Lost Place

[alert-success]Update: Als Kinostart wird aktuell Januar 2018 in den USA genannt[/alert-success]

 

Ich bin ja selbst ein großer Horror-Fan. Ich liebe die Spannung und die Schockmomente, die mir diese Filme bringen. Allerdings hat mich in letzter Zeit wenig so wirklich vom Hocker gehauen. Aber als ich über den Trailer des Filmes “Death House” gestolpert bin, habe ich schon wieder eine richtige Vorfreude.
Aber erst mal kurz zur Story des Filmes.

Das “Death House” ist ein geheimes Gefängnis in dem seit dem zweiten Weltkrieg abartige Experimente mit den Insassen gemacht werden. Dadurch wurden die Gefangenen verrückt und in regelrechte Monster verwandelt.
Als zwei FBI Agenten hier eine exklusive Führung erhalten kommt es zu einen Zwischenfall und die Zellentüren öffnen sich. Tief in den unterirdischen Laboren beginnt jetzt eine gnadenlose Jagt auf Leben und Tod. Doch sie finden unerwartete Hilfe…

Und hier bekommt ihr gleich den Trailer zu sehen

Story und Trailer wirken erst mal ganz Interessant. Vielleicht kam ja das eine oder andere Gesicht im Trailer bekannt vor, denn die Namen die zu lesen sind dürften wohl den wenigsten wirklich was sagen. Darum habe ich mir die Mühe gemacht und zeige euch hier das sich in “Detah House” wirklich nur die “Creme de la Creme” des Horror versammelt hat.

Hier die Liste der Schauspieler und die Filme aus denen man sie kennt.

Adrienne Barbeau
The Fog – Nebel des Grauens, Die Klapperschlange, Die unheimlich verrückte Geisterstunde

Michael Berryman
Hügel der blutigen Augen, Geschichten aus der Gruft

Kane Hodder
Freitag der 13.

Tony Todd
Die Rückkehr der Untoten – Night of the Living Dead, Candymans Fluch, The Crow: Die Krähe, Candyman 2 – Die Blutrache, Final Destination

Dee Wallace
Das Tier, E.T. – Der Außerirdische, Cujo, Critters – Sie sind da!

Sid Haig
Das Haus der 1000 Leichen, Kill Bill: Vol. 2, TDR – The Devil’s Rejects, Night of the Living Dead (2007), Halloween (2007)

Barbara Crampton
Der Re-Animator, From Beyond – Aliens des Grauens, Puppetmaster

Bill Moseley
The Texas Chainsaw Massacre 2, Armee der Finsternis, Das Haus der 1000 Leichen, TDR – The Devil’s Rejects

Tony Moran
Halloween – Die Nacht des Grauens

Vernon Wells
Mad Max II – Der Vollstrecker, Das Phantom-Kommando

Ich für meinen Teil freue mich tierisch auf den Death House und werde mit Sicherheit im Kino sitzen.
Und jetzt schreibt mir doch noch was in die Kommentare:

 

Was ist dein Lieblingshorrorfilm?

Smartphone Video

Die Kameras von Smartphones werden immer besser – die Smartphone-Videos allerdings nicht wirklich. Hier kommt es allerdings nicht auf die Technik, sondern den Benutzer an. Denn viele Geräte haben mittlerweile auch eine richtig gute Videokamera eingebaut, so dass man sich auf Reisen oder für spontane Schnappschüsse eine lästige, weil unhandliche, Fotokamera sparen kann. Und auch einen Camcorder wird zunehmend von der Bildfläche verschwinden, da man mit dem Handy auch Videos aufnehmen kann.

Waren Smartphone-Videos bis vor kurzem noch verpönt und argwöhnisch belächelt worden, ist auch ihre Qualität auf dem besten Weg dahin salonfähig zu werden. Smartphones mit einer 4K Kamera sind mittlerweile schon Standard. Was man noch dafür braucht und was man tun muss um professionelle Smartphone-Videos zu erstellen erklärt Armin Bichler von Stadtshow Videoproduktion München.

Nützliche Tipps für das Filmen mit dem Smartphone

Gehen wir von dem Fall aus, dass ihr in den Urlaub fahren und die schönsten Erlebnisse eurer Reise im kurzen Videos festhalten wollt um diese später zu einem kurzweiligen Urlaubsvideo zusammenfügen. Aber natürlich sind folgende Tipps auch auf alltägliche Situationen anzuwenden.

