Brandschutz

Brandschutz in Zeiten der Digitalisierung

Die digitale Welt bringt im privaten und gewerblichen Bereich viele Vorzüge. Für Unternehmen sind an das Thema „Digitalisierung“ jedoch auch einige Pflichten geknüpft – so zum Beispiel spezielle Auflagen an den Brandschutz.

Egal, ob in Industrie oder Büro: Die computergesteuerten Systeme, die unerlässlich für die alltägliche Informationsbeschaffung, -verarbeitung und -archivierung sind, müssen geschützt werden. Worauf es hier beim Brandschutz ankommt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Brandbeauftragte und Verantwortliche auf dem neusten Stand halten

Die Brandsicherheit beginnt bereits in der Planungsphase des Brandschutzkonzepts – das gilt auch für IT. Um über alle geltenden Regelungen und Normen informiert zu sein und diese fachgerecht umzusetzen, bedarf es ausreichend Schulung für Architekten, Planer, Ingenieure, Baubeauftragte, Immobilienbetreiber, Behördenmitarbeiter und Co. Beispielsweise dürfen Brandmelde- und Sprachalarmanlagen im Gewerbe nur mit Zertifizierung nach DIN 14675 installiert und gewartet werden.

Neben den herkömmlichen Anforderungen an den Brandschutz, der bereits vielen sich ändernden Regelwerken unterliegt, kommen beim Brandschutz in einer digitalen Welt einige weitere Dinge hinzu:

  • Vernetzung und Ferninspektion von sicherheitsrelevanten Anlagen

  • Planung und Projektierung des Sicherheitskonzeptes mit digitaler Unterstützung

  • Spezielle Branddetektion und -bekämpfung bei Rechenzentren

Seminare und Weiterbildungen für diese Bereiche sind je nach Branche und IT-Landschaft sehr wichtig, um den bestehenden Brandschutz angemessen zu erweitern. In den letzten Jahren haben sich mit der neu eingeführten Musterverwaltungsvorschrift der Technischen Baubestimmungen (MVV TB), der Energiesparverordnung sowie der überarbeiteten Industriebau-Richtlinie die gesetzlichen Rahmenbedingungen geändert. Mit einer Auffrischung kann ein Unternehmen viel tun, um das Potenzial der Digitalisierung sicher zu nutzen.

Brandschutz in Rechenzentren – besondere Maßnahmen erforderlich

Server bilden das Rückgrat der Digitalisierung. Mehrere Nutzer können gleichzeitig Zugriff erhalten und die dort gespeicherten Daten, Dateien und Services abrufen. Sowohl im privaten Leben als auch im betrieblichen Bereich sind wir heutzutage abhängig von dieser Hardware: Denn ohne sicher laufende Server könnten wir weder zu Hause gemütlich auf der Couch einen Streaming-Dienst nutzen, noch auf der Arbeit effektiv kommunizieren oder Anlagen steuern.

Auch wenn oft von der „Cloud“ gesprochen wird, müssen sich die Server physisch an einem Ort befinden. Um die wichtige Hardware vor Brandschäden zu behüten, kommt dem Schutz von Rechenzentren und Serverräumen eine immer bedeutendere Rolle beim generellen Brandschutz zu. So ist ein Datenverlust in der heutigen Zeit nahezu für jedes Unternehmen mit verheerenden Folgen verbunden.

 

Serverraum

Brandrisiko Hardware: Berücksichtigung im Brandschutzkonzept

An einem Ort, wo sich viel Hardware zentriert – also vom kleinen Serverraum bis zum Rechenzentrum –, müssen die vielfältigen Brandrisiken sowie die besondere Empfindlichkeit der IT-Systeme im Brandschutzkonzept berücksichtigt werden. Ein sicheres Konzept lässt sich hier in drei Faktoren zusammenfassen, die für eine umfassende Brandvermeidung, eine schnelle Branddetektion und eine möglichst rückstandslose Brandlöschung sorgen, um finanzielle Folgeschäden zu vermeiden oder geringzuhalten.

  1. Baulicher Brandschutz für den Serverraum

Bereits vor der Errichtung eines Serverraumes können bauliche Vorkehrungen getroffen werden, die ein Ausbrechen eines Feuers minimieren. Das wären zum Beispiel die Konzipierung von Brandabschnitten sowie die Ausstattung von Wänden, Böden und Decken des Serverraums mit Materialien einer hohen Feuerwiderstandsklasse. Auch sollten Wasser- und Gasleitungen im Bereich von Servern und Rechenzentren bei der Planung vermieden werden. Zudem ist auf ausreichende Abstände bei der Verlegung von Kabeln und Kabelsträngen zu achten.

