TicWatch Pro Header

Wieder mal war es Twitter, wo ich auf ein interessantes Produkt gestoßen bin. Dieses Mal war es eine neue Smartwatch. Die die TicWatch Pro von Mobvoi.

Smartwatches sind immer ein interessantes Thema für mich. Meine LG G-Watch (Arbeits-Smartwatch) und meine Asus ZENwatch (das schicke Modell für die Freizeit) sind beides ganz nette Geräte. Ganz zufrieden war ich jedoch nie. Funktionen wie GPS, Herzfrequenzmessung habe ich schon oft vermisst. Und seit dem Google Pay in Deutschland verfügbar ist, wird die Funktion NFC natürlich sehr praktisch.

Daher war ich auch ganz begeistert als ich in einem Tweet von Hendrik aka skywalka_de auf die TicWatch Pro aufmerksam wurde. P.S. Schaut auch mal auf seinen Kanal @pebblestyle vorbei.

Das Gerät hatte ich bis dahin gar nicht im Blick. Aber es hat mich vom ersten Augenblick begeistert. Daher konnte ich nicht anders und habe das gute Stück sofort bei Amazon geordert. Die TicWatch wird aktuell ausschließlich über Amazon verkauft und ist aktuell auch noch nur für Prime Mitglieder verfügbar!

 

TicWatchPro Unboxing 01

 

Hier erst einmal ein paar technische Daten zur TicWatch Pro

  • Wear OS by Google
  • Mehrschichtige Display (AMOLED Display und einen FSTN Display)
  • Zwei Hardware Tasten (teils mehrfach belegbar durch einmaliges, zweimaliges und langes drücken)
  • Dynamischer optischer Herzfrequenzmesser
  • Beschleunigungsmesser
  • GPS, GLONASS, Beidou und dem Galileo Positionierungssystem
  • Gyroskop
  • E-Kompass
  • NFC (für Google Pay)
  • Umgebungslichtsensor
  • IP68 Zertifizierung

Dann möchte ich euch hier ein kurzes Video vom Unboxing sowie ein paar Fotos präsentieren.

Und hier die Fotos

 

Der erste Eindruck ist absolut positiv. Das Gerät ist sehr Gut verarbeitet und in den ersten kurzen Test lief alles problemlos. Bis zum ausführlichen Testbericht könnt ihr meinen privaten Twitter Kanal @pr3mut05 folgen um auf dem laufenden zu bleiben.

Ich werde die TicWatch Pro in den nächsten Tagen ausgiebig Testen und es wird ein weiterer, ausführlicher Testbericht erscheinen.

 

Alternativ holt ihr euch die TicWatch Pro gleich selbst bei Amazon ;)

 

 

TV

Es war ein langer und vor allem steiniger Weg. Aber letztendlich war meine Erfahrung mit dem Philips Kundendienst dann doch noch positiv.

Im Oktober 2017 kaufte ich mir im örtlichen Media Markt einen neuen Fernseher. UHD 4K und HDR sollten es sein. Außerdem liebäugelte ich mit Android TV und Ambilight. Dank einer ganz ordentlichen Beratung viel die Wahl auf den Philips 43 PUS 6412/12 der mir auch zu einen ganz fairen Preis angeboten wurde. Das Gute Stück wurde mir sogar nach Hause geliefert. Das Gerät überzeugte auch auf ganzer Linie. Die technischen Daten versprechen ja auch einiges.

Also ich war glücklich und zufrieden. Bis etwa Mitte bis Ende Mai 2018.  Da fing nach mehren Stunden Betriebszeit das Bild an zu “flackern”. “Na Toll, jetzt ist mein Fernseher kaputt” war mein erste Gedanke. Also Fernseher aus und da es schon spät abends war, ab ins Bett. Am nächsten Morgen schien wieder alles gut zu sein. Die Freude war allerdings nicht von langer Dauer. Der Fehler trat nach dem nächsten langen Filmabend erneut auf. Da mein Media Markt einen ausgezeichneten Support über Twitter bietet habe ich diesen Kanal auch gleich mal genutzt.

Kurz darauf habe ich auch eine Antwort erhalten und wurde an den Philips Kundendienst verwiesen. Telefonnummer der Hotline gabs gleich mit dazu.

Also habe ich mich noch am selben Tag beim Philips Kundendienst angerufen. Erst wurden natürlich alle persönlichen Daten zu mir und alle notwendigen Daten wie Seriennummer zum Gerät aufgenommen. Dazu natürlich die Fehlerbeschreibung. Hier schon erwähnte ich ausdrücklich das der Fehler auf allen Signalquellen Auftritt. Egal ob TV-Signal oder HDMI Quellen wie MediaPlayer oder PC. Außerdem wird natürlich regelmäßig auf Software-Updates überprüft.

Dann wurde es interessant.

Ich wurde von der Hotline aufgefordert als Beweis ein kurzes Video des Fehlers per E-Mail zu senden!

Dazu wurde mir eine E-Mail geschickt auf die ich antworten solle. Das bedeute für mich dass ich bewusst das Gerät wieder solange laufen lassen muss, bis der Fehler Auftritt. Was an einen normalen Arbeitstag bei mir eigentlich nicht der Fall ist. Aber dann habe ich die Kiste eben, wenn auch unnötig laufen lassen und das Video gemacht. Da ich eine “gewisse technische Affinität” aufweisen kann ;) , eigentlich kein Problem. Lustig empfand ich jedoch die Fußnoten der E-Mail.

Eine Antwort auf diese E-Mail erlaubt das Senden von Anhängen bis zu 10 MB (insgesamt), während das Webformular nur das Senden von bis zu 4096 KB erlaubt.

Wir scheiben das Jahr 2018 und ein Weltkonzern wie Philips kann keine E-Mail mit mehr als 10 MB empfangen, fordert auf diesen Wege jedoch ein Video ein. Mein 15 Sekunden langes Video welches ich mit dem Smartphone aufgenommen habe war satte 43 MB groß. Also musste das Video irgendwo hoch geladen werden. Optimaler weise wo es der Support-Mitarbeiter auch Problemlos und ohne Login oder anderen Problemen abrufen kann. Ich entschied mich hier für Google Photos.
Für mich war dies im Grund ja kein Problem. Wenn man jedoch technisch etwas unbedarft ist, scheint mir das etwas viel verlangt zu sein.

Schon am nächsten Tag erhielt ich eine Antwort auf meine E-Mail. Diese war aber nicht unbedingt sehr erfreulich.

…vielen Dank dafür, dass Sie uns das Video zur Verfügung gestellt haben. Um die Empfangsstörungen auszuschließen, schicken Sie uns bitte noch ein Video, wenn der Fehler im TV-Menü sichtbar ist, zu.

Da musste ich schon durchatmen. Erst wurde schon der Beweis für den Fehler gefordert. Dann wird nicht mal meiner Aussage Glauben geschenkt, das der Fehler auf allen Quellen Auftritt. Aber was solls…
Also erneut den Fernseher unnötig über Stunden laufen lassen, um ein zweites Video zu machen wo der Fehler im Menü sichtbar ist. Dieses mal brauchte ich jedoch ein paar Tage bis ich die Zeit für diese Aktion hatte. Auch auf der E-Mail mit Video zwei erhielt ich schon am nächsten Tag wieder eine Antwort vom Philips Kundendienst.

Ein Software Update ist sinnvoll

Schon bei meinen ersten Anruf erwähnte ich das selbstverständlich das neuste Update aufgespielt worden ist. Wie der Zufall es will erschien aber gerade ich diesen Tagen ein erneutes Update. Also: Update aufgespielt. Wie zu erwarten brachte dies natürlich keine Besserung. Das habe ich auch schleunigst dem Support mitgeteilt. Die Antwort heute mich jedoch aus den Socken.

Da wurde ich doch allen ernstes aufgefordert erneut ein Video einzusenden, das auch nach dem Update der Fehler besteht!

