die auch dem Kunden viel Geld kosten kann.

Sie sind neugierig geworden, wie Software auch Ihnen helfen kann, dann besuchen Sie Softwarevergleich und Tipps zur Digitalisierung auf www.handwerk-digitalisieren.de.

Dort finden Sie zahlreiche Informationen zum Thema Software im Handwerk. Sie können sich über die Möglichkeiten von CAD-Software informieren und wie auch Sie damit kreative Werkstücke anfertigen können. Es werden auch die Möglichkeiten und Vorteile von effizient eingesetzter Bürosoftware gezeigt und welche neuen Möglichkeiten sie Ihnen eröffnet.

 

Über den autor

Markus entschied sich nach der Schule für eine Ausbildung zum Tischler und lernte das traditionsbewusste Handwerk während seiner Ausbildung kennen. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung studierte Er Wirtschaftsinformatik und berät Handwerksfirmen, KMUs und Mittelständler in IT-Fragen aller Art. Zu seinen Spezialgebieten gehören Onlinemarketing, Suchmaschinenoptimierung, Erstellung von Webseiten aber auch Programmierung. Aktuelle Updates zur Digitalisierung im Handwerk veröffentlicht Markus regelmäßig auch auf seiner Facebook Seite:

https://www.facebook.com/handwerkdigitalisieren.de

https://www.facebook.com/markusgoetz.net

Google Fit – Probleme mit Drittanbieter-Apps

Schon seit geraumer Zeit besteht das Problem, das sich Google Fit nicht mehr mit Drittanbieter-Apps wie Runtastic, VeryFit oder Pokemon Go verbinden will. Für dieses Problem gibt es jedoch eine Lösung. Google musste inzwischen erheblich einstecken. Die Negativen Bewertungen für die App Google fit häufen sich.

  Hier nur ein Auszug der Bewertungen

Die App hat bis vor ein paar Wochen noch einwandfrei funktioniert. Jedoch geht seit ein paar Wochen absolut nichts mehr. Bei verbundenen Apps wird so getan, als bestünde keine Verbindung und wenn ich die App starte, dann sehe ich lediglich mein Profilbild und nichts wurde gezählt…
 
Unbrauchbar! Sync mit anderen Apps funktioniert seit Anfang Juli nicht mehr. Google Support de facto nicht existent. Schade. Es scheint ein systematisches Problem zu sein…
 
Seit einiger Zeit lässt die App sich nicht mehr mit anderen Apps verknüpfen. Es kommt nach der Kontoauswahl ein weißes Feld mit endlos ladesymbol. verschiedene wlan und mobil probiert. Andere offiziell unterstützte Apps probiert. Cache und Daten geleert. stoppen erzwingen probiert. Gerät neu gestart…
 
Auch mich hat das Problem stark betroffen da sich Google Fit weder mit Health Mate, noch mit meiner Schlaf-Tracker App Sleep as Android verbinden wollte. Da ich Google Fit oft und gerne nutze, war dies sehr ärgerlich. Ein Löschen des Caches, Neuinstallation der Apps oder sogar ein zurücksetzten des gesamten Gerätes brachten hier keine Lösung. Ich war schon fast am Verzweifeln, bis ich im Google Support Forum auf die Lösung des Problems gestoßen bin.
 

Die Lösung

Die Userin SusanneS schreibt unter einem Beitrag folgendes:

Hallo
 
In anderen Fällen hat es geholfen, die Endung des Kontos von …@googlemail.com auf …@gmail.com zu ändern.
Das macht man am PC hier→ https://mail.google.com/mail/ca/u/0/googlemail/rebrand
 
Kann das auch bei dir die Ursache sein?
Hat der alte Account noch die Googlemail-Kennung?
 
Gruß Susanne
 
Weitere Kommentare unter dem Beitrag Bestätigen den Erfolg. Und der wechsel geht auch ganz schnell, einfach und problemlos.
 
Unter diesem Link kann man die Endung seiner Google E-Mail von @googlemail.com auf @gmail.com ändern.
 
Und Nachteile gibt es wohl keine daraus. Die Endung bezieht sich im Prinzip lediglich auf die Adresse, welche als Absender bei E-Mails genutzt wird. Man ist aber selbstverständlich immer unter beiden Adressen, also @googlemail.com und @gmail.com erreichbar.

Wieso eigentlich der Namenswechsel von Google Mail zu Gmail?

Nach dem Start von Gmail musste Google wegen Markenstreitigkeiten den Namen des Webmail-Dienstes in Großbritannien und Deutschland in “Google Mail” ändern. Diese Streitigkeiten sind inzwischen ausgeräumt, also ändern wir den Namen wieder zu Gmail. Deshalb bieten wir allen Google Mail-Nutzern eine @gmail.com-Adresse an. Außerdem tippt es sich auch leichter und schneller!

