Titelbild Screenbar

Die BenQ Screenbar e-Reading Lamp im Test

Jeder, der sich schon mal etwas näher mit seinem Arbeitsplatz auseinander gesetzt hat, wird sich mit Sicherheit auch Gedanken über eine gute Ausleuchtung eben dessen gemacht haben. Ich war zugegeben etwas skeptisch, als mir die BenQ Screenbar e-Reading Lamp (Affiliate-Link) zum Testen angeboten wurde.

Vorwort

Zunächst sollte man sich die typischen Probleme einer herkömmlichen Schreibtischlampe vor Augen führen, um zu verstehen, welche Lösung BenQ hier anbietet. „Normale“ Lampen haben meist nicht die korrekte Helligkeit, nehmen knappen Schreibtischplatz weg und reflektieren im Bildschirm. Deswegen bewirbt der Hersteller  seine Lampe mit folgenden Argumenten:

Auto Dimming: Die ScreenBar ist mit einem Sensor ausgestattet, der das Umgebungslicht erkennt und die Lampe auf die richtige Helligkeit einstellt. Normalerweise wird die Helligkeit auf 500 Lux eingestellt, in dunkleren Räumen auf 300 Lux und einen starken Kontrast zu vermeiden. Zudem wird auch die Farbtemperatur angepasst.

Space Saving: Die Halterung der Lampe ist durch ihr einzigartiges Design sehr platzsparend und man benötigt keine Schrauben oder Klebeband für die Montage. 

Screen Glare Free: Durch das asymmetrische optische Design wird nur die Arbeitsfläche beleuchtet und nicht der Bildschirm an sich, somit werden störende Reflexionen vermieden.

Das klingt sehr vielversprechend und weckte mein Interesse, die Lampe näher in Augenschein zu nehmen. 

Überblick

Geliefert wird die Lampe in einem Karton, auf der Rückseite ist in Englisch die leicht verständliche Bedienungsanleitung mit symbolischen Darstellungen zum Zusammenbau, Montage und Anschluss aufgedruckt.

Übersicht Verpackungsinhalt

BenQ ScreenBar e-Reading Lamp Lieferumfang

Das 45cm lange Lampenmodul, eine Art Leuchtstab mit mittig sitzenden Bedienelementen wird zunächst in die Halterung eingeklickt. Diese wird daraufhin oben auf dem Computermonitor oder Laptop aufgelegt und fixiert sich durch ein Gegengewicht selbst.  Es muss also nichts geklebt oder geschraubt werden, ein absoluter Pluspunkt. Durch die gummierten Auflageflächen werden zudem Kratzer am Gehäuse vermieden. Für die Stormversorgung liegt der Packung ein USB-Kabel bei. Dieses kann direkt am PC oder einem separaten 5V/1A-Netzteil angeschlossen werden. Damit ist der Aufbau auch schon erledigt, die Screenbar ist nun einsatzbereit.

 

Montage an Laptop

Bedienung

Schaust man von oben auf die Lampe, bemerkt man die vier touchintensiven Tasten für die Bedienung. Deren Funktion wird mit von vorne sichtbaren Symbolen deutlich gemacht. Der erste Schalter links mit dem Sonnensymbol reguliert die Helligkeit, ein Thermometersymbol steht für die einstellbare Farbtemperatur (2700 – 6500 Kelvin), ein Rechteck aktiviert den automatischen Dimmer und ganz rechts findet man den Powerknopf. Die zuletzt gewählte Einstellung wird beim erneuten Einschalten beibehalten. Durch einfaches Auflegen eines Fingers lassen sich die Parameter steuern. Die Helligkeit und Farbtemperatur „fährt“ hier allerdings von einem Ende der Skala zum anderen, eine bestimmte Plus-Minus-Regulierung ist nicht möglich. 

Beleuchtung und Technik

Als weiterer Pluspunkt ist hervozuheben, dass die ScreenBar als Lampe tatsächlich einen guten Job macht. Der Arbeitsplatz wird angenehm hell ausgeleuchtet, dennoch wird das Licht nicht als störend oder blendend wahrgenommen. Dies wird durch die Konstruktion der Leuchtleiste erreicht. Sie kann in der Halterung um 10° gedreht werden. Laut Hersteller beträgt der effektive Leuchtradius 74cm in der Breite und 35cm in der Tiefe.

Durch das fortgesetzte Lesen am Bildschirm, dem sogenannten e-Reading, werden die Augen relativ stark belastet. Das kann zu Kopfschmerzen und  Konzentrationsmangel führen. Mit der entsprechenden Beleuchtung, angepasst an Helligkeit und Farbtemperatur, können die Augen entlastet werden. Für die richtige Einstellung sorgt hier die Auto-Dimm Funktion. Aber auch der gezielte Einsatz von beispielsweise warmem Licht am Abend zur Förderung der Entspannung oder von kaltem Licht zur Steigerung der Konzentration kann zielführend sein.

Praktisch ist auch der flexible Einsatzbereich der Lampe. Durch ihre einfache Montage kann man sie leicht z.B. an die Uni oder mit auf Reisen nehmen und per USB am Laptop einsetzen.  Und da das Licht senkrecht am Monitor nach unten scheint, enstehen auf dem Panel keine Reflexionen. Durch diese Art der Beleuchtung fällt auch kein störendes Licht in die Augen, der Arbeitsbereich wird praktisch „indirekt“ beleuchtet. Mann kann sich das Prinzip einer Unterbauleuchte an einer Küchenzeile zum Vergleich vorstellen. 

Blick auf Schreibtisch

Blick auf den ausgeleuchteten Schreibtisch

Fazit BenQ Screenbar e-Reading Lamp

Ich gebe zu, ich hätte mir aus eigener Motivation die Screenbar nicht gekauft. Mit einem Preis von 99,- € ist sie auch nicht gerade günstig. Man bekommt allerdings ein hochwertiges Produkt mit ansprechendem Design und einwandfreier Verarbeitung, das sich wertig anfühlt. Die Lampe ist mit Sicherheit kein „Must Have“, das ich vorbehaltlos empfehlen würde. Wer aber eine clevere Lösung für die Beleuchtung seines Arbeitsplatzes sucht, dem kann die Screenbar auf jeden Fall zum Test empfohlen werden. Hat man sich einmal an den Unterschied in der Lichtqualität gewöhnt, möchte man nicht mehr darauf verzichten.

 

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Welche Erfahrungen habt ihr mit der richtigen Beleuchtung an Eurem Arbeitsplatz gemacht? Habt ihr andere sinnvolle Konzepte? Wie findet Ihr die Lösung von BenQ? Ich freue mich schon auf Eure Kommentare!

Kopfhörertest Ultrasone Performance 820

Auf die Firma Ultrasone wurde ich aufmerksam durch den Podcast „Bits und so“. Kopfhörerenthusiast Bastian @schlingel Woelfle hat in den sog. „Picks“ zwei verschiedene Produkte der Firma vorgestellt und war sehr begeistert. Ich habe also die Firma angeschrieben und um Übersendung eines Testmusters gebeten.

Wie schon in meinem letzten Test erwähnt, bin ich seit Jahren großer Fan meines Beyerdynamic DT 770 Pro. Bisher konnte mich kein anderer Kopfhörer mit besserem Klang überzeugen. Und um das Endergebnis gleich vorwegzunehmen: Der Performance 820 hat es geschafft. Aber eins nach dem anderen.

Hintergrundinformationen

Die deutsche Ultrasone AG mit Sitz am Starnberger See wurde 1991 gegründet und hat sich seitdem einen Ruf bei audiophilen Hörern auf der ganzen Welt gemacht. Ultrasonekopfhörer sind im Pro-Audio-Bereich bei DJs und in renommierten Tonstudios genauso zu finden wie bei HiFi-Liebhabern in über 50 Ländern.

Der Performance 820 ist seit August 2015 auf dem Markt und wird im Portfolio von Ultrasone als Allround-Kopfhörer für ambitionierte Einsteiger positioniert. Es handelt sich um einen Kopfhörer mit geschlossener Bauart, der sowohl Geräuschen nach als auch von außen sehr gut abdämpft. Ich bin Fan dieser Bauart, mit halboffenen bzw. offenen Kopfhörern kam ich in der Vergangenheit nie sonderlich gut zurecht.

Optik

Nimmt man den Kopfhörer aus der Schachtel, fällt als Erstes die schicke Optik auf. Eine diagonal angeordnete Kombination von mattschwarzem und glänzendem Kunststoff sorgt für ein markantes Äußeres. Der Kopfhörer ist in drei Farbvarianten (rot, weiß und schwarz) erhältlich, die glänzenden Kunststoffteile sind dementsprechend gefärbt. Die Ohrmuscheln und der Kopfbügel sind mit einem weichen Protein-Leder bezogen und runden das Design ab.

Performance 820 Farbvarianten

Die drei Farbvarianten des P820

Hardware

Der Kopfhörer wiegt angenehme 244 Gramm. Für die Ohrpolster und Kopfbügel kommt ein hochwertiger, mit Protein-Leder bespannter Schaumstoff zum Einsatz. Der Hersteller verbaut hier 40-Millimeter-Schallwandler in dezentraler Bauweise, dazu später noch mehr. Diese erreichen laut Ultrasone einen Schalldruck von bis zu 99dB, was für mehr als genügend Dynamikreserven sorgt. An den Schallwandlern liegt eine Impedanz von 32 Ohm an, was genug Leistung auch für den Betrieb an mobilen Geräten sicherstellt. Geliefert wird der Kopfhörer mit einem Microfaser-Transportbeutel sowie einem 1,2 m langen Kabel mit integriertem Mikrofon und Funktionstasten.

