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Schlaftracker – Wie nützlich sind sie für die Beurteilung der Schlafqualität

Etwa ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland leidet unter Schlafproblemen. Dies kann sich etwa so äußern, dass das Einschlafen schwer fällt oder das während der Nacht häufige Wachphasen erfolgen. Da liegt die Idee nahe, den Schlaf zu optimieren.

 

Doch der Gang in ein Schlaflabor scheint für leichte Schlafprobleme zu aufwendig. Besser ist doch die Alternative eines Schlaftrackers, welcher auch zu Hause im komfortablen Bett eingesetzt werden kann. 

Sind diese Modelle für zu Hause genau genug, um verlässliche Aussagen zu treffen und wie funktionieren diese eigentlich? In diesem Ratgeber findet ein ausführlicher Einblick in die Aussagekraft der Schlaftracker statt.

Wofür kann der Schlaftracker eingesetzt werden?

Der offensichtlichste Nutzen der Schlaftracker bezieht sich auf Schlafprobleme. Diese treten auf, wenn das Einschlafen gestört ist und am Morgen noch immer eine hohe Müdigkeit vorliegt. Nur mit Kaffee kann der Tag begonnen werden. Andernfalls zieht sich die Müdigkeit über den gesamten Tag und die Leistungsfähigkeit ist deutlich limitiert.

Der Schlaftracker bietet die Möglichkeit einer ausführlichen Analyse des Schlafes. Je nach Modell unterscheiden sich natürlich die Funktionen, aber heutzutage können die Schlaftracker wie ein kleines Labor wirken und suggerieren, den Schlaf verbessern zu können. Es wird unter anderem der Puls gemessen, die Bewegungen aufgezeichnet und die Lautstärke im Raum bestimmt.

Anhand dieser Daten lässt sich erkennen, welche Schlafphase gerade vorliegt und ob diese nicht etwa gestört ist. Starke Bewegungen lassen etwa erkennen, dass der Schlaf nicht ausreichend tief ist. Über die Lautstärke können Schnarchgeräusche und sogar Atemaussetzer ermittelt werden. Die Schlafapnoe ist ein häufiger Auslöser für Schlafprobleme und lässt sich daher mit einem Schlaftracker messen.

Doch nicht nur bei klinischen Problemen ist der Tracker sinnvoll. Er kann auch von Personen eingesetzt werden, die ihren Lebensstil optimieren wollen. Durch Änderungen der Schlafgewohnheiten kann genau geprüft werden, ob diese einen positiven Effekt besitzen. Die Daten lassen sich dann über einen längeren Zeitraum analysieren und es kann geprüft werden, ob die Änderungsmaßnahmen sinnvoll waren.

Diese Optimierung ist zum Beispiel für Sportler interessant oder generell für Personen, die Wert auf eine hohe Leistungsfähigkeit legen. Schließlich besitzt der Schlaf einen wesentlichen Einfluss auf diese Eigenschaften und ist maßgeblich für die Lebensqualität verantwortlich.

Wie funktioniert ein Schlaftracker?

Auf welche Weise der Schlaftracker diese Daten aufzeichnet, hängt von seinem Typ ab. Grob können zwei unterschiedliche Funktionsweisen unterschieden werden.

Die einfachen Modelle funktionieren wie ein herkömmlicher Fitnesstracker. Die smarte Uhr liegt am Handgelenk, verfügt über zahlreiche Sensoren und ermittelt die Daten. Ein Mikrofon zeichnet die Lautstärke auf, über den Lagesensor werden die Bewegungen ermittelt und ein Pulsmesser misst die Herzfrequenz. Diese Daten werden dann über eine App ausgewertet. Es ist also notwendig, das Smartphone und den Tracker im Verbund zu nutzen.

Aufwendigere Tracker nutzen zur Aufzeichnung der Bewegungen eine Sensormatte. Diese wird unter die Matratze gelegt und ist in der Lage, selbst feine Impulse zu messen. Dafür sind diese Geräte aber meist mit höheren Kosten verbunden.

Anhand dieser Daten kann die App auswerten, welche Schlafphase zu welchem Zeitpunkt stattgefunden hat und ob die Schlafqualität beeinträchtigt wurde. Dies gelingt vor allem über die Messung der Bewegungen und der Herzfrequenz. Danach kann analysiert werden, ob der Schlaf ausreichend tief und lange war oder ob es sinnvoll erscheint, das Schlafverhalten zu ändern.

Die Genauigkeit

Mit einer kleinen Armbanduhr die Schlafqualität messen zu wollen, klingt ziemlich aufwendig. Schließlich gibt es einige Faktoren, die für den Schlaf entscheidend sind. Wie zuverlässig sind daher die Schlaftracker und kann sich auf deren Interpretation der Daten verlassen werden?

Ob die Messungen und das Bestimmen der Schlafphasen verlässlich sind, hängt vor allem von der Messweise ab. Wird nur das Smartphone mit dazugehöriger App genutzt, gelten die Daten als wenig zuverlässig. Wissenschaftler kritisieren hierbei sehr deutlich, dass dem Smartphone kein Vertrauen geschenkt werden sollte und die Schlafphasen kaum zu ermitteln seien.

Im wissenschaftlichen Vergleich zeigt sich zudem, dass selbst Schlaftracker für das Handgelenk oder mit einer Sensormatte nicht genau arbeiten. Über den Bewegungssensor lässt sich zwar ziemlich genau sagen, wie lange eine Person schläft, aber die Aussagen über die einzelnen Schlafphasen können kaum getroffen werden. Dies gilt sowohl für die einfachen Geräte am Handgelenk, wie auch die größeren Matten, die Bewegungen etwas feinfühliger aufzeichnen.

Vorsicht ist daher geboten, wenn versucht wird die Schlafqualität anhand der Tracker zu beurteilen. Sie sind hilfreich, um einzelne Werte zu überprüfen. So lässt sich zum Beispiel eine Schlafapnoe ermitteln, die ohne diese technische Hilfe erst im Schlaflabor überprüft werden könnte. 

Eine umfangreiche Messung der tatsächlichen Schlafqualität ist allerdings nicht möglich. Viel eher sollte dem subjektiven Gefühl vertraut werden. Wer sich dauerhaft müde fühlt und dadurch der Alltag schlechter bewältigen kann, sollte den Arzt aufsuchen. Denn die Schlaftracker könnten zu den Ergebnissen kommen, dass eigentlich ein erholsamer Schlaf vorgelegen haben müsste. Aber nur die Nutzer werden wissen, ob dies tatsächlich der Fall war.