Alle Tipps für gute Smartphone-Videos

  • Filmen
    • Richtige Kamera-App verwenden
    • Smartphone quer halten
    • Bildstabilisator einschalten
    • Ruhig halten
    • Die richtige Perspektive wählen
    • Aus verschiedenen Perspektiven filmen
    • Einstellungsgrößen abwechseln
    • Auf das Wesentliche konzentrieren
    • Kurze Clips erstellen
  • Nachbearbeitung
    • Direkt am Smartphone
    • Am Computer
    • Musik

Die richtige Kamera-App verwenden

Die standardmäßig installierte Kamera App Smartphones muss nicht zwangsläufig die beste sein. Manchmal lohnt sich der Blick in den App-Store eures Vertrauens (iTunes, Google Android Shop oder Windows Store). Man kann die meisten Kamera Apps in einer Lite-Version testen und sehen welche einem am besten gefällt.

Ich empfehle die App Camerlingo, mit der man zahlreiche verschiedene Filter live auf das Video Bild anwenden kann, und sogar Texte einblenden kann. Die Lite-Version ist gratis und bietet schon gute Features, allerdings mit einem Wasserzeichen des Herstellers. Die Profiversion kostet gerade mal 4 €.

Cameringo Lite - Filter Kamera
Cameringo Lite - Filter Kamera
Entwickler: Perraco Labs
Preis: Kostenlos
Cameringo+ Filter Kamera
Cameringo+ Filter Kamera
Entwickler: Perraco Labs
Preis: 2,99 €

 

Eine komplett kostenlose Alternative zur Standard Kamera ist die Open-Camera.

Open Camera - Free & No Ads
Open Camera - Free & No Ads
Entwickler: Mark Harman
Preis: Kostenlos

 

Das Smartphone quer halten

Der erste Schritt zu einem professionellen Video mit dem Smartphone ist, dass man das Aufnahmegerät mit beiden Händen oder zumindest mit einer Hand quer hält.

Man erkennt einen Amateur und Film-Banausen sofort darin, dass er mit seinem Handy filmt, als würde er gerade eine Telefonnummer mit dem Daumen eintippen. Die wenigsten Menschen stellen ihre Bildschirme und Fernseher hochkant im Wohnzimmer auf, oder? Es heißt ja auch 16:9 und nicht 9:16. Mit Hochkant-Videos kann man im Nachhinein wenig anfangen, außer sie vielleicht mit Gleichgesinnten zu teilen, denen so etwas wie das richtige Format total egal ist.

Wenn möglich Bildstabilisator einschalten

Die meisten Kamera-Apps besitzen unter den Einstellungen die Möglichkeit einen sogenannten Bildstabilisator anzuschalten. Damit werden Aufnahmen weniger verwackelt und das berühmte Zittern wird weitestgehend ausgeglichen.

Ruhig halten

Egal ob mit oder ohne digitalen Bildstabilisator, sollte man bei Aufnahmen mit dem Smartphone das selbige möglichst ruhig halten. Als vor 20 Jahren der Film “Blair Witch Project” ins Kino kam mussten sich die Menschen, die sich diesen Amateur-Film im Kino anschauten, wegen der verwackelten Bilder übergeben.

Auch bei YouTube trifft man oft auf Videos, bei denen man nicht lange zu sehen will. um zu vermeiden, dass die Zuschauer wenig Freude am eigenen Video haben, sollte man möglichst wackelfreie Aufnahmen erstellen.

Dazu gehört auch, dass man nicht abrupt schwenkt von links nach rechts oder von oben nach unten. idealerweise schwenkt man überhaupt nicht. Als Faustregel kann man sich merken:

Schwenken nur, wenn es unbedingt sein muss.

Und auch ohne Bildstabilisator eine möglichst ruhige Aufnahme zu machen, kann man sich z.b. auf etwas abstützen.

Stativ und Mikrofon verwenden

Ambitionierte Filmer können die Qualität ihrer Smartphone-Videos mit jeder Menge Zubehör verbessern. Als erstes würde ich ein Stativ empfehlen, damit das mit dem ruhig halten auch wirklich klappt. Jedoch hat man auf Reisen wenig Lust ein schweres Teil herumzuschleppen. Hierfür gibt es sogenannte „Gorilla Pods“, die man schnell und flexibel an allen möglichen Orten befestigen kann.

Für Technik-Geek ist vielleicht sogar ein Schwebe-Stativ für das Smartphone interessant. Damit kann man Kamerafahrten machen und Dynamik ins Video bringen.

