Openbook Header

Vor ein paar Tagen habe ich schon ein paar Zeilen über das neue Soziale Netzwerk Openbook geschrieben. Jetzt bekommt ihr die ersten Screenshots der App und eine kurze Preview zu sehen.

Openbook Playstore TestOpenbook hat in diesen Tagen die ersten Alpha Nutzer eingeladen die Smartphone App zu Testen. Diese ist für Android und iOS erhältlich. Alpha User sind hier lediglich Personen die das Projekt auf Kickstarter oder Indiegogo finanziell Unterstützt haben.
Android Nutzer bekommen über das Testprogramm des PlayStores Zugang zur App. Apple Nutzer über TestFlight. Allerdings nutzt euch die Installation der App wenig. Ohne einen Zugangscode den man per Mail erhalten hat ist keine Anmeldung möglich.

Openbook
Openbook
Entwickler: Openbook B.V.
Preis: Wird angekündigt

 

Eine Weboberfläche von Openbook gibt es aktuell noch nicht. Die URL zur Seite ist https://www.openbook.social/. Hier könnt ihr euch dafür für den Beta Test anmelden.

Aber nun zur App

Hier in meinen Test handelt es sich um die Android Version von Openbook. Zu Unterscheiden zur iOS App kann ich leider nichts sagen.

Die Reiter für die Kategorien beziehungsweise Funktionen finden wir am unteren Bildrand. Wir haben hier sechs an der Zahl. Home/Timeline – Suche/Trending Posts – Communities – Notifications – Profil – Menü

Zum verfassen von Beiträgen haben wir einen Floating Action Button. Wenn man diesen drückt kann man sogleich seinen Post verfassen. Hier lässt sich ein Text verfassen der auf 1120 Zeichen beschränkt ist. Zusätzlich kann man ein Bild hinzufügen. Im folgenden Dialog wird dann abgefragt ob man den Post öffentlich, in einem der circle/Kreise oder in einer Community veröffentlichen möchte.

Im ersten Reiter seht ihr natürlich das wohl wichtigste. Eure Timeline. Beiträge von euren Freunden und aus Communitys. Jeden Post kann man natürlich kommentieren. Dazu gibt es auch noch eine Reaktion, den react. Praktisch das Synonym zu Facebook gefällt mir. Hier kann man seine Reaktion oder Emotion mit einen Smiley darstellen. Hier steht unter anderem auch ein lustig animierter Papagei zur Verfügung.
Was auch Auffällt ist, dass Openbook bei Post aus Communities neben dem Profilbild einen Pfad wie im Web anzeigt. Dieser weist darauf hin woher genau der Post stammt. Der komplette Pfad lautet dann zum Beispiel in diesem Fall /c/communityname. Davor noch das Profilbild der einsprechenden Community.
Bei Post von Freunden gibt es diesen Pfad jedoch nicht. Hier wird lediglich Profilbild und Nutzername angezeigt.

Im zweiten Reiter finden wir die Suche. Hier werden einen auch gleich die aktuellen Trending posts angezeigt. Die Suche beschränkt sich hier offenbar auf Nutzernamen und Communitynamen. Texte aus Beiträgen lassen sich hier anscheinend (noch?!) nicht finden.

Als nächstes haben wir die Communities oder Gruppen. Am oberen Bildschrmimrand sehen wir hier zusätzliche Tabs. Im ersten Tab sind die Communites gelistet in welchen man selbst Mitglied ist. Die weiteren Tabs sind verschiedene Kategorien wie Fun, Technology, Sports, Arts, Lifestyle und Education. Mit dem + Symbol oben rechts kann man eine eigene Community erstellen.

Einen Reiter weiter befinden sich dann die Notifications/Benachrichtigungen. Am oberen Zahnrad lassen sich dann einige Einstellungen hierfür vornehmen.

Der fünfte Tab ist dann das eigene Profil. Hier kann man durch seine eigenen Beiträge scrollen. Über den Edit Button lässt sich dann das eigene Profil bearbeiten. Hier lässt sich das Header- sowie Profilbild auswählen. Sowie Name, Nutzername, eine URL, die Location sowie eine kurze Biografie.

Im letzten Tab finden wir das Menü bzw. die Einstellungen. Hierzu zahlen zum Beispiel die circles. Also Kreise wie wir sie schon von Google+ gewohnt sind bzw waren. Weiter geht es mit my lists. Also Listen wo man ebenfalls wie bei den Kreisen Personen hinzufügen kann. Kontakte mit denen man verbunden bzw. befreundet ist, teilt man in Kreise ein. Personen denen man lediglich folgen möchte, in Listen. Im Menüpunkt Account lassen sich dann Email und das Passwort ändern. Die Notifications anpassen wie schon im entsprechenden Reiter zuvor und die Funktion zum Löschen des Accounts. Am unteren Bildschirmrand lassen sich Themes für die App auswählen. Aktuell stehen hier fünf zur Auswahl. Inklusive mehrerer Darkmode.

Fazit auf wenige Stunden Nutzung

Die Alpha ist schon grafisch sehr ansprechen aufgebaut. Das Netzwerk hat allein hier schon einen tollen Flair. Die Useability ist allerdings noch ausbaufähig. Das ein wohl recht wichtiger Punkt wie die Kreise und Listen im Menü “versteckt” sind finde ich aktuell nicht wirklich praktisch. Auch gibt es bisher keine Chat oder Nachrichten Funktion. Auch die Funktionen einen Kommentar zu löschen oder bearbeiten fehlt noch. Erwähnungen in Form von @Nutzername sind jedoch schon möglich.

Man darf hier aber auf keinen Fall vergessen: Es ist eine Alpha! Es wird wohl noch viel passieren.
Die Beta soll übrigens im April starten.

Schon im vergangenen Jahr hat Google auf der I/O die neue Funktion vorgestellt. Jetzt wurde die Google Maps Augmented Reality – Navigation für die ersten deutschen Nutzer aktiviert. Zumindest in einer Alpha für ausgewählte Nutzer.

Ich bin im Moment einer der glücklichen die diese neue Funktion testen dürfen. Offenbar wurden hier primär (sehr aktive) Google Local Guides ausgewählt.

Schon vor wenigen Tagen ist mir ein neues Symbol während der Fußgänger Navigation in Google Maps aufgefallen. Eine 3D Ansicht eines Würfels. Wenn man diesen antippt startet die neue Google Maps AR – Navigation.

Man bekommt einen Blick durch die Kamera. Im unteren Bereich sieht man einen kleinen Kartenausschnitt der einen zusätzlich den Weg weist. Als erstes wird die Umgebung analysiert. Ermöglicht wird das durch Googles selbst entwickeltes „Visual Positioning System“ – kurz VPS – welches die Umgebung und Häuser anhand des Kamerabildes erkennt. Dieses Livebild wird mit den Streetview-Aufnahmen abgeglichen. So kann die Software von Google Maps Augmented Reality den exakten Standort und vor allem auch die exakte Blickrichtung des Nutzers sehr genau kennen.

Ich konnte Google Maps Augmented Reality in Berlin und in München ausprobieren. Ob und wie dieses in einer Stadt ohne Streetview-Aufnahmen funktioniert kann ich leider erst in den kommenden Tagen testen.

Nach wenigen Augenblicken startet dann auch die Navigation.

Hier ein paar Beispiele wie Google diese Navigation visualisiert.

 

Selbstverständlich ist Google hier auch auf die Sicherheit des Nutzers bedacht und zeigt auch eine Warnmeldung.

Sie beim Gehen aus Sicherheitsgründen nicht auf dein Telefon

Für diese Navigation muss das Smartphone natürlich die ganze Zeit aufrecht gehalten werden. Wenn man sich hier lediglich durch Blick auf das Kamerabild des Smartphones orientiert ist dieser Sicherheitshinweis auch nicht ganz unberechtigt. Auch ich habe mich selbst dabei ertappt das ich hier etwas unaufmerksam wurde.

Sobald man das Smartphone wieder normal in der Hand hält, schaltet die Navigation übriges auf die reguläre Karte um. Wenn man das Smartphone wieder aufrichtet erneut in die Augmented Reality – Navigation zurück.

Den Fuchs, also den “virtuellen Reiseführer” welcher in obigen YouTube Video gezeigt wird konnte ich bisher leider noch nicht zu Gesicht bekommen.