Performance 820 Microfaserbeutel

Der mitgelieferte Microfaserbeutel

Hier muss ich einen meiner wenigen Kritikpunkte anbringen. Das Kabel entspricht nicht der ansonsten gebotenen Qualität und ist meiner Meinung nach deutlich zu kurz. Der Hersteller setzt leider auf Kopfhörerseite auf den eher unüblichen 2,5mm Klinkenanschluss. So lässt sich das Kabel nicht einfach durch ein anderes, längeres Standardkabel ersetzten, bei Amazon gibt es aber Alternativen. Bei einem Kopfhörer dieser Preisklasse hätte ich mir ein deutlich hochwertigeres und längeres Kabel gewünscht, zudem fehlt der Adapter auf 6,3mm Klinke.

Ultrasone S-Logic® Plus

Wie oben bereits erwähnt, werden die Schallwandler in dezentraler Bauweise in den Ohrmuscheln angeordnet. Die soll für ein deutlich räumlicheres und natürlicheres Klangerlebnis als bei herkömmlichen Kopfhörern sorgen. Durch dieses Konzept soll der typische „Kopfhörerklang“ vermieden werden, das Hörerlebnis soll eher dem perfekt aufgestellter Lautsprecher im Stereodreieck in einem Raum entsprechen. Zudem kann durch S-Logic® Plus der Schalldruck um bis zu 40 % (3-4 dB) bei vergleichbarem Klangerlebnis reduziert werden, was das Gehör nachhaltig schont.

Tatsächlich bietet der Kopfhörer ein sehr gutes räumliches Schallbild. Wenn dies im Mix der Quelle angelegt ist, lassen sich z.B. Instrumente oder Soundeffekte gut im Raum verorten. Dies ist auch bei Computerspielen wichtig, um Gegner richtig lokalisieren zu können. Schließt man beim Hören die Augen, kann man bei entsprechender Aufnahme die Band fast vor sich auf deiner Bühne sehen.

Klang

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, bin ich vom Klang des P820 mehr als begeistert. Ich habe ihn im Testzeitraum ca. 60 Stunden getragen und für unterschiedliche Anwendungszwecke, wie es sich für einen Allrounder gehört, genutzt.

Musik

Neue Kopfhörer werden immer zuerst mit meiner „Soundcheck“ Playlist und verschiedenen Musikstilen getestet. Die Liste enthält basslastige Titel, aber auch Filmmusik, Stücke mit Fokus auf Gesang und Stimme sowie gitarrenlastige Musik.

Beim erster Klangeindruck überraschten mich die mehr als präsente Höhen des P820 und sein gut abgestimmter, sauberer Bass. Nach kurzer Eingewöhnung bietet der Kopfhörer ein homogenes Klangbild, das ich im Testzeitraum sehr zu schätzen gelernt habe. Stimmen werden im Mix präzise dargestellt und fallen nicht nach hinten, der Bass bleibt stets definiert und rundet das Klangbild nach unter sauber ab, ohne matschig zu sein. Die Mitten bieten eine kompaktes Klangbild ohne das Quellsignal zu verfärben. Auch längeres Hören ermüdet die Ohren nicht, dank S-Logic® Plus und geschlossener Bauweise kann hier auch mal etwas leiser gedreht werden. Die Klangqualität bleibt auch bei geringen Lautstärken voll erhalten.

Mobilgeräte

Am Tablet bzw. am Smartphone habe ich den Kopfhörer für die Film- und Serienwiedergabe über Netflix und YouTube genutzt, aber auch für verschiedene Mobilgames. Er leistet sich auch hier keine Schwächen. Bei Filmen ist die Klangwiedergabe sehr detailliert, Dialoge sind stets einwandfrei verständlich. Explosionen und ähnliche Effekte bieten in Filmen und Spielen eine eindrucksvolle Klangkulisse. Durch S-Logic® Plus entsteht hier trotz Stereowiedergabe ein räumliches Klangbild.

Games

Im Spielebereich habe ich den P820 mit Overwatch, APEX Legends, PUBG und verschiedenen Strategiespielen sowie MMORPGS auf dem PC getestet. Ich hab den Kopfhörer mit einem 6,3mm Klinkenadapter an mein UMC404HD Soundinterface angeschlossen.

Die vor allem bei Onlineshootern wichtige Ortbarkeit von Teamkollegen oder Gegnern ist in jedem Fall gewährleistet – auch ohne (virtuelle) Surround-Tricks. Schritte und Schüsse lassen sich gut lokalisieren. Auch leisere Teile, wie etwa Hintergrundmusik, gehen nicht im Gesamtklang unter und sind gut wahrnehmbar. Explosion werden druckvoll dargestellt, man hat ein sauberes „Mittendrin-Gefühl“. Wie auch bei der Musikwiedergabe ist der Bassanteil ausgewogen und präzise. Ein zusätzlicher Voicechat mit den Mitspielern war immer klar verständlich.

Insgesamt macht es mir sehr großen Spaß, den P820 in Spielen zu benutzen. Das Hören gestaltet sich durch den hervorragenden Klang stressfrei, d.h. man wird nicht durch schlechte Tonqualität zusätzlich negativ belastet und kann sich so voll auf das Spielgeschehen konzentrieren.

Ultrasone selbst hat das Potential ihrer Kopfhörer für den Gamingmarkt bereits erkannt und spricht unter gaming.ultrasone.com bewusst den ambitionierte Spieler an. Für mich ist der Kopfhörer eine absolute Empfehlung im Gamingbereich.

Tragekomfort

Der P820 bietet einen angenehmen Anpressdruck, mehr als ich von meinem DT 770 Pro gewohnt bin. Ich bin allerdings kein Brillenträger, diese könnte das bei entsprechender Empfindlichkeit stören. Der Verstellmechanismus des Kopfbügels rastet sauber und gut fühlbar ein, auch große Köpfe sollten aufgrund der weiten Verstellbarkeit keine Probleme bekommen. Die Scharniere der Ohrmuscheln haben für meine Geschmack etwas zu viel Spiel, sie passen sich dennoch gut der Kopfform an.

Die Protein-Lederpolster sind ohrumschließend, meine Ohren (nicht abstehend) stoßen nicht an die Innenseiten der Ohrmuscheln an. Auch nach vier bis fünf Stunden Gamingsession drückt der Kopfhörer nicht. Warme Ohren habe ich auch nicht bekommen, ich bin also vom Tragekomfort insgesamt überzeugt.

Kabelfernbedienung mit Mikro

Im Lieferumfang befindet sich, wie oben bereits erwähnt, eine integrierte Kabelfernbedienung mit Mikrofon. Leider gibt es die iQ App nicht für iOS. Mit deren Hilfe kann man die Funktionen der Kabelfernbedinung noch individualisieren. Ansonsten lassen sich Gespräche mit der Taste bequem annehmen. Diese Funktionalität ist für mich aber zweitrangig.

Bluetoothmodul Ultrasone SIRIUS

Ein sehr interessantes Addon für den P820 ist das separat erhältliche Bluetoothmodul Sirius. Es wurde speziell für die Kopfhörer der Performancereihe entwickelt und übertragt Audio über BT 4.1 in aptX® Qualität. Durch die geschwungen Form schmiegt sich das Bluetooth-Element nahtlos und unscheinbar an den Kopfhörer. Mit drei Tasten lässt sich die Lautstärke regeln sowie die Wiedergabe starten und stoppen. Natürlich ist auch ein Mikrofon mit eingebaut. Somit ist es möglich, den Kopfhörer als Headset für das Telefonieren mit dem Smartphone, am Tablet oder Computer zu nutzen. Eine Akkuladung reicht für bis zu 12 Stunden Betreib, die Reichweite beträgt bis zu 20 Meter.

Für mich ein weiterer Pluspunkt. Unterwegs wünsche ich mir in letzter Zeit öfters einen anständigen kabellosen Kopfhörer, mit dem Sirius hätte ich die Möglichkeit, einen sehr guten Kopfhörer mobil zu machen. Einzig der Preis von ca. 135,- € zusätzlich schreckt mich ab.

Preis / Leistung / Fazit

Ultrasone ruft für seinen Kopfhörer Performance 820 laut Homepage eine UVP von 149,- € auf. Der Straßenpreis bei den gängigen Onlinehändlern liegt erfahrungsgemäß etwas tiefer.

Der P820 liegt somit nahezu im gleichen Preissegment wie mein Beyerdynamic DT 770 Pro. Für mich bezeichnet dieser Preisrahmen das obere Ende des Einsteiger- bzw. Enthusiastenbereichs. Wenn ich soviel Geld für einen Kopfhörer ausgebe, muss dieser auch liefern. Und das tut der Performance 820 auf jeden Fall. Die Verarbeitung ist einwandfrei, auch wenn der Kopfhörer im Vergleich nicht ganz so stabil wirkt wie andere Produkte. Hier hätte man eventuell noch etwas Metall zur Stabilisierung einsetzten können. Auch das mitgelieferte Kabel entspricht meiner Meinung nach nicht dem geforderten Preisrahmen. Aber jegliche Kritik ist ob der gebotenen Klangleistung vergessen. Hier bin ich seit Jahren mehr als positiv überrascht worden, für mich schlägt der P820 meinen DT 770 Pro im Klangvergleich. Der Unterschied ist für mich sogar so groß, dass ich ernsthaft an eine Anschaffung des Ultrasone Kopfhörers denke. Die optionale Bluetooth-Erweiterung ist für mich ein zusätzlicher Kaufgrund. Wer also einen wirklich leistungsstarken Allround-Kopfhörer oder einen hervorragenden Gamingkopfhörer sucht und über die angesprochenen Kritikpunkte hinwegsehen kann, erhält hier von mir eine klare Kaufempfehlung.