  1. Organisatorischer Brandschutz im Serverraum

Neben den präventiven baulichen Maßnahmen des Brandschutzes müssen Verhaltensregeln für Mitarbeiter bestehen. Zu den organisatorischen Vorgaben sollte in jedem Fall gehören:

  • Rauchverbot im Serverraum

  • Schließen von Sicherheitstüren

  • keine Lagerung von brennbaren Materialien

  • keine Ablage von Gegenständen in Bereichen der Lüftungsanlagen

  • Verbot eigenmächtiger Änderungen an der Klimatisierung

Diese Regeln müssen für einen effektiven Schutz beachtet, kontrolliert und gegebenenfalls geahndet werden. Änderungen sind dem Personal bekannt zu geben und auch in dauerhafter Form (Aushang) für die Mitarbeiter zugänglich sein.

  1. Technischer Brandschutz im Serverraum

Selbst wenn die beiden vorhergehenden Teile im Brandschutzkonzept beachtet werden, kann sich in Serverräumen ein Feuer entfachen. Denn Hauptverursacher sind bei IT-Unternehmen immer noch elektronische Komponenten. Defekte Kondensatoren, Netzteile oder sonstige Kurzschlüssen erzeugen schnell kleine Schwelbrände. Technische Anlagen schaffen hier Abhilfe bei der frühzeitigen Branddetektion und Brandbekämpfung, ohne die teure Hardware zu beschädigen. Dazu gehören:

  • Hochsensible Rauchmelder mit aktivem Rauchansaugsystem

  • nicht leitende Löschmittel wie Argon, Stickstoff oder Novec 1230

  • Abzugsvorrichtung für den Serverschrank oder den gesamten Raum

  • Maßnahmen für Personenschutz (Stickstoff) und Druckentlastung bei Raumflutung

  • Automatisierte Stromabstellung mit Monitoring-System und Power Distribution Unit (PDU)

Fazit: Anforderungsanalyse für umfassenden „digitalen“ Brandschutz essentiell

Inwieweit diese baulichen, organisatorischen und technischen Maßnahmen des Brandschutzes im Unternehmen umgesetzt werden müssen oder sollten, richtet sich nach vielen Faktoren. Je nach Branche und Dienstleistung, kann ein Datenverlust die laufenden Geschäftsprozesse dauerhaft schädigen – eine hohe Ausfallsicherheit ist in jedem Fall erwünscht. Ob ein Löschsystem für den gesamten Serverraum benötigt wird oder doch eine kleinere Anlage für den Serverschrank ausreicht, die Mitarbeiter weiter geschult werden müssen oder die Personalqualifizierung bereits auf aktuellem Stand ist, lässt sich in einer unternehmensweiten Anforderungsanalyse ermitteln. Neue Löschanlagen, bauliche Maßnahmen sowie spätere Aufrüstungen sind teils mit hohen Kosten verbunden, weswegen die Anforderungen zunächst genau definiert werden sollten. Auf diese Weise kann der Brandschutz abgestimmt zu Ihrem Unternehmen ins digitale Zeitalter überschreiten.

Plan Header

Mit optimierten Geschäftsprozessen Geld sparen

Komplizierte und ineffiziente Abläufe im Betrieb sind vielen Unternehmern ein Dorn im Auge, denn sie mindern nicht nur die Effizienz und Produktivität, sondern sind letztendlich auch für eine schlechte Kostenstruktur verantwortlich. Die Prozessoptimierung ist daher im unternehmerischen Bereich ein wichtiges Thema, um Geld zu sparen. Eine Modernisierung des Workflows kann enorme Potenziale bieten, auch wenn diese anfänglich aufgrund des Aufwands häufig gescheut wird.

