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Auch wenn mein Philips TV selbst schon Android TV hat, habe ich mir es nicht nehmen lassen die Xiaomi Mi Box S zu Testen. Einen ersten schnellen Eindruck möchte ich euch in diesem Bericht vermitteln.

 

Hinweis:

Die Xiaomi MiBox S wurde mir von freundlicherweise von Banggood.com zur Verfügung gestellt. Der Beitrag wurde nicht bezahlt und es wurden keinerlei Forderungen an den Inhalt gestellt. Ihr könnt euch auch in diesem Beitrag darauf verlassen das alles meine persönlich Meinung wiederspiegelt.
Die Xiaomi Mi Box S kostet bei Banggood.com aktuell rund 70€.

 

Die Technischen Daten

Allgemeines:
Marke: Xiaomi
Modell: Mi BOX S
Typ: TV-Box
GPU: Mali-450
System: Android 8.1
CPU: Cortex A53
Kern: Quad Core
RAM: 2G
RAM Typ: DDR3
ROM: 8G
Max. Erweiterte Kapazität: 64G
TV Box Eigenschaften: 5G WiFi, tragbar
Unterstützte Medien:
Decoder Format: H.263, H.264, H.265, HD MPEG4
Videoformat: 3GP, 4K, DIVX, H.264, H.265, M4V, MKV, MP4, MPEG2, MPEG4, RM, RMVB, VC-1, VOB, WMV
Audio-Format: AAC, AMR-NB, AMR-WB, APE, FLAC, OGG, WAV, WMA
Fotoformat: BMP, GIF, JPEG, TIFF
Unterstützung 5.1 Surround Sound Ausgang: Ja
Produktdetails:
5G WiFi: Ja
Bluetooth: Bluetooth 4.2
Netzteil: Ladungsadapter
Schnittstelle: AV, DC-Stromanschluss, HDMI, USB2.0
Antenne: Nein
Sprache: Mehrsprachig
HDMI Version: 2.0
Weitere Funktionen: 3D-Spiele, 3D-Video, DLNA, ISO-Dateien, Miracast, NTSC, PAL
Externer Untertitel unterstützt: Nein
HDMI Funktion: HDCP
Stromverbrauch: 2W
Firmware-Informationen:
Systembit: 64Bit
Leistungsbedarf:
Stromversorgung: Externer Netzadapter-Modus
Batterie Informationen:
Fernbedienung Batterie: 2 x AA Batterie (nicht im Lieferumfang enthalten)
Dimension und Gewicht:
Produktgewicht: 0,3000 kg
Verpackungsgewicht: 0,5400 kg
Produktgröße (L × B × H): 9,52 × 9,52 × 1,68 cm / 3,75 × 3,75 × 0,66 Zoll
Packungsgröße (L x B x H): 20,00 x 20,00 x 10,00 cm / 7,87 x 7,87 x 3,94 Zoll

Lieferinhalt:
Xiaomi Mibox S 2G / 8G TV-Box
HDMI Kabel
Fernbedienung
Benutzerhandbuch

 

 

Das Unboxing

Die Xiaomi Mi Box S kommt in einen schmalen und bunt bedruckten Karton an. Bei mir war die Box sogar mit einen Aufkleber versiegelt. Wie man es von Xiaomi gewöhnt ist, macht hier schon alles einen wertigen Eindruck. Alle Angaben auf der Box sind in Englisch gehalten.

Neben der sehr kurz gefassten Installationsanleitung sind ebenfalls noch ein Heftchen mit Produktinformationen und den Geschäftsbedingungen dabei. Alle drei Dokumente sind mehrsprachig und auch in deutscher Sprache verfasst. 

Nach dem öffnen der Box liegt auch schon die Xiaomi Mi Box S da. Die kleine Box fühlt sich richtig wertig an. Sie ist Gut verarbeitet. Nichts kratzt, keine scharfen Kanten oder Spalte. Mal abgesehen von den Design-Bedingten Spalt. Auf der Rückseite befinden sich die Anschlüsse für das Netzteil, HDMI sowie ein Audio Ausgang.

In der unteren Lage der Box findet man dann die Bluetooth Fernbedienung, das HDMI-Kabel sowie das Netzteil mit Euro-Stecker.
Netzteil und HDMI-Kabel machen ebenfalls einen guten und wertigen Eindruck. Auch hier gibt es nichts zu bemängeln.
Die kleine Fernbedienung ist leicht. Auf den ersten Eindruck sogar zu leicht. Wenn man die zwei AAA Micro Batterien eingelegt hat ist jedoch ein angenehmes Gewicht erreicht und das Gerät liegt gut in der Hand. (Hier habe ich mich übrigens ganz aktuell für die IKEA Ladda Akkus entschieden. Diese sollen mit den Panasonic eneloop vergleichbar sein.) Die Tasten der Fernbedienung haben einen guten Druckpunkt. An der Vorderseite wo bei gewöhnlichen Fernbedienungen die IR-Lampe sitzt ist bei dieser die Öffnung für das Mikrofon.

So…

Ich hoffe ich konnte hier einen kurzen Eindruck der Xiaomi Mi Box S zeigen. Ich werde das Gerät in den nächsten Tagen intensiv mit den Android TV meines Philips TV vergleichen um mögliche Vor- oder Nachteile beider Systeme zu finden. Es wird also ein weiterer Beitrag folgen.

Staubdicht, wasserdicht und sturzsicher. IP68 zertifiziert. Und ein gigantischer 10.000mAh Akku. Das sind wohl die markantesten Merkmale des Oukitel WP2.

Hinweis

Das Oukitel WP2 wurde mir vom Onlineshop GearBest zu Verfügung gestellt. Hierfür wurden keinerlei Vorgaben zum Test gestellt. Ihr könnt euch also verlassen das dieser Testbericht zu 100% meine eigene Meinung wiedergibt und hier keine Positive Berichterstattung erkauft wurde.

 

In diesem Beitrag packen wir das Oukitel WP2 einmal zusammen aus und werfen einen Blick auf den Lieferumfang.