Letztlich ist nur das Schlaflabor in der Lage, die Qualität des Schlafes zu beurteilen. Und selbst hier sind einige Messreihen notwendig, um verlässliche Daten zu erhalten. Schlaftracker sind daher nur punktuell einsetzbar, um einzelne Werte des Schlafes zu ermitteln. Aber keinesfalls stellen sie ein wissenschaftliches Messinstrument dar, auf welches sich die Nutzer verlassen sollten.

 

Über den Autor

Ich bin Sebastian und habe schon von Kleinauf mit einer Hausstauballergie zu kämpfen. Diese hat dazu geführt, dass ich einige schlaflose Nächte hatte. Mittlerweile habe ich meinen Schlaf aber wieder im Griff und möchte meine Erfahrungen über einen gesunden Schlaf auf meiner Webseite Schlafenguru.de weitergeben.

ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 – Der Test

In meinen letzten Beitrag haben wir den DEEBOT OZMO Slim10 ausgepackt. Jetzt musste er in einen Test beweisen, ob er auch mit seinen Leistungen Überzeugen kann.

 

Die App

Bevor wir den ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 endgültig in Betrieb nehmen, müssen wir ihn zuerst mit der App verbinden. Diese ist für Android sowie iOS erhältlich.

ECOVACS HOME
ECOVACS HOME
Entwickler: ECOVACS ROBOTICS
Preis: Kostenlos
‎ECOVACS HOME
‎ECOVACS HOME
Entwickler: Ecovacs
Preis: Kostenlos

Als Erstes müssen natürlich die Nutzungsbedingungen akzeptiert werden und der App so einige Berichtigungen erteilt werden. Die Registrierung beschränkt sich auf die E-Mail-Adresse sowie ein Passwort. Weitere persönliche Daten werden hier erfreulicherweise nicht abgefragt.
Als Nächstes muss man seinen Roboter auswählen. Wenn man diesen in der Auswahl nicht findet, gibt es auch die Möglichkeit dies über einen QR-Code zu erledigen.
Auch alle weiteren Schritte lassen sich schnell und einfach bewerkstelligen. Die App erklärt jeden Schritt ausführlich mit Bildern, teils sogar mit Animationen.

 

Wenn der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 dann erfolgreich mit der App verbunden ist, lassen sich auch gleich drei Reinigungs-Modi auswählen.

  • Kantenreinigung

In diesem Modus wird, wie der Name schon verrät, die Kante des Raumes gereinigt. Der Roboter fährt lediglich an der Wand entlang. Dies hat in meinen Tests auch immer relativ zuverlässig funktioniert.

  • Punktreinigung

Hier wird der Roboter auf einen fixen Punkt abgestellt und dann reinigt dieser eine Fläche von wahlweise 1x1m, 2x2m oder 3x2m. Diese Funktion habe ich bisher nicht wirklich genutzt.

  • Autoreinigung

Kommen wir nun zur Autoreinigung. Die ist das Standartreinigungs-Programm. Hier soll der Roboter die Räume systematisch abfahren und somit überall gleichmäßig reinigen.

Die Einstellungen

In den Einstellungen der App lassen sich so einige Punkte nach eigenen belieben einstellen. So lässt sich zum Beispiel die Saugkraft des Gerätes zwischen Standard und Maximum auswählen. Zudem kann man bei der Wischfunktion die Wasserdurchflussrate in vier Stufen auswählen.

Es lässt sich auch ein Reinigungsplan anlegen. Somit kann der Roboter selbstständig zu einer bestimmten Zeit mit dem Reinigungsprogramm beginnen. Praktischerweise legt man dies zu einem Zeitpunkt, wenn man nicht im Haus ist und somit nicht gestört wird. Es lassen sich auch die letzten Reinigungsprotokolle abrufen. Außerdem zeigt das Gerät an, wie weit Reinigungsbürsten und Filter abgenutzt sind. Dies ist jedoch lediglich ein in Stunden berechneter Wert und muss nicht mit dem tatsächlichen verschleiß übereinstimmen. Wenn man den Roboter einmal nicht mehr finden sollte, lässt sich über die App auch ein Signalton am Gerät ausgeben.

Der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 in der Praxis

Beginnen wir doch mal mit dem wohl größten Vorteil des Gerätes. Seine geringe Bauhöhe. Mit seinen gerade mal 5,7cm Höhe schlüpft er bei mir mühelos unter die Couch. Selbst mit einem leichten Hand-Staubsauger wie meinen Dyson ist das gar keine all zu leichte und vor allem angenehme Arbeit. Und hier wird auch sogar noch gewischt. Selbst mit der Ladestadtion verschwindet das Gerät nahezu unsichtbar unter meinen Küchenschränkchen. Hier kann der “Slim” also auf jeden Fall voll Punkten.

Wie schon beim Unboxing erwähnt. Der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 hat keine große Hauptbürste. Jedoch schaufeln die beiden langarmigen Seitenbürsten zuverlässig den Schmutz in die Mitte des Gerätes wo er aufgesaugt werden kann. Sogar ein Käfer, welcher sich in mein Wohnzimmer verirrt hat, ist dem Sauger zu Opfer gefallen.

Ich habe dem Ecovacs in meinen Test vor so einige Herausforderungen gestellt. Zertretene Kartoffelchips im Wohnzimmer. Salz und Haferflocken auf dem Küchenboden. Haare am Boden des Badezimmers. Gängige Verschmutzungen waren für den OZMO Slim10 kein Problem und er hat es mit seinen Bürsten eingefangen und eingesaugt.
Sehr grobe Verschmutzungen hat er gelegentlich nicht auf den ersten Durchgang vollständig beseitigt. Nach einem zweiten Durchgang war es jedoch meist zufriedenstellen gereinigt. Hier ist die Wischfunktion auf jedem Fall eine Sinnvolle und hilfreiche Ergänzung.

All das bezieht sich natürlich lediglich auf Hartböden wie Fliesen, Parkett oder Laminat. Genau hierfür ist das Gerät gedacht. Für Teppichböden ist der ECOVACS DEEBOT OZMO Slim10 weniger geeignet.

 

 

 
 
 
 
 
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Die Intelligenz des Gerätes

Der DEEBOT OZMO Slim10 sorgt mit seinem fortschrittlichen Reinigungsmuster in gegenläufigen Bahnen für gründliche und systematische Reinigungsergebnisse, ohne Bereiche auszusparen oder doppelt zu behandeln.

