Evocacs Ozmo DeeBot 950 Unboxing 15

OZMO DEEBOT 950 – Der Test – Teil 1/2

Nach unserem “ersten Blick” auf das Gerät, sehen wir uns jetzt den OZMO DEEBOT 950 mal etwas genauer an. Ob er das halten kann, was die Werbung verspricht?

 

Auf der Website von Ecovacs wir der Deebot 950 mit tollen Bildern und beeindruckenden Texten beworben. Genau diese möchte ich für diesen Test als Referenz nehmen und prüfen, ob diese Versprechen auch wirklich gehalten werden.

Den Slogan “Der beste DEEBOT aller Zeiten” lassen wir mal beiseite. Dieser ist mal wenig aussagekräftig, da wohl jeder Hersteller sein neuesten Model so, oder ähnlich bewirbt. Aber dann fangen wir mal an…

Brandneue Bauweise
Dein DEEBOT OZMO 950 reinigt selbst schwer erreichbare Stellen perfekt. Mithilfe des neuartigen Laser-Sensors misst er Distanzen noch genauer und erstellt eine detaillierte Karte für ein gründlicheres Reinigungsergebnis. Die neue und optimierte Bauweise verbessert die Saugleistung und reduziert effektiv die Geräuschentwicklung. Sein flaches Design ermöglicht, dass der DEEBOT sogar unter niedrige Möbel fahren kann. Dank seiner verbesserten Antriebsmechanik kann er Schwellen und kleinere Hindernisse mühelos überwinden.

Auf den Laser-Sensor gehe ich in einen späteren Punkt ein. Die Bauweise ist jedoch wirklich ganz akzeptabel. Wie schon im Unboxing erwähnt: …die Bauhöhe ist mit seinen 9.3 cm deutlich mehr als mein Vergleichsgerät, den OZMO Slim mit nur 5.7 cm. Allerdings ist diese immer noch ein ganz akzeptabler wert. Meine Wohnzimmercouch kann er zwar nicht mehr unterfahren, dafür aber noch jedes andere Möbelstück in meiner Wohnung.

 

Automatische Teppicherkennung
Dein Saug- und Wischroboter eignet sich für Hart- und Teppichböden. Er erkennt Teppiche und steigert seine Saugleistung automatisch für eine noch gründlichere Reinigung. Während des Wischvorgangs weicht der DEEBOT Teppichen automatisch aus und wischt nur den Hartboden.

Teppiche habe ich in meiner Wohnung keine. Daher fällt es mir schwer, diesen Punkt zu Werten. Als Badvorleger nutze ich immer nur ein Handtuch. An diesem scheitert der Deebot jedoch. Da es wohl zu leicht ist, schiebt er es lediglich durch das Badezimmer. Erfreulicherweise verfängt er sich jedoch zumindest nicht darin. Hier merkt man wieder, dass man seine Wohnräume, genau so wie für Tiere oder kleine Kinder auch für einen Staubsauger-Roboter ein wenig anpassen muss. Hier habe ich also zwei Optionen. Ich kann mir einen dickeren Badvorleger zulegen. Dieser kann dann wie ein Teppich befahren werden und stellt kein Problem mehr dar. Oder ich muss vor jedem Reinigungsvorgang im Bad den Vorleger zur Seite legen.

 

Der Roboter passt sich deinem Zuhause an
Mit der neuesten Smart Navi™ 3.0 Kartierungs- und Navigations-Technologie kann der DEEBOT OZMO 950 dein Zuhause scannen, eine Karte davon erstellen und diese detailgetreu auf dem Smartphone anzeigen. So kannst du den für dich effizientesten Reinigungsweg planen und bestimmen, welche Räume wann gereinigt werden. Hast du mehr als eine Etage zu reinigen? Kein Problem! Die verbesserte Navigations-Technologie kartiert und erfasst den Raum nicht nur besser, sondern ermöglicht nun zum ersten Mal auch die Speicherung mehrerer Etagen.
Intelligente Kartenerstellung von mehreren Etagen
Dein DEEBOT ist in der Lage, mehrere Etagen deines Zuhauses zu scannen und interaktive Karten davon zu erstellen. Du kannst die intelligente Kartenerstellung nutzen, um deinem DEEBOT vorzugeben, wo und wann er regelmäßig oder nach Bedarf reinigen soll.
Effizienter Reinigungsweg
Nachdem der DEEBOT dein Zuhause komplett gescannt und eine Karte davon erstellt hat, plant er automatisch den effizientesten Weg zur systematischen Reinigung von Raum zu Raum. Freue dich nach jeder Reinigung auf ein tadelloses Ergebnis.

Ecovacs Map 01 Ecovacs Map 02Hier zeigt sich einmal der große Pluspunkt des OZMO DeeBot 950. Die Smart Navi™ 3.0 Kartierungs- und Navigations-Technologie. Mithilfe von Laserstrahlen scannt der Roboter seine Umgebung und erstellt eine Karte des gesamten Wohnbereichs. Hier lässt sich auch der Weg des Roboters verfolgen. Wie man sieht, ist er sehr bemüht jeden Raum systematisch abzufahren und zu reinigen. Der Wohnraum wird dabei auch gleich automatisch in mehrere Bereiche aufgeteilt. Jedoch muss ein Bereich nicht zwingend auch ein eigener Raum sein. So wird mein Wohnzimmer in zwei Bereiche eingeteilt. Das Schlafzimmer sogar in drei. Wohl Möglich wegen großen Möbelstücken wie Couch und Bett. Noch dazu wo diese in meinem Fall gar nicht oder nur teilweise unterfahren werden können. Im Großen und Ganzen erscheint mir die Einteilung jedoch sinnvoll. Man kann die Karte auch jederzeit löschen bzw. zurücksetzten. So kann man für die Erstellung der Karte einmalig alle Störfaktoren in der Wohnung entfernen, sodass eine saubere Karte erstellt werden kann.

 

Virtuelle Begrenzung ausgewählter Bereiche
Die virtuelle Begrenzung kannst du immer dann setzen, wenn bestimmte Bereiche deines Zuhauses von der Reinigung ausgespart werden sollen. Nutze die ECOVACS Home App und lege individuell fest, wo der DEEBOT OZMO 950 saugen und wischen soll und wo nicht.
Benutzerdefinierter Modus für eine gezielte Reinigung
Reinige deine vier Wände genau nach deinen Vorstellungen. Mit dem benutzerdefinierten Modus kannst du auf der Karte in der ECOVACS Home App einen selbst gewählten Bereich einzeichnen. Dein DEEBOT reinigt nur diese Fläche – perfekt für besonders stark genutzte Bereiche.

Dank der erstellten Karte kann man nun den DeeBot wirklich sehr gezielt ansteuern. So hat man die Möglichkeit virtuelle Grenzen beziehungsweise verbotene Zonen festzulegen. Das kann zum Beispiel dann sinnvoll sein, wenn das Kind in einer Ecke im Wohnzimmer mit seinen Legosteinen spielt und diese natürlich nicht eingesaugt werden sollen. Genau so kann man aber auch gezielt einen Bereich festlegen, welchen der Roboter reinigen soll. Wie oben erwähnt kann man den Roboter zwar schon gezielt einen Raum bzw. Bereich reinigen lassen. Hier kann man jedoch noch genauer und detaillierter einen kleineren Bereich auswählen. Beispielweise nach dem Frühstück unter dem Küchentisch. Es gibt auch die Option einen solchen Bereich zweimal reinigen zu lassen. Ebenso kann man einen “nicht wischen” Bereich festlegen. Das kann dann sinnvoll sein, wenn ein Raum mit einem feuchtigkeitsempfindlichen Boden wie Laminat ausgelegt ist.

 

OZMO™ Mopping-Technologie
Mit dem OZMO™ Wischsystem kann dein Roboter saugen und feucht wischen in einem Durchgang. Die innovative Technologie erlaubt es dir, die Feuchtigkeitsstufe auf den jeweiligen Bodenbelag anzupassen – ganz einfach per App.