Hier hatte ich schon fast das Gefühl ich sei bei “Versteckte Kamera”. Also Tief durchatmen und eben ein drittes Video erstellen und verschickt.

Aber mit der nächsten E-Mail kam ein Aufatmen. Endlich die erste positive Entwicklung in diesem Fall.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen eine Reparatur anbieten.

Diese E-Mail erhielt ich am 2 Juni. Also Elf Tage nachdem ich das erste Mal mit dem Philips Kundendienst Kontakt aufgenommen habe!

Aber dann schien alles Gut zu verlaufen. Schon am nächsten Tag meldete sich die RTS Service Group, welche mit der Reparatur beauftragt wurde und stimmte einen Abholtermin durch den Paketdienst ab. Das gibt schnell und Problemlos. Der Bote brachte den Versandkarton mit und Verpackte das Gerät bei der Abholung vor Ort.

Dann verging erneut mehr als eine Wochen. Am 15 Jun erhielt ich einen Anruf aus der Werkstatt erhielt.

“Wir haben das Gerät 72 Stunden getestet. Wir können keinen Fehler feststellen”

Da war ich baff. Sogar ein Hitze und Kälte-Test wurden angeblich durchgeführt. Auf meine Frage ob sie die Videos nicht gesehen haben, bekam ich nur ein:

“Welche Videos?”

zu hören. Diese wurden dann glücklicherweise doch noch in den Daten von Philips gefunden und der wirklich freundliche und kompetente Mitarbeiter versprach mir sich dem Fall nochmals anzunehmen. Inzwischen war ich aber doch schon  sehr verärgert über die lange Bearbeitungszeit.

Schon 24 Tage sind vergangen, seitdem ich den Philips Kundendienst das erste Mal kontaktiert habe

Und erneute vergingen so einige Tage. Am 29 Juni erhielt ich nach einen verpassten Anruf eine E-Mail von RTS. Dies war auf den ersten Blick eine regelrechte Hiobsbotschaft.

…wir bedauern Ihnen mitzuteilen, dass eine Reparatur aktuell nicht möglich ist.

WTF – Dachte ich mir nur. Aber dann las ich die ersten positiven Worte.

Um Ihnen dennoch einen zeitnahen Service bieten zu können, möchten wir Ihnen einen Alternativaustausch in das Modell gleiche 49PUS6412/12 kostenfrei anbieten.

49PUS6412/12 – Mein Gerät war das Model 43PUS6412/12

Anstatt meines 43 Zoll Gerätes erhielt ich ein 49 Zoll Gerät! Was sich im ersten Augenblick natürlich sehr positiv liest. Jedoch hatte ich mich schon beim ersten Kauf bewusst für das 43 Zoll Gerät entschieden, auch wenn der Preisunterschied nur minimal gewesen wäre. Denn erstens ist in meiner Wohnzimmer-Schrankwand der Platz für so ein Gerät wohl etwas knapp. Zweitens ist auch mein Wohnzimmer selbst nicht das größte und ein Gerät in der Größenordnung nicht unbedingt sinnvoll. Trotzdem habe ich den Austausch zugestimmt.

Etwa am 2 Juli, also über 40 Tage nach meinen ersten Kontakt zum Philips Kundendienst erhielt ich dann das Gerät.

Das Gerät passte dann aber doch, wenn auch nur knapp in meine Schrankwand. Auch wenn das Ambilight dadurch nicht mehr so stak zur Geltung kommt bin ich wieder schwer begeistert von dem Gerät und schätze die 6 Zoll mehr doch ein wenig.

 

Was war eure originellste Erfahrung mit Service und Kundendiensten?

SmartHome Header

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich euch das Smart Home System von Medion vorgestellt. Dieses hat mich jedoch so gar nicht überzeugt. Darum habe ich mich für eine etwas flexiblere und interessantere Bastel-Lösung entschieden.

 

Die Zentrale meines Smart Home Systems ist ein Raspberry Pi 2 mit der Software FHEM. Als weitere Hardware Komponenten nutze ich lediglich mein (Android) Smartphone, eine HUE Beleuchtung und eine FritzBox.

 

Mein Smart Home im Alltag

 

Es ist Montag früh – Der Wecker auf meinen Smartphone klingelt. Wenn ich diesen ausschalte startet schon eine Reihe von Ereignissen.

  • Beleuchtung im Schlafzimmer, Flur und Küche (Phillips HUE) springt an. Im Schlafzimmer gedimmtes Licht, im Flur eine Stufe heller und in der Küche dann schon 100%.
  • Im Schlafzimmer sowie in der Küche klinkt aus meinen Google Home Lautsprechern Musik, welche von Spotify gestreamt wird.
  • Der Anrufbeantworter meiner FritzBox schaltet vom “Ruhemodus” (sofortige Anrufannahme) auf den normalen Betrieb.
  • Auf mein Smartphone erhalte ich via Telegram ein paar aktuelle Wetter-Daten.

Es ist wolkig bei 17.88°C und 23.17% Luftfeuchtigkeit. Die gefühlte Temperatur ist 20°C bei einer Windgeschwindigkeit von 7km/h. Der Luftdruck ist bei 973.5592hPa.

Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit werden hier von meiner Wetterstation (Feinstaubsensor) auf meinen Balkon abgerufen. Die restlichen Werte kommen von einem Wetterdienst.

 

Nachdem ich gefrühstückt und mich frisch gemacht habe, verlasse ich auch schon das Haus.

  • Licht, Musik und gegeben falls Computer schalten sich automatisch aus, wenn ich für eine gewisse Zeit das Haus verlassen habe. Hier habe ich bewusst einen Puffer von mehreren Minuten eingebaut, damit ich auch beispielsweise den Müll runter bringen oder Vorräte aus dem Keller holen kann ohne das sich alles ausschaltet.
  • Der Anrufbeantworter meiner FritzBox schaltet wieder auf sofortige Rufannahme. Wenn ich nicht zuhause bin, ist jedes mal klingeln unnötig.

 

Ich mache mich auf dem Weg in die Arbeit.

  • In der Arbeit erhalte ich eine Nachricht auf mein Smartphone, dass ich einen Anruf auf dem Festnetz erhalten habe. In der Mittagspause kann ich dann auch schon zurück rufen.

 

Nach meinen acht Stunden geht es auch gleich wieder heim.

  • Sobald ich nach Hause komme, schaltet sich auch automatisch das Licht ein. Natürlich passiert dies nur, wenn es bereits dunkel ist
  • Der Anrufbeantworter meiner FritzBox schaltet wieder in den normalen Modus.

 

Nach etwas Hausarbeit und dem Abendessen setze ich mich vor dem Fernseher. Auf meinen Kodi-Media Player (App auf meinen Samrt-TV) starte ich einen Film.

  • Das Licht im Wohnzimmer und in der Küche nebenan wird gedimmt.
  • Obwohl der Anrufbeantworter meiner FritzBox bei einen Film wieder in den Ruhemodus schaltet, verpasse ich jedoch kaum wichtige Anrufe. Den jeder Anruf wird mir auf meinem TV angezeigt. Wenn die Rufnummer übermittelt wurde, kann ich bei Bedarf sofort zurückrufen.
  • Wenn ich bloß zur leichten Unterhaltung ein paar Folgen einer Serie gucke, schaltet die FritzBox nicht um. Dafür wird die Serie automatisch pausiert, wenn das Telefon klingelt.
  • Es ist jetzt 18:30 Uhr. Auf meinen Smartphone erhalte ich die Meldung das morgen die Mülltonne geleert wird. Auch wenn ich diese nicht selbst raus stellen muss, bietet es sich an den Mülleimer noch nach unten zu bringen

 

Meine Wecker App auf dem Smartphone errechnet anhand des nächsten gestellten Weckers und einer von mir definierten minimalen Schlafenszeit eine “zu Bett geh Zeit”. Wenn diese erreicht ist, starten auch wieder ein kleines Szenario.