So bewirbt Ecovacs selbst seinen OZMO Slim10.

Das Gerät verfügt über nur wenige Sensoren. Um Hindernisse zu erkennen, verfügt das Gerät über einen Infrarot-Anti-Kollisionssensor sowie die große Stoßleiste. Dank dieser werden die meisten Hindernisse erkannt und der Roboter stößt erst gar nicht daran an. Der Infrarot-Anti-Kollisionssensor funktioniert jedoch nur dann zuverlässig, wenn das Hindernis direkt vor dem Gerät ist. Wenn der Roboter diagonal darauf zu fährt, reagiert meist erst die Stoßleiste. Das bedeutet das kleine und leichte Gegenstände verschoben oder gar umgeworfen werden können.

Geräte höherer Preisklassen haben Ultraschallsensoren oder gar Laser-Technologien verbaut. Die können sich ein wesentlich genaueres Bild des Raumes und ihrer Umgebung machen.

Auch wenn der Deebot stets bemüht ist, den Raum systematisch abzufahren, können bestimmte Hindernisse den Roboter mächtig aus der Bahn werfen. Ein Stuhl- oder Tischbein wird meist geschickt umgefahren. Dies kann man am Ende des obigen Instagram Videos sehr schön sehen. Bei größeren Hindernissen dreht der Deebot jedoch einfach um, was zur Folge hat das der systematische Reinigungsplan verworfen wird.

Dank der Ausstattung mit zusätzlichen Stufensicherheitssensoren kann der Deebot jedoch im Treppenbereich sicher und ohne Sturzgefahr seine Arbeit verrichten.

Der Deebot bietet in der App keine Kartendarstellung der Räume.  Dadurch lassen sich auch keine virtueller Begrenzung festlegen. Wenn der Roboter einen Raum fern bleiben soll, muss man die Türe schließen. Wenn bestimmte Zonen im Raum nicht befahren werden sollen, muss man wohl physische Grenzen errichten. Auch Hilfsmittel wie Magnetbänder oder ähnliches sind hier nicht möglich.

Besonders Kabel können eine Hürde darstellen. Da das Gerät ja durch seine geringe Höhe unter nahezu jedes Möbelstück schlüpft, kann das auch ein kleines Problem werden. Hier muss man wohl ein wenig aufräumen und Kabel ordentlich direkt der Wand entlang verlegen oder gar mit Klebeband am Boden festkleben. Auch mit meinen Küchenstühlen verträgt sich der OZMO Slim10 nicht besonders. Seine Sensoren können diese wohl nicht korrekt erfassen. Er arbeitet sich mit seinen kräftigen Rädern hoch, bleibt dann jedoch hängen. Wenn die Küche gereinigt werden soll, muss ich also die Stühle hochstellen oder einfach zur Überwachung anwesend sein.

 

Hier ist jetzt natürlich viel “Jammern auf hohen Niveau” dabei. Diese Features kann man bei einem Gerät in dieser Preisklasse kaum erwarten.

 

Nie wieder Staubsaugen und nie wieder Wischen

Wer sich das Gerät aus diesen Gründen anschaffen will, sollte sich von dieser Vorstellung schnell wieder verabschieden. Es gibt wohl kein Gerät auf dem Markt welches zu 100% jede Ecke und jeden Winkel der Wohnung reinigen kann. Jeder Staubsaugerroboter und jeder Wischroboter ist lediglich als Ergänzung zu sehen. Man muss auf jeden Fall seltener selbst Hand anlegen, ganz erspart bleibt es einen jedoch auch mit so einen kleinen Helfer auch nicht.

 

 

Kommt hier eine TicWatch Pro 2?

Something new is coming! – Mit diesem Slogan kündigt Mobvoi eine neue Smartwatch auf Twitter an. Recht viel mehr wird allerdings noch nicht verraten.

Fast – Powerful – Feel the Boost

Diese Schlagwörter lassen wohl auf einen neuen und leistungsstärkeren Prozessor schließen. Im aktuellen Modell ist der Snapdragon Wear 2100 verbaut. Das aktuelle Flaggschiff von Snapdragon ist jedoch der Wear 3100, welcher wohl so einige Features mehr unter der Haube hat. Neu sind hier unter anderem Bluetooth 4.2 anstatt Bluetooth 4.1, Low power Wi-Fi und der wohl markanteste Punkt ist die Unterstützung von LTE. Hier könnte man natürlich eine eSIM erwarten. Aber das sind natürlich alles nur Spekulationen.

Schon vor einiger Zeit konnte man auf der Website von Mobvoi eine Smartwatch mit dem Logo des amerikanischen Mobilfunkbetreibers Verizon Wireless sehen. Darunter der Schriftzug “Powered by Verizon” Auch das ließe auf eine Mobilfunk bzw LTE Unterstützung schließen. Bei dem gezeigten Modell könne man aber wohl noch das aktuelle Modell vermuten.

TicWatch Pro 2?

Wenn man sich das kurze Video von Twitter etwas genauer betrachtet könnte man auch ein Kunststoff- oder Silikonarmband vermuten. Anstatt zwei Buttons wie beim aktuellen Modell erkennt man ebenso eine drehbare Krone, wie man es auch von der Apple Watch kennt. Diese wird das Bedienungskonzept wohl etwas verändern.

Hier aber erst einmal der Tweet mit Video

 

Laut der Website von Mobvoi kann man aber bereits ab dem 5. Juli jeden Tag etwas Neues erwarten. Zumindest warten aktuell sechs verschlossene Türchen auf uns.

Ich für meinen Teil bin schon jetzt sehr gespannt. Die Ticwatch Pro ist in meinen Augen die Beste Android Smartwatch auf dem Markt. Eine TicWatch Pro 2 würde ich wohl ohne viel zögern kaufen.

 

Interessante Fakte über Mobvoi

Mobvoi ist eigentlich eine Kombination aus zwei Wörtern, die wir alle kennen: mobile + voice. Dies entspricht für den Wurzel des Unternehmens, nämlich den sprachbasierten künstlichen Intelligenz. Mobvoi wurde von zwei ehemaligen Google-Wissenschaftlern gegründet, die Pioniere auf dem Gebiet von Machine Learning und Spracherkennung sind. Wir haben wirklich den “Smart” in Smartwatch eingesetzt! :)

AVM veröffentlicht FRITZ!OS 7.11 für die FRITZ!Box 7590

AVM hat ein Software Update für sein Modell FRITZ!Box 7590 veröffentlicht. Was es an Neuerungen bringt, könnt ihr hier lesen.