Detaillierte Informationen zum Wechsel von @googlemail.com und @gmail.com könnt ihr hier nachlesen. Nachdem man über obigen Link seinen Account von @googlemail.com auf @gmail.com gewechselt hat, muss man die Änderung des Kontos am Smartphone durchführen. Dafür geht man in seinem Smartphone auf Einstellungen – Konten Hier löscht man dann sein Google Konto vom Smartphone und fügt auch gleich wieder ein neues dazu. Jetzt aber eben mit nutzername@gmail.com. Nun kann es ein paar Minuten dauern, bis wieder alles synchronisiert ist. Aber dann sollte wieder alles ohne Probleme laufen. Am besten noch einen Neustart des Gerätes machen. Ab sofort sollte man sich über alle  Drittanbieter-Apps wieder mit Google fit synchronisieren beziehungsweise anmelden können.
Feedback

Falls ihr ebenfalls Probleme mit Google Fit habt, probiert diesen Trick aus. Ich würde mich über ein Feedback freuen.

bunq – Mein neues Bankkonto

Ich probiere ja gerne neues aus. Auch bei Fintechs scheue ich nicht zurück. Ich nutze die Dienste von Fidor, Revolut, N26, Klarna, DKB und Curve. Und aktuell probiere ich mal die niederländische Direktbank bunq aus.

 

Hinweis:

Mein Beitrag bezieht sich ausschließlich auf das Personal bzw. Privatkonto Model. Das Business Konto lasse ich mal außen vor

 

7,99 € Kontoführungsgebühren im Monat

Was? 7,99 € im Monat? Und das bei einer Direktbank? Da kann man ja gleich zur Sparkasse gehen! Da habt ihr vielleicht nicht ganz Unrecht. Allerdings nur, wenn man ausschließlich die Gebühren im Auge hat. Aber was bunq an Leistungen bietet, hat so keine andere Bank. Nicht einmal ansatzweise. (Spar-Tipp am Ende des Beitrages beachten)

Klar. Inzwischen gibt es eine große Auswahl an Banken und Finanzdienstleistern welche ein kostenloses Konto bieten. Wenn man sich Anbieter wie Fidor, N26 oder Revolut ansieht auch mit vielen modernen Funktionen. Auch bei namhaften und soliden Banken die der DKB oder der Comdirect bekommt ein kostenloses Konto. Sogar mit Funktionen wie Apple Pay, Google Pay und tollen Apps für das Smartphone. Dennoch hebt sich bunq hier teils doch noch mal deutlich ab.

 

Was bietet bunq

 

Bis zu 25 Bankkonten
Eröffne ein Bankkonto für jeden Bedarf, direkt aus der bunq App heraus. Ob für Lebensmittel, Urlaub oder Ausgehen mit Freunden, du kannst in Sekundenschnelle Bankkonten mit jeweils einer eigenen IBAN eröffnen.

Das sehe ich als ein sehr nettes Feature. Für alle möglichen Aus- und Eingänge kann man somit ein separates Konto anlegen. Das kann ein großer Vorteil sein.

 

Sparziele
Erstelle ein Sparziel für deinen Traumurlaub oder dein neues Telefon. Bleibe auf dem Laufenden über deine Fortschritte. Du kannst sogar Sparziele mit deinen Freunden, deiner Familie oder deinen Partnern teilen.

Mal legt einen bestimmten Betrag fest und in der App wird mit jeden Zahlungseingang heruntergerechnet wie weit man noch von seinem Sparziel entfernt ist. Es wird zudem auch in einen prozentualen Wert angezeigt. Sehr schön.

 

Automatisches Sparen
Erreiche deine Ziele schneller, indem du deine bunq App so einstellst, dass sie bei jeder Zahlung automatisch spart. Wir werden auf 1, 2 oder sogar 5€ aufrunden.

Die oben genannten Sparziele lassen sich unter anderem auf diese Weise besparen. Auch das gefällt mir wieder sehr Gut. So kann man schnell, einfach und vor allem völlig unbewusst Sparen.

 

Weltweite Karten
Globale Abdeckung mit Maestro und Mastercard, damit du überall bezahlen kannst. Eine dritte Karte deiner Wahl kann als Backup bestellt werden.
NEU: Die bunq Travel Card – Eine Kreditkarte und wird daher überall akzeptiert. Auch für Autovermietungen und Hotelkautionen.

Auch wenn bung Apple Pay & Google Pay unterstützt, kommt man ohne physische Karten nicht aus. Mit Maestro und Mastercard hat man eine ausgezeichnete Akzeptanz. Auch, wenn in Deutschland natürlich eine klassische Girocard nicht Schaden würde. Ich persönlich komme allerdings auch ganz gut ohne aus, auch wenn ich grundsätzlich noch eine von der DKB in der Tasche hätte.

 

TransferWise
Sende Geld mit TransferWise an 39 unterstütze Währungen und erhalte immer den realen Wechselkurs. Keine versteckten Gebühren

 

Keine Wechselkursgebühren
Traditionelle Banken berechnen dir bis zu 3%, wenn du deine Karte für andere Währungen verwendest. Wir nicht.

Für jeden, der viel auf Reisen ist oder via Internet im Ausland einkauft durchaus ein wichtiger Punkt

 

Kostenlose globale Geldabhebungen
Hebe Bargeld an jedem Geldautomaten der Welt kostenlos ab. Bis zu 10 mal im Monat

So sehr man sich auch Mühe gibt. In Deutschland kommt man leider noch nicht zu 100 % ohne Bargeld aus. Mit bis zu 10 Abhebungen liegt man auch hier weit über den Durchschnitt anderer Banken.