Wer Tonaufnahmen in Form von Interviews oder Live-Kommentaren plant, der benötigt zudem ein Mikrofon. Die Ton-Qualität ist schon mit einem günstigen Smartphone-Mikrofon für ein paar Euro um Welten besser als mit dem eingebauten Mic.

Die richtige Perspektive wählen

“Wir können kein Bild mit der Freiheitsstatue machen, weil sie zu groß ist.”

Dieser legendäre dümmliche Satz stammt von einem guten Freund von mir, mit dem ich einst in Las Vegas war. Wir standen direkt vor der Freiheitsstatue des  New York New York Hotels. Von diesem Punkt aus wäre es wirklich kein schönes Bild mit der Freiheitsstatue geworden. Jedoch allgemein auszuschließen dass ein Foto nicht möglich sei, ist einfach nur Faulheit.

Das Gleiche gilt für Videoaufnahmen. Für gute Aufnahmen muss man unter Umständen weiter weg, näher ran oder aus der Froschperspektive filmen. Dadurch erspart man sich z.b. den verpönten Hochkant-Modus oder das Schwenken, dass nötig wäre um die Freiheitsstatue aus der Nähe von oben bis unten komplett drauf zu bekommen.

Aus verschiedenen Perspektiven filmen

Wenn man eine relativ statische Szene filmt, bei deran sich Zeit nehmen kann, sollte man das Geschehen aus mehreren Perspektiven filmen. Dadurch sorgt man im späteren Video für mehr Abwechslung und gibt dem Zuschauer das Gefühl einen nicht nur subjektiven Blick auf das Geschehen zu werfen, sondern es eben aus verschiedenen Perspektiven betrachten zu können.

Einstellungsgröße abwechseln

Unter Einstellungsgröße versteht man, wie groß ein Motiv im Bild erscheint. Ist das Motiv Bildschirm füllend zu sehen, spricht man von einer Nahaufnahme oder einem close up. Das kann z.b. das Gesicht der Freiheitsstatue sein.

Ist das Motiv hingegen nur ein Teil des Bildes, spricht man von einer Totale. das ist z.b. der Fall wenn eine Person vor der wesentlich größeren Freiheitsstatue steht.

Für ein professionelles und abwechslungsreiches Video sollte man diese beiden Einstellungsgrößen immer abwechseln. Idealerweise macht man Aufnahme in der Totale und anschließend noch eine Nahaufnahme eines besonderen Details.

Auf das Wesentliche konzentrieren

Um bei der späteren Nachbearbeitung nicht ewig nach den Guten Stellen suchen zu müssen, sollte man bereits beim Aufnehmen darauf achten, nicht so viel Überflüssiges zu filmen. Mein Powertip hierfür:

Nach einer guten Aufnahme sofort Stopp drücken.

Dadurch wird die Videodatei abgeschlossen. Bei der Nachbearbeitung weiß man später, dass die Sehne, die man für das Urlaubsvideo verwenden will, am Ende des Videoclips ist. Man muss dadurch nicht den kompletten Clip nach Highlights durchsuchen, sondern kann direkt ans Ende springen.

Kurze Clips machen

Der Vorteil am kurzen Clips ist zum Einen, dass man bei der Nachbearbeitung weniger Material hat. Zum Anderen ist der Speicherplatz des Smartphones (noch) nicht unendlich und man kann mit kurzen Clips Platz sparen. Dabei sollte man auch immer im Hinterkopf behalten, dass eine Aufnahme im fertigen Video eine Länge von maximal 5 Sekunden haben sollte. Natürlich gibt es Ausnahmefälle, aber die bestätigen die Regel.

Nachbearbeitung

Nun geht es darum aus den vielen Einzel-Clips, die man auf einer Reise oder im Laufe der Zeit auf seinem Smartphone aufgenommen hat, ein Video zu erstellen. Machen wir uns nichts vor: Dieser Teil kann extrem zeitraubend sein. Man kann bei der Nachbearbeitung unglaublich viel Zeit mit Detail-Arbeit verschwenden, die im Endeffekt keinem etwas bringen. Deshalb halte ich es mit der 80:20-Regel:

In 20% der Zeit schafft man 80% der Arbeit. Dabei sollte man es belassen. Außer man will einen Oscar gewinnen.