Mein erster Eindruck ist bisher durchweg positiv.

Die Navigation wir dadurch enorm erleichtert. Zu erwähnen sei lediglich noch das diese Funktion selbstverständlich nur bei der Fußgänger Navigation funktioniert. Bei der Navigation via PKW oder Fahrrad ist dies nicht möglich. Zudem darf man bei dieser Art natürlich nicht vernachlässigen das dies vor allem bei längeren Navigationen wohl auch Einfluss auf den Akku-Verbrauch des Gerätes hat

Eure Meinung

Durftet ihr diese neue Funktion auch schon Testen?
Oder was haltet ihr von dieser neuen Art der Navigation?
Ich würde mich über eure Meinung freuen.

 

 

 

 

 

Das Lioncast LX 55 (Affiliate Link) ist ein Stereo Headset, ausgestattet mit zwei 53mm Neodymium Treibern. Es soll einen guten Tragekomfort bieten und sowohl am PC als auch an den meisten Konsolen und Smartphones bzw. Tablets  genutzt werden können. Das Mikrofon ist abnehmbar, das Audiokabel ist ebenfalls austauschbar. 

Hinweis: Das Produkt wurde mir zum Test unentgeltlich von www.mytest.de zur Verfügung gestellt. Es wurden keine Ansprüche an den Test gestellt, somit spiegeln die hier gemachten Erfahrungen meine persönlichen Eindrücke wieder.

Verpackung und Inhalt

Das Headset wird in einer hochwertige Verpackung geliefert. Alles ist sauber aufgeräumt und verstaut, Einzelteile sind separat verpackt. Die Verpackung selbst ist in einem schlichten, angenehmen Design gehalten. 

Der Lieferumfang umfasst das Headset selbst, das abnehmbare Mikrofon, das vierpolige Kabel für Smartphone und Konsole sowie eine Verlängerung/Adapter, der auf zwei separate 3,5mm Klinkenanschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon auflöst. Diesen Stecker kann man z.B. am PC benutzen. 

Leider liegt kein 6,3mm Adapter für den Kopfhöreranschluss bei. Das dürfte aber die wenigsten Benutzer stören.

Modularer Aufbau

Des LX 55  bietet einen modularen Aufbau. Das bedeutet, man kann sowohl das Mikro, als auch das Kabel und die Ohrpolster austauschen. Leider liegen keine Velourpolster, wie beim Vorgänger LX 50, bei. Durch den modularen Aufbau ist das Headset auch gut als „normaler“ Kopfhörer nutzbar. Durch die Möglichkeit, ein eigenes Stereokabel am Kopfhörer anzuschließen, ist er sehr flexibel nutzbar. Somit wäre z.B. auch der Anbau eines Bluetoothempfängers denkbar.

Design und Verarbeitung

Das Lioncast hat ein angenehm schlichtes Äußeres. Es ist fast durchgehend in schwarz gehalten, die roten Lioncastlogos auf den Ohrmuscheln setzen einen farblichen Akzent. Die Innenseite der Ohrmuscheln ist ebenfalls rot gehalten, mit einem Schriftzug des Herstellers. Das Äußere ist nicht wie ein typisches Gamer Headset mit verschieden Farben abgesetzt, dadurch wirkt es sehr edel und kann auch problemlos als „normaler“ Kopfhörer eingesetzt werden.

Das Headset fühlt sich in der Hand sehr hochwertig und stimmig an. Die Oberflächen haben eine angenehme Haptik und es gibt keine scharfen Kanten. Die Materialen sind gut gewählt und sauber verarbeitet. Die Polsterung des Kopfbandes ist sehr weich und sauber vernäht. Das Lioncast LX 55 sitzt sehr gut auf dem Kopf und vermittelt ein sehr angenehmes Tragegefühl. 

Tragekomfort

Die Ohrmuscheln umschließen die Ohren und dämpfen Umgebungsgeräusche wie ein geschlossener Kopfhörer relativ stark ab. Druckstellen konnte ich auch nach längerem Tragen nicht feststellen, ich bin aber kein Brillenträger.Der Anpressdruck der Ohrmuscheln ist relativ gering. Er reicht aber aus, um das Lioncast LX 55 nicht verrutschen zu lassen. In den Kunstlederpolstern erwärmen sich die Ohren wie erwartet allerdings relativ stark. Hier wären Velourpads die bessere Wahl gewesen. Interessant wäre, inwieweit sich die Velourpolster des Vorgängers nutzen lassen, bzw. ob Produkte eines anderen Herstellers ebenfalls genutzt werden können. Dies konnte ich jedoch nicht testen.

Tragekomfort ist allerdings wie immer eine sehr persönliche Sache, die stark von der individuellen Kopf- und Ohrform abhängt. Mit 305 Gramm Gewicht (ohne Kabel) ist das Headset angenehm leicht, dies trägt auf jeden Fall zur Steigerung des Tragekomforts bei. 

Klang des Lioncast LX 55

Musik

Ich habe das Headset zuerst einmal mit meiner „Soundcheck“ Playlist und verschiedenen Musikstilen getestet. Die Liste enthält basslastige Titel, aber auch Filmmusik, Stücke mit Fokus auf Gesang und Stimme sowie gitarrenlastige Musik.

Ich finde, der Kopfhörer ist für Musik angenehm neutral abgestimmt und hat einen leichten Bassboost. Wer allerdings „Beats“ Sound gewohnt ist, wird hier wohl enttäuscht werden. Der Bass ist präzise und hörbar, aber nicht überbetont. Die Höhen lösen sauber auf und sind für mich nicht zu scharf. Stimmen werden gut dargestellt, in den verschiedenen Musikstücken sind Details der Instrumente und Sänger sehr gut erkennbar. Der Mittenbereich ist wohl bewusst etwas zurückgenommen, die insgesamte Abstimmung entspricht einer typischen „Hi-Fi-Badwanne“. Dies ist aber nicht nachteilig zu sehen, der Kopfhörer klingt in meinen Ohren sehr ausgewogen und präzise.

Mobilgeräte

Am Tablet bzw. am Smartphone habe ich den Kopfhörer für die Film- und Serienwiedergabe über Netflix und YouTube genutzt, aber auch für verschiedene Mobilgames. Er leistet sich hier keine Schwächen. Bei Filmen ist die Klangwiedergabe sehr detailliert und sauber, Spiele bieten je nach Genre eine eindrucksvolle Klangkulisse. Die Lautstärke ist mehr als ausreichend. Hier ist die Geräuschdämmung hilfreich, wenn man sich z.B. beim täglichen Pendeln in öffentlichen Verkehrsmitteln befindet. Der Kopfhörer bietet kein Noisecanceling, dämmt aber Umgebungsgeräusche auf Grund der geschlossenen Bauweise ganz gut ab. 

Games

Im Spielebereich habe ich das Headset mit Overwatch, Fortnite, PUBG und verschiedenen Strategietiteln sowohl auf PC als auch auf der PS4 getestet. Auch in verschiedenen MMORPGs kam das Lioncast LX 55 testweise zum Einsatz. Beim Anschluss an der Konsole (PS4) gab es keine Probleme, das Headset wird einfach am Klinkenanschluss des Dualshockcontrollers angeschlossen. Auch am PC kann das LX 55 einfach an die vorhanden Soundkarte angeschlossen werden. 

Die vor allem bei Onlineshootern wichtige Ortbarkeit von Teamkollegen oder Gegnern ist in jedem Fall gewährleistet – auch ohne (virtuelle) Surround-Tricks. Schritte und Schüsse lassen sich gut lokalisieren. Auch leisere Teile, wie etwa Hintergrundmusik, gehen nicht im Gesamtklang unter und sind gut wahrnehmbar. Explosion werden druckvoll dargestellt, man hat ein gutes „Mittendrin-Gefühl“. Wie auch bei der Musikwiedergabe ist der Bassanteil im Sound nicht übermächtig, aber präzise und sauber. Andere Hersteller legen hier in der Abstimmung ihrer Kopfhörer mehr Kraft in den Bass, ich finde ihn aber beim Lioncast LX 55 nach wie vor gut ausbalanciert und nicht überbewertet. 

Insgesamt macht es mir großen Spaß, das Headset in Spielen zu benutzen. Es ist „angenehm zu hören“, d.h. man wird nicht durch schlechte Tonqualität zusätzlich negativ belastet und kann sich so voll auf das Spielgeschehen konzentrieren. 