  • In der ganzen Wohnung wird das Licht gedimmt.
  • Aus meinen Google Home ertönt es – wenn auch etwas blechern – “Es ist Zeit ins Bett zu gehen”.
  • Auf meinen TV erhalte ich ebenfalls ein Pop-Up mit dieser Nachricht.
  • Entspannte Musik wie Meeresrauschen ertönt aus meinen Google Home Lautsprechern.
  • Auf meinen Smartphone erhalte ich via Telegram eine kurze Wettervorhersage für den nächsten Tag. Somit kann ich meine Kleidung für den nächsten Tag planen.

    Morgen Schauer bei Temperaturen von 8 bis 19°C

Also: TV aus und Bettfertig machen.

Meine Wecker-App am Smartphone ist ebenfalls ein Schlaftracker. Wenn dieser aktiviert wird, startet mein Smart Home das “schlafen” Szenario.

  • Alle Lichter gehen aus.
  • Gegebenenfalls wird der PC herunter gefahren.
  • Der Anrufbeantworter schaltet wieder in den Ruhemodus.

 

Ich hoffe ich konnte euch hier einen kleinen Einblick bietet, wie und wozu ich mein Smart Home nutze. In den nächsten Beiträgen werde ich etwas genauer erläutern wie dies zu bewerkstelligen ist.

 

 

Dieser Post ist ein Beitrag zur Blogparade: Was hast Du bereits-, oder wirst Du zukünftig automatisieren?

 

Technik Header

Seit ein paar Jahren bietet Apple nun in iOS die Integration von HomeKit, eine Schnittstelle zur Steuerung von Komponenten zur Heimautomatisierung an. Nach anfänglich sehr spärlichem Support füllt sich seit ca. einem Jahr der Markt mit Geräten, die Apples Schnittstelle unterstützen.

Der bekannteste und medial wohl am meisten rezensierte Zuwachs in der HomeKit- Familie fand vor Kurzem mit der Integration von IKEAs Tradfri System statt. Dieses System habe ich mittlerweile auch in mein Setup integriert und werde weiter unten noch mehr dazu schreiben. Zunächst möchte ich aber mal die wohl gängigsten Systeme vorstellen, die auf dem deutschen Markt erhältlich sind.

Elgato

Vielen vielleicht aus dem Bereich des Capture-Cards im Gaming Bereich bekannt ist Elgato tatsächlich der Hersteller mit der größten Bandbreite an HomeKit-Komponenten auf dem deutschen Markt. Die Bandbreite reicht von Steckdosen über Heizungsthermostate bis hin zu Sensoren für den Innen- und Außenbereich. Alle Produkte werden unter der Bezeichnung “EVE” geführt.

Steckdose

EVEenergy

In meinem persönlichen HomeKit-Setup befinden sich zwei Steckdosen des Typs „Elgato EVE Energy“. Diesen war auch die ersten Komponenten, die von mir angeschafft wurden. Preislich liegen diese meiner Meinung nach relativ hoch, der Hersteller verlangt pro Stück ca. 50,- €. Dieser Wert wird auf dem freien Markt auch nicht deutlich unterboten.

Ich nutze die Steckdosen zur Steuerung von zwei Lampen. Dies wären grundsätzlich auch mit Leuchtmitteln von Philips oder IKEA möglich, dazu später mehr. Aber gerade bei Lampen, die mehreren Leuchtmitteln Platz bieten, ist eine solche Steckdose  die günstigere Lösung. Gerade auch, wenn man auf die Möglichkeit des Dimmens der Leuchtstärke verzichten kann.

Für die Zukunft planen ich, eine der Steckdosen als Aktor für einen Ventilator einzusetzen, in Kombination mit einem Innenraumsensor. Ab einer gewissen Temperatur soll Homekit die Steckdose schalten und der Ventilator dadurch den Raum kühlen. Der Sensor soll ebenfalls von Elgato stammen.

Weiterhin plane ich die Anschaffung eines Außensensors, anfänglich aber nur zur Protokollierung von Außenwerten.

Thermostate

Absolut erwähnenswert sind mit Sicherheit auch die Heizungsthermostate von Elgato, mittlerweile in einer zweiten Revision erhältlich. Momentan hab ich in diesem Bereich aber noch eine andere Lösung im Einsatz (EQ Max!).

Auch wenn die erste Revision mittlerweile etwas günstiger zu haben ist, kommt für mich tatsächlich nur die Anschaffung der zweiten Revision infrage. Als unschlagbares Argument zählt für mich hier die direkte Eingriffsmöglichkeit auf die Temperatur am Gerät. In Revision 1 ist dies nur über die App möglich.

Leider sind die Thermostate im Preis sehr weit oben angesiedelt. Der Markt ruft eine Preis um die 70,- € pro Thermostat auf. Möchte man eine komplette Wohnung hiermit ausstatten, kann dies sehr schnell ins Geld gehen.

Mein Plan für die Zukunft ist, die vorhandenen Thermostate sukzessiv mit Elgato Produkten zu ersetzen.

Mein momentan im Einsatz befindliches System funktioniert in sich realtiv zuverlässig, kann aber nicht in HomeKit eingebunden. Leider betreibt der Hersteller aber keine weitere Entwicklung, somit wird die Software wohl eines Tages einfach nicht mehr von aktuellen Betriebssystemen unterstützt. Ich habe für unser Haus einen ganzen Satz an Regeln geschaltet, wann welche Räume beheizt werden. Dies funktioniert natürlich insoweit recht gut, wenn man unter der Woche und am Wochenende einen relativ regelmäßigen Zeitplan hat. Wer im Schichtdienst arbeitet, hat natürlich ganz andere Anforderungen an ein solches System.

Elgato benötigt für die Integration kein eigenes Gateway, alle Produkte lassen sich leicht und schnell über einen Code mit Hilfe des Smartphones in Homekit einlesen. Der Hersteller bietet auch eine eigene App an, um z.B. den Stromverbrauch der Geräte zu messen.

Elgato Eve
Elgato Eve
Entwickler: Elgato Systems
Preis: Kostenlos

Philips Hue

Das Beleuchtungssysteme von Philips ist im Bereich der Heimautomatisierung wohl eines der bekanntesten Systeme. Der Hersteller bietet zur Steuerung eine eigene App an, mit dieser lassen sich viele verschiedene Szenarien umsetzten und steuern. Wie bei allen mir bekannten Systemen ist natürlich auch das Dimmen einzelner Lampen möglich.

Im Sortiment des Herstellers befinden sich viele verschiedene Leuchtmittel für alle möglichen Anwendungszwecke und Beleuchtungsstandards. Beginnend bei LED-Streifen zur indirekten, unauffälligen Bedeutung über Leuchtmittel für die gängigen Sockeltypen (E27, GU10 etc…) bis hin zu Lichtpanelen und batteriebetriebenen Einzellampen bietet sich dem geneigten Anwender ein breites Sortiment für vielerlei Bedürfnisse.

Die meisten Leuchtmittel bieten die Möglichkeit, verschiedene Lichtstimmungen bzw. -farben einzustellen und somit auch das eigene Zimmer entsprechend zu beleuchten. Natürlich gibt es auch Leuchtmittel mit weniger Funktionen. Diese Lampen, die alleine ein warmweißes Lichtspektrum bieten sind auch in der Anschaffung entsprechend günstiger.

Preislich ist das Hue-System im oberen Segment zu sehen, einzelne Leuchtmittel beginnen bei ca. 20,- € bis hin zu 35,- €. Systemkomponenten wie etwa das Gateway und Dimmer oder Schalter kosten nochmals extra. Somit ist es auch ein eher kostspieliges Vergnügen, möchte man eine gesamte Wohnung allein mit smarten Lampen ausstatten. Ein Starterset bestehend aus Gateway und zwei Leuchtmitteln liegt bei etwa 80,- €.

 

HueBridge

Wie schon erwähnt, benötigt das System zum Betrieb ein eigenes Gateway, an dem die entsprechenden Lampen angelernt werden und das als Verbindung zum Intra- bzw. Internet dient. Dieses Gateway lässt sich dann in Apples Homekit einbinden und gibt die mit ihm verbundenen Lampen weiter, so dass sie als einzelne Geräte dort auftauchen. Allerdings lässt sich das Management der Lampen (z.B. Raumzuweisung) nur in der Hue-App vornehmen.

