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Das neue Flaggschiff von Deebot – Der Ozmo T8 AIVI [Update]

ECOVACS stellt den DEEBOT OZMO T8 AIVI vor: Der weltweit führende KI-gesteuerte Bodenreinigungsroboter wurde jetzt noch intelligenter

Mit dem DEEBOT OZMO Slim10, DEEBOT OZMO 950 und dem DEEBOT OZMO 920 durften wir ja bereits drei Geräte von Ecovacs testen. Jetzt kündigt sich das nächste Flaggschiff an.

UPDATE

Der DEEBOT OZMO T8 AIVI ist ab sofort im Handel erhältlich und kostet 799 Euro (UVP).
DEEBOT OZMO T8 und T8+ erweitern ab dem 3. Quartal 2020 das ECOVACS Produktportfolio

Der DEEBOT OZMO T8 AIVI bringt die Bodenreinigungsroboter auf eine ganz neue Ebene der Geschwindigkeit, Präzision und vor allem Intelligenz.

ECOVACS stellte mit dem DEEBOT OZMO T8 AIVI den wohl fortschrittlichsten KI-gesteuerten Reinigungsroboter auf dem Markt vor. Welcher für effizientes Staubsaugen, Wischen und jetzt sogar für die Überwachung des Hauses sorgt.
Der OZMO T8 AIVI bietet gleichzeitiges Staubsaugen und Wischen mit fortschrittlicher laserbasierter Hauskartierung, Objektidentifizierung sowie eine Fernüberwachung. Er ist ab sofort auf ecovacs.com für 799,99 Dollar erhältlich und wird demnächst bei ausgewählten Einzelhandelspartnern erhältlich sein. Ein Deutschland-Start ist bisher leider noch nicht bekannt.

Der DEEBOT OZMO T8 AIVI ist mit TrueMapping™ Laser-Kartierungs- und Navigationstechnologie ausgestattet, die auf einem fortschrittlichen DToF-Sensor und AIVI™ (Künstliche Intelligenz und visuelle Erkennung) basiert und mit einem Hochleistungs-KI-Chipsatz und einem Kameramodul ausgestattet ist. Dies führt zu einem intelligenten und gründlichen Reinigungsprozess. Mit diesen fortschrittlichen und aufgerüsteten Technologien ist das T8 AIVI in der Lage, jedes Haus viel schneller und präziser zu kartieren als die derzeitige LDS-Navigationstechnologie. Mit der Fähigkeit, gewöhnliche Haushaltsgegenstände wie Schuhe, Socken, Stühle und Kabel zu erkennen. Darüber hinaus reduziert es das Risiko, sich zu verfahren, um 60% im Vergleich zu früheren Modellen.

Dieses Reinigungskraftpaket bietet eine gleichzeitige Saug- und Wisch-Funktion und entfernt bis zu 99,26% der Bakterien. Dank der fortschrittlichen Teppicherkennung vermeidet der DEEBOT OZMO T8 AIVI automatisch Teppiche beim Wischen. Sein 240 ml Wassertank ermöglicht eine Wischzeit von über 100 Minuten und deckt rund 185m²  Fläche ab. Der DEEBOT OZMO T8 AIVI verfügt außerdem über einen 5200mAh Lithium-Ionen-Akku mit einer Laufzeit von mehr als 3 Stunden, der im Standard-Saugmodus eine Abdeckung von mehr als 280m² ermöglicht.

Zusätzlich bietet ECOVACS mit dem DEEBOT OZMO T8 AIVI auch eine Heimüberwachung mit einem Live-Video-Stream an, der über die ECOVACS Home-App verfügbar ist. Damit können Besitzer beispielsweise ihre Haustiere kontrollieren. Oder aber prüfen, ob man ein Fenster offen gelassen oder das Bügeleisen eingesteckt hat.

 

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Erweiterte Reinigung

– 2-in-1 Saugen und wischen: Der DEEBOT OZMO T8 AIVI kann gleichzeitig saugen und wischen, um bis zu 99,26% der Bakterien auf den Böden zu entfernen.
– Teppichverstärkung und Absaugung: Dieser fortschrittliche Roboter-Staubsauger (RVC) nutzt 3 Stufen der Saugkraft, um jegliche Verschmutzung zu beseitigen, wobei die Saugkraft automatisch um das 2fache erhöht wird, wenn der Übergang von einem Hartboden auf den Teppichboden erfolgt.

 

DEEBOT OZMO T8 AIVI D-ToF

Erweiterte Navigation + Kartierung- TrueMapping™:

Der T8 AIVI navigiert und kartografiert Ihr Zuhause effizient auf Ihrer ECOVACS Home-App unter Verwendung der fortschrittlichsten Laser- und DToF-Sensortechnologie. Mit dieser Weiterentwicklung wird der Erfassungsabstand um das 2-fache und die Erfassungsgenauigkeit kleiner Objekte um das 4-fache gegenüber früheren Modellen erhöht. Die interaktive Karte gibt dem Benutzer die Möglichkeit zu wählen, wie und wo er reinigen und überwachen möchte. Nutzen Sie unbegrenzte virtuelle Grenzen, den Flächenmodus und den benutzerdefinierten Modus, um bestimmte Bereiche/Räume zu reinigen oder andere zu vermeiden.
– Virtueller Boundary™ Ratgeber: Diese fortgeschrittene Funktion identifiziert Bereiche in der häuslichen Umgebung, die dazu führen können, dass der Roboter häufig stecken bleibt. Sie kann proaktiv zur Einrichtung virtueller Grenzen empfehlen, um diese Bereiche in Zukunft zu vermeiden.
– Benachrichtigung über ausgelassene Bereiche: Nach jeder Reinigung sendet AIVI eine Mitteilung an den Benutzer, in der die Bereiche angegeben sind, welche aufgrund von Hindernissen ausgelassen wurden. Sobald die Hindernisse entfernt sind, kann der Benutzer den Roboter zurückschicken, um explizit diese Bereiche zu reinigen.

 

Quelle: prnewswire.com

Meine erste Wasserkühlung – Ein Erfahrungsbericht

Seit Jahren beschäftigt mich schon das Thema wassergekühlter PC. Einerseits haben mich immer die Kosten abgeschreckt, andererseits hatte ich auch nie den Mehrwert einer Wasserkühlung gegenüber einer Luftkühlung gesehen. Warum jetzt also doch?

Der Hintergrund

Ende 2019 hab ich „aus Spaß“ bei einem Gewinnspiel von PC Games Hardware mitgemacht. Und wie es der Zufall so will, habe ich dort eine Wasserkühlung gewonnen. Dachte ich zumindest. Es waren aber tatsächlich nur zwei Teile einer kompletten Kühlung, der sog. Ausgleichsbehälter und die Pumpe. Also hatte ich ab sofort ein neues Bastelprojekt, allerdings noch keine Zeit dafür. Ziel war, meinen Streaming-PC, der eh so eine Art Bastelplattform ist, mit einer Wasserkühlung auszustatten.

Mythen über Wasserkühlungen

Eine Wasserkühlung ist leiser als eine Luftkühlung

Tatsächlich unterscheidet sich eine Wasserkühlung in der Funktionsweise gar nicht so sehr von einer Luftkühlung. Bei beiden Systemen wird Wärme über Kühlkörper in Alu-Lamellen transportiert, die dann über einen Luftzug, erzeugt durch einen Lüfter, gekühlt werden. Das ganze ähnelt sehr dem Prinzip einer Klimaanlage.

Luftkühler

 

Bei der Luftkühlung funktioniert dieser Transport über Kupfer-Heatpipes, bei der Wasserkühlung halt, verkürzt gesagt, über Wasser. Aber abgeleitet wird die Wärme immer in einem Radiator, der mit einem Lüfter gekühlt wird. Und dieser Lüfter produziert „Lärm“. Bei der Wasserkühlung kommt dazu noch die Pumpe, die für die Zirkulation des Wassers sorgt. Somit ist eine Wasserkühlung meistens tatsächlich lauter als eine (gute) Luftkühlung. 

Eine Wasserkühlung ist gefährlich für den PC

Was passiert, wenn Wasser ausläuft, zum Beispiel wenn der Kreislauf undicht wird?  Tatsächlich passiert im Normalfall…. nichts. Eine Wasserkühlung wird mit destilliertem Wasser gefüllt, und das ist so gut wie nicht leitend. Und wenn man nicht das Billigste vom Billigen kauft, bleiben auch die Anschlüsse dicht. 

Wasserkühlung Anschlüsse

 

Eine Wasserkühlung macht das Übertakten leichter

Ja, eine Wasserkühlung kann einen niedrigere CPU Temperatur liefern wie eine Luftkühlung. Aber ein gelungenes Overclocking hängt von deutlich mehr Faktoren ab wie nur der CPU-Temperatur. Vielmehr limitieren heutzutage die Taktrate der Chips des Mainboards oder der CPU, bevor diese durch die Temperatur limitiert werden. Da wird man erst mit einer Stickstoffkühlung nennenswerte Erfolge erzielen…

 

Warum dann überhaupt eine Wasserkühlung und keine Luftkühlung? Nun, für mich persönlich steht, zumindest in diesem Fall, die Optik und das Modding noch nicht im Vordergrund. Vielmehr hatte ich einfach Lust, das lang gehegte Projekt einmal umzusetzen und es war ein lehrreiches Bastelprojekt.