Hier noch ein Affiliate-Link zum Kopfhörer auf Amazon: ULTRASONE Performance 820 Kopfhörer in Schwarz | Over-Ear Kopfhörer für das Studio und Zuhause

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Habt Ihr auch schon Erfahrungen mit Produkten von Ultrasone gemacht? Was ist Eure bevorzugte Marke im Bereich Headset / Kopfhörer? Auf was legt ihr besonderen Wert, wenn Ihr Euch für ein Produkt aus dem Bereich Audio & Gaming entscheidet? Wäre der Ultrasone Performance 820 ein Kopfhörer für Euch? Ich freue mich schon auf Eure Kommentare!

Smartphones

Ich liebäugle doch jetzt nicht tatsächlich mit Apple?!

Schon seit ein paar Wochen oder gar Monaten ertappte ich mich doch immer wieder dabei, wie ich mit der Marke Apple liebäugle. Für mich als bislang eingefleischten Google-Fanboy doch verwunderlich. Aber wie kommt das?

Alles begann wohl Anfang 2010, als Google das Nexus One auf dem Markt brachte. Damals habe ich das Gerät sehr umständlich aus den USA importiert. Da Google zu diesem Zeitpunkt nicht nach Deutschland verkauft hat, musste ich es umständlich über ein Postfach in England nach Deutschland schicken lassen. Und seitdem hänge ich an Google und seinen Smartphone Betriebssystem Android fest.

Damals vs Heute

Ein wohl sehr entscheidender Faktor war damals wohl der große Preisunterschied zwischen Geräten von Apple und Android Smartphones. Apple war schon immer hochpreisig oder nennen wir es “wertig”. Android Geräte kosteten lediglich einen Bruchteil. Auch bei den laufenden Kosten hatte Android die Nase vorne. Gute Apps kosteten bei iOS schon immer etwas. Bei Android gab es für so gut wie jeden Belang eine kostenlose alternative App. Bei Preisen für Zubehör lag Apple in der Regel auch immer etwas höher. Zumindest wenn man von Original Zubehör des Herstellers spricht.

Heute ist das anders. Inzwischen kostet die Elite der Android Geräte auch schon mal einen (knapp) vierstelligen Eurobetrag. Nehmen wir hier mal ein Huawei P30 oder ein Google Pixel 3 XL. Ganz klar, im Gegensatz zu Apple gibt es immer noch eine sehr breite Masse an sehr günstigen Android Geräten. Aber ein Vergleich mit einen IPhone soll ja ansatzweise fair sein. So muss man auch bei Android die Königsklasse der Hardware wählen. Aber auch bei den Apps gibt es nicht mehr all zu große Unterschiede. Das liegt vor allem wohl daran das es gerade aktuell immer mehr in “Mode” kommt dass sich Abomodelle für Apps durchsetzen.

Auch wenn Apple wohl immer noch leicht teurer ist als das durchschnittliche Android Gerät – All zu groß sind die Unterschiede nicht mehr.

Was Google mit Android richtig macht

Es kann wohl kaum jemand abstreiten das Google eine Vielzahl von Erstklassigen Diensten bietet. Angefangen bei der Suchmaschine. Weiter über Googlemail, Google Photos, Google Drive und auch Google Home. Einzig für Google Drive kann man für zusätzlichen Speicher etwas bezahlen. Aber in der Regel sind alle anderen Dienste im vollen Umfang kostenlos. Naja, wohl nicht wirklich kostenlos. Man bezahlt bei Google jeden Dienst eben mit seinen Daten bzw werden diese durch Werbung finanziert. Grundsätzlich wohl nichts verwerfliches. Nahezu jeden anderen kostenlosen Dienst im Web bezahlt mal wohl letztendlich mit seinen Daten. Bestes Beispiel ist hier auch Facebook.

Aber alles im allen schätze und liebe ich diese Dienste. Das meiste ist wirklich durchdacht und nützlich. Ich bin mir wirklich nicht sicher ob Apple hier in jeden Belang einen adäquaten Ersatz bieten kann. Allerdings könne man ja auch Problemlos den einen oder anderen Google-Dienst auch auf dem IPhone nutzen.

Was Google mit Android falsch macht

Etwas kann wohl auch nicht der größte Google bzw Android-Fanboy schön reden. Das größte Problem von Android ist die Fragmentierung. Es gibt eine unüberschaubare Abzahl an Geräten. Hunderte Hersteller bringen tausende von Geräten auf dem Markt. Die meisten werden von den Herstellern allerdings nicht lange mit Updates versorgt. So besitzen viele Android Geräte eine veraltete Software. Das bringt nicht nur Sicherheitsrisiken mit sich, sondern auch Kompatibilitätsprobleme mit Software mit sich. Für Entwickler ist es ein enormer Aufwand eine App zu entwickeln, die zumindest Ansatzweise auf allen Geräten läuft. Ganz langsam nimmt das Problem Fragmentierung ab. Einzig und allein mit den Pixel Geräten von Google ist man hier auf der sicheren Seite. Hier bekommt man sogar jeden Monat seinen Sicherheits-Patch.
Allerdings hat ja Google bereits sein neues Betriebssystem Fuchsia angekündigt, was das Problem der Fragmentierung wohl gar nicht mehr aufkommen lassen will.

Google ist inkonsequent

Wie schon oben erwähnt. Google hat eine Vielzahl von sehr guten Diensten. Und noch viel mehr hat Google bereits wieder eingestampft. Erst kürzlich ja Google+. Seit 2006 hat Google insgesamt 150 Dienste oder Produkte zu Grabe getragen. Inbox by GMail, den Messenger Allo, Google Talk, Picasa, MyTracks und die Hardware Serie Nexus um nur ein paar zu nennen. Auch so einige dieser Dienst habe ich oft und gerne benutzt. Die Einstellung war oft eine große Enttäuschung und man musste sich eine alternative suchen.
Google will einfach immer und überall mitmischen. Und das machen sie leider zum Teil nur sehr halbherzig.

Google und die Musik

Aktuell störe ich mich hier etwas am Musik Streaming. Den Anfang machte Google Play Music. Daran lässt sich auch kaum was aussetzen. Jetzt kam jedoch Youtube Music dazu. Auch wenn man mit einen Abo beide Dienste im vollen Umfang nutzen kann, kann man sich hierbei etwas stören. Schließlich kann ich nur in einem der Dienste meine Playlists pflegen. Diese lässt sich leider nicht importieren oder synchronisieren. Auf Youtube Music findet sich doch das eine oder andere rare Musikstück, welches bei Google Play Music nicht zu finden ist. Dafür leidet doch nachmal die Tonqualität bei Youtube Music deutlich. Die Meldung Google Play schmeißt unabhängige Musiker raus macht auch nicht gerade Mut. Auch hier ist fraglich welcher der beiden Dienste sich langfristig durchsetzt. Auf Dauer wird Google wohl kaum beide am Leben halten.

Und was macht Apple

Apple scheint doch vieles richtig zu machen. Auch wenn die Hardware nicht gerade billig ist. Im großen und ganzen ist es wohl seinen Preis Wert. Die Geräte sind ohne Frage Gut verarbeitet. Und ein gutes Design lässt sich hier wohl auch kaum abstreiten. Bei der Software geht Apple wohl auch einen sehr guten Weg.
Den doch sehr kritisierten “Goldenen Käfig” kann man aber auch wiederum kaum abstreiten. Apple schränkt seine Nutzer in vielen Punkten ein. Vorteile sind dann hierfür jedoch Sicherheit und Performance.

Und jetzt…

Aktuell bin ich zugegeben etwas hin und her gerissen. Wie schon erwähnt nutze und schätze ich eine Vielzahl von Google-Diensten. Auch wenn es doch deutlich Kritikpunkte gibt, harmoniert hier doch das meiste sehr Gut miteinander.
Die Anschaffung neuer Hardware würde sich noch dazu wohl nicht auf das Smartphone selbst beschränken. In meiner Wohnung sind noch ein Android TV, eine Android TV Box, drei Google Home und eine Android Smartwatch besitze ich ebenfalls. Langfristig müsste dann auch noch so einiges weitere an Hardware ersetzte werden. Wenn ich das Ökosystem und Hardware wechsel, solle das auch konsequent sein.

Ich denke ich werde mir wohl mal Leihweise ein IPhone besorgen und damit zumindest als Zweitgerät etwas Apple-Luft schnuppern. Das ist wohl die einfachste Lösung.

Testbericht: Headset Lioncast LX 55

Das Lioncast LX 55 (Affiliate Link) ist ein Stereo Headset, ausgestattet mit zwei 53mm Neodymium Treibern. Es soll einen guten Tragekomfort bieten und sowohl am PC als auch an den meisten Konsolen und Smartphones bzw. Tablets  genutzt werden können. Das Mikrofon ist abnehmbar, das Audiokabel ist ebenfalls austauschbar. 

Hinweis: Das Produkt wurde mir zum Test unentgeltlich von www.mytest.de zur Verfügung gestellt. Es wurden keine Ansprüche an den Test gestellt, somit spiegeln die hier gemachten Erfahrungen meine persönlichen Eindrücke wieder.

Verpackung und Inhalt

Das Headset wird in einer hochwertige Verpackung geliefert. Alles ist sauber aufgeräumt und verstaut, Einzelteile sind separat verpackt. Die Verpackung selbst ist in einem schlichten, angenehmen Design gehalten. 

Der Lieferumfang umfasst das Headset selbst, das abnehmbare Mikrofon, das vierpolige Kabel für Smartphone und Konsole sowie eine Verlängerung/Adapter, der auf zwei separate 3,5mm Klinkenanschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon auflöst. Diesen Stecker kann man z.B. am PC benutzen. 