Nicht übertreiben

Viele Amateure neigen dazu ein Video mit Titeln, Effekten und Überblendungen zu überladen. Das kostet alles viel Zeit für wenig Ertrag. Ich würde deswegen einen einfachen Videoschnitt machen, bis man gut genug bei den Basics ist um zur Kür zu gelangen:

  1. kurze Sequenzen (2 – 5 Sekunden)
  2. Sinnvolle Reihenfolge –> Verständlich ohne Texte
  3. Abwechseln von Einstellungsgrößen und Perspektiven
  4. Musik unterlegen
  5. Fertig

Hier ein Beispiel-Video, das ich komplett mit Smartphone und Gopro “nebenbei” gedreht habe:

Bearbeitung direkt am Smartphone

Ebenso wie eine Kamera App besitzen viele Smartphones auch einen vorinstallierten Video-Editor, mit dem man mehrere Videoclips kürzen und zusammenfügen kann. Das reicht um eine überschaubare Anzahl an Clips in ein kurzes Video zu verwandeln.

Natürlich gibt es dafür auch noch professionelle Apps, mit denen man Musik hinzufügen, Filter anwenden und Titel einblenden kann.

Ich habe selbst einige Video-Editor-Apps getestet und war mit keiner wirklich zufrieden. Ich verwende hierfür die Android App Video Show, allerdings nur zu experimentellen Zwecken wie einem Smartphone Live-Vlog auf Youtube oder Facebook. Der Haken: Im fertigen Video hat man bei der kostenlosen Version in der rechten unteren Ecke den Schriftzug der App. Wer mit der App gut zurechtkommt und diese öfter verwendet, kann die paar Euro für die Vollversion ohne Wasserzeichen bestimmt verschmerzen.

[alert-success]Wer noch andere gute Video-Bearbeitungs-Apps kennt kann das gerne in den Kommentaren posten.[/alert-success]

Bearbeitung am Computer

Der Vorteil bei der Videobearbeitung am Computer ist, dass sie wesentlich übersichtlicher und einfacher ist, als am kleinen Smartphone Display. Der Nachteil ist, dass die meisten Programme kostenpflichtig sind.

Wer nicht 50 € im Monat für professionelle Video Programme ausgeben will, den würde ich den Video Maker von Magix empfehlen.

Dieser ist einfach zu benutzen, bietet viele Effekte und kostet zwischen 50 und 100 Euro.

Ein kostenloses Videobearbeitungsprogramm ist z.b. der Windows Movie Maker der auf jeden Windows-PC standardmäßig installiert ist.

Eine Alternative dazu ist das ebenfalls kostenlose Lightworks mit dem auch schon der ein oder andere professionelle Spielfilm geschnitten wurde. Mit ein bisschen Übung kann man mit dem Programm bestimmt gute Sachen machen. Ich bin jedoch kein Fan davon.

Videoschnitt

Unter Videoschnitt versteht man das Kürzen und Arrangieren einzelner, kurzer Video Sequenzen zu einem großen Ganzen. Egal, ob man seine Videos auf dem Smartphone oder am Computer bearbeitet, es gibt ein paar Tipps, die für den allgemeinen Videoschnitt hilfreich sein können.

Länge – Kürze

Die Länge der einzelnen Elemente sollte so kurz wie möglich und so lange wie nötig sein.

Hier gilt: in der Kürze liegt die Würze. Der Zuschauer ist schnell gelangweilt, wenn eine Aufnahme, die im Prinzip nichts Neues bietet, zu lange zu sehen ist. Beispielsweise wenn man 10 Sekunden die Freiheitsstatue aus derselben Perspektive ohne Bewegung sieht.

Wer sich Nachrichten anschaut, wird merken, dass eine Aufnahme in der Regel zwischen 3 und 5 Sekunden zu sehen ist, bevor der nächste Schnitt kommt. Bei Kinofilmen kann die Schnittfrequenz wesentlich höher sein. Vor allem bei Actionfilmen wird im Sekundentakt geschnitten.

Je nachdem welchen Stil man bevorzugt, sollte man sich an diesen Längen orientieren. Die Zuschauer werden es einem danken, dass man ihnen nicht mit einem Dia-Vortrag-ähnlichen-Video die Zeit raubt.

Abwechslung

Wie bereits beim Filmen erwähnt ist die Abwechslung von Perspektiven und Einstellungsgrößen ein Kriterium, dass für Professionalität und Kurzweiligkeit sorgt.

Schneidet man nur Totale an Totale, wird das auf Dauer ermüdend für den Zuschauer, der sich ständig in einer großen Landschaft mit vielen Details zurechtfinden muss. Wechselt man eine Totale mit einer Nahaufnahme ab, lässt man den Zuschauer einen genaueren Blick drauf werfen, bei dem er weniger Informationen verarbeiten muss.