Ressourcenfresser ausfindig machen und eliminieren

Unabhängig davon, ob im Büro oder in der Werkstatt: Störfaktoren beeinflussen die Wertschöpfungskette negativ. In der Praxis sorgen fehlende Materialien, lange Übergangszeiten, komplizierte Teilschritte und Co. für eine zeitliche Verzögerung in der Produktion, bei Projekten oder bei der Dienstleistung – das Unternehmen wird ausgebremst und die verfügbaren Ressourcen nicht optimal eingesetzt.
Kommt dann noch eine Expansion des Unternehmens oder eine Erweiterung auf neue Geschäftsfelder und Märkte hinzu, wird die Überdenkung von bestehenden Strukturen und Prozessen umso notwendiger. Denn oft entstehen hier neue Prozesse nebenher oder es wird ein einmal sinnvoller Prozess genutzt, der sich in der neuen Situation als wahrer Ressourcenfresser entpuppt. Damit die Prozessoptimierung mit dem Unternehmen skaliert werden kann, wird ein professionelles Werkzeug für die Prozessoptimierung notwendig. Eine moderne Lösung ermöglicht dabei den genauen Vergleich der Ist-Situation mit dem Soll-Zustand, um festgesetzte Unternehmensziele mit einer andauernden Verbesserung der Geschäftsprozesse zu erreichen, die mit einfachen Programmen wie Excel oder ähnlichem nahezu unmöglich ist.

Tipp: Mehr über das Verfahren des Business Process Managements können Sie auf dieser Seite der SER Group, einem Hersteller von Unternehmenssoftware, erfahren. Dort können Sie mehr über die einzelnen Phasen der Prozessoptimierung, ihre Geschichte und ihre Vorteile lernen.

Digitaler Wandel bietet Potenziale – in Deutschland werden diese aber nicht genutzt

Wie bereits erwähnt, werden für diverse Unternehmensbereiche in vielen Betrieben ungeeignete Tools genutzt. Statt auf flexible Suites zu setzen, werden bestehende Programme verwendet, um die Prozessoptimierung oder andere geschäftliche Belange zu realisieren. Oftmals scheuen Unternehmer den Aufwand für die Auswahl, Einführung und Einarbeitung neuer digitaler Werkzeuge – gerade Deutschland hinkt beim digitalen Wandel hinterher.
Denn die finanziellen sowie geschäftlichen Vorteile zeigen sich nach einer Einführung einer professionellen Lösung meist erst zu einem späteren Zeitpunkt. Ratsam ist es daher, mehr Investitionen in neue Software und Hardware zu stecken, damit das Unternehmen effizienter laufen kann. Die Anschaffungskosten können sich dann zügig wieder amortisieren.
Werden weiterhin Programme verwendet, die sich nicht gut für die Strukturierung von komplexen Prozessen eignen, kann es kurz oder langfristig zu diesen Problemen im Unternehmen kommen:

• Steigende Komplexität: Sobald mehrere Personen und Abteilungen an einem Ablauf oder Projekt zusammenarbeiten, kann es kritisch werden. Schnell sind verschiedene Versionen von Dokumenten im Umlauf oder E-Mails verstopfen Postfächer, wodurch relevante Informationen untergehen.

• Lückenhafte oder fehlende Dokumentation von Prozessabläufen: Geht ein langjähriger Mitarbeiter in den Ruhestand, der über detailliertes Prozesswissen verfügt, kommt es zu Schwierigkeiten bei der Einarbeitung von neuem Personal. Dieses kann in Folge nur schwer die Prozesse durchschauen und muss das Wissen mühselig aufholen.

• Erschwerter Rechercheaufwand beim Informationsmanagement: In wachsenden Unternehmen gibt es keine Datendrehscheibe, aus der sich relevante Informationen in Echtzeit abrufen lassen. Es ist nicht klar, an welchem Ort Dokumente zu einem bestimmten Kunden oder Vorgang gefunden werden können – oft fliegen die Daten überall im Unternehmen verteilt rum. Um eine Bewertungsgrundlage für wichtige Entscheidungen zu schaffen, müssen die Informationen in diesem Fall zunächst zeitaufwändig aus mehreren Abteilungen und Kanälen zusammengeführt werden – teils aus unterschiedlichen Dateiformaten.

Vorteile der Prozessoptimierung – für Entscheider und Angestellte

Mit den digitalen Helfern gibt es viele mögliche Ansatzpunkte bei einem Optimierungsvorhaben der Unternehmensabläufe. Zum einen kann ein bestehender Prozess im Rahmen einer Digitalisierung hinterfragt und neu gestaltet werden, um der aktuellen Situation und den derzeitigen Unternehmenszielen besser zu entsprechen. Weiterhin können zudem bestimmte Prozessschritte zusammengefasst oder eliminiert werden, um die Effizienz und somit den Umsatz zu steigern. Oft lassen sich auch Routineaufgaben automatisieren, was zu einer Entlastung des Personals führt, welches sich dann wieder um geschäftskritischere Anliegen kümmern kann.
Die Digitalisierung der Prozessoptimierung hat aber nicht nur Vorteile für den Mitarbeiterpool und das gesamte Unternehmen – auch Führungskräfte und Entscheider können profitieren. Denn mit einem digitalen System wird eine valide Datenbasis geschaffen, mit der die Auswertung und Bewertung von kritischen Vorgängen und Entscheidungen schneller realisiert werden kann, als wenn die benötigten Informationen zuvor manuell mühsam zusammengetragen werden müssen.