Die Komponenten

Pumpe und Ausgleichsbehälter

Die ersten Teile habe ich wie gesagt bei einem Gewinnspiel gewonnen. Es waren zum einen dieser Ausgleichsbehälter 

Alphacool Eisstation VPP, Ausgleichsbehälter

und diese Pumpe

Alphacool Eispumpe VPP755

Kühler

Als Kühler für die CPU benutze ich dieses Modell:

Alphacool NexXxoS XP³ Light – Black V.2

Radiator

Als Wärmetauscher nach außen hab ich mir für diesen Radiator entschieden. Er ist für meine Bedürfnisse vollkommen ausreichen, zudem habe ich im Gehäuse nicht unendlich Platz.

Alphacool NexXxoS ST30 Full Copper 120mm

Arctic F12 PWM Rev.2 120x120x25

Schläuche und Zubehör

Ich habe einen Meter Schläuche, sechs Anschlussstücke und einen Liter Kühlflüssigkeit bestellt.

Alphacool Schlauch AlphaTube HF 13/10

Alphacool Eiszapfen Anschraubtülle

Alphacool CKC Clear 1000ml

Der Zusammenbau

Nachdem alles geliefert wurde, habe ich mich an den Zusammenbau gewagt. Ich habe schnell gemerkt, dass mein 10 € Gehäuse nicht wirklich optimal für den Einbau geeignet ist. Das erste Problem, dass sich mir stellte, war die Position der Eisstation samt Pumpe im Gehäuse. Ich habe tatsächlich relativ lange gebraucht, einen geeigneten Platz dafür im Gehäuse zu finden. Ich habe mich letzten Endes für den Bereich der 5,25″ Schächte entschieden, da ich eh kein DVD-Laufwerk mehr installiert habe und dort die Schlauchwege zu den anderen Komponenten am kürzesten sind. Strom erhält die Pumpe bei mir über Molex, sie läuft durchgehend auf voller Leistung.

Für die Montage des Kühlers musste ich das Mainboard ausbauen, was aber kein Problem war, da ich die CPU sowieso tauschen wollte. Der Kühler wird mittels einer Backplate mit dem Mainboard verschraubt und lässt sich sehr gut montieren.

Der Radiator nahm den Platz des 120mm Gehäuselüfters ein. Er sitzt zwar etwas eng an der Stelle, ließ sich aber dennoch verschrauben und das Gehäuse schließt auch noch. Zum Anschlusspanel des Mainboards ist allerdings nur noch wenig Platz, der Einbau war etwas frickelig. 

Die Schläuche hab ich einfach grob abgemessen, mit einer Schere abgeschnitten und dann mit den Anschlusstücken an den verschiedenen Komponenten verschraubt. Hier hatte ich den ersten kleinen Fehler, da sich nach dem ersten Betrieb ein Schlauch (wohl durch die Wärme des Wassers) geknickt hat und ich den Kreislauf nochmals entleeren musste. Nach der Kürzung des Schlauches funktioniert aber alles, vielleicht kürze ich eine andere Verbindung aber auch noch.

Zuletzt habe ich den Kreislauf noch befüllt. Dazu habe ich mir eine Trichter selbstgebastelt, da ich durch die Position des Ausgleichsbehälters nicht mehr offen an den Deckel reichen konnte. Das Befüllen ging aber überraschend problemlos vonstatten. 

Wasserkühlung ohne Grafikarte

Der Betrieb

Nachdem ich den PC wieder zusammengebaut hatte, ging es an den Betrieb. Ich wollte den Prozessor etwas übertakten und natürlich die Temperaturen messen. Ein Nachteil der Wasserkühlung hat sich hier offenbart: Die Northbridge meines Mainboards wurde ungesund heiß, da sie nicht mehr vom CPU-Kühler mit gekühlt wurde. Also musste ich einen zusätzlichen Lüfter im Gehäuse unterbringen. Damit hält sich die Temperatur aber wieder in Grenzen.

Der PC läuft soweit stabil, allerdings werde ich wohl nächste Woche die Kühlflüssigkeit nochmals wechseln. Die schäumt und es sind dadurch meiner Meinung sehr viele kleine Luftbläschen im Kreislauf. Die Temperatur ist aber absolut im normalen Bereich, ich möchte aber ausprobieren, ob ein Wechsel der Flüssigkeit hier Besserung bringt. 

Fazit

Was habe ich gelernt? Eine Menge. Bei der nächsten Wasserkühlung werde ich ein paar Sachen anders machen, vor allem werde ich die Pumpe und Ausgleichsbehälter getrennt montieren, auch wenn das mehr Anschlüsse und Schläuche bedeutet. Ich werde mindestens zwei Anschlussstücke mit 90° Winkel bestellen. Ein anständiges Gehäuse würde ich wahrscheinlich auch noch auf die Einkaufsliste schreiben. Zudem werde ich dann vielleicht auch mal ausprobieren, wie gut sich so ein Custom Loop mit LED beleuchten lässt. Da gibt es ja wirklich einige interessante Beispiele dafür. Es gibt also noch einiges an Verbesserungspotential!

 

Hat Euch der Artikel gefallen?

Habt ihr auch schon mal eine eigene Wasserkühlung oder ähnliches verbaut? Wie sind Eurer Erfahrungen in diesem Bereich? Was hättet Ihr anders gemacht bzw. habt Ihr ein paar Tipps für mich? Schreibt es mir in die Kommentare!

Videoproduktion in Eigenregie – Schneller, bessere Videos selber machen

Hast du schon Mal ein Video gemacht? Wie lang hat das gedauert? Die meisten investieren entweder sehr viel Zeit oder Geld in eine Videoproduktion. Planung, Setting, Dreh, Videoschnitt, Nachbearbeitung und Promotion. Alles Dinge, die langwierig sind und auch viel Geld kosten können.
Und hier kommt Armin Bichler von Stadtshow Videoproduktion München ins Spiel.

Wer schreibt hier? 

Armin Bichler ist seit 15 Jahren Videoproduzent in München und Umgebung. Er berichtet hier exklusiv aus seiner Erfahrung mit mehr als 1000 Videos für TV und Internet. Seine Videos für eigene Projekte und Kunden haben insgesamt als 1 Million Views auf Youtube. 
Seit der Geburt seiner Tochter im Jahr 2016 kümmert sich in erster Linie um seine eigenen Projekte wie Mikrofon-tests.de und bringt anderen Unternehmen und Selbständigen seine Video-SEO-Strategie in Workshops bei. 
Zu seinen Kunden zählen große Unternehmen wie Eurosport aber auch viele Selbständige und regionale Dienstleister, wie ein Münchner KFZ-Sachverständiger.

Videoproduktion Kamera

Videoproduktion – eine Frage des Preises und der Leistung

Es gibt drei Arten von Videos: gute, schlechte und teure.

  • Gute Videos müssen nicht teuer sein.
  • Schlechte Videos können auch teuer sein – siehe so ziemlich jeder Unternehmensfilm eines beliebigen kleinen oder mittelständischen Unternehmens.
  • Und teure Videos müssen nicht erfolgreich sein.

Vor allem sinkt die Chance, dass teure Videos sich refinanzieren. Vor allem, wenn keine ausgeklügelte Werbekampagne dahinter steht und gleichzeitig ein mindestens genauso großer Betrag in Facebook-Werbung fließt, sollte man sich eine Videoproduktion eines Imagefilmes genau überlegen.

Worum geht’s bei einer Videoproduktion?

Was zeichnet gute Videos aus?

Sie liefern Mehrwert für den Zuschauer. Dieser Mehrwert hat aber selten etwas mit Image zu tun. Es sei denn der Imagefilm – oder noch schlimmer: der Unternehmensfilm – wird so kreativ und unterhaltsam inszeniert, dass der Zuschauer ihn sich freiwillig anschaut. Aber in der Regel schauen die wenigsten freiwillig Werbung. Und schon gar nicht, wenn sie langweilig ist.

Ich denke dabei immer an den klassischen Aufbau eines Unternehmensfilm und bekomme vor allem ein Video, das ich vor kurzem gesehen habe, nicht mehr aus den Kopf. Ein Putzunternehmen hat einen Imagefilm für 10.000€ produzieren lassen um ihr Image aufzupolieren 😃 Drohnenaufnahmen, Kamerafahrten, epische Musik, Zeitlupen…. Beim saugen und wischen.

Wahrscheinlich war es einfach Ironie, die ich nicht verstehe. Immerhin ist es mir im Kopf geblieben. Wenn auch als schlechtes Beispiel.

Dass das Video kaum Views auf YouTube bekommt und sich wohl niemand (außer mir) dieses Video in voller Länge reinzieht, macht deutlich, dass dieses mittelständische Unternehmen mit einer anderen Video-Marketing-Strategie wesentlich besser gefahren wäre als mit einem einzigen, nutzlosen Imagefilm, den sich keiner anschaut.

Um Kunden zu gewinnen – sei es im B2B als auch im B2C Bereich – braucht man in erster Linie ein gutes Angebot mit einem starken Nutzen für den Kunden, eine klare Kommunikation und eine emotionale Story mit dem Fokus auf die Besonderheiten.