Leider liegt kein 6,3mm Adapter für den Kopfhöreranschluss bei. Das dürfte aber die wenigsten Benutzer stören.

Modularer Aufbau

Des LX 55  bietet einen modularen Aufbau. Das bedeutet, man kann sowohl das Mikro, als auch das Kabel und die Ohrpolster austauschen. Leider liegen keine Velourpolster, wie beim Vorgänger LX 50, bei. Durch den modularen Aufbau ist das Headset auch gut als „normaler“ Kopfhörer nutzbar. Durch die Möglichkeit, ein eigenes Stereokabel am Kopfhörer anzuschließen, ist er sehr flexibel nutzbar. Somit wäre z.B. auch der Anbau eines Bluetoothempfängers denkbar.

Design und Verarbeitung

Das Lioncast hat ein angenehm schlichtes Äußeres. Es ist fast durchgehend in schwarz gehalten, die roten Lioncastlogos auf den Ohrmuscheln setzen einen farblichen Akzent. Die Innenseite der Ohrmuscheln ist ebenfalls rot gehalten, mit einem Schriftzug des Herstellers. Das Äußere ist nicht wie ein typisches Gamer Headset mit verschieden Farben abgesetzt, dadurch wirkt es sehr edel und kann auch problemlos als „normaler“ Kopfhörer eingesetzt werden.

Das Headset fühlt sich in der Hand sehr hochwertig und stimmig an. Die Oberflächen haben eine angenehme Haptik und es gibt keine scharfen Kanten. Die Materialen sind gut gewählt und sauber verarbeitet. Die Polsterung des Kopfbandes ist sehr weich und sauber vernäht. Das Lioncast LX 55 sitzt sehr gut auf dem Kopf und vermittelt ein sehr angenehmes Tragegefühl. 

Tragekomfort

Die Ohrmuscheln umschließen die Ohren und dämpfen Umgebungsgeräusche wie ein geschlossener Kopfhörer relativ stark ab. Druckstellen konnte ich auch nach längerem Tragen nicht feststellen, ich bin aber kein Brillenträger.Der Anpressdruck der Ohrmuscheln ist relativ gering. Er reicht aber aus, um das Lioncast LX 55 nicht verrutschen zu lassen. In den Kunstlederpolstern erwärmen sich die Ohren wie erwartet allerdings relativ stark. Hier wären Velourpads die bessere Wahl gewesen. Interessant wäre, inwieweit sich die Velourpolster des Vorgängers nutzen lassen, bzw. ob Produkte eines anderen Herstellers ebenfalls genutzt werden können. Dies konnte ich jedoch nicht testen.

Tragekomfort ist allerdings wie immer eine sehr persönliche Sache, die stark von der individuellen Kopf- und Ohrform abhängt. Mit 305 Gramm Gewicht (ohne Kabel) ist das Headset angenehm leicht, dies trägt auf jeden Fall zur Steigerung des Tragekomforts bei. 

Klang des Lioncast LX 55

Musik

Ich habe das Headset zuerst einmal mit meiner „Soundcheck“ Playlist und verschiedenen Musikstilen getestet. Die Liste enthält basslastige Titel, aber auch Filmmusik, Stücke mit Fokus auf Gesang und Stimme sowie gitarrenlastige Musik.

Ich finde, der Kopfhörer ist für Musik angenehm neutral abgestimmt und hat einen leichten Bassboost. Wer allerdings „Beats“ Sound gewohnt ist, wird hier wohl enttäuscht werden. Der Bass ist präzise und hörbar, aber nicht überbetont. Die Höhen lösen sauber auf und sind für mich nicht zu scharf. Stimmen werden gut dargestellt, in den verschiedenen Musikstücken sind Details der Instrumente und Sänger sehr gut erkennbar. Der Mittenbereich ist wohl bewusst etwas zurückgenommen, die insgesamte Abstimmung entspricht einer typischen „Hi-Fi-Badwanne“. Dies ist aber nicht nachteilig zu sehen, der Kopfhörer klingt in meinen Ohren sehr ausgewogen und präzise.

Mobilgeräte

Am Tablet bzw. am Smartphone habe ich den Kopfhörer für die Film- und Serienwiedergabe über Netflix und YouTube genutzt, aber auch für verschiedene Mobilgames. Er leistet sich hier keine Schwächen. Bei Filmen ist die Klangwiedergabe sehr detailliert und sauber, Spiele bieten je nach Genre eine eindrucksvolle Klangkulisse. Die Lautstärke ist mehr als ausreichend. Hier ist die Geräuschdämmung hilfreich, wenn man sich z.B. beim täglichen Pendeln in öffentlichen Verkehrsmitteln befindet. Der Kopfhörer bietet kein Noisecanceling, dämmt aber Umgebungsgeräusche auf Grund der geschlossenen Bauweise ganz gut ab. 

Games

Im Spielebereich habe ich das Headset mit Overwatch, Fortnite, PUBG und verschiedenen Strategietiteln sowohl auf PC als auch auf der PS4 getestet. Auch in verschiedenen MMORPGs kam das Lioncast LX 55 testweise zum Einsatz. Beim Anschluss an der Konsole (PS4) gab es keine Probleme, das Headset wird einfach am Klinkenanschluss des Dualshockcontrollers angeschlossen. Auch am PC kann das LX 55 einfach an die vorhanden Soundkarte angeschlossen werden. 

Die vor allem bei Onlineshootern wichtige Ortbarkeit von Teamkollegen oder Gegnern ist in jedem Fall gewährleistet – auch ohne (virtuelle) Surround-Tricks. Schritte und Schüsse lassen sich gut lokalisieren. Auch leisere Teile, wie etwa Hintergrundmusik, gehen nicht im Gesamtklang unter und sind gut wahrnehmbar. Explosion werden druckvoll dargestellt, man hat ein gutes „Mittendrin-Gefühl“. Wie auch bei der Musikwiedergabe ist der Bassanteil im Sound nicht übermächtig, aber präzise und sauber. Andere Hersteller legen hier in der Abstimmung ihrer Kopfhörer mehr Kraft in den Bass, ich finde ihn aber beim Lioncast LX 55 nach wie vor gut ausbalanciert und nicht überbewertet. 

Insgesamt macht es mir großen Spaß, das Headset in Spielen zu benutzen. Es ist „angenehm zu hören“, d.h. man wird nicht durch schlechte Tonqualität zusätzlich negativ belastet und kann sich so voll auf das Spielgeschehen konzentrieren. 

Mikro

Das Mikrofon bildet die Stimme ganz gut ab. Sie klingt nicht zu dünn, es hat aber mit Sicherheit einen Absenkung des Bassbereichs stattgefunden. Tiefe Mitten sind vorhanden und stützen die Stimme. Sie klingt dadurch nicht zu dünn und wärmer. Allerdings klingt das Mikrofon etwas scharf in den Höhen, insgesamt aber nicht unbedingt blechern. Beim Voicechat in einer Playstation-Party lobten alle Beteiligten die gute Sprachqualität des Mikrofons.

Ich gehe fast davon aus, dass es sich um eine Kugelcharateristik handelt, da man auch Tippgeräusche leider noch sehr gut hört. Atemgeräusche sind deutlich hörbar, hier muss man mit der Positionierung etwas arbeiten, im Discord oder Teamspeak wäre Push-to-Talk auf jeden Fall notwendig. Wer noch einen EQ vorschalten kann, wird hier sicherlich noch bessere Ergebnisse erzielen können, dies dürfte aber nicht der Standard sein.

Preis / Leistung / Fazit

Das Lioncast LX 55 wird auf Amazon für ca. 60,- € angeboten. Ich finde, für die gebotene Qualität und Leistung ist das ein angemessener Preis. Auch, wenn ich mir Velour-Earpads wünschen würde und einen Adapter auf 6,3mm Klinke. 

Ich habe den Kopfhörer zum einen mit meinem Beyerdynamic 770 Pro 80 Ohm verglichen, der nahezu den doppelten Preis kostet. Dieser kann sich klanglich sicherlich vom Lioncast LX 55 absetzen, man hat allerdings nicht den Komfort eines Headsets. Auch spielen beide nicht in der selben Preiskategorie.

Im weitern Vergleich mit dem deutlich günstigeren Geheimtipp Superlux HD 681 bevorzuge ich allerdings den Klang des Lioncast, auch auf Grund der geschlossenen Bauweise. Dieses ist zwar um einiges teuerer, kann hier aber mit dem Vorteil des eingebauten Mikrofons und besserem Klang punkten.

Affiliate-Link zu Amazon (Lioncast LX 55): https://amzn.to/2CvnTst

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Habt Ihr auch schon Erfahrungen mit Produkten von Lioncast gemacht? Was ist Eure bevorzugte Marke im Bereich Headset / Kopfhörer? Auf was legt ihr besonderen Wert, wenn Ihr Euch für ein Produkt aus dem Bereich Audio & Gaming entscheidet? Ich freue mich schon auf Eure Kommentare!

Die Xiaomi Mi Box S – Der Erste Eindruck

Auch wenn mein Philips TV selbst schon Android TV hat, habe ich mir es nicht nehmen lassen die Xiaomi Mi Box S zu Testen. Einen ersten schnellen Eindruck möchte ich euch in diesem Bericht vermitteln.