Ja, der OZMO DeeBot 950 kann nicht nur saugen, sondern auch wischen. Das ist selbstverständlich eine praktische und sinnvolle Ergänzung. Jedoch sollte man diese Funktion nicht überbewerten. Die Wischplatte übt nicht wirklich einen Druck aus. Es ist also nicht recht viel mehr als würde man ein nasses Tuch über den Boden ziehen. Leichte Verschmutzungen , welche durch Saugen nicht aufgenommen wurde, kann die Wischfunktion schon beseitigen. Sobald jedoch eine Verschmutzung fest getrocknet ist, hat man hier kaum eine Chance. So gilt wie für die Saugfunktion auch: Das Gerät ist eine Ergänzung. Gelegentlich muss man jedoch auch Hand anlegen und selbst noch was sauber machen.

 

Evocacs Ozmo DeeBot 950 Unboxing 15

OZMO DEEBOT 950 – Der Test – Teil 2/2

Teil zwei des großen Tests zum OZMO DEEBOT 950 von Ecovacs Robotics. Den ersten Teil findet ihr hier. Das Unboxing unter diesem Link.

 

Drei Saugstufen: Für jede Situation und Bodenart die passende Saugkraft
Ein besonderer Anlass steht vor der Tür? Dann verpasse deinem Zuhause eine intensive Reinigung. Die normale Saugleistung eignet sich perfekt zur täglichen Reinigung deiner vier Wände. Doch wenn es mal wieder Zeit ist für eine extra gründliche Reinigung, dann bietet der DEEBOT OZMO 950 bis zu 150 % mehr Saugkraft als im Standard-Modus, um auch hartnäckigen Schmutz zu entfernen.

Meine Wohnung ist durchweg mit Hartböden ausgestattet. Hier hat mir immer die niedrigste Saugstufe ausgereicht, um ein sauberes Ergebnis zu bekommen. Die zwei höheren Stufen habe ich nur zu Testzwecken ausprobiert. Auf Teppichen sind diese mit Sicherheit sehr nützlich. Hier hat das Gerät zwar bis zu 150% mehr Leistung, wird aber dadurch auch entsprechend lauter.

 

App Steuerung
Steuere deinen DEEBOT zu jeder Zeit und von jedem Ort. Mit der ECOVACS Home App hast du immer die Kontrolle. Du kannst den aktuellen Status abfragen, die gewünschte Reinigungszeit festlegen oder den optimalen Reinigungsmodus einstellen. Ganz einfach per Smartphone.

Screenshot AppHinweis: Um alle Funktionen ausnutzen zu können, muss in der App der “erweiterte Modus” aktiviert werden. Ansonsten ist die App Gut zu bedienen. Auf jede einzelne Funktion gehe ich hier nicht genauer ein. Falls es Fragen gibt, nutzt die Kommentarfunktion am Ende des Beitrages.

 

ECOVACS HOME
ECOVACS HOME
Entwickler: ECOVACS ROBOTICS
Preis: Kostenlos
‎ECOVACS HOME
‎ECOVACS HOME
Entwickler: Ecovacs
Preis: Kostenlos

 

Steuerung via Amazon Echo Keine Lust auf Hausarbeit? Lass den DEEBOT für dich arbeiten. Er ist kompatibel mit Amazon Echo und lässt sich bequem per Sprachbefehl steuern.
Kompatibel mit Google Home Dein DEEBOT ist Smart Home kompatibel und erledigt für dich die Arbeit. Einfach Google Home nutzen und deinen DEEBOT per Sprachbefehl steuern.

Hier habe ich mal Alexa und Google Home zusammengefasst. Leider muss ich mich hier jedoch auf Google Home beschränken. Allerdings denke ich, dass hier Alexa in den Funktionen in nichts nachsteht.
Bei Google Home kann ich folgende Befehle nutzen: “DeeBot Start” “DeeBot Stop” “DeeBot Pause” “DeeBot zurück zur Ladestation”  “Arbeitet/Läuft mein DeeBot?” “Ist mein DeeBot in der Ladestation
Pausiere Staubsaugen” “Starte Staubsaugen
Den DeeBot durch ein Sprachkommando in bestimmte Räume schicken, habe ich leider nicht geschafft. Wie schon zuvor erwähnt. Der Wohnbereich wird zwar in mehrere Bereiche aufgeteilt, jedoch können diese nicht benannt werden. Vielleicht kann Ecovacs auch hier noch nachbessern.

 

Hohe Wendigkeit
Der DEEBOT OZMO 950 kann Hindernisse wie Türschwellen bis zu 20 mm einfach überwinden und mit seiner geringen Höhe von nur 93 mm kommt er spielend leicht unter Kommoden, Betten oder andere schwer erreichbare Stellen.

Bei den Metallbögen meiner Küchenstühle hat sich der OZMO Slim die Zähne ausgebissen und ist fast immer hängen geblieben. (Foto) Der OZMO 950 hat hier zwar auch hart zu kämpfen, allerdings kann er sich hier fast immer selbstständig befreien. Für einen reibungslosen Ablauf muss ich aber wohl den Bereich um den Küchentisch als “verbotene Zone” festlegen um dauerhaft Probleme zu vermeiden, wenn ich nicht zu Hause bin. Wenn man dann mal die Stühle hochstellt, kann man diesen Bereich gezielt reinigen lassen.

 

Schwebende Bürste für unterschiedliche Bodenarten
Egal, ob Hartboden oder Teppich, die schwebende Bürste passt sich den verschiedenen Bodenarten an und gewährleistet das bestmögliche Reinigungsergebnis.

Auch, wenn die kleinen und dünnen Bürsten auf den ersten Blick etwas unscheinbar wirken. Sie schaufeln zuverlässig all den Schmutz in die Mitte des Gerätes, wo er von der Absaugung und gegebenenfalls der Hauptbürste aufgenommen wird. Der DeeBot hat im Gegensatz zu zahlreichen anderen Saugrobotern an beiden Seiten die Bürsten angebracht, was eine wesentlich effektivere Reinigung bewirkt.

 

Austauschbarer Saugaufsatz
Unser DEEBOT sorgt für eine mühelose Reinigung. Du kannst seinen Saugaufsatz je nach Bedürfnis wechseln. Die direkte Aufnahme ist ideal zum Einsaugen von Haaren ohne Verheddern oder Verstopfen. Die V-förmige Hauptbürste ist für eine tiefergehende Reinigung von Teppichen geeignet.

Im Lieferumfang des OZMO DeeBot 950 ist ein zweiter Saugaufsatz enthalten. Dank diesem kann man das Gerät auch ohne die Hauptbürste betreiben. Was wie erwähnt vor allem bei (Tier)haaren sinnvoll sein kann. Dies vermindert zusätzlich die Lautstärke des Gerätes. Bei Teppichen empfiehlt es sich jedoch wieder die Hauptbürste einzusetzen, um eine bessere Reinigung zu gewährleisten.

 

Längere Akkulaufzeit
Dank seiner verbesserten Akkulaufzeit ist dein DEEBOT jetzt noch leistungsfähiger und kann auch große Flächen und mehrere Räume reinigen, ohne zwischendurch aufgeladen werden zu müssen.
Automatisches Laden
Mache dir keine Sorgen mehr um das Laden deines Saugroboters. Der DEEBOT sorgt von ganz alleine dafür, dass ihm der Strom nicht ausgeht. Sobald sein Akku schwach wird, fährt er automatisch zurück zur Ladestation, um sich wieder aufzuladen.
Selbstständige Wiederaufnahme
Dein DEEBOT legt nach dem Aufladen gleich wieder mit der Arbeit los und macht dort weiter, wo er zuletzt gereinigt hat. Für ein perfektes Reinigungsergebnis!

In meiner knapp 50m² Wohnung habe ich es nicht geschafft, die Akkulaufzeit auszureizen. Das Gerät schafft mühelos den kompletten Reinigungsvorgang. Auch auf höchster Saugleistung und mit aktivierter Wischfunktion. Danach kehr er zuverlässig in seine Ladestation zurück.

 

Praktische Zeitprogrammierung
Mit der praktischen Zeitprogrammierung kannst du dich immer darauf verlassen, dass dein Zuhause geputzt ist. Einfach eine regelmäßige Reinigungszeit einstellen und der DEEBOT kümmert sich um den Rest.