Philips Hue
Philips Hue
Preis: Kostenlos

Dieses System habe ich mittlerweile seit über einem Jahr im Einsatz, es arbeitet in meinem Setup bisher zuverlässig ohne nennenswerte Ausfälle.

IKEA Tradfri

IKEATradfri

Seit kurzer Zeit ist auch IKEA in den Bereich der smarten Beleuchtungsmittel eingestiegen. Mit seinem System Tradfri bietet das schwedische Möbelhaus einen günstigen Einstieg in die smarte Beleuchtungswelt. Ähnlich wie Philips basiert das System auf einzelnen Leuchtmitteln in Form von Lampen oder Leuchtpanelen im Zusammenspiel mit einem Gateway, Schaltern und einem drahtlosen Dimmer. Auch hier werden die Birnen in verschiedenen Ausführungen mit etwa warm-weißen und farbigen Lichtspektrum angeboten. Preisliche ist das System unterhalb von Philips einzuordnen, die günstigste Birne kostet ca. 10,- €, das Gateway 30,- €.

Großer Vorteil des IKEA Systems: Da es auf das gleiche Protokoll (Zigbee) wie Philips setzt, können die Birnen als kostengünstige Alternative in ein bereits bestehendes Hue-System eingebunden werden. Es bestehen allerdings zwei Nachteile: Zum Update der IKEA Komponenten wird das IKEA-eigene Gateway benötigt. Und am Hue-Gateway angelernte Lampen werde nicht an Homekit weitergeleitet sondern können nur innerhalb der Hue-App gesteuert werden.

Sollte man das System, so wie ich, mit dem IKEA Gateway betreiben, benötigt man zwingend die Fernbedienung, um die Lampen am System anzulernen. Ein weiterer Kostenpunkt.

Die von IKEA zur Verfügung gestellte App funktioniert soweit ganz gut und sieht auch anständig aus, ist ihn ihrem Funktionsumfang aber eher rudimentär.

IKEA TRÅDFRI
IKEA TRÅDFRI
Preis: Kostenlos

Apple TV (4. Gen.) als HomeKit-Hub

Um die HomeKit-Geräte auch von unterwegs steuern zu können, bietet Apple mit seiner TV-Box einen Hub an, der die (sichere) Schnittstelle ins Internet bietet. So lassen sich zum Beispiel Szenen und Geräte in Abhängigkeit von der Anwesenheit oder der Annäherung an einen bestimmten Ort schalten. Denkbar wäre etwa das Einschalten der Heizung, wenn man die Arbeit verlässt. Oder das Licht im Flur einzuschalten, wenn man sich der Wohnung nähert.

Man kann für mehrere Benutzer Zugriff auf das eigene Smarthome einrichten und diesen auch beschränken, so dass z.B. Gäste nur dann etwas steuern können, wenn sie sich auch vor Ort befinden.

Anstelle des Apple TV (ca. 179,- €) kann auch ein älteres iPad (ab der 4 Generation) als Schaltzentrale herhalten, dies muss dann allerdings dauerhaft in der Wohnung verbleiben.

Homebridge für FHEM (HomeKit Plugin)

Mittlerweile recht populär ist es ja, sich eine eigene Schaltzentrale mittels eines Raspberry Pies und der Plattform FHEM zu basteln. Für diese Softwarelösung existiert ein Plugin, mit dessen Hilfe man sich seine Geräte, und wohl auch solche, die nicht Homekitfähig sind, in Apples Software Lösung einzubinden.

Der Betrieb und die Wartung von FHEM bietet dem geneigten Nutzer eine große Vielfalt an Einstellungs- und Auswertungsmöglichkeiten, ist allerdings zumindest anfangs nicht sehr zugänglich und hat auch eine steile Lernkurve.

Ich selbst habe zum jetzigen Zeitpunkt keine intensive Erfahrungen mit FHEM und erwähne diese hier nur der Vollständigkeit halber.

Raspberry Pi

Raspberry Pi

 

 

Pocket Tripod

Das ein Projekt auf Kickstarter mal etwas länger braucht als ursprünglich geplant ist ja nichts neues. Aber das ich fast 2 Jahre auf den Pocket Tripod warten muss, hätte ich auch nicht gedacht. Wie mein langer “Leidensweg” verlaufen ist, könnt ihr in diesem Bericht erfahren.

Im April 2016 stolperte ich über das Kickstarter Projekt Pocket Tripod.

Pocket Tripod | The only phone tripod you need.

 

Das kleine Gadget machte einen  ganz interessanten Eindruck. Ein Smartphone Stativ, welches in der Geldbörse Platz hat. Das kann man doch immer mal brauchen – dachte ich mir. Und ohne lange zu zögern habe ich das Projekt bei Kickstarter mit 19$ inklusive Versand unterstützt.

Die voraussichtliche Lieferzeit wurde damals mit Oktober 2016 angegeben. Dazu müsste man wohl noch ein paar Wochen dazu rechnen, bis das Gadget dann auch in Deutschland ankommt. Hier hatte ich leise zweifel , das ich zu diesem Zeitpunkt noch das selbe Smartphone nutzen würde. Das Pocket Tripod musste ja für ein bestimmtes Smartphone, beziehungsweise für eine bestimmte Geräte-Dicke geordert werden. Wenn man dann zu einen Smartphone mit anderen Maßen wechselt, passt das Pocket Tripod nicht mehr. Aber: No risk – no fun

 

Schon wenige Wochen darauf, trat auch meine anfängliche Befürchtung ein. Ich wechselte das Smartphone. Damals zum Huawei Nexus 6P. Jedoch konnte ich meine Bestellung über den Kundendienst leicht ändern. Da dass Produkt ja noch nicht einmal produziert wurden ist, wohl auch keine große Sache.

Im Oktober 2016 sollte es dann soweit sein. Aber außer einer Email über ein verbessertes Design, kam erst einmal nichts..

It will be better in every way because we’ve spent the past four months overhauling the design from the ground up.

Naja, zumindest mal was positives. Also war wohl mal etwas Geduld gefragt.

 

Im Dezember 2016, kurz vor Weihnachten kam dann mal eine vielversprechende Email.

Your Pocket Tripod PRO is almost ready!
We initially expected to have the new Pocket Tripod PRO ready to ship by December 19th. But the production has required a little more time than we had anticipated. We expect to have it ready to ship by the end of January.

Schon wieder warten?! Naja, ich war ja auf das Produnkt nicht wirklich angewiesen.

 

Aber auch Ende Januar 2017 passierte mal wieder erst einmal: Nichts
Anfang Februar 2017, wieder eine Email. Auch hier wurde mal schon wieder nur vertröstet.

Rework and Adjustments
Our manufacturer has performed their first trial run, and sent us the samples last week. Overall, the components are very well made but do require further fine-tuning for correct fit and function. Creating tools for plastic injection molding is an iterative process.

OK – schön langsam wird ärgerlich. Aber ändern kann man ja wohl doch nichts. Also weiter warten…

 

Auch im Mai 2017 wurde man wieder vertröstet und man hat sich für die Geduld bedankt.

Thank you for your patience and for giving us the opportunity to make the best product possible. We do realize that there was a gap between this and our last update, but we did not have any concrete details from our manufacturer until now.

The adjustments and debugging of the molds were scheduled to be complete by March 10th, but our manufacturer took longer than expected. They actually had to go through four additional rounds of adjustments to get the parts fitting just right. This was due to an accidental damage to a component’s mold, which forced them to remake it.

 

Kickstarter kann ja nicht dafür…

 

Genau so dann im Juni 2017.

Thank you so much for patiently waiting while your pre-order to get ready to ship. Our manufacturer had promised to start production two weeks ago, but we’re told that they are facing challenges in obtaining consistent results. This comes as a surprise to us, given their past experience with making the Pocket Tripod, and the extended time they’ve spent on tooling.