 

Echtzeitzahlungen
Keine Wartezeiten. Nur einfache, schnelle Überweisungen.

 

Online-Karten
All die Vorteile von Plastikkarten, ohne dem Plastik! Erstelle Online-Karten in Sekunden und nutze sie sofort für jeden Online-Einkauf. Richte bis zu 5 Online-Karten zusätzlich zu deinen 3 physischen Karten ein. Alles inklusive.

Ideal für den Online-Handel. Mit wenigen Klicks ist eine neue Karte erstellt. Ebenso schnell ist diese wieder gelöscht.

 

Dual PIN
Verwende eine Karte für zwei Konten unter Verwendung der zum Patent angemeldeten Dual-PIN-Technologie von bunq. Weise deiner Karte einfach zwei PINs zu und verknüpfe sie mit einem beliebigen Konto.

Das hier ist wohl wieder so ein “Killer-Feature” was einzig bunq bietet. Wenn man die Karte mit PIN 1234 nutzt wird “Bankkonto 1” genutzt. Wenn man PIN 4321 nutzt wird “Bankkonto 2” genutzt.

 

Mobile Zahlungen
Es wird Apple Pay & Google Pay Unterstützt

Für mich auch wieder ein absolutes muss. Ich zahle primär mit meinem Smartphone beziehungsweise mit meiner Smartwatch.

 

0,27% Zinsen

Auch wenn der Zinssatz verschwindend gering ist, ist es dennoch ein Zinsansatz.

 

Du entscheidest, wie dein Geld investiert wird
Du willst nicht in Palmöl oder Waffenherstellung investieren? bunq ist die einzige Bank der Welt, bei der du entscheiden kannst, was mit deinem Geld passiert, direkt aus der bunq App heraus.

Nahezu alle großen Banken investieren ihr Geld in fragwürdige Geschäfte. Wer es ethnisch nicht Verantworten will, dass ein Geld in Leid und Tod anderer investiert wird, kann unter anderen mit bunq dazu beitragen, dass dies mit seinem Geld nicht passiert.

 

Gibt es auch Kritikpunkte?

Wo Licht ist, gibt es auch Schatten. Frei von Fehlern oder Nachteilen ist wohl auch bunq nicht.

NL IBAN

Für jedes Bankkonto, welches man bei bunq anlegt, erhält man eine eigene IBAN. Allerdings mit dem Länderkürzel NL für Niederlande. Das kann zu Problemen bei Lastschriften führen. Grundsätzlich ist eine IBAN-Diskriminierung beziehungsweise SEPA-Diskriminierung laut EU-Verordnung untersagt. Wenn man ein wenig im Forum von bunq liest, steht man trotzdem bei bestimmten Anbietern vor Problemen. Darunter sind auch namhafte unternehmen wie sipgate, all-inkl, Netflix, Payback Pay. Selbstverständlich kann man Verstöße zum Beispiel an die Wettbewerbszentrale melden. Das ist allerdings ein langwieriger Prozess.

Keine Weboberfläche

Das Konto von bunq ist offiziell allein über das Smartphone App verfügbar. Über die Website ist kein Zugriff auf das Konto möglich. Allerdings bietet bunq eine umfangreiche und ausführliche API. Über diese kann man anderen Anbietern bzw deren Software Zugriff auf das Konto zu gewähren. Eine Option ist hier zum Beispiel das Programm bunqdesk.

Support

Ein deutschsprachiger Support ist nicht immer Online. Ein telefonischer Support besteht leider gar nicht. Allerdings wird der schnelle, kompetente sowie auch freundliche In-App-Support von bunq gelobt.

Bargeldbezug

Bei bunq sind maximal 500€ pro Tag und Karte verfügbar. Wer einmal höhere Geldbeträge benötigt steht hier unter Umständen vor einem Problem.

 

Spar-Tipp

Für wen die 7,99 € im Monat zu viel erscheinen, gibt es zwei Spar-Tipps. Zum einen gibt es ein Gemeinschaftskonto namens “Joint” für 9,99 € im Monat. Für zwei oder gar mehr Personen ist das schon ein akzeptablerer Betrag. Nachteil ist hier jedoch, dass man sich die meisten Leistungen teilen muss. So gibt es nur 4 Karten und 25 Konten für beide.
Die attraktivere Option wäre allerdings das “bunq Pack”. Für 19,99€ bekommt man hier 4 eigenständige und vollwertige Konten. Man muss sich hierfür lediglich 3 Freunde suchen und zahlt dann nur noch knapp 5€ pro Nase.

 

Schlusswort

Ich hoffe, ich konnte hier euch einen kleinen Einblick über die Leistungen von bunq bieten. Ob sich diese Bank für mich die richtige ist, wird sich wohl in den nächsten Monaten herausstellen. Aktuell bin ich noch etwas skeptisch, vor allem was die NL IBAN betrifft.

