Vantik & Mastercard: Altersvorsorge via Cashback

Vantik und Mastercard möchten euch die Altersvorsorge erleichtern. Mithilfe einer neuen Debitkarte investiert ihr mit jedem Einkauf in eure Rente

 

„Denn eins ist sicher: Die Rente“

Zitat: Dr. Norbert Blüm (CDU, Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung) im Wahlkampf 1986

 

In der heutigen Zeit sollte man sich aber mit Sicherheit nicht einzig auf die gesetzliche Rente verlassen. Man muss auf jeden Fall zusätzlich privat vorsorgen. Um dem Nutzer einen möglichst einfachen Zugang zum Sparen für die Rente zu ermöglichen, hat das Berliner Fintech Vantik eine Kooperation mit Mastercard geschlossen.

 

Trotz des Bewusstseins, privat unbedingt mehr für die Altersvorsorge tun zu müssen, handeln die Menschen noch nicht

stellt Til Klein, Gründer von Vantik, fest.

Staatliche Programme wie die Riester-Rente sind viel zu komplex, zu bürokratisch und zu unflexibel für die Anforderungen der heutigen Zeit

ergänzt Klein.

 

Hierfür bieten Vatik und Mastercard ein kostenfreie Debit Mastercard an

Die Nutzer der sogenannten Vantikcard erhalten bei jeder Zahlung 1 Prozent Cashback. Dieser Betrag wird dann automatisch in ein nachhaltiges Portfolio investiert.

Die genaue Zusammensetzung der ETF nennt das Unternehmen noch nicht. Die Aufteilung soll jedoch wie folgt aussehen:

  • 60 Prozent Aktien
  • 25 Prozent Anleihen
  • 10 Prozent Immobilien
  • 5 Prozent Rohstoffe

Im Laufe des Jahres soll es auch die Möglichkeit geben, zusätzlich und aktiv in das ETF-Portfolio einzuzahlen.

Ich persönlich bezweifle es erst einmal, ob man mit ein paar Cent, oder maximal ein paar Euro im Monat auch nur ansatzweise eine attraktive Summe aufbauen kann. Ohne das man selbst zusätzlich aktiv wird, braucht man sich wohl nicht viel zu erhoffen. So bietet Vantik letzten Endes kaum mehr als ähnliche Cashback-Modelle. Neobanken wie Vivid Money und andere anbieten ebenfalls Cashback Programme an. Teils sogar deutlich attraktiver.

 

Dennoch

ist die Vantikcard auf jeden Fall eine kostenlose Mastercard. Im Gegensatz zu vielen anderen Angeboten wird einem kein separates Konto aufgezwungen, was man als Vorteil sehen kann. Und das Cashback ist ja praktisch geschenktes Geld, was auf jeden Fall mal einen mehr oder weniger hohen Gewinn einfahren wird. So kann man bei diesem Angebot wohl nicht viel Falsch machen. Die Vantikcard unterstützt zudem ApplePay und GooglePay.

 

Das Angebot soll ab April verfügbar sein.

Schon jetzt kann man sich auf die Warteliste setzen lassen.


 

2 Kommentare

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  1. […] NumberX, Nøelse oder Vantik. In den letzten Wochen habe ich so manches Fintech vorgestellt. Auch wenn SadaPay wohl für den […]

  2. […] man kein Aufsehen mehr. Schon dann nicht, wenn eine monatliche Gebühr fällig wird. Das Fintech Vantik geht ebenfalls schon bald an den Start. Diese bieten eine kostenlose Mastercard, mit welcher man […]

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