 

 

Die Technischen Daten

Allgemeines:
Marke: Xiaomi
Modell: Mi BOX S
Typ: TV-Box
GPU: Mali-450
System: Android 8.1
CPU: Cortex A53
Kern: Quad Core
RAM: 2G
RAM Typ: DDR3
ROM: 8G
Max. Erweiterte Kapazität: 64G
TV Box Eigenschaften: 5G WiFi, tragbar
Unterstützte Medien:
Decoder Format: H.263, H.264, H.265, HD MPEG4
Videoformat: 3GP, 4K, DIVX, H.264, H.265, M4V, MKV, MP4, MPEG2, MPEG4, RM, RMVB, VC-1, VOB, WMV
Audio-Format: AAC, AMR-NB, AMR-WB, APE, FLAC, OGG, WAV, WMA
Fotoformat: BMP, GIF, JPEG, TIFF
Unterstützung 5.1 Surround Sound Ausgang: Ja
Produktdetails:
5G WiFi: Ja
Bluetooth: Bluetooth 4.2
Netzteil: Ladungsadapter
Schnittstelle: AV, DC-Stromanschluss, HDMI, USB2.0
Antenne: Nein
Sprache: Mehrsprachig
HDMI Version: 2.0
Weitere Funktionen: 3D-Spiele, 3D-Video, DLNA, ISO-Dateien, Miracast, NTSC, PAL
Externer Untertitel unterstützt: Nein
HDMI Funktion: HDCP
Stromverbrauch: 2W
Firmware-Informationen:
Systembit: 64Bit
Leistungsbedarf:
Stromversorgung: Externer Netzadapter-Modus
Batterie Informationen:
Fernbedienung Batterie: 2 x AA Batterie (nicht im Lieferumfang enthalten)
Dimension und Gewicht:
Produktgewicht: 0,3000 kg
Verpackungsgewicht: 0,5400 kg
Produktgröße (L × B × H): 9,52 × 9,52 × 1,68 cm / 3,75 × 3,75 × 0,66 Zoll
Packungsgröße (L x B x H): 20,00 x 20,00 x 10,00 cm / 7,87 x 7,87 x 3,94 Zoll

Lieferinhalt:
Xiaomi Mibox S 2G / 8G TV-Box
HDMI Kabel
Fernbedienung
Benutzerhandbuch

 

 

Das Unboxing

Die Xiaomi Mi Box S kommt in einen schmalen und bunt bedruckten Karton an. Bei mir war die Box sogar mit einen Aufkleber versiegelt. Wie man es von Xiaomi gewöhnt ist, macht hier schon alles einen wertigen Eindruck. Alle Angaben auf der Box sind in Englisch gehalten.

Neben der sehr kurz gefassten Installationsanleitung sind ebenfalls noch ein Heftchen mit Produktinformationen und den Geschäftsbedingungen dabei. Alle drei Dokumente sind mehrsprachig und auch in deutscher Sprache verfasst. 

Nach dem öffnen der Box liegt auch schon die Xiaomi Mi Box S da. Die kleine Box fühlt sich richtig wertig an. Sie ist Gut verarbeitet. Nichts kratzt, keine scharfen Kanten oder Spalte. Mal abgesehen von den Design-Bedingten Spalt. Auf der Rückseite befinden sich die Anschlüsse für das Netzteil, HDMI sowie ein Audio Ausgang.

In der unteren Lage der Box findet man dann die Bluetooth Fernbedienung, das HDMI-Kabel sowie das Netzteil mit Euro-Stecker.
Netzteil und HDMI-Kabel machen ebenfalls einen guten und wertigen Eindruck. Auch hier gibt es nichts zu bemängeln.
Die kleine Fernbedienung ist leicht. Auf den ersten Eindruck sogar zu leicht. Wenn man die zwei AAA Micro Batterien eingelegt hat ist jedoch ein angenehmes Gewicht erreicht und das Gerät liegt gut in der Hand. (Hier habe ich mich übrigens ganz aktuell für die IKEA Ladda Akkus entschieden. Diese sollen mit den Panasonic eneloop vergleichbar sein.) Die Tasten der Fernbedienung haben einen guten Druckpunkt. An der Vorderseite wo bei gewöhnlichen Fernbedienungen die IR-Lampe sitzt ist bei dieser die Öffnung für das Mikrofon.

So…

Ich hoffe ich konnte hier einen kurzen Eindruck der Xiaomi Mi Box S zeigen. Ich werde das Gerät in den nächsten Tagen intensiv mit den Android TV meines Philips TV vergleichen um mögliche Vor- oder Nachteile beider Systeme zu finden. Es wird also ein weiterer Beitrag folgen.

Oukitel WP2 – Das Unboxing

Staubdicht, wasserdicht und sturzsicher. IP68 zertifiziert. Und ein gigantischer 10.000mAh Akku. Das sind wohl die markantesten Merkmale des Oukitel WP2.

 

In diesem Beitrag packen wir das Oukitel WP2 einmal zusammen aus und werfen einen Blick auf den Lieferumfang.

Die Verpackung

 

Der Karton macht schon mal einen ganz ordentlichen Eindruck. Die Struktur erinnert an Leinen oder einen ähnlichen Stoff. Wirkt richtig Hochwertig. In der Mitte ragt der Schriftzug mit dem Markennamen Oukitel hervor, in der rechten unteren Ecke die Modelbezeichnung WP2. Beides jedoch sehr schicht gehalten. Auf der Rückseite findet man einen Aufkleber mit dem Barcode und ein paar technischer Daten. Das CE Zeichen erweckt auf den ersten Blick wohl einen positiven Eindruck. Leider sagt dies nicht wirklich etwas aus. Der Hersteller versichert damit lediglich die Einhaltung geltender Anforderungen. Die Einhaltung dieser Richtlinien liegt jedoch alleine im Verantwortungsbereich des Herstellers. Das CE-Zeichen selbst ist damit kein Qualitäts- oder Gütesiegel, wie beispielsweise das GS-Siegel.

 

Und Deckel runter…

 

Nachdem wir den Deckel runter genommen haben wie nochmal einen Papp-Deckel vor uns. Darauf wieder dezent der Modelname WP2. Wenn wir diesen umklappen liegt es auch schon vor uns. Das Oukitel WP2.

 

Aber erst mal das Zubehör

Bevor wie uns das Gerät selbst anschauen, werfen wir erst einmal einen Blick auf den restlichen Lieferumfang. Den dieser ist wirklich nicht schlecht.

Unter dem Gerät ist noch ein kleines Kärtchen. Darauf wird hingewiesen das alle Abdeckungen stets korrekt verschlossen bleiben sollten. Eigentlich logisch wenn man bedenkt das dieses Gerät ja wasserdicht sein soll. Darunter dann ein kleines Flaches Päckchen. Darin befindet sich die Garantiekarte und eine Bedienungsanleitung. Diese ist jedoch auf das nötigste beschränkt. Zur Überraschung ist diese allerdings auch auf Deutsch. Und das soweit auch ganz verständlich und korrekt geschrieben. Dazu noch das Öffnungswerkzeug für den SIM-Schlitten.
Neben dem Grät sind zwei kleine schwarze Päckchen. Diese kann man mit Hilfe von einen schwarzen Samtband leicht aus der Packung lösen. Hier hat man sich aber auch wirklich Mühe gegeben das alles schön Verpackt ist. In einem befindet sich das Ladegerät. Selbstverständlich mit einen EU-Stecker. Obwohl das Smartphone selbst einen USB Typ C-Anschluss hat, ist beim Ladegerät eine USB-A Büchse verbaut.
Im zweiten Päckchen befinden sich das USB-Ladekabel, ein USB OTG Adapter Kabel und ein Adapter von USB-C auf Klinke für den Anschluss eines Kopfhörers.

 

Das Oukitel WP2

O-M-G Das Gerät ist einfach Riesig. Ganze 176 x 85 x 16 mm. Diese Ausmaße stellen sogar ein iPhone XS Max oder ein Samsung Galaxy S9+ in den Schatten. Und dann das Gewicht. 366g bringt er Koloss auf die Waage. Wie schon in der Einleitung erwähnt. Staubdicht, wasserdicht und sturzsicher. IP68 zertifiziert. Und ein 10.000mAh Akku. All das schlägt sich natürlich auf das Gewicht. Und wenn wir uns das Gerät auch nur oberflächlich ansehen auch ganz verständlich.

Das Gerät ist rundum mit einen dicken, stabilen Gummi geschützt. “Polystyrene Ebonite and Polyethylene Flexible Glue” wie es der Hersteller nennt.

Zu Polystyren beziehungsweise Polystyrol sagt Wikipedia folgendes:

Polystyrol ist ein transparenter, geschäumt weißer, amorpher oder teilkristalliner Thermoplast. Amorphes Polystyrol ist ein weit verbreiteter Kunststoff, der in vielen Bereichen des täglichen Lebens zum Einsatz kommt. Expandiertes Polystyrol und extrudiertes Polystyrol werden als Schaumstoffe eingesetzt.

Für Ebonit(e) habe ich folgende Erläuterung gefunden:

Ebonit ist aus Naturkautschuk und Schwefel hergestellter besonders harter Gummi, der gut spanabhebend bearbeitet werden kann. 1851 wurde Ebonit von Charles Goodyear zum Patent angemeldet. Der Name des fast schwarzen Werkstoffs spielt auf Ebenholz an.

Klingt ja mal verdammt spannend. Das Material fühlt sich auch wirklich sehr wertig und stabil an. An den Seiten befinden sich noch ein Metallrahmen. Ich vermute hier eine Art Aluminium. Der seitliche Rahmen und die Rückseite sind mit zahlreichen Torx verschraubt. Auch das macht nochmals einen stabilen Eindruck und man könnte vermuten das dies eine Reparatur vereinfacht.

 

Das wars dann mal…

So, ich hoffe ich konnte euch hier einen ersten Eindruck des Oukitel WP2 vermitteln. Dieser ist für mich einmal durchweg positiv. Jetzt werde ich das Gerät mal etwas genauer unter die Lupe nehmen und es wird in der nächsten Zeit wohl mein Google Pixel 2 weitgehend ersetzen. Es wird dann noch ein ausführlicher Erfahrungsbericht folgen.