Wenn ihr allerdings schon von bunq überzeugt seid, würde ich mich freuen, wenn ihr euch über meinen Partner-Link anmeldet. Sobald du deine bunq-Karte zum ersten Mal genutzt hast, erhält jeder von und eine Gutschrift von 10 €.

 

 

 

AVM veröffentlicht FRITZ!OS 7.11 für die FRITZ!Box 7590

AVM hat ein Software Update für sein Modell FRITZ!Box 7590 veröffentlicht. Was es an Neuerungen bringt, könnt ihr hier lesen.

 

Der Spoiler vorweg: Die Neuerungen halten sich in Grenzen.

Beziehungsweise wirkliche Neuerungen gibt es gar keine. Zumindest, wenn man hier neue Funktionen des Gerätes erwartet. Der Versionssprung vom letzten FRITZ!OS 7.10 ist ja auch sehr gering. Und was AVM hier als “Neuerungen” anpreist, stellt sich lediglich als Fehlerbereinigung und Verbesserung der Performance heraus. Trotzdem ist selbstverständlich auch dieses Update willkommen.

Hier aber nun das detaillierte Changelog:

 

– Über 50 Neuerungen und Verbesserungen: mehr Leistung und Komfort im WLAN, Mesh und Smart Home
– Nahtlos verbunden im Mesh: WLAN Mesh Steering, gemeinsames Telefonbuch und Smart Home
– Gut informiert: Wichtiges kommt einfach und direkt per Mail an die E-Mail-Adresse Ihres MyFRITZ!-Kontos
– Neues im Internet: mehr Informationen bei DSL, schnelleres LTE und erweiterte VPN-Funktionen
– Zusatznutzen für FRITZ!Fon: Zugang zum WLAN-Gastzugang einfach teilen, Rufnummern direkt sperren, u.v.m
– Praktisch im Betrieb: Schnelle Übersicht zu Updates für FRITZ!-Produkte, Abschaltbarkeit der LEDs
– Neue Produkte stärker unterstützt: FRITZ!Repeater 3000 und Smart-Home-Taster FRITZ!DECT 400

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Hinweis: Anleitungen zur Einrichtung und Nutzung der Mesh Funktionen finden Sie auf avm.de/mesh-faq

Im Folgenden finden Sie die komplette Liste der neuen Funktionen des aktuellen FRITZ!OS, deren Beschreibung im Detail und eine Liste weiterer Verbesserungen in dieser Version.

# Weitere Verbesserungen im FRITZ!OS 7.11

## DSL:
– **Verbesserung** Anpassung einiger Informationen auf DSL-Seiten
– **Verbesserung** 35b Interoperabilität zu bestimmten Broadcom-Gegenstellen verbessert.

## WLAN:
– **Behoben** Zeitangabe für den Scanvorgang der WLAN-Umgebung (5 GHz-Band) korrigiert
– **Verbesserung** Stabilität angehoben

## Mesh:
– **Behoben** WLAN Mesh Steering für Geräte am WLAN-Gastzugang verbessert
– **Verbesserung** Stabilität

## Telefonie:
– **Behoben** Möglicher Absturz im Nutzungskontext von Rufumleitungen

## DECT/FRITZ!Fon:
– **Behoben** PIN-Abfrage kam trotz deaktivierter PIN

## Heimnetz:
– **Behoben** Powerline-Informationen eines per LAN mit der FRITZ!Box verbundenen FRITZ!Powerline-Geräts fehlten im Bereich Gerätedetails

## Internet:
– **Behoben** Vereinzelt keine Internet-Verbindung an Supervectoring-Anschlüssen

## System:
– **Behoben** Bei der Vergabe von VPN-Rechten für den aktuellen Benutzer wurden dessen sonstige Benutzerrechte unter Umständen entfernt
– **Behoben** Push Service konnte nicht deaktiviert werden
– **Behoben** Push Service zum Sichern der Einstellungen löschte die Absendereinstellungen
– **Behoben** Zu lange Anzeige eines laufenden Updates von FRITZ!Repeatern in der Mesh-Übersicht
– **Behoben** Verbesserung – Browserkompatibilität für lokale Speicherungen von Tabellendarstellungen optimiert

##USB/NAS:
– **Verbesserung** erhöhte Stabilität beim Übertragen von großen Datenmengen mit NTFS-formatierten Festplatten

Rolle Rückwärts – Wieder zurück zu Android?

Vor ein paar Wochen habe ich noch geschrieben, dass ich mich jetzt nach rund neun Jahren mit Android Smartphones mal ins Apple-Universum wage. Aktuell sieht für mich alles danach aus, als dass ich wieder zu Android zurückkehre. Warum das so ist, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Ich war wirklich optimistisch, als ich das erste Mal wieder ein IPhone in der Hand hielt. Das letzte IPhone das ich aktiv nutze, war ein IPhone 3. Seit dem ist viel passiert. Ohne Frage macht Apple auch vieles richtig. Viel gefällt mir sehr Gut. Aber in den sechs Wochen habe ich auch so einige Schattenseiten gesehen.