Fazit: Digitalisierungsschritt bei der Prozessoptimierung lohnt sich

Heutzutage lassen sich in jedem Betrieb komplexe Vorgänge mit einer Vielzahl von Beteiligten finden. Eine digitale Prozessoptimierung eignet sich daher nicht nur für Großkonzerne sondern auch für Mittelständler. Mit dieser können hocheffiziente Abläufe gestaltet, Ressourcen gespart und kritische Entscheidungen besser getroffen werden – ganz zu schweigen von dem enormen Potenzial für finanzielle Einsparungen. Grundsätzlich hält die deutliche Mehrheit der deutschen Unternehmen eine Digitalisierung auch für sinnvoll – bei vielen KMUs wird eine digitale Lösung im Bereich der Prozessoptimierung jedoch noch nicht verwendet. Daher sollten Sie sich nicht scheuen, Ihre Digitalisierungsstrategie im Unternehmen zu überdenken und Veränderungen zu wagen: Die Investitionskosten sowie der Aufwand für eine Einführung haben sich bei der Prozessoptimierung schnell ausgezahlt.

Security

Datenbank mit rund 500 Mio. E-Mail-Adres­sen und Pass­wör­ter gefunden

Der nächste Datenschutz Skandal ist da. Dieses mal wurde wieder eine gigantische Datenbank mit rund 500 Millionen persönlichen Daten gefunden.

Das BKA hat hier folgende Meldung veröffentlicht.

Das Bundeskriminalamt hat in einer Underground-Economy-Plattform im Internet eine Sammlung von ca. 500.000.000 ausgespähten Zugangsdaten gefunden. Die Daten bestehen aus Email-Adressen mit dazugehörigen Passwörtern. Vermutlich stammen die Daten von verschiedenen Hacking-Angriffen und wurden über einen längeren Zeitraum zusammengetragen. Die aktuellsten ausgespähten Zugangsdaten sind wahrscheinlich aus Dezember 2016.

Das Hasso-Plattner-Institut aus Potsdam hat eine Website erstellt mit der man schnell und einfach prüfen kann, ob man selbst betroffen ist.

https://sec.hpi.de/leak-checker/search

Das BKA gibt hier auch weitere hilfreiche Hinweise:

Überprüfen Sie, ob Ihre Daten betroffen sind und ändern Sie gegebenenfalls Ihre Passwörter. Überlegen Sie auch, wo Sie diese Zugangsdaten noch nutzen und ändern Sie auch hier Ihre Passwörter.

Generell gilt: Wenn möglich sollte man für unterschiedliche Dienste und Portale im Internet immer auch unterschiedliche Passwörter verwenden.

 

Hacks dieser Art häufen sich. Immer wieder wird eine Datenbank mit einer enormen Anzahl sehr persönlicher Daten veröffentlicht.

Genau aus diesem Grund ist es sehr wichtig:

Ausschließlich sichere Passwörter verwenden. Das BSI gibt hier hilfreiche Tipps für ein gutes Passwort.

  • Es sollte mindestens acht Zeichen lang sein, je länger desto besser.
    (Ausnahme: Bei Verschlüsselungsverfahren wie zum Beispiel WPA und WPA2 für WLAN sollte das Passwort mindestens 20 Zeichen lang sein. Hier sind so genannte Offline-Attacken möglich, die auch ohne stehende Netzverbindung funktionieren – das geht zum Beispiel beim Hacken von Online-Accounts nicht.)
  • Es sollte aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen und Ziffern (?!%+…) bestehen.
  • Tabu sind Namen von Familienmitgliedern, des Haustieres, des besten Freundes, des Lieblingsstars oder deren Geburtsdaten und so weiter.
  • Wenn möglich sollte es nicht in Wörterbüchern vorkommen.
  • Es soll nicht aus gängigen Varianten und Wiederholungs- oder Tastaturmustern bestehen, also nicht asdfgh oder 1234abcd und so weiter.
  • Einfache Ziffern am Ende des Passwortes anzuhängen oder eines der üblichen Sonderzeichen $ ! ? #, am Anfang oder Ende eines ansonsten simplen Passwortes zu ergänzen ist auch nicht empfehlenswert.
  • Nutzen Sie einen Passwortmanager, um möglichst komplexe Passwörter gut verwalten zu können.