Natürlich lässt sich der DeeBot auch automatisieren. So kann man bequem Wochentag und Uhrzeit festlegen, wann der kleine Bursche seine Arbeit verrichten soll.

 

Hinderniserkennung
Du kannst dich anderen Dingen widmen, während dein DEEBOT saubermacht. Seine Antikollisionssensoren und weichen Stoßfänger sorgen dafür, dass er während der Reinigung Hindernissen ausweicht und deine Möbel schützt.

Der Deebot erkennt die meisten Hindernisse problemlos. Bei kleinen oder sehr leichten Gegenständen kann es jedoch manchmal zu Problemen kommen. Kleidungsstücke können jedoch zum Beispiel ein Problem werden. Meinen kleinen Blumentopf schiebt er auch immer ein kleines Stück, bis der Stoßfänger reagiert.

 

Treppensicherheit
In Treppennähe brauchst du keine Bedenken zu haben, dass dein DEEBOT die Stufen hinunterfällt. Dank seiner Stufensensoren wechselt der DEEBOT rechtzeitig seine Richtung und arbeitet effizient weiter.

Treppen und andere Abgründe erkennt der DeeBot Dank seiner Sensoren schnell und zuverlässig.

 

OTA-Update
Firmware-Updates ganz von selbst erhalten: Mit der OTA-Technologie („Over-the-Air“) werden wichtige Updates und neue Funktionen automatisch per WLAN auf deinen Roboter geladen und sind sofort verfügbar.

Screenshot OTA-Update EcovacsWie auf Bestellung trudelte im Testzeitraum doch auch tatsächlich ein Update ein. Die App hat mich automatisch mit einer Benachrichtigung darauf hingewiesen. Das Update war innerhalb wenigen Minuten installiert. Einen Changelog gab es leider nicht. Diesen würde ich jedoch als wünschenswert ansehen. Hier könnte Ecovacs noch nachbessern und besser Informieren, welche Änderungen das Update bewirkt.

 

 

Sprachmeldungen
Sei immer auf dem Laufenden: Dein DEEBOT gibt dir regelmäßige Updates und informiert dich über seinen aktuellen Betriebszustand.

Der Roboter gibt über Lautsprecher aus, was er gerade so macht. Als zum Beispiel über Beginn, Pause und Ende des Reinigungsvorganges. Hier stehen insgesamt 11 Sprachen zur Verfügung. Auf Wunsch können diese natürlich komplett oder nur zu bestimmten Ruhezeiten deaktiviert werden.

 

Hocheffizienter Filter
Damit du immer gut durchatmen kannst: Während dein DEEBOT den Boden reinigt, reduziert sein hocheffizienter Filter Allergie- und Asthmaauslöser, die sich in der Luft befinden.

Für Asthmatiker kann die aufgewirbelte Luft eines Staubsaugers durchaus ein Problem werden. Dank seines HEPA-Filter sollte dieses Problem jedoch ausgemerzt werden. Im Lieferumfang des DeeBot 950 ist auch gleich ein Ersatzfilter enthalten.

 

Fazit zum OZMO DEEBOT 950 von Ecovacs Robotics

Mir fällt es schwer, wirkliche Kritikpunkte an diesem Gerät zu finden. Schon der OZMO Slim hat mir sehr gut gefallen. Aber der OZMO DeeBot 950 hat noch einen darauf gesetzt. Er hat mich in nahezu allen Punkten voll Überzeugt. An der Software könnte noch etwas gefeilt werden, aber das wäre Jammern auf hohen Niveau.
Einen Punkt kann man jedoch Kritisieren: Dem Preis
599€ sind schon eine Ansage für den Haushaltshelfer. Da dieser ja lediglich eine Ergänzung ist und einen weder vom Saugen, noch vom Wischen 100%ig befreit.
Aber über diesem Punkt lässt sich wohl streiten. Jeder muss selbst wissen, was einem die Erleichterung Wert ist. Ein Thermomix kostet auch gut 1000€ und ist ebenfalls nur eine Ergänzung in der Küche.

Falls euch mein Testbericht überzeugt hat, könnt ihr euch den OZMO DEEBOT 950 beispielsweise

 

 

Ecovacs Deebot 950 Karton

Der OZMO DEEBOT 950 von Ecovacs Robotics – Ein erster Blick

Noch kurz vor der IFA in Berlin hat Ecovacs Robotics den OZMO DEEBOT 950 auf den Markt gebracht. Dieser verspricht so einige Neuerungen gegenüber seinen Vorgängern. In diesem Beitrag werfen wir schon einmal einen ersten Blick auf das Gerät.

 

Als Erstes: Die detaillierten technischen Daten

Smart Funktion

Smart-Modus Smart Navigation 3.0
Betriebsmodus Automatik  Bereich  Benutzerdefiniert
Fortsetzungsmodus Ja
Gesprochene Meldung Ja
Teppich identifizieren Ja
Sturzschutz Ja
Kollisionsschutz Infrarot-Anti-Kollisionssensor  Stoßleiste
Blockierschutz Ja
Automatisches Laden Ja

Reinigungs-Leistung

Saugoptionen Hauptbürste & Direktabsaugung
Flächenabdeckung Hartboden  Teppich
Betriebszeit (min) 200
Filter Feinstaubfilter
Seitenbürste Dual

Einfache Handhabung

App-Steuerung Ja
Kartendarstellung Ja
Einstellung virtueller Begrenzung Ja
Bewegungssteuerung Nein
Schalter Betriebsmodus Nein
Zeitprogrammierung Ja
Fernbedienung Nein

Technische Daten

Bauhöhe (cm) 9.3
Durchmesser (cm) 35
Maschinengewicht (kg)* 4.5
Max. Türschwellenüberwindung (cm) 2
Geräuschentwicklung (dB) (Standard/Max, Intensiv) 66
Kapazität Staubbehälter (ml) 430
Ladezeit (h) Approx. 5
Akkukapazität (mAH) Li-ion 5200mAH
Lieferumfang Roboter * 1, Ladestation * 1, Seitenbürsten * 4, Option für direkte Absaugung * 1, Reservoir * 1, Reinigungstuch * 2, Stoffplatte * 1, Hochleistungsfilter * 2, IM-Paket * 1, Reinigungswerkzeug * 1

 

Dazu noch das offizielle Produktvideo des DeeBot 950

 

 

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Aber nun zum Unboxing

Wie auch schon beim OZMO Slim macht auch die Verpackung des ECOVACS DEEBOT 950 einen genau so wertigen Eindruck. Wie ein fester und stabiler Karton. Und wieder auf Hochglanz bedruckt. Auch innen ist wieder alles sehr ordentlich und aufgeräumt. Alles ist sicher verstaut und dieses Mal ist das Gerät und Zubehör sogar mit einem dicken Schaumstoff gegen Stöße geschützt. Nichts klappert, nichts wackelt. Alle Einzelteile sind separat in Kartons und Folien verpackt. Das Gerät selbst ist wieder in einem Textil-Beutel eingeschlagen.

 

Der Lieferumfang

Der Lieferumfang ist, wie man es von Ecovacs gewöhnt ist wieder sehr Gut.

  • Einmal natürlich der DeeBot 950 selbst
  • Ladestation mit EU-Ladekabel
  • Vier Bürstenköpfe (zwei werden montiert, zwei als Ersatz)
  • 0,2 l großer Wassertank
  • Bodenplatte mit Mikrofasertuch
  • 5 Einweg-Reinigungstücher
  • Zwei HEPA-Filter (einer bereits montiert, einer als Ersatz)
  • Aufsatz zur Direkt Absaugung (Für die Reinigung ohne Bürste)
  • Reinigungswerkzeug
  • mehrsprachige Bedienungsanleitung (natürlich auch Deutsch und Englisch)
  • Quick Start Guide

Die Ersatz-Bürsten sehe ich hier wieder als sehr Lobenswert. Es wäre doch ärgerlich, wenn diese verschließen oder defekt sind. Dann hätte man unter Umständen lange Wartezeiten, wenn man diese als Ersatzteil bestellen muss. Anstatt der 5 Einweg-Reinigungstücher, hätte ich mir jedoch lieber ein zweites Mikrofasertuch gewünscht. Allein schon aus Umweltschutz  Gründen. Beim Ozmo Slim war Beispielweise ein zweites Tuch im Lieferumfang. So kann ein Tuch in die Wäsche und man kann auf das zweite wechseln. Ohne Ersatz hat man hier gegebenenfalls eine Ausfallzeit des Gerätes oder man muss eben auf die Wischfunktion verzichten.

Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Modellen liegt beim OZMO DeeBot 950 keine Fernbedienung bei. Diese erachte ich persönlich auch als unnötig. Das Gerät lässt sich sehr einfach und komfortabel über die App, sowie via Google Home oder Amazon Alexa steuern. Lediglich für ältere oder wenig technisch affine Menschen könnte man diese als hilfreich sehen. 

Wie schon zuvor erwähnt ist der DeeBot richtig gut verpackt. Wenn man ihn aus seinem Textil-Beutel heraus holt ist er aber noch zusätzlich geschützt. Auf der Oberseite ist eine Schutzfolie, welche das Gerät gegen Kratzer schützen soll. Das Abziehen macht hier fast so viel Spaß, wie bei einem neuen Smartphone. Der Spalt zwischen Gerät und den Stoßsensoren ist mit einem schmalen Streifen Schaumstoff geschützt. Wirklich lobenswert verpackt.

Das Gerät an sich fühlt sich auch wirklich sehr hochwertig an. Ein stabiler Kunststoff. Nicht, klappert oder knarzt. Keine unangenehmen Spaltmasße. Mit seinen 4.5 kg ist er allerdimgs auch kein Leichtgewicht. Die stabile Bauweise hat eben seinen Preis. Allerdings trägt man das Gerät wohl nicht besonders viel in der Gegend rum. Abgesehen von dem Fall, wenn man ihn auf mehreren Etagen nutzt. Auch die Bauhöhe ist mit seinen 9.3 cm deutlich mehr als mein Vergleichsgerät, den OZMO Slim mit nur 5.7 cm. Wobei dieser Vergleich wohl auch etwas unfair ist. Zum einen ist der Slim, wie der Name schon sagt explizit auf eine geringe Bauhöhe ausgelegt. Des Weiteren hat der DeeBot 950 auch ein deutliches Plus an Ausstattung.

An der Ladestation gibt es ebenfalls nicht zu beanstanden. Auch diese ist ordentlich verarbeitet. Eine gummierte Standfläche schützt diese gegen verrutschen, wenn der DeeBot zum Laden auffährt. Trotzdem wäre es wohl sicher empfehlenswert, sie an eine Wand zu stellen.

 

Hier noch ein Link zu Website des Herstellers. Dort erfahrt ihr noch das eine oder andere Detail über das Gerät. Wenn ihr jetzt schon Überzeugt seid, könnt ihr das Gerät zum Beispiel bei Amazon für aktuell 599,00€ erwerben.

 

Fazit:

Der Erste Eindruck ist also durchweg positiv. Ich bin absolut begeistert. Im nächsten Bericht werfen wir einen etwas genaueren Blick auf das Gerät an sich. Zusätzlich gibt es einen Erfahrungsbericht zu den ersten Reinigungsfahrten.

TicWatch Pro 4G/LTE ab sofort erhältlich

TicWatch Pro 4G/LTE ab sofort erhältlich – zumindest in den USA. Und selbst dort funktioniert diese nur eingeschränkt

 

 

Eine etwas fragwürdigen Start hat Mobvoi hier hingelegt. Heute wurde die neue TicWatch Pro 4G/LTE veröffentlicht. Also keine “Ticwatch Pro 2“. Wie der Name schon verrät verfügt das Model über 4G/LTE. Allerdings bekommt man auf der Website folgendes zu lesen:

Customers will be able to activate the 4G/LTE feature in early August. Until then, all other features on the TicWatch Pro 4G/LTE can be used through Wi-Fi and Bluetooth connection.

Zu Deutsch

Kunden können die 4G / LTE-Funktion Anfang August aktivieren. Bis dahin können alle anderen Funktionen des TicWatch Pro 4G / LTE über WLAN und Bluetooth genutzt werden.

Auch wenn diese Einschränkung vermutlich eher am Provider vrizon liegt, ist das meine Meinung nach schon sehr schwach, Hardware auf den Markt zu werfen, welche nur eingeschränkt nutzbar ist. Noch dazu gibt es kaum erwähnenswerte Neuerungen.

Im LTE Model arbeitet derselbe, alte Qualcomm® Snapdragon Wear 2100. Hier hätte man schon einen Wear 3100 erwarten können.

Dafür hat sich jedoch der RAM von 512MB auf 1GB fast verdoppelt. Hier dürfte man, dann zumindest einen kleinen anstieg der Performance erwarten. Ansonsten gibt es wohl ein etwas widerstandsfähigeres und wertigeres Gehäuse. Dazu, wie schon vermutet ein Silikon, anstatt eines Lederarmbandes. Dadurch sinkt das Gewicht der Uhr um gut 11 Gramm. Weitere Unterschiede gibt es kaum.

 

Hier ein direkter Vergleich der beiden Modelle

 

Model TicWatch Pro 4G/LTE TicWatch Pro BT
Dimensions (mm) 45.15 x 12.6 45.0 x 12.6
Colors Black Shadow Black, Liquid Metal Silver
Watch case Polyamide & glass fiber, stainless-steel bezel, aluminum back cover Polyamide & glass fiber, stainless-steel bezel
Weight 47.4g 58.5g
Screen glass Corning® Gorilla® Glass 3 High strength cover glass
Watch strap Silicone (interchangeable), 22mm Genuine leather and silicone (interchangeable), 22mm
Operating system Wear OS by Google Wear OS by Google
Phone compatibility Android™, iPhone Android™, iPhone
Platform Qualcomm® Snapdragon Wear™ 2100 (MSM8909W) Qualcomm® Snapdragon Wear™ 2100 (APQ8009W)
Memory 1GB RAM; 4GB ROM 512M RAM; 4GB ROM
Display 1.39″ AMOLED (400 x 400 px) + FSTN LCD 1.39″ AMOLED (400 x 400 px) + FSTN LCD
Network 4G LTE + Volte + E911 + SOS N/A
Connectivity BT v4.2+ BLE, WiFi IEEE 802.11 b/g/n BT v4.2+ BLE, WiFi IEEE 802.11 b/g/n
GPS GPS/AGPS + GLONASS + Beidou GPS + GLONASS + Beidou + Galileo
Sensors PPG heart rate sensor, accelerometer, gyroscope, e-compass, ambient light sensor, low latency off-body sensor PPG heart rate sensor, accelerometer, gyroscope, e-compass, ambient light sensor, low latency off-body sensor
NFC payments Google Pay via NFC Google Pay via NFC
SIM Preloaded SIM N/A
Battery capacity 415mAh 415mAh
Military Standard 810G Withstands temperature shock of between -30℃ to 70℃, operational between -20℃ to 55℃, 57kpa pressure, 44℃ solar radiation, 95% humidity, salt fog, sand and dust, shock N/A
Waterproof rating IP68 + pool swimming suitable IP68

 

Auch wenn ich mich sehr auf das neue Modell gefreut habe, bin ich doch etwas beruhigt, dass es wohl keinen Grund für einen wechsel vom alten Model gibt. Allein LTE ist für mich persönlich, zumindest vorerst kein Grund.

Hier geht es zur Website der Ticwatch Pro LTE

 

Wie zu Anfangs bereits erwähnt. Das Modell ist vorerst ausschließlich in den USA erhältlich. Ein Deutschland-Start ist bisher nicht bekannt

ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 – Der Test

In meinen letzten Beitrag haben wir den DEEBOT OZMO Slim10 ausgepackt. Jetzt musste er in einen Test beweisen, ob er auch mit seinen Leistungen Überzeugen kann.

 

Die App

Bevor wir den ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 endgültig in Betrieb nehmen, müssen wir ihn zuerst mit der App verbinden. Diese ist für Android sowie iOS erhältlich.