Musik & Audio-Bearbeitung

Unverzichtbar für ein gutes Video ist Musik. Ich sage nicht mal die passende Musik, sondern einfach nur Musik. Empfehlenswert ist nicht nur deswegen ein Youtube-Kanal. Denn YouTube biete eine große Audio-Bibliothek mit kostenlosen Liedern, die man für eigene Projekte verwenden kann. Viele davon kann man sogar für kommerzielle Videos benutzen. Einfach nach der passenden Stimmung oder Musik-Richtung suchen und reinhören. Hier würde ich aber auch nicht zuviel Zeit liegen lassen. Irgendein rhythmisches Instrumental-Stück (ohne Gesang ;) aus dem Dubstep oder Electro-Bereich ohne große Kapriolen und Ablenkungen wird den Job am besten erledigen.

Für den Anfang ist man wahrscheinlich schon genug mit der Video-Bearbeitung an sich beschäftigt, sodass man die Musik am Ende einfach unter das Video legen kann und die ganze Atmo (Audio-Elemente der Video-Sequenzen) löschen kann.

Ich würde alle Audio-Elemente des Videos entfernen und nur die Musik laufen lassen. Wer wichtige Ton-Sequenzen im Video hat (O-Töne), muss bei diesen evtl. die Musik leiser stellen, damit man das gesagt verstehe kann und der Ton nicht übersteuert. Das geht bei jedem Programm anders. Meist erreicht man die Audio-Einstellungen einer Datei über einen Rechts-Klick mit der Maustaste auf die entsprechende Sequenz.

Um das Video noch einen Tick professioneller zu machen, kann man die Schnitte auf den Takt der Musik setzen. Das heißt, dass eine Szene zur anderen wechselt, wenn z.b. gerade ein Schlag der Bassdrum zu hören ist.

Voice over

Wer sein Video zusätzlich kommentieren will, benötigt dafür ein USB-Mikrofon um am Computer eine gute Tonqualität zu erreichen. Mit einer Audio Recording Software wie z.b. Audition oder Audacity kann man seine Stimme aufnehmen und Pausen oder Versprecher ganz einfach herausschneiden. Damit der gesprochene Text auch zum Video passt, sollte man das Video auf Stumm abspielen, während man den Text spricht.

Entweder schreibt man den Text vorher und liest ihn dann zum Video oder man plappert frei von der Leber weg drauflos, wenn man das Talent dazu hat.

Mit diesen Tipps solltet ihr aus eurem gefilmten Smartphone-Video-Material ein unterhaltsames Video erstellen können.

[alert-success]Fragen einfach in die Kommentare![/alert-success]

Wer schreibt hier?

Armin Bichler ist Videojournalist und Online-Unternehmer. In den vergangenen zehn Jahren hat er mehr als 1000 Videos für TV-Sender und Unternehmen produziert. Unter anderem von der MotoGP WM 2015. Seit der Geburt seiner Tochter konzentriert er sich auf das Internet. Neben der Produktion von Web-Videos betreibt er einige Webseiten im Bereich Online-Marketing.

Rammstein

Während der „Made in Germany“-Tour im März 2012 spielte Rammstein vor jeweils rund 17.000 Fans zwei Konzerte in Paris. Der schwedische Regisseur Jonas Åkerlund filmte diese Events mit insgesamt 30 Kameras.

Ich denke ich bin schon ein recht früher Fan der Band Rammstein. Schon das Album Herzeleid aus dem Jahr 1995 rotierte in meinen CD-Player. Im Oktober 1997 zur Tour des Album Sehnsucht, besuchte ich dann zum ersten Mal ein Konzert von Rammstein. Wenn ich mich recht erinnere habe ich damals knapp 25DM für das Ticket bezahlt. Heute muss man für ein Konzert schon ein vielfaches hinlegen.
Über die Jahre folgten dann etliche CDs DVDs und ein weiterer Konzertbesuch.

 

Rammstein in Paris

Nach den Aufnahmen aus „Live aus Berlin“, „Lichtspielhaus“, „Völkerball“ und „Rammstein in Amerika“ kündigte die Band mit „Rammstein: Paris“ den fünften Konzertfilm an.
Schon der erste Trailer hat mich begeistert und machte mich neugierig.

Nur in ausgewählten Kinos und auf drei Tage beschränkt. Es soll wohl alles “Sehr Exklusiv” werden.

Im Februar folgten dann zwei weitere beeindruckende Trailer.