 

Des weiteren sollten man alle Passwörter regelmäßig wechseln. So ist man selbst bei einer Veröffentlichung wie dieser auf der Sicheren Seite.

Idee

Design Thinking – Kreativität als Methode

Auch wenn wir das immer noch gerne glauben: Gute Ideen beruhen nicht auf Zufällen oder Geistesblitzen. Vielmehr kommen hier Ansätze kreativer Problemlösungen ins Spiel. Kurz, Design Thinking – Interdisziplinäre Teams entwickeln durch Visualisierung und klar definierte Schritte neue, herausragende Innovationen und Ideen. Dabei sollen viele verschiedene Erfahrungen, Sichtweise und Meinungen auf ein Problem zusammengebracht werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Voraussetzungen für kreative Lösungsmethoden

Seine Vorteile – Effizienz und Stärke – bezieht Design Thinking (http://www.diegluehbirne.de/was-ist-design-thinking/) daraus, dass Neuerungen in der Schnittmenge aus drei gleichwertigen Faktoren entstehen: Mensch, Technologie und Wirtschaft. So kommen Attraktivität, Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit zusammen. Erst, wenn alle drei Faktoren umgesetzt werden, kann sich eine Innovation auch durchsetzen, so der Ansatz im Design Thinking.

Die Märkte sind heute viel zu komplex, als dass ein einzelner, genialer Erfinder sie noch meistern könnte. Kollaborative Ansätze wie Web 2.0, Open Source und Open Innovation haben sich so erfolgreich durchsetzen können. Hier liegt auch die Basis für Design Thinking: Auch hier geht es um Zusammenarbeit. Die beteiligten Teammitglieder kommen aus verschiedenen Disziplinen und Hierarchieebenen. Damit ist sichergestellt, dass verschiedene Erfahrungswerte und Perspektiven mit eingebracht werden. Fachwissen und methodische Kompetenzen werden untereinander ausgetauscht, die Lösungskompetenzen steigen.

Der Design Thinking Process

Auch wenn Kreativität ganz oben steht, gibt es doch klar definierte Abläufe, wie der Design Thinking Process ablaufen soll. Er unterteilt sich in sechs Phasen:

 

  • Verstehen

 

Zuerst einmal muss die Problemstellung und das Problemfeld von allen Teammitgliedern verstanden werden. Um effektiv miteinander arbeiten zu können, wird in dieser Phase ein Glossar erstellt und ein gemeinschaftlicher Arbeitsplatz eingerichtet. Dann folgen Recherchen. Deren Ziel ist es, das Team durch Verstehen und Beobachten auf einen gemeinsamen Stand zu bringen und alle zu Experten zu machen.

 

  • Beobachten

 

Im zweiten Schritt erfolgt eine Auseinandersetzung mit der Zielgruppe. Durch Beobachtung, Befragung und Interaktion soll das Nutzerverhalten im Alltag erfasst werden.

 

  • Sichtweise festlegen

 

Die bislang gesammelten Informationen werden nun visuell und verbal („Storytelling”) zusammengeführt. Durch den Austausch der Teammitglieder untereinander werden Erkenntnisse und Erfahrungen ausgetauscht und durch den gemeinsamen Dialog zu einem einheitlichen Gesamtbild kombiniert. Dadurch können Muster identifiziert werden, das Wissen lässt sich so besser vermitteln. Am Ende dieser Phase soll das Team über einen gemeinsamen Wissenstand verfügen.

 

  • Ideengenerierung

 

Nun geht es darum, möglichst viele Ideen mit Hilfe von Kreativitätstechniken, wie beispielsweise Brainstorming, zusammenzutragen. Dann werden die Vorschläge strukturiert und zusammengefasst, bevor sie im nächsten Schritt anhand von Attraktivität, Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit ausgewählt werden.

 

  • Prototyping

 

Ob die Ideen funktionieren, wird nun anhand von Prototypen getestet. Hier können verschiedene Formen zum Tragen kommen, wie beispielsweise Storytelling, Rollenspiele oder Papiermodelle. Die Ideen werden so anschaulich gemacht und ermöglichen ein besseres Verständnis und Weiterentwicklungen. Durch den Einsatz der Prototypen können ebenfalls neue Ideen entwickelt werden.