Als ich angefangen habe, habe ich auch einfach die Begebenheiten vor Ort eingegangen. Als Videoproduzent hatte ich null Ahnung von Marketing. Geschweige denn von Verkauf. Dabei geht’s in jedem Video darum etwas zu verkaufen. Und sei es nur das Abo des YouTube Kanal oder die Eintragung in eine Email-Liste. Keiner macht ein Video, weil er gerne Videos macht. Jeder will damit Geld verdienen. Ob mit Kunst, Unterhaltung oder Infos. Am Ende des Tages ist das Ziel Geld zu verdienen. Und dazu eignet sich auch kein Medium besser als ein Video.

Videos nehmen den Großteil der Kaltakquise ab. Wärmen kalte Kunden auf. Jemand, der dein Video gesehen hat, wird zu einem höheren Prozentsatz etwas bei dir kaufen als jemand, der nur deinen Text gelesen oder ein Bild gesehen hat. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Die große Ära der Videoproduktionen ist vorbei.

Mit dem technischen Fortschritt endet die Ära der Videoproduktion. Jeder hat sich mittlerweile eine hochwertige Videokamera in der Hosentasche. Im Smartphone! Die Qualität des Handys, auf dem ich gerade diesen Artikel schreibe, ist besser als die beste 1000€-Kamera von vor 5 Jahren. Full-HD war damals schon Standard und ist es noch eine ganze Weile. Denn mindestens 60% aller Videos werden auf Smartphones mit wesentlich geringerer Auflösung konsumiert.

Videoproduktion Smartphone

Du kannst also immer und überall ein Video machen. Also theoretisch. Praktisch wird es in den meisten Fällen schlecht werden. Jeder kennt ja die Qualität von Whatsapp-Videos oder Instagram-Storys. Da wundert man sich schon! Jeder hat in seinem Leben tausende Stunden TV konsumiert und scheitert trotzdem an der Umsetzung einfacher Nachahmung des Gesehenen

Bildgestaltung, Kamerapositionen, Perspektive, Lichtverhältnisse, Schnitte, Effekte und vieles mehr sollte man eigentlich intuitiv drauf haben, wenn man Mal ein paar Filme gesehen hat. Aber das wäre auch zu einfach. Wenn man nicht bewusst darauf achtet, wie die Kamera sich bewegt und was sie aufnimmt, dann ist man nur in die Handlung gesogen.

Inhalte statt Pomp

Fernsehen ist nicht unbedingt mehr das beste Vorbild und auch nicht der Maßstab, wenn es um wirkungsvolle Videos geht. Hierfür muss man auf YouTube gehen. Was machen die erfolgreichsten Youtuber mit Reichweiten von richtig großen Fernsehsendern? Sie kommunizieren. Sie interagieren. Sie spielen. Sie sind emotional. Sie sind quasi wie du und ich. Es geht also bei Videos nicht um Qualität. Null. Es geht um banalere Dinge wie Ideen, Sympathie und Unterhaltung. Eine teure Badehose lässt dich nicht schneller schwimmen. So ist es auch mit Videos. Deswegen sind teure Videos oft Geldverschwendung. Zumindest, wenn das teure Video nicht als Fernsehwerbung läuft und man ein großes Unternehmen ist, das sich einfach die beste Qualität leisten kann.

Die Geschichte von Stadtshow: Von der Videoproduktion zur Video-SEO-Strategie

Das ist auch mein Ansatz. Ich hatte schon fast zehn Jahre TV-Beiträge und Imagefilme gedreht, als ich 2014 begonnen habe mich für Online-Marketing zu interessieren. Ich wollte auch Geld im Internet verdienen.  Neben meinem Beruf als Videoproduzent für andere Unternehmen habe ich angefangen Webseiten aufzubauen und für Suchmaschinen zu optimieren.

Das umfasst folgende Schritte:

  1. lukratives Nischenthema finden
  2. interessante Keywords suchen
  3. Artikel dazu schreiben 
  4. natürlich last but not least Videos produzieren

Ich spreche immer von “Projekten” statt von Webseiten, weil dazu auch alle möglichen sozialen Netzwerke gehören und vor allem Youtube.  Als 2016 meine Tochter auf die Welt gekommen ist, habe ich mich komplett auf meine eigenen Projekte konzentriert. Ich habe nur noch wenige Aufträge für Videoproduktionen angenommen, auf die ich richtig Lust hatte. Ein Baustein meiner Projekte waren aber natürlich Videos. Dafür wollte ich allerdings nicht mehr Zeit als nötig, und schon gar kein Geld, investieren.  Obwohl ich das Wissen und Können für professionelle Videos hätte, suchte ich nach einfachen Möglichkeiten schnell Videos zu machen. Ich konnte den Return on Invest nicht abschätzen, weshalb ich lieber schnell Videos machte als viel Zeit zu verschwenden.  Wir sprechen hier von 10 – 15 Minuten für ein fertiges Video von 1 – 3 Minuten. Mal mehr oder weniger aufwändig. Ich habe mich also selbst mit meinem Smartphone oder einer Webcam gefilmt und einfach die wichtigsten Fragen in meinem Spezialgebiet beantwortet.  Das im Video Gesagte habe ich dann als Artikel für die Webseite niedergeschrieben, erweitert und nach SEO-Kriterien optimiert. Manchmal habe ich auch einfach eine Power Point Präsentation zusammengestellt und meinen Bildschirm abgefilmt.  Ich habe auch einige Tools lieben gelernt, mit denen man schnell gute Videos aus Stock-Footage (professionellen Fotos und Videos) machen kann. Hierbei verwendet ich seit Jahren Animoto und Content Samurai. Damit kann auch ein Anfänger innerhalb kürzester Zeit Videos machen. 

Eine gute Idee schlägt jedes Budget.

Egal, welches Qualitätsniveau du und ich haben. Es kommt in erster Linie drauf an, was bei den Zuschauern funktioniert. Ich bin da selbst vom Perfektionisten zum Pragmatiker geworden. Was mich nachhaltig geprägt hat, waren sehr viel Views für – in meinen Augen – echt schlechte Videos. Aber: Die Videos erfüllten einen Sinn. Sie gaben den Zuschauern eine nützliche Information. Und diese Erkenntnis wird bestätigt, wenn man sich auf Youtube umschaut. Da gibt es viele erfolgreiche Videos oder Youtuber, die mit nichts außer sich selbst zurecht kommen.Wenn es nicht auf irgendeine Weise gut wäre, wären die Leute nicht dahin gekommen.

Oder haben die Bibis und Gronkhs ein teures Kamerateam, eine aufwändige Postproduktion, Conceptioner, Redakteure, Stylisten und sonstige Wichtel, die an einem Filmset herumhampeln? Zumindest früher nicht. Mit dem Erfolg steigt der Anspruch. Es wird professioneller, teurer aber nicht unbedingt besser. Natürlich hat nicht jeder das Zeug zum Youtube-Star. Aber jeder kennt sich auf einem Gebiet besser aus als viele andere. Vor allem, wenn man ein eigenes Unternehmen hat, ist es naheliegend, dass man sich in Videos zeigen will.  Das kostet aber viel Zeit, wenn man es selbst macht oder viel Geld, wenn man jemanden damit beauftragt. 

Der Mittelweg ist einen effizienten Video-Workflow zu etablieren und zu lernen, wie man selbst Videos produzieren kann. Hierfür biete ich Video-SEO-Workshops an, in denen jeder lernen kann, wie du schneller bessere Videos machen kannst. Darüber hinaus bringe ich den Teilnehmern auch viele Themen rund ums Thema Online-Marketing bei. 

Falls du nicht auf den nächsten Workshop warten willst, habe ich hier eine kurze, praktische Anleitung, wie du dir ein nettes Taschengeld verdienen kannst.

Wenn ich nochmal bei 0 anfangen müsste…

… würde ich anfangen alle möglichen Themen und Keywords zu meinem Spezialgebiet oder Hobby zu sammeln.  Dann würde ich anfangen dazu jeden Tag ein Video zu einem speziellen Thema machen.  Außerdem würde ich mir für 10 Euro im Jahr eine Internet-Adresse sichern und darauf ein einfache Webseite mit WordPress aufsetzen.  Dort würde ich die Inhalte des Videos in Beiträgen niederschreiben.  Natürlich kommen nicht einfach so Besucher auf eine Webseite. Deswegen würde ich auf anderen Webseiten und Kanälen auf mich aufmerksam machen. Das geht am einfachsten, in dem ich meine Artikel und Videos regelmäßig in allen sozialen Netzwerken teile. Wenn ich schon dabei wäre, würde ich bei thematisch passenden Webseiten, Gruppen oder Youtube-Videos sinnvolle Kommentare hinterlassen. Das kostet mich dann nach einer gewissen Einarbeitungsphase jeden Tag eine Stunde, in der ich sonst vielleicht sinnlose Dinge gemacht hätte wie Fernseh schauen oder schlafen. Nach 365 Tagen hätte meine Webseite 365 Artikel und Videos. Außerdem hätte ich viel über das Thema selbst und Online-Marketing gelernt. Ich hätte Kontakte zu anderen Webseiten und Influencern geknüpft, die mich vielleicht erwähnen oder mit denen ich einen Crossover-Post / Videodreh gemacht hätte. Dann hätte meine Webseite bestimmt schon einige Besucher und ich könnte passende Produkte bewerben. Entweder ich kontaktiere Hersteller oder Dienstleister in meinem Gebiet direkt oder ich mache es über sogenannte Affiliate-Programme wie Digistore24 oder Amazon Partnerprogramm. In der Tat habe ich gerade wieder zwei neue Projekte auf diese Weise gestartet. 