Mikro

Das Mikrofon bildet die Stimme ganz gut ab. Sie klingt nicht zu dünn, es hat aber mit Sicherheit einen Absenkung des Bassbereichs stattgefunden. Tiefe Mitten sind vorhanden und stützen die Stimme. Sie klingt dadurch nicht zu dünn und wärmer. Allerdings klingt das Mikrofon etwas scharf in den Höhen, insgesamt aber nicht unbedingt blechern. Beim Voicechat in einer Playstation-Party lobten alle Beteiligten die gute Sprachqualität des Mikrofons.

Ich gehe fast davon aus, dass es sich um eine Kugelcharateristik handelt, da man auch Tippgeräusche leider noch sehr gut hört. Atemgeräusche sind deutlich hörbar, hier muss man mit der Positionierung etwas arbeiten, im Discord oder Teamspeak wäre Push-to-Talk auf jeden Fall notwendig. Wer noch einen EQ vorschalten kann, wird hier sicherlich noch bessere Ergebnisse erzielen können, dies dürfte aber nicht der Standard sein.

Preis / Leistung / Fazit

Das Lioncast LX 55 wird auf Amazon für ca. 60,- € angeboten. Ich finde, für die gebotene Qualität und Leistung ist das ein angemessener Preis. Auch, wenn ich mir Velour-Earpads wünschen würde und einen Adapter auf 6,3mm Klinke. 

Ich habe den Kopfhörer zum einen mit meinem Beyerdynamic 770 Pro 80 Ohm verglichen, der nahezu den doppelten Preis kostet. Dieser kann sich klanglich sicherlich vom Lioncast LX 55 absetzen, man hat allerdings nicht den Komfort eines Headsets. Auch spielen beide nicht in der selben Preiskategorie.

Im weitern Vergleich mit dem deutlich günstigeren Geheimtipp Superlux HD 681 bevorzuge ich allerdings den Klang des Lioncast, auch auf Grund der geschlossenen Bauweise. Dieses ist zwar um einiges teuerer, kann hier aber mit dem Vorteil des eingebauten Mikrofons und besserem Klang punkten.

Affiliate-Link zu Amazon (Lioncast LX 55): https://amzn.to/2CvnTst

Hat Euch der Artikel gefallen?

Habt Ihr auch schon Erfahrungen mit Produkten von Lioncast gemacht? Was ist Eure bevorzugte Marke im Bereich Headset / Kopfhörer? Auf was legt ihr besonderen Wert, wenn Ihr Euch für ein Produkt aus dem Bereich Audio & Gaming entscheidet? Ich freue mich schon auf Eure Kommentare!

Auch wenn mein Philips TV selbst schon Android TV hat, habe ich mir es nicht nehmen lassen die Xiaomi Mi Box S zu Testen. Einen ersten schnellen Eindruck möchte ich euch in diesem Bericht vermitteln.

 

Hinweis:

Die Xiaomi MiBox S wurde mir von freundlicherweise von Banggood.com zur Verfügung gestellt. Der Beitrag wurde nicht bezahlt und es wurden keinerlei Forderungen an den Inhalt gestellt. Ihr könnt euch auch in diesem Beitrag darauf verlassen das alles meine persönlich Meinung wiederspiegelt.
Die Xiaomi Mi Box S kostet bei Banggood.com aktuell rund 70€.

 

Die Technischen Daten

Allgemeines:
Marke: Xiaomi
Modell: Mi BOX S
Typ: TV-Box
GPU: Mali-450
System: Android 8.1
CPU: Cortex A53
Kern: Quad Core
RAM: 2G
RAM Typ: DDR3
ROM: 8G
Max. Erweiterte Kapazität: 64G
TV Box Eigenschaften: 5G WiFi, tragbar
Unterstützte Medien:
Decoder Format: H.263, H.264, H.265, HD MPEG4
Videoformat: 3GP, 4K, DIVX, H.264, H.265, M4V, MKV, MP4, MPEG2, MPEG4, RM, RMVB, VC-1, VOB, WMV
Audio-Format: AAC, AMR-NB, AMR-WB, APE, FLAC, OGG, WAV, WMA
Fotoformat: BMP, GIF, JPEG, TIFF
Unterstützung 5.1 Surround Sound Ausgang: Ja
Produktdetails:
5G WiFi: Ja
Bluetooth: Bluetooth 4.2
Netzteil: Ladungsadapter
Schnittstelle: AV, DC-Stromanschluss, HDMI, USB2.0
Antenne: Nein
Sprache: Mehrsprachig
HDMI Version: 2.0
Weitere Funktionen: 3D-Spiele, 3D-Video, DLNA, ISO-Dateien, Miracast, NTSC, PAL
Externer Untertitel unterstützt: Nein
HDMI Funktion: HDCP
Stromverbrauch: 2W
Firmware-Informationen:
Systembit: 64Bit
Leistungsbedarf:
Stromversorgung: Externer Netzadapter-Modus
Batterie Informationen:
Fernbedienung Batterie: 2 x AA Batterie (nicht im Lieferumfang enthalten)
Dimension und Gewicht:
Produktgewicht: 0,3000 kg
Verpackungsgewicht: 0,5400 kg
Produktgröße (L × B × H): 9,52 × 9,52 × 1,68 cm / 3,75 × 3,75 × 0,66 Zoll
Packungsgröße (L x B x H): 20,00 x 20,00 x 10,00 cm / 7,87 x 7,87 x 3,94 Zoll

Lieferinhalt:
Xiaomi Mibox S 2G / 8G TV-Box
HDMI Kabel
Fernbedienung
Benutzerhandbuch

 

 

Das Unboxing

Die Xiaomi Mi Box S kommt in einen schmalen und bunt bedruckten Karton an. Bei mir war die Box sogar mit einen Aufkleber versiegelt. Wie man es von Xiaomi gewöhnt ist, macht hier schon alles einen wertigen Eindruck. Alle Angaben auf der Box sind in Englisch gehalten.

Neben der sehr kurz gefassten Installationsanleitung sind ebenfalls noch ein Heftchen mit Produktinformationen und den Geschäftsbedingungen dabei. Alle drei Dokumente sind mehrsprachig und auch in deutscher Sprache verfasst. 

Nach dem öffnen der Box liegt auch schon die Xiaomi Mi Box S da. Die kleine Box fühlt sich richtig wertig an. Sie ist Gut verarbeitet. Nichts kratzt, keine scharfen Kanten oder Spalte. Mal abgesehen von den Design-Bedingten Spalt. Auf der Rückseite befinden sich die Anschlüsse für das Netzteil, HDMI sowie ein Audio Ausgang.

In der unteren Lage der Box findet man dann die Bluetooth Fernbedienung, das HDMI-Kabel sowie das Netzteil mit Euro-Stecker.
Netzteil und HDMI-Kabel machen ebenfalls einen guten und wertigen Eindruck. Auch hier gibt es nichts zu bemängeln.
Die kleine Fernbedienung ist leicht. Auf den ersten Eindruck sogar zu leicht. Wenn man die zwei AAA Micro Batterien eingelegt hat ist jedoch ein angenehmes Gewicht erreicht und das Gerät liegt gut in der Hand. (Hier habe ich mich übrigens ganz aktuell für die IKEA Ladda Akkus entschieden. Diese sollen mit den Panasonic eneloop vergleichbar sein.) Die Tasten der Fernbedienung haben einen guten Druckpunkt. An der Vorderseite wo bei gewöhnlichen Fernbedienungen die IR-Lampe sitzt ist bei dieser die Öffnung für das Mikrofon.

So…

Ich hoffe ich konnte hier einen kurzen Eindruck der Xiaomi Mi Box S zeigen. Ich werde das Gerät in den nächsten Tagen intensiv mit den Android TV meines Philips TV vergleichen um mögliche Vor- oder Nachteile beider Systeme zu finden. Es wird also ein weiterer Beitrag folgen.

Staubdicht, wasserdicht und sturzsicher. IP68 zertifiziert. Und ein gigantischer 10.000mAh Akku. Das sind wohl die markantesten Merkmale des Oukitel WP2.