Die Verpackung

 

Der Karton macht schon mal einen ganz ordentlichen Eindruck. Die Struktur erinnert an Leinen oder einen ähnlichen Stoff. Wirkt richtig Hochwertig. In der Mitte ragt der Schriftzug mit dem Markennamen Oukitel hervor, in der rechten unteren Ecke die Modelbezeichnung WP2. Beides jedoch sehr schicht gehalten. Auf der Rückseite findet man einen Aufkleber mit dem Barcode und ein paar technischer Daten. Das CE Zeichen erweckt auf den ersten Blick wohl einen positiven Eindruck. Leider sagt dies nicht wirklich etwas aus. Der Hersteller versichert damit lediglich die Einhaltung geltender Anforderungen. Die Einhaltung dieser Richtlinien liegt jedoch alleine im Verantwortungsbereich des Herstellers. Das CE-Zeichen selbst ist damit kein Qualitäts- oder Gütesiegel, wie beispielsweise das GS-Siegel.

 

Und Deckel runter…

 

Nachdem wir den Deckel runter genommen haben wie nochmal einen Papp-Deckel vor uns. Darauf wieder dezent der Modelname WP2. Wenn wir diesen umklappen liegt es auch schon vor uns. Das Oukitel WP2.

 

Aber erst mal das Zubehör

Bevor wie uns das Gerät selbst anschauen, werfen wir erst einmal einen Blick auf den restlichen Lieferumfang. Den dieser ist wirklich nicht schlecht.

Unter dem Gerät ist noch ein kleines Kärtchen. Darauf wird hingewiesen das alle Abdeckungen stets korrekt verschlossen bleiben sollten. Eigentlich logisch wenn man bedenkt das dieses Gerät ja wasserdicht sein soll. Darunter dann ein kleines Flaches Päckchen. Darin befindet sich die Garantiekarte und eine Bedienungsanleitung. Diese ist jedoch auf das nötigste beschränkt. Zur Überraschung ist diese allerdings auch auf Deutsch. Und das soweit auch ganz verständlich und korrekt geschrieben. Dazu noch das Öffnungswerkzeug für den SIM-Schlitten.
Neben dem Grät sind zwei kleine schwarze Päckchen. Diese kann man mit Hilfe von einen schwarzen Samtband leicht aus der Packung lösen. Hier hat man sich aber auch wirklich Mühe gegeben das alles schön Verpackt ist. In einem befindet sich das Ladegerät. Selbstverständlich mit einen EU-Stecker. Obwohl das Smartphone selbst einen USB Typ C-Anschluss hat, ist beim Ladegerät eine USB-A Büchse verbaut.
Im zweiten Päckchen befinden sich das USB-Ladekabel, ein USB OTG Adapter Kabel und ein Adapter von USB-C auf Klinke für den Anschluss eines Kopfhörers.

 

Das Oukitel WP2

O-M-G Das Gerät ist einfach Riesig. Ganze 176 x 85 x 16 mm. Diese Ausmaße stellen sogar ein iPhone XS Max oder ein Samsung Galaxy S9+ in den Schatten. Und dann das Gewicht. 366g bringt er Koloss auf die Waage. Wie schon in der Einleitung erwähnt. Staubdicht, wasserdicht und sturzsicher. IP68 zertifiziert. Und ein 10.000mAh Akku. All das schlägt sich natürlich auf das Gewicht. Und wenn wir uns das Gerät auch nur oberflächlich ansehen auch ganz verständlich.

Das Gerät ist rundum mit einen dicken, stabilen Gummi geschützt. “Polystyrene Ebonite and Polyethylene Flexible Glue” wie es der Hersteller nennt.

Zu Polystyren beziehungsweise Polystyrol sagt Wikipedia folgendes:

Polystyrol ist ein transparenter, geschäumt weißer, amorpher oder teilkristalliner Thermoplast. Amorphes Polystyrol ist ein weit verbreiteter Kunststoff, der in vielen Bereichen des täglichen Lebens zum Einsatz kommt. Expandiertes Polystyrol und extrudiertes Polystyrol werden als Schaumstoffe eingesetzt.

Für Ebonit(e) habe ich folgende Erläuterung gefunden:

Ebonit ist aus Naturkautschuk und Schwefel hergestellter besonders harter Gummi, der gut spanabhebend bearbeitet werden kann. 1851 wurde Ebonit von Charles Goodyear zum Patent angemeldet. Der Name des fast schwarzen Werkstoffs spielt auf Ebenholz an.

Klingt ja mal verdammt spannend. Das Material fühlt sich auch wirklich sehr wertig und stabil an. An den Seiten befinden sich noch ein Metallrahmen. Ich vermute hier eine Art Aluminium. Der seitliche Rahmen und die Rückseite sind mit zahlreichen Torx verschraubt. Auch das macht nochmals einen stabilen Eindruck und man könnte vermuten das dies eine Reparatur vereinfacht.

 

Das wars dann mal…

So, ich hoffe ich konnte euch hier einen ersten Eindruck des Oukitel WP2 vermitteln. Dieser ist für mich einmal durchweg positiv. Jetzt werde ich das Gerät mal etwas genauer unter die Lupe nehmen und es wird in der nächsten Zeit wohl mein Google Pixel 2 weitgehend ersetzen. Es wird dann noch ein ausführlicher Erfahrungsbericht folgen.

Aktuell ist das Oukitel WP2 bei GearBest im “Flash Sale” und kostet somit statt 260.73€ nur noch 193.38€.

Eure Meinung

Was sagt ihr zu diesem Gerät? Findet es ihr interessant? Mich würde eure Meinung interessieren.
Wenn ihr Fragen zum Gerät habt könnt ihr diese ebenfalls in den Kommentaren hinterlassen.

SmartHome Header

In einen vorherigen Beitrag habe ich euch schon mal einen kleinen Einblick in mein Smart Home gewährt. In diesem Beitrag möchte ich euch dazu ein paar Details erläutern.

Wie schon erwähnt, Grundstock in meinen Smart Home sieht so aus:

Die Zentrale meines Smart Home Systems ist ein Raspberry Pi 2 mit der Software FHEM. Als weitere Hardware Komponenten nutze ich primär mein (Android) Smartphone, eine HUE Beleuchtung und eine FritzBox.