Das wichtigste, was ich in den letzten Jahren gelernt habe: 

  • Mach etwas anstatt etwas perfekt zu planen.
  • Hab keine Angst, dass dich alle scheiße finden. Freu dich über die 2,3 Leute, die dich gut finden.
  • Bleib am Ball. Konstanz zahlt sich irgendwann aus.
  • Mach es nicht fürs Geld. Mach es, weil du es kannst.

 

Du bist Selbständig, Unternehmer oder willst dein Unternehmen mit Video-Marketing und SEO nach vorne bringen?
Dann lass uns darüber reden, wie wir das am besten umsetzen können!

Eine Einschlafhilfe: Das Lichtmetronom Snuutje SNU 1900

In Deutschland leiden laut Untersuchungen durchschnittlich rund 15% der Erwachsenen an Schlafstörungen. Kann dieses kleines Gadget hier helfen?

 

Diesen Testbericht habe ich ausschließlich meiner Mutter zu verdanken. Diese leidet häufig unter Schlafstörungen. Daher war sie auch gleich sehr interessiert, als sie in einer Zeitschrift etwas über die Snuutje SNU 1900 Einschlafhilfe gelesen hat. Daher habe ich einfach mal beim Hersteller nachgefragt, ob sie mir ein Testgerät zu Verfügung stellen würden. Dieser hat erfreulicherweise auch gleich zugestimmt.

Hinweis

Der Hersteller hat für diesen Test keinerlei Forderungen an Inhalt oder Umfang gestellt.
Dieser Bericht ist so wie jeder Test auf bavarian-geek.de 100% ehrlich und authentisch.

 

Was der Hersteller verspricht

Ganz schön ausgeschlafen – die Einschlafhilfe mit Lichtmemtronom für Kinder, Erwachsene & Babys mit pulsierender Lichtprojektion an die Zimmerdecke, begleitet von sanften Naturklängen oder Umgebungsgeräuschen.

Das kennen große und kleine Schlafmützen – trotz Müdigkeit von einem langen Tag einfach nicht in den Schlaf finden können. Unsere Einschlafhilfe bringt Kopf und Körper in Balance und hilft mit ihrem Licht- und Soundsystem auf natürliche Weise beim Einschlafen.

Die Atmung folgt dem langsamer werdenden Licht – so beruhigt sich die Atemfrequenz, Herzschlag und Stoffwechsel verlangsamen sich, kreisende Gedanken richten sich auf den Lichtpunkt und lösen sich wie von selbst auf.

Sechs Natur- und Umgebungsklänge unterstützen die entspannende Wirkung der Einschlafhilfe akustisch. Sanfte Umgebungsgeräusche wie in Muttis Bauch lassen Babys leichter einschlafen.

Hier auch noch ein kurzes Youtube Video des Herstellers

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Ausgepackt

Die Snuutje SNU 1900 Einschlafhilfe kommt in einem kleinen, bunt bedruckten und stabilen Karton daher. Bis auf einen kleinen Beutel indem das Gerät selbst geschützt ist, wurde auf Kunststoff verzichtet. Was schon mal sehr erfreulich ist. Neben der Bedienungsanleitung liegt lediglich noch ein USB-Kabel bei. Ein Netzteil fehlt hier leider. In den meisten Fällen wäre das aber wohl auch nur unnötig. Da man das USB-Kabel ja an den meisten Ladegeräten von Smartphone, Tablet oder anderen Geräten nutzen kann. Notfalls lässt sich das Gerät ja dann auch am PC oder gar am Laptop laden. Das hier mit dem Micro-USB noch auf den doch schon etwas veralteten Standard gesetzt wurde, mag man hier wohl noch verzeihen.

 

Funktionen

  • Pulsierende Lichtprojektion mit abnehmendem Rhythmus
  • 4 Naturklänge und 2 Umgebungsgeräusche (White Noise)
  • Lautstärkeregelung
  • Timer für Licht- und Sound (10 Min. / 30 Min. / 60 Min.) mit automatischer Abschaltung
  • Einzelbetrieb von Licht und Sound oder in Kombination
  • Mobil dank Akku – Ladefunktion über USB-Anschluss

 

Verarbeitung und Bedienung

Das weiß-grau Gehäuse ist aus stabilen ABS-Kunststoff gefertigt. Es macht somit einen ganz ordentlichen Eindruck. Das Gerät hat einen Durchmesser von 9,5 cm und eine Höhe von 5,6 cm. Somit lässt es sich auch problemlos auf Reisen mitnehmen. Das kleine Gerät passt locker in den Rucksack oder auch in eine kleine Reisetasche. Es hat auch lediglich ein Gewicht von knapp über 200 Gramm. Dank des eingebauten Akkus ist es auch unabhängig von einer Steckdose.

Bedient wird der SNU 1900 über Sensor-Touch an der Vorder- und Oberseite des Gerätes. Es hat somit keine mechanischen Tasten oder Schalter. Was die Bedingung grundsätzlich sehr angenehm machen könnte. Jedoch in der Dunkelheit ist es hier nicht ganz so einfach. Die Tasten an der Vorderseite haben eine spürbare Senkung. Die Tasten an der Oberseite sind jedoch ohne jeglichen fühlbaren Druckpunkt. Dadurch ist die Bedienung daher etwas erschwert. Da man das Gerät ja primär Nacht beziehungsweise in der Dunkelheit verwendet ist das ein kleiner Kritikpunkt.

 

Und wie funktioniert die Sache jetzt?

Das ist eigentlich ganz einfach. Das Gerät projiziert einen pulsierenden Lichtpunkt an die Zimmerdecke. Man atmen ein, wenn sich das Licht ausdehnt und atmen aus, wenn sich das Licht zusammenzieht. Das Ausatmen dauert etwas länger als das Einatmen. Indem man die Atmung an das pulsierende Licht anpassen, verlangsamt sich die Atmung Schritt für Schritt. Die sehr langsame Atmungsrate im Rhythmus verlangsamt sanft den Herzschlag, sowie Stoffwechsel und sorgt dafür, dass sich der Körper komplett entspannt. Dies unterstützt das Gefühl von Müdigkeit, was wiederum förderlich zum Einschlafen ist. Am Ende der Übung, also nach 10, 20, oder 30 Minuten schaltet sich das Gerät dann automatisch ab. Nun sollte man in dem idealen Zustand befinden, um ganz natürlich und entspannt einzuschlafen.

Zusätzlich hat das Konzentrieren auf den Lichtimpuls an der Decke einen leicht hypnotischen Effekt. Das sanfte, blaues Licht ermöglicht es den Körper, zu entspannen, ohne die Melatoninproduktion dabei zu hemmen.

Um den beruhigenden Effekt der Schlafhilfe zu unterstützen, bietet der SNU 1900 sechs Geräusche zum Einschlafen. Man kann zwischen Naturklängen oder Umgebungsgeräuschen wählen. Mit dabei ist auch Weißes Rauschen, dass vor allem geräuschempfindlichen Menschen beim Ein- und Durchschlafen helfen soll. Diese Geräusche dienen außerdem dazu, andere Umgebungsgeräusche wie Verkehrslärm oder ähnliches zu Überdecken oder vor allem um von diesen abzulenken.

 

Und..? Hilft das jetzt wirklich?

Hier fällt es wohl schwer ein aussagekräftiges Fazit zu fällen. Da es hier doch eine sehr individuelle Situation darstellt. Man muss natürlich auch bedenken: Die Einschlafhilfe ist kein Medizinprodukt. Es stellt lediglich eine Hilfestellung dar. Hier kann also leider gar nichts garantiert werden.

Das Lichtmetronom SNU 1900 tut grundsätzlich, was es soll. Wenn man sich an den vorgegebenen Atemrhythmus hält, wird man deutlich entspannter und ruhiger. Es gehört allerdings schon eine gewisse Disziplin dazu, sich korrekt daranzuhalten. Vor allem am Anfang ist das gar nicht so leicht. Nach einigen Übungen hat man sich jedoch daran gewöhnt.

Die Geräusche klingen leider etwas „blechern“. Hier hätte man auf einen etwas besseren Lautsprecher setzen können. Da man jedoch in der Regel eine sehr geringe Lautstärke nutzt, stört dies nicht all zu sehr.

Aber in unseren mehrwöchigen Test kamen wir zu folgenden Ergebnis:

Das Gerät ist ohne Frage eine Unterstützung und einen Versuch Wert. In unseren persönlichen Fall, hat es aber leider nicht zu einem sicheren und schnellen einschlafen geführt.

 

Ihr bekommt das Gerät für aktuell 44,95 € auf der Website des Herstellers oder bei Amazon

ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 – Der Test

In meinen letzten Beitrag haben wir den DEEBOT OZMO Slim10 ausgepackt. Jetzt musste er in einen Test beweisen, ob er auch mit seinen Leistungen Überzeugen kann.

 

Die App

Bevor wir den ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 endgültig in Betrieb nehmen, müssen wir ihn zuerst mit der App verbinden. Diese ist für Android sowie iOS erhältlich.