Pro & Contra

Ohne Frage. Ein IPhone ist ein sehr schönes Stück Technik. Es ist wirklich tadellos verarbeitet. Keine Spaltmaße. Nichts wackelt oder klappert. Ein IPhone wirkt fast wie aus einem Guss. Über das Design lässt sich hier natürlich streiten. Die eingeschränkte Auswahl an Modellen möchte ich hier mal gar nicht all zu stak bemängeln. Auch, wenn man sie nicht ganz außer Acht lassen kann. Wenn man Android auf die wirkliche Premium-Klasse reduziert bleibt ja auch nicht mehr all zu viel Auswahl übrig. Aber ansonsten kann man in Sachen Hardware kaum etwas aussetzen.

Was mir vor allem erst in den letzten beiden Wochen stark aufgefallen ist: Der Mobilfunk-Empfang mit IPhone ist wesentlich schlechter als mit den letzten Android Geräten, die ich nutzte. Diese waren überwiegend Nexus, OnePlus oder Pixel Geräte. Also ich vergleiche hier nicht mit einem einzelnen Hersteller oder Gerät. Zugegeben waren es auch immer schwierige Situationen wie Keller oder Gebäude mit massiven Betonwänden. Aber die letzten Wochen ist es mir schon sehr häufig aufgefallen, das ich in so machen Situationen gar kein oder nur sehr schlechtes Netz hatte.

Und wenn wir schon bei der Konnektivität sind. Auch Bluetooth hinkt hier irgendwie hinterher. Ich muss das IPhone nahezu jeden Tag erneut manuell mit meiner Fernsprecheinrichtung im Auto, meiner Körperwaage und dem Bluetooth Lautsprecher koppeln. Meine Android Geräte haben sich hier immer problemlos selbstständig verbunden. Ein Gerät wird sogar gar nicht erst gefunden (Wobei ich da aber noch einen Test mit Android machen muss, um Defekt auszuschließen).

An viele Punkte in Sachen Bedienung kann ich mich auch nach Wochen noch nicht ganz anfreunden. Mag sein das ich ziemlich auf Android festgefahren bin.
Aber auch die kleine Dinge wie Widgets vermisse ich nach wie vor sehr. Viele andere Kleinigkeiten in Sachen Bedienung ebenfalls. So habe ich es doch sehr geschätzt, dass ein Pixel bei einem Doppelklick auf den Powerbutton die Kamera startet.

Die FaceID bei meinen IPhone XS max funktioniert ohne Frage grundsätzlich sehr Gut. Mützen, Brillen oder auch die Hand im Gesicht stören hier kaum. Aber auch den Fingerprint vermisse ich ein wenig. Vor allem in der Nacht ist dieser doch praktischer. Zudem ist ein Smartphone mit Fingerprint schon entsperrt, bevor ich es überhaupt vor dem Gesicht habe.

Auch wenn die meisten iOS Apps “wertiger” sind, ist mir unverständlich, warum bei inzwischen so großen Geräten wichtige Eingabe Element am oberen Bildschirmrand sind. Da macht Android mit dem “Floating Button” vieles richtig. Wobei dies natürlich wiederum nicht immer umgesetzt wird. Da sind dann Apples konsequente Vorschriften für den App Store doch ganz vorteilhaft. Über die Preise im App Store lässt sich wiederum streiten. Im App Store kann/muss man schon wesentlich mehr Geld in gute Software investieren als im Android Play Store. Auch, wenn man wie erwähnt meist sehr hohe Qualität bekommt. Bei Android bekommt man doch mehr Gute Apps für weniger Geld oder gar kostenlos.

Mal noch ein ganz anders Thema. Das Ökosystem sozusagen. Bei der Weboberfläche von E-Mail, Fotos, Kalender, Kontakte-Verwaltung hinkt Apple gegenüber Google meilenweit hinterher. Vom Design sowie vom Funktionsumfang. Bei den Preisen für mehr Platz in der Cloud sind hier Apple und Google interessanterweise nahezu identisch.

Aber in einer Sache führt Apple eindeutig gegenüber Android:

Die Apple Watch. Diese hat aber in nahezu jeden Belang die Nase vorn. Da sehe ich bei Android Wear kaum einen Vorteil. Einzig die fehlenden Watchfaces könnte man bemängeln und wiederum die eingeschränkte Auswahl an Modellen. Beispielsweise das man keine klassische runde Uhr bekommt.

 

Und wie ist eure Meinung dazu?

Sind meine Kritikpunkte berechtigt oder ist es nur rumnörgeln von einem Android-Fanboy?

 

 

Zozosuit – Der Maßschneider im Smartphone – [Update]

“Vermiss dich mit dem ZOZOSUIT und bestelle perfekt passende Kleidung” – Es wird Maßkleidung versprochen. Schnell, einfach und günstig. Klappt das wirklich?

Update vom 25.04.2019

ZOZO schließt seine Onlineshops und stellt das Geschäft in Europa, Nord- und Südamerika, im Mittleren Osten sowie im asiatisch-pazifischen Raum einstellt.

Die ZOZO Website, App und die Vermess-Funktion stehen den Kunden noch bis zum 26.5.2019 zur Verfügung.