Hinweis

Das Oukitel WP2 wurde mir vom Onlineshop GearBest zu Verfügung gestellt. Hierfür wurden keinerlei Vorgaben zum Test gestellt. Ihr könnt euch also verlassen das dieser Testbericht zu 100% meine eigene Meinung wiedergibt und hier keine Positive Berichterstattung erkauft wurde.

 

In diesem Beitrag packen wir das Oukitel WP2 einmal zusammen aus und werfen einen Blick auf den Lieferumfang.

Die Verpackung

 

Der Karton macht schon mal einen ganz ordentlichen Eindruck. Die Struktur erinnert an Leinen oder einen ähnlichen Stoff. Wirkt richtig Hochwertig. In der Mitte ragt der Schriftzug mit dem Markennamen Oukitel hervor, in der rechten unteren Ecke die Modelbezeichnung WP2. Beides jedoch sehr schicht gehalten. Auf der Rückseite findet man einen Aufkleber mit dem Barcode und ein paar technischer Daten. Das CE Zeichen erweckt auf den ersten Blick wohl einen positiven Eindruck. Leider sagt dies nicht wirklich etwas aus. Der Hersteller versichert damit lediglich die Einhaltung geltender Anforderungen. Die Einhaltung dieser Richtlinien liegt jedoch alleine im Verantwortungsbereich des Herstellers. Das CE-Zeichen selbst ist damit kein Qualitäts- oder Gütesiegel, wie beispielsweise das GS-Siegel.

 

Und Deckel runter…

 

Nachdem wir den Deckel runter genommen haben wie nochmal einen Papp-Deckel vor uns. Darauf wieder dezent der Modelname WP2. Wenn wir diesen umklappen liegt es auch schon vor uns. Das Oukitel WP2.

 

Aber erst mal das Zubehör

Bevor wie uns das Gerät selbst anschauen, werfen wir erst einmal einen Blick auf den restlichen Lieferumfang. Den dieser ist wirklich nicht schlecht.

Unter dem Gerät ist noch ein kleines Kärtchen. Darauf wird hingewiesen das alle Abdeckungen stets korrekt verschlossen bleiben sollten. Eigentlich logisch wenn man bedenkt das dieses Gerät ja wasserdicht sein soll. Darunter dann ein kleines Flaches Päckchen. Darin befindet sich die Garantiekarte und eine Bedienungsanleitung. Diese ist jedoch auf das nötigste beschränkt. Zur Überraschung ist diese allerdings auch auf Deutsch. Und das soweit auch ganz verständlich und korrekt geschrieben. Dazu noch das Öffnungswerkzeug für den SIM-Schlitten.
Neben dem Grät sind zwei kleine schwarze Päckchen. Diese kann man mit Hilfe von einen schwarzen Samtband leicht aus der Packung lösen. Hier hat man sich aber auch wirklich Mühe gegeben das alles schön Verpackt ist. In einem befindet sich das Ladegerät. Selbstverständlich mit einen EU-Stecker. Obwohl das Smartphone selbst einen USB Typ C-Anschluss hat, ist beim Ladegerät eine USB-A Büchse verbaut.
Im zweiten Päckchen befinden sich das USB-Ladekabel, ein USB OTG Adapter Kabel und ein Adapter von USB-C auf Klinke für den Anschluss eines Kopfhörers.

 

Das Oukitel WP2

O-M-G Das Gerät ist einfach Riesig. Ganze 176 x 85 x 16 mm. Diese Ausmaße stellen sogar ein iPhone XS Max oder ein Samsung Galaxy S9+ in den Schatten. Und dann das Gewicht. 366g bringt er Koloss auf die Waage. Wie schon in der Einleitung erwähnt. Staubdicht, wasserdicht und sturzsicher. IP68 zertifiziert. Und ein 10.000mAh Akku. All das schlägt sich natürlich auf das Gewicht. Und wenn wir uns das Gerät auch nur oberflächlich ansehen auch ganz verständlich.

Das Gerät ist rundum mit einen dicken, stabilen Gummi geschützt. “Polystyrene Ebonite and Polyethylene Flexible Glue” wie es der Hersteller nennt.

Zu Polystyren beziehungsweise Polystyrol sagt Wikipedia folgendes:

Polystyrol ist ein transparenter, geschäumt weißer, amorpher oder teilkristalliner Thermoplast. Amorphes Polystyrol ist ein weit verbreiteter Kunststoff, der in vielen Bereichen des täglichen Lebens zum Einsatz kommt. Expandiertes Polystyrol und extrudiertes Polystyrol werden als Schaumstoffe eingesetzt.

Für Ebonit(e) habe ich folgende Erläuterung gefunden:

Ebonit ist aus Naturkautschuk und Schwefel hergestellter besonders harter Gummi, der gut spanabhebend bearbeitet werden kann. 1851 wurde Ebonit von Charles Goodyear zum Patent angemeldet. Der Name des fast schwarzen Werkstoffs spielt auf Ebenholz an.

Klingt ja mal verdammt spannend. Das Material fühlt sich auch wirklich sehr wertig und stabil an. An den Seiten befinden sich noch ein Metallrahmen. Ich vermute hier eine Art Aluminium. Der seitliche Rahmen und die Rückseite sind mit zahlreichen Torx verschraubt. Auch das macht nochmals einen stabilen Eindruck und man könnte vermuten das dies eine Reparatur vereinfacht.

 

Das wars dann mal…

So, ich hoffe ich konnte euch hier einen ersten Eindruck des Oukitel WP2 vermitteln. Dieser ist für mich einmal durchweg positiv. Jetzt werde ich das Gerät mal etwas genauer unter die Lupe nehmen und es wird in der nächsten Zeit wohl mein Google Pixel 2 weitgehend ersetzen. Es wird dann noch ein ausführlicher Erfahrungsbericht folgen.

Aktuell ist das Oukitel WP2 bei GearBest im “Flash Sale” und kostet somit statt 260.73€ nur noch 193.38€.

Eure Meinung

Was sagt ihr zu diesem Gerät? Findet es ihr interessant? Mich würde eure Meinung interessieren.
Wenn ihr Fragen zum Gerät habt könnt ihr diese ebenfalls in den Kommentaren hinterlassen.

Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale Header

Da ich ja im Rahmen der Plauzenchallange irgendwie immer wieder/noch versuche mein Gewicht zu verringern, ist natürlich eine Gute Waage unersetzlich.

Nachdem bei meiner Nokia Body Cardio die Pulswellengeschwindigkeit entfernt wurde, habe ich ja vom Rückgaberecht Gebrauch gemacht. Dadurch habe ich sogar mehr Geld zurück erhalten, als ich ursprünglich für die Waage bezahlt habe.

Also musste mal wieder was neues her. Neben der Geräte von Nokia gibt es nicht wirklich viele namhafte Hersteller von Smarten Waagen. Da viel mir natürlich die Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale ins Auge. Geordert über GearBest. Der Versand hat sich zwar wegen Zollprobleme etwas verzögert, aber dann landete das Paket doch problemlos und weitgehend unversehrt in meiner Packstation.

Die Technischen Daten

Material:
Gehäuse: ABS Kunststofff

Elektroden:
304L Edelstahl Elektroden

Schnittstelle:
Bluetooth 4.0

Teilung:
50 g

Tragkraft:
150 kg

Anzeige von:

  • Körpergewicht
  • Körperfettanteil
  • Viszeraler Fettanteil
  • Körperwasser
  • Muskelmasse
  • Knochenmasse
  • Grundumsatz (BMR/AMR)
  • BMI

Stromversorgung:
4x Typ AAA (R03) (nicht im Lieferumfang enthalten)

Abmessungen (B x H x T):
30,0 x 1,5 x 30,0 cm

Gewicht:
1,6 kg

Lieferumfang:
Körperanalysewaage

 

 

Hier ein kurzes und schlichtes Unboxing Video der Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale 2

Durch den weiten Versandweg war der Karton selbst etwas lädiert. Um Volumen und Gewicht zu sparen war dieser lediglich in einer Tüte/Folie verpackt. Aber das sehe ich in diesem Fall mal als sehr zweitrangig.