Aktuell ist das Oukitel WP2 bei GearBest im “Flash Sale” und kostet somit statt 260.73€ nur noch 193.38€.

Gaming PC für 150,- € – Ist das möglich?

Vor einiger Zeit durchstreifte ich YouTube nach interessanten Videos und stieß dabei auf ein paar interessante Beiträge zu alter Hardware und ihrer Leistungsfähigkeit in einem sehr günstigen Gaming PC. Das sah ich als interessante Herausforderung und startete selbst ein solches Projekt.

Vorüberlegung

Was war die Zielsetzung dieses Bastelprojekts? Ich wollte einen Gaming PC zusammenstellen, und zwar so günstig wie möglich. Das man hierbei natürlich Kompromisse eingehen muss, sollte jedem klar sein. Das Gaming System soll nach Möglichkeit eine Auflösung von 1080p ermöglichen, je nach Monitor wäre aber auch eine geringere Auflösung denkbar. Die Vorgabe war ursprünglich ca. 100,- €, diese Budgetplanung konnte ich allerdings nicht halten und musste auf etwa 150,- € aufstocken.

Diese Vorgaben einzuhalten ist aber tatsächlich relativ schwer zu schaffen. Man muss auf ein paar Komponenten zurückgreifen können, die vielleicht schon seit einiger Zeit im Schrank liegen und eigentlich schon ausgemustert wurden. Gerade im Bereich Monitor, RAM oder SSD / HDD kann man hier wertvolles Budget sparen. Auch so essentielle Sachen wie Maus und Tastatur sollten sich schon im Besitz befinden und nicht extra beschafft werden müssen. In meinem Fall war noch eine ungenutzte 60 GB SSD vorhanden sowie Maus, Tastatur und ein 22“ Monitor mit 1680×1050 px Auflösung.

Teile

Grundsätzlich ist zu sagen, man muss etwas Geduld mitbringen und Willens sein, die einschlägigen Plattformen wie Ebay (Kleinanzeigen) oder verschiedene Hardware und Gaming Foren regelmäßig nach Schnäppchen und passenden Komponenten zu durchsuchen. Zur Not funktioniert aber auch der Kauf über Amazon.

CPU

Gaming CPU

AMD Phenom II X 945

Man sollte sich im Vorfeld auf jeden Fall Gedanken zu den verbauten Teilen machen, so dass diese auch mehr oder weniger zueinander passen. Eine nach wie vor brauchbare Plattform für kleines Geld bietet hier AMD mit dem Phenom System. Im Detail habe ich mich für einen Phenom II X4 945 entschieden, aber auch ein Phenom II X4 955 wäre eine gute Wahl. Mit dieser 4 Kern CPU lässt sich noch ganz gut zocken. Im besten Fall kauft man hier im Bundle, also Mainboard, CPU und wenn möglich RAM in einem. So lässt sich auf jeden Fall viel Geld sparen. Man kann hier auf jeden Fall den mitgelieferten Lüfter verwenden.

Mainboard

Mainboard

Gigabyte Mainboard

Der Sockel AM3 bietet eine große Auswahl an Herstellern und Mainboardmodellen. Man kann sich hier relativ frei entscheiden, maßgeblich wird die Wahl aber durch eventuelle Bundleangebote bestimmt. Ich habe nicht explizit nach einem bestimmten Board gesucht, hier kommt jetzt ein Gigabyte GA-870A-UD3 zum Einsatz. Wie auf dem Foto zu erkennen ist, bietet das Board auch schon USB3 Anschlüsse. Ich konnte die Kombination für 20,- € erstehen, da der Verkäufer angab, es komme sporadisch zu Abstürzen. Im Endeffekt besteht bei sowas aber immer das Risiko, Elektroschrott zu kaufen.

Lüfter

Was ich nicht beachtet hatte war, dass bei diesem Angebot kein CPU-Lüfter angeboten wurde. Ich hab mich dann für ein sehr günstiges Angebot auf Amazon entschieden, was mit weiteren 7,- € zu Buche schlug.

GPU

GPU

Der wohl spannendste Teil bei der Auswahl und Beschaffung der Komponenten ist die Grafikkarte. Der Markt war zum Zeitpunkt des Projektes immer noch deutlich überteuert, da aufgrund des Mining-Booms sehr viele Grafikkarten in entsprechenden Miningrigs verbaut waren.

Wirklich interessant ist aber die Tatsache, dass auch ältere Grafikkarten immer noch genügend Leistung für Gaming bieten. Beliebte aktuelle Titel werden  zumindest mit verminderten Details ausreichend schnell dargestellt. Dies mag zum Teil an der gleichzeitigen Entwicklung bzw. Konvertierung von Konsolentiteln für den PC-Markt liegen. Zum anderen wurde bei der Entwicklung neuere Grafikkarten mehr Priorität auf Energieeffizienz und Temperaturentwicklung gelegt (vgl. hier „Probleme“). Meine Wahl fiel auf eine Geforce GTX 760 mit 2 GB RAM. Ich konnte die Karte für 50,- € über Ebay Kleinanzeigen erstehen. Diese Karte kann sich immer noch gegen aktuelle Modelle behaupten, Leistungsmäßig ist ein Upgrade erst ab einer Geforce GTX 1060 wirklich erkennbar. 

RAM

Gaming RAM

Kingston Hyper X

Die Beschaffung von RAM ist die wohl nervenzehrendste Aufgabe bei der Akquise der Komponenten. Die Preise waren meiner Meinung nach unverschämt hoch, die Angebote eher spärlich. Ich hatte unglaubliches Glück, dass ein Freund mir hier ein unschlagbares Angebot gemacht hat. So konnte ich auf 8 GB DDR3 RAM von Kingston zu einem unschlagbaren Preis zurückgreifen, was das Budget mehr als deutlich entspannt hat.

Gehäuse

Beim Gehäuse habe ich keinerlei Wert auf Optik oder Qualität gelegt. Ich konnte bei Ebaykleinanzeigen einen (neuen) Bürotower inklusive Netzteil für 10,- € zzgl. Versand erstehen. Leider hatte ich nicht bedacht, dass sich Büronetzteile nicht für den Anschluss einer dedizierten Grafikkarte eignen. Entsprechende PCI-Stromleitungen sind hier gar nicht vorgesehen. So blieb mir nichts anders übrig, als ein entsprechendes Netzteil (nochmals) separat zu beschaffen. Hier würde ich auch nicht raten, allzu sparsam zu sein. Man spart schnell am falschen Ende. Meine Wahl fiel auf ein BeQuiet Netzteil mit passenden PCI-Steckern im Preisbereich um die 40,- €. Dies führte letztendlich auch zur Anhebung des Grundbudgets.

Probleme

Grundsätzlich muss ich sagen, einen Gaming PC „from scratch“ für 150,- € oder weniger zusammenzustellen, ist nahezu unmöglich. Sollte man nicht relativ viel Glück haben und ein außergewöhnliches Schnäppchen mit einem Bundel aus Mainboard, CPU und Grafikkarte machen, stößt man sehr schnell an finanzielle Grenzen. Viele Videos im Internet setzen auch oft solche Sachen wie Netzteil oder Festplatte und Zubehör als gegeben voraus. Auch werden Versandkosten nie in die Rechnung mit einbezogen.

Wie im obigen Text bereits erwähnt, kann die Marktsituation bei RAM und Grafikkarten schnell zur Überschreitung des geplanten Budgets führen. Mittlerweile hat sich der Gebrauchtmarkt aber glücklicherweise wieder entspannt. Der Miningboom ist am abflauen, es sind immer mehr gebrauchte Grafikkarten verfügbar und somit purzeln auch die Preise. Auch die RAM Preise sind wieder deutlich angemessener als vor noch etwa einem halben Jahr. 

Zeit ist ein entscheidender Faktor. Wer von heute auf morgen alle Komponenten beschaffen möchte, wird mit Sicherheit deutlich mehr zahlen als jemand, der sich keinen Zeitdruck auferlegt und kontinuierlich den Markt auf passende Angebote prüfen kann.

Nicht zu vernachlässigen ist auch der deutlich höhere Stromverbrauch alter Komponenten. Dies schlägt sich in höheren Temperaturen und z.B. der Dimension des Netzteils nieder. Dieses sollte man, wie bereits erwähnt, nicht zu billig wählen.

Man muss sich auch bewusst sein, dass eine ältere Infrastruktur nicht immer die Möglichkeiten und Anschlüsse aktueller Hardware bieten kann. Eventuelle muss man mit einer geringen Zahl von schnellen USB-Anschlüssen oder fehlenden SATA Anschlüssen rechnen. 

Gaming Leistung

Aber welche Leistung bietet das System jetzt?

Im CPU Benchmark Cinebench erreicht der Prozessor 299 Punkte, kein wirklich überragender Wert aber auch kein Totalausfall. In mehr oder weniger aktueller i3 6100 erreicht einen etwas höheren Wert bei weniger Kernen.

Für „3D Mark: Skydiver“ hatte ich einen Benchmark erstellt, diesen kann ich aber leider nicht mehr vorlegen.

In „World of Warcraft“ bietet das System sehr gute Leistung im SinglePlayer und in der OpenWorld, Probleme treten aber im Multiplayer bzw. Raidsetting auf. Hier limitiert die CPU, gerade im Bereich LfR mit mehreren Spielern kämpft man mehr gegen niedrige Framezahlen als gegen die Monster der Spielwelt.