ECOVACS HOME
ECOVACS HOME
Entwickler: ECOVACS ROBOTICS
Preis: Kostenlos
‎ECOVACS HOME
‎ECOVACS HOME
Entwickler: Ecovacs
Preis: Kostenlos

Als Erstes müssen natürlich die Nutzungsbedingungen akzeptiert werden und der App so einige Berichtigungen erteilt werden. Die Registrierung beschränkt sich auf die E-Mail-Adresse sowie ein Passwort. Weitere persönliche Daten werden hier erfreulicherweise nicht abgefragt.
Als Nächstes muss man seinen Roboter auswählen. Wenn man diesen in der Auswahl nicht findet, gibt es auch die Möglichkeit dies über einen QR-Code zu erledigen.
Auch alle weiteren Schritte lassen sich schnell und einfach bewerkstelligen. Die App erklärt jeden Schritt ausführlich mit Bildern, teils sogar mit Animationen.

 

Wenn der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 dann erfolgreich mit der App verbunden ist, lassen sich auch gleich drei Reinigungs-Modi auswählen.

  • Kantenreinigung

In diesem Modus wird, wie der Name schon verrät, die Kante des Raumes gereinigt. Der Roboter fährt lediglich an der Wand entlang. Dies hat in meinen Tests auch immer relativ zuverlässig funktioniert.

  • Punktreinigung

Hier wird der Roboter auf einen fixen Punkt abgestellt und dann reinigt dieser eine Fläche von wahlweise 1x1m, 2x2m oder 3x2m. Diese Funktion habe ich bisher nicht wirklich genutzt.

  • Autoreinigung

Kommen wir nun zur Autoreinigung. Die ist das Standartreinigungs-Programm. Hier soll der Roboter die Räume systematisch abfahren und somit überall gleichmäßig reinigen.

Die Einstellungen

In den Einstellungen der App lassen sich so einige Punkte nach eigenen belieben einstellen. So lässt sich zum Beispiel die Saugkraft des Gerätes zwischen Standard und Maximum auswählen. Zudem kann man bei der Wischfunktion die Wasserdurchflussrate in vier Stufen auswählen.

Es lässt sich auch ein Reinigungsplan anlegen. Somit kann der Roboter selbstständig zu einer bestimmten Zeit mit dem Reinigungsprogramm beginnen. Praktischerweise legt man dies zu einem Zeitpunkt, wenn man nicht im Haus ist und somit nicht gestört wird. Es lassen sich auch die letzten Reinigungsprotokolle abrufen. Außerdem zeigt das Gerät an, wie weit Reinigungsbürsten und Filter abgenutzt sind. Dies ist jedoch lediglich ein in Stunden berechneter Wert und muss nicht mit dem tatsächlichen verschleiß übereinstimmen. Wenn man den Roboter einmal nicht mehr finden sollte, lässt sich über die App auch ein Signalton am Gerät ausgeben.

Der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 in der Praxis

Beginnen wir doch mal mit dem wohl größten Vorteil des Gerätes. Seine geringe Bauhöhe. Mit seinen gerade mal 5,7cm Höhe schlüpft er bei mir mühelos unter die Couch. Selbst mit einem leichten Hand-Staubsauger wie meinen Dyson ist das gar keine all zu leichte und vor allem angenehme Arbeit. Und hier wird auch sogar noch gewischt. Selbst mit der Ladestadtion verschwindet das Gerät nahezu unsichtbar unter meinen Küchenschränkchen. Hier kann der „Slim“ also auf jeden Fall voll Punkten.

Wie schon beim Unboxing erwähnt. Der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 hat keine große Hauptbürste. Jedoch schaufeln die beiden langarmigen Seitenbürsten zuverlässig den Schmutz in die Mitte des Gerätes wo er aufgesaugt werden kann. Sogar ein Käfer, welcher sich in mein Wohnzimmer verirrt hat, ist dem Sauger zu Opfer gefallen.

Ich habe dem Ecovacs in meinen Test vor so einige Herausforderungen gestellt. Zertretene Kartoffelchips im Wohnzimmer. Salz und Haferflocken auf dem Küchenboden. Haare am Boden des Badezimmers. Gängige Verschmutzungen waren für den OZMO Slim10 kein Problem und er hat es mit seinen Bürsten eingefangen und eingesaugt.
Sehr grobe Verschmutzungen hat er gelegentlich nicht auf den ersten Durchgang vollständig beseitigt. Nach einem zweiten Durchgang war es jedoch meist zufriedenstellen gereinigt. Hier ist die Wischfunktion auf jedem Fall eine Sinnvolle und hilfreiche Ergänzung.

All das bezieht sich natürlich lediglich auf Hartböden wie Fliesen, Parkett oder Laminat. Genau hierfür ist das Gerät gedacht. Für Teppichböden ist der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 weniger geeignet.

 

 

 
 
 
 
 
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Die Intelligenz des Gerätes

Der DEEBOT OZMO Slim10 sorgt mit seinem fortschrittlichen Reinigungsmuster in gegenläufigen Bahnen für gründliche und systematische Reinigungsergebnisse, ohne Bereiche auszusparen oder doppelt zu behandeln.

So bewirbt Ecovacs selbst seinen OZMO Slim10.

Das Gerät verfügt über nur wenige Sensoren. Um Hindernisse zu erkennen, verfügt das Gerät über einen Infrarot-Anti-Kollisionssensor sowie die große Stoßleiste. Dank dieser werden die meisten Hindernisse erkannt und der Roboter stößt erst gar nicht daran an. Der Infrarot-Anti-Kollisionssensor funktioniert jedoch nur dann zuverlässig, wenn das Hindernis direkt vor dem Gerät ist. Wenn der Roboter diagonal darauf zu fährt, reagiert meist erst die Stoßleiste. Das bedeutet das kleine und leichte Gegenstände verschoben oder gar umgeworfen werden können.

Geräte höherer Preisklassen haben Ultraschallsensoren oder gar Laser-Technologien verbaut. Die können sich ein wesentlich genaueres Bild des Raumes und ihrer Umgebung machen.

Auch wenn der Deebot stets bemüht ist, den Raum systematisch abzufahren, können bestimmte Hindernisse den Roboter mächtig aus der Bahn werfen. Ein Stuhl- oder Tischbein wird meist geschickt umgefahren. Dies kann man am Ende des obigen Instagram Videos sehr schön sehen. Bei größeren Hindernissen dreht der Deebot jedoch einfach um, was zur Folge hat das der systematische Reinigungsplan verworfen wird.

Dank der Ausstattung mit zusätzlichen Stufensicherheitssensoren kann der Deebot jedoch im Treppenbereich sicher und ohne Sturzgefahr seine Arbeit verrichten.

Der Deebot bietet in der App keine Kartendarstellung der Räume.  Dadurch lassen sich auch keine virtueller Begrenzung festlegen. Wenn der Roboter einen Raum fern bleiben soll, muss man die Türe schließen. Wenn bestimmte Zonen im Raum nicht befahren werden sollen, muss man wohl physische Grenzen errichten. Auch Hilfsmittel wie Magnetbänder oder ähnliches sind hier nicht möglich.

Besonders Kabel können eine Hürde darstellen. Da das Gerät ja durch seine geringe Höhe unter nahezu jedes Möbelstück schlüpft, kann das auch ein kleines Problem werden. Hier muss man wohl ein wenig aufräumen und Kabel ordentlich direkt der Wand entlang verlegen oder gar mit Klebeband am Boden festkleben. Auch mit meinen Küchenstühlen verträgt sich der OZMO Slim10 nicht besonders. Seine Sensoren können diese wohl nicht korrekt erfassen. Er arbeitet sich mit seinen kräftigen Rädern hoch, bleibt dann jedoch hängen. Wenn die Küche gereinigt werden soll, muss ich also die Stühle hochstellen oder einfach zur Überwachung anwesend sein.

 

Hier ist jetzt natürlich viel „Jammern auf hohen Niveau“ dabei. Diese Features kann man bei einem Gerät in dieser Preisklasse kaum erwarten.

 

Nie wieder Staubsaugen und nie wieder Wischen

Wer sich das Gerät aus diesen Gründen anschaffen will, sollte sich von dieser Vorstellung schnell wieder verabschieden. Es gibt wohl kein Gerät auf dem Markt welches zu 100% jede Ecke und jeden Winkel der Wohnung reinigen kann. Jeder Staubsaugerroboter und jeder Wischroboter ist lediglich als Ergänzung zu sehen. Man muss auf jeden Fall seltener selbst Hand anlegen, ganz erspart bleibt es einen jedoch auch mit so einen kleinen Helfer auch nicht.

 

 

Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale 2 – Unboxing

Da ich ja im Rahmen der Plauzenchallange irgendwie immer wieder/noch versuche mein Gewicht zu verringern, ist natürlich eine Gute Waage unersetzlich.

Nachdem bei meiner Nokia Body Cardio die Pulswellengeschwindigkeit entfernt wurde, habe ich ja vom Rückgaberecht Gebrauch gemacht. Dadurch habe ich sogar mehr Geld zurück erhalten, als ich ursprünglich für die Waage bezahlt habe.

