Barcamp

So war das Barcamp München 2017

Am Wochenende des 11. und 12 März fand nach vier langen Jahren endlich wieder ein klassisches Barcamp München statt. Und kurz gesagt: Es war großartig!

Der Vorabend

Am Freitag Abend gab es im Giesinger Bräu in München ein gemütliches und zwangloses Treffen. Zwischen Bier und einen Happen zu Essen hatte man hier die Möglichkeit für ein kennen lernen und erste Gespräche miteinander.

 

Die Location

Barcamp München 1Wie schon beim Digital Media Camp war auch hier wieder Microsoft so freundlich und stellte sein Office mit Windows zur Verfügung. Die großen, hellen Räume sind mit allerlei technischen Raffinessen ausgestattet was man sich nur Wünschen kann und sind wie geschaffen für ein Barcamp. Hier macht es wirklich Spaß!

 

Begrüßung und Session-Planung

Nach einem kleinen Frühstück versammelten sich die rund 200 Teilnehmer in einen Raum und das Orga-Team stellte sich vor und sprach ein paar einleitende Worte. Gefühlt waren diese aber sehr Umfangreich uns ausschweifend.
Anschließen kam es zur Session-Planung. Der Andrang war enorm. Es gab so viele interessante Sessions da sogar spontan zusätzliche Räume eingeplant werden mussten und genügen Platz für alle zu schaffen.
Bei der meiner Meinung nach obligatorischen Vorstellungsrunde hatte ich das Gefühl das diese nicht wirklich eingeplant war, sondern nur kurzfristig als Lückenfüller genutzt wurde.
Im Gesamtbild hatte ich das Gefühl, das Orga-Team will hier sehr stark Führen. Vor allem das Einteilen der Sessions nach Zeit und Raum hat die Orga im Alleingang gemacht. Hier hätte ich mir ein wenig mehr „miteinander“ gewünscht.

 

Samstag: Tag 1

Session-Wall SamstagDie Auswahl an Themen war enorm Umfang- und abwechslungsreich. Es war wieder schwer sich zu Entscheiden, welche Session man besuchen soll.

Meine erste Session war „Warum ich eure Blogposts so scheisse finde“ von Christian de Vries (@prcdv). Er hat und erklärt wie ein guter Blogpost aufgebaut werden sollte. In dieser Session habe ich mir ein paar Notizen gemacht welche ihr hier einsehen könnt.

Danach – Das Wichtigste: Mittagessen 😀
Das Essen war sehr Lecker und es war genug für alle da.

 

Mahlzeit @ #bcmuc

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Ein ganz besonderes Highlight am ersten Tag war mit Sicherheit der Besuch des Socialmedia Teams der Polizei München. Zwei der Polizisten erscheinen ganz privat in Hoodie und Jeans und erzählten über ihren Alltag im Socialmedia Team und über Extremsituationen wie den Amoklauf im Münchner OEZ.

Wiedereinmal der Beweis das sich die Polizei wirklich Mühe gibt der „Freund und Helfer“ sein. Kompetent und zum Teil mit Humor beantworteten sie geduldig alle Fragen der Teilnehmer.

Mit vielen weiteren tollen Sessions verging der erste Tag sehr schnell.

Und dann komme ich wohl zum größten Kritikpunkt des Barcamp München. Gegen 17:30Uhr war das Barcamp schon beendet. Alle Teilnehmer wurden freundlich aber bestimmt des Gebäudes verwiesen. Mag verständlich sein, das die Räume von Microsoft nicht in der Nacht genutzt werden können/dürfen und das Team von Microsoft natürlich auch irgendwann Feierabend machen will. Aber zumindest irgendeine Art von Abend-Event gehört für mich einfach zu jeden Barcamp. Dieses „Socializing“ und „miteinander“ ist ja das wichtigste an einem Barcamp und bei so vielen tollen Sessions unter Tags nicht immer so leicht möglich.
Sei erwähnt das es einem Abendessen im Hard-Rock Cafe gab, dies war aber nur für Käufer des „Awesome-Tickets“ zum Preis von 100€.

Und der Sonntag

Der zweite Tag war anhand der Teilnehmerzahl wie üblich deutlich ruhiger. Aber auch hier gab es wieder so viele tolle Themen welche das Session-Board aus allen Nähten Platzen lies. Bedauerlicherweise hat auch hier wieder allein die Orga eigenmächtig Sessions aussortiert. Einige Redner hätten kein Problem damit gehabt ihre Session auch nur mit zwei oder drei Teilnehmer zu halten, wenn es sein muss auch nur im Foyer. Diese Chance wurde ihnen aber leider genommen.

 

Eine Übersicht über alle Sessions der beiden Tage findet ihr hier

 

Werbung

So ein Barcamp ist nicht möglich ohne Sponsoren und Partner. Darum möchte ich mich auch bei all diesen Bedanken.
Flughafen München + Consulting4Projects + Inovex + ERNW + Rohde & Schwarz + Microsoft + Nespresso + Aqua Monaco + Giesinger Bräu + Hard-Rock Cafe + Mucbook + T3N + Higgs + Brand Eins + Brandwatch + Wired + Drivy 

Weitere Berichte über das Barcamp München:
Beate Mader Vision³ + Mikka LusterMartin Emmerich Consulting + Mucbook + Daniela Heggmaier + Johannes Mairhofer + Kartin Kuch + Maxvorstadtblog + Wilfried Hoge + spirofrog + pflugblatt + Nils Hitze Tag 1Nils Hitze Tag 2

Fazit:

62 Sessions an zwei Tagen. So viele unglaublich interessante Themen. Eine schöne Location und an beiden Tagen ein ausgezeichnetes Essen. Wieder lauter coole, nette Leute getroffen, viel Spaß und viel gelernt.
Bis auf die etwas sehr strenge Führung der Orga ein Klasse Barcamp München

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