Am ersten Tag der Vorführungen, Donnerstag dem 23. März war ich dann im örtlichen Kino und freute mich auf dieses offenbar ganz besondere Ereignis.

Was mir gefallen hat

Der Sound ist einfach unverkennbar. Neue Deutsche Härte wie sie sein soll.
Man bekommt insgesamt 16 Songs zu sehen und zu hören.
Sonne # Wollt Ihr das Bett in Flammen sehen # Keine Lust # Asche zu Asche # Feuer Frei! # Mutter # Mein Teil # Du riechst so gut # Du hast # Bück dich # Mann gegen Mann # Ohne Dich # Mein Herz brennt # Engel # Pussy # Frühling in Paris
Für mich persönlich waren nahezu alle wichtigen Hits dabei. Lediglich den Song Rammstein habe ich vermisst.
Dazu hat die Band natürlich wieder eine atemberaubende Show gebracht. Die drei Trailer geben hier schon einen ganz guten Eindruck. Unglaublich provokant, wie man es eben gewohnt ist. Viel (Kunst-)Blut und natürlich verdammt viel Pyrotechnik. Für viele wohl verstörend – für den Rammstein-Fan ein absoluter Genuss.

 

Was mir gar nicht gefallen hat

Von den Aufnahmen beziehungsweise der Machart des Filmes war ich jedoch sehr enttäuscht. Es war ein permanenter und unglaublich schneller Kamera Wechsel. Die ganzen eineinhalb Stunden wurde für keine 5 Sekunden eine Perspektive gehalten. Man hatte kaum Möglichkeit die unglaublichen Bilder wirklich zu genießen und auf sich wirken zu lassen.
Dazu kommt eine Vielzahl kitschiger Überblendungen wie aus einen Kaleidoskop oder Zeitlupen-Effekte.
Was mich dann aber am meisten gestört hat waren die billigen und schlechten Computeranimationen. So wurde beispielsweise Sänger Till Lindemann eine lange, gespaltene Zunge einer Schlange verpasst. Oder mehrere Blitze schlagen in das Keyboard ein. Hier wurde einfach viel zu viel verändert und manipuliert.

 

Fazit:

Also im Gesamtbild war es für mich eine große Enttäuschung.
Ich muss den Film mit Sicherheit kein zweites mal sehen. Dann doch lieber wieder ein richtiger Konzertbesuch oder einfach Videos auf YouTube.

 

Wichtiger Hinweis für alle Kinobesucher:
Nach dem Abspann noch sitzen bleiben. Danach kommt noch ein letzter Song

Wovon Träumt das Internet

Auf dem Blog Die Seilerseite bin ich über die Filmkritik zu der Dokumentation Wovon träumt das Internet? gestolpert.

Kritik und vor allem der Trailer haben mich als Geek natürlich sofort gemacht. Und darum möchte ich euch diesen natürlich nicht vorenthalten.
Wohl die Perfekte “Vorfilm” für einen Geek-Film-Abend.
Werde ihn mir auf jeden Fall besorgen.

 

Die unglaubliche Geschichte der digitalen Welt und ihrer unzähligen kleinen und großen Evolutionen und Revolutionen – erzählt und dokumentiert von Werner Herzog, einem der renommiertesten und spannendsten Filmemachern der Welt.

Werner Herzog erzählt in Episoden die Geschichte der digitalen Welt von ihrer Geburt auf einem Uni-Campus in Kalifornien bis hin zu ihren ungewissen Zukunftsprognosen zwischen Utopie und Dystopie. In Interviews mit Wissenschaftlern und Experten, wie dem Tesla-Gründer Elon Musk, reflektiert er kritisch über die bedeutendste Erfindung des 20. Jahrhunderts, die unser Leben in jedem denkbaren Bereich radikal verändert hat. Cyberkriege, künstliche Intelligenz, der Verlust von Privatsphäre und Krankheiten als Folge der permanenten Bestrahlung – alle werfen die Frage auf, ob uns die Kontrolle über unsere Kreation bereits zu entgleiten droht. Was sind die Folgen einer Welt, in der digitale und reale Grenzen verschwimmen?

Eine wundersam schöne Doku” Die Zeit
Eine anmutige philosophische Dokumentation.“ The Washington Post
Voll von seltsamen kleinen Momenten und unvorhergesehenen Entdeckungen.“ New York Times

Regie: Werner Herzog
Darsteller: Elon Musk, Kevin Mitnick, Lawrence Krauss u.a.
Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 2016

 

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