 

Alle beschriebenen Szenarien basieren auf meinen ersten Post über mein Smart Home. Hierfür werden mal Grundsätzliche Kenntnisse des Systemes FHEM Vorausgesetzt. Wenn ihr euch zum ersten mal mit FHEM beschäftigt, kann ich euch die Seiten meintechblog.de und haus-automatisierung.com empfehlen. Beide bieten unzählige und ausführliche Schritt-für-Schritt Anleitungen wie ihr euer erstes FHEM System aufbauen und einrichten könnt.

 

Szenario 1:

Es ist Montag früh – Der Wecker auf meinen Smartphone klingelt. Wenn ich diesen ausschalte startet schon eine Reihe von Ereignissen.

Bei meinen Wecker auf dem Smartphone handelt es sich um die App Sleep as Android

Sleep as Android
Sleep as Android
Preis: Kostenlos+

Die App allein kann noch nicht mit minen FHEM System kommunizieren. Allerdings funktioniert das Dank der bekannten App Tasker.

Tasker
Tasker
Entwickler: joaomgcd
Preis: 2,99 €

Diese kann unter anderen Zustände der App Sleep as Android auslesen und darauf reagieren. Mit dieser App lassen sich so jede Menge komplexe Automatisierungen auf dem Smartphone ermöglichen. “Wenn dies – dann das” Wenn ihr Tasker noch nicht kennt, könnt ihr auf dieser Seite eine Menge darüber erfahren.

Jetzt haben wir zwei Möglichkeiten. Wir können einfach einen URL Befehl an unser FHEM System senden. Dieser kann beispielsweise so aussehen:

http://192.168.178.1:8083/fhem?cmd.Test=set%20Lampe%20on

Ich habe es mir jedoch etwas einfacher gemacht und nutze zusätzlich die Smartphone App andFHEM. Diese bietet eine schöne grafische Oberfläche um sein FHEM System zu bedienen und zu verwalten.

andFHEM
andFHEM
Entwickler: Matthias Klass
Preis: Kostenlos+

Also: Ich habe jetzt mit der App Tasker ein neues Profil erstellt. Dies sieht so aus:

 

WENN App Sleep as Android Status Schlafmessung Stop (was soviel Bedeutet wie Wecker abgeschaltet) DANN sendet App andFHEM Befehl set Robert awoken an FHEM

Der Befehl set Robert awoken schaltet, wieder Name schon Vermuten lässt den Status meiner Person auf meinen FHEM auf aufgewacht. Dies ist Dank der (Erweiterungs-) Module ROOMMATE und RESIDENTS möglich.

Hier habe ich es mir etwas umfangreicher gemacht. Ich verwende bei FHEM das Modul HOMEMODE. Hier lassen sich ähnlich wie bei der Smartphone App Tasker, komplexe Automatisierungen auf dem FHEM System anlegen.

Sobald in FHEM mein Status auf awoken/aufgewacht schaltet, löst HOMEMODE folgenden Befehl aus

set Lichtszene scene GutenMorgen;set FritzBox tam 2 off;set FritzBox tam 1 on;set Telegram message %WEATHERLONG%;set GoogleHome_K playFavorite 2;set GoogleHome_K volume 40

Hierzu eine kleine Erläuterung:

set Lichtszene scene GutenMorgen
Das FHEM Modul LightScene kann mehrere Beleuchtungskomponenten auf einmal schalten. So können auch je nach Lampe Farbe und Helligkeit abgepasst werden. Die HUE Beleuchtung in meinem Schlafzimmer schaltet so auf ein angenehmes schummriges oranges Nachtlicht, den Flur auf ein etwas helleres, aber noch gedimmtes Licht und in der Küche bereits ein weißes Licht auf voller Helligkeit. Demnächst möchte ich hier noch ergänzen das dies nur passiert, wenn es draußen auch noch entsprechend dunkel ist. Wenn ich nach einer langen Nacht erst am Vormittag aus dem Bett krabble, benötige ich ja wohl gar kein Licht mehr.

set FritzBox tam 2 off,set FritzBox tam 1 on

Dieser Befehl schaltet den Anrufbeantworter meiner FritzBox, an diesem mein Telefon hängt. “tam 2” ist der “Ruhemodus”. Also ein Anrufbeantworter der sofort annimmt, ohne das mein Telefon klingelt. Diesen habe ich in der Nacht und in meiner Abwesenheit. Mit den ersten Befehl wird dieser deaktiviert. “tam 1 ist der reguläre Anrufbeantworter, der nach mehrmaligen klingeln annimmt. Diesen schalte ich somit an.

set Telegram message %WEATHERLONG%

Dieser Befehl sendet via Telegram das aktuelle Wetter auf mein Smartphone. Der Platzhalter %WEATHERLONG% wird vom Modul HOMEMODE gefüllt und sieht dann am Smartphone folgendermaßen aus: Es ist wolkig bei 17.88°C und 23.17% Luftfeuchtigkeit. Die gefühlte Temperatur ist 20°C bei einer Windgeschwindigkeit von 7km/h. Der Luftdruck ist bei 973.5592hPa. Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit werden hier von meinen eigenen Außen-Sensoren ausgelesen, die restlichen Werte von einem Internet-Wetterdienst.

set GoogleHome_K playFavorite 2;set GoogleHome_K volume 40

Dieser Befehl startet auf meinen Google Home in der Küche einen Radiostream. Der zweite Befehl schaltet diesen auf eine angenehme Lautstärke. Wenn ich am Tag zuvor in höherer Lautstärke Musik hörte, werde ich so am frühen Morgen nicht geschockt.

 

Ich hoffe ich konnte das hier ansatzweise Verständlich beschreiben. Die Serie wird natürlich vorgesetzt. Im nächsten Teil erfahrt ihr, was in meinen Smart Home passiert, wenn ich das Haus verlasse.

 

Fragen, Lob oder Kritik

Würde mich freuen wenn ihr in den Kommentaren Fragen, Lob oder Kritik hinterlasst.

Wie bereits in einem anderen Artikel beschrieben, setzt sich mein Twitch Streaming Setup aus zwei separaten Rechner zusammen. Das ist zum einen der Streaming PC für das Encoding, zum anderen der Gaming PC für das Ausführen der Spiele. Mein bisheriges Setup hat sich vor Kurzem aber in einigen relevanten Details geändert.