Also musste mal wieder was neues her. Neben der Geräte von Nokia gibt es nicht wirklich viele namhafte Hersteller von Smarten Waagen. Da viel mir natürlich die Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale ins Auge. Geordert über GearBest. Der Versand hat sich zwar wegen Zollprobleme etwas verzögert, aber dann landete das Paket doch problemlos und weitgehend unversehrt in meiner Packstation.

Die Technischen Daten

Material:
Gehäuse: ABS Kunststofff

Elektroden:
304L Edelstahl Elektroden

Schnittstelle:
Bluetooth 4.0

Teilung:
50 g

Tragkraft:
150 kg

Anzeige von:

  • Körpergewicht
  • Körperfettanteil
  • Viszeraler Fettanteil
  • Körperwasser
  • Muskelmasse
  • Knochenmasse
  • Grundumsatz (BMR/AMR)
  • BMI

Stromversorgung:
4x Typ AAA (R03) (nicht im Lieferumfang enthalten)

Abmessungen (B x H x T):
30,0 x 1,5 x 30,0 cm

Gewicht:
1,6 kg

Lieferumfang:
Körperanalysewaage

 

 

Hier ein kurzes und schlichtes Unboxing Video der Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale 2

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Durch den weiten Versandweg war der Karton selbst etwas lädiert. Um Volumen und Gewicht zu sparen war dieser lediglich in einer Tüte/Folie verpackt. Aber das sehe ich in diesem Fall mal als sehr zweitrangig.

Nach dem öffnen des Kartons fällt einen erst eine kleine schmale Box entgegen. Worauf Symbole von Batterien und eines Textdokumentes gedruckt sind. Tatsächlich war darin auch eine kleine und sehr schlichte und übersichtliche Bedienungsanleitung. Diese ist jedoch lediglich in chinesisch gehalten. Wenn man dieser Sprache nicht mächtig ist, kann man daraus so gut wie keine Informationen entnehmen. Dank der Bilder lässt sich lediglich herauslesen wie die Batterien einzulegen sind und wie man sich auf die Waage zu stellen hat. Die Batterien waren entgegen dem Symbol jedoch nicht dabei. (bei Amazon kaufen)

Die Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale selbst war dann recht ordentlich in zwei Papp-Schienen verpackt. Die Verpackung hält so wohl auch einen größeren Sturz aus. Zusätzlich war sie noch in einer Kunststofftüte verpackt. Weiteres Zubehör ist nicht dabei.

 

Das erste Hands-On

Die Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale ist ein einen sehr schlichten Design gestaltet. Da das Display der anzeige ist praktisch unsichtbar. Erst aktiv scheint es durch den weißen Kunststoff durch. Das ABS Material aus dem die Waage gefertigt ist macht einen sehr positiven Eindruck. Es wirkt warm und geradezu weich. Es fühlt sich wirklich sehr gut an. Leider zeiht das Material Staub und Schmutz regelrecht an. Mit einen wisch mit einem trockenen Tuch ist jedoch alles wieder weg. Das Spaltmaß zwischen Ober und Unterseite des Gerätes sind gering und sauber verarbeitet. Die Waage wirkt soweit wie aus einem Guss.

Lediglich die 304L Edelstahl Elektroden könne man ein klein wenig kritisieren. Wie man im Video, etwa bei Minute 1,35 erkennen kann, sind diese nicht 100% im Gehäuse versenkt. Mit dem Fingernagel ist hier eine minimale Kante zu ertasten. Hier hätte man etwas sauberer arbeiten können. In der normalen Benutzung lässt sich diese jedoch mit den Füßen nicht spüren.

Auf der Unterseite findet man dann noch lediglich das Batteriefach und ein kleiner Aufdruck mit der Typenbezeichnung. Die vier Standfüße sind ordentlich Gummiert und sollten auch sehr glatten Böden einen ordentlichen und vor allem sicheren Stand bieten.

 

So… Das wars wohl erst Mal. Wenn ihr von der Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale jetzt schon begeistert seid, könnt ihr sie hier bei GearBest kaufen.

Ansonsten wird an absehbarer Zeit ein zweiter Bericht folgen wo ich ausführlicher auf Nutzung der App und der Funktionen der Waage selbst eingehen werde.

 

Apple HomeKit

Seit ein paar Jahren bietet Apple nun in iOS die Integration von HomeKit, eine Schnittstelle zur Steuerung von Komponenten zur Heimautomatisierung an. Nach anfänglich sehr spärlichem Support füllt sich seit ca. einem Jahr der Markt mit Geräten, die Apples Schnittstelle unterstützen.

Der bekannteste und medial wohl am meisten rezensierte Zuwachs in der HomeKit- Familie fand vor Kurzem mit der Integration von IKEAs Tradfri System statt. Dieses System habe ich mittlerweile auch in mein Setup integriert und werde weiter unten noch mehr dazu schreiben. Zunächst möchte ich aber mal die wohl gängigsten Systeme vorstellen, die auf dem deutschen Markt erhältlich sind.

Elgato

Vielen vielleicht aus dem Bereich des Capture-Cards im Gaming Bereich bekannt ist Elgato tatsächlich der Hersteller mit der größten Bandbreite an HomeKit-Komponenten auf dem deutschen Markt. Die Bandbreite reicht von Steckdosen über Heizungsthermostate bis hin zu Sensoren für den Innen- und Außenbereich. Alle Produkte werden unter der Bezeichnung „EVE“ geführt.

Steckdose

EVEenergy

In meinem persönlichen HomeKit-Setup befinden sich zwei Steckdosen des Typs „Elgato EVE Energy“. Diesen war auch die ersten Komponenten, die von mir angeschafft wurden. Preislich liegen diese meiner Meinung nach relativ hoch, der Hersteller verlangt pro Stück ca. 50,- €. Dieser Wert wird auf dem freien Markt auch nicht deutlich unterboten.

Ich nutze die Steckdosen zur Steuerung von zwei Lampen. Dies wären grundsätzlich auch mit Leuchtmitteln von Philips oder IKEA möglich, dazu später mehr. Aber gerade bei Lampen, die mehreren Leuchtmitteln Platz bieten, ist eine solche Steckdose  die günstigere Lösung. Gerade auch, wenn man auf die Möglichkeit des Dimmens der Leuchtstärke verzichten kann.

Für die Zukunft planen ich, eine der Steckdosen als Aktor für einen Ventilator einzusetzen, in Kombination mit einem Innenraumsensor. Ab einer gewissen Temperatur soll Homekit die Steckdose schalten und der Ventilator dadurch den Raum kühlen. Der Sensor soll ebenfalls von Elgato stammen.

Weiterhin plane ich die Anschaffung eines Außensensors, anfänglich aber nur zur Protokollierung von Außenwerten.

Thermostate

Absolut erwähnenswert sind mit Sicherheit auch die Heizungsthermostate von Elgato, mittlerweile in einer zweiten Revision erhältlich. Momentan hab ich in diesem Bereich aber noch eine andere Lösung im Einsatz (EQ Max!).

Auch wenn die erste Revision mittlerweile etwas günstiger zu haben ist, kommt für mich tatsächlich nur die Anschaffung der zweiten Revision infrage. Als unschlagbares Argument zählt für mich hier die direkte Eingriffsmöglichkeit auf die Temperatur am Gerät. In Revision 1 ist dies nur über die App möglich.

Leider sind die Thermostate im Preis sehr weit oben angesiedelt. Der Markt ruft eine Preis um die 70,- € pro Thermostat auf. Möchte man eine komplette Wohnung hiermit ausstatten, kann dies sehr schnell ins Geld gehen.

Mein Plan für die Zukunft ist, die vorhandenen Thermostate sukzessiv mit Elgato Produkten zu ersetzen.

Mein momentan im Einsatz befindliches System funktioniert in sich realtiv zuverlässig, kann aber nicht in HomeKit eingebunden. Leider betreibt der Hersteller aber keine weitere Entwicklung, somit wird die Software wohl eines Tages einfach nicht mehr von aktuellen Betriebssystemen unterstützt. Ich habe für unser Haus einen ganzen Satz an Regeln geschaltet, wann welche Räume beheizt werden. Dies funktioniert natürlich insoweit recht gut, wenn man unter der Woche und am Wochenende einen relativ regelmäßigen Zeitplan hat. Wer im Schichtdienst arbeitet, hat natürlich ganz andere Anforderungen an ein solches System.

Elgato benötigt für die Integration kein eigenes Gateway, alle Produkte lassen sich leicht und schnell über einen Code mit Hilfe des Smartphones in Homekit einlesen. Der Hersteller bietet auch eine eigene App an, um z.B. den Stromverbrauch der Geräte zu messen.

‎Eve für HomeKit
‎Eve für HomeKit
Entwickler: Eve Systems GmbH
Preis: Kostenlos

Philips Hue

Das Beleuchtungssysteme von Philips ist im Bereich der Heimautomatisierung wohl eines der bekanntesten Systeme. Der Hersteller bietet zur Steuerung eine eigene App an, mit dieser lassen sich viele verschiedene Szenarien umsetzten und steuern. Wie bei allen mir bekannten Systemen ist natürlich auch das Dimmen einzelner Lampen möglich.

Im Sortiment des Herstellers befinden sich viele verschiedene Leuchtmittel für alle möglichen Anwendungszwecke und Beleuchtungsstandards. Beginnend bei LED-Streifen zur indirekten, unauffälligen Bedeutung über Leuchtmittel für die gängigen Sockeltypen (E27, GU10 etc…) bis hin zu Lichtpanelen und batteriebetriebenen Einzellampen bietet sich dem geneigten Anwender ein breites Sortiment für vielerlei Bedürfnisse.