Nach dem öffnen des Kartons fällt einen erst eine kleine schmale Box entgegen. Worauf Symbole von Batterien und eines Textdokumentes gedruckt sind. Tatsächlich war darin auch eine kleine und sehr schlichte und übersichtliche Bedienungsanleitung. Diese ist jedoch lediglich in chinesisch gehalten. Wenn man dieser Sprache nicht mächtig ist, kann man daraus so gut wie keine Informationen entnehmen. Dank der Bilder lässt sich lediglich herauslesen wie die Batterien einzulegen sind und wie man sich auf die Waage zu stellen hat. Die Batterien waren entgegen dem Symbol jedoch nicht dabei. (bei Amazon kaufen)

Die Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale selbst war dann recht ordentlich in zwei Papp-Schienen verpackt. Die Verpackung hält so wohl auch einen größeren Sturz aus. Zusätzlich war sie noch in einer Kunststofftüte verpackt. Weiteres Zubehör ist nicht dabei.

 

Das erste Hands-On

Die Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale ist ein einen sehr schlichten Design gestaltet. Da das Display der anzeige ist praktisch unsichtbar. Erst aktiv scheint es durch den weißen Kunststoff durch. Das ABS Material aus dem die Waage gefertigt ist macht einen sehr positiven Eindruck. Es wirkt warm und geradezu weich. Es fühlt sich wirklich sehr gut an. Leider zeiht das Material Staub und Schmutz regelrecht an. Mit einen wisch mit einem trockenen Tuch ist jedoch alles wieder weg. Das Spaltmaß zwischen Ober und Unterseite des Gerätes sind gering und sauber verarbeitet. Die Waage wirkt soweit wie aus einem Guss.

Lediglich die 304L Edelstahl Elektroden könne man ein klein wenig kritisieren. Wie man im Video, etwa bei Minute 1,35 erkennen kann, sind diese nicht 100% im Gehäuse versenkt. Mit dem Fingernagel ist hier eine minimale Kante zu ertasten. Hier hätte man etwas sauberer arbeiten können. In der normalen Benutzung lässt sich diese jedoch mit den Füßen nicht spüren.

Auf der Unterseite findet man dann noch lediglich das Batteriefach und ein kleiner Aufdruck mit der Typenbezeichnung. Die vier Standfüße sind ordentlich Gummiert und sollten auch sehr glatten Böden einen ordentlichen und vor allem sicheren Stand bieten.

 

So… Das wars wohl erst Mal. Wenn ihr von der Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale jetzt schon begeistert seid, könnt ihr sie hier bei GearBest kaufen.

Ansonsten wird an absehbarer Zeit ein zweiter Bericht folgen wo ich ausführlicher auf Nutzung der App und der Funktionen der Waage selbst eingehen werde.

 

Aukey PL-BL02 Header
Heute im Geek-Test: Die Aukey PL-BL02 3x HD Telephoto Phone Lens – Also ein dreifach Zoomobjektiv für dein Smartphone. Ob dies dein Smartphone wirklich zu einer professionellen Kamera aufwertet, erfahrt ihr in diesem Testbericht.  

Erst mal Ausgepackt

  Wie ihr es im Titelbild seht, kommt die Aukey PL-BL02 wie gewohnt in einen einfachen braunen Karton daher. Für mich hat diese schlichte Verpackung einfach einen gewissen Charme. Darin enthalten ist ein, ebenfalls schlichtes, schwarzes Case in (Kunst-) Leder-Optik. Neben diesen ist lediglich noch eine Garantiekarte im Karton. Der Lieferumfang:
  • Aukey PL-BL02 Linse
  • Objektiv Schutzdeckel
  • universal Halteklemme
  • Karabinerhaken
  • Reinigungstuch
  • Transportbeutel
 

Der erste Eindruck der Aukey PL-BL02

Der erste Eindruck der Linse ist wirklich sehr Gut. Die Linse sitzt in einen hochwertigen Aluminiumrahmen. Es macht wirklich einen sehr wertigen und stabilen Eindruck. Das schlägt sich aber natürlich auf das Gewicht nieder. Gut 73 g bringt allein die Linse, ohne Halterung auf die Waage. Das ist knapp die hälfte des Gewichtes eines aktuellen Smartphones. Das Google Pixel 2 beispielsweise wiegt nämlich gerade mal 143 g. Ein Kritikpunkt in der Form beziehungsweise Verarbeitung: Obwohl die Linse einen hohen, gewellten Rand besitzt, ist die Linse dadurch nicht wirklich geschützt. Legt man die Aukey PL-BL02 mit der Linste nach unten auf eine glatte Fläche, liegt die Linse auf. Hätte man den Rand nur wenige Millimetern höher gemacht, wäre die Linse geschützt. So hat wohl schon ein kleiner Sturz auf eine glatte Fläche fatale Folgen für die Linse.  

Die universal Halteklemme

Dank der mitgelieferten universal Halteklemme lässt sich das Objektiv wohl auf nahezu jeden Smartphone anbringen. Auf den ersten beiden Fotos seht ihr die Linse auf dem Pixel 2 angebracht. Auf dem dritten Foto ein Google Pixel 2 mit der angebrachten Linse in einem Xiaomi Stativ. Die Klemme ist an der Unterseite gummiert, was ein verrutschen verhindert. Jedoch stößt sie durch das hohe Gewicht des Objektives schon fast an seine Grenzen. Die Konstruktion hält soweit stabil. All zu hastige Bewegungen sollten jedoch vermieden werden.  

Die Aukey PL-BL02 im Einsatz

Mit Hilfe des Xiaomi Statives habe ich versucht jeweils zwei Fotos aus einer identischen Perspektive zu schießen um einen direkten Vergleich erstellen zu können.   Der Zoom holt die Kirche im Hintergrund ein ganzes Stück näher ran. Die Zoom-Leistung ist also soweit ganz akzeptabel. Jedoch ist ein deutlicher Verlust von Farbe und Kontrast zu erkennen. Was vor allem beim Himmel sowie beim Wasser deutlich wird. Das Foto verliert auch, primär an den Randbereichen an schärfe. Es ist ebenfalls eine leichte Vignettierung (schwarze Ecken) zu erkennen. Je nach Objekt fallen diese Effekte mal mehr, mal weniger stark auf.  

Mein Fazit:

So ganz kann die Aukey PL-BL02 leider nicht Überzeugen. Die Zoom-Leistung ist soweit ganz ordentlich. Allerdings verliert das Foto doch je nach Objekt mehr oder weniger an Qualität. In bestimmten Situationen kann dieses kleine Gadget jedoch sicher ganz nützlich sein. Wenn man das Foto im Nachhinein etwas bearbeitet lassen sich sicher ganz akzeptable Ergebnisse erzielen. Vor allem wenn man den Preis von gerade mal 16€ in Betracht zieht wohl keine absolut falsche Investition.
Netto Expresskassen Header

Etwa seit dem Sommer 2017 führt der Netto Marken-Discount in Form eines Pilotprojektes den testweisen Einsatz von Expresskassen durch. Hier können Kunden selbständig ihre Produkte scannen und bargeldlos bezahlen. Das wollte ich jetzt natürlich auch mal ausprobieren.

Beim Möbel-Giganten IKEA kennt man sie ja schon lange. Die Selbstbedienungskassen. Der Kunde scannt und bezahlt selbstständig alle seine Artikel. Aber auch Bauhaus, Real und Kaufland setzen diese schon vereinzelt ein.

Marken-Discounter Netto bietet diesen Service aktuell in folgenden Städten an:

  • 10627 Berlin, Wilmersdorfer Str. 46
  • 22417 Hamburg, Anita-Sellenschloh-Ring 1
  • 46045 Oberhausen, Marktstr. 52
  • 49080 Osnabrück, Weidenstr. 20
  • 51103 Köln, Buchforststr. 1-15
  • 80333 München, Augustenstr. 75
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Bei IKEA nutze ich in der Regel jedes mal die Expresskassen. Dort hat jeder Artikel einen Barcode der sich schnell und einfach abscannen lässt. Ob das bei Lebensmittel und unverpackter Ware wie Obst, Gemüse und Backwaren genau so schnell einfach funktioniert, bezweifelte ich anfangs. Inzwischen habe ich jedoch zwei Test-Einkäufe mit den Netto Expresskassen gemacht. Beide male war ich zufrieden und wurde grundsätzlich positiv überrascht.

 

Die Expresskassen im Live-Test

Zu Anfang wird man von einen Übersichtlichen Startbildschirm begrüßt. Man wird aufgefordert den ersten Artikel zu scannen oder man hat die Auswahl für Obst, Gemüse, Backwaren, Pflanzen oder einer manuellen Eingabe. Bei dem Bildschirm handelt es sich um einen Touchscreen. Daher geht die Bedingung einfach und problemlos.