 

Der Spoiler vorweg: Die Neuerungen halten sich in Grenzen.

Beziehungsweise wirkliche Neuerungen gibt es gar keine. Zumindest, wenn man hier neue Funktionen des Gerätes erwartet. Der Versionssprung vom letzten FRITZ!OS 7.10 ist ja auch sehr gering. Und was AVM hier als “Neuerungen” anpreist, stellt sich lediglich als Fehlerbereinigung und Verbesserung der Performance heraus. Trotzdem ist selbstverständlich auch dieses Update willkommen.

Hier aber nun das detaillierte Changelog:

 

– Über 50 Neuerungen und Verbesserungen: mehr Leistung und Komfort im WLAN, Mesh und Smart Home
– Nahtlos verbunden im Mesh: WLAN Mesh Steering, gemeinsames Telefonbuch und Smart Home
– Gut informiert: Wichtiges kommt einfach und direkt per Mail an die E-Mail-Adresse Ihres MyFRITZ!-Kontos
– Neues im Internet: mehr Informationen bei DSL, schnelleres LTE und erweiterte VPN-Funktionen
– Zusatznutzen für FRITZ!Fon: Zugang zum WLAN-Gastzugang einfach teilen, Rufnummern direkt sperren, u.v.m
– Praktisch im Betrieb: Schnelle Übersicht zu Updates für FRITZ!-Produkte, Abschaltbarkeit der LEDs
– Neue Produkte stärker unterstützt: FRITZ!Repeater 3000 und Smart-Home-Taster FRITZ!DECT 400

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Hinweis: Anleitungen zur Einrichtung und Nutzung der Mesh Funktionen finden Sie auf avm.de/mesh-faq

Im Folgenden finden Sie die komplette Liste der neuen Funktionen des aktuellen FRITZ!OS, deren Beschreibung im Detail und eine Liste weiterer Verbesserungen in dieser Version.

# Weitere Verbesserungen im FRITZ!OS 7.11

## DSL:
– **Verbesserung** Anpassung einiger Informationen auf DSL-Seiten
– **Verbesserung** 35b Interoperabilität zu bestimmten Broadcom-Gegenstellen verbessert.

## WLAN:
– **Behoben** Zeitangabe für den Scanvorgang der WLAN-Umgebung (5 GHz-Band) korrigiert
– **Verbesserung** Stabilität angehoben

## Mesh:
– **Behoben** WLAN Mesh Steering für Geräte am WLAN-Gastzugang verbessert
– **Verbesserung** Stabilität

## Telefonie:
– **Behoben** Möglicher Absturz im Nutzungskontext von Rufumleitungen

## DECT/FRITZ!Fon:
– **Behoben** PIN-Abfrage kam trotz deaktivierter PIN

## Heimnetz:
– **Behoben** Powerline-Informationen eines per LAN mit der FRITZ!Box verbundenen FRITZ!Powerline-Geräts fehlten im Bereich Gerätedetails

## Internet:
– **Behoben** Vereinzelt keine Internet-Verbindung an Supervectoring-Anschlüssen

## System:
– **Behoben** Bei der Vergabe von VPN-Rechten für den aktuellen Benutzer wurden dessen sonstige Benutzerrechte unter Umständen entfernt
– **Behoben** Push Service konnte nicht deaktiviert werden
– **Behoben** Push Service zum Sichern der Einstellungen löschte die Absendereinstellungen
– **Behoben** Zu lange Anzeige eines laufenden Updates von FRITZ!Repeatern in der Mesh-Übersicht
– **Behoben** Verbesserung – Browserkompatibilität für lokale Speicherungen von Tabellendarstellungen optimiert

##USB/NAS:
– **Verbesserung** erhöhte Stabilität beim Übertragen von großen Datenmengen mit NTFS-formatierten Festplatten

Schnäppchen: Ticwatch Pro Smartwatch + Ticwatch Pro Straps

Amazon hat aktuell ein ganz interessantes Angebot. Die Ticwatch Pro Smartwatch und dazu ein zweites Armband, die Ticwatch Pro Straps. Beides zusammen bekommt man die Tage zu einen ganz fairen Preis.

 

Die Ticwatch Pro habe ich euch ja schon einmal in einen kurzen Unboxing vorgestellt. Und den meisten dürfte sie ja auch schon bekannt sein.

Amazon selbst bietet aktuell die Ticwatch Pro für 244,99€ an. Auf diesen Preis gib es Dank einer Aktion 15% Rabatt. Wo wir dann bei einen Preis von 208.24€ sind.
Zum Vergleich: Mobvoi selbst gibt auf den selben Preis im eigenen Shop aber aktuell einen Rabatt von 30€, wo wir dann bei einen Preis von 214.99€ wären. Ebenfalls Versandkostenfrei.

Dann sind wir mit Amazon zwar noch immer günstiger dran, aber die Ersparnis ist leider nicht mehr all zu hoch.

Aber:

Amazon hat noch eine zweite Aktion am laufen. Beim Kauf der Ticwatch Pro gibt es die Ticwatch Pro Straps (Black) im Wert von 13,99€ Gratis dazu. Auch hier wieder der Vergleich: Bei Mobvoi selbst kosten diese wiederum 15.99€.

 

Bei Mobvoi wären wir dann bei einen Paket-Preis von 230.98€

Bei Amazon mit diesen Angebot bei 208.24€

 

Auch wenn es die Ticwatch Pro alleine wohl schon zu einen günstigeren Preis gegeben hat halte ich das hier für ein ganz Gutes Angebot.

Und wenn man schon dabei ist kann man gleich noch ein zweites Schnäppchen dazu packen. Auf das Paket von 3x AUKEY USB C Kabel gibt es ebenfalls eine Gutschein Aktion. Hier sinkt der Preis von 9,99€ um 4€ auf 5,99€. USB-Kabel kann man ja nie genug haben ;)

Rolle Rückwärts – Wieder zurück zu Android?

Vor ein paar Wochen habe ich noch geschrieben, dass ich mich jetzt nach rund neun Jahren mit Android Smartphones mal ins Apple-Universum wage. Aktuell sieht für mich alles danach aus, als dass ich wieder zu Android zurückkehre. Warum das so ist, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Ich war wirklich optimistisch, als ich das erste Mal wieder ein IPhone in der Hand hielt. Das letzte IPhone das ich aktiv nutze, war ein IPhone 3. Seit dem ist viel passiert. Ohne Frage macht Apple auch vieles richtig. Viel gefällt mir sehr Gut. Aber in den sechs Wochen habe ich auch so einige Schattenseiten gesehen.