ECOVACS HOME
ECOVACS HOME
Entwickler: ECOVACS ROBOTICS
Preis: Kostenlos
‎ECOVACS HOME
‎ECOVACS HOME
Entwickler: Ecovacs
Preis: Kostenlos

Als Erstes müssen natürlich die Nutzungsbedingungen akzeptiert werden und der App so einige Berichtigungen erteilt werden. Die Registrierung beschränkt sich auf die E-Mail-Adresse sowie ein Passwort. Weitere persönliche Daten werden hier erfreulicherweise nicht abgefragt.
Als Nächstes muss man seinen Roboter auswählen. Wenn man diesen in der Auswahl nicht findet, gibt es auch die Möglichkeit dies über einen QR-Code zu erledigen.
Auch alle weiteren Schritte lassen sich schnell und einfach bewerkstelligen. Die App erklärt jeden Schritt ausführlich mit Bildern, teils sogar mit Animationen.

 

Wenn der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 dann erfolgreich mit der App verbunden ist, lassen sich auch gleich drei Reinigungs-Modi auswählen.

  • Kantenreinigung

In diesem Modus wird, wie der Name schon verrät, die Kante des Raumes gereinigt. Der Roboter fährt lediglich an der Wand entlang. Dies hat in meinen Tests auch immer relativ zuverlässig funktioniert.

  • Punktreinigung

Hier wird der Roboter auf einen fixen Punkt abgestellt und dann reinigt dieser eine Fläche von wahlweise 1x1m, 2x2m oder 3x2m. Diese Funktion habe ich bisher nicht wirklich genutzt.

  • Autoreinigung

Kommen wir nun zur Autoreinigung. Die ist das Standartreinigungs-Programm. Hier soll der Roboter die Räume systematisch abfahren und somit überall gleichmäßig reinigen.

Die Einstellungen

In den Einstellungen der App lassen sich so einige Punkte nach eigenen belieben einstellen. So lässt sich zum Beispiel die Saugkraft des Gerätes zwischen Standard und Maximum auswählen. Zudem kann man bei der Wischfunktion die Wasserdurchflussrate in vier Stufen auswählen.

Es lässt sich auch ein Reinigungsplan anlegen. Somit kann der Roboter selbstständig zu einer bestimmten Zeit mit dem Reinigungsprogramm beginnen. Praktischerweise legt man dies zu einem Zeitpunkt, wenn man nicht im Haus ist und somit nicht gestört wird. Es lassen sich auch die letzten Reinigungsprotokolle abrufen. Außerdem zeigt das Gerät an, wie weit Reinigungsbürsten und Filter abgenutzt sind. Dies ist jedoch lediglich ein in Stunden berechneter Wert und muss nicht mit dem tatsächlichen verschleiß übereinstimmen. Wenn man den Roboter einmal nicht mehr finden sollte, lässt sich über die App auch ein Signalton am Gerät ausgeben.

Der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 in der Praxis

Beginnen wir doch mal mit dem wohl größten Vorteil des Gerätes. Seine geringe Bauhöhe. Mit seinen gerade mal 5,7cm Höhe schlüpft er bei mir mühelos unter die Couch. Selbst mit einem leichten Hand-Staubsauger wie meinen Dyson ist das gar keine all zu leichte und vor allem angenehme Arbeit. Und hier wird auch sogar noch gewischt. Selbst mit der Ladestadtion verschwindet das Gerät nahezu unsichtbar unter meinen Küchenschränkchen. Hier kann der “Slim” also auf jeden Fall voll Punkten.

Wie schon beim Unboxing erwähnt. Der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 hat keine große Hauptbürste. Jedoch schaufeln die beiden langarmigen Seitenbürsten zuverlässig den Schmutz in die Mitte des Gerätes wo er aufgesaugt werden kann. Sogar ein Käfer, welcher sich in mein Wohnzimmer verirrt hat, ist dem Sauger zu Opfer gefallen.

Ich habe dem Ecovacs in meinen Test vor so einige Herausforderungen gestellt. Zertretene Kartoffelchips im Wohnzimmer. Salz und Haferflocken auf dem Küchenboden. Haare am Boden des Badezimmers. Gängige Verschmutzungen waren für den OZMO Slim10 kein Problem und er hat es mit seinen Bürsten eingefangen und eingesaugt.
Sehr grobe Verschmutzungen hat er gelegentlich nicht auf den ersten Durchgang vollständig beseitigt. Nach einem zweiten Durchgang war es jedoch meist zufriedenstellen gereinigt. Hier ist die Wischfunktion auf jedem Fall eine Sinnvolle und hilfreiche Ergänzung.

All das bezieht sich natürlich lediglich auf Hartböden wie Fliesen, Parkett oder Laminat. Genau hierfür ist das Gerät gedacht. Für Teppichböden ist der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 weniger geeignet.

 

 

 
 
 
 
 
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Die Intelligenz des Gerätes

Der DEEBOT OZMO Slim10 sorgt mit seinem fortschrittlichen Reinigungsmuster in gegenläufigen Bahnen für gründliche und systematische Reinigungsergebnisse, ohne Bereiche auszusparen oder doppelt zu behandeln.

So bewirbt Ecovacs selbst seinen OZMO Slim10.

Das Gerät verfügt über nur wenige Sensoren. Um Hindernisse zu erkennen, verfügt das Gerät über einen Infrarot-Anti-Kollisionssensor sowie die große Stoßleiste. Dank dieser werden die meisten Hindernisse erkannt und der Roboter stößt erst gar nicht daran an. Der Infrarot-Anti-Kollisionssensor funktioniert jedoch nur dann zuverlässig, wenn das Hindernis direkt vor dem Gerät ist. Wenn der Roboter diagonal darauf zu fährt, reagiert meist erst die Stoßleiste. Das bedeutet das kleine und leichte Gegenstände verschoben oder gar umgeworfen werden können.

Geräte höherer Preisklassen haben Ultraschallsensoren oder gar Laser-Technologien verbaut. Die können sich ein wesentlich genaueres Bild des Raumes und ihrer Umgebung machen.

Auch wenn der Deebot stets bemüht ist, den Raum systematisch abzufahren, können bestimmte Hindernisse den Roboter mächtig aus der Bahn werfen. Ein Stuhl- oder Tischbein wird meist geschickt umgefahren. Dies kann man am Ende des obigen Instagram Videos sehr schön sehen. Bei größeren Hindernissen dreht der Deebot jedoch einfach um, was zur Folge hat das der systematische Reinigungsplan verworfen wird.

Dank der Ausstattung mit zusätzlichen Stufensicherheitssensoren kann der Deebot jedoch im Treppenbereich sicher und ohne Sturzgefahr seine Arbeit verrichten.

Der Deebot bietet in der App keine Kartendarstellung der Räume.  Dadurch lassen sich auch keine virtueller Begrenzung festlegen. Wenn der Roboter einen Raum fern bleiben soll, muss man die Türe schließen. Wenn bestimmte Zonen im Raum nicht befahren werden sollen, muss man wohl physische Grenzen errichten. Auch Hilfsmittel wie Magnetbänder oder ähnliches sind hier nicht möglich.

Besonders Kabel können eine Hürde darstellen. Da das Gerät ja durch seine geringe Höhe unter nahezu jedes Möbelstück schlüpft, kann das auch ein kleines Problem werden. Hier muss man wohl ein wenig aufräumen und Kabel ordentlich direkt der Wand entlang verlegen oder gar mit Klebeband am Boden festkleben. Auch mit meinen Küchenstühlen verträgt sich der OZMO Slim10 nicht besonders. Seine Sensoren können diese wohl nicht korrekt erfassen. Er arbeitet sich mit seinen kräftigen Rädern hoch, bleibt dann jedoch hängen. Wenn die Küche gereinigt werden soll, muss ich also die Stühle hochstellen oder einfach zur Überwachung anwesend sein.

 

Hier ist jetzt natürlich viel “Jammern auf hohen Niveau” dabei. Diese Features kann man bei einem Gerät in dieser Preisklasse kaum erwarten.