Ich scannte meinen ersten Artikel, eine PET-Getränkeflasche. Hier wurde ich anschließend gefragt ob es sich um eine einzelne Flasche oder ein Gebinde handelt. Einfach ausgewählt und die nächsten Artikel gescannt.

Dann kam ich zu meinen Artikeln wie Obst, Gemüse und Backwaren. Nachdem man diese Kategorien gewählt hatte bekam man eine bebilderte Übersicht der entsprechenden Artikel.  Die Auswahl geht hier also ebenfalls so schnell und problemlos wie an den Obst-Waagen wie man sie in der Regel in Supermärkten findet. Die Waage ist hier, genau wie an den Kassen welche mit Personal besetzt sind in der Scanner-Einheit verbaut.

Wenn man dann zum Bezahl-Vorgang wechseln will, wird man nochmals gefragt ob man sicher alle Artikel, Coupons und vor allem Leergutbons erfasst hat.Diese kann man wie jeden anderen Artikel erfassen.

Als nächsten wird man natürlich, genau so wie vom Kassenpersonal, nach der Deutschlandcard gefragt. Hier ist zu beachten das man wohl die physische Karte bei sich tragen muss. Karten-Wallets wie Stocard wo man seine Kundenkarten einfach und bequem auf Smartphone/Smartwatch nutzt, werden bedauerlicherweise nicht erfasst.

Stocard - Kundenkarten Wallet
Stocard - Kundenkarten Wallet
Entwickler: Stocard GmbH
Preis: Kostenlos

Stocard - Kundenkarten Wallet
Stocard - Kundenkarten Wallet
Entwickler: Stocard GmbH
Preis: Kostenlos

Das liegt daran das hier ein Laserscanner verbaut ist. Dieser führt zu einer exzellenten Scanproduktivität, vor allem wenn der Artikel beziehungsweise Barcode bewegt wird. Allerdings kann dieser keine Barcodes von Displays erfassen. Hierfür ist ein “ImagerScanner” notwendig, welcher nicht mit einen Laser arbeitet, sondern den Barcode praktisch fotografiert und entschlüsselt. Hier müsste Netto wohl noch Nachrüsten und um einen Handscanner ergänzen. Dieser wäre wohl auch bei großen und sperrigen Artikeln hilfreich, wie bei Möbel oder größere Elektrogeräten.

Dann kommen wir zum endgültigen Checkout. Es werden nochmals alle erfassten Artikel zu Kontrolle aufgelistet. Falls man einen Artikel vergessen hat, kann dieser jetzt noch erfasst werden.
Jetzt kann man auch noch am Programm “Deutschland rundet auf” teilnehmen. Was bei Barzahlung vielleicht als Vorteil zu sehen ist und zu viel Kleingeld zu vermeiden, bleibt es bei der hier fälligen Bargeldlosen Zahlung aber lediglich bei der “Guten Tat”.
Also wie erwähnt, die Bezahlung erfolgt bargeldlos. Im Gegensatz zu der Expresskassen bei real oder anderen Anbietern ist es hier nicht möglich mit Bargeld zu bezahlen. Folgende Zahlungsmöglichkeiten werden geboten.

Ich persönlich nutzte immer gerne die Netto App. Da man hier sehr schnell und einfach seinen Einkauf bezahlen kann. Als weiteren Vorteil kann man sehen das automatisch Deutschlandcard Punkte verrechnet werden und man auch Coupons einlösen kann. Das die Abrechnung via Lastschrift erfolgt und daher immer einige Tage Verzug verursacht ist jedoch ärgerlich.

Netto: Angebote & Coupons
Netto: Angebote & Coupons
Entwickler: valuephone GmbH
Preis: Kostenlos

Nach dem erfolgreichen Zahlvorgang bekommt man auch hier noch seinen klassischen Kassenbon.
Vor allem beim bezahlen via App würde ich jedoch sehr gerne auf diesen verzichten. Allein schon aus Gründen des Umweltschutzes.

 

Fazit:

Wenn man also nicht gerade wie ich von jedem Schritt ein Foto mit dem Smartphone macht ;) kann man mit den Expresskassen doch sehr viel Zeit und Nerven sparen.
Man kommt den älteren Herrschaften aus, welche den Einkauf mit 100 Münzen bezahlen und die Kassenkraft mit ihrer Krankheitsgeschichte beglücken.
Keine Kassenkraft die einen die Karte aus der Hand reißen will oder panisch reagiert wenn man mit Smarthone/Smartwatch via ApplePay, SEQR oder ähnlichen bezahlen will.

Interessant könnte es jedoch werden wenn man, ganz ohne böse Absicht, vergisst einen Artikel zu scannen und man durch einen Mitarbeiter bei einer der sporadischen Kontrollen erwischt wird.

 

Was haltet ihr von solchen Expresskassen? Habt ihr sie schon selbst ausprobiert? Oder scheut ihr solche Systeme eher und geht lieber zum Kassierer aus Fleisch und Blut?

 

Nokia Body Cardio Header

“Lernen Sie Ihren Körper kennen. Lernen Sie Ihr Herz kennen. Übernehmen Sie die Kontrolle.” Mit diesen Worten wird die Nokia Body Cardio beworben.

Über eine Aktion der Website reviewclub.com bekam ich die Möglichkeit die Nokia Body Cardio für 4 Wochen kostenlos zu testen. Da ich irgendwie immer (mal wieder) versuche etwas an meinem Körpergewicht zu optimieren ist so ein “Spielzeug” natürlich ideal.

Ausgepackt:

Die Verpackung der Nokia Body Cardio macht schon mal einen ganz guten Eindruck. Bunt bedruckt und auf der Rückseite findet man alle nötigen Informationen zu Funktionen und die Technischen Daten. Ein fester, stabiler Karton in dem nichts rumrutscht und wackelt. Einen praktischen Tragegriff hat er noch dazu. In der Umverpackung ist dann der eigentliche Verpackungskarton. Wenn man diesen aufklappt präsentiert sich auch schon die Waage in ihrer ganzen Pracht.
Neben der Nokia Body Cardio an sich befindet sich lediglich noch ein Quick-Start-Guide und ein USB-Kabel zum Laden in der Box. Recht viel mehr braucht es aber auch nicht.

Technische Spezifikationen:

Anschlussmöglichkeiten:

iOS-Kompatbilität (mit iOS 8 oder aktuellerer Version)
iPhone 4S und neuere Generationen
iPod Touch der 5. Generation und neuere Generationen
iPad der 3. Generation und neuere Generationen
Android-Kompatibilität (5.0 oder höher)
Erfordert Internetzugang (mobile Daten oder WLAN)
Drahtlose Synchronisierung
WLAN 802.11 b/g/n, kompatibel mit WEP/WPA/WPA2-Netzwerken Bluetooth-Verbindung (Bluetooth Smart Ready)

Analyse Ihrer Messwerte:

Gewicht
Vier Gewichtssensoren
Patentierte Körperpositionserkennung
Hochpräzises Wiegen
Körperzusammensetzung
Bioelektrische Impedanzanalyse
Athleten-Modus und Normalmodus
Einheiten: Körperfett in %, gesamter Wasseranteil in %, Muskelmasse in kg, Knochenmasse in kg
Herzfrequenz
Technologie der Herzfrequenzmessung zum
Patent angemeldet Einheit: Bpm (Herzschläge pro Minute)
Automatische Benutzererkennung
Bis zu acht verschiedene Benutzer

Sensoren:

Vier Gewichtssensoren
Gewichtsbereich: 5 -> 180 kg 100 g (0,2 lb) Skaleneinteilung
Patentierte Körperpositionserkennung
Patentierte Körperpositionserkennung für hochpräzises Wiegen mit Position Control™-Technologie

Gerät:

Besonders robuste Plattform Hartglas Lackfreies satinweißes Gehäuse Ultraschlankes Design
Maße: 327 x 325 x 23 mm

Großes augenfreundliches und graphisches Display (6 x 4cm) mit 128 x 64 Pixeln
Kontrastreiche Beleuchtung
Gewichtseinheiten: kg, lb, stlb
Aufbewahrung und Speicher
Kostenlose und unbegrenzte Online-Speicherung von Gewichtsmessungen

Wiederaufladbare Lithium-Ionen-Batterie Durchschnittliche
Batterielaufzeit: bis zu 1 Jahr

Die App:

Eine “smarte” Waage ist ja nur halb so smart, ohne die passende App. Die Nokia Health Mate. Diese findet ihr im Google Play Store sowie im iTunes App Store.