Pro & Contra

Ohne Frage. Ein IPhone ist ein sehr schönes Stück Technik. Es ist wirklich tadellos verarbeitet. Keine Spaltmaße. Nichts wackelt oder klappert. Ein IPhone wirkt fast wie aus einem Guss. Über das Design lässt sich hier natürlich streiten. Die eingeschränkte Auswahl an Modellen möchte ich hier mal gar nicht all zu stak bemängeln. Auch, wenn man sie nicht ganz außer Acht lassen kann. Wenn man Android auf die wirkliche Premium-Klasse reduziert bleibt ja auch nicht mehr all zu viel Auswahl übrig. Aber ansonsten kann man in Sachen Hardware kaum etwas aussetzen.

Was mir vor allem erst in den letzten beiden Wochen stark aufgefallen ist: Der Mobilfunk-Empfang mit IPhone ist wesentlich schlechter als mit den letzten Android Geräten, die ich nutzte. Diese waren überwiegend Nexus, OnePlus oder Pixel Geräte. Also ich vergleiche hier nicht mit einem einzelnen Hersteller oder Gerät. Zugegeben waren es auch immer schwierige Situationen wie Keller oder Gebäude mit massiven Betonwänden. Aber die letzten Wochen ist es mir schon sehr häufig aufgefallen, das ich in so machen Situationen gar kein oder nur sehr schlechtes Netz hatte.

Und wenn wir schon bei der Konnektivität sind. Auch Bluetooth hinkt hier irgendwie hinterher. Ich muss das IPhone nahezu jeden Tag erneut manuell mit meiner Fernsprecheinrichtung im Auto, meiner Körperwaage und dem Bluetooth Lautsprecher koppeln. Meine Android Geräte haben sich hier immer problemlos selbstständig verbunden. Ein Gerät wird sogar gar nicht erst gefunden (Wobei ich da aber noch einen Test mit Android machen muss, um Defekt auszuschließen).

An viele Punkte in Sachen Bedienung kann ich mich auch nach Wochen noch nicht ganz anfreunden. Mag sein das ich ziemlich auf Android festgefahren bin.
Aber auch die kleine Dinge wie Widgets vermisse ich nach wie vor sehr. Viele andere Kleinigkeiten in Sachen Bedienung ebenfalls. So habe ich es doch sehr geschätzt, dass ein Pixel bei einem Doppelklick auf den Powerbutton die Kamera startet.

Die FaceID bei meinen IPhone XS max funktioniert ohne Frage grundsätzlich sehr Gut. Mützen, Brillen oder auch die Hand im Gesicht stören hier kaum. Aber auch den Fingerprint vermisse ich ein wenig. Vor allem in der Nacht ist dieser doch praktischer. Zudem ist ein Smartphone mit Fingerprint schon entsperrt, bevor ich es überhaupt vor dem Gesicht habe.

Auch wenn die meisten iOS Apps “wertiger” sind, ist mir unverständlich, warum bei inzwischen so großen Geräten wichtige Eingabe Element am oberen Bildschirmrand sind. Da macht Android mit dem “Floating Button” vieles richtig. Wobei dies natürlich wiederum nicht immer umgesetzt wird. Da sind dann Apples konsequente Vorschriften für den App Store doch ganz vorteilhaft. Über die Preise im App Store lässt sich wiederum streiten. Im App Store kann/muss man schon wesentlich mehr Geld in gute Software investieren als im Android Play Store. Auch, wenn man wie erwähnt meist sehr hohe Qualität bekommt. Bei Android bekommt man doch mehr Gute Apps für weniger Geld oder gar kostenlos.

Mal noch ein ganz anders Thema. Das Ökosystem sozusagen. Bei der Weboberfläche von E-Mail, Fotos, Kalender, Kontakte-Verwaltung hinkt Apple gegenüber Google meilenweit hinterher. Vom Design sowie vom Funktionsumfang. Bei den Preisen für mehr Platz in der Cloud sind hier Apple und Google interessanterweise nahezu identisch.

Aber in einer Sache führt Apple eindeutig gegenüber Android:

Die Apple Watch. Diese hat aber in nahezu jeden Belang die Nase vorn. Da sehe ich bei Android Wear kaum einen Vorteil. Einzig die fehlenden Watchfaces könnte man bemängeln und wiederum die eingeschränkte Auswahl an Modellen. Beispielsweise das man keine klassische runde Uhr bekommt.

 

Und wie ist eure Meinung dazu?

Sind meine Kritikpunkte berechtigt oder ist es nur rumnörgeln von einem Android-Fanboy?

 

 

Ich liebäugle doch jetzt nicht tatsächlich mit Apple?!

Schon seit ein paar Wochen oder gar Monaten ertappte ich mich doch immer wieder dabei, wie ich mit der Marke Apple liebäugle. Für mich als bislang eingefleischten Google-Fanboy doch verwunderlich. Aber wie kommt das?

Alles begann wohl Anfang 2010, als Google das Nexus One auf dem Markt brachte. Damals habe ich das Gerät sehr umständlich aus den USA importiert. Da Google zu diesem Zeitpunkt nicht nach Deutschland verkauft hat, musste ich es umständlich über ein Postfach in England nach Deutschland schicken lassen. Und seitdem hänge ich an Google und seinem Smartphone Betriebssystem Android fest.

Damals vs Heute

Ein wohl sehr entscheidender Faktor war damals wohl der große Preisunterschied zwischen Geräten von Apple und Android Smartphones. Apple war schon immer hochpreisig oder nennen wir es “wertig”. Android Geräte kosteten lediglich einen Bruchteil. Auch bei den laufenden Kosten hatte Android die Nase vorne. Gute Apps kosteten bei iOS schon immer etwas. Bei Android gab es für so gut wie jeden Belang eine kostenlose alternative App. Bei Preisen für Zubehör lag Apple in der Regel auch immer etwas höher. Zumindest, wenn man von Original Zubehör des Herstellers spricht.

Heute ist das anders. Inzwischen kostet die Elite der Android Geräte auch schon mal einen (knapp) vierstelligen Eurobetrag. Nehmen wir hier mal ein Huawei P30 oder ein Google Pixel 3 XL. Ganz klar, im Gegensatz zu Apple gibt es immer noch eine sehr breite Masse an sehr günstigen Android Geräten. Aber ein Vergleich mit einem IPhone soll ja ansatzweise fair sein. So muss man auch bei Android die Königsklasse der Hardware wählen. Aber auch bei den Apps gibt es nicht mehr all zu große Unterschiede. Das liegt vor allem wohl daran das es gerade aktuell immer mehr in “Mode” kommt, dass sich Abomodelle für Apps durchsetzen.