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr so Recht wie ich darauf gestoßen bin. Ich glaube es war Werbung auf Facebook oder Instagram. Auf jeden Fall bin ich über das Unternehmen ZoZo gestolpert. Hier wird Kleidung in Maßanfertigung versprochen. Nein, Bavarian Geek wird jetzt sicher kein Modeblog. Aber das interessante an der Sache ist, das man die genauen Maße mit dem Smartphone ermittelt. Als Werbeaktion wird ein kostenloses Outfit versprochen. Bestehend aus Jeans und T-Shirt. Das wollte ich natürlich ausprobieren und habe zugeschlagen. Sowas ist ja wohl immer einen kleinen Test beziehungsweise Bericht Wert.

Hier erst einmal das Werbevideo von Zozo

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Wer steckt dahinter?

Meinen Recherchen zufolge handelt es sich bei Zozo um das as japanische Unternehmen Start Today. Start Today gibt es bereits seit 1998 und ist inzwischen das größte Mode-E-Commerce- Unternehmen in Japan. Über ihren Onlineshop Zozotown verkauft das unternehmen mehr als 5.600 Marken an über 25 Millionen Kunden monatlich. Das Unternehmen ist seit 2010 börsennotiert und hat mehr als 1.000 Mitarbeiter. Also wohl ein ziemlich großer Player in Sachen Mode. Inzwischen hat das Unternehmen auch Büros in Berlin und in Los Angeles.

 

Der Zozosuit

Über die Website des Unternehmens oder über die Smartphone App lässt sich der Zozosuit schnell und kostenlos bestellen. Da der Versand der Zozosuit aus Deutschland erfolgt hatte ich schon bald darauf ein Päckchen via DHL in meiner Packstation.

Darin enthalten war natürlich die Zozosuit. Ein schwarzer Anzug, bestehend aus Hose und einen langärmligen Oberteil. Gefertigt aus einen sehr elastischen Material, sodas der Anzug am ganzen Körper eng anliegt. Über den Anzug verteilt sind fast 400 weiße Punkte. Dank dieser weißen Punkte kann später das Smartphone den Körper vermessen.
Neben dem Anzug liegt noch eine kurze Anleitung bei und ein kleines Kärtchen welches sich zu einer einfachen Smartphone Halterung falten lässt.

Ein Foto von mir im Zozosuit möchte ich euch hier ersparen ;)

 

Die App

Die App von Zozo ist für Android und IPhone erhältlich

ZOZO - *GESCHLOSSEN*
ZOZO - *GESCHLOSSEN*
Entwickler: ZOZO, Inc.
Preis: Wird angekündigt
ZOZO - *GESCHLOSSEN*
ZOZO - *GESCHLOSSEN*
Entwickler: ZOZO, Inc.
Preis: Kostenlos

Nach einer kurzen Registrierung für einen Benutzeraccount kann es dann auch schon mit dem vermessen losgehen. Die App führt einen wirklich sehr genau und Schritt für Schritt durch das Menü.

Ab diesen Zeitpunkt erfolgen alle Anweisung per Sprachausgabe. In verständlichen Deutsch natürlich. Die App erkennt auch wenn man zu nah am Smartphone steht und somit nicht korrekt erfasst wird. Dann folgt man einfach den Anweisungen und dreht sich, wie in der Anleitung erklärt in 12 Bewegungen einmal um die eigene Achse.

Nach wenigen Sekunden hat dann die App alle Werte errechnet. Wirklich faszinierend.

Bei vereinzelten Werten möchte man eine Fehlmessung vermuten. So hätte mein linker Oberarm einen größeren Umfang als mein rechter. Auch die Armlänge unterscheidet sich um gut 3cm. Im großen und ganzen wirken die Werte jedoch alle sehr realistisch. Nachgemessen habe ich jedoch ehrlich gesagt nichts.

Nachdem jetzt alle Werte ermittelt wurden kann man mit wenigen Klicks die gewünschte Kleidung im Shop bestellen. In dem kostenlosen Testpaket beinhaltet dies eine Jeans und ein T-Shirt.

Wenige Minuten später lag dann auch schon die Bestellbestätigung in meinen E-Mail Postfach. Regulär hatte das Paket aus Jeans und T-shirt demnach 81,00€ gekostet. Für diesen Preis bekommt man wohl schon eine Gute Mittelklasse oder sogar Markenqualität im Geschäft. Aber eben nur Ware von der Stange. Für eine Maßanfertigung ist es wohl durchaus ein fairer Preis. Es wird eine Lieferzeit von 4-5 Wochen angegeben. Gefertigt wird die Ware in China. Ob und wie sich das auf die Qualität auswirkt, wird sich herausstellen. Ich bin auf jeden Fall mal optimistisch.

Zozo hat bereit über 10.000 fertige Schnittmuster und Vorgefertigte Kleidungsstücke. Falls eines dieser mit den eigenen Maßen übereinstimmt, wird dieses Verwendet, ansonsten wird eben Maßgefertigt. Dank der Vorgefertigten Kleidungsstücke kann sich die Bearbeitungszeit natürlich nochmals verkürzen. Streng genommen handelt es sich dadurch nicht immer um eine wirkliche Maßanfertigung, sondern teils auch um Maßkonfektion.