Ausgangsituation

Bisher habe ich meinen iMac (2012) als Streaming PC genutzt. Das hat auch sehr zuverlässig funktioniert. Nach meinem Projekt „150 € Gaming PC“ (wieso habe ich dazu eigentlich noch keinen Artikel geschrieben?) hatte ich allerdings einen relativ leistungsstarken Rechner auf Intel Xeon Basis im Prinzip „übrig“. Da ich sowieso die neue Software Streamlabs OBS ausprobieren wollte (die es zur Zeit nur für Windows gibt), habe ich den Xeon also kurzerhand als Streamingrechner umfunktioniert. Somit basieren beide Rechner auf Windows 10. Das bringt in diesem Bereich tatsächlich den einen oder anderen Vorteil. Das Videosignal des Gaming Rechners wurde bisher mittels einer CaptureCard (Avermedia LGP2) aufgenommen.

Ich habe allerdings in meinem jugendlichen Leichtsinn die oberste IT-Regel verletzt („Never touch a running system“) und die Firmware der CaptureCard geupdatet. Dies hatte zur Folge, dass ich auf Grund von HDCP Beschränkungen das Videosignal des Gaming PCs nicht mehr anzeigen konnte. Auf der Suche nach einer Lösung (HDMI Splitter!) stolperte ich allerdings über etwas, dass sich NDI nennt.

Was ist NDI und was hat es mit Streaming zu tun?

“Network Device Interface (NDI®) is a royalty free standard developed by NewTek to enable video-compatible products to communicate, deliver, and receive broadcast quality video in a high quality, low latency manner that is frame-accurate and suitable for switching in a live production environment.”

Soweit Wikipedia. NDI wird als Quasinachfolger von SDI (Serial Digital Interface – eine serielle, digitale Schnittstelle, primär zur Übertragung von unkomprimierten und unverschlüsselten Videodaten über Koaxialkabel oder Lichtwellenleiter) gehandelt und basiert auf der Übertragung von Videodaten über Ethernet. Die Firma NewTek ist hier federführend und stellt kostenlose Tools für den Anwender zur Verfügung. In den meisten (mit Kabel verbundenen) Heimnetzwerken kann NDI ohne zusätzliche Hardware einfach genutzt werden. Die meisten Streamingprogramme unterstützten nach Installation bestimmter Plugins oder von Haus aus die Einbindung einer NDI Quelle ebenfalls. Zur Not bietet NDI noch einen Lösungsweg über das Bereitstellen einer virtuellen Webcam, in die der NDI-Stream eingebunden wird. Die Webcam kann dann in die Streamingsoftware eingebunden werden. Nach einer kurzen Recherche im Internet fand ich bei YouTube eine sehr informativen Kanal, der genau meinen Anwendungsfall abdeckte. 

So konnte ich also, ohne zusätzliche CaptureCard, das Videosignal vom Gaming Rechner auf meine Streamingrechner übertragen. Dies ging erstaunlich einfach, ohne großen Konfigurationsaufwand. In meinem Fall erkenne ich in der Streamqualität auch keinen Qualitätsverlust, das Videosignal wird zwischen den Rechnern mit 1080p und 60fps übertragen. Eine geringe Latenz ist zu erkennen, diese spielt hier allerdings keine Rolle. Manche USB 2.0 CaptureCard hat hier deutlich höhere Verzögerungen.

Audio

Seit längerem bin ich auch mehr oder weniger zufrieden mit meiner Audiolösung. In meinem Mischpult haben mittlerweile zwei Kanäle angefangen zu rauschen und sind somit nicht mehr zuverlässig nutzbar. Außerdem habe ich seit kurzem trotz Einsatz eines Massetrennfilters ein Netzbrummen im Audiosignal. 

Beim Erkunden des oben genannten YouTubekanals bin ich auf eine Software namens Voicemeeter gestoßen. Zu diesem Tool möchte ich im Detail noch einen weiteren Artikel veröffentlichen. Hier nur die Zusammenfassung in Kürze:

Voicemeeter Banana

Voicemeeter Banana

Voicemeeter ist ein Audiotool in Form eines digitalen Mischpultes. Mit Hilfe von virtuellen Audiogeräten, die als Ein- und Ausgänge genutzt werden können, kann jede Audioquelle unter Windows abgemischt und einem oder mehreren virtuellen oder realen Audioausgängen zugewiesen werden. Klingt etwas abstrakt und bedarf am Anfang etwas der Einarbeitung. Hat man das System aber erst einmal verstanden, bietet Voicemeeter ein sehr großes Potential. Ich nutzte das Tool in Verbindung mit zwei Mikrofonen, meinem Audiointerface Behringer UMC404HD und einem externen Compressor (Behringer MD2200). Voicemeeter bietet auch sehr einfach die Möglichkeit, Audio über Netzwerk von und zu einem anderen Rechner zu übertragen. Und das Beste zum Schluß: Es ist kostenlos!

 

In dieser schematischen Darstellung habe ich das Setup für Euch zum besseren Verständnis noch mal zusammen gefasst.

So sieht mein aktuelles Streaming Setup im Schema aus

Schema Streaming Setup

 

Fazit:

Mit diesen Änderungen am Setup konnte ich Hardware einsparen und potentielle Fehlerquellen ausmerzen. Hätte ich bereits früher von diesen Möglichkeiten gewusst, hätte ich mir auch die eine oder andere Investition (z.B. in ein Mischpult) sparen können. Bisher funktioniert dieses Setup fehlerfrei. Wichtig ist nur die richtige Konfiguration des Heimnetzwerks und eine Gigabitverbindung zwischen den beteiligten Rechnern. 

 

Wie groß ist eigentlich das Interesse an entsprechenden YouTube Videos (z.B. Setup oder Einrichtung)? Habt Ihr selbst schon Erfahrungen mit NDI oder Voicemeeter gesammelt? Wie schaut Euer aktuelles Streamingsetup aus? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale Header

Da ich ja im Rahmen der Plauzenchallange irgendwie immer wieder/noch versuche mein Gewicht zu verringern, ist natürlich eine Gute Waage unersetzlich.