 

  • Testphase

 

Nachdem die Prototypen anschauliche Formen angenommen haben, können sie der Zielgruppe präsentiert werden. Ein offener Dialog führt zu weiteren Alternativen und Varianten.

Das Ziel des Prozesses ist es, eine an der Zielgruppe überprüfte Idee zu erhalten. Im nächsten Schritt kann sie in einem Konzept erläutert und dann umgesetzt werden.

Auch wenn es so aussieht, ist Design Thinking kein Garant für Erfolge. Dennoch sind die durch diese Methode entwickelten Ideen am Kunden ausgerichtet und die Chance einer erfolgreichen Lösung ist wesentlich höher. Es lohnt sich also, diese Methode durchaus einmal auszuprobieren.

Backup

Datensicherung – Backups mit dem 3-2-1 Prinzip [Update]

Datensicherung ist für viele Benutzer ein Buch mit sieben Siegeln. Meist besteht kein Interesse, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen oder der Benutzer sieht einfach keinen Bedarf.

Seien wir mal ehrlich: Wer sichert regelmäßig seine Daten von PC und Smartphone? Moderne Betriebssysteme im Desktop- und Mobilbereich bieten mittlerweile sehr einfache und leistungsfähige Lösungen zur Datensicherung. Aber selbst wenn die Einstiegshürde gering ist wollen sich nur wenige Benutzer mit Datensicherung beschäftigen.

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Logitech Zero

Gewinnspiel: Logitech Zero Touch [Beendet]

Das Gewinnspiel ist Beendet. Der Gewinner ist Tom W.

Liebe Leser,

heute will ich euch etwas ganz besonderes bieten.
Ihr könnt eine Logitech Zero Touch (Lüftung) im Wert von EUR 59.99 gewinnen.

Die Handyhalterung fürs Auto. Weitergedacht.
ZeroTouch ist die einzige Handyhalterung fürs Auto mit Sprachsteuerung. Wenn anhalten keine Option ist.

CONNECTE DEIN AUTO

Verwandle dein Auto in ein Connected Car mit Sprachsteuerung für Textnachrichten, Telefonate, Navigation, Musik, Ziele finden und Bewertungen erfragen. Einfach mit deiner Stimme und einer simplen Handbewegung.

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Das Gewinnspiel

Alles was ihr dafür tun müsst ist mindestens eine dieser Aufgaben zu erfüllen und das Formular am Ende des Beitrages auszufüllen.

  • Ein Los bekommt ihr wenn ihr diesen Beitrag Kommentiert. Verratet mir einfach warum genau ihr die Logitech Zero Touch gewinnen solltet.

 

  • Zwei Lose bekommt ihr, wenn ihr meinen Newsletter abonniert. (Eine E-Mail monatlich)

 

  • Zwei weitere Lose bekommt ihr, wenn ihr Fan meiner Facebook Seite werdet.

 

  • Zwei weitere Lose erhaltet ihr, wenn ihr mir auf Twitter folgt.

 

  • Drei weitere Lose bekommt ihr wenn ihr folgenden Tweet absetzt.

Ich möchte eine Logitech Zero Touch gewinnen. Du auch? https://www.bavarian-geek.de/gewinnspiel-logitech-zero-touch #Gewinnspiel via @BavarianGeek

 

Ihr könnt euch also bis zu 10 Lose verdienen. Ausgelost wird via Zufallsgenerator auf random.org

Wenn ihr meinen Gewinnspiel Post auf Facebook oder Google+ teilt bekommt ihr zwar kein Los, aber einen dicken Karma Punkt ;)

Für die endgültige Teilnahme müsst ihr nur noch dieses Formular ausfüllen. Hierbei akzeptiert ihr folgende Teilnahmebedingungen

Teilnahmebedingungen:

  • Teilnehmen kann jeder mit einen Wohnsitz in Deutschland und mindestens 14 Jahre alt ist (außer Mitarbeiter und Angehörige von bavarian-geek.de)
  • Jeder Teilnehmer kann selbst entscheiden, wie viele Aufgaben er erfüllen möchte.  Jede Erfüllung einer Aufgabe erhöht die Zahl der Lose
  • Das Gewinnspiel beginnt am 29. Januar 2017 um 14 Uhr
  • Das Gewinnspiel endet am 28. Februar 2017 um 24 Uhr
  • Die Daten aus dem Formular werden nur für die Verlosung genutzt und danach gelöscht
  • Adressen von “Wegwerf-Email” Anbietern sind für die Option “Newsletter” ausgeschlossen!
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich
  • Die Gewinnerin/der Gewinner erklären sich damit einverstanden über den Gewinn informiert zu werden und mit gekürzten Namen bekannt gegeben werden
  • Bavarian Geek behaält sich das Recht, das Gewinnspiel ohne Angabe von Gründen vorzeitig zu beenden
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

 

 

zum Formular

 

 

Also dann viel Spaß und vor allem viel Glück!