 

Also jetzt heißt es wohl abwarten…

 

Update

Nach über 6 Wochen Wartezeit ist jetzt endlich das Päckchen von Zozo eingetroffen. Auch wenn Bavarian Geek kein Fashion-Blog ist, möchte ich in diesem Fall doch noch etwas auf die Kleidung selbst eingehen.

Die Lieferung kam in einen großen stabilen Papierumschlag. Der Versand erfolgte erstaunlicherweise aus Deutschland. Aus einer Stadt nahe Frankfurt am Main. In diesem Umschlag waren dann Jeans und T-Shirt, jeweils nochmal einzeln verpackt in Folie. An der Kleidung konnte ich keine unangenehmen Gerüche feststellen, wie es vor allem bei Billig-Kleidung aus Fernost häufig der Fall ist.
Von Jeans und T-Shirt war ich durchaus positiven überrascht. Das Material – laut Label in beiden Fällen 100% Baumwolle – machte einen wertigen Eindruck. An der Verarbeitung, insbesondere den Nähten gibt es nichts zu bemängeln.

Die Passform ist in beiden Fällen auch sehr Gut. In den letzten Wochen habe ich ein klein wenig an Bauchumfang abgenommen. Trotzdem passt die Jeans besser als so mache Ware von der Stange. Auch das T-Shirt sitzt perfekt.

Äußerst interessant ist jedoch, das im Wäschelabel ein NFC Chip eingenäht ist. Dieser ist jedoch leer und beschreibbar. Ich habe hier kurzerhand Name und Telefonnummer darauf gespeichert. Sollte ich durch einen Unglücklichen Zufall meine Hose “verlieren” kann mich ein technisch affiner Finder kontaktieren ;)

Fazit: Für jeden der bei der üblichen Konfektionskleidung Probleme hat, ist Zozo auf jeden Fall einen Versuch Wert. Die Ware ist Gut und dafür das es eine Maßanfertigung ist auch nicht teurer als der Durchschnitt.
Für alle anderen sehe ich es als weniger interessant. Mal von der langen Lieferzeit abgesehen. Die Auswahl an Kleidungsstücken ist derzeit auf jeden Fall noch sehr begrenzt. Das Design haut einen auch nicht unbedingt vom Hocker. Ich werde also meine Kleidung weiter im Laden kaufen wo ich in der Regel eine enorme Auswahl habe und sogar noch eine persönliche Beratung.

Ich liebäugle doch jetzt nicht tatsächlich mit Apple?!

Schon seit ein paar Wochen oder gar Monaten ertappte ich mich doch immer wieder dabei, wie ich mit der Marke Apple liebäugle. Für mich als bislang eingefleischten Google-Fanboy doch verwunderlich. Aber wie kommt das?

Alles begann wohl Anfang 2010, als Google das Nexus One auf dem Markt brachte. Damals habe ich das Gerät sehr umständlich aus den USA importiert. Da Google zu diesem Zeitpunkt nicht nach Deutschland verkauft hat, musste ich es umständlich über ein Postfach in England nach Deutschland schicken lassen. Und seitdem hänge ich an Google und seinem Smartphone Betriebssystem Android fest.

Damals vs Heute

Ein wohl sehr entscheidender Faktor war damals wohl der große Preisunterschied zwischen Geräten von Apple und Android Smartphones. Apple war schon immer hochpreisig oder nennen wir es “wertig”. Android Geräte kosteten lediglich einen Bruchteil. Auch bei den laufenden Kosten hatte Android die Nase vorne. Gute Apps kosteten bei iOS schon immer etwas. Bei Android gab es für so gut wie jeden Belang eine kostenlose alternative App. Bei Preisen für Zubehör lag Apple in der Regel auch immer etwas höher. Zumindest, wenn man von Original Zubehör des Herstellers spricht.

Heute ist das anders. Inzwischen kostet die Elite der Android Geräte auch schon mal einen (knapp) vierstelligen Eurobetrag. Nehmen wir hier mal ein Huawei P30 oder ein Google Pixel 3 XL. Ganz klar, im Gegensatz zu Apple gibt es immer noch eine sehr breite Masse an sehr günstigen Android Geräten. Aber ein Vergleich mit einem IPhone soll ja ansatzweise fair sein. So muss man auch bei Android die Königsklasse der Hardware wählen. Aber auch bei den Apps gibt es nicht mehr all zu große Unterschiede. Das liegt vor allem wohl daran das es gerade aktuell immer mehr in “Mode” kommt, dass sich Abomodelle für Apps durchsetzen.

Auch wenn Apple wohl immer noch leicht teurer ist als das durchschnittliche Android Gerät – All zu groß sind die Unterschiede nicht mehr.

Was Google mit Android richtig macht

Es kann wohl kaum jemand abstreiten das Google eine Vielzahl von erstklassigen Diensten bietet. Angefangen bei der Suchmaschine. Weiter über Googlemail, Google Photos, Google Drive und auch Google Home. Einzig für Google Drive kann man für zusätzlichen Speicher etwas bezahlen. Aber in der Regel sind alle anderen Dienste im vollen Umfang kostenlos. Naja, wohl nicht wirklich kostenlos. Man bezahlt bei Google jeden Dienst eben mit seinen Daten bzw werden diese durch Werbung finanziert. Grundsätzlich wohl nichts Verwerfliches. Nahezu jeden anderen kostenlosen Dienst im Web bezahlt mal wohl letztendlich mit seinen Daten. Bestes Beispiel ist hier auch Facebook.