Nachdem bei meiner Nokia Body Cardio die Pulswellengeschwindigkeit entfernt wurde, habe ich ja vom Rückgaberecht Gebrauch gemacht. Dadurch habe ich sogar mehr Geld zurück erhalten, als ich ursprünglich für die Waage bezahlt habe.

Also musste mal wieder was neues her. Neben der Geräte von Nokia gibt es nicht wirklich viele namhafte Hersteller von Smarten Waagen. Da viel mir natürlich die Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale ins Auge. Geordert über GearBest. Der Versand hat sich zwar wegen Zollprobleme etwas verzögert, aber dann landete das Paket doch problemlos und weitgehend unversehrt in meiner Packstation.

Die Technischen Daten

Material:
Gehäuse: ABS Kunststofff

Elektroden:
304L Edelstahl Elektroden

Schnittstelle:
Bluetooth 4.0

Teilung:
50 g

Tragkraft:
150 kg

Anzeige von:

  • Körpergewicht
  • Körperfettanteil
  • Viszeraler Fettanteil
  • Körperwasser
  • Muskelmasse
  • Knochenmasse
  • Grundumsatz (BMR/AMR)
  • BMI

Stromversorgung:
4x Typ AAA (R03) (nicht im Lieferumfang enthalten)

Abmessungen (B x H x T):
30,0 x 1,5 x 30,0 cm

Gewicht:
1,6 kg

Lieferumfang:
Körperanalysewaage

 

 

Hier ein kurzes und schlichtes Unboxing Video der Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale 2

Durch den weiten Versandweg war der Karton selbst etwas lädiert. Um Volumen und Gewicht zu sparen war dieser lediglich in einer Tüte/Folie verpackt. Aber das sehe ich in diesem Fall mal als sehr zweitrangig.

Nach dem öffnen des Kartons fällt einen erst eine kleine schmale Box entgegen. Worauf Symbole von Batterien und eines Textdokumentes gedruckt sind. Tatsächlich war darin auch eine kleine und sehr schlichte und übersichtliche Bedienungsanleitung. Diese ist jedoch lediglich in chinesisch gehalten. Wenn man dieser Sprache nicht mächtig ist, kann man daraus so gut wie keine Informationen entnehmen. Dank der Bilder lässt sich lediglich herauslesen wie die Batterien einzulegen sind und wie man sich auf die Waage zu stellen hat. Die Batterien waren entgegen dem Symbol jedoch nicht dabei. (bei Amazon kaufen)

Die Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale selbst war dann recht ordentlich in zwei Papp-Schienen verpackt. Die Verpackung hält so wohl auch einen größeren Sturz aus. Zusätzlich war sie noch in einer Kunststofftüte verpackt. Weiteres Zubehör ist nicht dabei.

 

Das erste Hands-On

Die Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale ist ein einen sehr schlichten Design gestaltet. Da das Display der anzeige ist praktisch unsichtbar. Erst aktiv scheint es durch den weißen Kunststoff durch. Das ABS Material aus dem die Waage gefertigt ist macht einen sehr positiven Eindruck. Es wirkt warm und geradezu weich. Es fühlt sich wirklich sehr gut an. Leider zeiht das Material Staub und Schmutz regelrecht an. Mit einen wisch mit einem trockenen Tuch ist jedoch alles wieder weg. Das Spaltmaß zwischen Ober und Unterseite des Gerätes sind gering und sauber verarbeitet. Die Waage wirkt soweit wie aus einem Guss.

Lediglich die 304L Edelstahl Elektroden könne man ein klein wenig kritisieren. Wie man im Video, etwa bei Minute 1,35 erkennen kann, sind diese nicht 100% im Gehäuse versenkt. Mit dem Fingernagel ist hier eine minimale Kante zu ertasten. Hier hätte man etwas sauberer arbeiten können. In der normalen Benutzung lässt sich diese jedoch mit den Füßen nicht spüren.

Auf der Unterseite findet man dann noch lediglich das Batteriefach und ein kleiner Aufdruck mit der Typenbezeichnung. Die vier Standfüße sind ordentlich Gummiert und sollten auch sehr glatten Böden einen ordentlichen und vor allem sicheren Stand bieten.

 

So… Das wars wohl erst Mal. Wenn ihr von der Xiaomi Mi Body Fat Smart Scale jetzt schon begeistert seid, könnt ihr sie hier bei GearBest kaufen.

Ansonsten wird an absehbarer Zeit ein zweiter Bericht folgen wo ich ausführlicher auf Nutzung der App und der Funktionen der Waage selbst eingehen werde.

 

Aukey PL-BL02 Header
Heute im Geek-Test: Die Aukey PL-BL02 3x HD Telephoto Phone Lens – Also ein dreifach Zoomobjektiv für dein Smartphone. Ob dies dein Smartphone wirklich zu einer professionellen Kamera aufwertet, erfahrt ihr in diesem Testbericht.  

Erst mal Ausgepackt

  Wie ihr es im Titelbild seht, kommt die Aukey PL-BL02 wie gewohnt in einen einfachen braunen Karton daher. Für mich hat diese schlichte Verpackung einfach einen gewissen Charme. Darin enthalten ist ein, ebenfalls schlichtes, schwarzes Case in (Kunst-) Leder-Optik. Neben diesen ist lediglich noch eine Garantiekarte im Karton. Der Lieferumfang:
  • Aukey PL-BL02 Linse
  • Objektiv Schutzdeckel
  • universal Halteklemme
  • Karabinerhaken
  • Reinigungstuch
  • Transportbeutel
 

Der erste Eindruck der Aukey PL-BL02

Der erste Eindruck der Linse ist wirklich sehr Gut. Die Linse sitzt in einen hochwertigen Aluminiumrahmen. Es macht wirklich einen sehr wertigen und stabilen Eindruck. Das schlägt sich aber natürlich auf das Gewicht nieder. Gut 73 g bringt allein die Linse, ohne Halterung auf die Waage. Das ist knapp die hälfte des Gewichtes eines aktuellen Smartphones. Das Google Pixel 2 beispielsweise wiegt nämlich gerade mal 143 g. Ein Kritikpunkt in der Form beziehungsweise Verarbeitung: Obwohl die Linse einen hohen, gewellten Rand besitzt, ist die Linse dadurch nicht wirklich geschützt. Legt man die Aukey PL-BL02 mit der Linste nach unten auf eine glatte Fläche, liegt die Linse auf. Hätte man den Rand nur wenige Millimetern höher gemacht, wäre die Linse geschützt. So hat wohl schon ein kleiner Sturz auf eine glatte Fläche fatale Folgen für die Linse.  