Die meisten Leuchtmittel bieten die Möglichkeit, verschiedene Lichtstimmungen bzw. -farben einzustellen und somit auch das eigene Zimmer entsprechend zu beleuchten. Natürlich gibt es auch Leuchtmittel mit weniger Funktionen. Diese Lampen, die alleine ein warmweißes Lichtspektrum bieten sind auch in der Anschaffung entsprechend günstiger.

Preislich ist das Hue-System im oberen Segment zu sehen, einzelne Leuchtmittel beginnen bei ca. 20,- € bis hin zu 35,- €. Systemkomponenten wie etwa das Gateway und Dimmer oder Schalter kosten nochmals extra. Somit ist es auch ein eher kostspieliges Vergnügen, möchte man eine gesamte Wohnung allein mit smarten Lampen ausstatten. Ein Starterset bestehend aus Gateway und zwei Leuchtmitteln liegt bei etwa 80,- €.

 

HueBridge

Wie schon erwähnt, benötigt das System zum Betrieb ein eigenes Gateway, an dem die entsprechenden Lampen angelernt werden und das als Verbindung zum Intra- bzw. Internet dient. Dieses Gateway lässt sich dann in Apples Homekit einbinden und gibt die mit ihm verbundenen Lampen weiter, so dass sie als einzelne Geräte dort auftauchen. Allerdings lässt sich das Management der Lampen (z.B. Raumzuweisung) nur in der Hue-App vornehmen.

‎Philips Hue
‎Philips Hue
Preis: Kostenlos

Dieses System habe ich mittlerweile seit über einem Jahr im Einsatz, es arbeitet in meinem Setup bisher zuverlässig ohne nennenswerte Ausfälle.

IKEA Tradfri

IKEATradfri

Seit kurzer Zeit ist auch IKEA in den Bereich der smarten Beleuchtungsmittel eingestiegen. Mit seinem System Tradfri bietet das schwedische Möbelhaus einen günstigen Einstieg in die smarte Beleuchtungswelt. Ähnlich wie Philips basiert das System auf einzelnen Leuchtmitteln in Form von Lampen oder Leuchtpanelen im Zusammenspiel mit einem Gateway, Schaltern und einem drahtlosen Dimmer. Auch hier werden die Birnen in verschiedenen Ausführungen mit etwa warm-weißen und farbigen Lichtspektrum angeboten. Preisliche ist das System unterhalb von Philips einzuordnen, die günstigste Birne kostet ca. 10,- €, das Gateway 30,- €.

Großer Vorteil des IKEA Systems: Da es auf das gleiche Protokoll (Zigbee) wie Philips setzt, können die Birnen als kostengünstige Alternative in ein bereits bestehendes Hue-System eingebunden werden. Es bestehen allerdings zwei Nachteile: Zum Update der IKEA Komponenten wird das IKEA-eigene Gateway benötigt. Und am Hue-Gateway angelernte Lampen werde nicht an Homekit weitergeleitet sondern können nur innerhalb der Hue-App gesteuert werden.

Sollte man das System, so wie ich, mit dem IKEA Gateway betreiben, benötigt man zwingend die Fernbedienung, um die Lampen am System anzulernen. Ein weiterer Kostenpunkt.

Die von IKEA zur Verfügung gestellte App funktioniert soweit ganz gut und sieht auch anständig aus, ist ihn ihrem Funktionsumfang aber eher rudimentär.

‎IKEA Home smart (TRÅDFRI)
‎IKEA Home smart (TRÅDFRI)

Apple TV (4. Gen.) als HomeKit-Hub

Um die HomeKit-Geräte auch von unterwegs steuern zu können, bietet Apple mit seiner TV-Box einen Hub an, der die (sichere) Schnittstelle ins Internet bietet. So lassen sich zum Beispiel Szenen und Geräte in Abhängigkeit von der Anwesenheit oder der Annäherung an einen bestimmten Ort schalten. Denkbar wäre etwa das Einschalten der Heizung, wenn man die Arbeit verlässt. Oder das Licht im Flur einzuschalten, wenn man sich der Wohnung nähert.

Man kann für mehrere Benutzer Zugriff auf das eigene Smarthome einrichten und diesen auch beschränken, so dass z.B. Gäste nur dann etwas steuern können, wenn sie sich auch vor Ort befinden.

Anstelle des Apple TV (ca. 179,- €) kann auch ein älteres iPad (ab der 4 Generation) als Schaltzentrale herhalten, dies muss dann allerdings dauerhaft in der Wohnung verbleiben.

Homebridge für FHEM (HomeKit Plugin)

Mittlerweile recht populär ist es ja, sich eine eigene Schaltzentrale mittels eines Raspberry Pies und der Plattform FHEM zu basteln. Für diese Softwarelösung existiert ein Plugin, mit dessen Hilfe man sich seine Geräte, und wohl auch solche, die nicht Homekitfähig sind, in Apples Software Lösung einzubinden.

Der Betrieb und die Wartung von FHEM bietet dem geneigten Nutzer eine große Vielfalt an Einstellungs- und Auswertungsmöglichkeiten, ist allerdings zumindest anfangs nicht sehr zugänglich und hat auch eine steile Lernkurve.

Ich selbst habe zum jetzigen Zeitpunkt keine intensive Erfahrungen mit FHEM und erwähne diese hier nur der Vollständigkeit halber.

Raspberry Pi

Raspberry Pi

 

 

Es war ein langer Weg – Das Pocket Tripod bei Kickstarter

Das ein Projekt auf Kickstarter mal etwas länger braucht, als ursprünglich geplant ist ja nichts Neues. Aber das ich fast 2 Jahre auf den Pocket Tripod warten muss, hätte ich auch nicht gedacht. Wie mein langer „Leidensweg“ verlaufen ist, könnt ihr in diesem Bericht erfahren.

Im April 2016 stolperte ich über das Kickstarter Projekt Pocket Tripod.

Pocket Tripod | The only phone tripod you need.

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Das kleine Gadget machte einen  ganz interessanten Eindruck. Ein Smartphone Stativ, welches in der Geldbörse Platz hat. Das kann man doch immer mal brauchen – dachte ich mir. Und ohne lange zu zögern habe ich das Projekt bei Kickstarter mit 19$ inklusive Versand unterstützt.

Die voraussichtliche Lieferzeit wurde damals mit Oktober 2016 angegeben. Dazu müsste man wohl noch ein paar Wochen dazu rechnen, bis das Gadget dann auch in Deutschland ankommt. Hier hatte ich leise Zweifel, das ich zu diesem Zeitpunkt noch dasselbe Smartphone nutzen würde. Das Pocket Tripod musste ja für ein bestimmtes Smartphone, beziehungsweise für eine bestimmte Geräte-Dicke geordert werden. Wenn man dann zu einem Smartphone mit anderen Maßen wechselt, passt das Pocket Tripod nicht mehr. Aber: No risk – no fun

 

Schon wenige Wochen darauf trat auch meine anfängliche Befürchtung ein. Ich wechselte das Smartphone. Damals zum Huawei Nexus 6P. Jedoch konnte ich meine Bestellung über den Kundendienst leicht ändern. Da dass Produkt ja noch nicht einmal produziert worden ist, wohl auch keine große Sache.

Im Oktober 2016 sollte es dann soweit sein. Aber außer einer E-Mail über ein verbessertes Design, kam erst einmal nichts..

It will be better in every way because we’ve spent the past four months overhauling the design from the ground up.

Na ja, zumindest mal was Positives. Also war wohl mal etwas Geduld gefragt.

 

Im Dezember 2016, kurz vor Weihnachten kam dann mal eine vielversprechende Email.

Your Pocket Tripod PRO is almost ready!
We initially expected to have the new Pocket Tripod PRO ready to ship by December 19th. But the production has required a little more time than we had anticipated. We expect to have it ready to ship by the end of January.

Schon wieder warten?! Naja, ich war ja auf das Produnkt nicht wirklich angewiesen.

 

Aber auch Ende Januar 2017 passierte mal wieder erst einmal: Nichts
Anfang Februar 2017, wieder eine E-Mail. Auch hier wurde mal schon wieder nur vertröstet.

Rework and Adjustments
Our manufacturer has performed their first trial run, and sent us the samples last week. Overall, the components are very well made but do require further fine-tuning for correct fit and function. Creating tools for plastic injection molding is an iterative process.

OK – schön langsam wird ärgerlich. Aber ändern kann man ja wohl doch nichts. Also weiter warten…

 

Auch im Mai 2017 wurde man wieder vertröstet und man hat sich für die Geduld bedankt.

Thank you for your patience and for giving us the opportunity to make the best product possible. We do realize that there was a gap between this and our last update, but we did not have any concrete details from our manufacturer until now.

The adjustments and debugging of the molds were scheduled to be complete by March 10th, but our manufacturer took longer than expected. They actually had to go through four additional rounds of adjustments to get the parts fitting just right. This was due to an accidental damage to a component’s mold, which forced them to remake it.

 

Kickstarter kann ja nicht dafür…

 

Genau so dann im Juni 2017.