Aber alles in allen schätze und liebe ich diese Dienste. Das meiste ist wirklich durchdacht und nützlich. Ich bin mir wirklich nicht sicher ob Apple hier in jeden Belang einen adäquaten Ersatz bieten kann. Allerdings könne man ja auch problemlos den einen oder anderen Google-Dienst auch auf dem IPhone nutzen.

Was Google mit Android falsch macht

Etwas kann wohl auch nicht der größte Google bzw Android-Fanboy schön reden. Das größte Problem von Android ist die Fragmentierung. Es gibt eine unüberschaubare Abzahl an Geräten. Hunderte Hersteller bringen tausende von Geräten auf dem Markt. Die meisten werden von den Herstellern allerdings nicht lange mit Updates versorgt. So besitzen viele Android Geräte eine veraltete Software. Das bringt nicht nur Sicherheitsrisiken mit sich, sondern auch Kompatibilitätsprobleme mit Software mit sich. Für Entwickler ist es ein enormer Aufwand eine App zu entwickeln, die zumindest Ansatzweise auf allen Geräten läuft. Ganz langsam nimmt das Problem Fragmentierung ab. Einzig und allein mit den Pixel Geräten von Google ist man hier auf der sicheren Seite. Hier bekommt man sogar jeden Monat seinen Sicherheits-Patch.
Allerdings hat ja Google bereits sein neues Betriebssystem Fuchsia angekündigt, was das Problem der Fragmentierung wohl gar nicht mehr aufkommen lassen will.

Google ist inkonsequent

Wie schon oben erwähnt. Google hat eine Vielzahl von sehr guten Diensten. Und noch viel mehr hat Google bereits wieder eingestampft. Erst kürzlich ja Google+. Seit 2006 hat Google insgesamt 150 Dienste oder Produkte zu Grabe getragen. Inbox by GMail, den Messenger Allo, Google Talk, Picasa, MyTracks und die Hardware Serie Nexus um nur ein paar zu nennen. Auch so einige dieser Dienst habe ich oft und gerne benutzt. Die Einstellung war oft eine große Enttäuschung und man musste sich eine alternative suchen.
Google will einfach immer und überall mitmischen. Und das machen sie leider zum Teil nur sehr halbherzig.

Google und die Musik

Aktuell störe ich mich hier etwas am Musik Streaming. Den Anfang machte Google Play Music. Daran lässt sich auch kaum was aussetzen. Jetzt kam jedoch Youtube Music dazu. Auch wenn man mit einem Abo beide Dienste im vollen Umfang nutzen kann, kann man sich hierbei etwas stören. Schließlich kann ich nur in einem der Dienste meine Playlists pflegen. Diese lässt sich leider nicht importieren oder synchronisieren. Auf Youtube Music findet sich doch das eine oder andere rare Musikstück, welches bei Google Play Music nicht zu finden ist. Dafür leidet doch nachmal die Tonqualität bei Youtube Music deutlich. Die Meldung Google Play schmeißt unabhängige Musiker raus macht auch nicht gerade Mut. Auch hier ist fraglich welcher der beiden Dienste sich langfristig durchsetzt. Auf Dauer wird Google wohl kaum beide am Leben halten.

Und was macht Apple

Apple scheint doch vieles richtigzumachen. Auch, wenn die Hardware nicht gerade billig ist. Im Großen und Ganzen ist es wohl seinen Preis Wert. Die Geräte sind ohne Frage Gut verarbeitet. Und ein gutes Design lässt sich hier wohl auch kaum abstreiten. Bei der Software geht Apple wohl auch einen sehr guten Weg.
Den doch sehr kritisierten “Goldenen Käfig” kann man aber auch wiederum kaum abstreiten. Apple schränkt seine Nutzer in vielen Punkten ein. Vorteile sind dann hierfür jedoch Sicherheit und Performance.

Und jetzt…

Aktuell bin ich zugegeben etwas hin- und hergerissen. Wie schon erwähnt nutze und schätze ich eine Vielzahl von Google-Diensten. Auch wenn es doch deutlich Kritikpunkte gibt, harmoniert hier doch das meiste sehr Gut miteinander.
Die Anschaffung neuer Hardware würde sich noch dazu wohl nicht auf das Smartphone selbst beschränken. In meiner Wohnung sind noch ein Android TV, eine Android TV Box, drei Google Home und eine Android Smartwatch besitze ich ebenfalls. Langfristig müsste dann auch noch so einiges weitere an Hardware ersetzte werden. Wenn ich das Ökosystem und Hardware wechsel, solle das auch konsequent sein.

Ich denke, ich werde mir wohl mal Leihweise ein IPhone besorgen und damit zumindest als Zweitgerät etwas Apple-Luft schnuppern. Das ist wohl die einfachste Lösung.