In der Zwischenzeit hatte ich mir sogar schon eine alternative Zugelegt. Dieses mal aber nicht über Kickstarter. Den Xiaomi Selfie Stick. Zwar etwas anders gelöst , aber trotzdem zumindest mal ein Stativ für mein Smartphone.

 

Aber dann: Ende Juli 2017 bekam man dann einmal positive Nachrichten.

We’re back from visiting our manufacturer and we’re excited to let you know that production is finally underway. During the last few days at the factory we had a chance to film the production process and we’ve put together a short video for you to see.

OK- Dann kann es ja nicht mehr all zu lange dauern.

Dachte ich…

 

Ende Juli 2017 wechselte ich erneut mein Smartphone. Dieses Mal zum One Plus 3. Aber auch dieses Mal konnte ich nach einer kurzen Email an den Kundenservice erneut die Bestellung ändern.

 

Anfang Oktober 2017 wieder eine Gute Nachricht. Es kam wieder richtige Vorfreude auf das Produkt auf.

Thank you for your continued patience as we prepare your order. Since our last update, we’ve been producing components and assembling them non-stop.

 

In einer Mail vom Anfang Dezember 2017 sollte ich dann meiner Versandanschrift bestätigen. Ich war schon Guter dinge das ich das Stativ am Weihnachtsfest zum Einsatz bringen könnte. aber ich wurde auch hier wieder enttäuscht.

Erst Mitte Januar 2018 kam dann die Email mit dem Betreff der meine Augen zum Leuchten brachte.

Your order has been shipped!

Ende Januar 2018 konnte ich meinen Pocket Tripod dann endlich in Händen halten. Es war wohl wirklich ein verdammt langer Weg. Das Teil wird jetzt natürlich ausführlich getestet.

Von Kickstarter Projekten habe ich aber erst einmal genug…

 

Nokia Body Cardio Header

“Lernen Sie Ihren Körper kennen. Lernen Sie Ihr Herz kennen. Übernehmen Sie die Kontrolle.” Mit diesen Worten wird die Nokia Body Cardio beworben.

Über eine Aktion der Website reviewclub.com bekam ich die Möglichkeit die Nokia Body Cardio für 4 Wochen kostenlos zu testen. Da ich irgendwie immer (mal wieder) versuche etwas an meinem Körpergewicht zu optimieren ist so ein “Spielzeug” natürlich ideal.

Ausgepackt:

Die Verpackung der Nokia Body Cardio macht schon mal einen ganz guten Eindruck. Bunt bedruckt und auf der Rückseite findet man alle nötigen Informationen zu Funktionen und die Technischen Daten. Ein fester, stabiler Karton in dem nichts rumrutscht und wackelt. Einen praktischen Tragegriff hat er noch dazu. In der Umverpackung ist dann der eigentliche Verpackungskarton. Wenn man diesen aufklappt präsentiert sich auch schon die Waage in ihrer ganzen Pracht.
Neben der Nokia Body Cardio an sich befindet sich lediglich noch ein Quick-Start-Guide und ein USB-Kabel zum Laden in der Box. Recht viel mehr braucht es aber auch nicht.

Technische Spezifikationen:

Anschlussmöglichkeiten:

iOS-Kompatbilität (mit iOS 8 oder aktuellerer Version)
iPhone 4S und neuere Generationen
iPod Touch der 5. Generation und neuere Generationen
iPad der 3. Generation und neuere Generationen
Android-Kompatibilität (5.0 oder höher)
Erfordert Internetzugang (mobile Daten oder WLAN)
Drahtlose Synchronisierung
WLAN 802.11 b/g/n, kompatibel mit WEP/WPA/WPA2-Netzwerken Bluetooth-Verbindung (Bluetooth Smart Ready)

Analyse Ihrer Messwerte:

Gewicht
Vier Gewichtssensoren
Patentierte Körperpositionserkennung
Hochpräzises Wiegen
Körperzusammensetzung
Bioelektrische Impedanzanalyse
Athleten-Modus und Normalmodus
Einheiten: Körperfett in %, gesamter Wasseranteil in %, Muskelmasse in kg, Knochenmasse in kg
Herzfrequenz
Technologie der Herzfrequenzmessung zum
Patent angemeldet Einheit: Bpm (Herzschläge pro Minute)
Automatische Benutzererkennung
Bis zu acht verschiedene Benutzer

Sensoren:

Vier Gewichtssensoren
Gewichtsbereich: 5 -> 180 kg 100 g (0,2 lb) Skaleneinteilung
Patentierte Körperpositionserkennung
Patentierte Körperpositionserkennung für hochpräzises Wiegen mit Position Control™-Technologie

Gerät:

Besonders robuste Plattform Hartglas Lackfreies satinweißes Gehäuse Ultraschlankes Design
Maße: 327 x 325 x 23 mm

Großes augenfreundliches und graphisches Display (6 x 4cm) mit 128 x 64 Pixeln
Kontrastreiche Beleuchtung
Gewichtseinheiten: kg, lb, stlb
Aufbewahrung und Speicher
Kostenlose und unbegrenzte Online-Speicherung von Gewichtsmessungen

Wiederaufladbare Lithium-Ionen-Batterie Durchschnittliche
Batterielaufzeit: bis zu 1 Jahr

Die App:

Eine “smarte” Waage ist ja nur halb so smart, ohne die passende App. Die Nokia Health Mate. Diese findet ihr im Google Play Store sowie im iTunes App Store.

Nokia Health Mate
Nokia Health Mate
Preis: Kostenlos+
Nokia Health Mate
Nokia Health Mate
Preis: Kostenlos

Die App ist übersichtlich und auch wirklich einfach intuitiv zu bedienen. Die Waage war schnell und einfach mit dem WLAN und somit auch mit dem Nokia Account und der App verbunden.

Die App kann man auch mit weiteren Diensten verknüpfen. Hier stehen zum Beispiel Google Fit, MyFitnessPal, Runkeeper, Nike+ und Nest zur Verfügung. Außerdem kann man mit dem Webdienst IFTTT auf das Nokia Konto zugreifen. So lässt sich auf Wunsch nach jeden wiegen das Gewicht automatisch auf Twitter oder Facebook posten. Das kann schon ein ordentlicher Ansporn sein, eine Diät auch wirklich durch zu ziehen ;)

Die Nokia Body Cardio:

So, endlich kommen wir zum eigentlichen Gerät. Die Nokia Body Cardio.

Das Gerät macht einen ordentlichen Eindruck. Ein robustes Gehäuse aus Aluminium und die Trittfläche aus Glas verleihen dem Gerät einen wirklich hochwertigen Eindruck. Hierbei möchte ich jedoch erwähnen das die Waage Staub zieht. Was bei meinem weißen Model wohl nicht so schnell auffällt, kann beim schwarzen wohl lästig sein.

Das große, gut beleuchtete Display ist zu jeder Zeit gut lesbar.

An der Seite findet man eine Funktionstaste, mit welcher man die Gewichtseinheit zwischen kg und lb wählen, sowie einen Reset des Gerätes durchführen kann. Daneben der Micro-USB Anschluss zum Laden des Gerätes. Mein Gerät hat nach etwa 6 Wochen täglichen wiegen rund 11% Akku verloren. Die vom Hersteller angegebene Laufzeit von einem Jahr ist daher durchaus realistisch.

Funktionen:

Die Nokia Body Cardio zeigt neben dem Gewicht auch noch weitere Werte an. Die Nokia Body Cardio liefert außerdem Messwerte wie dem BMI sowie zum prozentualen Körperfett- und Wasseranteil und der Muskel- und Knochenmasse. Zusätzlich misst sie die Herzfrequenz sowie die Pulswellengeschwindigkeit.