Der bekannte und beliebte Battle Royal Shooter „Player Unknow´s Battle Ground“ (PUBG) ist nach etwas Optimierung in den Einstellungen mit 40 – 60 Frames per Second gut spielbar. Wer hier aber auf Höchstleistungen aus ist, ist mit einem aktuelleren System besser bedient. Der Shooter ist leider auch nicht besonders gut auf seine Leistung hin optimiert. 

In Esport-Titeln wie Overwatch, League of Legends oder CS:GO hat das System generell keine Probleme mit flüssiger Darstellung. Diese Titel sind von ihrer Art her aber bereits sehr genügsam in Bezug auf Hardware. 

Ausblick 

In einem solchen System bietet sich das Thema Übertaktung natürlich immer an, um noch mehr aus der vorhandenen Hardware herauszuholen. Dies bedarf aber meist auch der Optimierung der Kühlung und nicht jeder Prozessor ist gleich gut für Übertaktung geeignet. Der übertaktungsfreudige Enthusiast sollte sich auch entsprechend mit den Einstellungen im BIOS auskennen und sich bestenfalls im Vorfeld ausreichend über das Übertaktungspotential des Systems informieren. 

Wenn das System steht, kann man auch überlegen, Mainboard und CPU eventuell gegen ein X58 System mit einer sechskernigen CPU aus der Reihe Xeon X56xx auszutauschen. Dies ist aber meistens nicht unter 100,- € zu bewerkstelligen, bietet aber durchaus noch eine gut erkennbare Leistungssteigerung. Die CPU ist meist recht günstig zu im Bereich um die 30,- € zu erwerben, passende Mainboards findet man  aber selten unterhalb von 100,- bis 300,- €. 

 

Mir hat die Erstellung des Gaming Systems sehr viel Spaß gemacht. Gerade die Limitierung auf ein möglichst geringstes Budget hat mir gut gefallen. Habt Ihr auch schon Erfahrung mit älterer Hardware im Gaming Bereich? Oder würdet ihr grundsätzlich nur auf aktuelle Systeme und Technik setzen?
Über Eure Meinung in den Kommentaren würde ich mich sehr freuen

SmartHome Header

Smart Home – Mein intelligentes zuhause – Teil 2

In einen vorherigen Beitrag habe ich euch schon mal einen kleinen Einblick in mein Smart Home gewährt. In diesem Beitrag möchte ich euch dazu ein paar Details erläutern.

Wie schon erwähnt, Grundstock in meinen Smart Home sieht so aus:

Die Zentrale meines Smart Home Systems ist ein Raspberry Pi 2 mit der Software FHEM. Als weitere Hardware Komponenten nutze ich primär mein (Android) Smartphone, eine HUE Beleuchtung und eine FritzBox.

 

Alle beschriebenen Szenarien basieren auf meinen ersten Post über mein Smart Home. Hierfür werden mal Grundsätzliche Kenntnisse des Systemes FHEM Vorausgesetzt. Wenn ihr euch zum ersten mal mit FHEM beschäftigt, kann ich euch die Seiten meintechblog.de und haus-automatisierung.com empfehlen. Beide bieten unzählige und ausführliche Schritt-für-Schritt Anleitungen wie ihr euer erstes FHEM System aufbauen und einrichten könnt.

 

Szenario 1:

Es ist Montag früh – Der Wecker auf meinen Smartphone klingelt. Wenn ich diesen ausschalte startet schon eine Reihe von Ereignissen.

Bei meinen Wecker auf dem Smartphone handelt es sich um die App Sleep as Android

Sleep as Android
Sleep as Android
Preis: Kostenlos+

Die App allein kann noch nicht mit minen FHEM System kommunizieren. Allerdings funktioniert das Dank der bekannten App Tasker.

Tasker
Tasker
Entwickler: joaomgcd
Preis: 2,99 €

Diese kann unter anderen Zustände der App Sleep as Android auslesen und darauf reagieren. Mit dieser App lassen sich so jede Menge komplexe Automatisierungen auf dem Smartphone ermöglichen. “Wenn dies – dann das” Wenn ihr Tasker noch nicht kennt, könnt ihr auf dieser Seite eine Menge darüber erfahren.

Jetzt haben wir zwei Möglichkeiten. Wir können einfach einen URL Befehl an unser FHEM System senden. Dieser kann beispielsweise so aussehen:

http://192.168.178.1:8083/fhem?cmd.Test=set%20Lampe%20on

Ich habe es mir jedoch etwas einfacher gemacht und nutze zusätzlich die Smartphone App andFHEM. Diese bietet eine schöne grafische Oberfläche um sein FHEM System zu bedienen und zu verwalten.

andFHEM
andFHEM
Entwickler: Matthias Klass
Preis: Kostenlos+

Also: Ich habe jetzt mit der App Tasker ein neues Profil erstellt. Dies sieht so aus:

 

WENN App Sleep as Android Status Schlafmessung Stop (was soviel Bedeutet wie Wecker abgeschaltet) DANN sendet App andFHEM Befehl set Robert awoken an FHEM

Der Befehl set Robert awoken schaltet, wieder Name schon Vermuten lässt den Status meiner Person auf meinen FHEM auf aufgewacht. Dies ist Dank der (Erweiterungs-) Module ROOMMATE und RESIDENTS möglich.

Hier habe ich es mir etwas umfangreicher gemacht. Ich verwende bei FHEM das Modul HOMEMODE. Hier lassen sich ähnlich wie bei der Smartphone App Tasker, komplexe Automatisierungen auf dem FHEM System anlegen.

Sobald in FHEM mein Status auf awoken/aufgewacht schaltet, löst HOMEMODE folgenden Befehl aus

set Lichtszene scene GutenMorgen;set FritzBox tam 2 off;set FritzBox tam 1 on;set Telegram message %WEATHERLONG%;set GoogleHome_K playFavorite 2;set GoogleHome_K volume 40

Hierzu eine kleine Erläuterung:

set Lichtszene scene GutenMorgen
Das FHEM Modul LightScene kann mehrere Beleuchtungskomponenten auf einmal schalten. So können auch je nach Lampe Farbe und Helligkeit abgepasst werden. Die HUE Beleuchtung in meinem Schlafzimmer schaltet so auf ein angenehmes schummriges oranges Nachtlicht, den Flur auf ein etwas helleres, aber noch gedimmtes Licht und in der Küche bereits ein weißes Licht auf voller Helligkeit. Demnächst möchte ich hier noch ergänzen das dies nur passiert, wenn es draußen auch noch entsprechend dunkel ist. Wenn ich nach einer langen Nacht erst am Vormittag aus dem Bett krabble, benötige ich ja wohl gar kein Licht mehr.

set FritzBox tam 2 off,set FritzBox tam 1 on

Dieser Befehl schaltet den Anrufbeantworter meiner FritzBox, an diesem mein Telefon hängt. “tam 2” ist der “Ruhemodus”. Also ein Anrufbeantworter der sofort annimmt, ohne das mein Telefon klingelt. Diesen habe ich in der Nacht und in meiner Abwesenheit. Mit den ersten Befehl wird dieser deaktiviert. “tam 1 ist der reguläre Anrufbeantworter, der nach mehrmaligen klingeln annimmt. Diesen schalte ich somit an.

set Telegram message %WEATHERLONG%

Dieser Befehl sendet via Telegram das aktuelle Wetter auf mein Smartphone. Der Platzhalter %WEATHERLONG% wird vom Modul HOMEMODE gefüllt und sieht dann am Smartphone folgendermaßen aus: Es ist wolkig bei 17.88°C und 23.17% Luftfeuchtigkeit. Die gefühlte Temperatur ist 20°C bei einer Windgeschwindigkeit von 7km/h. Der Luftdruck ist bei 973.5592hPa. Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit werden hier von meinen eigenen Außen-Sensoren ausgelesen, die restlichen Werte von einem Internet-Wetterdienst.

set GoogleHome_K playFavorite 2;set GoogleHome_K volume 40

Dieser Befehl startet auf meinen Google Home in der Küche einen Radiostream. Der zweite Befehl schaltet diesen auf eine angenehme Lautstärke. Wenn ich am Tag zuvor in höherer Lautstärke Musik hörte, werde ich so am frühen Morgen nicht geschockt.

 

Ich hoffe ich konnte das hier ansatzweise Verständlich beschreiben. Die Serie wird natürlich vorgesetzt. Im nächsten Teil erfahrt ihr, was in meinen Smart Home passiert, wenn ich das Haus verlasse.

 

Fragen, Lob oder Kritik

Würde mich freuen wenn ihr in den Kommentaren Fragen, Lob oder Kritik hinterlasst.

Twitch Streaming Setup 2018

Wie bereits in einem anderen Artikel beschrieben, setzt sich mein Twitch Streaming Setup aus zwei separaten Rechner zusammen. Das ist zum einen der Streaming PC für das Encoding, zum anderen der Gaming PC für das Ausführen der Spiele. Mein bisheriges Setup hat sich vor Kurzem aber in einigen relevanten Details geändert.

Ausgangsituation

Bisher habe ich meinen iMac (2012) als Streaming PC genutzt. Das hat auch sehr zuverlässig funktioniert. Nach meinem Projekt „150 € Gaming PC“ (wieso habe ich dazu eigentlich noch keinen Artikel geschrieben?) hatte ich allerdings einen relativ leistungsstarken Rechner auf Intel Xeon Basis im Prinzip „übrig“. Da ich sowieso die neue Software Streamlabs OBS ausprobieren wollte (die es zur Zeit nur für Windows gibt), habe ich den Xeon also kurzerhand als Streamingrechner umfunktioniert. Somit basieren beide Rechner auf Windows 10. Das bringt in diesem Bereich tatsächlich den einen oder anderen Vorteil. Das Videosignal des Gaming Rechners wurde bisher mittels einer CaptureCard (Avermedia LGP2) aufgenommen.