 

Nie wieder Staubsaugen und nie wieder Wischen

Wer sich das Gerät aus diesen Gründen anschaffen will, sollte sich von dieser Vorstellung schnell wieder verabschieden. Es gibt wohl kein Gerät auf dem Markt welches zu 100% jede Ecke und jeden Winkel der Wohnung reinigen kann. Jeder Staubsaugerroboter und jeder Wischroboter ist lediglich als Ergänzung zu sehen. Man muss auf jeden Fall seltener selbst Hand anlegen, ganz erspart bleibt es einen jedoch auch mit so einen kleinen Helfer auch nicht.

 

 

ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 – Unboxing

Vor mir habe ich den ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10. In diesem Bericht packen wir das Gerät einmal aus und verschaffen uns einen groben Überblick

 

Der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 ist bereits für unter 200€ erhältlich. Dadurch zählt er wohl noch zu der Einsteigerklasse in diesem Bereich. Schon nach wenigen Tagen im Einsatz haben sich so einige Vor- und Nachteile von diesem Gerät gezeigt. Aber dazu später mehr. Beginnen wir erst einmal damit, dass wir das Gerät auspacken und einsatzbereit machen.

 

Technische Daten

 

Smart Funktion
Smart-Modus Hard Floor Mode
Betriebsmodus Automatik  Punkt  Rand
Fortsetzungsmodus Nein
Gesprochene Meldung Nein
Teppich identifizieren Nein
Sturzschutz Ja
Kollisionsschutz Infrarot-Anti-Kollisionssensor  Stoßleiste
Blockierschutz Ja
Automatisches Laden Ja
Reinigungs-Leistung
Saugoptionen Direktabsaugung
Flächenabdeckung Hartboden
Betriebszeit (min) 100
Filter Feinstaubfilter
Seitenbürste Dual
Einfache Handhabung
App-Steuerung Ja
Kartendarstellung Nein
Einstellung virtueller Begrenzung Nein
Bewegungssteuerung Ja
Schalter Betriebsmodus Ja
Zeitprogrammierung Ja
Fernbedienung Ja
Technische Daten
Bauhöhe (cm) 5.7
Durchmesser (cm) 31.0
Maschinengewicht (kg)* 2.5
Max. Türschwellenüberwindung (cm) 1.4
Geräuschentwicklung (dB) (Standard/Max, Intensiv) 68
Kapazität Staubbehälter (ml) 300
Ladezeit (h) ca. 4
Akkukapazität (mAH) Lithium (2600)
Lieferumfang 1x DEEBOT OZMO Slim10, 1x Ladestation, 4x Seitenbürsten, 1x Fernbedienung, 1x OZMO Wassertank, 1x Reinigungstuch, 2x Feinstaubfilter, 1x Cleaning Tool, 1x Benutzerhandbuch

Anbei auch noch gleich das Video in dem der Hersteller sein Produkt vorstellt

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Beginnen wir mit dem Unboxing

Die Verpackung des ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 macht schon einen sehr wertigen Eindruck. Ein Fester stabiler Karton. Auf Hochglanz bedruckt. Auch innen ist alles sehr ordentlich und aufgeräumt. Alles ist sicher verstaut. Nichts klappert oder wackelt. Alle Einzelteile sind separat in Folien verpackt. Das Gerät selbst in einem Textil-Beutel.

Als ersten sehen wir uns die Dockingstation des ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 etwas genauer an. Der Kopf war hier auch noch zusätzlich mit einer Folie gegen verkratzen geschützt. Bei genaueren hinsehen lassen sich hinter der schwarze, transparenten Fläche Sensoren vermuten. Ich tippe hier auf Infrarot mithilfe dieser der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 seine Station wiederfindet. Das Kabel lässt sich auf der Rückseite Platzsparend aufwickeln. Dies verhindert das neben der Ladestation ein unnötig langes Kabel rumliegt, welches für den Roboter unter umständen ein Hindernis wird. Die Unterseite ist gummiert, was verhindert, dass die Station verrutscht, wenn der Staubsauger zum Laden auffährt. Die beiden Lade-Kontakte sind gefedert, was einen zuverlässigen Kontakt gewährt.

Wie auch schon oben in der Tabelle mit den technischen Daten erwähnt, bringt der Deebot so einiges an Zubehör mit. So bekommen wir neben den ausführlichen Handbüchern zwei zusätzliche Seitenbürsten als Ersatz, 1x Fernbedienung, ein zweites Reinigungstuch für die Wisch-Funktion, sowie einen Ersatz Feinstaubfilter. Die Seitenbürsten und Feinstaubfiltern sind natürlich ein sehr sinnvolles Zubehör. Diese sind ein Verschleißteil und gehören nach einer gewissen Anzahl an Betriebsstunden gewechselt. Auch das Reinigungstuch ist sinnvoll, wenn man eines davon mal in die Waschmaschine packt.
Die kleine Fernbedienung sehe ich als unnötig. Der Roboter lässt sich sehr komfortabel über die App sowie über Google Home und Amazon Alexa steuern. Zudem handelt es sich über eine Infrarot Fernbedienung. Was bedeutet, dass ein Sichtkontakt zum Gerät erforderlich ist. Das ansteuern aus einen anderen Raum ist somit nicht möglich, was den Nutzen dann doch erheblich einschränkt. Bei Geräten von Ecovacs in höheren Preisklassen, ist diese teils gar nicht mehr im Lieferumfang enthalten.

 

ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10

Aber kommen wir nun zum wichtigsten. Den Staubsaugerroboter selbst.

Ebenso wie die Ladestation ist der Roboter ebenfalls Gut geschützt verpackt. Folien gegen Verkratzen sowie ein Transportschutz für die vordere bewegliche Stoßleiste bzw. Sensor.

“Unter der Haube” des ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 ist der Staubbehälter. Mit 0.30l ist dieser nicht besonders groß. Was natürlich an den  kompakten Ausmaßen des Roboters selbst liegt. Allerdings habe ich dies in meinen Test dennoch als ausreichend empfunden. Unter der Klappe befindet sich zudem der Hauptschalter sowie ein Restet Knopf. Der Deebot verfügt über einen Metallgewebe-, Schwamm- und Feinstaubfilter. Dieser soll laut Ecovacs Auslöser von Allergien und Asthma in der Luft verhindern. Der Behälter verfügt zudem über ein kleines Reinigungs-Tool. Eine Bürste zum Reinigen des Filters sowie ein Messer.

Auf der Unterseite des Gerätes fällt sofort ins Auge, dass der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 über keine große Hauptbürste verfügt. Er hat lediglich einen Ansaugschacht in der Mitte des Gerätes. Das ist auch der Grund, warum das Gerät weniger für Teppiche geeignet ist, sondern primär für Hartböden. Die ist jedoch wiederum ein Vorteil bei beispielsweise Tierhaaren, da diese sich nicht in einer Bürste verfangen können.
Die zwei Seitenbürsten und das Reinigungstuch sind schnell und einfach mit wenigen Handgriffen montiert.

Jetzt ist der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 eigentlich schon voll einsatzbereit

 

 

Eine Besonderheit, welche den ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 von vielen anderen Modellen unterscheidet, ist ja die Wisch-Funktion. Der 180 ml große Wassertank verteilt dank der OZMO Mopping Technologie das Wasser gleichmäßig auf das Wischpad. Die Intensität lässt sich hierfür in der App festlegen.

 

Schlußwort

Ich hoffe, ich konnte euch hier schon einen interessanten Überblick über das Gerät verschaffen. Natürlich folgt auch bald der Testbericht zum Gerät. Wenn ihr jedoch jetzt schon überzeugt seid, könnt ihr das Gerät auch gleich, z. b. bei Amazon für aktuell knapp 195€ erwerben.

 

Kommt hier eine TicWatch Pro 2?

Something new is coming! – Mit diesem Slogan kündigt Mobvoi eine neue Smartwatch auf Twitter an. Recht viel mehr wird allerdings noch nicht verraten.