Thank you so much for patiently waiting while your pre-order to get ready to ship. Our manufacturer had promised to start production two weeks ago, but we’re told that they are facing challenges in obtaining consistent results. This comes as a surprise to us, given their past experience with making the Pocket Tripod, and the extended time they’ve spent on tooling.

In der Zwischenzeit hatte ich mir sogar schon eine alternative Zugelegt. Dieses mal aber nicht über Kickstarter. Den Xiaomi Selfie Stick. Zwar etwas anders gelöst , aber trotzdem zumindest mal ein Stativ für mein Smartphone.

 

Aber dann: Ende Juli 2017 bekam man dann einmal positive Nachrichten.

We’re back from visiting our manufacturer and we’re excited to let you know that production is finally underway. During the last few days at the factory we had a chance to film the production process and we’ve put together a short video for you to see.

OK- Dann kann es ja nicht mehr all zu lange dauern.

Dachte ich…

 

Ende Juli 2017 wechselte ich erneut mein Smartphone. Dieses Mal zum One Plus 3. Aber auch dieses Mal konnte ich nach einer kurzen E-Mail an den Kundenservice erneut die Bestellung ändern.

 

Anfang Oktober 2017 wieder eine Gute Nachricht. Es kam wieder richtige Vorfreude auf das Produkt auf.

Thank you for your continued patience as we prepare your order. Since our last update, we’ve been producing components and assembling them non-stop.

 

In einer Mail vom Anfang Dezember 2017 sollte ich dann meiner Versandanschrift bestätigen. Ich war schon guter Dinge, dass ich das Stativ am Weihnachtsfest zum Einsatz bringen könnte. Aber ich wurde auch hier wieder enttäuscht.

Erst Mitte Januar 2018 kam, dann die E-Mail mit dem Betreff der meine Augen zum Leuchten brachte.

Your order has been shipped!

Ende Januar 2018 konnte ich meinen Pocket Tripod dann endlich in Händen halten. Es war wohl wirklich ein verdammt langer Weg. Das Teil wird jetzt natürlich ausführlich getestet.

Von Kickstarter Projekten habe ich aber erst einmal genug…

Technik-Trends 2018 – Die Blogparade [Beendet]

Schon für das Jahr 2017 gab es hier eine Blogparade zum Thema Technik-Trends. Und auch für das kommende Jahr 2018 Jahr möchte ich diese wieder starten.

 

Was bringt das Jahr 2018 an neuen Technik-Trends?

 

Was ist – Was war – Was wird

Wir können nur spekulieren was uns im Jahr 2018 so alles auf uns zu kommt.

Darum möchte ich von euch wissen, was ihr vom Jahr 2018 an Technik-Trends erwartet.

Was genau eine Blogparade ist und warum du daran Teilnehmen solltest, erfährst du hier.

Eine Blogparade ist eine Aktion von Blogger für Blogger. Der Veranstalter der Blogparade gibt ein Thema vor, das er meistens ausführlich beschreibt. Alle, die nun an der Blogparade teilnehmen, schreiben auf ihren Blog einen Beitrag zu dem Thema, indem sie ihre eigene Meinung dazu äußern.

 

Wie funktioniert das ganze?

  • Schreibe auf Deinen Blog einen Beitrag über das Thema “Technik-Trend(s) 2018”
    Hier kannst du dich entweder auf ein Produkt/Dienst festlegen oder allgemein die Trends aufgreifen. Falls du keinen eigenen Blog hast, funktioniert das natürlich auch über einen öffentlichen Post auf Facebook oder Google+
  • Verlinke meinen Blog bzw. diesen Beitrag
  • Hinterlasse einen Kommentar unter diesem Post in den du uns Deinen Beitrag vorstellst
  • Alle Beiträge werden in diesem Post vorgestellt und verlinkt
  • Die Blogparade läuft bis zum 31.01.2018

 

Vielen Dank für zwei tolle Beiträge

Hier nun meine Gedanken zu den Technik-Trends 2018
Von Nicole / http://hurra.digital

Das Auto der Zukunft: Diese drei Technik-Trends werden in 2018 weiter Fahrt aufnehmen
Alexander / https://vecartec.de

Askborg ExerSound – Headset mit eigenwilliger Bauform

Die Askborg ExerSound Ear-Buds habe wohl eine etwas ungewöhnliche Bauform. Elegant wollen sie sich um unsere Ohren schwingen und sie Beschallen.

 

Askborg ExerSound Ear-Buds haben aktuell einen Marktpreis von 19,99€ und sind bei Amazon erhältlich.

Ausgepackt

Die Verpackung ist ein schlichter kleiner, brauner Karton mit einer Banderole. Erst mal recht unspektakulär. Darin befindet sich dann eine kleine aber doch ganz praktische Transportbox. Das finde ich mal als Lobenswert. So etwas findet man in dieser Preisklasse eher selten. Dazu ein kurzes Micro-USB Ladekabel. Dann auch noch ein weiteres Paar der Gummi Ohrkäppchen. Unglücklicherweise in der selben Größe wie bereit aus dem Headset stecken.

Die Askborg ExerSound im Praxistest

Das Headset hat wohl eine etwas eigenwillige Bauform. Ich wusste zuerst gar nicht so recht wie ich es auf den Kopf bzw auf die Ohren setzen soll. Das kurze Verbindungskabel, welches sich immer recht störrisch verdreht macht die Sache nicht einfacher.
Wenn man es jedoch einmal justiert hat, sitzt es doch überraschend angenehm. Selbst die Brille störte hier nicht sonderlich. Auch ein paar hektische Bewegungen und Sprünge um so etwas wie Sport zu simulieren brachten das Headset nicht von meinen Kopf.

Askborg Aufgesetzt

Die Verbindung über Bluetooth klappt selbstverständlich schnell und reibungslos.

Nettes Feature: Das Headset hat sogar eine Sprachausgabe.

Phone One connected

Sagt eine roboterartige Stimme. Auch bei anderen Ereignissen wie Verlust der Bluetooth-Verbindung wird man via Sprache informiert.

Ein großer Knopf an der Seite dient als Play/Pause Knopf. Dieser ist jedoch nicht besonders leichtgängig. So muss man sich das Headset  schon etwas ins Ohr pressen um den Druckpunkt zu erhalten. Die Lauter/Leiser Wippe an der Oberseite ist hier wesentlich sinnvoller angebracht und gut zu bedienen. Sie dient bei einen langen Druck auch dazu einen Titel vor oder zurück zu springen.

Das Headset kann natürlich auch zum Telefonieren genutzt werden. Bei einen eingehenden Anruf wird sogar die Telefonnummer des Anrufers vorgelesen. So muss man nicht einmal mehr das Handy aus der Tasche holen um zu wissen wer Anruft. Vorausgesetzt man kann die Rufnummer im Kopf einen Kontakt zuordnen.

Der Akku hielt problemlos mehrere Stunden durch. Der Hersteller gibt hier 8 Stunden an. In der Praxis ist man hier sicher nicht weit entfernt.

 

Der Klang

Wie schon in meinen anderen Testberichten über Headsets erwähnt. Ich bin nicht unbedingt besonders Audiophil. Das heißt ich bin nicht unbedingt sehr Anspruchsvoll im Bezug auf Klang. Aber die Askborg ExerSound konnten nicht mal mich so richtig Überzeugen. Grundsätzlich ist der Klang sicher ein „akzeptabel“ und schafft gewisse Tiefen und Höhen. Aber im Gesamtbild empfinde ich den Klang als etwas zu Dumpf. In meinen mehrstündigen Test hatte ich wenige Aussetzer und Störungen.

Das Headset schirmt nicht komplett am. Mit aufgesetzten Headset und Musik auf mittlerer Lautstärke konnte ich trotzdem noch Umgebungsgeräusche wie Verkehrslärm wahrnehmen. Ob man dies positiv oder negativ Bewertet kommt sicher auf dem Einsatzzweck an. Wenn ich als Fußgänger oder auf dem Fahrrad im Straßenverkehr unterwegs bin empfinde ich das eher positiv. In Bus oder Bahn wäre ich häufig lieber komplett abgeschottet.

 

Aber jetzt kommts…

Nach meinen Test hatte ich vor das Headset im Freundeskreis verschenken. Dazu wollte ich aus Hygenischen Gründen die Ohrkäppchen wechseln. Als ich die Kappe abziehen wollte habe ich allerdings den Lautsprecher heraus gerissen. Die Abdeckung ließ sich auch nicht wieder befestigen. So ist das Headset jetzt wohl ein Fall für die Mülltonne. Schade

Askborg kaputt

Fazit

Dem Askborg ExerSound Ear-Buds kann ich persönlich nicht wirklich eine Empfehlung aussprechen. Meine Kritikpunkte sind im Post ja genannt. Und vor allem wegen der Enttäuschung mit dem Defekt. Auch wenn man mir hier vielleicht etwas zu viel Gewalt anhängen könnte.
Allerdings bekommt mit dem Gutscheincode ASKBHASE das Headset für gerade mal knapp 13€. Wer in Sachen Klang nicht all zu Anspruchsvoll ist und sich an der eigenwilligen Bauform nicht stört kann bei diesen Preis wohl wirklich nicht viel falsch machen.

Mit diesen Beitrag beteilige ich mich an der Blogparade „Best of Schrott“der Deutschen Post