 

Skills

Produktionsoptimierung mit KVP

In Unternehmen, in denen Dinge produziert werden, ist der reibungslose Ablauf der einzelnen Arbeitsschritte essentiell. Der Prozess zum fertigen Produkt soll so einfach und schnell wie möglich gestaltet sein. Oftmals sind die Arbeitsabläufe aber nicht optimiert und es gibt enormes Potenzial zur Verbesserung. Aber wie erkennt man dieses Potenzial als Unternehmer? Eine Möglichkeit dafür, ist KVP: der kontinuierliche Verbesserungsprozess. Wir stellen diese Art der Potenzialanalyse vor.

Vorgestellt: Der Prozess der kontinuierlichen Verbesserung

Die Idee des KVP stammt aus Japan. Die dort verwendete KAIZEN Philosophie bildet die Basis des heutigen kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Ziel von KAIZEN ist es, Arbeitsabläufe zu verbessern um die Effizienz zu steigern. Heutzutage wird dazu als Unterstützung oftmals eine Software eingesetzt. Viele Hersteller haben sich darauf spezialisiert, Lösungen für Unternehmen herzustellen, damit diese die eigenen Arbeitsabläufe optimieren können. Eine beliebte Softwarelösung für KVP-Management ist z.B. die der GIS GmbH (http://www.gisorga.de/loesungen/kvp-management). Die grundlegende Idee ist es, Prozesse innerhalb des Unternehmens darzustellen um diese im Anschluss zu optimieren.

Produktionsprozesse optimieren mit KVP

Um die Produktionsprozesse innerhalb eines Unternehmens mittels KVP zu optimieren, werden gewisse Schritte vorgeschlagen:

Definition der Grundlagen: Bei der Definition der Grundlagen werden die Prozesse innerhalb des Unternehmens ermittelt. Im Anschluss wird mittels der Software ein Prozessmodell entwickelt. Anhand dieses werden die möglichen Potenziale zur Verbesserung aufgedeckt.

Festlegung von Kennzahlen: Nachdem man das Prozessmodell definiert hat, werden gewisse Kennzahlen festgelegt. Durch diese können die Arbeitsabläufe im Hinblick auf Produktivität überwacht werden.

Audit: Durch das Audit werden die Verbesserungen festgehalten und hinterfragt. Zudem haben in diesem Schritt Mitarbeiter die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit einzubringen. Das Audit kann regelmäßig stattfinden, solange, bis man das gewünschte Ergebnis erreicht hat.

Für Unternehmen bietet es sich an, zu Beginn des Verbesserungsprozesses ein Ziel zu definieren. Dieses Ziel kann von Prozess zu Prozess variieren. Beispielweise kann die Verkürzung des Prozesses ein Ziel sein oder aber die Optimierung der einzelnen Schritte. Die Fließbandarbeit war ein erster Schritt zur Verbesserung von Arbeitsabläufen. Früher wurde ein Produkt von einer Person gefertigt. Durch die Fleißbandarbeit spezialisierte man die Mitarbeiter und jeder konzentriert sich auf einen Arbeitsschritt. Dieser Prozess führte zu einer enormen Effizienzsteigerung in Unternehmen.

Der Mensch als wichtigster Faktor der Optimierung

Mitarbeiter sind der wichtigste Baustein von Unternehmen. Sie sind für Erfolg und Misserfolg gleichermaßen verantwortlich. Sie sind an den Prozessen im Unternehmen entscheidend beteiligt. Das Management ist für den reibungslosen Ablauf verantwortlich. Deshalb ist beim KVP die Zusammenarbeit von Management und Mitarbeitern enorm wichtig. Durch die Kritik und die Erfahrungen der Mitarbeiter ist es leichter, die Potenziale zu erfassen. Zudem steigert es die Verbundenheit mit dem Unternehmen, wenn sich Mitarbeiter aktiv in die Entscheidungsprozesse einbringen können. Durch KVP gewinnen die Mitarbeiter nicht nur verbesserte Arbeitsbedingungen, das ganze Unternehmen profitiert durch die Zusammenarbeit der einzelnen Personen.