Ich habe allerdings in meinem jugendlichen Leichtsinn die oberste IT-Regel verletzt („Never touch a running system“) und die Firmware der CaptureCard geupdatet. Dies hatte zur Folge, dass ich auf Grund von HDCP Beschränkungen das Videosignal des Gaming PCs nicht mehr anzeigen konnte. Auf der Suche nach einer Lösung (HDMI Splitter!) stolperte ich allerdings über etwas, dass sich NDI nennt.

Was ist NDI und was hat es mit Streaming zu tun?

“Network Device Interface (NDI®) is a royalty free standard developed by NewTek to enable video-compatible products to communicate, deliver, and receive broadcast quality video in a high quality, low latency manner that is frame-accurate and suitable for switching in a live production environment.”

Soweit Wikipedia. NDI wird als Quasinachfolger von SDI (Serial Digital Interface – eine serielle, digitale Schnittstelle, primär zur Übertragung von unkomprimierten und unverschlüsselten Videodaten über Koaxialkabel oder Lichtwellenleiter) gehandelt und basiert auf der Übertragung von Videodaten über Ethernet. Die Firma NewTek ist hier federführend und stellt kostenlose Tools für den Anwender zur Verfügung. In den meisten (mit Kabel verbundenen) Heimnetzwerken kann NDI ohne zusätzliche Hardware einfach genutzt werden. Die meisten Streamingprogramme unterstützten nach Installation bestimmter Plugins oder von Haus aus die Einbindung einer NDI Quelle ebenfalls. Zur Not bietet NDI noch einen Lösungsweg über das Bereitstellen einer virtuellen Webcam, in die der NDI-Stream eingebunden wird. Die Webcam kann dann in die Streamingsoftware eingebunden werden. Nach einer kurzen Recherche im Internet fand ich bei YouTube eine sehr informativen Kanal, der genau meinen Anwendungsfall abdeckte. 

So konnte ich also, ohne zusätzliche CaptureCard, das Videosignal vom Gaming Rechner auf meine Streamingrechner übertragen. Dies ging erstaunlich einfach, ohne großen Konfigurationsaufwand. In meinem Fall erkenne ich in der Streamqualität auch keinen Qualitätsverlust, das Videosignal wird zwischen den Rechnern mit 1080p und 60fps übertragen. Eine geringe Latenz ist zu erkennen, diese spielt hier allerdings keine Rolle. Manche USB 2.0 CaptureCard hat hier deutlich höhere Verzögerungen.

Audio

Seit längerem bin ich auch mehr oder weniger zufrieden mit meiner Audiolösung. In meinem Mischpult haben mittlerweile zwei Kanäle angefangen zu rauschen und sind somit nicht mehr zuverlässig nutzbar. Außerdem habe ich seit kurzem trotz Einsatz eines Massetrennfilters ein Netzbrummen im Audiosignal. 

Beim Erkunden des oben genannten YouTubekanals bin ich auf eine Software namens Voicemeeter gestoßen. Zu diesem Tool möchte ich im Detail noch einen weiteren Artikel veröffentlichen. Hier nur die Zusammenfassung in Kürze:

Voicemeeter Banana

Voicemeeter Banana

Voicemeeter ist ein Audiotool in Form eines digitalen Mischpultes. Mit Hilfe von virtuellen Audiogeräten, die als Ein- und Ausgänge genutzt werden können, kann jede Audioquelle unter Windows abgemischt und einem oder mehreren virtuellen oder realen Audioausgängen zugewiesen werden. Klingt etwas abstrakt und bedarf am Anfang etwas der Einarbeitung. Hat man das System aber erst einmal verstanden, bietet Voicemeeter ein sehr großes Potential. Ich nutzte das Tool in Verbindung mit zwei Mikrofonen, meinem Audiointerface Behringer UMC404HD und einem externen Compressor (Behringer MD2200). Voicemeeter bietet auch sehr einfach die Möglichkeit, Audio über Netzwerk von und zu einem anderen Rechner zu übertragen. Und das Beste zum Schluß: Es ist kostenlos!

 

In dieser schematischen Darstellung habe ich das Setup für Euch zum besseren Verständnis noch mal zusammen gefasst.

So sieht mein aktuelles Streaming Setup im Schema aus

Schema Streaming Setup

 

Fazit:

Mit diesen Änderungen am Setup konnte ich Hardware einsparen und potentielle Fehlerquellen ausmerzen. Hätte ich bereits früher von diesen Möglichkeiten gewusst, hätte ich mir auch die eine oder andere Investition (z.B. in ein Mischpult) sparen können. Bisher funktioniert dieses Setup fehlerfrei. Wichtig ist nur die richtige Konfiguration des Heimnetzwerks und eine Gigabitverbindung zwischen den beteiligten Rechnern. 

 

Wie groß ist eigentlich das Interesse an entsprechenden YouTube Videos (z.B. Setup oder Einrichtung)? Habt Ihr selbst schon Erfahrungen mit NDI oder Voicemeeter gesammelt? Wie schaut Euer aktuelles Streamingsetup aus? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale Header

Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale 2 – Unboxing

Da ich ja im Rahmen der Plauzenchallange irgendwie immer wieder/noch versuche mein Gewicht zu verringern, ist natürlich eine Gute Waage unersetzlich.

Nachdem bei meiner Nokia Body Cardio die Pulswellengeschwindigkeit entfernt wurde, habe ich ja vom Rückgaberecht Gebrauch gemacht. Dadurch habe ich sogar mehr Geld zurück erhalten, als ich ursprünglich für die Waage bezahlt habe.

Also musste mal wieder was neues her. Neben der Geräte von Nokia gibt es nicht wirklich viele namhafte Hersteller von Smarten Waagen. Da viel mir natürlich die Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale ins Auge. Geordert über GearBest. Der Versand hat sich zwar wegen Zollprobleme etwas verzögert, aber dann landete das Paket doch problemlos und weitgehend unversehrt in meiner Packstation.

Die Technischen Daten

Material:
Gehäuse: ABS Kunststofff

Elektroden:
304L Edelstahl Elektroden

Schnittstelle:
Bluetooth 4.0

Teilung:
50 g

Tragkraft:
150 kg

Anzeige von:

  • Körpergewicht
  • Körperfettanteil
  • Viszeraler Fettanteil
  • Körperwasser
  • Muskelmasse
  • Knochenmasse
  • Grundumsatz (BMR/AMR)
  • BMI

Stromversorgung:
4x Typ AAA (R03) (nicht im Lieferumfang enthalten)

Abmessungen (B x H x T):
30,0 x 1,5 x 30,0 cm

Gewicht:
1,6 kg

Lieferumfang:
Körperanalysewaage

 

 

Hier ein kurzes und schlichtes Unboxing Video der Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale 2

Durch den weiten Versandweg war der Karton selbst etwas lädiert. Um Volumen und Gewicht zu sparen war dieser lediglich in einer Tüte/Folie verpackt. Aber das sehe ich in diesem Fall mal als sehr zweitrangig.

Nach dem öffnen des Kartons fällt einen erst eine kleine schmale Box entgegen. Worauf Symbole von Batterien und eines Textdokumentes gedruckt sind. Tatsächlich war darin auch eine kleine und sehr schlichte und übersichtliche Bedienungsanleitung. Diese ist jedoch lediglich in chinesisch gehalten. Wenn man dieser Sprache nicht mächtig ist, kann man daraus so gut wie keine Informationen entnehmen. Dank der Bilder lässt sich lediglich herauslesen wie die Batterien einzulegen sind und wie man sich auf die Waage zu stellen hat. Die Batterien waren entgegen dem Symbol jedoch nicht dabei. (bei Amazon kaufen)

Die Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale selbst war dann recht ordentlich in zwei Papp-Schienen verpackt. Die Verpackung hält so wohl auch einen größeren Sturz aus. Zusätzlich war sie noch in einer Kunststofftüte verpackt. Weiteres Zubehör ist nicht dabei.

 

Das erste Hands-On

Die Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale ist ein einen sehr schlichten Design gestaltet. Da das Display der anzeige ist praktisch unsichtbar. Erst aktiv scheint es durch den weißen Kunststoff durch. Das ABS Material aus dem die Waage gefertigt ist macht einen sehr positiven Eindruck. Es wirkt warm und geradezu weich. Es fühlt sich wirklich sehr gut an. Leider zeiht das Material Staub und Schmutz regelrecht an. Mit einen wisch mit einem trockenen Tuch ist jedoch alles wieder weg. Das Spaltmaß zwischen Ober und Unterseite des Gerätes sind gering und sauber verarbeitet. Die Waage wirkt soweit wie aus einem Guss.

Lediglich die 304L Edelstahl Elektroden könne man ein klein wenig kritisieren. Wie man im Video, etwa bei Minute 1,35 erkennen kann, sind diese nicht 100% im Gehäuse versenkt. Mit dem Fingernagel ist hier eine minimale Kante zu ertasten. Hier hätte man etwas sauberer arbeiten können. In der normalen Benutzung lässt sich diese jedoch mit den Füßen nicht spüren.

Auf der Unterseite findet man dann noch lediglich das Batteriefach und ein kleiner Aufdruck mit der Typenbezeichnung. Die vier Standfüße sind ordentlich Gummiert und sollten auch sehr glatten Böden einen ordentlichen und vor allem sicheren Stand bieten.

 

So… Das wars wohl erst Mal. Wenn ihr von der Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale jetzt schon begeistert seid, könnt ihr sie hier bei GearBest kaufen.

Ansonsten wird an absehbarer Zeit ein zweiter Bericht folgen wo ich ausführlicher auf Nutzung der App und der Funktionen der Waage selbst eingehen werde.