Die Funktion Pulswellengeschwindigkeitsmessung wurde inzwischen von Nokia via Software Update entfernt. (mehr Info)

Natürlich sollte man sich auf all diese Werte nicht all zu sehr versteifen. Auch wenn Nokia selbst natürlich mit “äußerst genaue Messwerte” wirbt. Man sollte es lediglich als Richtwerte und keinesfalls als einen medizinischen Wert sehen.

Der Messwert Körperfett bezieht sich beispielsweise genau genommen lediglich auf die Beine. Da der Strom-Impuls an einem Bein hoch läuft und am anderen gleich wieder zurück. Der Oberkörper kann ohne weitere Sensoren gar nicht erfasst werden. Alternativ bieten sich noch die Caliper-Hautfaltenmessung mit einer Caliper-Zange an. Diese kann unter Umständen sogar noch genauer sein, ist aber auch nicht so einfach durchzuführen wie es scheint.

Alle Werte werden hier nacheinander auf dem Display dargestellt. Die Reihenfolge lässt sich hier in der App anpassen. Ein nettes Feature was noch zu erwähnen ist: Die Waage zeigt auch noch die aktuelle Wettervorhersage an.

Mein Fazit:

Nokia selbst verkauft das Gerät für satte 179,95€ – ein mehr als stolzer Preis für eine Waage. Im freien Markt bekommt man diese allerdings bereits für knapp unter 100€ erhältlich, was meiner Meinung jedoch auch immer noch relativ hoch angesetzt ist.

Jedoch ist die Nokia Body Cardio ist ein wirklich nettes Gadget. Sie ist Hochwertig verarbeitet und bietet einen hohen Funktionsumfang. Man hat damit ständig einen Überblick über allerlei Messwerte. Vor allem bei einer Diät kann das durchaus hilfreich sein.

Ihr bekommt die Nokia Body Cardio für aktuell 99€ beispielsweise bei Amazon.

Home-Office

Im September diesen Jahres habe ich eine neue Ausbildung begonnen. Ich benötigte ein mobiles Gerät und stand vor Frage: Laptop (MacBook) und/oder Tablet (iPad)? Für beide Plattformen gibt es sowohl Pro- als auch Kontrapunkte. Im nachfolgenden Text werde ich die, aus meiner Sicht relevanten, Punkte ausführen.

Anforderungen

Die Wahl des Gerätes wird ja immer maßgeblich durch das benötigte Anforderungsfeld bzw. die zu erledigenden Aufgaben definiert. Für mich selbst habe ich grundsätzlich folgende Punkte definiert:

  • Office (Text, Tabelle, Präsentation)
  • Internet
  • Konsum von Video und Livestreams
  • Musikstreaming
  • Gaming
  • Fotobearbeitung (Katalogisieren und Entwickeln, am besten mit RAW-Support)
  • Streaming auf der Platform Twitch.tv
  • Videobearbeitung
  • Podcasten

Alles in allem ein sehr breitgefächertes Anwendungsspektrum, und ohne hier groß zu Spoilern: Mit einem Tablet werde ich diese Anforderungen nicht voll umfänglich erfüllen können. Warum, darauf komme ich später noch zu sprechen.

Seit ein paar Jahren basiert meine gesamte Infrastruktur auf Apple-Geräten. Der Wechsel auf Geräte andere Hersteller oder eine andere Softwarebasis steht für mich nicht zur Diskussion. Die zur Verfügung stehenden Geräte sind also entweder ein MacBook (Pro) oder ein iPad (Pro). Der Formfaktor ist mit Sicherheit interessant, aber nicht unbedingt entscheidend.

MacBook Pro

Macbook

Meine erste Überlegung war tatsächlich, nach der WWDC 2017 mir ein MacBook Pro (13 Zoll) anzuschaffen.

Für das MacBook sprechen:

  • Display
  • Mobilität
  • Vollständiges Betriebssystem

Gegen das MacBook sprechen:

  • momentan eingeschränkte Erweiterbarkeit durch USB-C
  • Formfaktor (nicht so kompakt wie ein Tablet)
  • Keine Stiftunterstützung
  • Höherer Preis und Folgekosten (USB-C Zubehör)

 

iPad Pro

Tablet

Als Alternative zu einem Laptop bietet sich nach wie vor eine Tablet an, gerade wenn man nur ein mehr oder weniger geringes Anwendungsprofil für das Gerät hat. Tatsächlich ist die verwendete Hardware mittlerweile z.T. sogar mehr als ebenbürtig mit aktuellen Laptops, der begrenzende Faktor ist aber nach wie vor die Software bzw. das Betriebssystem und die Erweiterbarkeit mit externen Geräten.

Ich setzte sehr große Hoffnungen in iOS 11 und war nach der WWDC 2017 sehr euphorisch, was die Entwicklung des Betriebssystems anbelangt. Die derzeitigen Pläne von Apple waren auch einer der Hauptgründe, warum ich mich dann letztendlich für das iPad Pro entschieden habe.

Für das iPad sprechen

  • Mobilität
  • außerordentlich gutes Display
  • Stiftunterstützung
  • Mit Tastaturhülle sehr nahe an der Bedienbarkeit eines Laptops

Gegen das iPad sprechen

  • eingeschränktes Betriebssystem
  • So gut wie keine Erweiterbarkeit über USB
  • Mehr oder weniger eingeschränktes Softwareangebot
  • insgesamt eingeschränktes Anwendungsgebiet

Grundsätzliche Überlegungen

Nach der WWDC stellte sich mir also folgendes Grundproblem:

  • Welche Anforderungen kann ich mit welchem Geräte erfüllen?
  • Wie teuer wird die Anschaffung?
  • Welches Gerät im Fuhrpark benötigt definitiv Ersatz?

Nach reiflicher Überlegung kam ich zu folgenden Antworten:

Bei der Beschaffung eines Laptops würde ich gerne meinen Desktoprechner in Rente schicken und diesen mit einem mobilen Gerät ersetzten, dass ich dann je nach Einsatzort mit mir führen kann. Zuhause wird der Laptop an eine Dockingstation angeschlossen und mit USB-Festplatten, NAS, Tastatur, Maus und Monitor zu einem echten Desktoprechner. Unterwegs bietet er die Vorzüge eines mobilen Computers. Zusätzlich benötige ich allerdings noch ein Tablet, mein liebgewonnenes iPad Air hat mittlerweile nahezu vier Jahre auf dem Buckel. Ich möchte aber Stiftunterstützung, um handschriftliche Notizen und Anmerkungen in Dokumenten vornehmen zu können. Dies funktioniert nur mit dem iPad Pro, in Verbindung mit einem MacBook würde hier allerdings der 10,5 Zoll Formfaktor ausreichen.

Diese erste Lösung ist ingesamt die teuerste, je nach Ausstattung des Laptops (geplante Einsatzdauer 4-5 Jahre) komme ich hier auf insgesamt mehr oder weniger 4000,- Euro.

Die zweite Lösung wäre ein MacBook (Pro) der Einsteigerklasse, ohne ergänzendes Tablet. Der iMac bleibt weiter in Betrieb, das Laptop dient nur dem mobilen Einsatz zu Hause und unterwegs. Das ergänzende Tablet mit eingerechnet, steht hier eine Investition in Höhe von ca. 2500,- Euro an.

Die dritte (und letztendlich auch umgesetzte) Lösung war die Anschaffung eines iPad Pro 12,9 Zoll mit Tastatur und Stift. Der Desktoprechner bleibt, wo er ist und alle mobilen Aufgaben werden, so gut es geht, mit dem Tablet erledigt. Einschränkung: mein Eingangs erwähntes Anwendungsprofil kann von diesem Gerät nur etwa zu 75 % erfüllt werden. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf ca. 1300,- Euro, die Einsatzdauer des Gerätes lege ich erneut auf vier bis fünf Jahre aus.

Einschränkungen

Also, was kann das iPad nicht, was ein Laptop kann?

Kommt wie immer drauf an, was ich damit machen möchte. Eins vorweg: Die Stiftunterstützung hat sich als außerordentlich komfortabel herausgestellt, ich möchte sie auf keinen Fall mehr missen. Die Erstellung von Handschriftlichen Notizen, das Anmerken und Kommentieren von PDFs und die Bedienung verschiedener Apps ist mehr als komfortabel.