Die universal Halteklemme

Dank der mitgelieferten universal Halteklemme lässt sich das Objektiv wohl auf nahezu jeden Smartphone anbringen. Auf den ersten beiden Fotos seht ihr die Linse auf dem Pixel 2 angebracht. Auf dem dritten Foto ein Google Pixel 2 mit der angebrachten Linse in einem Xiaomi Stativ. Die Klemme ist an der Unterseite gummiert, was ein verrutschen verhindert. Jedoch stößt sie durch das hohe Gewicht des Objektives schon fast an seine Grenzen. Die Konstruktion hält soweit stabil. All zu hastige Bewegungen sollten jedoch vermieden werden.  

Die Aukey PL-BL02 im Einsatz

Mit Hilfe des Xiaomi Statives habe ich versucht jeweils zwei Fotos aus einer identischen Perspektive zu schießen um einen direkten Vergleich erstellen zu können.   Der Zoom holt die Kirche im Hintergrund ein ganzes Stück näher ran. Die Zoom-Leistung ist also soweit ganz akzeptabel. Jedoch ist ein deutlicher Verlust von Farbe und Kontrast zu erkennen. Was vor allem beim Himmel sowie beim Wasser deutlich wird. Das Foto verliert auch, primär an den Randbereichen an schärfe. Es ist ebenfalls eine leichte Vignettierung (schwarze Ecken) zu erkennen. Je nach Objekt fallen diese Effekte mal mehr, mal weniger stark auf.  

Mein Fazit:

So ganz kann die Aukey PL-BL02 leider nicht Überzeugen. Die Zoom-Leistung ist soweit ganz ordentlich. Allerdings verliert das Foto doch je nach Objekt mehr oder weniger an Qualität. In bestimmten Situationen kann dieses kleine Gadget jedoch sicher ganz nützlich sein. Wenn man das Foto im Nachhinein etwas bearbeitet lassen sich sicher ganz akzeptable Ergebnisse erzielen. Vor allem wenn man den Preis von gerade mal 16€ in Betracht zieht wohl keine absolut falsche Investition.
TicWatch Pro Header

Wieder mal war es Twitter, wo ich auf ein interessantes Produkt gestoßen bin. Dieses Mal war es eine neue Smartwatch. Die die TicWatch Pro von Mobvoi.

Smartwatches sind immer ein interessantes Thema für mich. Meine LG G-Watch (Arbeits-Smartwatch) und meine Asus ZENwatch (das schicke Modell für die Freizeit) sind beides ganz nette Geräte. Ganz zufrieden war ich jedoch nie. Funktionen wie GPS, Herzfrequenzmessung habe ich schon oft vermisst. Und seit dem Google Pay in Deutschland verfügbar ist, wird die Funktion NFC natürlich sehr praktisch.

Daher war ich auch ganz begeistert als ich in einem Tweet von Hendrik aka skywalka_de auf die TicWatch Pro aufmerksam wurde. P.S. Schaut auch mal auf seinen Kanal @pebblestyle vorbei.

Das Gerät hatte ich bis dahin gar nicht im Blick. Aber es hat mich vom ersten Augenblick begeistert. Daher konnte ich nicht anders und habe das gute Stück sofort bei Amazon geordert. Die TicWatch wird aktuell ausschließlich über Amazon verkauft und ist aktuell auch noch nur für Prime Mitglieder verfügbar!

 

TicWatchPro Unboxing 01

 

Hier erst einmal ein paar technische Daten zur TicWatch Pro

  • Wear OS by Google
  • Mehrschichtige Display (AMOLED Display und einen FSTN Display)
  • Zwei Hardware Tasten (teils mehrfach belegbar durch einmaliges, zweimaliges und langes drücken)
  • Dynamischer optischer Herzfrequenzmesser
  • Beschleunigungsmesser
  • GPS, GLONASS, Beidou und dem Galileo Positionierungssystem
  • Gyroskop
  • E-Kompass
  • NFC (für Google Pay)
  • Umgebungslichtsensor
  • IP68 Zertifizierung

Dann möchte ich euch hier ein kurzes Video vom Unboxing sowie ein paar Fotos präsentieren.

Und hier die Fotos

 

Der erste Eindruck ist absolut positiv. Das Gerät ist sehr Gut verarbeitet und in den ersten kurzen Test lief alles problemlos. Bis zum ausführlichen Testbericht könnt ihr meinen privaten Twitter Kanal @pr3mut05 folgen um auf dem laufenden zu bleiben.

Ich werde die TicWatch Pro in den nächsten Tagen ausgiebig Testen und es wird ein weiterer, ausführlicher Testbericht erscheinen.

 

Alternativ holt ihr euch die TicWatch Pro gleich selbst bei Amazon ;)

 

 

SmartHome Header

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich euch das Smart Home System von Medion vorgestellt. Dieses hat mich jedoch so gar nicht überzeugt. Darum habe ich mich für eine etwas flexiblere und interessantere Bastel-Lösung entschieden.

 

Die Zentrale meines Smart Home Systems ist ein Raspberry Pi 2 mit der Software FHEM. Als weitere Hardware Komponenten nutze ich primär mein (Android) Smartphone, eine HUE Beleuchtung und eine FritzBox.

 

Mein Smart Home im Alltag

 

Es ist Montag früh – Der Wecker auf meinen Smartphone klingelt. Wenn ich diesen ausschalte startet schon eine Reihe von Ereignissen.

  • Beleuchtung im Schlafzimmer, Flur und Küche (Phillips HUE) springt an. Im Schlafzimmer gedimmtes Licht, im Flur eine Stufe heller und in der Küche dann schon 100%.
  • Im Schlafzimmer sowie in der Küche klinkt aus meinen Google Home Lautsprechern Musik, welche von Spotify gestreamt wird.
  • Der Anrufbeantworter meiner FritzBox schaltet vom “Ruhemodus” (sofortige Anrufannahme) auf den normalen Betrieb.
  • Auf mein Smartphone erhalte ich via Telegram ein paar aktuelle Wetter-Daten.