Fast – Powerful – Feel the Boost

Diese Schlagwörter lassen wohl auf einen neuen und leistungsstärkeren Prozessor schließen. Im aktuellen Modell ist der Snapdragon Wear 2100 verbaut. Das aktuelle Flaggschiff von Snapdragon ist jedoch der Wear 3100, welcher wohl so einige Features mehr unter der Haube hat. Neu sind hier unter anderem Bluetooth 4.2 anstatt Bluetooth 4.1, Low power Wi-Fi und der wohl markanteste Punkt ist die Unterstützung von LTE. Hier könnte man natürlich eine eSIM erwarten. Aber das sind natürlich alles nur Spekulationen.

Schon vor einiger Zeit konnte man auf der Website von Mobvoi eine Smartwatch mit dem Logo des amerikanischen Mobilfunkbetreibers Verizon Wireless sehen. Darunter der Schriftzug “Powered by Verizon” Auch das ließe auf eine Mobilfunk bzw LTE Unterstützung schließen. Bei dem gezeigten Modell könne man aber wohl noch das aktuelle Modell vermuten.

TicWatch Pro 2?

Wenn man sich das kurze Video von Twitter etwas genauer betrachtet könnte man auch ein Kunststoff- oder Silikonarmband vermuten. Anstatt zwei Buttons wie beim aktuellen Modell erkennt man ebenso eine drehbare Krone, wie man es auch von der Apple Watch kennt. Diese wird das Bedienungskonzept wohl etwas verändern.

Hier aber erst einmal der Tweet mit Video

 

Laut der Website von Mobvoi kann man aber bereits ab dem 5. Juli jeden Tag etwas Neues erwarten. Zumindest warten aktuell sechs verschlossene Türchen auf uns.

Ich für meinen Teil bin schon jetzt sehr gespannt. Die Ticwatch Pro ist in meinen Augen die Beste Android Smartwatch auf dem Markt. Eine TicWatch Pro 2 würde ich wohl ohne viel zögern kaufen.

 

Interessante Fakte über Mobvoi

Mobvoi ist eigentlich eine Kombination aus zwei Wörtern, die wir alle kennen: mobile + voice. Dies entspricht für den Wurzel des Unternehmens, nämlich den sprachbasierten künstlichen Intelligenz. Mobvoi wurde von zwei ehemaligen Google-Wissenschaftlern gegründet, die Pioniere auf dem Gebiet von Machine Learning und Spracherkennung sind. Wir haben wirklich den “Smart” in Smartwatch eingesetzt! :)

TicWatch Pro Header

Schnäppchen: Ticwatch Pro Smartwatch + Ticwatch Pro Straps

Amazon hat aktuell ein ganz interessantes Angebot. Die Ticwatch Pro Smartwatch und dazu ein zweites Armband, die Ticwatch Pro Straps. Beides zusammen bekommt man die Tage zu einen ganz fairen Preis.

 

Die Ticwatch Pro habe ich euch ja schon einmal in einen kurzen Unboxing vorgestellt. Und den meisten dürfte sie ja auch schon bekannt sein.

Amazon selbst bietet aktuell die Ticwatch Pro für 244,99€ an. Auf diesen Preis gib es Dank einer Aktion 15% Rabatt. Wo wir dann bei einen Preis von 208.24€ sind.
Zum Vergleich: Mobvoi selbst gibt auf den selben Preis im eigenen Shop aber aktuell einen Rabatt von 30€, wo wir dann bei einen Preis von 214.99€ wären. Ebenfalls Versandkostenfrei.

Dann sind wir mit Amazon zwar noch immer günstiger dran, aber die Ersparnis ist leider nicht mehr all zu hoch.

Aber:

Amazon hat noch eine zweite Aktion am laufen. Beim Kauf der Ticwatch Pro gibt es die Ticwatch Pro Straps (Black) im Wert von 13,99€ Gratis dazu. Auch hier wieder der Vergleich: Bei Mobvoi selbst kosten diese wiederum 15.99€.

 

Bei Mobvoi wären wir dann bei einen Paket-Preis von 230.98€

Bei Amazon mit diesen Angebot bei 208.24€

 

Auch wenn es die Ticwatch Pro alleine wohl schon zu einen günstigeren Preis gegeben hat halte ich das hier für ein ganz Gutes Angebot.

Und wenn man schon dabei ist kann man gleich noch ein zweites Schnäppchen dazu packen. Auf das Paket von 3x AUKEY USB C Kabel gibt es ebenfalls eine Gutschein Aktion. Hier sinkt der Preis von 9,99€ um 4€ auf 5,99€. USB-Kabel kann man ja nie genug haben ;)

Rolle Rückwärts – Wieder zurück zu Android?

Vor ein paar Wochen habe ich noch geschrieben, dass ich mich jetzt nach rund neun Jahren mit Android Smartphones mal ins Apple-Universum wage. Aktuell sieht für mich alles danach aus, als dass ich wieder zu Android zurückkehre. Warum das so ist, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Ich war wirklich optimistisch, als ich das erste Mal wieder ein IPhone in der Hand hielt. Das letzte IPhone das ich aktiv nutze, war ein IPhone 3. Seit dem ist viel passiert. Ohne Frage macht Apple auch vieles richtig. Viel gefällt mir sehr Gut. Aber in den sechs Wochen habe ich auch so einige Schattenseiten gesehen.

Pro & Contra

Ohne Frage. Ein IPhone ist ein sehr schönes Stück Technik. Es ist wirklich tadellos verarbeitet. Keine Spaltmaße. Nichts wackelt oder klappert. Ein IPhone wirkt fast wie aus einem Guss. Über das Design lässt sich hier natürlich streiten. Die eingeschränkte Auswahl an Modellen möchte ich hier mal gar nicht all zu stak bemängeln. Auch, wenn man sie nicht ganz außer Acht lassen kann. Wenn man Android auf die wirkliche Premium-Klasse reduziert bleibt ja auch nicht mehr all zu viel Auswahl übrig. Aber ansonsten kann man in Sachen Hardware kaum etwas aussetzen.

Was mir vor allem erst in den letzten beiden Wochen stark aufgefallen ist: Der Mobilfunk-Empfang mit IPhone ist wesentlich schlechter als mit den letzten Android Geräten, die ich nutzte. Diese waren überwiegend Nexus, OnePlus oder Pixel Geräte. Also ich vergleiche hier nicht mit einem einzelnen Hersteller oder Gerät. Zugegeben waren es auch immer schwierige Situationen wie Keller oder Gebäude mit massiven Betonwänden. Aber die letzten Wochen ist es mir schon sehr häufig aufgefallen, das ich in so machen Situationen gar kein oder nur sehr schlechtes Netz hatte.

Und wenn wir schon bei der Konnektivität sind. Auch Bluetooth hinkt hier irgendwie hinterher. Ich muss das IPhone nahezu jeden Tag erneut manuell mit meiner Fernsprecheinrichtung im Auto, meiner Körperwaage und dem Bluetooth Lautsprecher koppeln. Meine Android Geräte haben sich hier immer problemlos selbstständig verbunden. Ein Gerät wird sogar gar nicht erst gefunden (Wobei ich da aber noch einen Test mit Android machen muss, um Defekt auszuschließen).

An viele Punkte in Sachen Bedienung kann ich mich auch nach Wochen noch nicht ganz anfreunden. Mag sein das ich ziemlich auf Android festgefahren bin.
Aber auch die kleine Dinge wie Widgets vermisse ich nach wie vor sehr. Viele andere Kleinigkeiten in Sachen Bedienung ebenfalls. So habe ich es doch sehr geschätzt, dass ein Pixel bei einem Doppelklick auf den Powerbutton die Kamera startet.

Die FaceID bei meinen IPhone XS max funktioniert ohne Frage grundsätzlich sehr Gut. Mützen, Brillen oder auch die Hand im Gesicht stören hier kaum. Aber auch den Fingerprint vermisse ich ein wenig. Vor allem in der Nacht ist dieser doch praktischer. Zudem ist ein Smartphone mit Fingerprint schon entsperrt, bevor ich es überhaupt vor dem Gesicht habe.