Withings Health Mate
Withings Health Mate
Entwickler: Withings
Preis: Kostenlos+

Health Mate - Total Health Tracking
Health Mate - Total Health Tracking
Entwickler: Withings
Preis: Kostenlos

Die App ist übersichtlich und auch wirklich einfach intuitiv zu bedienen. Die Waage war schnell und einfach mit dem WLAN und somit auch mit dem Nokia Account und der App verbunden.

Die App kann man auch mit weiteren Diensten verknüpfen. Hier stehen zum Beispiel Google Fit, MyFitnessPal, Runkeeper, Nike+ und Nest zur Verfügung. Außerdem kann man mit dem Webdienst IFTTT auf das Nokia Konto zugreifen. So lässt sich auf Wunsch nach jeden wiegen das Gewicht automatisch auf Twitter oder Facebook posten. Das kann schon ein ordentlicher Ansporn sein, eine Diät auch wirklich durch zu ziehen ;)

Die Nokia Body Cardio:

So, endlich kommen wir zum eigentlichen Gerät. Die Nokia Body Cardio.

Das Gerät macht einen ordentlichen Eindruck. Ein robustes Gehäuse aus Aluminium und die Trittfläche aus Glas verleihen dem Gerät einen wirklich hochwertigen Eindruck. Hierbei möchte ich jedoch erwähnen das die Waage Staub zieht. Was bei meinem weißen Model wohl nicht so schnell auffällt, kann beim schwarzen wohl lästig sein.

Das große, gut beleuchtete Display ist zu jeder Zeit gut lesbar.

An der Seite findet man eine Funktionstaste, mit welcher man die Gewichtseinheit zwischen kg und lb wählen, sowie einen Reset des Gerätes durchführen kann. Daneben der Micro-USB Anschluss zum Laden des Gerätes. Mein Gerät hat nach etwa 6 Wochen täglichen wiegen rund 11% Akku verloren. Die vom Hersteller angegebene Laufzeit von einem Jahr ist daher durchaus realistisch.

Funktionen:

Die Nokia Body Cardio zeigt neben dem Gewicht auch noch weitere Werte an. Die Nokia Body Cardio liefert außerdem Messwerte wie dem BMI sowie zum prozentualen Körperfett- und Wasseranteil und der Muskel- und Knochenmasse. Zusätzlich misst sie die Herzfrequenz sowie die Pulswellengeschwindigkeit.

Die Funktion Pulswellengeschwindigkeitsmessung wurde inzwischen von Nokia via Software Update entfernt. (mehr Info)

Natürlich sollte man sich auf all diese Werte nicht all zu sehr versteifen. Auch wenn Nokia selbst natürlich mit “äußerst genaue Messwerte” wirbt. Man sollte es lediglich als Richtwerte und keinesfalls als einen medizinischen Wert sehen.

Der Messwert Körperfett bezieht sich beispielsweise genau genommen lediglich auf die Beine. Da der Strom-Impuls an einem Bein hoch läuft und am anderen gleich wieder zurück. Der Oberkörper kann ohne weitere Sensoren gar nicht erfasst werden. Alternativ bieten sich noch die Caliper-Hautfaltenmessung mit einer Caliper-Zange an. Diese kann unter Umständen sogar noch genauer sein, ist aber auch nicht so einfach durchzuführen wie es scheint.

Alle Werte werden hier nacheinander auf dem Display dargestellt. Die Reihenfolge lässt sich hier in der App anpassen. Ein nettes Feature was noch zu erwähnen ist: Die Waage zeigt auch noch die aktuelle Wettervorhersage an.

Mein Fazit:

Nokia selbst verkauft das Gerät für satte 179,95€ – ein mehr als stolzer Preis für eine Waage. Im freien Markt bekommt man diese allerdings bereits für knapp unter 100€ erhältlich, was meiner Meinung jedoch auch immer noch relativ hoch angesetzt ist.

Jedoch ist die Nokia Body Cardio ist ein wirklich nettes Gadget. Sie ist Hochwertig verarbeitet und bietet einen hohen Funktionsumfang. Man hat damit ständig einen Überblick über allerlei Messwerte. Vor allem bei einer Diät kann das durchaus hilfreich sein.

Home-Office

Im September diesen Jahres habe ich eine neue Ausbildung begonnen. Ich benötigte ein mobiles Gerät und stand vor Frage: Laptop (MacBook) und/oder Tablet (iPad)? Für beide Plattformen gibt es sowohl Pro- als auch Kontrapunkte. Im nachfolgenden Text werde ich die, aus meiner Sicht relevanten, Punkte ausführen.

Anforderungen

Die Wahl des Gerätes wird ja immer maßgeblich durch das benötigte Anforderungsfeld bzw. die zu erledigenden Aufgaben definiert. Für mich selbst habe ich grundsätzlich folgende Punkte definiert:

  • Office (Text, Tabelle, Präsentation)
  • Internet
  • Konsum von Video und Livestreams
  • Musikstreaming
  • Gaming
  • Fotobearbeitung (Katalogisieren und Entwickeln, am besten mit RAW-Support)
  • Streaming auf der Platform Twitch.tv
  • Videobearbeitung
  • Podcasten

Alles in allem ein sehr breitgefächertes Anwendungsspektrum, und ohne hier groß zu Spoilern: Mit einem Tablet werde ich diese Anforderungen nicht voll umfänglich erfüllen können. Warum, darauf komme ich später noch zu sprechen.

Seit ein paar Jahren basiert meine gesamte Infrastruktur auf Apple-Geräten. Der Wechsel auf Geräte andere Hersteller oder eine andere Softwarebasis steht für mich nicht zur Diskussion. Die zur Verfügung stehenden Geräte sind also entweder ein MacBook (Pro) oder ein iPad (Pro). Der Formfaktor ist mit Sicherheit interessant, aber nicht unbedingt entscheidend.

MacBook Pro

Macbook

Meine erste Überlegung war tatsächlich, nach der WWDC 2017 mir ein MacBook Pro (13 Zoll) anzuschaffen.

Für das MacBook sprechen:

  • Display
  • Mobilität
  • Vollständiges Betriebssystem

Gegen das MacBook sprechen:

  • momentan eingeschränkte Erweiterbarkeit durch USB-C
  • Formfaktor (nicht so kompakt wie ein Tablet)
  • Keine Stiftunterstützung
  • Höherer Preis und Folgekosten (USB-C Zubehör)

 

iPad Pro

Tablet

Als Alternative zu einem Laptop bietet sich nach wie vor eine Tablet an, gerade wenn man nur ein mehr oder weniger geringes Anwendungsprofil für das Gerät hat. Tatsächlich ist die verwendete Hardware mittlerweile z.T. sogar mehr als ebenbürtig mit aktuellen Laptops, der begrenzende Faktor ist aber nach wie vor die Software bzw. das Betriebssystem und die Erweiterbarkeit mit externen Geräten.

Ich setzte sehr große Hoffnungen in iOS 11 und war nach der WWDC 2017 sehr euphorisch, was die Entwicklung des Betriebssystems anbelangt. Die derzeitigen Pläne von Apple waren auch einer der Hauptgründe, warum ich mich dann letztendlich für das iPad Pro entschieden habe.

Für das iPad sprechen

  • Mobilität
  • außerordentlich gutes Display
  • Stiftunterstützung
  • Mit Tastaturhülle sehr nahe an der Bedienbarkeit eines Laptops

Gegen das iPad sprechen

  • eingeschränktes Betriebssystem
  • So gut wie keine Erweiterbarkeit über USB
  • Mehr oder weniger eingeschränktes Softwareangebot
  • insgesamt eingeschränktes Anwendungsgebiet

Grundsätzliche Überlegungen

Nach der WWDC stellte sich mir also folgendes Grundproblem:

  • Welche Anforderungen kann ich mit welchem Geräte erfüllen?
  • Wie teuer wird die Anschaffung?
  • Welches Gerät im Fuhrpark benötigt definitiv Ersatz?