Es ist wolkig bei 17.88°C und 23.17% Luftfeuchtigkeit. Die gefühlte Temperatur ist 20°C bei einer Windgeschwindigkeit von 7km/h. Der Luftdruck ist bei 973.5592hPa.

Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit werden hier von meiner Wetterstation (Feinstaubsensor) auf meinen Balkon abgerufen. Die restlichen Werte kommen von einem Wetterdienst.

 

Nachdem ich gefrühstückt und mich frisch gemacht habe, verlasse ich auch schon das Haus.

  • Licht, Musik und gegeben falls Computer schalten sich automatisch aus, wenn ich für eine gewisse Zeit das Haus verlassen habe. Hier habe ich bewusst einen Puffer von mehreren Minuten eingebaut, damit ich auch beispielsweise den Müll runter bringen oder Vorräte aus dem Keller holen kann ohne das sich alles ausschaltet.
  • Der Anrufbeantworter meiner FritzBox schaltet wieder auf sofortige Rufannahme. Wenn ich nicht zuhause bin, ist jedes mal klingeln unnötig.

 

Ich mache mich auf dem Weg in die Arbeit.

  • In der Arbeit erhalte ich eine Nachricht auf mein Smartphone, dass ich einen Anruf auf dem Festnetz erhalten habe. In der Mittagspause kann ich dann auch schon zurück rufen.

 

Nach meinen acht Stunden geht es auch gleich wieder heim.

  • Sobald ich nach Hause komme, schaltet sich auch automatisch das Licht ein. Natürlich passiert dies nur, wenn es bereits dunkel ist
  • Der Anrufbeantworter meiner FritzBox schaltet wieder in den normalen Modus.

 

Nach etwas Hausarbeit und dem Abendessen setze ich mich vor dem Fernseher. Auf meinen Kodi-Media Player (App auf meinen Samrt-TV) starte ich einen Film.

  • Das Licht im Wohnzimmer und in der Küche nebenan wird gedimmt.
  • Obwohl der Anrufbeantworter meiner FritzBox bei einen Film wieder in den Ruhemodus schaltet, verpasse ich jedoch kaum wichtige Anrufe. Den jeder Anruf wird mir auf meinem TV angezeigt. Wenn die Rufnummer übermittelt wurde, kann ich bei Bedarf sofort zurückrufen.
  • Wenn ich bloß zur leichten Unterhaltung ein paar Folgen einer Serie gucke, schaltet die FritzBox nicht um. Dafür wird die Serie automatisch pausiert, wenn das Telefon klingelt.
  • Es ist jetzt 18:30 Uhr. Auf meinen Smartphone erhalte ich die Meldung das morgen die Mülltonne geleert wird. Auch wenn ich diese nicht selbst raus stellen muss, bietet es sich an den Mülleimer noch nach unten zu bringen

 

Meine Wecker App auf dem Smartphone errechnet anhand des nächsten gestellten Weckers und einer von mir definierten minimalen Schlafenszeit eine “zu Bett geh Zeit”. Wenn diese erreicht ist, starten auch wieder ein kleines Szenario.

  • In der ganzen Wohnung wird das Licht gedimmt.
  • Aus meinen Google Home ertönt es – wenn auch etwas blechern – “Es ist Zeit ins Bett zu gehen”.
  • Auf meinen TV erhalte ich ebenfalls ein Pop-Up mit dieser Nachricht.
  • Entspannte Musik wie Meeresrauschen ertönt aus meinen Google Home Lautsprechern.
  • Auf meinen Smartphone erhalte ich via Telegram eine kurze Wettervorhersage für den nächsten Tag. Somit kann ich meine Kleidung für den nächsten Tag planen.

    Morgen Schauer bei Temperaturen von 8 bis 19°C

Also: TV aus und Bettfertig machen.

Meine Wecker-App am Smartphone ist ebenfalls ein Schlaftracker. Wenn dieser aktiviert wird, startet mein Smart Home das “schlafen” Szenario.

  • Alle Lichter gehen aus.
  • Gegebenenfalls wird der PC herunter gefahren.
  • Der Anrufbeantworter schaltet wieder in den Ruhemodus.

 

Ich hoffe ich konnte euch hier einen kleinen Einblick bietet, wie und wozu ich mein Smart Home nutze. In den nächsten Beiträgen werde ich etwas genauer erläutern wie dies zu bewerkstelligen ist.

 

 

Dieser Post ist ein Beitrag zur Blogparade: Was hast Du bereits-, oder wirst Du zukünftig automatisieren?

 

Pocket Tripod

Das ein Projekt auf Kickstarter mal etwas länger braucht als ursprünglich geplant ist ja nichts neues. Aber das ich fast 2 Jahre auf den Pocket Tripod warten muss, hätte ich auch nicht gedacht. Wie mein langer “Leidensweg” verlaufen ist, könnt ihr in diesem Bericht erfahren.

Im April 2016 stolperte ich über das Kickstarter Projekt Pocket Tripod.

Pocket Tripod | The only phone tripod you need.

 

Das kleine Gadget machte einen  ganz interessanten Eindruck. Ein Smartphone Stativ, welches in der Geldbörse Platz hat. Das kann man doch immer mal brauchen – dachte ich mir. Und ohne lange zu zögern habe ich das Projekt bei Kickstarter mit 19$ inklusive Versand unterstützt.

Die voraussichtliche Lieferzeit wurde damals mit Oktober 2016 angegeben. Dazu müsste man wohl noch ein paar Wochen dazu rechnen, bis das Gadget dann auch in Deutschland ankommt. Hier hatte ich leise zweifel , das ich zu diesem Zeitpunkt noch das selbe Smartphone nutzen würde. Das Pocket Tripod musste ja für ein bestimmtes Smartphone, beziehungsweise für eine bestimmte Geräte-Dicke geordert werden. Wenn man dann zu einen Smartphone mit anderen Maßen wechselt, passt das Pocket Tripod nicht mehr. Aber: No risk – no fun

 

Schon wenige Wochen darauf, trat auch meine anfängliche Befürchtung ein. Ich wechselte das Smartphone. Damals zum Huawei Nexus 6P. Jedoch konnte ich meine Bestellung über den Kundendienst leicht ändern. Da dass Produkt ja noch nicht einmal produziert wurden ist, wohl auch keine große Sache.