Auch wenn die meisten iOS Apps “wertiger” sind, ist mir unverständlich, warum bei inzwischen so großen Geräten wichtige Eingabe Element am oberen Bildschirmrand sind. Da macht Android mit dem “Floating Button” vieles richtig. Wobei dies natürlich wiederum nicht immer umgesetzt wird. Da sind dann Apples konsequente Vorschriften für den App Store doch ganz vorteilhaft. Über die Preise im App Store lässt sich wiederum streiten. Im App Store kann/muss man schon wesentlich mehr Geld in gute Software investieren als im Android Play Store. Auch, wenn man wie erwähnt meist sehr hohe Qualität bekommt. Bei Android bekommt man doch mehr Gute Apps für weniger Geld oder gar kostenlos.

Mal noch ein ganz anders Thema. Das Ökosystem sozusagen. Bei der Weboberfläche von E-Mail, Fotos, Kalender, Kontakte-Verwaltung hinkt Apple gegenüber Google meilenweit hinterher. Vom Design sowie vom Funktionsumfang. Bei den Preisen für mehr Platz in der Cloud sind hier Apple und Google interessanterweise nahezu identisch.

Aber in einer Sache führt Apple eindeutig gegenüber Android:

Die Apple Watch. Diese hat aber in nahezu jeden Belang die Nase vorn. Da sehe ich bei Android Wear kaum einen Vorteil. Einzig die fehlenden Watchfaces könnte man bemängeln und wiederum die eingeschränkte Auswahl an Modellen. Beispielsweise das man keine klassische runde Uhr bekommt.

 

Und wie ist eure Meinung dazu?

Sind meine Kritikpunkte berechtigt oder ist es nur rumnörgeln von einem Android-Fanboy?

 

 

Titelbild Screenbar

Die BenQ Screenbar e-Reading Lamp im Test

Jeder, der sich schon mal etwas näher mit seinem Arbeitsplatz auseinander gesetzt hat, wird sich mit Sicherheit auch Gedanken über eine gute Ausleuchtung eben dessen gemacht haben. Ich war zugegeben etwas skeptisch, als mir die BenQ Screenbar e-Reading Lamp (Affiliate-Link) zum Testen angeboten wurde.

Vorwort

Zunächst sollte man sich die typischen Probleme einer herkömmlichen Schreibtischlampe vor Augen führen, um zu verstehen, welche Lösung BenQ hier anbietet. „Normale“ Lampen haben meist nicht die korrekte Helligkeit, nehmen knappen Schreibtischplatz weg und reflektieren im Bildschirm. Deswegen bewirbt der Hersteller  seine Lampe mit folgenden Argumenten:

Auto Dimming: Die ScreenBar ist mit einem Sensor ausgestattet, der das Umgebungslicht erkennt und die Lampe auf die richtige Helligkeit einstellt. Normalerweise wird die Helligkeit auf 500 Lux eingestellt, in dunkleren Räumen auf 300 Lux und einen starken Kontrast zu vermeiden. Zudem wird auch die Farbtemperatur angepasst.

Space Saving: Die Halterung der Lampe ist durch ihr einzigartiges Design sehr platzsparend und man benötigt keine Schrauben oder Klebeband für die Montage. 

Screen Glare Free: Durch das asymmetrische optische Design wird nur die Arbeitsfläche beleuchtet und nicht der Bildschirm an sich, somit werden störende Reflexionen vermieden.

Das klingt sehr vielversprechend und weckte mein Interesse, die Lampe näher in Augenschein zu nehmen. 

Überblick

Geliefert wird die Lampe in einem Karton, auf der Rückseite ist in Englisch die leicht verständliche Bedienungsanleitung mit symbolischen Darstellungen zum Zusammenbau, Montage und Anschluss aufgedruckt.

Übersicht Verpackungsinhalt

BenQ ScreenBar e-Reading Lamp Lieferumfang

Das 45cm lange Lampenmodul, eine Art Leuchtstab mit mittig sitzenden Bedienelementen wird zunächst in die Halterung eingeklickt. Diese wird daraufhin oben auf dem Computermonitor oder Laptop aufgelegt und fixiert sich durch ein Gegengewicht selbst.  Es muss also nichts geklebt oder geschraubt werden, ein absoluter Pluspunkt. Durch die gummierten Auflageflächen werden zudem Kratzer am Gehäuse vermieden. Für die Stormversorgung liegt der Packung ein USB-Kabel bei. Dieses kann direkt am PC oder einem separaten 5V/1A-Netzteil angeschlossen werden. Damit ist der Aufbau auch schon erledigt, die Screenbar ist nun einsatzbereit.

 

Montage an Laptop

Bedienung

Schaust man von oben auf die Lampe, bemerkt man die vier touchintensiven Tasten für die Bedienung. Deren Funktion wird mit von vorne sichtbaren Symbolen deutlich gemacht. Der erste Schalter links mit dem Sonnensymbol reguliert die Helligkeit, ein Thermometersymbol steht für die einstellbare Farbtemperatur (2700 – 6500 Kelvin), ein Rechteck aktiviert den automatischen Dimmer und ganz rechts findet man den Powerknopf. Die zuletzt gewählte Einstellung wird beim erneuten Einschalten beibehalten. Durch einfaches Auflegen eines Fingers lassen sich die Parameter steuern. Die Helligkeit und Farbtemperatur „fährt“ hier allerdings von einem Ende der Skala zum anderen, eine bestimmte Plus-Minus-Regulierung ist nicht möglich. 

Beleuchtung und Technik

Als weiterer Pluspunkt ist hervozuheben, dass die ScreenBar als Lampe tatsächlich einen guten Job macht. Der Arbeitsplatz wird angenehm hell ausgeleuchtet, dennoch wird das Licht nicht als störend oder blendend wahrgenommen. Dies wird durch die Konstruktion der Leuchtleiste erreicht. Sie kann in der Halterung um 10° gedreht werden. Laut Hersteller beträgt der effektive Leuchtradius 74cm in der Breite und 35cm in der Tiefe.

Durch das fortgesetzte Lesen am Bildschirm, dem sogenannten e-Reading, werden die Augen relativ stark belastet. Das kann zu Kopfschmerzen und  Konzentrationsmangel führen. Mit der entsprechenden Beleuchtung, angepasst an Helligkeit und Farbtemperatur, können die Augen entlastet werden. Für die richtige Einstellung sorgt hier die Auto-Dimm Funktion. Aber auch der gezielte Einsatz von beispielsweise warmem Licht am Abend zur Förderung der Entspannung oder von kaltem Licht zur Steigerung der Konzentration kann zielführend sein.

Praktisch ist auch der flexible Einsatzbereich der Lampe. Durch ihre einfache Montage kann man sie leicht z.B. an die Uni oder mit auf Reisen nehmen und per USB am Laptop einsetzen.  Und da das Licht senkrecht am Monitor nach unten scheint, enstehen auf dem Panel keine Reflexionen. Durch diese Art der Beleuchtung fällt auch kein störendes Licht in die Augen, der Arbeitsbereich wird praktisch „indirekt“ beleuchtet. Mann kann sich das Prinzip einer Unterbauleuchte an einer Küchenzeile zum Vergleich vorstellen. 

Blick auf Schreibtisch

Blick auf den ausgeleuchteten Schreibtisch

Fazit BenQ Screenbar e-Reading Lamp

Ich gebe zu, ich hätte mir aus eigener Motivation die Screenbar nicht gekauft. Mit einem Preis von 99,- € ist sie auch nicht gerade günstig. Man bekommt allerdings ein hochwertiges Produkt mit ansprechendem Design und einwandfreier Verarbeitung, das sich wertig anfühlt. Die Lampe ist mit Sicherheit kein „Must Have“, das ich vorbehaltlos empfehlen würde. Wer aber eine clevere Lösung für die Beleuchtung seines Arbeitsplatzes sucht, dem kann die Screenbar auf jeden Fall zum Test empfohlen werden. Hat man sich einmal an den Unterschied in der Lichtqualität gewöhnt, möchte man nicht mehr darauf verzichten.

 

Hat Euch der Artikel gefallen?

Welche Erfahrungen habt ihr mit der richtigen Beleuchtung an Eurem Arbeitsplatz gemacht? Habt ihr andere sinnvolle Konzepte? Wie findet Ihr die Lösung von BenQ? Ich freue mich schon auf Eure Kommentare!