Nach reiflicher Überlegung kam ich zu folgenden Antworten:

Bei der Beschaffung eines Laptops würde ich gerne meinen Desktoprechner in Rente schicken und diesen mit einem mobilen Gerät ersetzten, dass ich dann je nach Einsatzort mit mir führen kann. Zuhause wird der Laptop an eine Dockingstation angeschlossen und mit USB-Festplatten, NAS, Tastatur, Maus und Monitor zu einem echten Desktoprechner. Unterwegs bietet er die Vorzüge eines mobilen Computers. Zusätzlich benötige ich allerdings noch ein Tablet, mein liebgewonnenes iPad Air hat mittlerweile nahezu vier Jahre auf dem Buckel. Ich möchte aber Stiftunterstützung, um handschriftliche Notizen und Anmerkungen in Dokumenten vornehmen zu können. Dies funktioniert nur mit dem iPad Pro, in Verbindung mit einem MacBook würde hier allerdings der 10,5 Zoll Formfaktor ausreichen.

Diese erste Lösung ist ingesamt die teuerste, je nach Ausstattung des Laptops (geplante Einsatzdauer 4-5 Jahre) komme ich hier auf insgesamt mehr oder weniger 4000,- Euro.

Die zweite Lösung wäre ein MacBook (Pro) der Einsteigerklasse, ohne ergänzendes Tablet. Der iMac bleibt weiter in Betrieb, das Laptop dient nur dem mobilen Einsatz zu Hause und unterwegs. Das ergänzende Tablet mit eingerechnet, steht hier eine Investition in Höhe von ca. 2500,- Euro an.

Die dritte (und letztendlich auch umgesetzte) Lösung war die Anschaffung eines iPad Pro 12,9 Zoll mit Tastatur und Stift. Der Desktoprechner bleibt, wo er ist und alle mobilen Aufgaben werden, so gut es geht, mit dem Tablet erledigt. Einschränkung: mein Eingangs erwähntes Anwendungsprofil kann von diesem Gerät nur etwa zu 75 % erfüllt werden. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf ca. 1300,- Euro, die Einsatzdauer des Gerätes lege ich erneut auf vier bis fünf Jahre aus.

Einschränkungen

Also, was kann das iPad nicht, was ein Laptop kann?

Kommt wie immer drauf an, was ich damit machen möchte. Eins vorweg: Die Stiftunterstützung hat sich als außerordentlich komfortabel herausgestellt, ich möchte sie auf keinen Fall mehr missen. Die Erstellung von Handschriftlichen Notizen, das Anmerken und Kommentieren von PDFs und die Bedienung verschiedener Apps ist mehr als komfortabel.

Was ist möglich?

Alle Officearbeiten, mal ausgenommen von High-End-Excel-Anwendungen und umfangreichen Datenbankoperationen, kann ich sehr gut mit einem Tablet erledigen. Split-View erlaubt mir, zwei Anwendungen nebeneinander zu öffnen und mit iOS 11 kommt auch endlich erweitertes Multitasking und Drag&Drop. Internet ist uneingeschränkt nutzbar, Videostreaming über bekannte Plattformen ist eine Selbstverständlichkeit. Gaming ist möglich, natürlich werden nicht alle Triple-A Titel umgesetzt. Nichtsdestotrotz gibt es mittlerweile eine mehr als umfangreiche Spieleauswahl abseits von CandyCrush & Co. Titel wie “Vainglory”, “Punch Club” oder “Dont Starve” bieten Spielspass über viele Stunden, ohne hinter ihren Desktop-pendants zurückzufallen. Gerade Spielegenres wie Rollenspiele und Umsetzung alter Klassiker (“Rollercoaster Tycoon”) bieten langfristige Unterhaltung für wenig Geld.

Fotobearbeitung ist möglich und wird von Apple auch immer als Keyfeature beworben. Die iCloud Fotomediathek ist für mich tatsächlich mittlerweile mein JPEG-Archiv, es befinden sich knapp 13.000 Bilder der letzten Jahre darin. Das Problem bei großen Datenbeständen ist natürlich immer die Katalogisierung der vorhandenen Daten. Apple geht mit Machine Learning einen ganz interessanten Ansatz, die Bilder werden analysiert und sind, entsprechende Erkennung vorausgesetzt, über die Suche von Schlagwörtern wieder auffindbar. Das klappt erstaunlich gut und bietet einen guten Ansatz abseits der klassischen Katalogisierung mittels Stichwörtern etc. Möchte man allerdings irgendwann auf ein anderes System migrieren, steht man vor einem nicht zu unterschätzendem Problem. Aber das ist ein anderes Thema.

Ein weiteres Hobby ist die Erstellung von Podcast. Hier zeigt sich die Situation durchaus rosiger, als es beim Live-Streaming der Fall ist. Man kann verschiedene Audiointerfaces (mit Class-Compilant 2.0) an das iPad anschließen. Mit vorhandener Hardware kann ich vier Audiospuren gleichzeitig aufnehmen und mit enstprechender Software (“Ferrit”) komfortable bearbeiten. Zur Weiterverarbeitung geht es an Auphonic, dann auf die Homepage. Mit einem klassischen Rechner kann ich mir den Weg über Auphonic sparen, brauche aber entsprechendes Fachwissen für die Nachbearbeitung. Summa summarum kann man sagen, Podcasten mit dem iPad ist möglich, wenn man sich ein bisschen mit der Materie beschäftigt. Auf einem klassischen Rechner kann es komfortabler sein, benötigt aber auch entsprechendes Hintergrundwissen.

Was ist nicht möglich?

Auf iOS ist zwar mittlerweile der Einsatz von RAW-Bildern möglich, die Bearbeitung ist aber nach wie vor nur sehr umständlich möglich. Gründe dafür sind die Größe und Natur der Dateien, hier bieten klassische Betriebssysteme einfach die bessere Grundlage. Somit ist für mich der Punkt RAW-Bearbeitung über in Tablet nicht möglich.

Eines meiner Hobbys ist auch das Live-Streaming von Computerspiele bei der Plattform Twich.tv. Lange Rede, kurzer Sinn: Obwohl die Hardware wohl mittlerweile durchaus dazu in der Lage wäre, gibt es schlicht keine Software für iOS, die diesen Anwendungsfall zulässt. Ganz zu schweigen vom Anschluss einer Capture-Card bzw. eines gleichzeitig zu betreibenden Mischpults, mit dem die zahlreichen Audioeingänge aufeinander abgestimmt werden können. Und selbst wenn man solche Geräte anschließen könnte, kann man das Tablet nicht mehr laden. Hier ist und bleibt der klassische Rechner die einzige Möglichkeit, Inhalte auf Twich.tv (oder andere Plattformene) zu streamen.

Und der Rest?

Videobearbeitung ist möglich, ich habe iMovie ausprobiert. Die Software nimmt sich nicht viel im Vergleich zu ihrem Desktoppendant, leider hatte ich aber noch keine Zeit, mich intensive mit den Vor- und Nachteilen unter iOS auseinander zusetzten. Dies wird allerdings spätestens bei unserem neuen Videopodcast Projekt geschehen….

Nach einem Monat…

Nach einem Monat mit dem Gerät muss ich sagen, es war auf jeden Fall die richtige Wahl. Bildschirm, Handhabung und die Zusammenarbeit mit dem Stift sind ein Traum.

Wir bekommen in den Vorlesungen viele Skripte als Kopie ausgehändigt, diese lassen sich mit “Scanner Pro” im Handumdrehen als PDF einscannen und mit “PDF Expert” bearbeiten. Gerade diese Kombination von Apps ist ein Traum und den Apple eigenen (iBooks und Notizen) in diesem Fall deutlich überlegen. Schade eigentlich, aber ich bin froh, dass es so eine professionelle Lösung gibt.

Und mit “Affinity Photo” gibt es mittlerweile auch ein professionelle App zur Bildretusche (und u.U. auch RAW-Entwicklung!), auch wenn hier immer noch die Katalogisierung fehlt. Aber he, wer wird denn da undankbar sein…

Welche Erfahrungen habt Ihr mit iOS11 und den mobilen Apple-Geräten in der Praxis gemacht? Egal, ob MacBook, iPad oder iPhone, lasst es mich wissen! Oder habt Ihr Tipps oder Fragen? Immer her damit! Für Anregungen bin ich immer dankbar.