Was ist möglich?

Alle Officearbeiten, mal ausgenommen von High-End-Excel-Anwendungen und umfangreichen Datenbankoperationen, kann ich sehr gut mit einem Tablet erledigen. Split-View erlaubt mir, zwei Anwendungen nebeneinander zu öffnen und mit iOS 11 kommt auch endlich erweitertes Multitasking und Drag&Drop. Internet ist uneingeschränkt nutzbar, Videostreaming über bekannte Plattformen ist eine Selbstverständlichkeit. Gaming ist möglich, natürlich werden nicht alle Triple-A Titel umgesetzt. Nichtsdestotrotz gibt es mittlerweile eine mehr als umfangreiche Spieleauswahl abseits von CandyCrush & Co. Titel wie “Vainglory”, “Punch Club” oder “Dont Starve” bieten Spielspass über viele Stunden, ohne hinter ihren Desktop-pendants zurückzufallen. Gerade Spielegenres wie Rollenspiele und Umsetzung alter Klassiker (“Rollercoaster Tycoon”) bieten langfristige Unterhaltung für wenig Geld.

Fotobearbeitung ist möglich und wird von Apple auch immer als Keyfeature beworben. Die iCloud Fotomediathek ist für mich tatsächlich mittlerweile mein JPEG-Archiv, es befinden sich knapp 13.000 Bilder der letzten Jahre darin. Das Problem bei großen Datenbeständen ist natürlich immer die Katalogisierung der vorhandenen Daten. Apple geht mit Machine Learning einen ganz interessanten Ansatz, die Bilder werden analysiert und sind, entsprechende Erkennung vorausgesetzt, über die Suche von Schlagwörtern wieder auffindbar. Das klappt erstaunlich gut und bietet einen guten Ansatz abseits der klassischen Katalogisierung mittels Stichwörtern etc. Möchte man allerdings irgendwann auf ein anderes System migrieren, steht man vor einem nicht zu unterschätzendem Problem. Aber das ist ein anderes Thema.

Ein weiteres Hobby ist die Erstellung von Podcast. Hier zeigt sich die Situation durchaus rosiger, als es beim Live-Streaming der Fall ist. Man kann verschiedene Audiointerfaces (mit Class-Compilant 2.0) an das iPad anschließen. Mit vorhandener Hardware kann ich vier Audiospuren gleichzeitig aufnehmen und mit enstprechender Software (“Ferrit”) komfortable bearbeiten. Zur Weiterverarbeitung geht es an Auphonic, dann auf die Homepage. Mit einem klassischen Rechner kann ich mir den Weg über Auphonic sparen, brauche aber entsprechendes Fachwissen für die Nachbearbeitung. Summa summarum kann man sagen, Podcasten mit dem iPad ist möglich, wenn man sich ein bisschen mit der Materie beschäftigt. Auf einem klassischen Rechner kann es komfortabler sein, benötigt aber auch entsprechendes Hintergrundwissen.

Was ist nicht möglich?

Auf iOS ist zwar mittlerweile der Einsatz von RAW-Bildern möglich, die Bearbeitung ist aber nach wie vor nur sehr umständlich möglich. Gründe dafür sind die Größe und Natur der Dateien, hier bieten klassische Betriebssysteme einfach die bessere Grundlage. Somit ist für mich der Punkt RAW-Bearbeitung über in Tablet nicht möglich.

Eines meiner Hobbys ist auch das Live-Streaming von Computerspiele bei der Plattform Twich.tv. Lange Rede, kurzer Sinn: Obwohl die Hardware wohl mittlerweile durchaus dazu in der Lage wäre, gibt es schlicht keine Software für iOS, die diesen Anwendungsfall zulässt. Ganz zu schweigen vom Anschluss einer Capture-Card bzw. eines gleichzeitig zu betreibenden Mischpults, mit dem die zahlreichen Audioeingänge aufeinander abgestimmt werden können. Und selbst wenn man solche Geräte anschließen könnte, kann man das Tablet nicht mehr laden. Hier ist und bleibt der klassische Rechner die einzige Möglichkeit, Inhalte auf Twich.tv (oder andere Plattformene) zu streamen.

Und der Rest?

Videobearbeitung ist möglich, ich habe iMovie ausprobiert. Die Software nimmt sich nicht viel im Vergleich zu ihrem Desktoppendant, leider hatte ich aber noch keine Zeit, mich intensive mit den Vor- und Nachteilen unter iOS auseinander zusetzten. Dies wird allerdings spätestens bei unserem neuen Videopodcast Projekt geschehen….

Nach einem Monat…

Nach einem Monat mit dem Gerät muss ich sagen, es war auf jeden Fall die richtige Wahl. Bildschirm, Handhabung und die Zusammenarbeit mit dem Stift sind ein Traum.

Wir bekommen in den Vorlesungen viele Skripte als Kopie ausgehändigt, diese lassen sich mit “Scanner Pro” im Handumdrehen als PDF einscannen und mit “PDF Expert” bearbeiten. Gerade diese Kombination von Apps ist ein Traum und den Apple eigenen (iBooks und Notizen) in diesem Fall deutlich überlegen. Schade eigentlich, aber ich bin froh, dass es so eine professionelle Lösung gibt.

Und mit “Affinity Photo” gibt es mittlerweile auch ein professionelle App zur Bildretusche (und u.U. auch RAW-Entwicklung!), auch wenn hier immer noch die Katalogisierung fehlt. Aber he, wer wird denn da undankbar sein…

Welche Erfahrungen habt Ihr mit iOS11 und den mobilen Apple-Geräten in der Praxis gemacht? Egal, ob MacBook, iPad oder iPhone, lasst es mich wissen! Oder habt Ihr Tipps oder Fragen? Immer her damit! Für Anregungen bin ich immer dankbar.

MUID On Off Shape LED Night Light
“Und Gott sprach, es werde Licht. Doch er fand den Schalter nicht.”
Doch das wird euch bei diesen Übergroßen Lichtschalter mit Sicherheit nicht passieren.

 

Ja, es war wieder einmal René, der mich via Twitter auf ein interessantes Gadget aufmerksam machte.

Bei den knapp 13€ habe ich nicht lange gezögert und auch sofort bestellt. Wenn man bei gearbest mit “Priority Line” wird inzwischen aus Europa oder sogar Deutschland verschickt. So gibt es auch keine Probleme mit dem Zoll.

 

Das MUID On Off Shape LED Night Light

Schon nach wenigen Tagen war das kleine Päckchen bei mir. Die Verpackung erst mal relativ unspektakulär. Ein kleiner brauner Karton mit einer Banderole. Zum Lieferumfang gehört lediglich noch das USB-Ladekabel und eine Quick-Start-Guide, welcher jedoch auf Chinesisch ist. Allerdings ist eine Anleitung hier auch sicher nicht wirklich notwendig. Auf der Rückseite ist lediglich ein kleiner Schalter. Zwei Helligkeitsstufen welche durch deutliche Symbole gekennzeichnet sind und eine Off-Stellung. An der Seite befindet sich die Büchse für das Ladekabel. Hier wäre ein Standard wie Micro-USB wünschenswert gewesen.
Das ist dann aber eigentlich auch schon alles. Dann muss man nur noch das Gadget an einen freien USB-Port oder an ein Ladegerät anstecken und aufladen.

Wie schon erwähnt hat das Licht zwei Helligkeitsstufen. Mir persönlich reicht die erste Stufe. So blendet das Licht in der Nacht nicht all zu sehr. Beim wippen des Lichtes ist deutlich ein klicken zu hören. Man kann hier also von einen mechanischen Schalter ausgehen.
Verarbeitung ist durchaus akzeptabel. Der ABS -Kunststoff fasst sich angenehm und einigermaßen wertig an. An der Unterseite sind Moosgummi-Streifen, so das Klappern und Kratzer beim Bedienen vermieden werden. Laut Hersteller sind 12 LED und ein 450 mAh Lithium-Polymer-Akku verbaut.