Auch wenn Apple wohl immer noch leicht teurer ist als das durchschnittliche Android Gerät – All zu groß sind die Unterschiede nicht mehr.

Was Google mit Android richtig macht

Es kann wohl kaum jemand abstreiten das Google eine Vielzahl von erstklassigen Diensten bietet. Angefangen bei der Suchmaschine. Weiter über Googlemail, Google Photos, Google Drive und auch Google Home. Einzig für Google Drive kann man für zusätzlichen Speicher etwas bezahlen. Aber in der Regel sind alle anderen Dienste im vollen Umfang kostenlos. Naja, wohl nicht wirklich kostenlos. Man bezahlt bei Google jeden Dienst eben mit seinen Daten bzw werden diese durch Werbung finanziert. Grundsätzlich wohl nichts Verwerfliches. Nahezu jeden anderen kostenlosen Dienst im Web bezahlt mal wohl letztendlich mit seinen Daten. Bestes Beispiel ist hier auch Facebook.

Aber alles in allen schätze und liebe ich diese Dienste. Das meiste ist wirklich durchdacht und nützlich. Ich bin mir wirklich nicht sicher ob Apple hier in jeden Belang einen adäquaten Ersatz bieten kann. Allerdings könne man ja auch problemlos den einen oder anderen Google-Dienst auch auf dem IPhone nutzen.

Was Google mit Android falsch macht

Etwas kann wohl auch nicht der größte Google bzw Android-Fanboy schön reden. Das größte Problem von Android ist die Fragmentierung. Es gibt eine unüberschaubare Abzahl an Geräten. Hunderte Hersteller bringen tausende von Geräten auf dem Markt. Die meisten werden von den Herstellern allerdings nicht lange mit Updates versorgt. So besitzen viele Android Geräte eine veraltete Software. Das bringt nicht nur Sicherheitsrisiken mit sich, sondern auch Kompatibilitätsprobleme mit Software mit sich. Für Entwickler ist es ein enormer Aufwand eine App zu entwickeln, die zumindest Ansatzweise auf allen Geräten läuft. Ganz langsam nimmt das Problem Fragmentierung ab. Einzig und allein mit den Pixel Geräten von Google ist man hier auf der sicheren Seite. Hier bekommt man sogar jeden Monat seinen Sicherheits-Patch.
Allerdings hat ja Google bereits sein neues Betriebssystem Fuchsia angekündigt, was das Problem der Fragmentierung wohl gar nicht mehr aufkommen lassen will.

Google ist inkonsequent

Wie schon oben erwähnt. Google hat eine Vielzahl von sehr guten Diensten. Und noch viel mehr hat Google bereits wieder eingestampft. Erst kürzlich ja Google+. Seit 2006 hat Google insgesamt 150 Dienste oder Produkte zu Grabe getragen. Inbox by GMail, den Messenger Allo, Google Talk, Picasa, MyTracks und die Hardware Serie Nexus um nur ein paar zu nennen. Auch so einige dieser Dienst habe ich oft und gerne benutzt. Die Einstellung war oft eine große Enttäuschung und man musste sich eine alternative suchen.
Google will einfach immer und überall mitmischen. Und das machen sie leider zum Teil nur sehr halbherzig.

Google und die Musik

Aktuell störe ich mich hier etwas am Musik Streaming. Den Anfang machte Google Play Music. Daran lässt sich auch kaum was aussetzen. Jetzt kam jedoch Youtube Music dazu. Auch wenn man mit einem Abo beide Dienste im vollen Umfang nutzen kann, kann man sich hierbei etwas stören. Schließlich kann ich nur in einem der Dienste meine Playlists pflegen. Diese lässt sich leider nicht importieren oder synchronisieren. Auf Youtube Music findet sich doch das eine oder andere rare Musikstück, welches bei Google Play Music nicht zu finden ist. Dafür leidet doch nachmal die Tonqualität bei Youtube Music deutlich. Die Meldung Google Play schmeißt unabhängige Musiker raus macht auch nicht gerade Mut. Auch hier ist fraglich welcher der beiden Dienste sich langfristig durchsetzt. Auf Dauer wird Google wohl kaum beide am Leben halten.

Und was macht Apple

Apple scheint doch vieles richtigzumachen. Auch, wenn die Hardware nicht gerade billig ist. Im Großen und Ganzen ist es wohl seinen Preis Wert. Die Geräte sind ohne Frage Gut verarbeitet. Und ein gutes Design lässt sich hier wohl auch kaum abstreiten. Bei der Software geht Apple wohl auch einen sehr guten Weg.
Den doch sehr kritisierten “Goldenen Käfig” kann man aber auch wiederum kaum abstreiten. Apple schränkt seine Nutzer in vielen Punkten ein. Vorteile sind dann hierfür jedoch Sicherheit und Performance.

Und jetzt…

Aktuell bin ich zugegeben etwas hin- und hergerissen. Wie schon erwähnt nutze und schätze ich eine Vielzahl von Google-Diensten. Auch wenn es doch deutlich Kritikpunkte gibt, harmoniert hier doch das meiste sehr Gut miteinander.
Die Anschaffung neuer Hardware würde sich noch dazu wohl nicht auf das Smartphone selbst beschränken. In meiner Wohnung sind noch ein Android TV, eine Android TV Box, drei Google Home und eine Android Smartwatch besitze ich ebenfalls. Langfristig müsste dann auch noch so einiges weitere an Hardware ersetzte werden. Wenn ich das Ökosystem und Hardware wechsel, solle das auch konsequent sein.

Ich denke, ich werde mir wohl mal Leihweise ein IPhone besorgen und damit zumindest als Zweitgerät etwas Apple-Luft schnuppern. Das ist wohl die einfachste Lösung.

Die erste Beta von Android Q ist da!

In den letzten Tagen hat es sich bereit angedeutet – heute war es dann endlich soweit. Google hat die lang erwartete Beta von Android Q veröffentlicht. 