Im Oktober 2016 sollte es dann soweit sein. Aber außer einer Email über ein verbessertes Design, kam erst einmal nichts..

It will be better in every way because we’ve spent the past four months overhauling the design from the ground up.

Naja, zumindest mal was positives. Also war wohl mal etwas Geduld gefragt.

 

Im Dezember 2016, kurz vor Weihnachten kam dann mal eine vielversprechende Email.

Your Pocket Tripod PRO is almost ready!
We initially expected to have the new Pocket Tripod PRO ready to ship by December 19th. But the production has required a little more time than we had anticipated. We expect to have it ready to ship by the end of January.

Schon wieder warten?! Naja, ich war ja auf das Produnkt nicht wirklich angewiesen.

 

Aber auch Ende Januar 2017 passierte mal wieder erst einmal: Nichts
Anfang Februar 2017, wieder eine Email. Auch hier wurde mal schon wieder nur vertröstet.

Rework and Adjustments
Our manufacturer has performed their first trial run, and sent us the samples last week. Overall, the components are very well made but do require further fine-tuning for correct fit and function. Creating tools for plastic injection molding is an iterative process.

OK – schön langsam wird ärgerlich. Aber ändern kann man ja wohl doch nichts. Also weiter warten…

 

Auch im Mai 2017 wurde man wieder vertröstet und man hat sich für die Geduld bedankt.

Thank you for your patience and for giving us the opportunity to make the best product possible. We do realize that there was a gap between this and our last update, but we did not have any concrete details from our manufacturer until now.

The adjustments and debugging of the molds were scheduled to be complete by March 10th, but our manufacturer took longer than expected. They actually had to go through four additional rounds of adjustments to get the parts fitting just right. This was due to an accidental damage to a component’s mold, which forced them to remake it.

 

Kickstarter kann ja nicht dafür…

 

Genau so dann im Juni 2017.

Thank you so much for patiently waiting while your pre-order to get ready to ship. Our manufacturer had promised to start production two weeks ago, but we’re told that they are facing challenges in obtaining consistent results. This comes as a surprise to us, given their past experience with making the Pocket Tripod, and the extended time they’ve spent on tooling.

In der Zwischenzeit hatte ich mir sogar schon eine alternative Zugelegt. Dieses mal aber nicht über Kickstarter. Den Xiaomi Selfie Stick. Zwar etwas anders gelöst , aber trotzdem zumindest mal ein Stativ für mein Smartphone.

 

Aber dann: Ende Juli 2017 bekam man dann einmal positive Nachrichten.

We’re back from visiting our manufacturer and we’re excited to let you know that production is finally underway. During the last few days at the factory we had a chance to film the production process and we’ve put together a short video for you to see.

OK- Dann kann es ja nicht mehr all zu lange dauern.

Dachte ich…

 

Ende Juli 2017 wechselte ich erneut mein Smartphone. Dieses Mal zum One Plus 3. Aber auch dieses Mal konnte ich nach einer kurzen Email an den Kundenservice erneut die Bestellung ändern.

 

Anfang Oktober 2017 wieder eine Gute Nachricht. Es kam wieder richtige Vorfreude auf das Produkt auf.

Thank you for your continued patience as we prepare your order. Since our last update, we’ve been producing components and assembling them non-stop.

 

In einer Mail vom Anfang Dezember 2017 sollte ich dann meiner Versandanschrift bestätigen. Ich war schon Guter dinge das ich das Stativ am Weihnachtsfest zum Einsatz bringen könnte. aber ich wurde auch hier wieder enttäuscht.

Erst Mitte Januar 2018 kam dann die Email mit dem Betreff der meine Augen zum Leuchten brachte.

Your order has been shipped!

Ende Januar 2018 konnte ich meinen Pocket Tripod dann endlich in Händen halten. Es war wohl wirklich ein verdammt langer Weg. Das Teil wird jetzt natürlich ausführlich getestet.

Von Kickstarter Projekten habe ich aber erst einmal genug…

 

Home Office

Schon für das Jahr 2017 gab es hier eine Blogparade zum Thema Technik-Trends. Und auch für das kommende Jahr 2018 Jahr möchte ich diese wieder starten.

 

Was bringt das Jahr 2018 an neuen Technik-Trends?

 

Was ist – Was war – Was wird

Wir können nur spekulieren was uns im Jahr 2018 so alles auf uns zu kommt.

Darum möchte ich von euch wissen, was ihr vom Jahr 2018 an Technik-Trends erwartet.

Was genau eine Blogparade ist und warum du daran Teilnehmen solltest, erfährst du hier.

Eine Blogparade ist eine Aktion von Blogger für Blogger. Der Veranstalter der Blogparade gibt ein Thema vor, das er meistens ausführlich beschreibt. Alle, die nun an der Blogparade teilnehmen, schreiben auf ihren Blog einen Beitrag zu dem Thema, indem sie ihre eigene Meinung dazu äußern.

 

Wie funktioniert das ganze?

  • Schreibe auf Deinen Blog einen Beitrag über das Thema “Technik-Trend(s) 2018”
    Hier kannst du dich entweder auf ein Produkt/Dienst festlegen oder allgemein die Trends aufgreifen. Falls du keinen eigenen Blog hast, funktioniert das natürlich auch über einen öffentlichen Post auf Facebook oder Google+
  • Verlinke meinen Blog bzw. diesen Beitrag
  • Hinterlasse einen Kommentar unter diesem Post in den du uns Deinen Beitrag vorstellst
  • Alle Beiträge werden in diesem Post vorgestellt und verlinkt
  • Die Blogparade läuft bis zum 31.01.2018

 

Vielen Dank für zwei tolle Beiträge

Hier nun meine Gedanken zu den Technik-Trends 2018
Von Nicole / http://hurra.digital

Das Auto der Zukunft: Diese drei Technik-Trends werden in 2018 weiter Fahrt aufnehmen
Alexander / https://vecartec.de