Feuerwerk

Ein gutes neues Jahr

Bavarian Geek wünsche Euch und Euren Familien ein gutes neues Jahr 2017

 

Neujahr

Ein Neues Jahr hat angefangen,
was bringt es uns an Gaben mit?
Erfolg und Glück auf allen Wegen,
und recht viel Geld ich bitt. –

Das Wichtigste bleibt oft vergessen,
Gesundheit, Frieden für die Welt.
Ein Engel stets an unsrer Seite,
der bei Gefahr uns hält.

Auch Gottes Segen für den Tag
wünsch ich von Herzen dir
und etwas mehr an Menschlichkeit,
dann wär ich glücklich hier.

Willkommen sei das Neue Jahr
bei uns im ganzen Land.
Gibt’s auch nicht immer Sonnenschein,
wir reichen ihm die Hand.

© Christina Telker

…und was Wünscht ihr euch für vom Jahr 2017?
Verratet es mir doch in den Kommentaren

Weihnachten

Frohe Weihnachten

Bavarian Geek wünscht euch und euren Familien eine
Frohe Weihnacht

YouTube

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Smartphone Foto

Mein schönstes Smartphone Foto

Ich bin mit Sicherheit kein besonders guter Fotograf. Meist mache ich nur einfach einen schnellen Schnappschuss wenn mir irgend etwas ins Auge springt. Drücke einfach drauf los, ohne besonders auf Umgebung, Licht oder andere Faktoren zu achten. Aber ab und zu versuche ich ein wirklich gutes Foto zu erzielen. Einiges teile ich dann auch über meinen privaten Instagram Account und/oder über Twitter.
Für mich selbst ist es sehr schwer zu entscheiden, welches “das schönste Foto” ist. Vor allem ob es hier mehr um die Künstlerische Qualität des Fotos an sich geht oder aber ob man eben ein originelles Objekt oder einen besonderen Augenblick eingefangen hat.
Trotzdem möchte ich euch im Rahmen der Blogparade ein paar Fotos von mir vorstellen, die zumindest ich als gelungen befinde.

 

Dieses Foto entstand im Hospitalhof in Stuttgart, wo ich das Barcamp Stuttgart besuchte. Vielleicht würde es einen schönen Effekt erzielen wenn man alles bis auf die rote Blüte in schwarz/weiß färbt?

Foto Rose

 

 

Der nächste Schnappschuss zeigt meinen kleinen Lego Wall-E bei der Arbeit. Er ist einfach immer am aufräumen. Die Location für das Foto ist der Parkplatz einer Wohnanlage.

Foto WallE

 

 

Dieses Foto ist in Berlin am Landwehrkanal entstanden. Mir gefällt hier besonders das sich durch die Bäume Himmel und Wasser fast symmetrische Linien ergeben.

Foto Kanal

 

 

Titel des Bildes: “Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter…” Das Bild entstand im Innenhof der Borstei in München. Es handelt sich hier um eine historische Wohnanlage mit einen wunderschönen Parkanlage im Innenhof. Wenn man in München ist, auf jeden Fall ein Besuch Wert und das sicher nicht nur für Fotografen.

Foto Rosengarten

 

 

Die Wolken-Maschine” Im Zentrum des Bildes das Kernkraftwerk Isar/Ohu nahe Landshut. Es wirkt fast so, als wäre es für alle Wolken verantwortlich. Mir gefällt hier besonders wie sich die Wolken im Wasser spiegeln. Dieses Foto wurde mit Google Photos etwas nachbearbeitet.

Foto Wolken

Alle diese Fotos sind im Jahre 2016 entstanden und wurden mit einen Huawei Nexus 6P geschossen.

 

Und das letzte Foto

Etwas “Cat Content” Das Foto wurde 2008 mit einen Nokia N82 geschossen. Mimi, die Katze meiner Mutter ist übrigens ein Mix aus Hauskatze und Norwegischer Waldkatze.

Foto Katze

Jetzt würde ich mich freuen wenn ihr mir in den Kommentaren etwas Feedback zu meinen Fotos mitteilt. Bestimmt einfach ihr, welches “das schönste Smartphone Foto” in der Liste ist und warum ihr euch für dieses Entschieden habt.

 

Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade “Mein schönstes Smartphone-Foto” von reisezoom.com