Allerdings ist die Auswahl der Geräte für diese erste Beta noch sehr eingeschränkt. Google beschränkt sich hier natürlich vorerst auf seine eigene Pixel Reihe. Dafür werden allerdings gleich alle Geräte unterstützt

  • Google Pixel
  • Google Pixel XL
  • Google Pixel 2
  • Google Pixel 2 XL
  • Google Pixel 3
  • Google Pixel 3 XL
Warnung

Selbstverständlich sollte jedem klar sein das eine Beta Version auf einem produktiven Gerät ungeeignet ist. Man muss jederzeit mit Abstürzen oder anderen Fehlfunktionen rechnen.

Hinweis

Bei einem Beta-Build erhältst du keine separaten monatlichen Sicherheitsupdates.

Letzte Warnung

Bei der späteren Rückkehr zur einer früheren öffentlichen Android-Version werden alle lokal auf deinem Gerät gespeicherten Daten gelöscht. Außerdem können beim Wiederherstellen einer Sicherung Probleme auftreten.

Unter diesem Link könnt ihr euch zur Beta anmelden:

Alternativ könnt ihr das Update auch manuell flashen. Informationen dazu bekommt ihr unter diesem Link.

 

Einen ersten Überblick über die neuen Funktionen von Android Q könnt ihr im Android Developers Blog nachlesen. Primäre Punkte sind hier jedoch Sicherheit und vor allem Privatsphäre. Zwei Punkte wo sich Google schon vielfach unbeliebt gemacht hat.

Die geplante Time zu Andoid Q könnt ihr hier nachlesen.

Android Q Beta Timeline

Eine zweite Beta soll bereits Anfang April veröffentlichen werden. Die dritte dann Anfang Mai. Die vierte im Juni. Beta 5 und 6 sollen dann bereits im dritten Quartal, sprich Juni, Juli oder August erscheinen. Hier soll dann ebenfalls noch die Finale Version erscheinen.

  • Beta 1 (initial release, beta)
  • Beta 2 (incremental update, beta)
  • Beta 3 (incremental update, beta)
  • Beta 4 (final APIs and official SDK, Play publishing, beta)
  • Beta 5 (release candidate for testing)
  • Beta 6 (release candidate for final testing)
  • Final release to AOSP and ecosystem

 

Nachdem Google ja sein eigenes Netzwerk Google+ abschaltet, gibt es als Feedback Kanal eine Reddit-Community.

 

Frage

Habt ihr euch auch schon die Android Q Beta geladen?

Die Xiaomi Mi Box S – Der Erste Eindruck

Auch wenn mein Philips TV selbst schon Android TV hat, habe ich mir es nicht nehmen lassen die Xiaomi Mi Box S zu Testen. Einen ersten schnellen Eindruck möchte ich euch in diesem Bericht vermitteln.

 

 

Die Technischen Daten

Allgemeines:
Marke: Xiaomi
Modell: Mi BOX S
Typ: TV-Box
GPU: Mali-450
System: Android 8.1
CPU: Cortex A53
Kern: Quad Core
RAM: 2G
RAM Typ: DDR3
ROM: 8G
Max. Erweiterte Kapazität: 64G
TV Box Eigenschaften: 5G WiFi, tragbar
Unterstützte Medien:
Decoder Format: H.263, H.264, H.265, HD MPEG4
Videoformat: 3GP, 4K, DIVX, H.264, H.265, M4V, MKV, MP4, MPEG2, MPEG4, RM, RMVB, VC-1, VOB, WMV
Audio-Format: AAC, AMR-NB, AMR-WB, APE, FLAC, OGG, WAV, WMA
Fotoformat: BMP, GIF, JPEG, TIFF
Unterstützung 5.1 Surround Sound Ausgang: Ja
Produktdetails:
5G WiFi: Ja
Bluetooth: Bluetooth 4.2
Netzteil: Ladungsadapter
Schnittstelle: AV, DC-Stromanschluss, HDMI, USB2.0
Antenne: Nein
Sprache: Mehrsprachig
HDMI Version: 2.0
Weitere Funktionen: 3D-Spiele, 3D-Video, DLNA, ISO-Dateien, Miracast, NTSC, PAL
Externer Untertitel unterstützt: Nein
HDMI Funktion: HDCP
Stromverbrauch: 2W
Firmware-Informationen:
Systembit: 64Bit
Leistungsbedarf:
Stromversorgung: Externer Netzadapter-Modus
Batterie Informationen:
Fernbedienung Batterie: 2 x AA Batterie (nicht im Lieferumfang enthalten)
Dimension und Gewicht:
Produktgewicht: 0,3000 kg
Verpackungsgewicht: 0,5400 kg
Produktgröße (L × B × H): 9,52 × 9,52 × 1,68 cm / 3,75 × 3,75 × 0,66 Zoll
Packungsgröße (L x B x H): 20,00 x 20,00 x 10,00 cm / 7,87 x 7,87 x 3,94 Zoll

Lieferinhalt:
Xiaomi Mibox S 2G / 8G TV-Box
HDMI Kabel
Fernbedienung
Benutzerhandbuch

 

 

Das Unboxing

Die Xiaomi Mi Box S kommt in einen schmalen und bunt bedruckten Karton an. Bei mir war die Box sogar mit einen Aufkleber versiegelt. Wie man es von Xiaomi gewöhnt ist, macht hier schon alles einen wertigen Eindruck. Alle Angaben auf der Box sind in Englisch gehalten.

Neben der sehr kurz gefassten Installationsanleitung sind ebenfalls noch ein Heftchen mit Produktinformationen und den Geschäftsbedingungen dabei. Alle drei Dokumente sind mehrsprachig und auch in deutscher Sprache verfasst. 

Nach dem öffnen der Box liegt auch schon die Xiaomi Mi Box S da. Die kleine Box fühlt sich richtig wertig an. Sie ist Gut verarbeitet. Nichts kratzt, keine scharfen Kanten oder Spalte. Mal abgesehen von den Design-Bedingten Spalt. Auf der Rückseite befinden sich die Anschlüsse für das Netzteil, HDMI sowie ein Audio Ausgang.

In der unteren Lage der Box findet man dann die Bluetooth Fernbedienung, das HDMI-Kabel sowie das Netzteil mit Euro-Stecker.
Netzteil und HDMI-Kabel machen ebenfalls einen guten und wertigen Eindruck. Auch hier gibt es nichts zu bemängeln.
Die kleine Fernbedienung ist leicht. Auf den ersten Eindruck sogar zu leicht. Wenn man die zwei AAA Micro Batterien eingelegt hat ist jedoch ein angenehmes Gewicht erreicht und das Gerät liegt gut in der Hand. (Hier habe ich mich übrigens ganz aktuell für die IKEA Ladda Akkus entschieden. Diese sollen mit den Panasonic eneloop vergleichbar sein.) Die Tasten der Fernbedienung haben einen guten Druckpunkt. An der Vorderseite wo bei gewöhnlichen Fernbedienungen die IR-Lampe sitzt ist bei dieser die Öffnung für das Mikrofon.