Ich habe das schicke Teil auf meinen Nachtkästchen stehen. Und das obwohl ich das Licht in meinem Schlafzimmer sogar per Sprache via Google Home schalten kann. Aber für einen kurzen Gang zur Toilette oder zum Kühlschrank ist der Schalter aber ganz praktisch und angenehm wie ich finde.

Ihr könnt das MUID On Off Shape LED Night Light für aktuell rund 13€ bei gearbest kaufen.

DreamMe Header

Das kleine Gadget DreamMe macht aus deinen Smartphone oder Tablet einen Projektor. Ob das Teil auch hält, was es verspricht erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Über eine Facebook Anzeige bin ich auf das kleine Gadget DreamMe aufmerksam geworden. Es wurde Testgeräte angeboten. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen. Also Name und Anschrift eingetragen und abgewartet. Und schon nach wenigen Tagen hielt ich das kleine Päckchen in Händen.

Was ist DremMe eigentlich genau?

…dein Smartphone kann mehr! Mit DreamMe wird dein Smartphone oder Tablet zum Nachttischprojektionswecker Beamer.

Damit wird DreamMe auf auf deren Website beworben. DreamMe war 2015 ein Projekt auf Kickstarter, welches auch erfolgreich finanziert wurde. Wenn man Website oder Kickstarter Projekt ansurft lernt man, das DreamMe lediglich eine Linse ist. Mit der passenden App lassen sich so allerhand Informationen an die Decke werfen. Eigentlich eine ganz gute Idee. Das Smartphone liegt in der Nacht auf dem Nachttisch – App an – Linse aufs Display setzen und fertig ist der Projektor.

Verpackung & Lieferumfang

 

DreamMe LieferumfangIn dem kleinen bedruckten Karton ist erst einmal das eigentliche Gadget zu finden. Die große Linse. Dazu gibt es noch ein Reinigungstuch und einen Aufbewahtungsbeutel. Im Onlineshop kostet das Gadget knapp 20€ und ist in mehreren Farben erhältlich. Dafür das es eigentlich “nur” ein Kunststoff Zylinder mit einer Linse ist wohl kein Schnäppchen aber dennoch ein – gerade noch- akzeptabler Preis wie ich finde. Soweit macht es Qualitativ auch einen ordentlichen Eindruck. Das rutschfeste und weiche Material hinterlässt auf dem Display mit Sicherheit keine Kratzer und steht stabil.

 

Die App

Die passende App ist für Android und IPhone erhältlich

DreamMe
DreamMe
Entwickler: Yvonne Joh
Preis: Kostenlos+
DreamMe
DreamMe
Preis: Kostenlos+

Den versierten Android-Nutzer stellt es hier wohl die Haare zu Berge. Man hat das Gefühl man hätte ein IPhone in der Hand. Das Design wurde offenbar 1zu1 von der iOS App Übertragen. Schon der erste Negative Eindruck – zumindest wenn man Android-User ist.

Aber trotzdem mal zu den Funktionen. Unter den “Allgemeinen Einstellungen” stehen folgende Optionen zur Verfügung:

  • Uhrzeit
  • Wecker
  • Wetter
  • Eigener Text
  • Schäfchen zählen
  • Auto ein/aus

Dann gibt es noch “Soziale Netzwerke”. Hier lassen sich Tweets und Emails anzeigen. Wenn man diese Nutzen möchte ist jedoch ein Upgrade auf “DremMe Pro” notwendig. Das kostet aktuell 2,02€ per InApp-Kauf. Dieser Kauf ist auch notwendig wenn man unter Uhrzeit zusätzliche Zeitzonen anzeigen will oder bei Wetter zusätzliche Städte.

Man kauft sich eine Hardware und wenn man diese in vollen Umfang nutzen möchte ist eine kostenpflichtige Software notwendig!

Konfigurationen wie Anzeige Helligkeit und Dauer, sowie “Größerer Text” und “Text spiegeln” sind dann erfreulicherweise doch noch ohne Upgrade möglich.

 

DreamMe in Aktion

DreamMe ScreenshotWenn man in den Einstellungen alles seinen Wünschen entsprechend angepasst hat geht es zum nächsten Screen. Dank des Ringes lässt sich die Linse dann korrekt auf dem Display Platz platzieren.
Nach einen antippen des Displays wird in den “Projektions-Modus” geschaltet. Das Display wird komplett schwarz und es ist nur noch der Info-Text zu lesen.

Die Liste wirft diesen dann als Projektion an die Decke. Das klappt auch grundsätzlich mal. Jedoch hatte ich, trotz unzähligen Versuchen mit justieren immer eine sehr starke Vignettierung. Das bedeutet das lediglich die Mitte der Projektion scharf war, der Rand jedoch unscharf. Leider schaffte ich es nicht, ein aussagekräftiges Foto zu schießen. Das Ergebnis ist jedoch in etwa wie in dieser kleinen Fotomontage.

 

 

DreamMe Projektion

 

Das Ergebnis ist also leider nur Mangelhaft.

 

Fazit:

In meinen Augen ist es vielleicht eine nette Idee. Jedoch mangelhaft umgesetzt. Wirklich verwenden werde ich dieses Gadget auch nicht. Da es lediglich nur einen Bruchteil von relevanten Informationen anzeigen kann. Für Benachrichtigungen von Facebook oder allen möglichen anderen Apps muss ich doch wieder das Smartphone in die Hand nehmen und danach die Linse wieder mühevoll platzieren und justieren.

 

Google Home Basis

“Das kleine Schwarze” macht sich nicht nur gut an Frauen. Nein, auch mein Google Home sieht mit der neuen Basis doch ganz schick aus, findet Ihr nicht auch?

In einen anderen Beitrag habe ich euch ja Google Home schon kurz vorgestellt. Inzwischen habe ich mir ja sogar einen zweiten gekauft. Ja – nennt mich verrückt ;)
Der erste steht bei mir auf der Wohnzimmerwand. Hier werde ich mir wohl auch bei Gelegenheit eine andere Farb-Variante der Google Home Basis besorgen. Hier würde sich sicher die Variante in Braun ganz gut machen.
Der zweite Google Home befindet sich im Schlafzimmer. Damit er besser zu meinen schwarzen IKEA KALLAX Regal passt, habe ich mir dafür eine schwarze Basis besorgt. In Deutschland ist aktuell lediglich die Variante in Metall/Kupfer im Google Store erhältlich. Die Variante Metall/Karbon ist bis jetzt noch nicht verfügbar. Darum habe ich mich einfach mal bei Amazon umgesehen und bin auch fündig geworden.

Auch wenn es sich hierbei um einen Nachbau handelt, habe ich auch gleich bestellt. Wie man es von Amazon kennt, war das Paket dann auch ganz fix in meiner Packstation.

Die Google Home Basis

GoogleHome Basis VerpackungWie schon erwähnt handelt es sich um einen Nachbau der Google Home Basis. Das bemerkt man auch schon an der Verpackung. Diese ist sehr einfach gehalten und wirkt wenig wertig. Ein schlichter und unbedruckter Karton. Die Basis selbst ist dann lediglich noch in etwas Folie eingeschlagen.

Wenn man die Basis dann jedoch in Händen hält, gibt es absolut nichts zu beanstanden. Sie ist aus stabilen Kunststoff und wirkt wirklich sauber verarbeitet. Sie sitzt perfekt auf dem Gerät. Die Magnete halten ordentlich. Nicht klappert oder wackelt.

Grundsätzlich würde ich ja zum Kauf eines Original von Google raten. Aber an diesen Nachbau gibt es wirklich nichts auszusetzen. Bei Google muss man aktuell 42€ für die Basis auf den Tisch legen. Den Nachbau bekommt man bereits um die 17€ – 20€. Also weniger als die hälfte.

 

Bei Amazon kaufen