So…

Ich hoffe ich konnte hier einen kurzen Eindruck der Xiaomi Mi Box S zeigen. Ich werde das Gerät in den nächsten Tagen intensiv mit den Android TV meines Philips TV vergleichen um mögliche Vor- oder Nachteile beider Systeme zu finden. Es wird also ein weiterer Beitrag folgen.

Oukitel WP2 – Das Unboxing

Staubdicht, wasserdicht und sturzsicher. IP68 zertifiziert. Und ein gigantischer 10.000mAh Akku. Das sind wohl die markantesten Merkmale des Oukitel WP2.

 

In diesem Beitrag packen wir das Oukitel WP2 einmal zusammen aus und werfen einen Blick auf den Lieferumfang.

Die Verpackung

 

Der Karton macht schon mal einen ganz ordentlichen Eindruck. Die Struktur erinnert an Leinen oder einen ähnlichen Stoff. Wirkt richtig Hochwertig. In der Mitte ragt der Schriftzug mit dem Markennamen Oukitel hervor, in der rechten unteren Ecke die Modelbezeichnung WP2. Beides jedoch sehr schicht gehalten. Auf der Rückseite findet man einen Aufkleber mit dem Barcode und ein paar technischer Daten. Das CE Zeichen erweckt auf den ersten Blick wohl einen positiven Eindruck. Leider sagt dies nicht wirklich etwas aus. Der Hersteller versichert damit lediglich die Einhaltung geltender Anforderungen. Die Einhaltung dieser Richtlinien liegt jedoch alleine im Verantwortungsbereich des Herstellers. Das CE-Zeichen selbst ist damit kein Qualitäts- oder Gütesiegel, wie beispielsweise das GS-Siegel.

 

Und Deckel runter…

 

Nachdem wir den Deckel runter genommen haben wie nochmal einen Papp-Deckel vor uns. Darauf wieder dezent der Modelname WP2. Wenn wir diesen umklappen liegt es auch schon vor uns. Das Oukitel WP2.

 

Aber erst mal das Zubehör

Bevor wie uns das Gerät selbst anschauen, werfen wir erst einmal einen Blick auf den restlichen Lieferumfang. Den dieser ist wirklich nicht schlecht.

Unter dem Gerät ist noch ein kleines Kärtchen. Darauf wird hingewiesen das alle Abdeckungen stets korrekt verschlossen bleiben sollten. Eigentlich logisch wenn man bedenkt das dieses Gerät ja wasserdicht sein soll. Darunter dann ein kleines Flaches Päckchen. Darin befindet sich die Garantiekarte und eine Bedienungsanleitung. Diese ist jedoch auf das nötigste beschränkt. Zur Überraschung ist diese allerdings auch auf Deutsch. Und das soweit auch ganz verständlich und korrekt geschrieben. Dazu noch das Öffnungswerkzeug für den SIM-Schlitten.
Neben dem Grät sind zwei kleine schwarze Päckchen. Diese kann man mit Hilfe von einen schwarzen Samtband leicht aus der Packung lösen. Hier hat man sich aber auch wirklich Mühe gegeben das alles schön Verpackt ist. In einem befindet sich das Ladegerät. Selbstverständlich mit einen EU-Stecker. Obwohl das Smartphone selbst einen USB Typ C-Anschluss hat, ist beim Ladegerät eine USB-A Büchse verbaut.
Im zweiten Päckchen befinden sich das USB-Ladekabel, ein USB OTG Adapter Kabel und ein Adapter von USB-C auf Klinke für den Anschluss eines Kopfhörers.

 

Das Oukitel WP2

O-M-G Das Gerät ist einfach Riesig. Ganze 176 x 85 x 16 mm. Diese Ausmaße stellen sogar ein iPhone XS Max oder ein Samsung Galaxy S9+ in den Schatten. Und dann das Gewicht. 366g bringt er Koloss auf die Waage. Wie schon in der Einleitung erwähnt. Staubdicht, wasserdicht und sturzsicher. IP68 zertifiziert. Und ein 10.000mAh Akku. All das schlägt sich natürlich auf das Gewicht. Und wenn wir uns das Gerät auch nur oberflächlich ansehen auch ganz verständlich.

Das Gerät ist rundum mit einen dicken, stabilen Gummi geschützt. “Polystyrene Ebonite and Polyethylene Flexible Glue” wie es der Hersteller nennt.

Zu Polystyren beziehungsweise Polystyrol sagt Wikipedia folgendes:

Polystyrol ist ein transparenter, geschäumt weißer, amorpher oder teilkristalliner Thermoplast. Amorphes Polystyrol ist ein weit verbreiteter Kunststoff, der in vielen Bereichen des täglichen Lebens zum Einsatz kommt. Expandiertes Polystyrol und extrudiertes Polystyrol werden als Schaumstoffe eingesetzt.

Für Ebonit(e) habe ich folgende Erläuterung gefunden:

Ebonit ist aus Naturkautschuk und Schwefel hergestellter besonders harter Gummi, der gut spanabhebend bearbeitet werden kann. 1851 wurde Ebonit von Charles Goodyear zum Patent angemeldet. Der Name des fast schwarzen Werkstoffs spielt auf Ebenholz an.

Klingt ja mal verdammt spannend. Das Material fühlt sich auch wirklich sehr wertig und stabil an. An den Seiten befinden sich noch ein Metallrahmen. Ich vermute hier eine Art Aluminium. Der seitliche Rahmen und die Rückseite sind mit zahlreichen Torx verschraubt. Auch das macht nochmals einen stabilen Eindruck und man könnte vermuten das dies eine Reparatur vereinfacht.

 

Das wars dann mal…

So, ich hoffe ich konnte euch hier einen ersten Eindruck des Oukitel WP2 vermitteln. Dieser ist für mich einmal durchweg positiv. Jetzt werde ich das Gerät mal etwas genauer unter die Lupe nehmen und es wird in der nächsten Zeit wohl mein Google Pixel 2 weitgehend ersetzen. Es wird dann noch ein ausführlicher Erfahrungsbericht folgen.

Aktuell ist das Oukitel WP2 bei GearBest im “Flash Sale” und kostet somit statt 260.73€ nur noch 193.38€.